Musik

Musik am Woeste-Gymnasium: Unterricht in Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe, Musikklassen, Konzerte und Exkursionen sowie der schulinterne Lehrplan.

Musik wird am Woeste-Gymnasium in der Erprobungsstufe durchgehend zweistündig unterrichtet; seit 2010/11 gibt es dort zusätzlich die Musikklassen. In der Mittelstufe wird das Fach in den Klassen 8 und 10 fortgeführt, in der Oberstufe kann Musik als Grundkurs gewählt werden. Konzerte, Arbeitsgemeinschaften und Exkursionen ergänzen den Unterricht.

Der Musikunterricht ist dem Auftrag einer vertieften Allgemeinbildung verpflichtet: Gerade Schülerinnen und Schüler, die selbst (noch) kein Instrument spielen, sollen einen Zugang zur Musik finden und musikalisches Verständnis und Urteilsvermögen entwickeln.

„Wer Musik macht, lernt nicht zu hassen. Wer Musik macht, lernt zu hören, zuzuhören und zu denken.“

Isaac Stern (1920–2001), Violinist

Rahmenbedingungen

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“

Friedrich Nietzsche

Unterrichtsstruktur im Fach Musik

Klassen 5 und 6: zwei Wochenstunden durchgehend

G9 (aufsteigend ab 2019/20):
Klassen 8 und 10: zwei Wochenstunden durchgehend

G8 (auslaufend bis 2021/22):
Klassen 7 bis 9: zwei Wochenstunden halbjährlich im Wechsel mit dem Fach Kunst

Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es am FLWG spezielle Musikklassen in der Erprobungsstufe (Stufen 5 und 6).

In der Sekundarstufe II kann das Fach Musik in der Einführungs- und Qualifikationsphase als Grundkurs gewählt werden.
Darüber hinaus haben Schüler/innen der Stufe Q1 die Möglichkeit, einen vokalpraktischen Kurs zu belegen.

Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften sind offen für alle Schülerinnen und Schüler. Lehrkräfte und Eltern sind ebenfalls herzlich willkommen.

Kernlehrpläne

Schulinterner Lehrplan

Grundsätze der fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit

„Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, kulturelle Orientierung zu erlangen, sich musikkulturelle Ressourcen anzueignen, ihre musikalisch-ästhetische Identität zu finden und ihr kreatives und musikalisches Gestaltungspotenzial zu entfalten. […]“ (siehe Kernlehrplan Musik Gymnasium SI, S. 8).
In der Sekundarstufe II werden diese Aspekte weiter ausgebaut und vertieft (siehe Kernlehrplan Musik Gymnasiale Oberstufe, S. 11f.).

Der schulinterne Lehrplan basiert auf den Kernlehrplänen SI und SII und ist ein „dynamisches Dokument“.
Die dort getroffenen Absprachen unterliegen einer ständigen kritischen Reflexion, um gegebenenfalls Modifikationen vornehmen zu können. Dieser Prozess leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung des Faches Musik am Woeste-Gymnasium.

Der Musik-Unterricht am Woeste-Gymnasium ist dem Auftrag einer vertieften Allgemeinbildung verpflichtet.
Vor allem Schülerinnen und Schüler, die selbst (noch) kein Instrument spielen, soll es ermöglicht werden, einen Zugang zur Musik zu finden und musikalisches Verständnis und Urteilsvermögen zu entwickeln.

Dazu vereinbart die Fachkonferenz Musik folgende fachdidaktische und fachmethodische Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung:

  • in der Erprobungsstufe:
    • Ausprobieren von Musikinstrumenten (Klasse 5)
    • intensive schülerorientierte Erarbeitung musikalischer Elementaria
  • Strukturierung und Vernetzung von Unterrichtsinhalten:
    • Herausstellung zentraler Ideen und Konzepte
    • Orientierung am Prinzip des exemplarischen Lernens
    • Auswahl von sinnstiftenden Kontexten mit motivierenden Fragestellungen
    • Anschlussfähigkeit (fachintern / fachübergreifend)
    • kontinuierliche Wiederholung der Fachterminologie
  • Einbindung des Singens:
    Das durchgängige Unterrichtsvorhaben „Lieder, Songs und Rhythmicals“ dient als Hintergrundfolie für andere Unterrichtsvorhaben in der Erprobungsstufe. Unter anderem hier können elementare musikalische Strukturen und Fachbegriffe kontext- und anwendungsbezogen erarbeitet und/oder vertieft werden.
    Auch in der Mittelstufe bleibt das eigene Singen ein originärer Bestandteil des Musikunterrichts und soll – wo immer möglich – angemessen berücksichtigt werden.
  • Gehörbildung und die Ausbildung rhythmischer Fähigkeiten als kontinuierliche Lernprozesse, die immer wieder im Laufe der Sekundarstufe I aufgegriffen und weiterentwickelt werden
  • Einbindung von choreographisch-tänzerischen Gestaltungsaufgaben (Erprobungsstufe):
    Hier gibt es vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei der Vermittlung von Elementaria und Formenlehre oder in musikgeschichtlichen Zusammenhängen. Die Lehrkräfte wählen nach freiem Ermessen geeignete Unterrichtsgegenstände für den Kompetenzerwerb in diesem Bereich aus.
  • Einbindung von Gestaltungsaufgaben zu Medienprodukten in musikgeschichtlichen Zusammenhängen (Mittelstufe):
    Auch hier bieten sich diverse Möglichkeiten in den Unterrichtsvorhaben mit musikgeschichtlichem Schwerpunkt an. Die Auswahl des Unterrichtsgegenstands liegt in der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte.
  • Aspekt „Orginal und Bearbeitung: Coverversion“ (Mittelstufe):
    Die unterrichtliche Umsetzung dieses Aspekts inklusive Urheber- und Nutzungsrechtsfragen ist ebenfalls an vielerlei Beispielen möglich. Verschiedene Unterrichtsideen werden derzeit erprobt und anschließend evaluiert.

