Das Medienkonzept des Woeste-Gymnasiums reicht in seinen Anfängen bis in die 1990er-Jahre zurück. 2020 wurde es im Zuge der kommunalen Antragstellung für den DigitalPakt umfassend überarbeitet. Es beschreibt, wozu digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden, wie sich die Lehrkräfte dafür qualifizieren und welche Ausstattung dafür nötig ist.
Hintergrund
Computer kamen über den Informatikunterricht in die Schulen, wo sie von Anfang an im Mittelpunkt standen. Sobald PCs erschwinglich wurden, schafften vor allem weiterführende Schulen sie für diesen Zweck an. Darüber hinaus wurden sie bis Mitte der 1990er-Jahre kaum genutzt – allenfalls von einigen engagierten Lehrkräften in Mathematik und Naturwissenschaften.
Mit der Verbreitung der EDV in der Arbeitswelt und der wirtschaftlichen Nutzung des Internets wuchs der Bildungsbedarf. Die Schulpolitik reagierte mit Bildungsprojekten (u. a. GrIn, IKG, SaN), die aber oft in den Anfängen stecken blieben, unter anderem wegen
- fehlender Mittel für eine laufende Aktualisierung von Hard- und Software,
- unzureichender Kenntnisse bei den Lehrkräften und fehlender Neueinstellungen mit guter EDV-Ausbildung,
- praxisferner Aus- und Fortbildungskonzepte,
- einer Unterschätzung der Bedeutung digitaler Kompetenzen für Studium und Beruf durch Kollegien, Schulleitungen und Schulaufsicht,
- fehlender PCs in den Haushalten.
Eine nennenswerte Entwicklung setzte erst ein, als internationale Vergleichsstudien dem deutschen Bildungssystem auch bei der technischen Ausstattung hintere Plätze bescheinigten. Am Woeste-Gymnasium gehören besondere Anstrengungen bei der pädagogischen Nutzung digitaler Medien und der Qualifizierung der Lehrkräfte seit vielen Jahren zum Schulprogramm. Ein Nutzungskonzept gab es hier schon vor der „e-nitiative NRW“; das Medienkonzept schreibt diese Arbeit fort.
Ziele und Perspektiven
- Es gibt kaum noch Lebensbereiche, in denen digitale Systeme menschliches Handeln nicht verstärken können. Schulen haben deshalb den Auftrag, allen Schülerinnen und Schülern eine allgemeine Medienkompetenz zu vermitteln – als Grundlage für persönliche Orientierung, Selbstbehauptung und gesellschaftliche Teilhabe. Jedes Fach ist aufgefordert, dazu einen fachtypischen Beitrag zu leisten.
- Digitale Medien können den Unterricht in seinen Grundanliegen vielfältig unterstützen; das hat sich in den letzten Jahren einer breiteren Schulöffentlichkeit erschlossen.
- Moderner Fachunterricht braucht aktuelle und authentische Informationsquellen. Informationen veralten heute oft schneller, als sie gedruckt werden können; auch Schulbuchverlage setzen zunehmend auf digitale Angebote.
Daraus folgt: Gesucht werden Einsatzmöglichkeiten, die einerseits die Qualität des Unterrichts verbessern – in Erkenntnistiefe, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit – und andererseits die Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien fördern, die in Ausbildung und Beruf wichtig sind.
Die Voraussetzungen außerhalb der Schule sind inzwischen deutlich günstiger:
- Nur wenige Schülerinnen und Schüler haben zu Hause keinen Zugang zu einem Computer.
- Fast alle bringen Grundkenntnisse in der Bedienung mit, etwa aus Computerspielen.
- Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken oder Präsentationssoftware sind zwar gering, werden aber in der informationstechnischen Grundbildung zügig erworben.
- Viel Übung mit Software lässt sich gut in die häusliche Arbeit verlagern; aufwendig ist nur die Entwicklung passender Aufgaben und Materialien.
Zudem geht vom Computer nach wie vor viel Motivation aus – heute vor allem durch die wachsenden Gestaltungsmöglichkeiten.
Einsatzbereiche und Ausstattungsbedarf
I. Digitale Informationsquellen im Fachunterricht
Je nach Fach und Thema greift der Unterricht auf externe Informationsquellen zurück, um Lernprozesse anzustoßen, zu unterstützen und abzusichern. Beim Zugriff auf Internet, digitale Archive oder eigene Datensammlungen zeigt der Unterricht auch, wie man mit dem riesigen digitalen Informationsangebot zweckorientiert und verantwortungsbewusst umgeht. Besonders die Gesellschafts- und Naturwissenschaften brauchen aktuelle, authentische Informationen; die Fachgruppen haben diesen Bedarf festgestellt.
