Erdkunde

Erdkunde und Geographie am Woeste-Gymnasium: Jahresplanungen für die Klassen 6 bis 10, Unterrichtsvorhaben der Oberstufe, Leistungsbewertung und Beiträge zu Medien-, Verbraucher- und Berufsorientierung.

Erdkunde wird am Woeste-Gymnasium in den Klassen 6, 7, 8 und 10 unterrichtet; in der Oberstufe heißt das Fach Geographie und wird als Grund- und Leistungskurs angeboten. Im Mittelpunkt stehen Mensch-Raum-Beziehungen: Der Unterricht ist schüler- und problemorientiert, greift aktuelles Geschehen auf, trainiert die Orientierungsfähigkeit und sucht auch außerschulische Lernorte auf – etwa die Geschäftsstraße von Hemer oder Bauernhöfe in der Umgebung.

„Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.“

Alexander von Humboldt (1769–1859), deutscher Naturforscher

Kernlehrpläne

Schulinterner Lehrplan

Sekundarstufe I

Vorwort zur Sekundarstufe I: Grundsätze und Hinweise

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Die Fachkonferenz Erdkunde hat unter Berücksichtigung des Schulprogramms folgende fachmethodische und fachdidaktische Grundsätze beschlossen:

  • Mensch-Raum-Beziehungen stehen im Mittelpunkt.
  • Der Unterricht ist wissenschaftsorientiert, seine Bezugswissenschaft ist die Geographie.
  • Der Unterricht ist schülerorientiert und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Schüler an.
  • Der Unterricht ist möglichst problemorientiert und greift tagesaktuelles Geschehen auf. Es werden bezüge zu einem realen Raum hergestellt.
  • Im Erdkundeunterricht sowie auf Wandertagen und Klassen- oder Studienfahrten werden alle sich bietenden Möglichkeiten genutzt, um die Orientierungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu trainieren.
  • Im Rahmen des Unterrichts werden auch außerschulische Lernorte aufgesucht.
  • Der Unterricht bemüht sich um Handlungsorientierung.
  • Der Unterricht folgt dem Prinzip der Exemplarizität. Räumliche Strukturen und Gesetzmäßigkeiten sollen an ausgewählten Beispielen erkannt werden.
  • Der Unterricht ist gegenwarts- und zukunftsorientiert und verfolgt Ziele der BNE.

Hinweis zu den Sequenztabellen für die Sekundarstufe I

Die vorgestellte Reihenfolge der Themenfelder und Unterrichtseinheiten ist verbindlich. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- und unterschritten werden kann.

Jahrgangsstufe 6

  • Einführung und Einübung fachrelevanter Arbeitsweisen
    • Auswertung von Bildern (gezeichnete Bilder, Fotos, Filme)
    • Auswertung von Karten (physische Karten, thematische Karten, topographische Karten)
    • Auswertung von Texten
    • Beschreibung und Erstellung von Diagrammen, v. a. von Klimadiagrammen
  • Exkursionsmöglichkeiten
    • Erkundung der Geschäftsstraße von Hemer oder
    • Erkundung eines Bauernhofes, z. B. des Bioland-Hofes der Familie Deckert in Iserlohn-Kalthof oder
    • Erkundungsgang: Landwirtschaft im schulnahen Umfeld (Weg auf den Duloh)
  • Möglichkeiten fächerverbindendes Arbeitens
    • Wegbeschreibung und Arbeit mit Texten (Deutsch)
    • Erstellung von Diagrammen (Mathematik)
    • Arbeiten mit dem Maßstab von Karten (Mathematik)
  • Schwerpunkte des Raumbezugs bilden Deutschland und Europa

Jahrgangsstufe 7

Die in Klasse 5 eingeführten fachtypischen Arbeitsweisen werden vertieft und ergänzt. Hinzu kommen die Auswertung von Tabellen und ggf. die Einführung des Klimadiagramms von Walter. Der Raumbezug erweitert sich auf die ganze Welt.

Jahrgangsstufe 10

Die fachtypischen Arbeitsweisen werden als Vorbereitung auf die Oberstufe vertieft und eingeübt. Insbesondere der Umgang mit diskontinuierlichen Texten, thematischen Karten und Diagrammen wird trainiert.

  1. Der Lehrplan versteht sich als Minimalprogramm. Wenn die Zeit es zulässt, können Themenbereiche ausgeweitet und / oder ergänzt werden.
  2. Die Reihenfolge der Themen entspricht weitgehend der des Lehrbuches, weil anfangs wichtige Begriffe eingeführt werden, die die Voraussetzung bilden zum Verständnis weiterer Themenbereiche.
Kompetenzerwerb in der Sekundarstufe I

Kompetenzerwerb im Fach Erdkunde in der Sekundarstufe I

Die folgende Übersicht verwendet die im Kernlehrplan von 2019 ausgewiesenen Kompetenzen, die in den Curricula für die einzelnen Jahrgangsstufen teils mit, teils ohne die Abkürzungen aufgeführt werden. Im diesem Teil sind nur übergeordnete Kompetenzerwartungen aufgeführt. Methoden- und Handlungskompetenzen sind ausschließlich inhaltsfeldübergreifend angelegt. In den Jahrgangscurricula finden sich inhaltsfeldbezogene, konkretisierte Kompetenzerwartungen in den Bereichen Sach- und Urteilskompetenz.

Sachkompetenz

Stufe 6Die Schülerinnen und Schüler …
SK1zeigen zusammenhänge zwischen räumlichen Gegebenheiten und Ausstattungsmerkmalen sowie der Nutzung durch den Menschen auf
SK2erläutern einzelne Standortfaktoren hinsichtlich ihrer Bedeutung für raumbezogenes, wirtschaftliches Handeln
SK3beschreiben ausgewählte, durch menschliche Nutzung verursachte Natur- und Landschaftsveränderungen
SK4ordnen unterschiedliche Natur- und Wirtschaftsräume in räumliche Orientierungsraster ein
SK5verwenden Fachbegriffe zur Darstellung einfacher geographischer Sachverhalte
bis Stufe 10Die Schülerinnen und Schüler …
SK1beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
SK2verdeutlichen Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge
SK3analysieren durch wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren beeinflusste räumliche Strukturen und Entwicklungsprozesse
SK4erläutern Raumnutzungsansprüche und -konflikte
SK5ordnen Strukturen und Prozesse in räumliche Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein
SK6ordnen geographische Prozesse und Strukturen mittels einen inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffsnetzes

Methodenkompetenz

Stufe 6Die Schülerinnen und Schüler …
MK1orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mithilfe von Karten und einfachen web- bzw. GPS-basierten Anwendungen
MK2identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels einfacher digitaler Medien und entwickeln erste Fragestellungen
MK3nutzen Inhaltsverzeichnis, Register und Planquadrate im Atlas sowie digitale Kartenanwendungen zur Orientierung und Lokalisierung
MK4werten einfache kontinuierliche und diskontinuierliche analoge und digitale Texte zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
MK5präsentieren Arbeitsergebnisse mithilfe analoger und digitaler Techniken verständlich und adressatenbezogen unter Verwendung eingeführter Fachbegriffe
MK6stellen geographische Informationen mittels Skizzen und einfachen Diagrammen graphisch dar
bis Stufe 10Die Schülerinnen und Schüler …
MK1orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mithilfe von Karten und einfachen web- bzw. GPS-basierten Anwendungen
MK2erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf
MK3identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen
MK4werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
MK5arbeiten allgemeingeographische Kernaussagen aus einfachen Modellvorstellungen heraus
MK6recherchieren mittels vorgegebener Suchstrategien in Bibliotheken und im Internet fachlich relevante Informationen und Daten und werten diese fragebezogen aus
MK7setzen digitale und nicht-digitale Medien zur Dokumentation von Lernprozessen und zum Teilen der Arbeitsprodukte ein
MK8stellen strukturiert geographische Sachverhalte auch mittels digitaler Werkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen aufgaben- und materialbezogen dar
MK9präsentieren geographische Sachverhalte mithilfe analoger und digitaler Medien
MK10belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Quellenangaben
MK11stellen geographische Informationen und Daten mittels digitaler Kartenskizzen, Diagrammen und Schemata graphisch dar
MK12führen einfache Analysen mithilfe interaktiver Kartendienste und Geographischer Informationssysteme (GIS) durch
MK13führen auch mittels themenrelevanter Informationen und Daten aus Medienangeboten eine fragengeleitete Raumanalyse durch

Urteilskompetenz

Stufe 6Die Schülerinnen und Schüler …
UK1führen Kriterien für die Beurteilung fremden und eigenen raumwirksamen Handelns an
UK2wägen Pro- und Contra-Argumente zu verschiedenen, kontrovers diskutierten Sachverhalten gegeneinander ab
UK3beurteilen Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Fragestellungen hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit und vereinbarter Darstellungskriterien
bis Stufe 10Die Schülerinnen und Schüler …
UK1erörtern das Ergebnis raumbezogener Entwicklungen unter Abwägung verschiedener Pro- und Kontra-Argumente
UK2beurteilen raumwirksame Maßnahmen auf Grundlage fachlicher Kriterien und geeigneter Wertmaßstäbe
UK3bewerten unterschiedliche Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich daraus resultierender Folgen
UK4beurteilen im Kontext raumbezogener Fragestellungen die Aussagekraft und Wirkungsabsicht unterschiedlicher Quellen
UK5analysieren die von unterschiedlichen Raumwahrnehmungen und Interessen geleitete Setzung und Verbreitung räumlicher Themen in Medien
UK6beurteilen analoge und digitale Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Fragestellungen hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit und vereinbarter Darstellungskriterien

Handlungskompetenz

Stufe 6Die Schülerinnen und Schüler …
HK1unterscheiden zwischen Pro- und Contra-Argumenten zu verschiedenen, kontrovers diskutierten Sachverhalten.
HK2stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit in geeigneter Form unter Verwendung der Fachbegriffe dar.
bis Stufe 10Die Schülerinnen und Schüler …
HK1nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese
HK2übernehmen Planungs- und Organisationsaufgaben im Rahmen von realen und virtuellen Exkursionen
HK3entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme
HK4nehmen auch unter Nutzung digitaler Medien Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse wahr
Klasse 6

Die Bezüge zum Medienkompetenzrahmen sind in dieser Tabelle in der Spalte „erwartete Kompetenzen“ mit Zahlenkürzeln ausgezeichnet. Die Bedeutung der einzelnen Kürzel ist im Rahmenplan Medienkompetenz NRW nachzulesen, die übergeordneten und konkretisierten Kompetenzerwartungen in der Fächerübersicht: Integration der Ziele des Medienkompetenzrahmens (S. 16).

Inhaltsfelder lt. KernlernplanMögliche Bezüge zum LehrbuchErwartete KompetenzenGrundbegriffeMögliche Methoden (Auswahl)
1. Einführung in die Arbeit mit Karte und Atlas zur Orientierung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen Die Schülerinnen und Schüler …
Orientierung mithilfe von Himmelsrichtungen – Bestimmung der Himmelsrichtungen (zur Einordnung einer Karte mittels praktischer Übung auf dem Schulhof)Sich orientieren im Gelände (S. 36/37)SK5, MK1, MK3
MKR 1.2
Kompass/Windrose
Himmelsrichtungen
(Haupt-/Nebenhimmels-richtungen)
M sich auf dem Schulhof / in der Schulumgebung orientieren
Wer wohnt wo? Lagebestimmungen mit dem Stadtplan als wichtigem Hilfsmittel zur Orientierung am Bsp. des Einzugsgebiets der Schulklasse; Anfertigung einer Kartenskizze des eigenen Schulweges und sich mit GPS-Anwendungen im Schulumfeld orientierenMein Schulweg und eine Schulwegskizze (S. 20-23)SK5, MK1, MK3, MK5
MKR 1.1
MKR 1.2
MKR 1.3
MKR 4.1
MKR 4.2
Stadtplan
Planquadrate
Inhaltsverzeichnis
M Eine Kartenskizze anfertigen
M Arbeit mit Google Earth und Outdooractive/
Komoot
Vergleich von Luftbild u. Karte zur Kennzeichnung wesentlicher Elemente von Karten als verkleinerte, generalisierte u. durch eine Legende erläuterte Darstellung räumlicher Wirklichkeit am Beispiel…Vom Luftbild zur Karte (S. 24/25; S 60)MK1, MK5, SK5
MKR 1.1
MKR 2.2
Schrägluftbild
Senkrechtluftbild
Aufriss
Grundriss
Maßstab – Entfernungen bestimmen zwischen dem Schulstandort u. einem Exkursionsziel mithilfe der MaßstabsleisteJede Karte hat einen Maßstab (S. 27)SK5, MK1
MKR 2.2
Maßstabszahl
Maßstabsleiste
M Entfernungen/Luftlinie bestimmen
Arbeit mit dem Atlas – Orientierungsübungen im Atlas mithilfe der Suchinstrumente Register, Planquadrate, Karten- übersicht, Inhalts-verzeichnisKarten im Atlas (S. 32-35)MKR 2.1
MKR 5.1
thematische u. physische Karten,M Recherche mit dem Atlas
2. Unterschiedlich strukturierte Siedlungen (1)
– Grobgliederung der StadtUnterschiedliche Viertel (S. 64/65)
Der Stadtgeschichte auf der Spur (S. 66/67)
Gebäudenutzung in der Innenstadt –
eine Kartierung (S. 68/69)
SK1, MK2, MK4,
HK1, HK2,
SK5, MK3, MK4
MKR 1.3
MKR 2.1
MKR 2.2
MKR 2.3
MKR 4.1
MKR 4.2
Altstadt
City
Industrie- und Gewerbegebiet
Mischgebiet
Stadtviertel
Wohngebiet
Naherholungsgebiete
Bebauungshöhe u. -dichte
Daseinsgrundfunktionen
M Die Nutzung von Gebäuden
kartieren
– Unterschiede in der Ausstattung von Stadt und LandLeben in Stadt und Land
(S. 52-76)
SK2, SK3, UK1, MK3, MK4, MK6Altstadt usw. s.o.
Dorf
Flächennutzung
Pendler
Umland
M Ein Luftbild auswerten
3. Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung (3)
– Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren
für Industrie (Rohstoffe,
Verkehr, Arbeitskräfte)
Warum hier und nicht woanders? (S. 82-97)SK1, SK2, SK3,
MK1, MK3, MK4, MK5, MK6,
UK1
MKR 2.2
Standortfaktor Verkehrsknoten Zulieferbetrieb
Zulieferer
Binnenhafen
TOP Wirtschaftsstandorte in
Deutschland
Strukturwandel industriell geprägter RäumeStrukturwandel im Ruhrgebiet (98-103)SK2, SK3, UK2
MK4, MK6
HK1
MKR 2.2
MKR 2.3
Automobilbau,
chem. Indust. Verdichtungsraum Industriezweig
Großstadt
Strukturwandel
M Aus Zahlen Diagramme zeichnen
M Veränderungen des Ruhrgebietes mit Karten und Bildern verdeutlichen
Standorte und Branchen des tertiären SektorsBsp. Ruhrgebiet
(S. 102-103)
SK1, SK2, SK3
UK1, UK2
Dienstleistung
Logistik
Medienwirtschaft
Technologiezentrum
M Das Gesicht des heutigen Ruhrgebietes
– Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren
für Landwirtschaft (Klima, Boden,
Absatzmarkt) und
Landwirte versorgen uns
(S. 126–156)
SK1, SK2, SK3, SK4,
MK1, MK2, MK3, MK4,
MK6, UK1,
HK1, HK2
Ackerbau
Börde
Fruchtfolge
Gemüsebau
Grünlandwirtschaft
Löss
Sonderkultur
TOP Regionen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung in den deutschen Großlandschaften
M Einen Betrieb erkunden
– Produktion und Weiterverarbeitung
von Nahrungsmitteln
Landwirte versorgen uns
(S. 126–154), ibs. Produktionsschemata
I
SK2, SK3, SK4, SK7, SK8
MK3, MK4, MK6, UK1,
UK2
MKR 6.1
MKR 6.4
artgerechte Tierhaltung
Genossenschaft
Großmarkt
Intensivanbau
Massentierhaltung
Mechanisierung
Ökologischer Landbau
Spezialisierung
Produktionsschemata
– Veränderung von Struktur in
Landwirtschaft
Viel Fleisch für viele
(S. 136/137)
Milch frisch getankt
(S. 138/139)
Salat täglich frisch (140/141)
Biohof Schepers
(S. 142/143)
Landwirtschaft so oder so ?! (S. 144/145)
Landwirtschaft in Deutschland im Wandel
(S. 152/153)
SK2, SK3, SK4,
MK3, MK4, MK5, MK6,
UK1, UK2
MKR 6.1
MKR 6.4
artgerechte Tierhaltung
Mechanisierung
Spezialisierung
Intensivierung
Ökologischer Landbau
Spezialisierung
4. Räumliche Voraussetzungen und Auswirkungen des Tourismus (2)
– Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Kontext der naturgeographischen Gegebenheiten und des touristischen Angebotes in Küsten- und HochgebirgslandschaftenWohin in Ferien und Freizeit?
(S. 158-194)
SK1, SK5, SK6,
MK1, MK3, MK4, MK6,
UK1, UK2
MKR 6.1
MKR 5.1
Gezeiten (Ebbe, Flut)
Küstenschutz
Massentourismus
Nationalpark
Schutzzone
Tourismus
Wattenmeer
M Einen Reiseprospekt auswerten
M Feriengebiete in DeutschlandTexte auswerten
TOP
– physiognomische und sozioökonomische Veränderungen einer Gemeinde durch den FremdenverkehrVom Bergdorf zum Ferienzentrum
(S. 180-183)
SK1, SK2, SK3, SK6,
SK8, MK1, MK3, MK4,
MK6, UK1, UK2, UK3
Fremdenverkehr
Fremdenverkehrsort
Massentourismus
Saison
Tourismus
Formen des TourismusS. 166-177;
S. 184-191
MKR 5.4Städtetourismus
Badetourismus
künstliche Erlebniswelten
Massentourismus
sanfter Tourismus
– das Konzept des sanften Tourismus als Mittel zur Vermeidung von Natur- und LandschaftsschädenAuf die sanfte Tour (S. 178/179)SK3, SK6, MK1, MK4,
MK6, UK1, UK2, UK3,HK2
Nationalpark
Schutzzone
Über den Kernlehrplan hinausgehende Unterrichtsvorhaben
Erkunde dein neues Fach
(S. 4–17)
SK1, SK8, MK1, MK3, MK4,
MK6, MK7
MKR 2.2
Äquator
Atlas
Breitenkreis
Globus
Gradnetz
Karte
Kontinent
Legende
Meridian
Nullmeridian
Ozean
Register
Vorstufe einer fragege- leiteten RaumanalyseNationalpark WattenmeerSK1, SK2, SK3, SK4, SK5, MK1, MK3, MK4,
MK5, MK6; „HK1“
(Gruppenpuzzle), HK2
2.1
Landschaftsschutz
Nationalpark
Gezeiten u. Tidenhub
Tourismus
M Auswertung
naturgeographischer Aspekte der Klassenfahrt
Orientieren (S. 18–45)SK4, SK5, SK8, MK1, MK3,
MK4, MK6, HK1,
HK2
Alpenvorland
Einzugsgebiet
GPS
Großlandschaft
Hauptstadt
Hochgebirgsland
Höhenprofil
Mittelgebirgsland
Regierungsviertel
Tiefland
Topografie
M Vom Bild zur Karte
M+ Von Höhenlinien und Höhenprofilen
M Eine Kartenskizze zeichnen
TOP+ Deutschland:
Bundesländer und Nachbarn
Der Natur auf der Spur
(S. 112-124)
SK1, SK3, SK5, MK2, MK3, MK4, MK6, HK1, HK2Abtragung
Bodenprofil
Klimadiagramm
Naturferne
Naturnähe
Niederschlag
Temperatur
Wetter
M+ verschiedene Naturexperimente
M Klimadiagramme auswerten
und zeichnen
Unsere Freizeit – ein ProjektSK1, MK1, MK2,
MK3, MK4, MK6,
UK1, UK2, HK1, HK2
Befragung
Bewertung
Erkundung
Freizeitraum
Präsentation
Projekt
M Eine Befragung durchführen
M+ Spiel- und Sportflächen erkunden und bewerten
M+ Einen Ausflug mit Bus und Bahn planen
M+ Eine Fahrradtour vorbereiten
M+ Schulhof als Freizeitraum planen
Klasse 7

Dieses Curriculum ist auf alle neuen, im Kernlehrplan von 2019 aufgelisteten Kompetenzen abgestimmt. Der Bezug zum Medienkompetenzrahmen NRW und zur Verbraucherbildung wird nach Erscheinen der neuen Lehrwerke eingearbeitet.

Jahresplanung

VorhabenThematische SchwerpunkteUnterrichtswochen
1Auf das Klima kommt es an! – Bedingungen und Voraussetzung für das Leben und Wirtschaften auf unserer Erdeca. 10
2Tropische Regenwälder in Gefahr! – Leben und Wirtschaften in den immerfeuchten Tropenca. 7
3Trockenheit – ein Problem? – Leben und Wirtschaften in den trockenen und winterfeuchten Subtropenca. 8
4Landwirtschaftliche Produktion im Überfluss?! – Leben und Wirtschaften in den gemäßigten Mittelbreitenca. 5
Fragengeleitete Raumanalyse (eine Raumanalyse obligatorisch in Klasse 7 – 9)
Gesamtca. 30

Politische und ökonomische Bildung

→ Tabellarische Übersichten über die Beiträge des Faches Erdkunde in der Stufe 7

Lehrwerke und Atlas

  • Klett Verlag (Hrsg.): Terra Erdkunde 2. Gymnasium Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, 2017.
  • Klett-Verlag (Hrsg.): Haack Weltatlas. Stuttgart, 2015.
  • Westermann-Verlag (Hrsg.): Diercke Weltatlas. Braunschweig, 2014.

Quellen

  • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für die Sekundarstufe I Gymnasium in Nordrhein-Westfalen. Erdkunde. Düsseldorf, 2019.
  • Beispiel für einen schulinternen Lehrplan Gymnasium – Sekundarstufe I. Erdkunde (Fassung vom 31.01.2020).