Zum Konzept „Musikklasse“

Übersicht der Unterrichtsvorhaben in der Sekundarstufe I

Stufe 5

  • Lieder, Songs und Rhythmicals
  • Der Soundtrack meines Alltags – Hörgewohnheiten und Umgangsformen mit Musik
  • Musikinstrumente und Ensembles
  • Wir erkunden musikalische Phänomene
  • (ggf. Darstellende Musik)

Stufe 6

  • Lieder, Songs und Rhythmicals
  • Darstellende Musik
  • Weiteren musikalischen Phänomenen auf der Spur
  • Musikgeschichte(n): Mittelalter und Barock
  • Komponieren – wie geht das? Form in der Musik beschreiben, deuten und gestalten
  • Musiktheater

Stufe 8

  • Was ist eigentliche „klassische Musik“?
  • Der Blues – ein zentrales „Gen“ populärer Musik
  • Musik mit politischer Botschaft
  • Musik in der Werbung
  • Mit den Augen hören? – Musikvideos

Stufe 9
(G8)

  • in Vorbereitung

Stufe 10

  • in Vorbereitung
  • obligatorische Aspekte: Jazz, Kunstlied, Musik um 1900, Filmmusik, Neue Musik

Klassen 5 und 6

Klasse 5

Unterrichtsvorhaben: Lieder, Songs und Rhythmicals

Hinweis: Dieses Unterrichtsvorhaben dient als Hintergrundfolie für die UV 5.3, 6.2, 6.4.
Unter anderem hier können elementare musikalische Phänomene und Strukturen kontext- und anwendungsbezogen erarbeitet
bzw. vertieft werden.

Fachliche Inhalte

  • Gestaltungsmerkmale von Liedern und Songs unterschiedlicher Stile und Kulturen
  • Textvertonungen: Ausdruck und Aussageabsicht
  • Formelemente: Strophe, Refrain

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Elementare altersgemäße Stimmbildung und Sprecherziehung
  • Umsetzung von Notation
  • Hinführung zu mehrstimmigem Gesang

UV 5.1: Der Soundtrack meines Alltags – Hörgewohnheiten und Umgangsformen mit Musik

Fachliche Inhalte

  • Bewusstmachung und Selbstreflexion:
    • Klang, Geräusch, Stille
    • Funktionen von Musik im Alltagsgebrauch (z.B. Hintergrundmusik, Gebrauchsmusik, Konzertmusik, rituelle Musik)
    • Formen des Hörens von Musik (bewusstes und unbewusstes Hören, gezieltes Hören)
    • Vermittlung von Musik (authentisch und medial)
    • Anlässe der Musikausübung (laienhaft – professionell)

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Aktives Zuhören / Aufmerksamkeitsübungen
  • Hörprotokoll
  • Hinführung zum Beschreiben von subjektiven Höreindrücken

UV 5.2: Musikinstrumente und Ensembles

Hinweis: –> Physik: Inhaltsfeld „Schall“ (Jahrgangsstufe 6)

Fachliche Inhalte

  • typische Ensemblebesetzungen
  • Aufbau eines klassischen Symphonieorchesters
  • Instrumentenfamilien
  • exemplarisch: Geige, Trompete
  • Grundlagen der Tonerzeugung bei Streichinstrumenten, Holz- und Blechblasinstrumenten
  • fakultativ: Das Klavier
  • Klangfarbe, Sound: Ton, Klang, Instrumente, Ensembles

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Versprachlichung von Klangeindrücken
  • Höranalyse /Hörprotokoll
  • Ausprobieren von Musikinstrumenten

UV 5.3: Wir erkunden musikalische Phänomene

Fachliche Inhalte

  • Dynamik:
    • abgestufte Lautstärke: pp, p, mf, f, ff
    • gleitende Übergänge: crescendo, decrescendo
  • Rhythmik:
    • musikalische Zeitgestaltung: Metrum, Takt, Rhythmus
    • Taktordnungen: gerader und ungerader Takt, Auftakt
    • rhythmische Pattern
  • Aufbau und Funktion des Drumsets
  • Melodik: Tonwiederholung, Tonschritt, Tonsprung
  • Notation:
    • Standardnotation: Tonhöhen, Tondauern
    • Violinschlüssel: Stammtöne, Vorzeichen
    • grafische Notation
  • Tempoveränderungen: ritardando, accelerando
  • Artikulation: Vortragsarten legato, staccato

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Elementare Rhythmusübungen
  • Musikalische Stilisierung von Sprache
  • Body Percussion / Vocussion
  • Notationsaufgaben
  • Gehörbildung: Hörübungen (Melodieerkennung) und einfache Rhythmusdiktate
  • Lesen und musikalische Umsetzung von Notation an Instrumenten (z.B. Stabspiele) oder mit der Stimme
  • einfache Gestaltungsübungen mit Variationen in Dynamik, Artikulation und Tempo

[ UV 5.4: Darstellende Musik ]

Fachliche Inhalte
Die Inhalte der bisherigen Unterrichtsvorhaben kulminieren hier.
Je nach Länge des Schuljahres bzw. Lernfortschritt der Gruppe kann das Unterrichtsvorhaben auch zu Beginn der Stufe 6 durchgeführt werden.