Ausstattung: In jedem Unterrichtsraum eine Projektionsmöglichkeit – Beamer, Lehrer-iPad oder Laptop (idealerweise von der Schule gestellt) und Apple TV oder ein interaktives Whiteboard – mit Projektionsfläche und ggf. Verdunkelung. Für Gruppenarbeit und selbstorganisiertes Lernen werden iPad-Klassensätze eingesetzt oder Computerräume genutzt.
II. Rechnergestütztes Lernen im Fachunterricht
Rechner sollen einerseits die Auseinandersetzung mit dem Lernstoff vertiefen, andererseits individualisiertes und – in angemessenem Rahmen – selbstorganisiertes Lernen ermöglichen. Beispiele für die Vertiefung sind Computer-Algebra-Systeme, Geometrie-Software und Tabellenkalkulation in Mathematik, Simulationen in Gesellschafts- und Naturwissenschaften, Kompositionssoftware in Musik und Bildbearbeitung in Kunst und Sprachen (z. B. Filmanalyse). Zur Individualisierung gehören Lernsoftware wie Vokabel- und Grammatiktrainer, aber auch Messwerterfassungssysteme für Schülerexperimente.
Weitgehend einig ist man sich, dass der vertiefende Einsatz ausgebaut werden soll; besonders gute Erfahrungen gibt es in Mathematik und Physik. Lernaktivitäten, die keine Betreuung durch eine Lehrkraft brauchen, sollen dagegen weitgehend in die häusliche Arbeit verlagert werden – oft nach einer Einführung im Unterricht. Die Erfahrungen zeigen, dass mindestens 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler zu Hause auf einen Rechner zugreifen können. Die Schule berät Eltern, die Fragen zur Anschaffung haben.
Ausstattung: Mindestens für jeden zweiten, idealerweise für jeden Schüler ein Arbeitsplatz – in Computerräumen oder als mobile Gerätesätze, vernetzt per Kabel oder WLAN und mit Beamer. Computerräume sind aus Kosten-, Sicherheits- und Organisationsgründen meist vorzuziehen; mobile Geräte sind nötig, wenn kein Raum frei ist oder Fachräume mit ihrer Ausstattung genutzt werden sollen.
III. Selbstständiges Lernen in der Oberstufe
In der Oberstufe sollen Schülerinnen und Schüler im Internet recherchieren, Texte am Rechner verfassen, Präsentationen erstellen und Zahlenmaterial aufbereiten. Das darf nicht allein von der häuslichen Ausstattung abhängen; außerdem verbringen Oberstufenschülerinnen und -schüler viel Zeit zwischen den Unterrichtsstunden in der Schule.
Ausstattung: Im 2018 fertiggestellten Selbstlernzentrum im Untergeschoss des Neubaus sind dauerhaft mindestens zehn leistungsfähige, mit dem Internet verbundene Rechnerarbeitsplätze vorzuhalten.
IV. Informationstechnische Grundbildung (ITG)
Seit dem Schuljahr 1999/2000 gehört die informationstechnische Grundbildung zum Kern des Schulprogramms. Sie ist Aufgabe aller Fächer und war in den Stufen 5 und 7 als eigenes Fach verankert. Ab dem Schuljahr 2021/22 wird sie schrittweise durch den neuen Informatikunterricht in der Erprobungsstufe ersetzt.
Ausstattung: In zwei Computerräumen so viele Rechner, dass sich höchstens zwei Schülerinnen oder Schüler einen Arbeitsplatz teilen; mittelfristig ein Gerät pro Person.
V. Produktorientierung im Fachunterricht
Unterricht wirkt nachhaltiger und motivierender, wenn dabei ein Produkt entsteht – etwa eine multimediale Präsentation, eine Website oder ein Hypertext. Besonders geeignet sind Unterrichtsreihen mit Projektcharakter, zum Beispiel die Behandlung einer Ganzschrift in Deutsch oder einer Fremdsprache.
Ausstattung: Der größte Teil der Bildschirmarbeit kann und sollte zu Hause stattfinden, damit sie die fachlichen Ziele nicht verdrängt. Für einzelne Stunden braucht es einen Computerraum mit mindestens 15, idealerweise 30 vernetzten Arbeitsplätzen; für gemeinsame Planungsphasen genügt meist die Projektionseinheit (siehe I.).