Vorhaben 1: Auf das Klima kommt es an! – Bedingungen und Voraussetzung für das Leben und Wirtschaften auf unserer Erde

Inhaltsfeld 5: Wetter und Klima

  • Himmelskörper Erde: Schrägstellung der Erdachsen, Beleuchtungszonen, Temperaturzonen, Jahreszeiten
  • Klima und Klimasystem: Aufbau der Atmosphäre, Klimaelemente, Luftbewegungen, planetarische Zirkulation

Bezug zum Lehrbuch
wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • SK5: ordnen Strukturen und Prozesse in räumliche Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ein
  • SK6: ordnen geographische Prozesse und Strukturen mittels eines inhaltsfeldbezogenen Fachbegriffnetzes

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MK1: orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mithilfe von Karten, Gradnetzangaben und mit web- bzw. GPS-basierten Anwendungen
  • MK2: erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf
  • MK5: arbeiten allgemeingeographische Kernaussagen aus einfachen Modellvorstellungen heraus
  • MK7: setzen digitale und nicht-digitale Medien zur Dokumentation von Lernprozessen und zum Teilen der Arbeitsprodukte ein
  • MK8: stellen strukturiert geographische Sachverhalte auch mitels digitaler Werkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen, aufgaben- und materialbezogen dar

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MKR-Ziele:

Hinweise:

  • Zur Entwicklung eines inhaltsfeldbezogenen topographischen Orientierungsrasters soll im Zuge dieses Unterrichtsvorhabens eine Einordnung in die in die Klimazonen der Erde vorgenommen werden.

Kompetenzüberprüfung

  • Lehrbuch; (folgt mit Erscheinen des neuen Lehrwerks für G9)
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 2: Tropische Regenwälder in Gefahr! – Leben und Wirtschaften in den immerfeuchten Tropen

Inhaltsfeld 6: Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

  • naturräumliche Bedingungen in den Tropen
  • Wirtschaftsformen und ökonomische Rahmenbedingungen: Ackerbau, Plantagenwirtschaft, Subsistenzwirtschaft, marktorientierte Produktion
  • Möglichkeiten der Überwindung natürlicher Grenzen: Agroforstwirtschaft
  • Folgen unangepasster Nutzung: Regenwaldzerstörung
  • Möglichkeiten und Grenzen nachhaltigen Wirtschaftens

Inhaltsfeld 5: Wetter und Klima

  • Klima und Klimasystem: Aufbau der Atmosphäre, Klimaelemente, Luftbewegungen, planetarische Zirkulation

Bezug zum Lehrbuch
wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • SK1: beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
  • SK2: verdeutlichen Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MK3: identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen
  • MK6: recherchieren mittels vorgegebener Suchstrategien in Bibliotheken und im Internet fachlich relevante Informationen und werten diese fragebezogen aus
  • MK8: stellen strukturiert geographische Sachverhalte auch mittels digitaler Wrkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen aufgaben- und materialbezogen dar
  • MK11: stellen geographische Informationen und Daten mittels digitaler Kartenskizzen, Diagrammen und Schemata graphisch dar

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • HK3: entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MKR-Ziele:

Hinweise:

  • Zur Entwicklung eines inhaltsfeldbezogenen topographischen Orientierungsrasters soll im Zuge dieses Unterrichtsvorhabens eine Einordnung in die in die Landschaftszonen der Erde vorgenommen werden.
  • Im Rahmen dieses Unterrichtsvorhabens bietet sich die Durchführung eines Projektes an, welches sich mit konkreten Maßnahmen zum Schutz des tropischen Regenwaldes befasst.

Kompetenzüberprüfung

  • Lehrbuch; (folgt mit Erscheinen des neuen Lehrwerks für G9)
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 3: Trockenheit – ein Problem? – Leben und Wirtschaften in den trockenen und winterfeuchten Subtropen

Inhaltsfeld 6: Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

  • naturräumliche Bedingungen in den Subtropen
  • Wirtschaftsformen und ökonomische Rahmenbedingungen: Ackerbau, Plantagenwirtschaft, Subsistenzwirtschaft, marktorientierte Produktion
  • Möglichkeiten der Überwindung natürlicher Grenzen: Bewässerung
  • Folgen unangepasster Nutzung: Desertifikation, Bodenversalzung

Inhaltsfeld 5: Wetter und Klima

  • Klima und Klimasystem: Aufbau der Atmosphäre, Klimaelemente, Luftbewegungen, planetarische Zirkulation

Inhaltsfeld 7: Innerstaatliche und globale Disparitäten

  • Möglichkeiten zur Entwicklung strukturschwacher und wenig entwickelter Räume: Ausbau von Infrastruktur und Tourismus

Bezug zum Lehrbuch
wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • SK1: beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
  • SK2: verdeutlichen Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MK4: werten kontinuierliche und diskontinuierliche (vgl. QuaLis; 03.02.2020) Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • MK8: stellen strukturiert geographische Sachverhalte auch mittels digitaler Wrkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen aufgaben- und materialbezogen dar
  • MK11: stellen geographische Informationen und Daten mittels digitaler Kartenskizzen, Diagrammen und Schemata graphisch dar

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • HK1: nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MKR-Ziele:

Hinweise:

  • Zur Entwicklung eines inhaltsbezogenen topographischen Orientierungsrasters soll im Zuge dieses Unterrichtsvorhabens eine Einordnung in die Landschaftszonen der Ede vorgenommen werden.

Kompetenzüberprüfung

  • Lehrbuch; (folgt mit Erscheinen des neuen Lehrwerks für G9)
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 4: Landwirtschaftliche Produktion im Überfluss?! – Leben und Wirtschaften in den gemäßigten Mittelbreiten

Inhaltsfeld 6: Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

  • naturräumliche Bedingungen in den gemäßigten Mittelbreiten
  • Wirtschaftsformen und ökonomische Rahmenbedingungen: Ackerbau, Viehwirtschaft, marktorientierte Produktion
  • Möglichkeiten der Überwindung natürlicher Grenzen: Treibhauskulturen
  • Folgen unangepasster Nutzung: Erosion
  • Möglichkeiten und Grenzen nachhaltigen Wirtschaftens
  • Möglichkeiten zur Entwicklung strukturschwacher und wenig entwickelter Räume: Ausbau von Infrastruktur und Tourismus

Inhaltsfeld 5: Wetter und Klima

  • Klima und Klimasystem: Aufbau der Atmosphäre, Klimaelemente, Luftbewegungen, planetarische Zirkulation

Bezug zum Lehrbuch
wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • SK1: beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum
  • SK2: verdeutlichen Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MK2: erfassen analog und digital raumbezogene aten und bereiten sie auf
  • MK4: werten kontinuierliche und diskontinuierliche (vgl. QuaLis; 03.02.2020) Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • MK12: führen einfache Analysen mithilfe interaktiver Kartendienste und Geographischer Informationssystemen (GIS) durch

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • HK2: übernehmen Planungs- und Organisationsaufgaben im Rahmen von realen und virtuellen Exkursionen

wird eingetragen, sobald das digitale Lehrbuch eingeführt ist

  • MKR-Ziele:

Hinweise:

  • Zur Entwicklung eines inhaltsbezogenen topographischen Orientierungsrasters soll im Zuge dieses Unterrichtsvorhabens eine Einordnung in die Landschaftszonen der Ede vorgenommen werden.
  • Im Rahmen dieses Unterrichtsvorhabens kann eine Exkursion zum Thema geplant und durchgeführt werden.

Kompetenzüberprüfung

  • Lehrbuch; (folgt mit Erscheinen des neuen Lehrwerks für G9)
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links
Klasse 8

Die Bezeichnungen für die Kompetenzerwartungen orientieren sich an dem neuen Kernlehrplan Erdkunde von 2019. Der Plan enthält sowohl die übergeordneten als auch die konkretisierten Kompetenzerwartungen.
Die Bedeutung der einzelnen Kürzel, welche auf den Erwerb von Medienkompetenz abzielen, sind im Rahmenplan Medienkompetenz NRW nachzulesen, die übergeordneten und konkretisierten Kompetenzerwartungen in der Fächerübersicht: Integration der Ziele des Medienkompetenzrahmens (S. 16).

Jahresplanung

VorhabenThematische SchwerpunkteUnterrichtswochen
1Wetter extrem! – Ursachen und Folgen des globalen Klimawandelsca. 14
2Unruhige Erde! – Leben und Wirtschaften in Räumen mit endogener Gefährdungca. 16
Gesamt30

Politische und ökonomische Bildung

→ Tabellarische Übersichten über die Beiträge in der Stufe 8

Lehrwerke und Atlas

  • Klett Verlag (Hrsg.): Terra Erdkunde 2. Gymnasium Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, 2017.
  • Westermann Verlag (Hrsg.): Diercke Praxis. Band 2. Erdkunde Gymnasium. Braunschweig, 2018.
  • Klett-Verlag (Hrsg.): Haack-Atlas. Stuttgart, 2008.
  • Westermann-Verlag (Hrsg.): Diercke Weltatlas. Braunschweig, 2014.

Quellen

  • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für die Sekundarstufe I Gymnasium in Nordrhein-Westfalen. Erdkunde. Düsseldorf, 2019.
  • Beispiel für einen schulinternen Lehrplan Gymnasium – Sekundarstufe I. Erdkunde (Fassung vom 31.01.2020).

Vorhaben 1: Wetter extrem! – Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels

Inhaltsfeld 5: Wetter und Klima
Inhaltsfeld 6: Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

  • Klima und Klimasystem: Aufbau der Atmosphäre, Klimaelemente, Luftbewegungen, planetarische Zirkulation
  • Ursachen und Auswirkungen globaler Klimaschwankungen: Treibhauseffekt, Meeresspiegelanstieg, Wetterextreme
  • Folgen unangepasster Nutzung: Regenwaldzerstörung, Desertifikation, Bodenversalzung, Erosion

Bezüge zum Lehrbuch
Diercke Praxis: Kapitel 3: Unsere Lebensräume – schützenswert, S. 92-129
Terra 2: Kapitel 5, S. 90 f.; Kapitel 6, S. 106-117; Kapitel 7, S. 130-133

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

Sachkompetenz

  • stellen Zusammenhänge zwischen der solaren Einstrahlung und den Klimazonen der Erde her
  • erklären grundlegende klimatologische Prozesse und daraus resultierende Wetterphänomene
  • analysieren regionale Auswirkungen von Klimaveränderungen
  • erläutern grundlegende Wirkmechanismen des anthropogenen Einflusses auf das globale Klima sowie daraus resultierende Folgen
  • beschreiben den Aufbau der Atmosphäre, Luftbewegungen und planetarische Zirkulation (Passatkreislauf)
  • beschreiben das Zusammenwirken einzelner Klimaelemente
  • erklären die zunehmende Veränderung der Landschaftszonen der Erde durch Klimaschwankungen
  • erklären die Ursachen und Auswirkungen globaler Klimaschwankungen (Treibhauseffekt, Meeresspiegelanstieg, Wetterextreme)
  • erläutern die Folgen unangepasster Nutzung (Regenwaldzerstörung, Desertifikation, Bodenversalzung, Erosion)
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Atmosphäre
    • Klima, Wetter
    • Klimaelement
    • Luftbewegungen
    • planetarische Zirkulation
    • Treibhauseffekt
    • Meeresspiegelanstieg
    • Wetterextreme
    • Erosion
    • Bodenversalzung
    • Desertifikation

Methodenkompetenz

  • identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen
  • werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und konkrete Materialverweise und Quellenangaben
  • führen einfache Analysen mithilfe interaktiver Kartendienste und Geographischer Informationssysteme (GIS) durch
  • erstellen eine Karte zu vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen und Zonen der Erde
  • stellen mit Hilfe von WebGIS die Auswirkungen anthropogener Eingriffe in die Natur dar, z.B. Abholzung des tropischen Regenwaldes

Urteilskompetenz

  • beurteilen ausgewählte Maßnahmen zur Verlangsamung der globalen Erwärmung u.a. im Hinblick auf eine gesicherte und finanzierbare Energieversorgung
  • erörtern auf lokaler Ebene Maßnahmen der Anpassung an Extremwetterereignisse
  • erörtern Lösungsansätze zur Vermeidung klimaschädlichen Verhaltens im Alltag
  • erörtern die mit Eingriffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Chancen und Risiken
  • erörtern Gestaltungsoptionen für ein nachhaltigeres Konsumverhalten
  • führen eine Rollenspiel zum Thema „…“ durch
  • beurteilen ihren eigenen Einfluss auf die Umwelt mit Hilfe des ökologischen Fußabdrucks

Handlungskompetenz

  • entwickeln Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme
  • nehmen auch unter Nutzung digitaler Medien Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse wahr
  • entwickeln auf Basis einer Internetrecherche Lösungsansätze für nachhaltiges Handeln im eigenen Lebensraum (zu Hause, Schule, Stadt, …)

Medienkompetenzrahmen

  • 1.2, 2.1, 2.2, 4.1, 5.2,

Kompetenzüberprüfung

  • Diercke Praxis S. 123 ff.
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links
  • Überprüfung von Fachbegriffen; räumliche Transfers

Vorhaben 2: Unruhige Erde! – Leben und Wirtschaften in Räumen mit endogener Gefährdung

Inhaltsfeld 2: Tourismus
Inhaltsfeld 4: Aufbau und Dynamik der Erde
Inhaltsfeld 6: Landwirtschaftliche Produktion in unterschied-lichen Landschaftszonen

  • Schalenbau der Erde: Erdkern, Erdmantel, Erdkruste
  • Plattentektonik: Konvergenz, Divergenz, Subduktion
  • Naturereignisse, Erd- und Seebeben, Vulkanismus
  • Leben und Wirtschaften in Risikoräumen: Landwirtschaft, Rohstoffe, Tourismus, Energie

Bezug zum Lehrbuch
Terra 2: Kapitel 9, S. 158-189

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

Sachkompetenz

  • beschreiben grundlegende geotektonische Strukturen und Prozesse in ihrem Zusammenwirken
  • erklären naturbedingte Gefährdung von Siedlungs- und Wirtschaftsräumen des Menschen
  • erläutern das besondere Nutzungspotential von geotektonischen Risikoräumen
  • kennzeichnen Landschaftszonen als räumliche Ausprägung
  • erklären vor dem Hintergrund naturräumlicher Voraussetzungen Formen, Entwicklung und Bedeutung des Tourismus in einer Region
  • beschreiben den Schalenbau der Erde
  • lokalisieren Schwächezonen der Erde (Plattengrenzen)
  • erläutern die Vorgänge der Plattentektonik
  • erklären die Entstehung und die Folgen von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Wirbelstürmen sowie die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und beschreiben mögliche Schutzmaßnahmen
  • erklären die Bedeutung des Tourismus für endogen gefährdete Regionen
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Erdkruste
    • kontinentale Kruste
    • ozeanische Kruste
    • Erdmantel
    • Erdkern
    • Plattentektonik
    • Kontinentalverschiebung
    • Subduktion (-szone)
    • Konvergenz
    • Divergenz
    • mittelatlantischer Rücken
    • Schichtvulkan
    • Schildvulkan
    • Magma
    • Lava
    • Richter-Skala
    • Epizentrum
    • Auge des Hurrikan
    • Naturkatastrophe
    • Naturereignis
    • Frühwarnsystem

Methodenkompetenz

  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mithilfe von Karten, Gradnetzangaben und mit Web- bzw. GIS-basierten Anwendungen
  • präsentieren geographische Sachverhalte mit Hilfe analoger und digitaler Medien
  • stellen geographische Informationen und Daten mittels digitaler Kartenskizzen, Diagrammen und Schemata graphisch dar
  • setzen digitale und nicht-digitale Medien zur Dokumentation von Medien und zum Teilen der Arbeitsprodukte ein
  • recherchieren Informationen zu einer (aktuellen) Naturkatastrophe im Internet
  • erstellen in Teams eine OpenOffice-Präsentation zu Naturkatastrophen wie
    • Hurrikans / Taifune
    • Tornados
    • Erdbeben
    • Vulkanausbrüche
    • Überschwemmungen
  • erstellen ein Handout zu ihrer Präsentation
  • präsentieren mit Hilfe des Computers ihr Referat vor der Klasse
  • erstellen eine Karte zum Thema „Gefährdung von Lebensräumen“

Urteilskompetenz

  • beurteilen die Eignung von Räumen für die Siedlungs- und Wirtschaftsnutzung auf der Grundlage des Ausmaßes von Naturrisiken
  • erörtern auf lokaler und regionaler Ebene Konzepte und Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge und zur Eindämmung von Naturrisiken
  • nehmen begründet Stellung zur Frage „Leben am Ätna – Fluch oder Segen?“

Handlungskompetenz

  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese
  • nehmen zur Frage „Leben am Ätna – Fluch oder Segen?“ unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese argumentativ

Medienkompetenzrahmen

  • 1.2, 2.1, 2.2, 4.1, 5.2,

Kompetenzüberprüfung

  • Terra 2 S. 188 f.; Selbsteinschätzungsbogen
  • Überprüfung von Fachbegriffen; räumliche Transfers
Klasse 10

Dieser Lehrplan ist auf Grundlage des momentan in Gebrauch befindlichen Lehrbuchs aus dem Jahr 2009 entstanden. Nach Erscheinen bzw. Einführung eines neuen Lehrwerks werden die zu jedem Vorhaben aufgeführten Kompetenzen einer Prüfung unterzogen und ggfs. überarbeitet. Die Bezeichnungen für die Kompetenzerwartungen orientieren sich an dem neuen Kernlehrplan Erdkunde von 2019. Der Plan enthält sowohl die übergeordneten als auch die konkretisierten Kompetenzerwartungen.

Die Bedeutung der einzelnen Kürzel, welche auf den Erwerb von Medienkompetenz abzielen, sind im Rahmenplan Medienkompetenz NRW nachzulesen, die übergeordneten und konkretisierten Kompetenzerwartungen in der Fächerübersicht: Integration der Ziele des Medienkompetenzrahmens (S. 16).

Jahresplanung

VorhabenThematische SchwerpunkteUnterrichtsstunden, ca.
1Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes12
2Bevölkerungswachstum und Ernährungssicherung10
3Strategien und Maßnahmen zur Entwicklung wenig entwickelter und strukturschwacher Räume12
4Migration in ihrer Bedeutung für Herkunfts– und Zielregionen10
5Stadtentwicklung und aktuelle Probleme städtischer Räume in Europa12
6Weltwirtschaft im Prozess der Globalisierung4
7Digitalisierung verändert Raumstrukturen4
Gesamt64

Politische und ökonomische Bildung

→ Tabellarische Übersichten über die Beiträge in der Stufe 10

Lehrwerke und Atlas

  • Klett Verlag (Hrsg.): Terra Erdkunde 3. Gymnasium Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, 2010.
  • Klett-Verlag (Hrsg.): Haack-Atlas. Stuttgart, 2016.
  • Westermann Verlag (Hrsg.): Diercke Weltatlas 2015.

Quellen

  • Ministerium für Schule und Bildung des Lande Nordrhein-Westfalen: Kernlehrplan für die Sekundarstufe I Gymnasium (G9) in Nordrhein-Westfalen. Erdkunde. Düsseldorf, 2019
  • Qualis NRW (Hrsg.) Beispiel für einen schulinternen Lehrplan Gymnasium – Sekundarstufe I (Fassung vom 24.06.2019). Soest.

Vorhaben 1: Eine Welt – viele Welten? – Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes

Inhaltsfeld 7: Innerstaatliche und globale Disparitäten

  • verschiedene Indikatoren in ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwicklungsstandes von Wirtschaftsregionen und Staaten
  • das Ungleichgewicht beim Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die weltweite Verteilung von Reichtum und Armut auf der Welt
  • Chancen und Risiken des Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Zielregionen

Bezüge zum Lehrbuch
Kapitel 1: Eine Welt – ungleiche Welt, S. 10 – 20; 26 – 32; 36f.