Darüber hinaus:

  • Programmmusik, Symphonische Dichtung
  • musikalische Darstellungsmittel von außermusikalischen Inhalten
    • Analyse und Deutung
    • eigene Gestaltungen

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse
  • Parameteranalyse:
    • Zuordnung von Melodien zum Notentext
    • Hörerwartungen ausgehend von einem Notentext
  • ggf. grafische Notation
  • musikbezogene Gestaltungen/ Medienprodukte zur Darstellung außermusikalischer Inhalte
Klasse 6

Unterrichtsvorhaben: Lieder, Songs, Rhythmicals

Hinweis: Dieses Unterrichtsvorhaben dient als Hintergrundfolie für die UV 5.3, 6.2, 6.4.
Unter anderem hier können elementare musikalische Phänomene und Strukturen kontext- und anwendungsbezogen erarbeitet
bzw. vertieft werden.

Fachliche Inhalte

  • Gestaltungsmerkmale von Liedern und Songs unterschiedlicher Stile und Kulturen
  • Textvertonungen: Ausdruck und Aussageabsicht
  • Formelemente: Strophe, Refrain

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Elementare altersgemäße Stimmbildung und Sprecherziehung
  • Umsetzung von Notation
  • Hinführung zu mehrstimmigem Gesang

UV 6.1: Darstellende Musik

Fachliche Inhalte
Die Inhalte der bisherigen Unterrichtsvorhaben kulminieren hier.
Je nach Länge des Schuljahres bzw. Lernfortschritt der Gruppe kann das Unterrichtsvorhaben auch bereits am Ende der Stufe 5 durchgeführt werden.

Darüber hinaus:

  • Programmmusik, Symphonische Dichtung
  • musikalische Darstellungsmittel von außermusikalischen Inhalten
    • Analyse und Deutung
    • eigene Gestaltungen

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse
  • Parameteranalyse:
    • Zuordnung von Melodien zum Notentext
    • Hörerwartungen ausgehend von einem Notentext
  • ggf. grafische Notation
  • musikbezogene Gestaltungen/ Medienprodukte zur Darstellung außermusikalischer Inhalte

UV 6.2: Weiteren musikalischen Phänomenen auf der Spur

Hinweise

  • Anknüpfung an Klasse 5
  • Die Inhalte dieses Unterrichtsvorhabens sollen in kleineren Einheiten über das Jahr verteilt werden.

Fachliche Inhalte

  • Rhythmik: Punktierungen, Triole, Synkope
  • Skalen: Dur, Moll, Pentatonik
  • Harmonik: Konsonanz, Dissonanz
  • Intervalle der Stammtöne (Bestimmung lesend und hörend)
  • Artikulation: Vortragsarten legato, staccato

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Komplexere Rhythmusübungen
  • Notationsaufgaben
  • Umsetzung von Notation mit Instrumenten und der Stimme
  • Gehörbildung: Rhythmusdiktate, Intervalle, Unterscheidung Dur- und Molltonleiter
  • Sprechen über Musik – Musik beschreiben

UV 6.3: Musikgeschichte(n) – Mittelalter und Barock

Hinweis: –> Erdkunde, Geschichte: Mittelalter (Jahrgangsstufe 6)

Fachliche Inhalte

  • weltliche Musik des Mittelalters im historischen Zusammenhang
  • Gestaltungsmerkmale von weltlicher Musik des Mittelalters
  • höfische Musik des Barock im historischen Zusammenhang
  • Gestaltungsmerkmale von höfischer Musik des Barock
  • Zusammenhänge zwischen biographischen Begebenheiten einer Komponistin/eines Komponisten und
    Gestaltungsmerkmalen von Musik

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Singen eines mittelalterlichen Liedes
  • Klangliche Nachgestaltung (Mitspiel-Sätze)
  • Höranalyse / Hörprotokoll
  • Notentextanalyse
  • musikbezogene Gestaltungen / Medienprodukte unter Berücksichtigung des historischen Zusammenhangs

UV 6.4: Komponieren – wie geht das? Form in der Musik beschreiben, deuten und gestalten

Fachliche Inhalte

  • Formprinzipien: Wiederholung, Abwandlung/Variation, Kontrast
  • Motiv als kleinster musikalischer Baustein
  • Einführung Periode
  • Formtypen: ABA-Form, Rondo
  • Gestaltungselemente von Musik und ihren Wirkungen und Funktionen
    • Analyse und Deutung
    • eigene musikalische (Raum-) Gestaltungen

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse / Hörprotokoll
  • Notentextanalyse
  • Beschreibung von Melodieverläufen (hier auch Vertiefung Intervalle)
  • einfache Kompositionsversuche (Melodien aus Motiven zusammensetzen, Motive variieren)

UV 6.5: Musiktheater

Fachliche Inhalte

  • Inhalt einer ausgewählten Oper und Personenkonstellation
  • Typische Musikgattungen im Musiktheater und ihre Funktionen, z. B. Ouvertüre, Arie, Rezitativ
  • Stimmlagen
  • Ausdrucksgesten und Konventionen in der melodischen Gestaltung der Gesangsstimmen
  • Ausdrucksmöglichkeiten und Funktionen der begleitenden Orchestermusik
  • optional: Arbeitsteilung und Tätigkeitsbereiche in der Musiktheater-Produktion

Fachmethodische Arbeitsformen
In Abhängigkeit vom gewählten Unterrichtsgegenstand , z. B.