VI. Informatisches Basiswissen
Im Fach Informatik werden mit gängiger Entwicklungssoftware (Programmiersprachen, Autorensysteme, Datenbanken) die Grundlagen der Datenverarbeitung und Algorithmik sowie die Organisation von Softwareentwicklung vermittelt und reflektiert. Das Woeste-Gymnasium bietet regelmäßig Kombinationskurse Informatik/Physik im Wahlpflichtbereich und Grundkurse Informatik in der Oberstufe an; ab 2021/22 wird Informatik schrittweise auch in der Erprobungsstufe eingeführt. Fast in jedem Halbjahr gibt es außerdem eine Arbeitsgemeinschaft zum Programmieren.
Ausstattung: Informatik stellt die höchsten Anforderungen: In jeder Stunde wird ein Netzwerk mit einem Arbeitsplatz pro Kursteilnehmerin bzw. -teilnehmer benötigt.
VII. Arbeitsmittel für weitere Aktivitäten
Arbeits- und Projektgruppen brauchen gelegentlich Rechnerarbeitsplätze, etwa für Broschüren, Programmhefte oder Präsentationen. Oberstufenschülerinnen und -schüler benötigen für Referate, Facharbeiten und die Kommunikation mit Partnerschulen internetfähige Arbeitsplätze.
Ausstattung: Grundsätzlich die Computerräume; zusätzlich einzelne Arbeitsplätze in Schülerarbeits- und Bibliotheksbereichen, die unabhängig vom Unterricht nutzbar sind.
VIII. Erstellung von Unterrichtsmaterial
Lehrkräfte erstellen Unterrichtsmaterial zunehmend am Rechner, weil es sich besser wiederverwenden und anpassen lässt, und stützen Vor- und Nachbereitung immer stärker auf digitale Quellen.
Ausstattung: Arbeitsplätze mit Internetzugang in Lehrerarbeitsräumen, unabhängig von der Belegung der Computerräume. Seit dem Umbau 2003 stehen im Lehrerarbeitsraum mehrere vernetzte Arbeitsplätze mit Netzwerkdrucker zur Verfügung.
Qualifizierung der Lehrkräfte
Seit mehreren Jahren unternimmt das Woeste-Gymnasium erhebliche Anstrengungen, die Lehrkräfte für den Einsatz digitaler Medien zu qualifizieren. Dazu gehörten bisher:
- Unterrichtskonzepte und Selbstlernmaterialien für den ITG-Unterricht
- schulinterne Fortbildungsreihen zu Produktionssoftware und zu Präsentationen im Fachunterricht
- Teilnahme interessierter Lehrkräfte an Fortbildungen der Nachbarschulen
- Pädagogische Tage zum Unterricht mit iPads und geeigneten Apps
- schulinterne Fortbildungen zu interaktiven Whiteboards (ActivBoards)
- Workshops für alle Lehrkräfte zur digitalen Materialweitergabe über die schuleigene Plattform „Woeste-Fundus“
- Berücksichtigung digitaler Qualifikationen bei der Besetzung schulscharf ausgeschriebener Stellen
- halbjährliche „offene Runde“ mit dem Schul-IT-Team
- jährliche Schulung der Referendarinnen und Referendare zu iPads, Apps und Anzeigegeräten durch das IT-Team
Für die nahe Zukunft gewünscht bzw. geplant (Stand 2020):
- Schulungen zur Plattform des pädagogischen Netzes (Verwaltung der Schülerkonten, Internetsperre)
- Schulungen zur Kursverwaltung in einer Lernplattform (z. B. Moodle)
- Schulungen zu einzelnen digitalen Arbeitsprozessen: Podcasts, digitales Klassenbuch und Lehrerkalender, Bildbearbeitung, Datensicherung
- Datenschutz und Urheberrecht
- Kunst: Umgang mit Digitalkameras sowie Zeichen-Apps mit Stiften
Technische Ausstattung: Ist-Stand und Ziele (2020)
Für die Antragstellung im DigitalPakt hat die Schule 2020 den Ist-Stand und den angestrebten Zielzustand ihrer Ausstattung beschrieben.
1. Internetanschluss
Ist-Stand: nicht gigabitfähiger Koaxialanschluss (400/15 Mbit/s); DSL-Anschlüsse für „Schulen ans Netz“ (16/2,5 Mbit/s, als Rückfallebene) und das Verwaltungsnetz (16/2,5 Mbit/s).