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen
  • analysieren den Entwicklungsstand von Ländern und Regionen auf der Grundlage geeigneter Indikatoren
  • erklären sozioökonomische Disparitäten zwischen und innerhalb von Ländern von dem Hintergrund von Ressourcenverfügbarkeit, Infrastruktur und Austauschbeziehungen
  • erläutern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • lokalisieren Länder unterschiedlichen Entwicklungsstandes
    • global
    • strukturstarke und schwache Regionen in Europa
  • nutzen Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Lebensstandard, um den Entwicklungsstand von ausgewählten Ländern zu beschreiben und zu vergleichen
  • beschreiben die schwankenden Preise für ein Welthandelsgut, z.B. Kakao
  • erläutern die Entwicklung des Austauschverhältnisses von Welthandelsgütern wie Rohstoffe und Fertigwaren
  • vergleichen Strukturen des traditionellen und des fairen Handels
  • erläutern z.B. folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Bruttoinlandsprodukt, Pro-Kopf-Einkommen
    • Indikatoren, HDI, GDI
    • Entwicklungsland, Industrieland, Schwellenland
    • Lebenserwartung
    • Säuglingssterblichkeit, Kindersterblichkeit
    • Bildung, Alphabetisierungsrate
    • Mangel- und Unterernährung
    • formeller vs. informeller Sektor
    • Terms oft Trade
    • Fairer Handel
    • Welthandel
  • Methodenkompetenz
  • erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf
  • werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • recherchieren mittels vorgegebener Strategien in Bibliotheken und im Internet fachlich relevante Informationen und Daten und werten diese fragenbezogen aus und belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch korrekte Quellenangaben
  • gewinnen Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geoinformationsdiensten
  • stellen den Entwicklungsstand unterschiedlicher Länder dar
  • nutzen unterschiedliche Informationsmedien für ihre Recherche und vergleichen die Ergebnisse
  • üben den Umgang mit thematischen Karten
  • Urteilskompetenz
  • beurteilen Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Fragestellungen hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit und vereinbarter Darstellungskriterien
  • erfassen mediale Präsentationen als interessengeleitete Interpretationen der Wirklichkeit
  • fällen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven begründete Urteile und vertreten sie argumentativ
  • bewerten auf der Grundlage von wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen die Handelsbeziehungen zwischen Ländern unterschiedlichen sozioökonomischen Entwicklungsstandes mit Blick auf Prinzipien der Welthandelsorganisation (WTO)
  • vergleichen kriteriengeleitet Länder und Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes
  • verwenden kritisch Klassifikationsindikatoren und Begriffe
  • Handlungskompetenz
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese
  • reflektieren ihr eigenes Konsumverhalten
  • Medienkompetenzrahmen
  • 1.2, 2.2, 2.3, 4.3

Kompetenzüberprüfung

  • Lehrbuch, S. 40f.
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links
  • Überprüfung von Fachbegriffen; räumliche Transfers, Ländervergleich anhand des HDI

Vorhaben 2: Genug für alle? Bevölkerungswachstum und Ernährungssicherung

Inhaltsfeld 8: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung

  • Entwicklung und Verteilung der Weltbevölkerung
  • Ursachen und Folgen der regional unterschiedlichen Verteilung, Entwicklung und Altersstruktur der Bevölkerung in Industrie- und Entwicklungsländern

Bezug zum Lehrbuch
Kapitel 3: Immer mehr Menschen?, S. 42 – 54, 58 – 62

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen
  • erklären Bevölkerungsentwicklung und -verteilung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen
  • zeigen Folgen der unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen klein- und großräumigen Auswirkungen hinsichtlich der Tragfähigkeit auf
  • lokalisieren Verdichtungsräume auf der Erde
  • beschreiben das Wachstum der Weltbevölkerung
  • beschreiben die weltweit unterschiedliche Verteilung der Bevölkerung
  • nutzen das Modell des demographischen Übergangs und Bevölkerungspyramiden, um die natürliche Bevölkerungsentwicklung zu erläutern
  • vergleichen die Bevölkerungsentwicklung in Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes und stellen Ursachen und Folgen der jeweiligen Bevölkerungsentwicklung dar
  • stellen einen Zusammenhang zwischen der wachsenden Weltbevölkerung und dem steigenden Nahrungsmittelbedarf dar
  • entwickeln Trendszenarien zur Tragfähigkeit der Erde
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Bevölkerungsexplosion, Wachstumsrate, Verdoppelungszeit
    • Bevölkerungsdichte, Bevölkerungswachstum
    • Modell des demographischen Übergangs
    • Bevölkerungspyramide
    • Geburten- und Sterberate, Altersstruktur
    • Säuglingssterblichkeit
    • Überalterung
    • Familienplanung, Analphabetenrate
    • Tragfähigkeit, Ernährungssicherung
    • Hunger, Mangelernährung
  • Methodenkompetenz
  • identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen
  • werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • arbeiten allgemeingeographische Kernaussagen aus einfachen Modellvorstellungen heraus
  • setzen digitale und nicht-digitale Medien zur Dokumentation von Lernprozessen und zum Teilen der Arbeitsprodukte ein
  • nutzen Online-Dienste wie www.dsw-online.de, z.B. Weltbevölkerungsuhr
  • werten Bevölkerungspyramiden aus unterschiedlichen Ländern der Welt aus
  • erläutern das Modell des demographischen Übergangs
  • Urteilskompetenz
  • beurteilen Maßnahmen der Bevölkerungspolitik im Hinblick auf eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums
  • erfassen die Aussagegrenzen eines Durchschnittswertes am Beispiel des Indikators Bevölkerungsdichte
  • erkennen die deskriptive Funktion des Modells des dem. Ü.
  • erörtern Pro- und Contra-Argumente von Maßnahmen zur Familienplanung oder zum Anbau von Energierohstoffen vs. Nahrungsmitteln
  • Handlungskompetenz
  • entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme
  • entwickeln einen Vorschlag für eine Spendenaktion an der Schule
  • optional: führen eine Aktion zugunsten einer Hilfsorganisation durch
  • Medienkompetenzrahmen
  • 1.1, 1.2, 2.1, 4.1

Kompetenzüberprüfung

  • Lb. S. 64f.
  • Selbsteinschätzungsbogen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links im Lehrbuch
  • Überprüfung von Fachbegriffen; Trainingsaufgaben zu Bevölkerungspyramiden und –tabellen

Vorhaben 3: Besserung in Sicht? Strategien und Maßnahmen zur Entwicklung wenig entwickelter und strukturschwacher Räume

Inhaltsfeld 7: Innerstaatliche und globale Disparitäten
Inhaltsfeld 8: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung

  • Möglichkeiten zur Entwicklung strukturschwacher und wenig entwickelter Räume, Ausbau von Infrastruktur und Tourismus
  • Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, Handelsabkommen
  • Bevölkerungspolitische Maßnahmen: Ausbau des Gesundheits- und Bildungswesens, Frauenförderung

Bezug zum Lehrbuch
Kapitel 2: S. 18 – 19, 32 – 36f.
Kapitel 3: S. 58 ff.

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • erklären sozioökonomische Disparitäten … vor dem Hintergrund von … Austauschbeziehungen
  • erläutern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • verwenden ein differenziertes Fachbegriffsnetz zu beiden Inhaltsfeldern
  • benennen Großräume mit gleicher Ernährung und beschreiben räumliche Verteilungsmuster
  • beschreiben Fair Trade als Möglichkeit fairerer Austauschbeziehungen
  • vergleichen unterschiedliche Arten der Entwicklungszusammenarbeit
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Ferntourismus
    • Fair Trade
    • TNCs
    • Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungshilfe
    • NGOs
    • Terms of Trade
    • Mikrofinanzprogrammne
  • Methodenkompetenz
  • orientieren sich … mittelbar mithilfe von Karten, Gradnetzangaben und mit web-basierten Anwendungen
  • stellen geographische Sachverhalte auch mittels digitaler Werkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen aufgaben- und materialbezogen dar
  • lokalisieren strukturstarke und strukturschwache Regionen – auch Europas – durch Auswertung thematischer Karten
  • üben den Umgang mit Tabellen
  • Urteilskompetenz
  • beurteilen Chancen und Risiken des Tourismus für die Entwicklung von Räumen
  • beurteilen Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen
  • beurteilen Hunger als Folge Politikversagens
  • stellen positive Auswirkungen des Tourismus in einem Entwicklungsland negativen gegenüber
  • Handlungskompetenz
  • entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache, raumbezogene Probleme
  • fällen stellvertretend für einen potentiellen Migranten (simuliert) die Entscheidung zur Migration oder zum Bleiben
  • Medienkompetenzrahmen
  • 1.1, 1.2, 1.3, 2.1, 5.2

Kompetenzüberprüfung

  • Lb. S. 80f.
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 4: Gehen oder bleiben? – Migration in ihrer Bedeutung für Herkunfts- und Zielregionen

Inhaltsfeld 8: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung
Inhaltsfeld 9: Verstädterung und Stadtentwicklung

  • ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Ursachen und Folgen von Migration
  • Phänomene der Verstädterung

Bezug zum Lehrbuch
Kapitel 4: S. 66 – 79
Kapitel : S. 90 – 93, 104f.

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • erläutern Ursachen und räumliche Auswirkungen gesellschaftlich und wirtschaftlich bedingter Migration in Herkunfts- und Zielgebieten, auch unter Berücksichtigung von Geschlechteraspekten
  • stellen Ursachen des Wachsens von Städten sowie daraus resultierende Folgen dar
  • analysieren die Dynamik von Städten in Entwicklungsländern
  • erklären den Prozess der Verstädterung in Entwicklungs-ländern
  • erklären die Entwicklungsprozesse und die funktionale Gliederung einer Megastadt in einem Entwicklungsland
  • erläutern die Probleme der Zuwanderung im städtischen Raum
  • erläutern eine politisch bedingte Veränderung der Bevölkerungsverteilung, z.B. Transmigrasi / Indonesien
  • erläutern die Folgen wirtschaftlich bedingter Migration für Herkunfts- und Zielgebiete
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Push-Pull-Faktoren; Landflucht
    • Urbanisierung, Metropole, Megastadt; Agglomeration
    • Bevölkerungsdichte
    • Gated Community
    • Marginalsiedlung, informelle Siedlung
    • Altersstruktur, Überalterung
    • Arbeitsmigration, Binnenmigration
    • Flüchtling
  • Methodenkompetenz
  • erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf
  • werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • präsentieren geographische Sachverhalte mit Hilfe analoger und digitaler Medien
  • üben den Umgang mit thematischen Karten
  • erstellen ein Schaubild zur Land-Stadt-Wanderung
  • Urteilskompetenz
  • beurteilen die Folgen einer zunehmenden Verstädterung für die Lebensverhältnisse in den betroffenen Regionen
  • wägen Herausforderungen von Stadtumbaumaßnahmen im Kontext sich verändernder Rahmenbedingungen ab
  • diskutieren Vor- und Nachteile der Migration für Herkunfts- und Aufnahmeländer
  • Handlungskompetenz
  • fällen stellvertretend für einen potentiellen Migranten (simuliert) die Entscheidung zur Migration oder zum Bleiben
  • Medienkompetenzrahmen
  • 1.1, 1.2, 1.3, 2.1, 2.2, 4.1

Kompetenzüberprüfung

  • Lb. S. 80f., S. 106
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 5: Menschengerechte Stadt? – Stadtentwicklung und aktuelle Probleme städtischer Räume in Europa

Inhaltsfeld 9: Verstädterung und Stadtentwicklung

  • grundlegende genetische, funktionale und soziale Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Schwerpunkte aktueller Stadtentwicklung: Mobilität, Umweltbelastung, demographischer und sozialer Wandel, Wohnraumverfügbarkeit

Bezug zum Lehrbuch
Kapitel 5: S. 84 – 89; 98 – 103

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • gliedern städtische Räume nach ausgewählten Merkmalen
  • stellen Ursachen des Wachsens und Schrumpfens von Städten sowie daraus resultierende Folgen dar
  • analysieren die Dynamik von Städten in Industrieländern
  • erläutern die Probleme der Zuwanderung im städtischen Raum
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Stadtentwicklungsphasen (Römerzeit, Mittelalter, Neuzeit)
    • genetische, soziale und funktionale Gliederung von Städten
    • Altersstruktur, Überalterung
    • schrumpfende Städte
    • Stadtumbau
    • Suburbanisierung
    • Mobilität und Umweltbelastung, Pendlerströme
    • Wohnraumverfügbarkeit
  • Methodenkompetenz
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mithilfe von Karten, Gradnetzangaben und web- bzw. GPS-basierten Anwendungen
  • identifizieren geographische Sachverhalte auch mittels komplexer Informationen und Daten aus Medienangeboten und entwickeln entsprechende Fragestellungen
  • arbeiten allgemeingeographische Kernaussagen aus einfachen Modellvorstellungen heraus
  • werten kontinuierliche und diskontinuierliche Texte analoger und digitaler Form zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen aus
  • präsentieren geographische Sachverhalte mit Hilfe analoger und digitaler Medien
  • üben den Umgang mit thematischen Karten und Stadtplänen
  • üben den Umgang mit einem Stadtmodell am Beispiel der westeuropäischen Stadt
  • Urteilskompetenz
  • beurteilen die Folgen einer zunehmenden Verstädterung für die Lebensverhältnisse in den betroffenen Regionen
  • wägen Herausforderungen von Stadtumbaumaßnahmen im Kontext sich verändernder sozialer, ökonomischer und ökologischer Rahmenbedingungen ab.
  • beurteilen die Nachhaltigkeit bestimmter städtischer Wohnformen
  • beurteilen aktuelle Stadtentwicklungen aus ökologischer und sozialer Perspektive
  • Medienkompetenzrahmen
  • 2.1, 2.2, 4.1, 4.2

Kompetenzüberprüfung

  • Lb. S. 107
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 6: Die ganze Welt ein Markt?! – Weltwirtschaft im Prozess der Globalisierung

Inhaltsfeld 10: Räumliche Strukturen unter dem Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung
Inhaltsfeld 9: Verstädterung und Stadtentwicklung

  • Merkmale von Globalisierung in Gesellschaft, Ökologie, Ökonomie und Politik
  • Raumwirksamkeit von Globalisierung – multinationale Konzerne und Global Cities
  • Phänomene der Verstädterung

Bezug zum Lehrbuch
Kapitel 6: S. 108 – 113, 116 – 119, 120 – 122, 128f.

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • stellen die aus Globalisierung und Digitalisierung resultierende weltweite Arbeitsteilung und sich verändernde Standortgefüge am Beispiel einer Produktionskette und eines multinationalen Konzerns dar
  • erläutern Entwicklung, Strukturen und Funktionen von Global Cities als Ausdruck der Globalisierung der Wirtschaft
  • nennen die Antriebskräfte der Globalisierung und die Akteure
  • erläutern die Folgen der Globalisierung
  • kennt die Merkmale einer Global City
  • beschreibt die von der Globalisierung beeinflussten Welthandelsströme
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Globalisierung
    • Global Player
    • F&E / R&D
    • Global Cities
    • internodale Transportsysteme
  • Methodenkompetenz
  • erfassen analog und digital raumbezogene Daten und bereiten sie auf
  • stellen strukturiert geographische Sachverhalte auch mittels digitaler Werkzeuge mündlich und schriftlich unter Verwendung von Fachbegriffen aufgaben- und materialbezogen dar
  • üben den Umgang mit schematischen Abbildungen, die Prozessabläufe veranschaulichen (Produktionsschema)
  • üben den Umgang mit diskontinuierlichen Texten und thematischen Karten
  • Zur Entwicklung eines inhaltsfeldbezogenen torpographscien Orientierungsrasters sollen Global Cities der Erde lokalisiert werden
  • Urteilskompetenz
  • erörtern positive und negative Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Standorte, Unternehmen und Arbeitnehmer
  • bewerten raumwirksame Auswirkungen von Digitalisierung für städtische und ländliche Räume
  • wägen Vor- und Nachteile der Globalisierung aus verschiedenen Perspektiven ab
  • Handlungskompetenz
  • reflektieren ihr eigenes Konsumverhalten
  • Medienkompetenzrahmen
  • 2.1, 4.1, 6.1

Kompetenzüberprüfung

  • Lb. S. 80f., S. 106
  • Selbsteinschätzungsbögen und Kompetenzchecks gemäß angegebener Links

Vorhaben 7: Digitalisierung verändert Raumstrukturen

Inhaltsfeld 10: Räumliche Strukturen unter dem Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung
Inhaltsfeld 9: Verstädterung und Stadtentwicklung

  • Wandel von Unternehmen im Zuge der Digitalisierung
  • Sozialer Wandel, Wohnraumverfügbarkeit

Bezug zum Lehrbuch
ausstehend, kein Material im aktuellen Lehrbuch der Sek I
s. Integra: Arbeitsheft Globalisierung (EK-Vorbereitungsraum)

Kompetenzen – Die Schüler …

Aufgaben – Die Schüler …

  • Sachkompetenz
  • beschreiben Auswirkungen neuerer Organisationsformen in Industrie, Verkehr und Handel auf die Raumstruktur
  • erläutern folgende Fachbegriffe an Beispielen
    • Just-in-time-Produktion
    • Outsourcing
    • Onlinehandel
    • Verlagerung von Arbeitsplätzen
  • Methodenkompetenz
  • präsentieren geographische Sachverhalte mit Hilfe analoger und digitaler Medien
  • nehmen auch unter Nutzung digitaler Medien Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse wahr
  • Urteilskompetenz
  • erörtern positive und negative Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Standorte, Unternehmen und Arbeitnehmer
  • bewerten raumwirksame Auswirkungen von Digitalisierung für städtische und ländliche Räume
  • diskutieren Auswirkungen der Digitalisierung auf eigene Berufswahl und ihre berufliche Mobilität
  • Medienkompetenzrahmen
  • 2.1, 4.1, 6.1

Kompetenzüberprüfung

  • durch mündliche Beiträge zum Unterricht
Beitrag zur politischen und ökonomischen Bildung (Klasse 7)

Beitrag des Faches Erdkunde zur politischen Bildung

Problemfeldberücksichtigt in InhaltsfeldSchwerpunkt
2 Wirtschaft und Arbeit7 Innerstaatliche und globale DisparitätenRaumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen
4 Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft5 Wetter und KlimaBedrohung vom Lebensräumen durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Treibhauseffekt, Wetterextreme)
6 Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen LandschaftszonenNutzungswandel in Trockenräumen und damit verbundene positive wie negative Folgen
7 Innerstaatliche und globale DisparitätenRaumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen
6 Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft7 Innerstaatliche und globale DisparitätenRaumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen
7 Soziale Gerechtigkeit zwischen individueller Freiheit und strukturellen Ungleichheiten7 Innerstaatliche und globale Disparitäten als HerausforderungRaumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen

Beitrag des Faches Erdkunde zur ökonomischen Bildung

Problemfeldberücksichtigt in InhaltsfeldSchwerpunkt
4 Produktion – technischer Fortschritt – Strukturwandel6 Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen LandschaftszonenRaumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen
7 Innerstaatliche und globale Disparitäten
7 Ökologische Herausforderungen / Verhältnis Ökologie und Ökonomie5 Wetter und KlimaBedrohung vom Lebensräumen durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Treibhauseffekt, Wetterextreme)
6 Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen LandschaftszonenNaturgeographische Wirkungsgefüge des tropischen Regenwaldes und daraus resultierende Möglichkeiten und Schwierigkeiten ökologisch angepassten Wirtschaftens
Beitrag zur politischen und ökonomischen Bildung (Klasse 8)

Beitrag des Faches Erdkunde zur politischen Bildung

Problemfeld

berücksichtigt in Inhaltsfeld

Schwerpunkt

4 Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft

5 Wetter und Klima

  • Ursachen und Auswirkungen globaler Klimaschwankungen: Treibhauseffekt, Meeresspiegelanstieg, Wetterextreme
  • Folgen unangepasster Nutzung: Regenwaldzerstörung, Desertifikation, Bodenversalzung, Erosion

Beitrag des Faches Erdkunde zur ökonomischen Bildung

Problemfeldberücksichtigt in InhaltsfeldSchwerpunkt
4 Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft5 Wetter und KlimaDie Schüler erörtern Gestaltungsoptionen für eine nachhaltigeres Konsumverhalten
4 Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft6 Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen LandschaftszonenDas eigene, auch durch Digitalisierung geprägte Konsumverhalten hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Folgen reflektieren

Oberstufe (Geographie)

Vorwort zur Sekundarstufe II

1. Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Das Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium Hemer befindet sich als einziges Gymnasium der Stadt westlich der Innenstadt unweit des Nahrerholungsgebietes Duloh. In der Sekundarstufe II haben die Kurse im Fach Geographie durchschnittlich zwischen 14 und 30 Schülerinnen und Schüler. Die Schule bietet sowohl Grund- als auch Leistungskurse im Fach Geographie.

Im Erdkundeunterricht der Einführungsphase werden aufbauend die in der Sekundarstufe I erworbenen Kompetenzen übernommen. Ziel ist, auf Basis eines breiten fachlichen Grundlagen- und Methodenwissens die geographischen Kompetenzen zu vermitteln.

Der Erdkundenterricht der Qualifikationsphase I und II erfolgt differenziert nach Grund- und Leistungskursen. Grundsätzlich werden in beiden Kursarten weitgehend die gleichen Gegenstände und Schwerpunkte vermittelt, sie unterscheiden sich jedoch in den Kompetenzniveaus:

  • Der Grundkursunterricht sorgt für eine fundierte Allgemeinbildung, eine grundlegende wissenschaftspropädeutische Ausbildung und die Vermittlung wesentlicher Arbeitsmethoden. Er macht Zusammenhänge im Fach und über dessen Grenzen hinaus in exemplarischer Form erkennbar.
  • Der Leistungskursunterricht ist auf eine breite Allgemeinbildung hin angelegt. Es geht darin um eine vertiefte wissenschaftspropädeutische Ausbildung, eine vertiefte Beherrschung von Arbeitsmitteln und Methoden und eine selbständige kritische und reflektierte Anwendung derselben.

Ziel der Arbeit der Fachkonferenz Erdkunde/Geographie ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz. Dieses Ziel soll insbesondere durch Unterrichtsbeispiele aus dem Nahraum, das Lernen vor Ort (u.a. Exkursionen), die Berücksichtigung aktueller regionaler Anlässe aus den Medien und die Nutzung moderner Medien (u.a. Projektionsräume mit Beamer, Mac-/PC-Arbeitsräume zur Arbeit mit GIS und weiteren geographischen Computerprogrammen) unterstützt. Verschiedene Formen des kooperativen Lernens unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen haben sich als besonders effektive Arbeits- und Lernformen im Fach Geographie verankert. Gleichzeitig erfolgt eine gezielte Förderung der Kompetenzerwartungen in allen Unterrichtsvorhaben.

Die jährliche Teilnahme am „Diercke WISSEN-Wettbewerb“ sowie die erstmalige Einrichtung eines Projektkurses im Schuljahr 2013/2014 stellen weitere motivierende Aspekte für die Fortführung des Faches Geographie in der gymnasialen Oberstufe dar. Die in allen Leistungskursen der Qualifikationsphase 2 durchgeführten Studienfahrten ermöglichen auch und gerade für das Fach Geographie die Möglichkeit, erworbene Kompetenzen und Inhalte praktisch umzusetzen.

Für das Fach Geographie stehen zwei gut ausgestattete Fachräume mit Computer, Beamer, Tageslichtprojektor, stationäre und mobile Wandkarten, Globen, diverse handlungsorientierte Unterrichtsmaterialien und Anschauungsobjekte aus der Erdkunde-Sammlung, drei verschiedene Atlanten in jeweils mindestens einfachem Klassensatz sowie diverse Fachzeitschriften zur Verfügung. Des Weiteren können die drei Computerräume der Schule für Internetrecherchen, Nutzung von GIS und Google Earth etc. genutzt werden.

2. Entscheidungen zum Unterricht

Das vorliegende, schulinterne Curriculum für das Fach Erdkunde in der gymnasialen Oberstufe folgt dem neuen, kompetenzorientierten Kernlehrplan für die Sekundarstufe II.
Das schulinterne Curriculum wurde arbeitsteilig von verschiedenen Teams der Fachgruppe Erdkunde erarbeitet. Es stellt eine Orientierungshilfe dar. Die Reihenfolge der Unterrichtseinheiten (UE) sollte möglichst eingehalten werden, begründete Abweichungen sind nur nach Absprache mit der Fachgruppe möglich.

Im Erdkundeunterricht der Einführungsphase werden aufbauend die in der Sekundarstufe I erworbenen Kompetenzen übernommen. Ziel ist, sowohl ein breites fachliches Grundlagenwissen als auch ein systematisches Methodenwissen zu vermitteln.

Der Erdkundeunterricht der Qualifikationsphase I und II erfolgt differenziert nach Grund- und Leistungskursen. Grundsätzlich werden in beiden Kursarten die gleichen Gegenstände und Schwerpunkte vermittelt, sie unterscheiden sich jedoch in den Kompetenzniveaus:

>>>>>> Dopplung zu Abschnitt 1: >>>>>>>> (Bitte prüfen!)

  • Der Grundkursunterricht sorgt für eine fundierte Allgemeinbildung, eine grundlegende wissenschaftspropädeutische Ausbildung und die Vermittlung wesentlicher Arbeitsmethoden. Er macht Zusammenhänge im Fach und über dessen Grenzen hinaus in exemplarischer Form erkennbar.
  • Der Leistungskursunterricht ist auf eine breite Allgemeinbildung hin angelegt. Es geht darin um eine vertiefte wissenschaftspropädeutische Ausbildung, eine vertiefte Beherrschung von Arbeitsmitteln und Methoden und eine selbständige kritische und reflektierte Anwendung derselben.