  • Höranalyse / Hörprotokoll
  • Notentextanalyse
  • Szenische Umsetzung einer Opernszene (z.B. szenische Interpretation, Standbildbauen)
  • Klangliche Nachgestaltung (Mitspielsätze)

Klassen 7 bis 10

Klasse 7 (Lehrplan aus der G8-Zeit)

Vorhaben 7.1: Wir schreiben eine Liedbegleitung (Akkordbacking)

Inhaltsfeld: Bedeutungen von Musik

Schwerpunkt: Ausdruckskonventionen von Musik

Kompetenzerwartungen

Rezeption

Die Schüler/innen beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf den Ausdruck von Musik

Sie analysieren musikalische Strukturen vor dem Hintergrund von Ausdrucks-konventionen

Sie deuten musikalische Strukturen hinsichtlich der formalen Gestaltung und der Ordnungssysteme musikalischer Parameter

Produktion

Die Schüler/innen entwerfen und realisieren Klanggestaltungen zu vorgegebenen Ausdrucksvorstellungen auf der Basis der Ordnungssysteme musikalischer Parameter

Reflexion

Die Schüler/innen beurteilen eigene Gestaltungsergebnisse hinsichtlich der Umsetzung von Ausdrucksvorstellungen.

Inhalte und Methoden

Fachliche Inhalte

  • Konsonanzen – Dissonanzen
  • (Wiederholung Intervalle)
  • Dreiklänge und ihre Umkehrungen
  • Akkordsymbole
  • fakultativ: Quintenzirkel

Ordnungssysteme der musikalischen Parameter, Formprinzipien, Notationsformen

  • Harmonik: Dreiklänge und ihre Umkehrungen, elementare Stimmführungsregeln („Gesetz des kürzesten Weges“)

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse
  • Notationsaufgaben
  • Musizieren mit der Stimme und mit Instrumenten
  • Gehörbildung:
    • Konsonanzen
    • Dissonanzen
    • Dur- und Molldreiklänge

Individuelle Gestaltungsspielräume

Mögliche Unterrichtsgegenstände

Stimmungswechsel in Musikstücken, z.B.

R. Strauss:
Also sprach Zarathustra (Anfang)

F. Schubert:
Forellenquintett, Thema/4.Variation

F. Schubert:
Am Brunnen vor dem Tore

Geeignete Lieder für ein Akkordbacking: z.B. Sailing, Father and Son

Vorhaben 7.2: Musikleben im Barock

Inhaltsfeld: Entwicklungen von Musik

Schwerpunkt: Musik im historisch-kulturellen Kontext – Abendländische Kunstmusik im 18. und 19. Jahrhundert

Kompetenzerwartungen

Rezeption

Die Schüler/innen analysieren Musik im Hinblick auf ihre Stilmerkmale.

Sie benennen musikalische Stilmerkmale unter Verwendung der Fachsprache.

Sie deuten musikalische Stilmerkmale in ihrem historischen Kontext.

Produktion

(Die Schüler/innen realisieren einfache vokale und instrumentale Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen.)

Sie entwerfen und realisieren musikbezogene Gestaltungen in einem historisch-kulturellen Kontext

Reflexion

Die Schüler/innen ordnen Musik in einen historischen oder biographischen Kontext ein.

Sie erläutern historische und biografische Hintergründe von Musik

Inhalte und Methoden

Fachliche Inhalte

  • Historischer Kontext
  • Epochen-Merkmale des Barock im Zusammenhang (Musik und Architektur, Musik und höfischer Tanz, Musik und Mode)
  • Barock-Ästhetik
  • Biographien: G.F. Händel und J.S. Bach

Ordnungssysteme der musikalischen Parameter, Formaspekte, Notationformen

  • Klangfarbe: Typische Ensemble- und Orchester-Besetzungen
  • Form-Prinzipien: Homophonie – Polyphonie
  • Notationsformen: Partitur

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse
  • Notentextanalyse
  • (Partiturlesen)

Individuelle Gestaltungsspielräume

Mögliche Unterrichtsgegenstände

Abbildungen barocker Architektur und Mode

Geschichtliche Informationen

G.F. Händel:
Feuerwerksmusik

Sprechfuge „Mal bin ich hier, mal bin ich dort“

J.S. Bach:
Fuge c-moll

J.C.F. Fischer:
Fuga aus „Ariadne musica“

Concerto grosso

Invention

Weitere Aspekte

M.-A. Charpentier: Prélude aus „Te Deum“ (Rondo), auch hier möglich

Einstudierung eines höfischen Tanzes (z.B. Menuett)

Vorhaben 7.3: Musik in der Werbung

Inhaltsfeld: Verwendungen von Musik

Schwerpunkt: Wirkungen von Musik vor dem Hintergrund außermusikalisch bestimmter Funktionen –
Formen der Beeinflussung und Wahrnehmungssteuerung

Kompetenzerwartungen

Rezeption

Die Schüler/innen beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf außermusikalische Funktionen der Musik.

