Seit dem Schuljahr 2021/22 ist Französisch am Woeste-Gymnasium Wahlpflichtfach ab Klasse 7, alternativ zu Latein. Schülerinnen und Schülern, die sich in Klasse 7 für Latein entschieden haben, soll ab Klasse 9 Französisch als dritte Fremdsprache im Differenzierungsbereich angeboten werden. Ab Klasse 8 bereiten wir auf die externen DELF/DALF-Prüfungen vor.
Der Französischunterricht entwickelt systematisch funktionale kommunikative, interkulturelle und methodische Kompetenzen und vermittelt ein angemessen großes Repertoire an sprachlichen Mitteln, damit die Schülerinnen und Schüler sich sicher auf Französisch verständigen können.
Alles, was nicht natürlich ist, ist unvollkommen.
Napoleon Bonaparte (1769–1821), französischer Feldherr und Kaiser
Kernlehrpläne
Schulinterner Lehrplan
Vorwort: Sprachenfolge und Leitziele des Französischunterrichts
In der Schulkonferenz vom 10. Mai 2021 wurde die Sprachenfolge am FLWG neu festgelegt, so dass seit dem Schuljahr 2021/22 das Fach Französisch nicht mehr Pflichtfach für alle Schüler der Sekundarstufe I ist, sondern lediglich Wahlpflichtfach alternativ zu Latein. Dies betrifft seit der Umstellung von G8 und G9 die Stufen 7-10. Darüber hinaus soll den Schülern, die sich in der 7 für Latein entschieden haben, ab der Jahrgangsstufe 9 Französisch als dritte Fremdsprache im Differenzierungsbereich angeboten werden.
Folgende Leitziele werden dem Französischunterricht zugrunde gelegt:
- Der Französischunterricht entwickelt systematisch funktionale kommunikative Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung.
- Es werden interkulturelle Kompetenzen entwickelt, die es den Schülern ermöglichen, Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen aufzubringen.
- Die systematische Entwicklung methodischer Kompetenzen führt nicht nur zu einem besseren Umgang mit Texten, sondern bildet auch die Grundlage für den Erwerb von weiteren (Fremd-)Sprachen und für das lebenslange selbständige Fremdsprachenlernen.
- Um eine Verständigung auf Französisch sicherzustellen, müssen die Schüler über ein angemessen großes Repertoire an sprachlichen Mitteln verfügen und diese sprachlichkorrekt anwenden.
Klassen 7 bis 10
Unterrichtsstunden pro Woche
Klasse 7: 4 Wochenstunden
Klasse 8: 4 Wochenstunden
Klasse 9: 3 Wochenstunden
Klasse 10: 3 Wochenstunden)
Arbeitsmaterialien
- Lehrwerk: Découvertes. Ausgabe von 2020 (Lehrbuch, Cahier d’activités mit Mediensammlung; Details)
- Über weitere notwendige Arbeitsmaterialien werden die Schüler/-innen über die jeweilige Lehrkraft informiert.
Leistungsüberprüfungen
Klassenarbeiten
Klasse 7: 3 Arbeiten pro Halbjahr
Klasse 8: 2 Arbeiten im 1.Halbjahr, 3 Arbeiten im 2. Halbjahr
Klasse 8: 2 Arbeiten pro Halbjahr (1- bis 2-stündig)
Klasse 9: 2 Arbeiten pro Halbjahr (1- bis 2-stündig)
- Klassenarbeiten aller Jahrgangsstufen bestehen aus einer Mischung von geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgaben, wobei letztere mit fortlaufendem Lernprozess einen immer höheren Anteil einnehmen.
- In den Stufen 7 und 8 (2. Halbjahr) kann eine Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt werden. In jedem Fall wird im Laufe eines Schuljahres die Bandbreite aller erwarteten Kompetenzen abgedeckt.
- Eine noch ausreichende Leistung (4-) liegt vor, wenn ca. 45 % der Gesamtpunktzahl erreicht werden.
Sonstige Leistungen
Zur Beurteilung der Sonstigen Leistungen siehe die Vereinbarungen der Fachkonferenz im Abschnitt „Leistungsbewertung“.
Vorhaben über den Unterricht hinaus
Vorbereitung und Teilnahme an den externen DELF/DALF-Prüfungen (A1, A2, B1, B2, C1) ab Jahrgangsstufe 8.