Der neue Erdkundeunterricht der gymnasialen Oberstufe folgt dem Wandel von der Input- zur Outputorientierung und richtet sich in Planung und Durchführung an Kompetenzen aus. Zu betonen ist, dass Kompetenzerwartungen nicht allein erreicht werden, sondern die Schüler darüber hinaus befähigt werden sollen, diese selbständig immer weiter auszubauen.
Die Kompetenzbereiche entsprechen den in der Sek I gebräuchlichen. sie werden unterschieden nach Sach-, Methoden, Urteils- und Handlungskompetenz.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Curriculum besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen:

  • Übersichtsebene
  • Konkretisierungsebene.

In den Übersichtsrastern Unterrichtsvorhaben wird die für alle Fachkolleginnen und Fachkollegen gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Der Maximalrahmen liegt im dreistündigen Unterricht bei 64 Std. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, wurde im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nicht die volle Bruttounterrichtszeit ausgeschöpft. Der Schlagwortkatalog dient der groben Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Inhaltsfelder im Erdkundeunterricht der gymnasialen OberstufeStufe
1Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte GefährdungEF
2Raumwirksamkeit von Energieträgern und EnergienutzungEF
3Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und VegetationszonenQ2
4Bedeutungswandel von StandortfaktorenQ1
5Stadtentwicklung und StadtstrukturenQ1
6Sozioökonomische Entwicklungsstände von RäumenQ1
7Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und BeschäftigungsstrukturenQ2

Die Zuordnung der Inhaltsfelder in Q1 und Q2 erfolgt unter Vorbehalt und unterliegt der Prüfung.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechsel für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ empfehlenden Charakter. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheiten der Lehrkräfte jederzeit möglich. Zu den Unterrichtsvorhaben in den einzelnen Stufen gelangen Sie über die Links im Seitenkopf.

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Erdkunde die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen:

  • Im Mittelpunkt stehen Mensch-Raum-Beziehungen.
  • Der Unterricht unterliegt der Wissenschaftsorientierung und ist dementsprechend eng verzahnt mit seiner Bezugswissenschaft Geographie.
  • Der Unterricht fördert vernetzendes Denken innerhalb des Fachgebietes wie auch fächerübergreifend.
  • Der Unterricht ist schülerorientiert.
  • Der Unterricht ist problemorientiert und soll von realen Problemen und einem konkreten Raumbezug ausgehen.
  • Im Geographieunterricht, aber auch darüber hinaus (Exkursionen, Studienfahrten etc.) wird kontinuierlich die Orientierungsfähigkeit geschult.
  • Der Unterricht folgt dem Prinzip der Exemplarizität und soll ermöglichen, räumliche Strukturen und Gesetzmäßigkeiten in den ausgewählten Problemen zu erkennen.
  • Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert.
  • Der Unterricht ist handlungsorientiert und soll Möglichkeiten zur realen Begegnung an inner- und außerschulischen Lernorten eröffnen.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Auf der Grundlage von §13 – §16 der APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Geographie für die gymnasiale Oberstufe hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenem Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen.

Verbindliche Absprachen

  1. Kurzvorträge
  2. Förderung der Systemkompetenz
  3. Exkursion/Exkursionsprotokoll
  4. Multiperspektivische Raumbewertung
  5. Q2: Beispielhafte Durchführung einer mündlichen Prüfung im Kursverband

Verbindliche Instrumente

I. Als Instrumente für die Beurteilung der schriftlichen Leistung werden Klausuren sowie ggf. Facharbeiten (Q1.2) herangezogen.

I.a Klausuren

  • Klausuren orientieren sich am Abiturformat, den im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzbereichen und am jeweiligen Unterrichtsstand des Kurses.
  • Klausuren bereiten die Aufgabentypen des Zentralabiturs sukzessive vor.
  • Klausurergebnisse gehen zu 50% in die Zeugnisnote ein.
  • Die Korrektur und Bewertung einer Klausur erfolgt nach einem punktegestützten Bewertungsschlüssel („Erwartungshorizont“).
  • Auf die Darstellungsleistung entfallen 20% der zu erreichenden Gesamtpunktzahl.
  • Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit können in der Einführungsphase zu einer Abwertung von bis zu drei Notenpunkten, in den Qualifikationsphasen von bis zu zwei Notenpunkten führen.

(Tabelle siehe unter „Leistungsbewertung“)

I.b Facharbeiten

  • Die Regelung von §13 Abs.3 APO-GOSt nach der „in der Qualifikationsphase […] nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt“ wird, wird angewendet.
  • Facharbeitsthemen sollen eine deutliche Eingrenzung des Themas und die Entwicklung einer Problemstellung aufweisen, die selbständig mit empirischen Mitteln untersucht wird. Daher ist eine starker regionaler Bezug zu bevorzugen.
  • Schulinterne Vorgaben zur Anfertigung von Facharbeiten finden sich der „Anleitung zur Anfertigung einer Facharbeit“.

II. Als Instrumente für die Beurteilung der Sonstigen Mitarbeit gelten insbesondere:

  • Mündliche Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Individuelle Leistungen innerhalb von kooperativen Lern- und/oder Projektformen
  • Präsentationen und Referate
  • Vor- und Nachbereitung von Exkursionen (u.a. Exkursionsprotokolle)
  • Eigenständige, fachwissenschaftliche Recherche und konstruktive Einbringung in den Unterricht
  • Projektmappen
  • Praktische Arbeitsergebnisse, Materialerstellung (u.a. Kartierung, Befragung etc.
  • Protokolle

Übergeordnete Kriterien:
Die Bewertungskriterien für die Leistungen der Schülerinnen und Schüler müssen ihnen transparent und klar sein. Ein Verweis auf die Kriterien zur Leistungsbewertung auf der Schulhomepage sollte erfolgen. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die mündlichen als auch für die schriftlichen Formen:

  • Qualität der Beiträge,
  • Kontinuität der Beiträge.

Besonderes Augenmerk ist dabei auf folgende Punkte zu legen:

  • Sachliche Richtigkeit
  • Angemessene Verwendung der Fachsprache
  • Darstellungskompetenz
  • Komplexität/Grad der Abstraktion und Verknüpfung von Inhalten
  • Sicherheit der Beherrschung der Fachmethoden
  • Selbständigkeit im Arbeitsprozess
  • Differenziertheit der Reflexion
  • Präzision

Konkretisierte Kritierien:
Kriterien für die Überprüfung und Bewertung der schriftlichen Leistungen (Klausuren):
Erfassen der Aufgabenstellung,

  • Bezug der Darstellung zur Aufgabenstellung
  • Sachliche Richtigkeit
  • Sachgerechte Anwendung der Methoden zur Auswertung und Interpretation der Materialien
  • Herstellen von Zusammenhängen
  • Komplexität/Grad der Abstraktion
  • Plausibilität
  • Transferleistungen
  • Reflexionsgrad
  • Sprachliche Richtigkeit und fachsprachliche Qualität der Darstellung.

Kriterien für die Überprüfung und Bewertung von Facharbeiten:
Die Beurteilungskriterien für Klausuren werden auch auf Facharbeiten angewendet. Darüber hinaus ist ein besonderes Augenmerk zu richten auf die folgenden Aspekte.

  • Inhaltliche Kriterien
    • Selbständige Eingrenzung des Themas und Entwicklung einer Problemstellung
    • Selbständigkeit im Umgang mit dem Thema
    • Tiefe und Gründlichkeit der Recherche
    • Souveränität im Umgang mit den Materialien und Quellen
    • Differenziertheit und Strukturiertheit der inhaltlichen Auseinandersetzung/Argumentation
    • Beherrschung, selbständige Auswahl und Anwendung fachrelevanter Arbeitsweisen
    • Kritische Distanz zu den eigenen Ergebnissen und Urteilen
  • Sprachliche Kriterien
    • Beherrschung der Fachsprache, Präzision und Differenziertheit des sprachlichen Ausdrucks, sprachliche Richtigkeit
    • Sinnvolle, korrekte Einbindung von Zitaten und Materialien in den Text
  • Formale Kriterien
    • Einhaltung der gesetzten Fristen und des gesetzten Umfangs
    • Vollständigkeit der Arbeit
    • Sauberkeit und Übersichtlichkeit von erstellten Materialien
    • Sinnvoller Umgang mit den Möglichkeiten des Computers (z.B. Rechtschreibüberprüfung, Schriftbild, Fußnoten, Einfügen von Dokumenten, Bildern etc., Inhaltsverzeichnis)
    • Korrekter Umgang mit Internetadressen (mit Datum des Zugriffs)
    • Korrektes Literaturverzeichnis, korrekte Zitiertechnik

Es gelten die Inhalte und Formalia der „Anleitung zur Anfertigung einer Facharbeit“.

2.4 Lehr- und Lernmittel

Ein Verzeichnis mit den an gymnasialen Oberstufen in NRW zugelassenen Lernmitteln befindet sich im Bildungsportal des Schulministeriums NRW. Die Nutzung von Atlanten ist zugelassen. Unterrichtsbedingte Ausnahmen legen die Fachkollegen fest.

Die Lernmittel, die der Geographieunterricht am Woeste-Gymnasium nutzt, sind in dieser Übersicht enthalten.

3. Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Die Fachkonferenz Geographie hat sich im Rahmen des Schulprogramms für folgende zentrale Schwerpunkte entschieden:

Zusammenarbeit mit anderen Fächern

Im Rahmen des Projektunterrichts „Geographie/weiteres Fach“ findet fächerübergreifender Unterricht statt. Im Schuljahr 2013/2014 wurde diesbezüglich ein Projektkurs „Geographie/Deutsch“ angeboten. Zudem wird angestrebt, regelmäßig eine Studienfahrt in Kombination mit einer weiteren Fachgruppe (z.B. Biologie) anzubieten. Für das Schuljahr 2014/2015 findet in dieser Kombination eine Fahrt nach „Skottnevik/Norwegen“ statt.

Anbindung an das Schulprogramm/Einbindung in den Ganztag

Besonders in Bezug auf Klassen- und Stufenfahrten bietet die Geographie Möglichkeiten, geographische Inhalte (z.B. Naturraum, Topographie, Tourismus) vor- bzw. nachzubereiten.

Fortbildungskonzept

Im Fach Geographie in der gymnasialen Oberstufe unterrichtende Kolleginnen und Kollegen nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil. Die dort bereitgestellten Materialien werden in den Fachkonferenzen vorgestellt, hinsichtlich der Integration in bestehende Konzepte geprüft und allen Fachkollegen in der Erdkunde-Sammlung zur Einsicht bereitgestellt. Die Fachgruppe nimmt vorbehaltlich des Einverständnisses der Schulleitung alle zwei Jahre am Landesschulgeographentag teil.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

In der gymnasialen Oberstufe findet je nach Bedarf eine Kooperation mit außerschulischen Partnern statt.

4. Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Lehrplans

Zielsetzung: Der schulinterne Lehrplan stellt kein starres Konzept dar. Dementsprechend sind die Inhalte regelmäßig zu überprüfen, um bei Bedarf Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Die Prüfung erfolgt in regelmäßigen Abständen. Die unterrichtlichen Erfahrungen werden innerhalb der Fachschaft gesammelt, bewertet und gegebenenfalls notwendige Änderungen vorgenommen.

Einführungsphase (EF)

Übersicht: Inhaltsfelder der Einführungsphase

1Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung
2Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung

Einführungsphase (EF)

Inhaltsfeld 1 Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

Inhaltlicher Schwerpunkt 1: Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu deren Nutzung als Lebensräume

Unterrichtsvorhaben: Zwischen Ökumene und Anökumene – Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen

Thema: Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Landschaftszonen

Unterthemen

  • Naturlandschaften – Kulturlandschaften
    • (1 Std.)
    • der heimische Raum; Münsterland
  • Globale naturgeographische Zonen
  • Das Klima – eine natürliche Grundlage von Lebensräumen
  • Die Tropen – ein vielfältiger Lebensraum
    • Amazonien, Ecuador
  • Die Subtropen und ihr Nutzungspotenzial
    • Südspanien
  • Die gemäßigten Breiten – eine kontrastreiche Landschaftszone
    • Great Plains oder borealer Nadelwald in Finnland

Material

  • Lehrbuch Terra Geographie Einführungsphase Oberstufe NRW, S. 84 – 87
  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum, NRW Einführungsphase, S. 10 – 37
  • Cornelsen Verlag (2013): Grundwissen Geographie Sekundarstufe II, 41 – 54
  • Cornelsen (2010) Mensch und Raum Geographie Oberstufe NRW, S. 10f.; 24f., 30, 52-53, 56-57.

Zeitbedarf 15 Stunden

Kompetenzen

Die SuS …

  • charakterisieren die Landschaftszonen der Erde anhand der Geofaktoren Klima und Vegetation (SK)
  • stellen Gunst- und Ungunstfaktoren von Lebensräumen sowie Möglichkeiten zur Überwindung der Grenzen zwischen Ökumene und Anökumene dar (SK)
  • bewerten die Eignung von Wirtschafts- und Siedlungsräumen anhand verschiedener Geofaktoren (UK)
  • bewerten die Maßnahmen zur Überwindung natürlicher Nutzungsgrenzen unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten
  • Schlagworte:
    • Naturlandschaft, Kulturlandschaft, Ökumene, Anökumene, Geofaktoren, Geoelemente, borealer Nadelwad, shifting cultivation, dry farming, Bewässerungsfeldbau, agronomische Trockengrenze, Klima, Wetter, Corioliskraft, Klimaklassifikation, Klimatypen, Bodentypen, Bodenarten, Bodenfruchtbarkeit, Desertifikation, Innertropische Konvergenzzone, Zenitalregen, Jahres-/Tageszeitenklima, Vegetationsperiode, ozeanisches vs. kontinentales Klima, Taiga, Tundra, gemäßigte Zone, Subtropen, wechselfeuchte Tropen, immerfeuchte innere Tropen, Wüste, Halbwüste, Steppe, Prärie, Permafrost
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1),
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2),
  • analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3),
  • arbeitet aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus (MK4),
  • stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflecht) (MK8),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2: Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

Unterrichtsvorhaben: Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

Thema: Gefährdung von Lebensräumen

Unterthemen

  • Naturgefahren – Naturkatastrophen
  • Blick in das Erdinnere
  • Vulkane, Gefahren aus dem Erdinnern
    • Vulkanismus in Indonesien: Merapi
  • Leben in Risikogebieten
    • Erdbeben in San Francisco (oder aktuelles Ereignis) oder
    • Tsunamis (Tsunamischutz in Japan) oder
    • Tropische Wirbelstürme (SO der USA)
  • Globaler Klimawandel
    • Mensch und Klimawandel
    • Hochwasser und Überschwemmungen in Süddeutschland (Passau)

Material

  • Lehrbuch Terra Geographie Einführungsphase Oberstufe NRW, S. 12 – 25; 26 – 35
  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum, NRW Einführungsphase, S. 44 – 49; 58 – 63;
  • Cornelsen Verlag (2013): Grundwissen Geographie Sekundarstufe II,
  • Cornelsen (2010): Mensch und Raum Geographie Oberstufe NRW, S. 166 – 168.

Zeitbedarf: ca. 12 Stunden

Kompetenzen

Die SuS…

  • erklären die Entstehung und Verbreitung von Erdbeben, Vulkanismus und tropischen Wirbelstürmen als Ergebnis von naturgeographischen Bedingungen (SK)
  • beurteilen das Gefährdungspotenzial von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und tropischen Wirbelstürmen für die Wirtschafts- und Siedlungsbedingungen der betroffenen Räume unter Berücksichtigung der Besiedlungsdichte (UK)
  • erläutern anthropogene Einflüsse auf gegenwärtige Klimaveränderungen und deren mögliche Auswirkungen, u.a. im Zusammenhang von Hitzeperioden, Waldbränden sowie Starkregen und Sturmereignissen (SK)
  • beurteilen Möglichkeiten zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs vor dem Hintergrund der demographischen und ökonomischen Entwicklung (UK)
  • Schlagworte:
    • Schalenbau der Erde, Erdbeben, Tsunami, Bodenerosion, Lithossphäre, Plattentektonik, mittelozeanischer Rücken, Grabenbruch, Subduktionszone, zirkumpazifischer Feuergürtel, Hot Spot, Plattengrenze, Magma, Magnitude, Klimawandel, Treibhauseffekt, Ozon-Problematik, Vulnerabilität, seismische Wellen, seafloor spreading
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2),
  • analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3),
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7)
  • präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse im Nahraum (HK6) (persönl. Beitrag zum Klimaschutz)

Inhaltlicher Schwerpunkt 3: Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss

Unterrichtsvorhaben: Wassermangel und Wasserüberfluss

Thema: Lebensgrundlage Wasser – zwischen Dürre und Überschwemmung

Unterthemen

  • Dürre – eine weitere Gefährdung der Lebensgrundlage Boden
    • Sahelzone
  • Überschwemmungsgefährdete Gebiete
    • Myanmar

Material

  • Lehrbuch Terra Geographie Einführungsphase Oberstufe NRW, S. 1
  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum, NRW Einführungsphase, S. 72 – 75; 78 – 81
  • Cornelsen (2010): Mensch und Raum Geographie Oberstufe NRW, S. 164f.

Zeitbedarf: ca. 8 Stunden

Kompetenzen

Die SuS…

  • erläutern Ursachen und Folgen anthropogen bedingter Bedrohung von Lebensräumen am Beispiel der Desertifikation (SK)
  • erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Anpassung an Dürren in besonders gefährdeten Gebieten (SK)
  • erläutern Kopplungen von ökologischer, sozialer und technischer Vulnerabilität am Bsp. von Dürren (SK)
  • Schlagworte:
    • Dürre, Niederschlagsvariabilität, Grundwasser, Übernutzung, Desertifikation, Bodendegradation, tropische Zyklone, Taifun, Hurrican, Grundwasserabsenkung, Trockenfeldbau, Regenfeldbau, Überweidung, Nomadenwirtschaft
  • stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflecht) (MK8),
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2),

Inhaltsfeld 2 Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung

Inhaltlicher Schwerpunkt 4: Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen

Unterrichtsvorhaben: Fossile Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Politik

Thema: Fossile Energieträger – wirtschaftliche Grundlage für alle Zeit?

Unterthemen

  • Rohstoffe – Ressourcen und Verbrauch
  • Steinkohle – ein fossiler Energieträger als Standortfaktor
    • Ruhrgebiet
  • Erdöl: weltweite Nachfrage als Entwicklungsimpuls für Förderregionen
    • Venezuela
  • Erdöl – Rohstoff mit Konfliktpotenzial
    • Nigeria
  • Neue Fördertechnologien: Verlängerung des fossilen Zeitalters?
    • Fracking in Deutschland

Material

  • Lehrbuch Terra Geographie Einführungsphase Oberstufe NRW, S. 152 – 157; 158 – 163.
  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum, NRW Einführungsphase, S. 92 – 106; 106 – 111.

Zeitbedarf: ca. 12 Stunden

Kompetenzen

Die SuS …

  • stellen die Verfügbarkeit fossiler Energieträger in Abhängigkeit von geologischen Lagerungsbedingungen als wichtigen Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung dar (SK)
  • erläutern ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen der Forderung von fossilen Energieträgern (SK)
  • erläutern den Zusammenhang zwischen weltweiter Nachfrage nach Energierohstoffen, Entwicklungsimpulsen in den Förderregionen und innerstaatliche sowie internationale Konfliktpotenziale (SK)
  • analysieren die Entwicklung des globalen Energiebedarfs in regionaler und sektoraler Hinsicht (SK)
  • beurteilen die Bedeutung fossiler Energieträger für die Entwicklung von Räumen aus ökonomischer und ökologischer Perspektive (UK)
  • beurteilen verschiedene Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs unter dem Aspekt der Effizienz und Realisierbarkeit (UK)
  • Schlagworte
    • Energierohstoff, Lagerstätte, Primär-, Sekundärenergie, Reichweite, Ressource, Tagebau, Untertagebau, Fracking, Offshore-Anlagen Treibhausgas, strategische Rohstoffe, OPEC, fossile Energie, Importsubstitution
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)

Inhaltlicher Schwerpunkt 5: Regenerative Energieträger – Möglichkeiten und Grenzen nachhaltiger Nutzung

Unterrichtsvorhaben: Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Beitrag eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutzes

Thema: Regenerative Energien – realistische Alternative für den Energiehunger der Welt?

Unterthemen

  • Regenerative Energien
    • Windkraft
  • Nachwachsende Rohstoffe
    • Biokraftstoffe
  • Handel mit Energierohstoffen
  • Steigender Energierohstoffbedarf
    • Folgen
    • Weltenergiekonsum – ein Umweltproblem

Material

  • Lehrbuch Terra Geographie Einführungsphase Oberstufe NRW, S. 188 – 193.
  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum, NRW Einführungsphase, S. 128 – 147.

Zeitbedarf: ca. 16 Stunden

Kompetenzen

Die SuS …

  • beschreiben unterschiedliche Formen regenerativer Energieerzeugung und deren Versorgungspotenzial (SK)
  • bewerten Möglichkeiten und grenzen regenerativer Energieerzeugung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen und Erfordernisse des Klimaschutzes (UK)
  • erörtern Auswirkungen der Ausweitung von Anbauflächen für nachwachsende Energierohstoffe im Zusammenhang mit Ernährungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung (SK)
  • bewerten kritisch den hohen Energieverbrauch von Industrienationen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit (UK)
  • analysieren die Entwicklung des globalen Energiebedarfs in regionaler und sektoraler Sicht (SK)
  • Schlagworte
    • Nachhaltigkeit, nachwachsender Rohstoff, regenerative Energie, Photovoltaik, Geothermie, Windenergie, Biomasse, Bioenergie, Nutzungskonflikt, Standortfaktor
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1),
  • stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6),
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),
  • übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen (HK3),
  • entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme (HK5),
  • präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse im Nahraum (HK6).
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2),
  • übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen (HK3),
  • vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach festgelegten Regeln und Rahmenbedingungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden (HK4).

Summe Einführungsphase: 64 Stunden

Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben

Inhaltsfeld 1 Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss

Unterrichtsvorhaben: Wassermangel und Wasserüberfluss

Thema: Lebensgrundlage Wasser – zwischen Dürre und Überschwemmung

Unterthema: Dürre – eine weitere Gefährdung der Lebensgrundlage Boden – das Beispiel Sahelzone

Material

  • Mensch und Raum. Geographie Oberstufe. NRW. Cornelsen. 1. Auflage 2010; S. 34 – 43.

Kompetenzen

Die SuS …

  • beschreiben einzelne Geofaktoren und deren Zusammenwirken sowie ihren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum (SK1),
  • erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefüge (SK2),
  • beschreiben durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusste räumliche Entwicklungsprozesse (SK4),
  • beschreiben Raumnutzungsansprüche und -konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung (SK5)
  • beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien (UK1).
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen (MK2),
  • analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Fragestellungen (MK3),
  • stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar (MK6).
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese (HK2).