Sie analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf ihre Wirkungen.

Sie deuten musikalische Strukturen und ihre Wirkungen hinsichtlich ihrer Funktionen.

Produktion

Die Schüler/innen bearbeiten vokale und instrumentale Kompositionen bezogen auf einen funktionalen Zusammenhang.

Sie entwerfen, realisieren und präsen-tieren klangliche Gestaltungen im Zusammenhang mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

Reflexion

Die Schüler/innen erläutern Zusammenhänge zwischen Wirkungen und Intentionen in funktionsgebundener Musik.

Sie beurteilen nach leitenden Kriterien Musik hinsichtlich ihrer funktionalen Wirksamkeit.

Sie erörtern die Auswirkungen grund-legender ökonomischer Zusammenhänge sowie rechtlicher Fragestellungen.

Inhalte und Methoden

Fachliche Inhalte

  • Formen von Musik in der Werbung (z.B. Jingles, Werbesong, Backgroundmusik, Adaptionen)
  • Funktionen und Wirkungen von Musik in der Werbung
  • Möglichkeiten der Beeinflussung durch das Zusammenwirken von Bild und Musik
  • musikalische Stereotypen im Zusammenhang mit klischeehaften Text- und/oder Bildinhalten: Instrumenten-Symbolik, rhetorische Figuren der Melodik, rhythmische Stilistiken
  • (Musik selbst als Ware)

Ordnungssysteme der musikalischen Parameter, Formprinzipien, Notationsformen

  • Melodik: Merkmale populärer Melodiestrukturen (Ambitus, Motiv und Motivverarbeitungen, Phrasen, Periodenbildungen)
  • Klangfarbe: Klang-Charakteristika von Instrumenten,Instrumentensymbolik
  • Formaspekte: Jingle (Audio-Logo)

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse von Wort-Ton- und Bild-Ton-Beziehungen
  • Gestaltung eines Jingles / Werbespots

Individuelle Gestaltungsspielräume

Mögliche Unterrichtsgegenstände

Alte und aktuelle Werbespots (Rund-funk/Fernsehen), Jingles

Musik und Marketing

Urheberrechtsdiskussion

Klasse 8

Unterrichtsvorhaben 8.1: Was ist eigentlich „klassische Musik“?

Fachliche Inhalte

  • „klassisch“: alltagssprachliche und fachsprachliche Begriffsbestimmung
  • Musikästhetik der Wiener Klassik: Stilmerkmale im historisch-kulturellen Kontext
  • Gestaltungsmerkmale einer Sinfonie im Hinblick auf den Ausdruck
  • biographische Hintergründe (Schwerpunkt: Ludwig van Beethoven)

Relevante musikalische Strukturen

  • Melodik: Diatonik, Chromatik, Intervalle (rein, klein, groß, vermindert, übermäßig)
  • Harmonik: ggf. Dur- und Moll-Dreiklänge, einfache Kadenz
  • Formaspekte: Motiv, Thema, motivische Arbeit, Sonatenhauptsatzform
  • Notation: Bassschlüssel, Partitur

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Höranalyse / Hörprotokoll
  • Notentext-Analyse
  • fachsprachlich adäquates Beschreiben von Themen, Motiven und Motivverarbeitungen

UV 8.2: Der Blues – ein zentrales „Gen“ populärer Musik

Fachliche Inhalte

  • klassische Bluescharakteristika im sozio-kulturellen Kontext: u. a. Themen, Interpreten, Call and Response-Prinzip
  • stiltypische Blueselemente in Hits der populären Musik der 1950er und 1960er Jahre
  • historisch-kulturelle Kontexte und Funktionen der popluären Musik der 1950er und 1960er Jahre: Politik und Gesellschaft, jugendspezifische Themen wie Liebe, Selbstfindung, Protest

Relevante musikalische Strukturen

  • Rhythmik: Beat, Off-Beat, binärer / ternärer Rhythmus, Groove
  • Melodik: Blue Notes, Blues-Skala
  • Harmonik: Dur- und Moll-Dreiklänge, einfache Kadenz, 12-taktiges Blues-Schema
  • Klangfarbe, Sound: Klangerzeugung, Klangveränderung
  • Notation: Akkordbezeichnungen

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Hör- und Notentextanalyse
  • Gestaltungsübungen: Bluesimprovisationen, Umsetzung stiltypischer Elemente

UV 8.3: Musik mit politischer Botschaft

Fachliche Inhalte

  • Gestaltungselemente und Funktionen von Musik mit politischer Botschaft
  • Rap als Ausdrucksform von Protest und Lebensgefühl

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Hör- und Notentextanalyse
  • Analyse von Wort-Ton-Beziehungen
  • Klassenmusizieren
  • Konzeption und Umsetzung eines eigenen Raps

UV 8.4: Musik in der Werbung

Fachliche Inhalte

  • Formen von Musik in der Werbung (z. B. Jingles, Werbesong, Backgroundmusik, Adaptionen)
  • Funktionen und Wirkungen von Musik in der Werbung
  • Möglichkeiten der Beeinflussung durch das Zusammenwirken von Bild und Musik
  • musikalische Stereotypen im Zusammenhang mit klischeehaften Text- und/oder Bildinhalten: Instrumentensymbolik, rhetorische Figuren der Melodik, rhythmische Stilistiken

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse von Wort-Ton- und Bild-Ton-Beziehungen
  • Gestaltung eines Jingles / Werbespots mit digitalen Werkzeugen

UV 8.5: Mit den Augen hören? – Musikvideos

Fachliche Inhalte

  • Verhältnis von visueller und musikalischer Gestaltung
  • visuelle Beeinflussung der Musikwahrnehmung

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse von Bild-Ton-Beziehungen

Die Lehrpläne für die Klassen 9 und 10 sind in Vorbereitung. Obligatorische Aspekte in Klasse 10: Jazz, Kunstlied, Musik um 1900, Filmmusik, Neue Musik.