2. Digitale Vernetzung
Ist-Stand: CAT6-Verkabelung zu allen Räumen; Endgeräte teils über drei hintereinandergeschaltete Switches angebunden; zu wenige Steckdosen und auslösende Sicherungen in Klassenräumen; Doppeldosen oft nur einfach belegt; Turnhalle nicht angebunden; Switches nicht zentral verwaltbar und nicht glasfaserfähig; Verkabelung in vier Räumen beschädigt.
Ziel: direkte Glasfaseranbindung aller Switches an den zentralen Switch im Serverraum; zusätzliche Kabel zu den Klassenräumen für WLAN-Access-Points; zentral verwaltbare Switches; schnelle Verbindungen (bis 10 Gbit/s) zu stark genutzten Verteilern; Reparatur der beschädigten Leitungen; Anbindung der Sporthalle (WLAN, Beamer mit Apple TV); günstigerer Serverstandort (Klima, Wasseranschluss).
3. Schulisches WLAN und Server
Ist-Stand: flächendeckendes WLAN mit Consumer-Access-Points in jedem zweiten bis dritten Raum, oft zu geringe Bandbreite, nicht zentral verwaltbar, keine getrennten Netze per SSID/VLAN an den Access Points; Router/Firewall, DNS-basierte Sperrliste, Server für Wiki und Dateiablage, Sicherheitsmaßnahmen und Backups; keine Nutzerverwaltung im pädagogischen Netz.
Ziel: ausreichendes WLAN in allen pädagogisch genutzten Räumen (idealerweise ein Access Point pro Klassenraum, auch Vorbereitungsräume und Sporthalle); WLAN-Konzept mit Ticketsystem für Schülergeräte (BYOD) und Gäste sowie zertifikatsbasierter Anmeldung für Schul- und Lehrergeräte; zentrale Verwaltung von Access Points und Switches; getrennte Teilnetze für Schulgeräte, Lehrkräfte, Gäste und Schülerschaft; leistungsfähigere Server für pädagogisches Netz (u. a. Benutzerverwaltung, Lernplattform Moodle), Verwaltungsnetz und Infrastruktur (Ticketsystem, Monitoring, Raumbuchung); Nutzerverwaltung mit Rollen; zentral verwalteter Virenschutz, dezentrale Datensicherung und dokumentierte Wiederherstellung.
4. Anzeige- und Interaktionsgeräte
Ist-Stand: drei digitale Whiteboards (zweimal Chemie, einmal Mathematik); in allen anderen Unterrichtsräumen Beamer mit Apple TV, teils mit HDMI-Anschluss; DVD-Abspielgeräte in einigen Räumen und den Computerräumen; Ton meist über Beamer-Lautsprecher; Dokumentenkameras in den naturwissenschaftlichen Übungsräumen und im Textilraum.
Ziel: Ersatz von 41 älteren Beamern (zu lichtschwach, ohne HDMI); Beamer und Apple TV für die Sporthalle; Ersatz von 16 alten Apple-TV-Geräten; Präsentation über Schul-, Lehrer- und später Schülergeräte; feste Verkabelung der Deckenbeamer; mobile Dokumentenkameras; bessere Möglichkeiten zum Abspielen von DVDs; bessere Raumakustik und Lautsprecher, besonders in den Sprachenräumen; Dokumentenkameras für die umgebauten naturwissenschaftlichen Hörsäle sowie für Kunst- und Werkraum.
Pädagogische Begründung: Beamer und Endgerät ermöglichen das Präsentieren von Schülerlösungen und Unterrichtsinhalten bei gleichzeitigem individuellem Arbeiten; viele Räume lassen sich nicht verdunkeln, die Beamer sind an hellen Tagen zu dunkel; einheitliche, zentral verwaltete Apple-TV-Geräte vereinfachen die Bedienung; Filmanalyse und Hörverstehen sind verpflichtende Unterrichts- und Prüfungsformate; Dokumentenkameras ersetzen den Overheadprojektor, sparen Folien und unterstützen Vorgaben des Kernlehrplans Kunst.