Zeitbedarf: 6 Stunden

Vorhabenbezogene Konkretisierung: Dürre – eine weitere Gefährdung der Lebensgrundlage Boden – das Beispiel Sahelzone

Unterrichtssequenzen

Zu entwickelnde Kompetenzen (konkretisiert)

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen

  • Naturräumliche Voraussetzungen und Bevölkerungsentwicklung
  • Landwirtschaft
  • Desertifikation
  • Kampf gegen die Desertifikation

Die SuS …

  • stellen die naturräumlichen Voraussetzungen sowie die Entwicklung der Bevölkerung in Mali dar
  • beschreiben angepasste agrarische Nutzungssysteme in den unterschiedlichen Vegetationszonen Malis
  • erläutern die Zusammenhänge zwischen Naturraum, Bevölkerungsentwicklung, agrarischen Nutzungssystemen und Desertifikation
  • erklären Maßnahmen zur Bekämpfung von Desertifikationserscheinungen in der Sahelzone
  • beurteilen die agrarische Nutzung im Sahel am Beispiel Mali und deren Folgen aus unterschiedlicher Perspektive
  • Schlagworte
    • Sahel, Sahelzone, Niederschlagsvariabilität,
      Dürre, Dürrekatastrophe, Bodendegradation,
      Desertifikation, Regenfeldbau, Bewässerungsfeldbau, Überflutungsfeldbau
      agronomische Trockengrenze, Isohyete
      Wanderhackbau (shifting cultivation), extensive Viehwirtschaft, Nomadismus,
      cash crops, food crops, Migration,
      agroforstliche Landnutzung

Literatur:

  • Mensch und Raum. Geographie Oberstufe. NRW. Cornelsen. 1. Auflage 2010; S. 34 – 43.

Links:

  • http://www.diercke.de/bilder/omeda /800/12577E.jpg (09.04.2014)
  • http://www.diercke.de/bilder/omeda /800/12571E.jpg (09.04.2014)

Karten:

  • Haack Weltatlas. Klett. 1. Auflage 2007; S. 166/167.1/2, S. 168.1-5.

Methodisch-didaktischer Zugang:

  • Vorbereitung und Durchführung einer Pro-Contra-Diskussion

weiterführende Literatur:

  • http://www.dw.de/kampf-gegen- endlose-sandlandschaften-in-mali/ a-1962583 (09.04.2014)
  • http://www.leuphana.de/ fileadmin/user_upload/Forschungseinrichtungen/ifsk/ files/projekte/mali/ risikovorsorge.pdf (09.04.2014)

Leistungsbewertung:
Vorbereitung, Mitarbeit bei der Durchführung und Reflexion der Pro-Contra-Diskussion (mit besonderer Berücksichtigung der eigenständig gewonnen, weiterführenden und komplexen Argumenten)

Qualifikationsphase 1, Grundkurs

Übersicht: Inhaltsfelder der Qualifikationsphase

4Bedeutungswandel von Standortfaktoren
5Stadtentwicklung und Stadtstrukturen
6Sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

INHALTSFELD 4 – Bedeutungswandel von Standortfaktoren

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 4: Bedeutungswandel von Standortfaktoren
(Inhaltsfeld 7: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Strukturwandel industrieller Räume
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung
  • Herausbildung von Wachstumsregionen (regional)

Unterrichtsvorhaben: Strukturwandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Raum

Thema: Wirtschaftsregionen im Wandel – Einflussfaktoren und Auswirkungen

Unterthemen

  • Entstehung und Wandel des Ruhrgebiets
  • Faktoren der Standortwahl
  • Innovationen und Wirtschaftswandel

Material

Terra Geographie, Qualifikationsphase,
S. 66 – 98

Zeitbedarf :

ca. 25 Stunden (GK)

Kompetenzen

Die SuS …

  • erklären den Wandel von Standortfaktoren als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben (SK),
  • stellen die Vielfalt des tertiären Sektors am Beipsiel der Branchen Handel, Verkehr, sowie personen- und unternehmensorientierte Dienstleistungen dar (SK),
  • erklären den fortschreitenden Prozess der Teritärisierung mit sich verändernden sozoökonomischen und technischen Gegebenheiten (SK),
  • erklären die Entstehung und den Strukturwandel industriell geprägter Räume mit sich wandelnden Standortfaktoren (SK),
  • berschreiben Reindustrialisierung, Diversifizierung und Tertiärisierung als Strategien zur Überwindung von Strukturkrisen (SK),
  • analysieren Wachstumsregionen mithilfe wirtschaftlicher Indikatoren (SK),
  • erklären die Orientierung moderner Produktions- und Logistikbetriebe an leistungsfähigen Verkehrsstandorten aufgrund der wachsenden Bedeutung von just-in-time-production und lean-production (SK),
  • beurteilen den Bedeutungswandel von harten und weichen Standortfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Raumes (UK),
  • erörtern konkrete Maßnahmen zur Entwicklung von Wirtschaftsräumen hinsichtlich der Nachhaltigkeit, raumordnerischer Leitbilder und Entwicklungsstrategien (UK),
  • beurteilen die Aussagekraft von Modellen zur Erklärung des wirtschaftsstrukturellen Wandels (UK),
  • beurteilen die Bedeutung von Wachstumsregionen für die Entwicklung eines Landes aus wirtschaftlicher, technologischer und gesellschftlicher Perspektive (UK).
  • Schlagworte:
    • Industrialisierung, Steinkohle- und Stahlkrise,
    • Schwerindustrie, Montanindustrie
    • Strukturwandel, Deindustrialisierung, Revitalisierung, Reindustrialisierung, Diversifizierung,Tertiärisierung
    • primärer, sekundärer und tertiärer Sektor, Dienstleistungen, Standortfaktor (harte Standortfaktoren, weiche Standortfaktoren), Standorttheorie nach A. Weber, Theorie der langen Wellen (Kondratjew-Zyklen), Produkt-Leben-Zyklus
    • just-in-time, Outsourcing, Fordismus, Taylorismus,
    • Postfordismus, lean production
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),
  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK 3),
  • entnehmen Modellen allgemeingeographischene Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK 4),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
  • planen und organisieren themenbezogene Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK 3).

INHALTSFELD 5 – Stadtentwicklung und Stadtstrukturen

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 5: Stadtentwicklung und Stadtstrukturen
Inhaltsfeld 6: Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsständen von Räumen
Inhaltsfeld 7: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Unterrichtsvorhaben: historische Stadtentwicklung und heutige Stadtstrukturen

Thema:
Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fortschritt

Unterthemen

  • Entwicklungsphasen der Stadt in Mitteleuropa
  • Innere Differenzierung einer Stadt
  • Stadt und Stadtentwicklung in außereuropäischen Kulturkreisen

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S. 288 – 305.
  • (Terra Geographie, Qualifikationsphase, S. 140-147)

Zeitbedarf :

ca. 16 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • gliedern städtische Räume nach genetischen, funktionalen und sozialen Merkmalen
  • beschreiben die Genese städtischer Strukturen mit Bezug auf grundlegende Stadtentwicklungsmodelle
  • erläutern den Einfluss von Suburbanisierungs- und Segregationsprozessen auf gegenwärtige Stadtstrukturen
  • erklären die Entstehung tertiärwirtschaftlich geprägter, städtischer Teilräume im Zusammenhang mit Nutzungskonkurrenzen, dem sektoralen Wandel und dem Miet- und Bodenpreisgefüge
  • Schlagworte:
    • Dorf, Kleinstadt, Mittelstadt, Großstadt
    • Oberzentrum, Agglomeration
    • kulturraumspezifische Stadttypen
    • römische Stadt, mittelalt. Stadt, absolutist. Stadt, Industriestadt
    • Daseinsgrundfunktionen
    • City, Stadtviertel, Gebwerbegebiet, Wohngebiet, Mischgebiet, Altstadt
    • Suburbanisierung, Segregation
    • Mietskaserne, Blockrandbebauung
    • Gründerzeit, Villensiedlung
    • Charta von Athen
    • sozialräumliche Differenzierung
    • Boroughs, CBD, Schachbrettmuster / orthogonales Straßennetz
    • Neighbourhoods, Ghettos, Gates Communities
    • Commercial Strips, Shopping Malls, Industrial Parks
    • Edge Cities, Urban Sprawl
    • Gated Communities
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4)
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweis und Materialzitate (MK7)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Demographischer und sozialer Wandel als Herausforderung für zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Unterrichtsvorhaben: neuere und zukünftige Stadtentwicklung und -planung

Thema:
Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? – Probleme und Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

Unterthemen

  • Das Ökosystem Stadt
  • Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung
  • Lokale Agenda 21

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S.316- 320.

Zeitbedarf: ca. 10 Stunden

Durchführung einer ganztägigen Stadtexkursion nach Düsseldorf oder Hagen

Kompetenzen

Die SuS …

  • stellen Stadtumbaumaßnahmen als notwendige Anpassung auf sich verändernde soziale, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen dar
  • bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung, auch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern
  • bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität
  • Schlagworte:
    • Verstädterung
    • städtebauliches Leitbild
    • funktionale Stadt, kompakte Stadt, soziale Stadt
    • fragmentierte Stadt
    • Gartenstadtkonzept
    • autogerechte Stadt, Pendler
    • Ökosystem, ökologische Stadtplanung, Agenda 21
    • Stadtklima
    • Bebauungsdichte
    • Wohnqualität
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),
  • präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).
  • planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK3)

Inhaltliche Schwerpunkte 3:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Unterrichtsvorhaben: aktuelle Stadtentwicklungsprozesse

Thema:
Moderne Städte – ausschließlich Zentren des Dienstleistungssektors?

Unterthemen

  • HafenCity Hamburg: – innerstädtische Entwicklung
  • Stadtumbau in Deutschland

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S.306- 315.

Zeitbedarf: ca. 8 Stunden

Kompetenzen

Die SuS …

  • beschreiben die Genese städtischer Strukturen mit Bezug auf grundlegende Stadtentwicklungsmodelle
  • erklären die Entstehung tertiärwirtschaftlich geprägter, städtischer Teilräume im Zusammenhang mit Nutzungskonkurrenzen, dem sektoralen Wandel und dem Miet- und Bodenpreisgefüge
  • erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume
  • erörtern die Auswirkungen von Revitalisierungsmaßnahmen unter Aspekten nachhaltiger Stadtentwicklung
  • Schlagworte:
    • Tertiärisierung, Tertiärer und Sekundärer Setor
    • Zentralität
    • Suburbanisierung, Deurbanisierung, Trabantenstädte, Satellitenstädte
    • Brachflächen
    • Gentrifizierung, Yuppies, Dinks
    • shrinking Cities
    • Revitalisierung, Reurbanisierung
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
  • nehmen in Nutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese (HK1)

Inhaltlicher Schwerpunkt 4:

  • Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstädterungsprozesses
  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Unterrichtsvorhaben:

Thema
Metropolisierung und Marginalisierung – unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung

Unterthemen

Material
Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 148-159.

Zeitbedarf : ca. 11 Stunden

Kompetenzen

Die SuS

  • erläutern Metropolisierung als Prozess der Konzentrationen von Bevölkerung, Wirtschaft und hochrangigen Funktionen
  • erläutern die Herausbildung von Megastädten als Ergebnis von Wanderungsbewegungen dar
  • stellen die räumliche und soziale Marginalisierung in Städten in Entwicklungs- und Schwellenländern dar
  • erklären die Herausbildung von Global Cities zu höchstrangigen Dienstleistungszentren als Ergebnis der globalen Wirtschaftsentwicklung
  • erörtern Folgen des überproportionalen Bedeutungszuwachses von Global Cities
  • bewerten die Folgen von Suburbanisierungs- und Segregationsprozessen im Hinblick auf ökologischen Aspekte und das Zusammenleben sozialer Gruppen
  • erörtern die Problematik der zunehmenden ökologischen und sozialen Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im Zusammenhang mit fortschreitender Metropolisierung und Marginalisierung
  • Schlagworte:
    • Metropole, Megacity. Global City, Metropolregion
    • Finanzzentrum
    • Favela/Barriada
    • Marginalsiedlungen, Slums
    • informeller Sektor
    • Push- Pull-Faktoren
    • Verstädterung, Metropolisierung
  • entwickeln Lösungsansätze für komplexere, raumbezogenen Probleme (HK5)

Stunden des Inhaltsfeldes 5 in der Q1: 45

INHALTSFELD 6 – Sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 6: sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Unterrichtsvorhaben: Bevölkerungsentwicklung und Migration

Thema:
Bevölkerungsentwicklung und Migration

Unterthemen

  • Probleme und Herausforderungen
  • Entwicklung der Weltbevölkerung
  • die demographische Alterung
  • Migration weltweit

Material
Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 174-199.

Zeitbedarf :

ca. 10 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • erläutern anhand des Modells des demographischen Übergangs Unterschiede und Gemeinsamkeiten der demographischen Entwicklung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie daraus resultierende Folgen
  • bewerten Aussagemöglichkeiten und Grenzen demographischer Modelle
  • erläutern sozioökonomische und räumliche Auswirkungen internationaler Migration auf Herkunfts- und Zielgebiete
  • erörtern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • Schlagworte:
    • Geburtenrate, Sterberate, Wachstumsrate
    • natürliches Bevölkerungswachstum
    • Gesamtfruchtbarkeitsrate
    • Säuglingssterblichkeit, Kindersterblichkeit
    • Altersstruktur, Alterspyramide
    • Modell des demographischen Übergangs
    • wealth-flow-Theorie
    • demographische Alterung
    • Push- und Pullfaktoren für Migration
    • Migranten, Flüchtlinge
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1)
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4)
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweis und Materialzitate (MK7)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2:

  • Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten

Unterrichtsvorhaben: Globale Disparitäten – Herausforderung für die Eine Welt

Thema:
Globale Disparitäten – Herausforderung für die Eine Welt

Unterthemen

  • Gewinner und Verlierer in der Einen Welt
  • Merkmale und Ursachen globaler Disparitäten
  • Disparitäten und tragfähige Ernährungssicherung
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung von Disparitäten
  • Globalisierung als Chance zum Abbau von Disparitäten?

Material

Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 200-245.

Zeitbedarf: ca. 20 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • unterscheiden Entwicklungsstände von Ländern anhand ökonomischer und sozialer Indikatoren sowie dem HDI
  • erläutern sozioökonomische Disparitäten innerhalb und zwischen Ländern vor dem Hintergrund einer ungleichen Verteilung von Ressourcen und Infrastruktur sowie der politischen Verhältnisse
  • beurteilen Entwicklungschancen und Entwicklungsrisiken in unterschiedlich geprägten Wirtschaftsregionen, die sich aus dem Prozess der Globalisierung ergeben
  • erörtern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • stellen Entwicklungsachsen und Entwicklungspole als Steuerungselemente der Raumentwicklung dar
  • erläutern das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung sowie daraus ableitbare Maßnahmen
  • beurteilen konkrete Maßnahmen zum Abbau von Disparitäten im Hinblick auf deren Effizienz und Realisierbarkeit
  • erörtern Konsequenzen, die sich aus der Umsetzung des Leitbilds der nachhaltigen Entwicklung ergeben
  • Schlagworte:
    • globale Fragmentierung
    • BNE zu KKP, LLDC, LDC
    • Entwicklungsländer, Schwellenländer, Tragfähigkeit
    • HDI, GDI
    • Good Governance- Bad Governance
    • Kolonialismus, Dependenztheorie
    • Landgrabbing
    • Globalisierungsindex
    • Tragfähigkeit
    • „Nachholende Modernisierung“
    • „Befriedigung der Grundbedürfnisse“
    • „Nachhaltige Entwicklung“
    • Ausländische Direktinvestitionen
    • Entwicklungsachsen und Entwicklungspole
    • Exportorientierte Zone
    • SWOT-Analyse
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
  • entwickeln Lösungsansätze für komplexere, raumbezogenen Probleme (HK5)
Qualifikationsphase 1, Leistungskurs

Übersicht: Inhaltsfelder der Qualifikationsphase

4Bedeutungswandel von Standortfaktoren
5Stadtentwicklung und Stadtstrukturen
6Sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

INHALTSFELD 4 – Bedeutungswandel von Standortfaktoren

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 4: Bedeutungswandel von Standortfaktoren
(Inhaltsfeld 7: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Strukturwandel industrieller Räume
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung
  • Herausbildung von Wachstumsregionen (regional)

Unterrichtsvorhaben: Strukturwandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Raum

Thema: Wirtschaftsregionen im Wandel – Einflussfaktoren und Auswirkungen

Unterthemen

  • Entstehung und Wandel des Ruhrgebiets
  • Faktoren der Standortwahl
  • Innovationen und Wirtschaftswandel

Material

Terra Geographie, Qualifikationsphase,
S. 66 – 98

Zeitbedarf :

ca. 25 Stunden (GK)

Kompetenzen

Die SuS …

  • erklären den Wandel von Standortfaktoren als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben (SK),
    • LK: erklären die Entstehung und den Strukturwandel industriell geprägter Räume mit sich wandelnden Standortfaktoren
  • stellen die Vielfalt des tertiären Sektors am Beipsiel der Branchen Handel, Verkehr, sowie personen- und unternehmensorientierte Dienstleistungen dar (SK),
  • erklären den fortschreitenden Prozess der Teritärisierung mit sich verändernden sozoökonomischen und technischen Gegebenheiten (SK),
  • erklären die Entstehung und den Strukturwandel industriell geprägter Räume mit sich wandelnden Standortfaktoren (SK),
  • berschreiben Reindustrialisierung, Diversifizierung und Tertiärisierung als Strategien zur Überwindung von Strukturkrisen (SK),
    • LK: beschreiben den Zusammenhang zwischen Deindustrialisierungsprozessen und Modellen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen
  • analysieren Wachstumsregionen mithilfe wirtschaftlicher Indikatoren (SK),
  • erklären die Orientierung moderner Produktions- und Logistikbetriebe an leistungsfähigen Verkehrsstandorten aufgrund der wachsenden Bedeutung von just-in-time-production und lean-production (SK),
  • beurteilen den Bedeutungswandel von harten und weichen Standortfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Raumes (UK),
  • erörtern konkrete Maßnahmen zur Entwicklung von Wirtschaftsräumen hinsichtlich der Nachhaltigkeit, raumordnerischer Leitbilder und Entwicklungsstrategien (UK),
  • beurteilen die Aussagekraft von Modellen zur Erklärung des wirtschaftsstrukturellen Wandels (UK),
  • beurteilen die Bedeutung von Wachstumsregionen für die Entwicklung eines Landes aus wirtschaftlicher, technologischer und gesellschftlicher Perspektive (UK).
  • Schlagworte:
    • Industrialisierung, Steinkohle- und Stahlkrise,
    • Schwerindustrie, Montanindustrie
    • Strukturwandel, Deindustrialisierung, Revitalisierung, Reindustrialisierung, Diversifizierung,Tertiärisierung
    • primärer, sekundärer und tertiärer Sektor, Dienstleistungen, Standortfaktor (harte Standortfaktoren, weiche Standortfaktoren), Standorttheorie nach A. Weber, Theorie der langen Wellen (Kondratjew-Zyklen), Produkt-Leben-Zyklus
    • just-in-time, Outsourcing, Fordismus, Taylorismus,
    • Postfordismus, lean production
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),
  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK 3),
  • entnehmen Modellen allgemeingeographischene Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK 4),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1
  • planenn und organisieren themenbezogene Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK 3).

Vorhabenbezogene Konkretisierung (Beispiel): Europäische Altindustrieräume im Vergleich

Unterrichtssequenzen

Zu entwickelnde Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen

Terra Geographie, Qualifikationsphase,
S. 74
Grundwissen Geographie (Cornelsen), s.v. Altindustrieräume

Die SuS …

  • erklären die Entstehung und den Strukturwandel industriell geprägter Räume mit sich wandelnden Standortfaktoren (SK)
  • erklären den Wandel von Standortfaktoren als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben (SK)
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1)
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1

Links:
Klett.de Infoblatt: Altindustrielle Räume
Online Link: 4sv8gq

Karten:
Diercke Weltatlas (2008), S 86/87

Literatur:

Methoden: indikatorengeleitete Regionalanasyse

Didaktisch-methodischer Zugang:
Gruppenpuzzle

Leistungsbewertung: Zusammenfassender Schreibauftrag / Vergleich mit dem Ruhrgebiet

INHALTSFELD 5 – Stadtentwicklung und Stadtstrukturen

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 5: Stadtentwicklung und Stadtstrukturen
Inhaltsfeld 6: Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsständen von Räumen
Inhaltsfeld 7: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Unterrichtsvorhaben: historische Stadtentwicklung und heutige Stadtstrukturen

Thema:
Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fortschritt

Unterthemen

  • Entwicklungsphasen der Stadt in Mitteleuropa
  • Innere Differenzierung einer Stadt
  • Stadt und Stadtentwicklung in außereuropäischen Kulturkreisen

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S. 288 – 305.
  • (Terra Geographie, Qualifikationsphase, S. 140-147)

Zeitbedarf :

ca. 16 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • gliedern städtische Räume nach genetischen, funktionalen und sozialen Merkmalen
  • beschreiben die Genese städtischer Strukturen mit Bezug auf grundlegende Stadtentwicklungsmodelle
    • LK: beurteilen die Aussagekraft von Stadtentwicklungsmodellen hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Realräume
    • LK: ordnen anhand von städtebaulichen Merkmalen Städte oder Stadtteile historischen und aktuellen Leitbildern der Stadtentwicklung zu
  • erläutern den Einfluss von Suburbanisierungs- und Segregationsprozessen auf gegenwärtige Stadtstrukturen
  • erklären die Entstehung tertiärwirtschaftlich geprägter, städtischer Teilräume im Zusammenhang mit Nutzungskonkurrenzen, dem sektoralen Wandel und dem Miet- und Bodenpreisgefüge
    • LK: beschreiben die Genese kulturraumspezifischer städtischer Strukturen mit Bezug auf verschiedene Stadtentwicklungsmodelle
  • Schlagworte:
    • Dorf, Kleinstadt, Mittelstadt, Großstadt
    • Oberzentrum, Agglomeration
    • kulturraumspezifische Stadttypen
    • römische Stadt, mittelalt. Stadt, absolutist. Stadt, Industriestadt
    • Daseinsgrundfunktionen
    • City, Stadtviertel, Gebwerbegebiet, Wohngebiet, Mischgebiet, Altstadt
    • Suburbanisierung, Segregation
    • Mietskaserne, Blockrandbebauung
    • Gründerzeit, Villensiedlung
    • Charta von Athen
    • sozialräumliche Differenzierung
    • Boroughs, CBD, Schachbrettmuster / orthogonales Straßennetz
    • Neighbourhoods, Ghettos, Gates Communities
    • Commercial Strips, Shopping Malls, Industrial Parks
    • Edge Cities, Urban Sprawl
    • Gated Communities
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4)
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweis und Materialzitate (MK7)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Demographischer und sozialer Wandel als Herausforderung für zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Unterrichtsvorhaben: neuere und zukünftige Stadtentwicklung und -planung

Thema:
Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? – Probleme und Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

Unterthemen

  • Das Ökosystem Stadt
  • Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung
  • Lokale Agenda 21

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S.316- 320.