Oberstufe

Der schulinterne Lehrplan für die Sekundarstufe II ist in Vorbereitung.

Konzerte, Exkursionen und Projekte

Konzerte

Am FLWG finden in der Regel zwei Konzerte im Jahr statt, bei denen die größeren Gruppen des Gymnasiums auftreten. Aufführungsort ist die große Aula.
Solisten, Duette und kleinere Besetzungen haben ein Podium bei Kammerkonzerten, die je nach Bedarf und Nachfrage in der Mensa der Schule veranstaltet werden.
Darüber hinaus werden zahlreiche schulische und außerschulische Veranstaltungen von Woeste-Musikern begleitet und gestaltet.

Aktuelle Informationen: siehe Terminkalender

Exkursionen

Zu einem umfassenden Musikunterricht gehört es natürlich auch, Musik „in freier Wildbahn“ zu begegnen. Je nach Angebot der in der Nähe befindlichen Kulturstätten organisieren die Musiklehrer Konzert-, Opern- oder Musicalbesuche mit unterrichtlicher Anbindung.

Zurückliegende Exkursionen und aktuelle Vorhaben finden sich unter Aktuelles bzw. im Terminkalender.

Leistungsbewertung

Grundsätze zur Leistungsbewertung in der Sekundarstufe I

Da im Pflichtunterricht des Faches Musik in der Sekundarstufe I keine Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“.

Dabei bezieht sich sich die Leistungsbewertung auf die im Unterricht erworbenen Kompetenzen (siehe Kernlehrplan Musik G8):

  • Rezeptionskompetenz (Analysieren und Deuten von Musik)
  • Reflexionskompetenz (Erläutern und Beurteilen von Musik)
  • Produktionskompetenz (Musizieren und Gestalten von Musik)

Die Schüler/innen weisen diese Kompetenzen in den folgenden drei Beurteilungsbereichen nach:

Mündliche Leistungen, z.B.

  • Teilnahme am Unterrichtsgespräch
  • Mitarbeit bei kooperativen Arbeitsformen
  • Präsentation von schulischen und häuslichen Arbeitsergebnissen
  • Referate (wenn es die unterrichtliche Situation erlaubt)

Schriftliche Leistungen, z.B.:

  • Hörprotokolle
  • Notentextanalyse
  • Materialsammlung /- aufbereitung
  • Notationsaufgaben
  • Heftführung allgemein
  • Schriftliche Übungen
  • Hausaufgaben

Musikpraktische Leistungen, z. B.

  • Aktives Zuhören und Höranalyse
  • Musizieren im Klassenverband mit Stimme oder Instrument
  • Adäquate Musizierhaltung und Musizierfähigkeit in der Gruppe
  • Gehörbildungsaufgaben
  • Szenische / graphische Umsetzung eines Musikstücks
  • Erfinden musikalischer Verläufe
  • Elementares Komponieren und Arrangieren

Vereinbarungen der Fachkonferenz zum Aspekt Heftführung

Die Hefte bzw. Mappen der Schüler(innen) können zur Bewertung herangezogen werden. Als Beurteilungkriterien gelten hier:

Vollständigkeit

  • Arbeitsblätter und Materialien vollständig vorhanden
  • Vollständige und korrekte Übernahme von Tafelanschrieben und Folienaufschriften

Art der Darstellung

  • Schlüssige Reihenfolge
  • Übersichtliche Seitengestaltung (unterstrichene Überschriften, gut leserliche Schrift, übersichtliche Raumaufteilung)

Inhaltliche und sachliche Qualität

  • Umfassende und fachsprachlich korrekte Bearbeitung von Aufgaben
  • Bei Bedarf Korrektur und Ergänzung der eigenen Lösungen nach gemeinsamer Besprechung

Vereinbarungen der Fachkonferenz zum Aspekt Schriftliche Übungen:

Pro Halbjahr sind ein bis zwei schriftliche Übungen möglich sowie darüber hinaus kurze Hausaufgabenüberprüfungen.

Die Ankündigung einer schriftlichen Übung oder der bewusste Verzicht darauf liegt im Ermessen des Fachlehrers in Abhängigkeit von der jeweiligen Unterrichtssituation.

Die Bearbeitungszeit für schriftliche Übungen beträgt ca. 20 Minuten. Inhaltlich beziehen sich schriftliche Übungen auf unmittelbar zuvor behandelte Unterrichtsthemen (in der Regel ca. 6-8 Unterrichtsstunden).