Klasse 7: Übersicht über die Unterrichtsvorhaben
benutzte Abkürzungen:
FKK: funktionale kommunikative Kompetenz
IKK: interkulturelle kommunikative Kompetenz SLK: Sprachlernkompetenz
TMK: Text- und Medienkompetenz
VSM: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel
UV 7.1: Salut! Bonjour, Paris! (Au début / Unité 1)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Interkulturelles Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Hörverstehen
- einfachen Gesprächen zu alltäglichen oder vertrauten Sachverhalten und Themen die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Familie, Freundschaft, Freizeitgestaltung
- Einblicke in das Leben in Frankreich: Umgang mit Traditionen
TMK
Ausgangstexte:
- Dialog
- chanson
Zieltexte:
- Dialog
- Steckbrief
VSM
Aussprache und Intonation:
- Wort- und Satzmelodie, Liaison
- stimmhafte und stimmlose Laute
Grammatik:
- Fragesätze
Orthografie:
- Groß- und Kleinschreibung
- grundlegende Laut-Buchstaben-Verbindungen
SLK
Einführung von Strategien zur Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
Unterrichtliche Umsetzung:
- sich vorstellen
- sagen, woher man kommt
- sagen, wie alt man ist
- sich begrüßen und verabschieden
- einfache Kennlerngespräche, z.B. anhand von Rollenkarten, führen
- Begrüßungsrituale
- mit Tonaufnahmen lernen
Lernaufgabe:
Präsentation der eigenen Person in einem Steckbrief
Sprachliche Mittel:
- bestimmter/unbestimmter Artikel Singular
- das Verb être
- Zahlen 1-14
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hörverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 7.2: Les copains et les activités (Unité 2)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
IKK
Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Freizeitgestaltung, Schulalltag
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Hörtexte
Zieltexte:
- Dialog
- Steckbrief
VSM
Grammatik:
- Intonationsfrage
- Tempusformen: présent der regelmäßigen Verben auf –er
Aussprache und Intonation:
- stummes, offenes und geschlossenes ‚e‘
SLK
Einführung von Strategien
- zur Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- zur Wort- und Texterschließung
Unterrichtliche Umsetzung:
- über Freizeitaktivitäten und Lieblingsbeschäftigungen sprechen
- eine Person vorstellen
Lernaufgabe:
Ergänzung des Steckbriefs um Vorlieben und Freizeitaktivitäten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Freizeitaktivitäten
Grammatik:
- bestimmter/unbestimmter Artikel Plural
- Verben auf -er
Leistungsüberprüfung:
mündliche Kommunikationsprüfung
UV 7.3: On fait la fête: L’anniversaire de Jules (Unité 3)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
FKK
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
Leseverstehen
- didaktisierte, adaptierte und auch klar strukturierte authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu Themenfeldern des soziokulturellen Orientierungswissens weitgehend verstehen
Schreiben
- in Alltagssituationen zielführend schriftlich kommunizieren
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Familie, Konsumverhalten
- Einblicke in das Leben in Frankreich: Kulturelle Ereignisse, Umgang mit Traditionen
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Hörtexte
Zieltexte:
- Kurzpräsentation
- E-Mail, Brief
VSM
Grammatik:
- frequente unregelmäßige Verben
Aussprache und Intonation:
- Nasale
SLK
Einführung von Strategien
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zum globalen, selektiven und detaillierten Leseverstehen
Unterrichtliche Umsetzung:
- eine Familie anhand eines Stammbaums beschreiben
- über den Geburtstag sprechen
- eine Geburtstagsfeier planen
- Weihnachten und andere Feste (Entdecken von Parallelen und Unterschieden bzgl. der frankophonen Lebenswelt)
Lernaufgabe:
eine E-Mail zu einem Geburtstag verfassen (Einladungen, Glückwünsche)
Sprachliche Mittel:
- Wortschatz:
- Geburtstag
- Monatsnamen
- die Zahlen 15-39
Grammatik:
- das Verb avoir
- Possessivbegleiter
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
UV 7.4: Une journée et des surprises (Unité 4)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
FKK
Hör-Hörsehverstehen
- einfachen, klar artikulierten auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
IKK
Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Schulalltag
TMK
Ausgangstexte:
- Hörtexte
- Lesetexte
- Formate der sozialen Medien und Netzwerke
Zieltexte:
- Kurzpräsentation
- Videoclip
VSM
Grammatik:
- frequente unregelmäßige Verben
- bejahte und verneinte Aussage- und Fragesätze
SLK
Einführung von Strategien zum globalen, selektiven und detaillierten Hörverstehen
Unterrichtliche Umsetzung:
- Alltag in einer französischen Schule
- Stundenplan
Lernaufgabe (optional) :
die eigene Schule in einem Videoclip vorstellen