Zeitbedarf: ca. 10 Stunden

Durchführung einer ganztägigen Stadtexkursion nach Düsseldorf oder Hagen

Kompetenzen

Die SuS …

  • stellen Stadtumbaumaßnahmen als notwendige Anpassung auf sich verändernde soziale, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen dar
  • bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung, auch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern
  • bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität
  • LK: erörtern den Wandel städtebaulicher Leitbilder als Ausdruck sich verändernder ökonomischer, demographischer, politischer und ökologischer Rahmenbedingungen
  • LK: erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume anhand von Kriterien, die sich aus raumordnerischen und städtebaulichen Leitbildern ergeben
  • LK: bewerten städtische Veränderungsprozesse als Herausforderung und Chance zukünftiger Stadtplanung
  • LK: bewerten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Lebensqualität auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern
  • Schlagworte:
    • Verstädterung
    • städtebauliches Leitbild
    • funktionale Stadt, kompakte Stadt, soziale Stadt
    • fragmentierte Stadt
    • Gartenstadtkonzept
    • autogerechte Stadt, Pendler
    • Ökosystem, ökologische Stadtplanung, Agenda 21
    • Stadtklima
    • Bebauungsdichte
    • Wohnqualität
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),
  • präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).
  • planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK3)

Inhaltliche Schwerpunkte 3:

  • Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten
  • Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Unterrichtsvorhaben: aktuelle Stadtentwicklungsprozesse

Thema:
Moderne Städte – ausschließlich Zentren des Dienstleistungssektors?

Unterthemen

  • HafenCity Hamburg: – innerstädtische Entwicklung
  • Stadtumbau in Deutschland

Material

  • Cornelsen (2014): Mensch und Raum,Geographie Oberstufe, S.306- 315.

Zeitbedarf: ca. 8 Stunden

Kompetenzen

Die SuS …

  • beschreiben die Genese städtischer Strukturen mit Bezug auf grundlegende Stadtentwicklungsmodelle
    • LK: erklären die Verfechtung von Orten verschiedener Zentralitätsstufen mit deren unterschiedlicher funktionalen Ausstattung
  • erklären die Entstehung tertiärwirtschaftlich geprägter, städtischer Teilräume im Zusammenhang mit Nutzungskonkurrenzen, dem sektoralen Wandel und dem Miet- und Bodenpreisgefüge
  • erörtern Chancen und Risiken konkreter Maßnahmen zur Entwicklung städtischer Räume
    • LK: erörtern Umfang und Grenzen von Großprojekten als Impulse für die Revitalisierung von Innenstädten
  • erörtern die Auswirkungen von Revitalisierungsmaßnahmen unter Aspekten nachhaltiger Stadtentwicklung
  • Schlagworte:
    • Tertiärisierung, Tertiärer und Sekundärer Setor
    • Zentralität
    • Suburbanisierung, Deurbanisierung, Trabantenstädte, Satellitenstädte
    • Brachflächen
    • Gentrifizierung, Yuppies, Dinks
    • shrinking Cities
    • Revitalisierung, Reurbanisierung
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
  • nehmen in Nutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese (HK1)

Inhaltlicher Schwerpunkt 4:

  • Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstädterungsprozesses
  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Unterrichtsvorhaben:

Thema
Metropolisierung und Marginalisierung – unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung

Unterthemen

Material
Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 148-159.

Zeitbedarf : ca. 11 Stunden

Kompetenzen

Die SuS

  • erläutern Metropolisierung als Prozess der Konzentrationen von Bevölkerung, Wirtschaft und hochrangigen Funktionen
  • erläutern die Herausbildung von Megastädten als Ergebnis von Wanderungsbewegungen dar
  • stellen die räumliche und soziale Marginalisierung in Städten in Entwicklungs- und Schwellenländern dar
  • erklären die Herausbildung von Global Cities zu höchstrangigen Dienstleistungszentren als Ergebnis der globalen Wirtschaftsentwicklung
  • erörtern Folgen des überproportionalen Bedeutungszuwachses von Global Cities
  • bewerten die Folgen von Suburbanisierungs- und Segregationsprozessen im Hinblick auf ökologischen Aspekte und das Zusammenleben sozialer Gruppen
  • erörtern die Problematik der zunehmenden ökologischen und sozialen Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im Zusammenhang mit fortschreitender Metropolisierung und Marginalisierung
  • LK: erklären die lokale Fragmentierung und Polarisierung als einen durch die Globalisierung verstärkten Prozess aktueller Stadtentwicklung
  • Schlagworte:
    • Metropole, Megacity. Global City, Metropolregion
    • Finanzzentrum
    • Favela/Barriada
    • Marginalsiedlungen, Slums
    • informeller Sektor
    • Push- Pull-Faktoren
    • Verstädterung, Metropolisierung
  • entwickeln Lösungsansätze für komplexere, raumbezogenen Probleme (HK5)

Stunden des Inhaltsfeldes 5 in der Q1: 45

INHALTSFELD 6 – Sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

Qualifikationsphase 1 (Q1)

Inhaltsfeld 6: sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Unterrichtsvorhaben: Bevölkerungsentwicklung und Migration

Thema:
Bevölkerungsentwicklung und Migration

Unterthemen

  • Probleme und Herausforderungen
  • Entwicklung der Weltbevölkerung
  • die demographische Alterung
  • Migration weltweit

Material
Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 174-199.

Zeitbedarf :

ca. 10 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • erläutern anhand des Modells des demographischen Übergangs Unterschiede und Gemeinsamkeiten der demographischen Entwicklung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie daraus resultierende Folgen
  • bewerten Aussagemöglichkeiten und Grenzen demographischer Modelle
  • erläutern sozioökonomische und räumliche Auswirkungen internationaler Migration auf Herkunfts- und Zielgebiete
    • LK: erläutern sozioökonomische und räumliche Auswirkungen von ökonomisch, ökologisch und politisch bedingter internationaler Migration auf Herkunfts- und Zielgebiete
  • erörtern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • Schlagworte:
    • Geburtenrate, Sterberate, Wachstumsrate
    • natürliches Bevölkerungswachstum
    • Gesamtfruchtbarkeitsrate
    • Säuglingssterblichkeit, Kindersterblichkeit
    • Altersstruktur, Alterspyramide
    • Modell des demographischen Übergangs
    • wealth-flow-Theorie
    • demographische Alterung
    • Push- und Pullfaktoren für Migration
    • Migranten, Flüchtlinge
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten (MK1)
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4)
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweis und Materialzitate (MK7)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2:

  • Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten

Unterrichtsvorhaben: Globale Disparitäten – Herausforderung für die Eine Welt

Thema:
Globale Disparitäten – Herausforderung für die Eine Welt

Unterthemen

  • Gewinner und Verlierer in der Einen Welt
  • Merkmale und Ursachen globaler Disparitäten
  • Disparitäten und tragfähige Ernährungssicherung
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung von Disparitäten
  • Globalisierung als Chance zum Abbau von Disparitäten?

Material

Klett Terra, Geographie Qualifikationsphase (2015), S. 200-245.

Zeitbedarf: ca. 20 Stunden

Kompetenzen

Die SuS … (SK + UK)

  • unterscheiden Entwicklungsstände von Ländern anhand ökonomischer und sozialer Indikatoren sowie dem HDI
  • erläutern sozioökonomische Disparitäten innerhalb und zwischen Ländern vor dem Hintergrund einer ungleichen Verteilung von Ressourcen und Infrastruktur sowie der politischen Verhältnisse
    • LK: erläutern sozioökonomische Disparitäten innerhalb und zwischen Ländern vor dem Hintergrund einer ungleichen Verteilung von Ressourcen und Infrastruktur und des Prozesses der globalen Fragmentierung
  • beurteilen Entwicklungschancen und Entwicklungsrisiken in unterschiedlich geprägten Wirtschaftsregionen, die sich aus dem Prozess der Globalisierung ergeben
  • erörtern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • stellen Entwicklungsachsen und Entwicklungspole als Steuerungselemente der Raumentwicklung dar
  • erläutern das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung sowie daraus ableitbare Maßnahmen
    • LK: erläutern die Leitbilder der nachholenden Entwicklung, der Befriedigung von Grundbedürfnissen und der nachhaltigen Entwicklung sowie daraus abzuleitende Maßnahmen
    • LK: erörtern Konsequenzen, die sich aus der Umsetzung unterschiedlicher Leitbilder der Entwicklung ergeben
  • beurteilen konkrete Maßnahmen zum Abbau von Disparitäten im Hinblick auf deren Effizienz und Realisierbarkeit
  • erörtern Konsequenzen, die sich aus der Umsetzung des Leitbilds der nachhaltigen Entwicklung ergeben
    • LK: beurteilen Entwicklungschancen und Entwicklungsrisiken in unterschiedlich geprägten Wirtschaftsregionen, die sich aus dem Prozess der Globalisierung ergeben
    • beurteilen Strategien zur Exportdiversifizierung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit für eine nationale ökonomische Entwicklung
  • Schlagworte:
    • globale Fragmentierung
    • BNE zu KKP, LLDC, LDC
    • Entwicklungsländer, Schwellenländer, Tragfähigkeit
    • HDI, GDI
    • Good Governance- Bad Governance
    • Kolonialismus, Dependenztheorie
    • Landgrabbing
    • Globalisierungsindex
    • Tragfähigkeit
    • „Nachholende Modernisierung“
    • „Befriedigung der Grundbedürfnisse“
    • „Nachhaltige Entwicklung“
    • Ausländische Direktinvestitionen
    • Entwicklungsachsen und Entwicklungspole
    • Exportorientierte Zone
    • SWOT-Analyse
  • orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themaischen Karten (MK1)
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet, und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
  • stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1)
  • entwickeln Lösungsansätze für komplexere, raumbezogenen Probleme (HK5)
Qualifikationsphase 2, Grund- und Leistungskurs

Übersicht: Inhaltsfelder der Qualifikationsphase 2

3Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen
7Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

Qualifikationsphase 2 (Q2)

Inhaltsfeld 3: Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen
(Inhaltsfeld 6: Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltlicher Schwerpunkt 1:

  • Landwirtschaftliche Produktion in den Tropen im Rahmen weltwirtschaftlicher Prozesse
  • Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nachhaltigkeit
  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Unterrichtsvorhaben:

Thema: Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von Ernährung und Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung

Unterthemen:

  • Landwirtschaftliche Produktion in den Tropen vor dem Hintergrund weltwirtschaftlicher Prozesse
  • Plantagenwirtschaft
  • Subsistenzwirtschaft
  • Agrobusiness

Material:

Terra Qualifikationsphase Oberstufe NRW (Klett): S. 8 – 23

Zeitbedarf: ca. 12 Stunden

(LK: ca. 18 Stunden)

Kompetenzen

Die SuS …

  • vergleichen Plantagenwirtschaft und Subsistenzwirtschaft hinsichtlich ihrer Betriebsstrukturen und Marktausrichtung (SK),
  • stellen vor dem Hintergrund der Begrenztheit agrarischer Anbauflächen und dem steigenden Bedarf an Agrargütern zunehmende Nutzungskonkurrenzen dar (SK),
  • erläutern den Einfluss weltwirtschaftlicher Prozesse und Strukturen auf die agrare Raumnutzung der Tropen (SK),
  • erläutern die Gefährdung des tropischen Regenwaldes aufgrund der Eingriffe des Menschen in den Stoffkreislauf (SK),
  • stellen Bodenversalzung und Bodendegradierung als Folgen einer unangepassten landwirtschaftlicher Nutzung dar (SK),
  • erörtern das Spannungsfeld von Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion und Notwendigkeit zur Versorgungssicherung (UK),
  • erörtern den Zielkonflikt zwischen der steigenden Nachfrage nach Agrargütern einer wachsenden Weltbevölkerung und den Erfordernissen nachhaltigen Wirtschaftens (UK)
  • Schlagworte:
    • Cash crops, Food crops, Grüne Revolution, shifting cultivation, Landgrabbing, agrare Tragfähigkeit, Regenfeldbau, Plantagen, Aquakultur (Blaue Revolution)
  • identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2)
    • LK: identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),
  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, BIld, Film, satistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),
    • LK: belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),
  • präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),
    • LK: präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul)öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese (HK2)
    • LK: nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese differenziert (HK2)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2:

  • Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in der gemäßigten Zone und in den Subtropen
  • Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nachhaltigkeit

Unterrichtsvorhaben:

Thema: Markt- und exportorientiertes Agrobusiness als zukunftsfähiger Lösungsansatz?

Unterthemen

  • Intensive Landwirtschaftliche Produktion in den ariden und semiariden Subtropen
  • Desertifikation
  • Intensivierung und Strukturwandel in der gemäßigten Zone
  • Instrumente zur Messung der Nachhaltigkeit
  • Agrarproduktion und Bevölkerungswachstum

Material:

Terra Qualifikationsphase Oberstufe NRW (Klett): S. 24 – 59; 218 – 221

Zeitbedarf: ca. 12 Stunden
(LK: ca. 21 Stunden)

Kompetenzen

Die SuS …

  • erklären Kennzeichen des landwirtschaftlichen Strukturwandels wie Mechanisierung, Intensivierung und Spezialisierung mit sich verändernden ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen sowie Konsumgewohnheiten (SK),
  • stellen vor dem Hintergrund der Begrenztheit agrarischer Anbauflächen und dem steigenden Bedarf an Agrargütern zunehmende Nutzungskonkurrenzen dar (SK),
  • stellen unterschiedliche Formen der Bewässerungslandwirtschaft in den Subtropen als Möglichkeiten der Überwindung der klimatischen Trockengrenze dar (SK),
  • stellen Bodenversalzung und Bodendegradierung als Folgen einer unangepassten landwirtschaftlicher Nutzung dar (SK),
  • kennzeichnen Merkmale der ökologischen Landwirtschaft (SK),
  • bewerten Auswirkungen des agraren Strukturwandels mit dem Schwerpunkt der Beschäftigtenwirksamkeit (UK),
  • bewerten MAßnahmen zur Verringerung von Bodendegradation und Desertifikation hinsichtlich ökonoomischer, ökologischer und sozialer Aspekte (UK),
  • bewerten selbstkritisch ihre Rolle als Verbraucherinnen und Verbraucher hinsichtlich der ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen des eigenen Konsumverhaltens (UK)
  • Schlagworte:
    • Desertifikation, ökologischer Fußabdruck, ökologischer Rucksack, Feedlots, horizontale vs. vertikale Integration, Trockenfeldbau, extensive und intensive Viehzucht, Bewässerungsfeldbau, Bodenversalzung, Agrobusiness, Suitcase Farmer, Sustainable Agriculture, agronomische Trockengrenze
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),
    • LK: entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),
  • stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),
    • LK: stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter der Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),
  • stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),
    • LK: stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (webbasierter) geographischer Informationssysteme graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation vorbereitete Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),
    • LK: vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation die selbst vorbereiteten Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),
  • präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogenen und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6)
    • LK: präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene und raumplanerische Prozesse (HK6)

Qualifikationsphase 2 (Q2)

Inhaltsfeld 7: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

Inhaltlicher Schwerpunkt 1: Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Unterrichtsvorhaben:

Thema: Waren und Dienstleistungen – immer verfügbar? Bedeutung von Logistik und Warentransport

Unterthemen

  • Prozess der Tertiärisierung
  • Weg in die Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
  • Verkehrs- und Kommunikationsnetze – ihre Bedeutung für globale Verflechtungen

Material:

Terra Qualifikationsphase Oberstufe NRW (Klett): S. 246 – 263

Zeitbedarf :

ca. 15 Stunden
(LK: ca. 25 Stunden)

Kompetenzen

Die SuS …

  • stellen die Vielfalt des tertiären Sektors am Beispiel der Branchen Handel, Verkehr sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen dar (SK)
  • erklären den fortschreitenden Prozess der Tertiärisierung mit sich verändernden sozioökonomischen und technischen Gegebenheiten (SK)
  • erörtern raumstrukturelle Folgen, die sich durch die Aufspaltung des tertiären Sektors in Hoch- und Niedriglohnbereiche ergeben, sowie die damit verbundenen Konsequenzen für Arbeitnehmer und -nehmerinnen (UK)
  • bewerten die Bedeutung eineer leistungsfähigen Infrastruktur für Unternehmen des tertiären Sektors (UK)
  • Schlagworte:
    • Verkehr, Gütertransport, Massengut, Stückgut, Containergut, Logisti, Güterverkehrszentren, kombinierter Ladeverkehr, Kommunikationsnetze

Die SuS …

  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK 3)
    • LK: analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3)
  • stellen auch geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6)
    • LK: stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter der Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6)
  • belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7)
    • LK: belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7)
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein (HK2)
    • LK: nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese differenziert (HK2)
  • planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen (HK3)
  • präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6)
    • LK: präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene und raumplanerische Prozesse (HK6)

Inhaltlicher Schwerpunkt 2: Herausbildung von Wachstumsregionen

Unterrichtsvorhaben:

Thema: Förderung von Wirtschaftszonen – notwendig im globalen Wettbewerb der Industrieregionen?

Unterthemen

  • Global Citys – urbane Zentren der Weltwirtschaft
  • Mehr Wachstum durch Sonderwirtschafts- und Freihandelszonen

Material:

Terra Qualifikationsphase Oberstufe NRW (Klett): S. 264 – 267; 110 – 115

Zeitbedarf :

ca. 8 Stunden

(LK: ca. 14 Stunden)

Kompetenzen

Die SuS …

  • erläutern die Veränderung von lokalen und globalen Standortgefügen aufgrund der Errichtung von Sonderwirtschafts-, Freihandels-, und wirtschaftlichen Integerationszonen (SK)
  • erörtern Chancen und Risiken, die sich in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht aus der Errichtung von Sonderwirtschafts-, Freihandels-, und wirtschaftlichen Integerationszonen ergeben (UK)
  • Schlagworte:
    • Globalisierung, Welthandel, ausländische Direktinvestitionen, EPZ, ASEAN, EU etc.
  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3)
    • LK: analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3)
  • recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bilbliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese fragebezogen aus (MK5)
    • LK: recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bilbliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5)
  • stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter der Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6)
    • LK: stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6)
  • entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5)
    • LK: entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5)

Inhaltlicher Schwerpunkt 3: Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickelte Räume

Unterrichtsvorhaben:

Thema: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für periphere und unterentwickelte Räume

Unterthemen

  • Boombranche Tourismus
  • Tourismus zwischen Landschaftszerstörung und Landschaftsbewahrung
  • Tourismus – eine Chance für Entwicklungsländer

Material

Terra Qualifikationsphase Oberstufe NRW (Klett): S. 274 – 299

Zeitbedarf: ca. 10 Stunden
(LK: ca. 13 Stunden)

Kompetenzen

Die SuS

  • erläutern das touristische Potential (naturräumliche und infrastrukturelle Ausstattung) einer Tourismusregion sowie deren Wandel aufgrund der touristischen Nachfrage (SK)
  • analysieren unter Einbezug eines einfachen Modells die Entwicklung einer touristischen Destination (SK)
  • ordnen Folgen unterschiedlicher Formen des Tourismus in das Dreieck der Nachhaltigkeit ein (SK)
  • erörtern positive und negative Effekte einer touristisch geprägten Raumentwicklung (UK)
  • erörtern den Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichem Wachstum durch Tourismus und nachhaltiger und sozial gerechter Entwicklung in Tourismusregionen (UK)
  • bewerten ihr eigenes und fremdes Urlaubsverhalten hinsichtlich der damit verbundenen Folgen (UK)
  • Schlagworte:
    • Tourismusformen: Massentourismus, Individualtourismus, sanfter Tourismus
    • Tourismusarten: Erholungstourismus, Städtetourismus etc.
    • Touristisches Potential: Naturraum, Kulturraum, touristische Infrastruktur
    • Zentrum, Peripherie, Wachstumspol
    • regionale Disparitäten

Die SuS …

  • analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3)
    • LK: analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3)
  • entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4)
    • LK: entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),
  • stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter der Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6)
    • LK: stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6)
  • stellen komplexe geographische Informationen graphische dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte (MK8)
    • LK: stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (webbasierter) geographischer Informationssysteme graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),
  • nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese (HK2)
    • LK: nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positionen ein und vertreten diese differenziert (HK2)
Bewertung von Facharbeiten

Im zweiten Schulhalbjahr der Stufe Q1 wird von jedem Schüler eine Facharbeit angefertigt, welche eine Klausur ersetzt.

In einem Tagesworkshop gegen Ende des ersten Schulhalbjahres werden die Schüler auf diese Arbeit vorbereitet. Eine Anleitung zur Anfertigung von Facharbeiten steht den Schülern in jährlich aktualisierter Fassung zur Verfügung.

Die Gutachten zur Facharbeit orientieren sich an den den Schülern vorab transparent gemachten Kriterien.

Beurteilungskriterien

I Formales

  • Ist die Arbeit vollständig?
  • Sind die Zitate exakt wiedergegeben (mit genauer Quellenangabe?)
  • Ist die sprachliche Darstellung korrekt (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik)?
  • Sind sprachlicher Ausdruck und Stil angemessen?
  • Sind die formalen Vereinbarungen eingehalten?

II Inhaltliche Darstellungsweise

  • Werden Thesen sorgfältig begründet?
  • Sind die einzelnen Schritte schlüssig aufeinander bezogen?
  • Ist die Gesamtdarstellung in sich logisch gegliedert?
  • Ist ein durchgängiger Themenbezug gegeben?

III Wissenschaftliche Arbeitsweise

  • Werden die notwendigen fachlichen Begriffe eindeutig verwendet?
  • Werden die notwendigen fachlichen Methoden beherrscht?
  • In welchem Maße hat sich der Verfasser um die Beschaffung von Informationen und Sekundärliteratur bemüht?
  • Wie wird mit der Sekundärliteratur umgegangen (nur zitierend oder auch kritisch)?
  • Wird gewissenhaft zwischen Faktendarstellung, Wiedergabe der Positionen anderer und der eigenen Meinung unterschieden?
  • Wird Bemühen um Sachlichkeit deutlich (auch sprachlich)?