Mögliche Aufgabenformate sind zum Beispiel:

  • Notationsaufgaben
  • Gehörbildungsaufgaben
  • Multiple-Choice-Aufgaben
  • Richtig-Falsch-Aufgaben
  • Zu- / Umordnungsaufgaben
  • Lückentexte
  • Ergänzungsaufgaben
  • Notentextanalyse
  • auf Kurzantworten abzielende Fragestellungen

Der Stellenwert der hier erfassten Leistung lässt sich mit einem längeren, qualitativ anspruchsvollen Beitrag zum Unterrichtsgespräch vergleichen (z.B. Referat).

Ermittlung der Gesamtnote

Mündliche Leistungen werden in einem kontinuierlichen Prozess durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.

In die Gesamtnote fließen alle drei Beurteilungsbereiche ein und werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Unterrichtsgestaltung gewichtet. Die Ergebnisse schriftlicher Übungen dürfen keine bevorzugte Stellung innerhalb der Notengebung haben.

Bei Musikklassen werden zur Bewertung der musikpraktischen Leistungen auch die Hinweise der Instrumentallehrer herangezogen.
Bei der Notenfindung ist ebenfalls die individuelle Entwicklung des Schülers / der Schülerin angemessen zu berücksichtigen.

Die Mitarbeit in Musik-AGs und die Mitwirkung bei Schulkonzerten und sonstigen Auftritten werden nicht zur unterrichtlichen Leistungsbewertung herangezogen, sondern mit einer Zeugnisbemerkung gewürdigt.

Allgemeine Kriterien für die Bewertung der Mitarbeit sind:

  • Quantität
  • Qualität (sachliche Richtigkeit, Komplexität/Grad der Abstraktion, Plausibilität, Transfer, Reflexionsgrad, Fachsprachlichkeit)
  • Kontinuität

Notenstufe

sehr gut

Die Leistung entspricht den Anforderungen in
besonderem Maße.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet in jeder Unterrichts-stunde kontinuierlich mit.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann
Gelerntes sicher
wiedergeben und
anwenden.
Oft findet er neue Lösungswege.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann
die gelernten Methoden
sehr sicher
anwenden und beherrscht die Fachsprache
souverän.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet seine Arbeitsmaterialien stets zügig, vollständig und sachlich korrekt.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler nimmt Vorschläge anderer auf, geht sachlich auf andere ein, ergreift bei der Arbeit die Initiative.

Notenstufe

gut

Die Leistung entspricht voll den Anforderungen.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet in jeder Unterrichts-stunde häufig mit.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann
Gelerntes sicher
wiedergeben und
anwenden. Manchmal findet er neue Lösungswege.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann
die gelernten Methoden meist sicher anwenden und beherrscht die Fachsprache.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet seine Arbeitsmaterialien fast immer zügig, vollständig und weitgehend sachlich korrekt.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler nimmt Vorschläge anderer auf, geht sachlich auf andere ein, kann mit anderen erfolgreich an einer Sache arbeiten.

Notenstufe

befriedigend

Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet gelegentlich mit.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann
Gelerntes wiedergeben
und meist auch anwenden.
Neue Lösungswege
findet er kaum.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann
die gelernten Methoden oft anwenden.
Die Fachsprache beherrscht er im Wesentlichen.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet die Arbeitsmaterialien
meistens zügig und überwiegend sachlich korrekt.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler geht sachlich auf andere ein, kann mit anderen an einer Sache arbeiten.

Notenstufe

ausreichend

Die Leistung weist Mängel auf, entspricht im Ganzen jedoch den Anforderungen.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet nur selten freiwillig mit.
Meist muss er aufgefordert
werden.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann
Gelerntes in Grundzügen wiedergeben, aber selten auf andere Beispiele anwenden.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann
die gelernten Methoden nicht sicher anwenden. Die Fachsprache beherrscht er nur in geringem Maße.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet die Arbeitsmaterialien unvollständig, nicht immer sofort , jedoch im Wesentlichen korrekt.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler geht
nicht immer auf andere ein. Er arbeitet nur wenig erfolgreich mit anderen zusammen.

Notenstufe

mangelhaft

Die Leistung entspricht nicht den Anforde­rungen.
Grundkenntnisse
sind vorhanden. Mängel können in absehbarer Zeit behoben werden.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet fast nie freiwillig mit. Er muss nahezu immer aufgefordert werden.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann
Gelerntes nur unvollständig oder fehlerhaft wieder-geben. Die Anwendung auf andere Beispiele gelingt nicht.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann
die gelernten Methoden kaum anwenden.
Die Fachsprache
beherrscht er nicht.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet die Arbeitsmaterialien
sehr häufig nur schleppend, unvollständig und fehlerhaft.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler geht
kaum auf andere ein.
Er arbeitet nicht erfolgreich mit anderen zusammen.

Notenstufe

ungenügend

Die Leistung entspricht nicht den Anforde­rungen. Die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Häufigkeit der Mitarbeit

Der Schüler arbeitet auch nach Auffor-derung nicht mit.

Qualität der Unterrichtsbeiträge

Der Schüler kann Fachkenntnisse nicht wiedergeben oder anwenden.

Beherrschung der Fachsprache und Fachmethoden

Der Schüler kann die gelernten Methoden nicht anwenden und beherrscht keine Fachsprache.

Bearbeiten von Arbeitsmaterialien

Der Schüler bearbeitet die Arbeitsmaterialien nur ansatzweise und in hohem Maße fehlerhaft.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Der Schüler verweigert die Mitarbeit in den Gruppen und/oder stört den Arbeitsprozess der anderen Gruppen-mitglieder.