5. Digitale Arbeitsgeräte in den Fachbereichen
Ist-Stand:
- Biologie: digitale Mikroskopkamera, Computer im Hörsaal, veraltetes Notebook im Übungsraum, fest installierte Beamer
- Chemie: zwei interaktive Whiteboards mit Beamer, Laptops in den Übungsräumen, Laptopsatz mit 15 Geräten, Systeme zur digitalen Messwerterfassung, Low-Cost-Gaschromatograph
- Informatik: drei Informatikräume mit je 16 Geräten (ein Raum mit 11), auch von anderen Fächern genutzt
- Physik: 16 neue Laptops; vorhandene Messwerterfassungssysteme weitgehend nicht kompatibel; zwei ältere Drucker
- Unterrichtsräume: 16 Medienschränke; Lehrer-PCs oder Notebooks in den Naturwissenschaften; verschiedene Betriebssysteme
- Lehrerarbeitsplätze: fünf gemeinsam nutzbare Arbeitsplätze im Lehrerarbeitsraum, zwei im Lehrerzimmer, einer im Selbstlernzentrum, Computer in den Koordinationsbüros; Kunst: fünf Spiegelreflexkameras; veraltete Computer in den Musikräumen
Ziel und Begründung:
- Biologie: fest installierte Mikroskopkameras in Hörsaal und Übungsraum (schont das Material, ermöglicht paralleles Arbeiten), aktuelle Rechner am Lehrerpult, Farblaser- und 3D-Drucker
- Chemie: Messwerterfassungsgeräte, Gaschromatographen und Fotometer für Gruppenarbeit, Bluetooth-Lautsprecher, Flachbildschirm als Ersatz für die Seitentafel – für digitale Messwerterfassung im Schülerexperiment, Gefahrstoffetiketten und Molekülmodelle
- Informatik: mehr fest installierte Geräte, ergänzt durch Notebooks – individuelles Üben bringt den größten Lernerfolg
- Physik: Messwerterfassungssysteme für Stromstärke, Spannung, Temperatur, Schallpegel und Abstände – vom G9-Lehrplan für die Sekundarstufe I gefordert
- Berufsbezogene Bildung: 3D-Drucker für Projektwoche und AG, fächerverbindend mit Informatik, Physik, Mathematik und Kunst
- Lehrerarbeitsplätze: drei weitere Arbeitsplätze und Multifunktionsgeräte im Lehrerarbeitsraum, ein weiterer Platz im Oberstufenbüro, ein Platz für die Ausleihe in der Schülerbücherei
- Weitere Geräte: Multifunktionsgerät und Tablet-Satz für Schülerinnen und Schüler im Selbstlernzentrum, Drucker für die Computerräume, zwölf weitere Spiegelreflexkameras für Kunst und Textilgestaltung, neue Rechner für die Musikräume
6. Schulgebundene mobile Endgeräte
Ist-Stand: fünf iPad-Klassensätze mit je 16 Geräten in fest installierten Ladeschränken, ein mobiler iPad-Klassensatz im Lehrerzimmer, ein Teilsatz und einzelne Geräte in den Klassen 5 und 6; je ein Notebook-Klassensatz in Chemie und Physik; ein halber Notebook-Satz für die Informatik.
Ziel: Notebooks und Notebook-Wagen für die Informatikräume (idealerweise 30 Geräte pro Raum), für Biologie und Musik; Ersatz der ältesten iPads (2 × 16 Geräte); Dienstgeräte für Lehrkräfte. Für zusätzliche Schülergeräte wurden 2020 mehrere Modelle diskutiert – kurz- bis mittelfristig favorisiert: ein persönliches iPad für jede Oberstufenschülerin und jeden Oberstufenschüler, die vorhandenen Geräte als geteilte iPads für die Sekundarstufe I in mobilen Ladeschränken; alternativ fest installierte Gerätesätze in jedem Raum oder eigene Geräte der Schülerinnen und Schüler mit Schulgeräten für Prüfungen.
Begründung: Ältere iPads haben zu wenig Speicher und erhalten keine Updates mehr; die neuen Lehrpläne erfordern mehr Endgeräte in vielen Fächern (z. B. Leistungsüberprüfungen in Deutsch, Binnendifferenzierung mit Lern-Apps, CAS-Rechner auch in den Naturwissenschaften); Lehrkräfte brauchen aus Datenschutzgründen eigene Dienstgeräte.
7. Betrieb, Wartung und IT-Support
Ist-Stand: iPads und Apple TV werden über ein Mobile-Device-Management verwaltet, Computer über zentrale Images, Windows-Notebooks über Gruppenrichtlinien. Störungen werden in einer gemeinsamen Liste gemeldet und vom IT-Team bearbeitet. Pädagogisches Netz und Verwaltungsnetz sind logisch getrennt; Server sind gesichert, aber nicht redundant; der Internetzugang wird gefiltert.
Ziel: automatisiertes Einspielen von Images, ein Ticketsystem statt der Störungsliste und die Speicherung von Schülerergebnissen nur auf zertifizierten externen oder internen Servern.