IV Ertrag der Arbeit

  • Ist das Verhältnis von Fragestellung, Material und Ergebnissen ausgewogen?
  • Wie reichhaltig ist die Arbeit gedanklich?
  • Wird ein Engagement des Verfassers in der Sache erkennbar?
  • Kommt der Verfasser zu vertieften und selbstständigen Einsichten?

Gewichtung – Normalschema (Fachspezifische Abweichungen sind möglich)

IFormales20 % bzw. 20 Punkte
IIInhaltliche Darstellungsweise30 % bzw. 30 Punkte
IIIWissenschaftliche Darstellungsweise30 % bzw. 30 Punkte
IVErtrag der Arbeit20 % bzw. 20 Punkte
Summe100 % bzw. 100 Punkte

Vereinbarungen (Lehrerkonferenz vom 10.12.2013)

  1. Die Schüler werden im Facharbeitsworkshop über die qualitativen Beurteilungsgrundlagen informiert, die Gewichtungen (Prozentpunkte) werden nur als Beispiel und als Orientierung genannt.
  2. Beurteilungen, die stark vom Normalschema abweichen, werden den Schülern im Sinne der Transparenz im Vorfeld vom Fachlehrer mitgeteilt.
  3. Das schriftliche Gutachten nimmt auf die zuvor mitgeteilten Beurteilungsaspekte Bezug.

Leistungsbewertung

Vereinbarungen zur Leistungsbewertung in der Sekundarstufe I

Rechtliche Grundlagen

  • SchulG § 48 – BASS 1-1 (1) und (2)
  • APO-SI § 6- BASS 13-21 Nr. 1.1
  • Kernlehrplan Erdkunde Sekundarstufe I Gymnasium (2007)

Die Leistungsbewertung soll über den Stand des Lernprozesses der Schüler Aufschluss geben; sie soll auch Grundlage für die weitere Förderung der Schüler sein. Da im Pflichtunterricht der Fächer des Lernbereichs Gesellschaftslehre keine Klassenarbeiten vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“.

Für die Zeugnisnote werden alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen aus dem Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ berücksichtigt. Die unten folgende Tabelle gibt Auskunft über die diversen Arten der Sonstigen Leistungen.

Unterrichtsbeiträge

Die Leistungsbewertung berücksichtigt die im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen, auf Prozesse und Basiskonzepte bezogenen Kompetenzen. Erfasst werden Qualität, Quantität und Kontinuität von Beiträgen in enger Bindung an die Aufgabenstellung und das Anspruchsniveau der Unterrichtseinheit in der jeweiligen Jahrgangsstufe. Die Beiträge haben in der Regel eine längere, abgegrenzte und zusammenhängende Form und werden von einzelnen Schülern oder auch einer Gruppe eingebracht.

Unterrichtsbeiträge auf der Basis von Hausaufgaben können zur Leistungsbewertung genutzt werden. Die Anfertigung der Hausaufgaben wird als Voraussetzung für die unterrichtliche Mitarbeit gesehen.

Abhängig vom sprachlichen Kompetenzniveau, das ab einer Jahrgangsstufe zu erwarten ist, fließt auch die Darstellungsleistung in die Bewertung der sonstigen Mitarbeit ein.

Schriftliche Übungen

Die Fachgruppe strebt in den Stufen 5, 7 und 8 jeweils eine schriftliche Übung pro Halbjahr an. Die Aufgabenformate der schriftlichen Überprüfungen richten sich nach den in der Jahrgangsstufe einzufordernden und abrufbaren Kompetenzen. Schriftliche Übungen konzentrieren sich inhaltlich auf die zurückliegenden Unterrichtsstunden und beschränken sich auf den Inhalt von maximal vier Unterrichtsstunden. Ausgehend von ca. 40 Unterrichtsstunden pro Halbjahr liegt der Anteil des Ergebnisses einer schriftlichen Übung an der Gesamtnote bei rund 10%.

Beurteilungsbögen

Für eine einheitliche Handhabung der Bewertung der Sonstigen Leistungen hat die Fachgruppe auf der Grundlage getroffener Vereinbarungen artenspezifische Bewertungsbögen entwickelt. Nach Absprache mit den in Parallelklassen unterrichtenden Kollegen können die Bögen nach Bedarf abgewandelt oder ergänzt werden.

Die Beurteilungsbögen geben den geforderten Standard wieder. Die Beurteilungskriterien werden den Schülerinnen und Schülern jeweils vor dem Einsatz transparent dargestellt.

Selbsteinschätzungsbogen

Zur Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns und Lernens wird den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ein punkte-gestützter Selbsteinschätzungsbogen angeboten.

Selbsteinschätzungsbogen SI

Mündlichen, schriftliche oder praktische Formen von UnterrichtsbeiträgenSchwerpunkt in Stufe
Qualitatives und quantitatives Beschreiben von Sachverhalten unter korrekter Verwendung der Fachsprache5, 7, 8
Analyse und Interpretation von Texten, Graphiken oder Diagrammen5, 7, 8
Hypothesenbildung, Lösungsvorschläge, Darstellen von Zusammenhängen oder Bewerten von Ergebnissen5, 7, 8
Erstellung von Produkten
(Beispiele)
Dokumentationen zu Aufgabenevtl. ab 8
Referate / Präsentationen7, 8
Protokolle (Mitschriften, Exkursionsprotokolle)evtl. ab 5; 8
Lernplakate7
Modelle, Skizzen und Zeichnungen5
Mind-Maps, Strukturdiagramme und Flussdiagramme5, 7, 8
Heftführung oder Lerntagebuch5
Beiträge zur gemeinsamen Gruppenarbeit7
Schriftliche Übungen5, 7, 8

Vereinbarungen zur Durchführung schriftlicher Übungen

Frequenz1 kurze schriftliche Übung pro Schulhalbjahr
Dauermax. 20 Minuten (5 Minuten Einlesezeit, 15 Minuten Schreibzeit)
Ankündigungnein
Kompetenzbereiche*Stufe 52S, MStufe 72 – 3S, M, U (opt)Stufe 83S, M, U
Anforderungsbereiche2I und II2 – 3I und II, (III)3I – III
Hilfen zur
Vorstrukturierung
ja
Punktgestützter Bewertungsschlüsselja
Angabe der erreichbaren Punkte pro Aufgabeja
* Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz, Handlungskompetenz

Bewertungskriterien für die Mitarbeit im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe I

Notenstufe

Beurteilungskriterien

sehr gut
(1)

  • Regelmäßige und rege eigeninitiative Mitarbeit
  • Sachlich fundierte und methodisch angemessene Auseinandersetzung mit den Unterrichtsgegenständen, hohes Maß an Selbstständigkeit: eigenständige Vergleiche, Entdecken von Problemen, kritische Aspekten, Entwickeln von Problemlösungen u.a.
  • Vorschläge zum Arbeitsprozess zur Weiterarbeit machen
  • Einen eigenen Standpunkt kriterienorientiert überzeugend begründen und vermitteln

gut
(2)

  • Regelmäßige Mitarbeit
  • Fragen, Aufgaben, Problemstellungen schnell und klar erfassen
  • Zusammenhänge angemessen und präzise erklären
  • Eigene Beiträge umfassend und anschaulich formulieren
  • Selbstständig Schlussfolgerungen ziehen / Urteile fundiert begründen
  • Beiträge von Mitschülerinnen und Mitschülern berücksichtigen
  • Bereitschaft / Fähigkeit zur Hilfestellung dokumentieren

befriedigend
(3)

  • Häufigere Mitarbeit
  • Fragen, Aufgaben, Problemstellungen erfassen
  • Kenntnisse gezielt wiedergeben können und in den Unterricht einbringen
  • Zusammenhänge erkennen
  • Unterrichtsergebnisse zusammenfassen
  • Fragen stellen
  • Eigene Ideen in den Unterricht einbringen
  • Vergleiche vornehmen, ansatzweise Transfers leisten

ausreichend
(4)

  • Gelegentliche Mitarbeit
  • Aktives Zuhören, dem Unterrichtsgeschehen folgen
  • Mündliche Beteiligung auf Ansprache
  • Fragen zu Verständnisschwierigkeiten stellen
  • Unterrichtsgegenstände im Wesentlichen reproduzieren können

mangelhaft
(5)

  • Keine selbst initiierte Mitarbeit (unkonzentriert, abgelenkt)
  • Auf Fragen selten angemessen antworten können
  • Wesentliche Unterrichtsergebnisse (Gegenstände, Begriffe, methodisches Vorgehen, Diskussionspunkte, Zusammenfassungen) unzureichend oder gar nicht reproduzieren können
  • Fachliche Zusammenhänge der Stunde / Reihe nicht darstellen können

ungenügend
(6)

  • Keinerlei Mitarbeit
  • Keine / unzureichende Beantwortung von Fragen
  • Unterrichtsergebnisse nicht reproduzieren können

Vereinbarungen der Fachkonferenz Erdkunde zur Leistungsbewertung in der Sekundarstufe II

Wie in der Sekundarstufe I auch bezieht sich die Leistungsbewertung in der Sekundarstufe II auf alle im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

In der Endnotenfindung bleibt jedem Kollegen ein pädagogischer Spielraum, wie in den Richtlinien vorgesehen, um Einzelleistungen und individuelle Lernentwicklung angemessen berücksichtigen zu können.

Die Fachlehrerin / der Fachlehrer informiert die Schüler regelmäßig, mindestens einmal pro Quartal, über ihren Leistungsstand und erläutert auf Wunsch das Zustandekommen der Note. Die Lehrkraft zeigt den Schülern Möglichkeiten auf, sich zu verbessern, und gibt konkrete Lernhinweise.

Klausuren

Neben dem Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ (s.o.) fließen in der Sekundarstufe II zur Hälfte auch die Klausurergebnisse in die Zeugnisnote ein.

Die Korrektur und Bewertung einer Klausur erfolgt nach einem punkte-gestützten Bewertungsschlüssel. 20% der zu erreichenden Gesamtpunktzahl entfallen auf die Darstellungsleistung. Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit können in der Einführungsphase zu einer Abwertung von bis zu drei Notenstufen, in den Qualifikationsphasen von bis zu zwei Notenstufen führen.

Die Fachgruppe tauscht exemplarisch Klausuren zwecks Abgleich des Korrekturvorgehens und des Bewertungsmaßstabs untereinander aus.

Für die EF gelten folgende Sonderregelungen

  • Schüler dürfen einen Anleitungsbogen zum richtigen Zitieren als Merkblatt mit in die Klausur nehmen.
  • Die Aufgaben dürfen in weitere Teilaufgaben untergliedert werden, um den Schülerinnen und Schülern das Verständnis und die Bearbeitung zu erleichtern.
  • Aufgaben dürfen so gestellt werden, dass der Anforderungsbereich III nur in geringem Umfang erfüllt werden muss. Bei der ersten Klausur in der Stufe EF darf der AFB III entfallen, da Schülerinnen und Schüler rein zeitlich keine Möglichkeit haben, in der Klausur eine differenzierte Stellungnahme zu entwickeln oder ein Urteil zu fällen und sachlich zu begründen.

Facharbeiten

Die Regelung von §13 Abs.3 APO-GOSt nach der „in der Qualifikationsphase […] nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt“ wird, wird angewendet. Am Woeste-Gymnasium fertigen alle Schüler der Stufe Q1 im 2. Halbjahr dieser Stufe eine Facharbeit an.

Die Facharbeitsthemen sollen eine deutliche Eingrenzung des Themas und die Entwicklung einer Problemstellung aufweisen, die selbständig mit empirischen Mitteln untersucht wird. Daher ist im Fach Erdkunde eine starker regionaler Bezug zu bevorzugen.

Schulinterne Vorgaben zur Anfertigung von Facharbeiten finden sich der „Anleitung zur Anfertigung einer Facharbeit“.

Die Bewertung erfolgt aufgrund eines überfachlich gültigen → Bewertungsschemas.

Selbsteinschätzungsbogen

Zur Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns und Lernens wird den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II ein punkte-gestützter Selbsteinschätzungsbogen angeboten.

→ Selbsteinschätzungsbogen SII

Anzahl und Dauer der Klausuren ab Schuljahr 2020/21

StufeZahl der KlausurenDauer im GK (USt)Dauer im LK (USt)
EF.112 (90 min)
EF.222 (90 min)
Q1.123 (135 min)4 (180 min)
Q1.223 * (135 min)4* (180 min)
Q2.124 (180 min)5 (225 min)
Q2.21 (Abiturbedingungen)3,5 (210 min)
+ 30 min Auswahlzeit
4,5 (270 min)
+ 30 min Auswahlzeit
* In der Jahrgangsstufe Q1.2 kann eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt werden.
Selbsteinschätzungsbogen für die Sekundarstufe II

Note Definition

Quantität der Mitarbeit

Qualität der Mitarbeit

Beherrschung von Fachmethoden und Fachsprache

Bereitschaft zu Präsentationen*

Kooperations-fähigkeit

Arbeitshaltung, Zuverlässigkeit, Sorgfalt

Prozentuale Gewichtung

≈25%

≈25%

≈10%

≈20%

≈10%

≈10%

sehr gut
Die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße

Ich arbeite in jeder Stunde immer mit.

Ich kann Gelerntes sicher wiedergeben und anwenden. Ich entwickle stets selbstständig Lösungswege.

Ich beherrsche die gelernten Methoden sehr sicher.
Die Fachsprache beherrsche ich souverän.

Ich bin sehr häufig und freiwillig bereit, etwas im Unterricht zu präsentieren, z.B. Referate o.ä.

Bei der Arbeit ergreife ich Initiative.
Ich höre immer genau zu und gehe sachlich auf andere ein. Einer Gruppe gebe ich wertvolle Impulse.

Ich habe immer alle Arbeits­materialien mit, erledige immer meine HA und beginne sofort mit der Arbeit.

gut
Die Leistung entspricht
voll den Anforderungen

Ich arbeite in jeder Stunde mehrfach mit.

Ich kann Gelerntes sicher wiedergeben und anwenden. Ich entwickle Lösungswege meist selbstständig.

Ich wende die gelernten Methoden sicher an.
Die Fachsprache beherrsche ich.

Ich bin häufig und auch freiwillig bereit, etwas im Unterricht zu präsentieren oder Arbeits­ergebnisse vorzustellen.

Ich höre zu und gehe sachlich auf andere ein. In einer Gruppe kann ich erfolgreich und zielorientiert mit anderen an einer Sache arbeiten.

Ich habe fast immer alle Arbeits­materialien mit, mache fast immer die HA und beginne fast immer pünktlich mit der Arbeit.

befriedigend
Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen

Ich arbeite häufig mit.

Ich kann Gelerntes wiedergeben und meist auch anwenden. Ich suche kaum selbstständig nach Lösungswegen.

Ich wende die gelernten Methoden meist sicher an.
Die Fachsprache beherrsche ich im Wesentlichen.

Ich bin manchmal oder nach Aufforderung bereit, etwas im Unterricht zu präsentieren oder Arbeits­ergebnisse vorzustellen.

Ich höre oft zu, gehe sachlich auf andere ein und kann mit anderen an einer Sache arbeiten.

Ich habe meist alle Arbeits-materialien dabei, mache meist die HA und beginne meist pünktlich mit der Arbeit.

ausreichend
Die Leistung
zeigt Mängel, entspricht im Ganzen
jedoch den Anforderungen

Ich arbeite nur selten freiwillig mit, ich muss meistens aufgefordert werden.

Ich kann Gelerntes in Grundzügen wiedergeben, aber nicht immer anwenden.

Ich kann die gelernten Methoden nicht immer anwenden. Die Fachsprache verwende ich eher selten.

Ich bin selten bereit, etwas im Unterricht zu präsentieren oder Arbeits­ergebnisse vorzustellen.

Ich höre nicht immer zu und gehe nicht immer auf andere ein. Mit anderen zusammen arbeite ich nur wenig erfolgreich an einer Sache.

Ich habe die Arbeits­materialien nicht immer vollständig mit, mache nicht immer die HA und beginne oft nicht pünktlich mit der Arbeit.

mangelhaft
Die Leistung ent­spricht nicht den Anforderungen. Grundkenntnisse sind vorhanden, Mängel können in absehbarer Zeit behoben werden)

Ich arbeite ganz selten freiwillig mit, ich muss fast immer aufgefordert werden.

Ich kann Gelerntes nur lückenhaft oder falsch wiedergeben. Es gelingt mir kaum, mein Wissen anzuwenden.

Ich wende die gelernten Methoden kaum an.
Die Fachsprache verwende ich unsicher.

Ich präsentiere fast nie etwas.
Arbeits­ergebnisse bringe ich nahezu nie in den Unterricht ein.

Ich höre kaum zu und gehe nur selten auf andere ein. Ich arbeite sehr ungern mit anderen zusammen.

Die Arbeits­materialien fehlen mir oft. Ich fertige selten die HA an und beginne selten pünktlich meine Arbeit.

ungenügend
(Die Leistung entspricht nicht den Anforder­ungen. Auch die Grundkenntnisse sind so lücken­haft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können)

Ich zeige keinerlei Lern- oder Arbeitsbereitschaft.
Auch nach Aufforderung bin ich nicht in der Lage, Wissen zu reproduzieren oder etwas in den Unterricht einzubringen.

Aus Gruppenarbeit halte ich mich heraus.

Ich erscheine ohne Arbeitsmaterial oder Hausaufgaben zum Unterricht.

* Hinweis

  • Dieses gilt für mündliche oder schriftliche Präsentationen (Referate, Protokolle, Exkursionsberichte, Dokumentationen, usw.).
  • Die Vorstellung von Arbeitsergebnissen aus Gruppenarbeiten ist den ersten drei Spalten zuzuordnen.

Anmerkung

  • Zwischen den einzelnen Spalten gibt es Interdependenzen. So kann beispielsweise bei einer mangelhaften Quantität der unterricht­lichen Beteiligung die Qualität der Mitarbeit sowie die Anwendung von Fachbegriffen nur noch höchstens „befriedigend“ sein.
  • Die Bereitschaft zu Präsentationen korrespondiert meist mit der Quantität der Mitarbeit. Selbst, wenn dies nicht der Fall ist, können wenige „sehr gute“ Präsentationen eine sonst mangelnde unterrichtliche Beteiligung nicht aufwiegen.

Hausaufgaben und Lernaufgaben

Vereinbarungen zu Hausaufgaben in der Sekundarstufe I

A – Erfahrungsaustausch zur Volumenbegrenzung

  • Die Umfragen zum Hausaufgabenvolumen haben ergeben, dass die Hausaufgabenmenge des Faches – bis auf eine Ausnahme – unter der wöchentliche Vorgabe liegt. Dies konnte jedoch auf die Art des Arbeitsauftrages zurückgeführt werden und wird sich über das Halbjahr dem Hausaufgabenvolumen der Kollegen angleichen.
  • Meist werden – zur Entlastung der Schüler – keine Hausaufgaben erteilt, obwohl dies möglich wäre. Damit grundlegende Fähigkeiten eingeübt werden können, halten die Fachkollegen einen gänzlichen Verzicht auf Hausaufgaben für nicht wünschenswert, vor allem im Hinblick auf die in der Oberstufe geforderten Kompetenzen.
  • Das Fach EK erteilt unter Berücksichtigung des Gesamtvolumens schriftliche Lernaufgaben. Zeiten für Lernaufgaben, die von anderen Fächern nicht ausgenutzt werden, nimmt das Fach EK in Anspruch. Es behält aber dabei die Belastbarkeit – gerade der jüngeren Schülerinnen und Schüler im Blick.

B1 – Vereinbarungen zur Aufgabenstellung

Stufe 5

  • Gelegentliches Zeichnen von Diagrammen, Tabellen und einfachen Karten

Stufe 7

  • Anfertigung von Präsentationen jeglicher Art (Plakate, computergestütze Präsentationen, Referate)

Stufe 8
(Alles in Form von Stichworten oder auch ausformuliert zur Vorbereitung auf die Oberstufe)

  • Schriftliche Auswertung von Materialien
  • Diagramm- und Karteninterpretationen
  • Schriftliche Stellungnahmen
  • ausführliche Erörterung am Ende der Stufe 8

B2 – Vereinbarungen zum Unterricht

C – Anmerkungen / Fortbildungswünsche

Protokollauszug
Es gab bei der Umfrage zum Thema „Umfang der Hausaufgaben“ nur eine Rückmeldung wegen zu umfangreicher Hausaufgaben; diese war mit der Anfertigung von Kartenmaterial zu begründen, was selten als Hausaufgabe aufgegeben wird.
Als Hausaufgabe eignen sich die Auswertungen von Tabellen und Diagrammen (von geografischen Materialien allgemein), das Zeichnen von Diagrammen sowie die Anfertigung von Kommentaren.
Der zeitliche Rahmen von 10 bis 15 Minuten pro Woche muss hierbei berücksichtigt werden.

Vereinbarungen zu Lernaufgaben in der Sekundarstufe I

A – Erfahrungsaustausch zur Volumenbegrenzung

  • Die Umfragen zum Lernaufgabenvolumen haben ergeben, dass die Lernaufgabenmenge des Faches – bis auf eine Ausnahme – unter der wöchentliche Vorgabe liegt. Dies konnte jedoch auf die Art des Arbeitsauftrages zurückgeführt werden und wird sich über das Halbjahr dem Lernaufgabenvolumen der Kollegen angleichen.
  • Meist werden – zur Entlastung der Schüler – keine Lernaufgaben erteilt, obwohl dies möglich wäre. Damit grundlegende Fähigkeiten eingeübt werden können, halten die Fachkollegen einen gänzlichen Verzicht auf Lernaufgaben für nicht wünschenswert, vor allem im Hinblick auf die in der Oberstufe geforderten Kompetenzen.
  • Das Fach EK erteilt unter Berücksichtigung des Gesamtvolumens schriftliche Lernaufgaben. Zeiten für Lernaufgaben, die von anderen Fächern nicht ausgenutzt werden, nimmt das Fach EK in Anspruch. Es behält aber dabei die Belastbarkeit – gerade der jüngeren Schülerinnen und Schüler im Blick.

B1 – Vereinbarungen zur Aufgabenstellung

Stufe 5

  • Gelegentliches Zeichnen von Diagrammen, Tabellen und einfachen Karten

Stufe 7

  • Anfertigung von Präsentationen jeglicher Art (Plakate, computergestütze Präsentationen, Referate)

Stufe 8
(Alles in Form von Stichworten oder auch ausformuliert zur Vorbereitung auf die Oberstufe)

  • Schriftliche Auswertung von Materialien
  • Diagramm- und Karteninterpretationen
  • Schriftliche Stellungnahmen
  • ausführliche Erörterung am Ende der Stufe 8

B2 – Vereinbarungen zum Unterricht

C – Anmerkungen / Fortbildungswünsche

Protokollauszug
Es gab bei der Umfrage zum Thema „Umfang der Lernaufgaben“ nur eine Rückmeldung wegen zu umfangreicher Lernaufgaben; diese war mit der Anfertigung von Kartenmaterial zu begründen, was selten als Hausaufgabe aufgegeben wird.
Als Hausaufgabe eignen sich die Auswertungen von Tabellen und Diagrammen (von geografischen Materialien allgemein), das Zeichnen von Diagrammen sowie die Anfertigung von Kommentaren.
Der zeitliche Rahmen von 10 bis 15 Minuten pro Woche muss hierbei berücksichtigt werden.