alternativ: seinen Tagesablauf beschreiben
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Wochentage
- Tageszeit
- Uhrzeit
Grammatik:
- die Verben aller und faire
- die Verneinung ne … pas
- à bzw. de mit dem bestimmten Artikel
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hörverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
UV 7.5: Le spectacle va commencer! (Unité 5)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
FKK
Leseverstehen
- didaktisierte, adaptierte und auch klar strukturierte authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu Themenfeldern des soziokulturellen Orientierungswissens weitgehend verstehen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
- zur Aufrechterhaltung der Kommunikation grundlegende Kompensationstechniken einsetzen; auch einfache non- und paraverbale Signale setzen
IKK
Einblicke in das Leben in Frankreich: kulturelle Ereignisse
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Sach- und Gebrauchstexte
Zieltexte
- Dialog
VSM
Grammatik
- Tempusformen: futur composé
- bejahte und verneinte Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze
- frequente unregelmäßige Verben
SLK
Einführung von Strategien zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen
Unterrichtliche Umsetzung:
- über ein Vorhaben sprechen
- Interviews durchführen
- Verkaufsgespräch führen
Anstelle einer Lernaufgabe:
selbständiges Arbeiten im Übungszirkel
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Theater
Grammatik:
- aller faire
- Fragen mit est-ce que
- der Imperativ
- das Verb prendre
- Zahlen bis 100
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
UV 7.6: Découvertes en France: Trois jours à Nice (Unité 6)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Leseverstehen
- einfachen, klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Details entnehmen
Sprachmittlung
- als Sprachmittler in informellen und einfach strukturierten formalisierten Kommunikationssituationen relevante Aussagen in der jeweiligen Zielsprache, auch unter Nutzung von geeigneten Kompensationsstrategien, situations- und adressatengerecht wiedergeben
TMK
- im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten und Medien kurze Texte oder Medienprodukte umwandeln sowie Texte und Medienprodukte in einfacher Form kreativ bearbeiten
IKK
Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten (Nizza und Umgebung)
TMK
Ausgangstexte:
- Sach- und Gebrauchstexte
- Bildmedien
- Hör-/Hörsehtexte
Zieltexte:
- Brief, E-Mail
- Präsentation oder Podcast
VSM
Grammatik:
- frequente unregelmäßige Verben
- einfache Satzgefüge
SLK
Einführung von Strategien zur mündlichen und schriftlichen Sprachmittlung
Unterrichtliche Umsetzung:
- Reisen, regionale Besonderheiten: Urlaubsorte, Sehenswürdigkeiten,
- über eine französische Stadt sprechen
- die eigene Stadt oder Region vorstellen
Lernaufgabe (optional) :
- seine Stadt oder Region vorstellen (z. B. in einem Podcast oder bei einem Museumsgang)
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Wetter
- Farben
- Präpositionen
Grammatik:
- das Verb voir
- Verben mit direktem und indirektem Objekt, z. B. montrer qc à qn
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Sprachmittlung, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik/Wortschatz
UV 7.7 (fakultativ): Découvertes à Paris (Unité 7)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
Verstehen und Handeln
- in elementaren interkulturellen Handlungssituationen grundlegende Informationen und Meinungen zu Themen des soziokulturellen Orientierungswissens austauschen und daraus Handlungsoptionen ableiten
FKK
Leseverstehen
- einfachen, klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Details entnehmen
SLK
- digitale Übungs- und Testaufgaben zum selbstgesteuerten systematischen Sprachtraining einsetzen
IKK
Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten (Paris)
TMK
Ausgangstexte:
- Hör- und Lesetexte
- Bildmedien
- Formate der sozialen Medien und Netzwerke
Zieltexte
- Präsentation
VSM
Grammatik:
- frequente unregelmäßige Verben
SLK
Einführung von Strategien
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
- zur Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
Unterrichtliche Umsetzung:
- eine Präsentation zu Paris gestalten,
- mit interaktiven Übungen arbeiten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Wegbeschreibung
Grammatik:
- die Verben lire und écrire
Klasse 8: Übersicht über die Unterrichtsvorhaben
benutzte Abkürzungen:
FKK: funktionale kommunikative Kompetenz
IKK: interkulturelle kommunikative Kompetenz
SBW: Sprachbewusstheit SLK: Sprachlernkompetenz
TMK: Text- und Medienkompetenz
VSM: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel
UV 8.1: Après les vacances: La rentrée des copains (Unité 1)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
FKK
Leseverstehen
- der schriftlichen Kommunikation im Unterricht folgen
- einfachen, klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexten sowie einfachen literarischen Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
- auch einfache non- und paraverbale Signale setzen
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Schulalltag, Freundschaft
- Einblicke in die Nutzung digitaler Medien im Alltag von Jugendlichen
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Formate der sozialen Medien und Netzwerke
- Tagebucheintrag
Zieltexte:
- Kurzpräsentation/E-Mail
- Sprachnachricht
VSM
Aussprache und Intonation:
- Wort- und Satzmelodie
- Nasale
Grammatik:
- Relativsätze
Orthografie:
- Groß- und Kleinschreibung
- grundlegende Laut-Buchstaben-Verbindungen
SLK
Einführung von Strategien
- zur Nutzung des dialogischen Sprechens
- zum globalen, selektiven und detaillierten Leseverstehen
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
- zur Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
Unterrichtliche Umsetzung:
- die Gesamtaussage von Textdokumenten verstehen,
- Gefühle erfassen und darüber sprechen,
- eine Person beschreiben
Lernaufgabe:
in einer Sprachnachricht über Neuigkeiten berichten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Schule
- Kleidung und Aussehen
Grammatik:
- Adjektive nouveau und beau
- Modalverben vouloir und pouvoir
- Relativsätze mit qui, que, où
- Verben lire und écrire
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 8.2: Aventures à Paris (Unité 2)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Sprachmittlung
- Kernaussagen kürzerer mündlicher und schriftlicher Informationsmaterialien adressatengerecht wiedergeben
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
- einfache Formen des produktionsorientierten und kreativen Schreibens realisieren
IKK
Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Werbetext/Flyer
- bande dessinée
Zieltexte:
- Tagebucheintrag
- E-Mail/Brief
VSM
Grammatik:
- Tempusformen: Passé Composé der regelmäßigen Verben auf -er und -dre
- bejahte und verneinte Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze
- einfache Konnektoren
Aussprache und Intonation:
- stimmhafte und stimmlose Laute
SLK
Einführung von Strategien
- zur mündlichen und schriftlichen Sprachmittlung
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zum nachhaltigen Umgang mit erkannten Fehlerschwerpunkten
Unterrichtliche Umsetzung:
- eine Geschichte schreiben
- von einem Ereignis berichten
- einen Werbetext wiedergeben
Lernaufgabe:
einen Fotoroman/Comic verfassen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Geheimnisvolle Orte
Grammatik:
- Passé Composé mit avoir (Verben auf -er)
- Verben auf -dre
- unverbundene Personalpronomen
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Sprachmittlung, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 8.3: En famille à Grenoble (Unité 3)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
Verstehen und Handeln
- in elementaren interkulturellen Handlungssituationen grundlegende Informationen und Meinungen zu Themen des soziokulturellen Orientierungswissens austauschen und daraus Handlungsoptionen ableiten
FKK
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- sich auch in unterschiedlichen Rollen an Gesprächen beteiligen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- mündliche Äußerungen und Inhalte von Texten in einfacher Form wiedergeben
Hörverstehen
- einfachen Gesprächen zu alltäglichen oder vertrauten Sachverhalten und Themen die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- wesentliche Textinhalte in einfacher Form wiedergeben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Familie, Freizeitaktivitäten
- Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten
TMK
Ausgangstexte:
- Brief
- Lese- und Hörtexte
- Tagebucheintrag
Zieltexte:
- Brief/Postkarte
- Blog
VSM
Wortschatz:
- einen grundlegenden allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen thematischen Wortschatz einsetzen
Grammatik:
- Tempusformen: Passé Composé der unregelmäßigen Verben
- Zeit- und Ortsadverbien
- quand– und parce que-Satz
Aussprache und Intonation:
- Nasale
- stimmhafte und stimmlose Laute
Orthografie:
- e accent aigu
SLK
Einführung von Strategien
- zum globalen, selektiven und detaillierten Hörverstehen
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen
- zum nachhaltigen Umgang mit erkannten Fehlerschwerpunkten
Unterrichtliche Umsetzung:
- regionale Besonderheiten am Urlaubsort
- Leben in einer französischen Familie
- von Erlebnissen/Ereignissen erzählen