Leistungsbewertung in der Sekundarstufe II

Hausaufgaben

Das Hausaufgabenkonzept des Woeste-Gymnasiums sieht vor, dass im Fach Musik in der Regel keine Hausaufgaben aufgegeben werden. Gelegentliche Hausaufgaben in angemessenem Umfang sind in Abhängigkeit von der Unterrichtssituation jedoch weiterhin sinnvoll.

Unterrichtsbeiträge auf der Basis der Hausaufgaben können zur Leistungsbewertung herangezogen werden. Dies gilt insbesondere für die kontinuierliche (unausgesprochene) Hausaufgabe der selbstständigen Wiederholung der Stundeninhalte.

Medienbildung

Beitrag zur informationstechnischen Grundbildung

Im Fach Musik werden zur Stärkung der Nachhaltigkeit des Faches ITG die neuen Medien vielfach vertiefend genutzt; z.B.

  • Anwendung von Notationsprogrammen
  • Komponieren und Arrangieren mit Sequenzer-Programmen
  • Erstellung von mediengestützten Referaten
Beitrag zur Medienkunde

Sekundarstufe I

  • siehe Unterrichtsvorhaben „Musik in der Werbung“ in Stufe 7

Sekundarstufe II

Auch in der Gymnasialen Oberstufe gibt es im Bereich IV „Musik wird zur Aussage durch Verwendungszusammenhänge“ die Möglichkeit, Musik im Kontext mit audiovisuellen Medien (z.B. Filmmusik) vertiefend und auf entsprechend anspruchsvollerem Niveau zu thematisieren.

Standardsicherung

Vereinbarungen zur Standardsicherung

I Schulinterner Lehrplan

Die Fachkonferenz Musik arbeitet kontinuierlich am schulinternen Curriculum, indem sie

  • die Einhaltung der Standards überprüft,
  • die Umsetzung reflektiert und diskutiert und
  • das bisherige Curriculum weiterentwickelt.

Unterrichtsmaterialien werden innerhalb der Fachgruppe ausgetauscht, hierdurch mehrfach erprobt und bezüglich ihrer Qualität und Wirksamkeit beurteilt. Im Sinne eines konstruktiven Entwicklungsprozesses werden die Unterrichtsmaterialien überarbeitet und zunehmend ausdifferenziert.

II Klausuren in der Sekundarstufe II

Die Mitglieder der Fachschaft Musik arbeiten zielorientiert und vertrauensvoll miteinander, um die hohen Qualitätsstandards der Musik-Klausuren der gymnasialen Oberstufe zu sichern.

Dies erfordert, dass die in der Einführungs- und Qualifikationsphase tätigen Kollegen vor allem in folgenden Bereichen eng kooperieren:

  • Folge der Unterrichtsvorhaben
  • Reihenplanung
  • Klausurerstellung
  • Erstellung eines punktegestützten Erwartungshorizontes
  • Korrektur

Die in Parallelkursen unterrichtenden Kollegen begreifen sich als Team. Wenn sich die Möglichkeit bietet, sollten Klausuren parallel geschrieben und die Klausurergebnisse miteinander verglichen werden, so dass nach Diskussion und Reflexion im Team und in der Fachgruppe wertvolle Ergebnisse in die unterschiedliche Arbeit zurückfließen können. In Zweifelsfällen erfolgt eine Zweitkorrektur durch den im Parallelkurs unterrichtenden Kollegen, durch einen anderen Fachkollegen oder den Fachvorsitzenden.

Der Fachvorsitzende nimmt in allen o. a. Aspekten eine beratende Funktion ein. Er verschafft sich einen Überblick über alle innerhalb eines Jahres geschriebenen Musik-Klausuren und achtet auf die Einhaltung der Vorgaben.

Erkannte Probleme und Lösungsansätze fließen in Dienstbesprechungen der Fachgruppe oder Fachkonferenzen ein, werden im Plenum diskutiert und führen zu einer Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums.

III Fortbildungen

Die Fachkollegen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, um fachliches Wissen zu aktualisieren und pädagogische sowie didaktische Handlungsalternativen zu vertiefen.

Fortbildungsteilnehmer berichten von ihren Fortbildungen in kurzen Dienstbesprechungen oder stellen Fortbildungsberichte größeren Umfangs im Rahmen von Fachkonferenzen vor.

Die Materialien aus Fortbildungen sollen nach Möglichkeit allen Mitgliedern der Fachgruppe zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Relevante Ergebnisse von Fortbildungen werden nach Diskussion und Verabschiedung in der Fachkonferenz in das schulinterne Curriculum eingebunden.

Weitere Informationen: Standardsicherung NRW (Bildungsportal des Schulministeriums)

Berufsorientierung

Beitrag zur Berufswahlorientierung

Der Unterricht im Fach Musik unterstützt die berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler bei Berufen, die grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Musik erfordern.
Die Schülerinnen und Schülern erwerben diese Kompetenzen in Unterrichtsvorhaben, die auf den drei Inhaltsfeldern „Bedeutungen von Musik“, „Entwicklungen von Musik“ und „Verwendungen von Musik“ basieren.
Im Unterricht der Musikklassen werden insbesondere musikpraktische Fähigkeiten vermittelt und gefördert.