Medienbildung

Vermittlung von Medienkompetenz gemäß Medienkompetenzrahmen

In den Fachcurricula für die einzelnen Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I finden sich neben den Kürzeln für die einzelnen Kompetenzen (Jgst. 5) bzw. den ausformulierten Kompetenzen (Jgst. 7-10) auch Zahlenkürzel, welche sich auf den Rahmenplan Medienkompetenz NRW beziehen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Kompetenzen 1.1 bis 6.4 finden sich hier.
Die folgende Tabelle stellt in einer Übersicht dar, in welchen Stufen und Unterrichtsvorhaben (z.T. abgekürzt) diese Kompetenzen angestrebt werden.

Stufen1.1 Medienausstattung (Hardware)1.2 Digitale Werkzeuge1.3 Datenorganisation1.4 Datenschutz und Informationssicherheit
61. Arbeit mit Atlas und Karte1. Arbeit mit Atlas und Karte1. Arbeit mit Atlas und Karte
2. Unterschiedliche Siedlungen
71. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
1. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
1. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
8
102. Bevölkerung und Ernährung
3. Entwicklungsstrategien
4. Migration
1. Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes
2. Bevölkerung und Ernährung
3. Entwicklungsstrategien
4. Migration
3. Entwicklungsstrategien
4. Migration
Stufen2.1 Informationsrecherche2.2 Informationsauswertung2.3 Informationsbewertung2.4 Informationskritik
62. Unterschiedliche Siedlungen
– Raumanalyse
– Unsere Freizeit
1. Arbeit mit Atlas und Karte
2. Unterschiedliche Siedlungen
3. Arbeit und Versorgen
2. Unterschiedliche Siedlungen
3. Arbeit und Versorgen
71. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
1. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
1. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
1. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
8
102. Bevölkerung und Ernährung
3. Entwicklungsstrategien
4. Migration
5. Stadtentwicklung
6. Wirtsch. und Globalisierung
7. Digitalisierung
1. Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes
4. Migration
5. Stadtentwicklung
1. Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes
Stufen3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse3.2 Kommunikations- und Kooperationsregeln3.3 Kommunikation und Koop. in der Gesellschaft3.4 Cybergewalt und
Cyberkriminalität
6
7
8
10
Stufen4.1 Medienproduktion und Präsentation4.2 Gestaltungsmittel4.3 Quellendokumentation4.4 Rechtliche Grundlagen
61. Arbeit mit Atlas und Karte
2. Unterschiedliche Siedlungen
1. Arbeit mit Atlas und Karte
2. Unterschiedliche Siedlungen
71. Wetter und Klima
2. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
4. Mittelbreiten
8
102. Bevölkerung und Ernährung
4. Migration
5. Stadtentwicklung
6. Wirtsch. und Globalisierung
7. Digitalisierung
5. Stadtentwicklung1. Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes
Stufen5.1 Medienanalyse5.2 Meinungsbildung5.3 Identitätsbildung5.4 Selbstregulierte Mediennutzung
61. Arbeit mit Atlas und Karte
4. Tourismus
4. Tourismus
72. Tropischer Regenwald
3. Subtropen
8
103. Entwicklungsstrategien
Stufen6.1 Prinzipien der digitalen Welt6.2 Algorithmen erkennen6.3 Modellieren und Programmieren6.4 Bedeutung von Algorithmen
63. Arbeit und Versorgen
4. Tourismus
3. Arbeit und Versorgen
7
8
106. Wirtsch. und Globalisierung
7. Digitalisierung
Beitrag zur Medienkunde

Die Darstellung der im Fach Erdkunde zu angestrebten Medienkompetenzen orientiert sich an der Darstellung der Fachkompetenzen gemäß Kernlehrplan Erdkunde G8 in der Sekundarstufe I.
Im Einzelfall ergeben sich Überschneidungen mit im Erdkundeunterricht verfolgten ITG-Zielen (siehe Beitrag zur ITG).
Für die Sekundarstufe II gelten die gleichen Kompetenzen wie für die Jahrgangsstufen 7 und 9. Die Progression erwächst aus der zunehmenden Komplexität der Aufgabenstellungen und dem erwarteten zunehmend selbstständigeren und selbstverständlichen sowie kritisch-reflektierenden Umgang mit den Medien.

Stufe 5Die Schülerinnen und Schüler …
Mk01üben den Umgang mit Atlas und anderen Nachschlagewerken in Printform zur Informationsentnahme.
Mk02setzen sich mit verschiedenen kartographischen Darstellungsformen auseinander, vergleichen sie und reflektieren die Einsatzmöglichkeiten.
Mk03gewinnen aus Bildern, Graphiken, Klimadiagrammen und Tabellen themenbezogene Informationen; Materialien werden vom Lehrer präsentiert, der unterschiedliche Präsentationsmedien nutzt.
Mk04erstellen aus Zahlenreihen einfache Diagramme, auch mit OpenOffice Calc (vgl. ITG-Ziele Stufe 5).
Mk05arbeiten mit einfachen modellhaften Darstellungen und erstellen sie mit OpenOffice Draw oder OpenOffice Writer (vgl. ITG-Ziele Stufe 5).
Stufen 7 – 9Die Schülerinnen und Schüler …
Mk06orientieren sich mit Hilfe von Karten und weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mittelbar.
Mk07beherrschen die Arbeitsschritte zur Informations- und Erkenntnisgewinnung mit Hilfe fachrelevanter Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Erschließung unterschiedlicher Sachzusammenhänge und zur Entwicklung und Beantwortung raumbezogener Fragestellungen.
Mk08schätzen die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung von Fragen kritisch ein und prüfen deren Relevanz zur Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit.
Mk09wenden die Arbeitsschritte zur Erstellung von Kartenskizzen und Diagrammen auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme an, um geographische Informationen graphisch darzustellen.
Mk10recherchieren mit Hilfe von Suchmaschinen im Internet (vgl. ITG-Ziele Stufen 7 bis 9), reflektieren über geeignete Suchbegriffe, kennen Operatoren zur Eingrenzung der Suche, überprüfen und bewerten die Suchergebnisse und weiten die Suche aus oder grenzen sie weiter ein.
Mk11erfassen mediale Präsentationen als auch interessengeleitete Interpretationen der Wirklichkeit.
Mk12beherrschen die wichtigsten Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms wie OpenOffice.org Writer (vgl. ITG-Ziele Stufe 7), z.B. zur Erstellung eines Wirkungsschemas.
Mk13recherchieren in Bibliotheken und im Internet, um sich Informationen zu beschaffen.
Mk14gewinnen Informationen aus Multimediaangeboten und aus internetbasierten Geoinformationsdiensten (WebGis oder Geodaten-Viewer); Anwendung von Klett-GIS.
Mk15stellen unter Nutzung z.B. von OpenOffice Impress geographische Sachverhalte unter Verwendung der Fachbegriffe sachlogisch strukturiert, adressatenbezogen, anschaulich und im Zusammenhang dar (vgl. ITG-Ziele Stufen 7 und 9).
Beitrag zur informationstechnischen Grundbildung

Die nachfolgende Tabelle gibt die Themenkomplexe an, die im Fach Erdkunde ausgewählte Unterrichtsschwerpunkte des ITG-Unterrichts der Stufen 5 und 7 einbinden und vertiefen. Inhalte des ITG-Unterrichts der Stufe 5 werden im Erdkunde-Unterricht der Stufe 6 aufgegriffen, Inhalte des ITG-Unterrichts der Stufe 7 im Erdkunde-Unterricht der Stufen 7 bis 10.

Im Fach Erdkunde geht es weniger darum, ITG-Inhalte zu vermitteln, als vielmehr Lerninhalte anzuwenden und zu festigen. Der Zeitrahmen liegt bei mindestens zwei Stunden pro Halbjahr.

Für alle Stufen gilt: Gearbeitet wird mit dem Software-Paket Apache OpenOffice.

Inhaltsfeld nach Kernlehrplan

ITG-Ziele

Kommentar

Stufe 6

Vorschläge:

  • Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
    • Strukturwandel industriell geprägter Räume
  • Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
    • Produktionskette von Nahrungsmitteln

Nutzung eines Tabellenkalkulationsprogramms

  • Navigieren, Eingabe von Werten, Änderung von Werten in einem Rechenblatt
  • Beispiele aus dem Lehrbuch mit Einwohnerzahlen, Beschäftigtenzahlen, Arbeitslosenquoten
  • Optional:
  • Durchführen einfacher Rechenoperationen
  • Anlegen von Diagrammen mit sinnvollen Achsenbeschriftungen (Säulen-, Balken-, Tortendiagramm)

Kenntnisse in der Tabellenkalkulation werden im ITG-Unterricht erst in der Stufe 7 vermittelt.

Nutzung eines Textverarbeitungsprogramms

  • Erstellung einer Tabelle „Das Ruhrgebiet früher und heute“
  • Kombination von Text und graphischen Elementen
    „Produktionsschema“ eines Nahrungsmittels

Stufe 7

Vorschläge:

  • Wetter und Klima

pt

  • landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

Nutzung eines Internet-Browsers

  • Navigation
  • Gezielte Recherche z.B. von Klimadiagrammen

Kopieren und Einfügen von Grafiken
Einbettung von Abbildungen in Text

Nutzung eines Textverarbeitungsprogrammes

  • Sinnvoll gegliederte und formatierte Anlage eines Textes, z.B. „Auswertung und Interpretation eines Klimadiagramms“ unter bes. Beachtung von
    • Silbentrennung
    • Rechtschreibkontrolle
    • Einbindung von Bildern

Schriftliche Interpretation eines Klimadiagramms als Hausaufgabe

Nutzung eines Präsentationsprogrammes

  • Schüler halten unterstützt von OpenOffice Impress ein Kurzreferat.
  • Beliebt sind Referate zu einzelnen Landschaftszonen

Optional

  • kann als Leistung in „Sonstige Mitarbeit“ gewürdigt werden.
  • Erstellung zu Hause

Stufen 8 und 10

Vorschläge:

  • Innerstaatliche und globale Disparitäten
    • Länder und Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes
  • Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung
    • Phänomene der Verstädterung
    • Landflucht
  • Innerstaatliche und globale Disparitäten
    • Länder und Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes

Nutzung eines Internet-Browsers

  • HDI verschiedener Länder, Recherche oder Aktualisierung vorhandener Werte

Nutzung eines Tabellenkalkulationsprogramms

  • Navigieren, Eingabe von Werten, Änderung von Werten in einem Rechenblatt
  • Anlegen von Diagrammen mit sinnvollen Achsenbeschriftungen (Kurvendiagramm „Entwicklung des HDI verschiedener Länder“)

Nutzung eines Textverarbeitungsprogrammes

  • Kombination von Text und graphischen Elementen „Migration – Push- und Pull-Faktoren“

Nutzung eines Präsentationsprogrammes

  • eine Präsentation anlegen
  • Seiten einfügen und gestalten
  • Teilpräsentationen zu einer großen Präsentation zusammensetzen

Präsentationskritik

Verbraucherbildung

Vereinbarungen zur Verbraucherbildung

Um die Übersichtlichkeit der Jahrgangscurricula nicht zu gefährden, findet sich hier in einer separaten Tabelle eine Übersicht, aus der hervorgeht, in welcher Jahrgangsstufe und anhand welcher Unterrichtsvorhaben Bereiche und Ziele der Verbraucherbildung realisiert werden. Die Zahl bezieht sich auf das Unterrichtsvorhaben im jeweiligen Jahrgang.
Erklärungen zu Bereichen und Zielen können den Seiten 10 bis 14 der Rahmenvorgabe Verbraucherbildung in der Schule entnommen werden .

StufenÜbergreifender Bereich ÜB – Allgemeiner Konsum
Bereich A
Finanzen, Marktgeschehen, Verbraucherrecht
Bereich B
Ernährung und Gesundheit
Bereich C
Medien und Information in der digitalen Welt
Bereich D
Leben, Wohnen und Mobilität
63 Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
Die Schülerinnen und Schüler …
– erörtern in Ansätzen ihr eigenes, auch durch die Digitalisierung geprägtes Konsumverhalten hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Folgen: VB Ü Z1, Z3
– erklären Chancen, mögliche Grenzen und Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens in der Landwirtschaft: VB Ü, Z3, Z4
4 Räumliche Voraussetzungen und Auswirkungen des Tourismus
Die Schülerinnen und Schüler …
– erläutern die Auswirkungen des Tourismus in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht: VB Ü, VB D, Z3
74 Landwirtschaftliche Produktion im Überfluss?!
Die Schülerinnen und Schüler …
– erörtern Gestaltungsoptionen für ein nachhaltigeres Konsumverhalten VB Ü, Z3, Z6
83 Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
Die Schülerinnen und Schüler …
– erörtern in Ansätzen ihr eigenes auch durch die Digitalisierung geprägtes Konsumverhalten hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Folgen: VB Ü, Z1, Z3
103 Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
Strategien und Maßnahmen wenig entwickelter Räume
Die Schülerinnen und Schüler …
– erläutern die Auswirkungen des Tourismus in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht: VB Ü, VB D, Z3
– erörtern ausgewählte Aspekte des Zielkonflikts zwischen ökonomischem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung eines Touristenortes: VB Ü, VB D, Z3
– erörtern das Konzept des „Sanften Tourismus“ und dessen räumliche Voraussetzungen und Folgen: VB Ü, VB D, Z3, Z6
5 Stadtentwicklung und aktuelle Probleme städtischer Räume in Europa
Die Schülerinnen und Schüler …
– wägen Chancen und Herausforderungen von Stadtumbaumaßnahmen im Kontext sich verändernder sozialer, ökonomischer und ökologischer Rahmenbedingungen ab: VB D, Z4, Z6

Standardsicherung

Vereinbarungen zur Standardsicherung

I Schulinterne Fachlehrpläne

Die Fachkonferenz Erdkunde arbeitet kontinuierlich am schulinternen Curriculum in der Weise, dass

  1. die Einhaltung der Standards überprüft
  2. die Umsetzung reflektiert und diskutiert
  3. das bisherige Curriculum weiterentwickelt

wird.

II Klausuren in der Sekundarstufe II

Alle Mitglieder der Fachkonferenz arbeiten zielorientiert und vertrauensvoll miteinander, um die hohen Qualitätsstandards der in der gymnasialen Oberstufe gestellten Klausuren im Fach Erdkunde zu sichern. Dies erfordert, dass die in Einführungs- und Qualifikationsphase tätigen Kollegen vor allem in folgenden Bereichen eng kooperieren:

  • Themenfolge
  • Reihenplanung
  • Klausurenerstellung
  • Erstellung eines punktegestützten Erwartungshorizontes
  • Korrektur

Die in Parallelkursen unterrichtenden Kollegen – auch wenn es sich um Grund- und Leistungskurse handelt – begreifen sich als Team. In Zweifelsfällen erfolgt eine Zweitkorrektur durch den im Parallelkurs unterrichtenden Kollegen, durch einen anderen Fachkollegen oder den Fachvorsitzenden.

Wenn sich die Möglichkeit bietet, sollten Klausuren parallel geschrieben und die Kursergebnisse miteinander verglichen werden, so dass nach Diskussion und Reflexion im Team und in Fachgruppen wertvolle Ergebnisse in die unterrichtliche Arbeit zurückfließen können.
Der Fachvorsitzende nimmt in allen o. a. Aspekten eine beratende Funktion ein. Er verschafft sich einen Überblick über alle in der Sekundarstufe innerhalb eines Jahres geschriebenen Erdkunde-Klausuren und achtet auf die Einhaltung der Vorgaben.

Alle Themenstellungen und Erwartungshorizonte werden gesammelt und stehen den Mitgliedern der Fachgruppe zur Ansicht zur Verfügung (grüne Ordner).

Erkannte Probleme und Lösungsansätze fließen in Dienstbesprechungen der Fachgruppe oder Fachkonferenzen ein, werden im Plenum diskutiert und führen zu einer Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums.

III Aufgaben des Fachvorsitzenden und der Sammlungsleitung

Der für mindestens ein Schuljahr aus den Mitliedern der Fachkonferenz gewählte Fachvorsitzende hat eine Vielzahl koordinierender, kontrollierender sowie organisierender Aufgaben, die aufgrund ihres Umfangs gesondert dargestellt werden.

→ Übersicht: Aufgaben des Fachvorsitzenden und der Sammlungsleitung

Insbesondere erkennt er den Weiterbildungsbedarf, sichtet Fortbildungsangebote, stellt sie der Fachgruppe vor und organisiert die Teilnahme der Fachkollegen.

Fachvorsitz und Sammlungsleitung können ein und dieselbe Person ausführen. Die Fachkonferenz kann in der ersten Sitzung eines Schuljahres die Funktionen jedoch auch getrennt vergeben.

IV Fortbildungen

Das Fachkollegium ist über aktuelle Fortbildungen durch den Fachvorsitzenden informiert. Fortbildungsteilnehmer berichten von ihren Fortbildungen auf den Fachkonferenzen.

  • Fortbildungsberichte größeren Umfangs finden im Rahmen von Dienstbesprechungen statt.
  • Materialien aus Fortbildungen stehen allen Mitgliedern der Fachgruppe zur Verfügung (blaue Ordner).
  • Die Ergebnisse von Fortbildungen werden nach Diskussion und Verabschiedung in der Fachkonferenz in das schulinterne Curriculum eingebunden.

V Qualitätssicherung und Evaluation

In der Fachgruppe getroffene Absprachen sowie die schulinternen Curricula unterliegen einer ständigen überprüfung. Probleme werden in Fachkonferenzen oder Dienstbesprechungen – auch informellen – thematisiert. Lösungs- oder Verbesserungsvorschläge werden in Fachkonferenzen diskutiert. Alle Mitglieder der Fachkonferenz halten sich an die getroffenen Vereinbarungen und Beschlüsse. Erkennt ein Mitglied der Fachgruppe Handlungsbedarf, leitet er oder sie dieses Thema an den Fachvorsitz weiter, der diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Zusammenkunft setzt.

Auf der ersten Fachkonferenz des Schuljahres werden explizit die Ergebnisse des Zentralabiturs Erdkunde des laufenden Kalenderjahres in den Blick genommen. Aus den Ergebnissen gewonnene Erkenntnisse werden zuerst diskutiert, anschließend werden Beschlüsse, wie z.B. zur Änderung von Leistungsüberprüfungen oder Raumbeispielen, herbeigeführt.

Da die Fachgruppe Schülerfeedback als wichtiges Instrument zur Qualitätsentwicklung ansieht, werden von den Kollegen Instrumente wie z.B. SEfU oder edkimo genutzt.

Weitere Informationen: Standardsicherung NRW (Bildungsportal des Schulministeriums)

Berufsorientierung

Beitrag zur Berufswahlorientierung

Die nachfolgende Tabelle gibt die Themen an, mit denen im Fach Erdkunde Berufswahlorientierung verknüpft ist.

Die Inhaltsfelder beziehen sich auf die Vorgaben des Kernlehrplans 2019.

Stufe

Inhaltsfeld

Thema

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler …

5

Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung

  • Standorte und Branchen des Tertiären Sektors
  • Warum hier und nicht woanders?
  • nennen verschiedene Wirtschaftsstandorte in Deutschland
  • erklären, warum mit einer bestimmten Berufswahl auch eine Wohnortwahl oder ein Wohnortwechsel verbunden ist
  • Strukturwandel im Ruhrgebiet
  • erläutern, warum Deutschland die meisten Arbeitsplätze im Tertiären Sektor bietet
  • listen Berufe auf, die typisch sind für den tertiären Sektor

7

Landwirtschaftliche Produktion in unterschiedlichen Landschaftszonen

  • Möglichkeiten und Grenzen nachhaltigen Wirtschaftens
  • ziehen aus der Industrialisierung der Landwirtschaft Schlussfolgerungen auf die eigene Berufswahl im Primären Sektor

10

Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung

  • Bevölkerungswachstum und Ernährungs-sicherung
  • nutzen das Modell des demographischen Übergangs und Bevölkerungspyramiden, um die natürliche Bevölkerungsentwicklung zu erläutern und Rückschlüsse auf die eigenen Beschäftigungschancen zu ziehen

Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung /
Verstädterung und Stadtentwicklung

  • Migration in ihrer Bedeutung für Herkunfts- und Zielregionen
  • erläutern die Folgen wirtschaftlich bedingter Migration für Herkunfts- und Zielgebiete
  • reflektieren über Möglichkeiten der eigenen berufsbedingten Migration

Räumliche Strukturen unter dem Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung

  • Raumwirksamkeit von Globalisierung – multinationale Konzerne und Global Cities
  • lokalisieren Wirtschaftsregionen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene
  • erläutern die wettbewerbsbedingte Verlagerung von Standorten zur Produktion von Konsumgütern, z.B. Textilien, Handy und die damit verbundene Verlagerung von Arbeitsplätzen

EF

Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen

  • Regenerative Energien
  • beurteilen die Bedeutung fossiler Energieträger für die Entwicklung von Räumen aus ökonomischer und ökologischer Perspektive
  • bewerten Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft als zukunftsfähig

Q1

Bedeutungswandel von Standortfaktoren

  • Wirtschaftsregionen im Wandel
  • stellen die Vielfalt des tertiären Sektors am Beispiel der Branchen Handel, Verkehr, sowie personen- und unternehmensorientierte Dienstleistungen dar

Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

  • Innovationen und Wirtschaftswandel
  • analysieren Wachstumsregionen mithilfe wirtschaftlicher Indikatoren
  • leiten aus dem Kondratieff-Modell Konsequenzen für die eigene Berufswahl ab

Q2

Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen

  • Weg in die Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
  • Verkehrs- und Kommunikationsnetze – ihre Bedeutung für globale Verflechtungen
  • erklären den fortschreitenden Prozess der Tertiärisierung mit sich verändernden sozioökonomischen und technischen Gegebenheiten
  • erörtern raumstrukturelle Folgen, die sich durch die Aufspaltung des tertiären Sektors in Hoch- und Niedriglohnbereiche ergeben, sowie die damit verbundenen Konsequenzen für Arbeitnehmer und -nehmerinnen
  • ordnen ihre eigenen Berufs- und Verdienstchancen ein
  • erkennen die Bedeutung der Kommunikationstechnologie für die Berufswahl