- aus den Ferien schreiben
- die Fortsetzung einer Geschichte verstehen
Lernaufgabe:
einen Blogeintrag verfassen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Familie
- Wohnung
Grammatik:
- Modalverben savoir, devoir,…
- Verneinung ne… rien/ne… personne
- Passé Composé mit avoir (unregelmäßige Verben)
- Verben auf -ir
- Passé Composé mit être
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hörverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 8.4: Bon appétit! – On fait la cuisine (Unité 4)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Einstellungen und Bewusstheit
- repräsentative Verhaltensweisen und Konventionen anderer Kulturen in Ansätzen mit eigenen Anschauungen vergleichen und dabei Toleranz entwickeln, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
- sich durch Perspektivwechsel mit elementaren, kulturell bedingten Denk- und Verhaltensweisen kritisch auseinandersetzen
FKK
Hör-/Hörsehverstehen
- einfachen, klar artikulierten auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- sich zu Inhalten von im Unterricht behandelten Themen und Texten in einfacher Form äußern
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Konsumverhalten
- Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten: Rezepte, Speisen
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Interview
- Rezepte
- Hörtexte
Zieltexte:
- Kurzpräsentation
- Dialog
- Koch-Tutorial
VSM
Wortschatz:
- einen grundlegenden allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen thematischen Wortschatz einsetzen
Grammatik:
- Imperativ und Infinitiv
- bejahte und verneinte Aussage- und Fragesätze
Aussprache und Intonation:
- Wort- und Satzmelodie
- Intonationsfrage
Orthografie:
- grundlegende Laut-Buchstaben-Verbindungen
SLK
Einführung von Strategien
- zur Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- zum globalen, selektiven und detaillierten Hörverstehen
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
SBW
einfache Sprachphänomene vergleichen
Unterrichtliche Umsetzung:
- Essgewohnheiten in Frankreich
- französische Rezepte
- Einkäufe
- über Essgewohnheiten und Einkäufe sprechen
- Gespräche über Einkäufe verstehen
Lernaufgabe:
ein Koch-Tutorial verfassen und präsentieren
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Lebensmittel
- Zutaten in Rezepten
Grammatik:
- die Verben boire und mettre
- Teilungsartikel, Mengenangaben mit de
- il faut
- das Pronomen en
Leistungsüberprüfung:
mündliche Kommunikations(teil)prüfung, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 8.5: Bienvenue en Bretagne! (Unité 5)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Hör(seh)verstehen
- einfachen, klar artikulierten auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- in Alltagssituationen zielführend schriftlich kommunizieren
- ihre Interessen darstellen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
- sich auch in unterschiedlichen Rollen an Gesprächen beteiligen
- am Unterrichtsgeschehen mündlich teilnehmen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- ihre Interessen darstellen
- Arbeits- und Unterrichtsergebnisse, auch digital gestützt, in einfacher Form präsentieren
IKK
Einblicke in das Leben in Frankreich: regionale Besonderheiten und Traditionen in der Bretagne
TMK
Ausgangstexte:
- Blog-/Tagebucheintrag
- Werbetexte/Flyer
- Lesetexte
- Hör(seh)texte
Zieltexte:
- Dialog
- Sprachnachricht
VSM
Wortschatz
- einen grundlegenden allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen thematischen Wortschatz einsetzen
Grammatik:
- direkte und indirekte Rede/Frage im Präsens
- bejahte und verneinte Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze
Aussprache und Intonation:
- h aspiré, h muet
Orthografie:
- Groß- und Kleinschreibung
SLK
Einführung von Strategien
- zur Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- zum globalen, selektiven und detaillierten Hör-/Hörsehverstehen
- zur Wort- und Texterschließung
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
- zur Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
Unterrichtliche Umsetzung:
- einen Prospekt verstehen
- eine Reise vorschlagen
- eine E-Mail schreiben
Lernaufgabe:
eine Reise vorstellen (nach Informationen über die Bretagne recherchieren, Reiseinformationen erfragen, eine Reise/einen Urlaubstag vorbereiten, vom Urlaubs-/Reiseprogramm erzählen)
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Ferien und Reise
- Wetter
- Natur und Freizeitaktivitäten am Meer
Grammatik:
- die Objektpronomen me/te/nous/vous sowie le/la/les
- quel und ce
- das Verb dire
- indirekte Rede und Frage
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hör(seh)verstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
UV 8.6: Les médias (Unité 6) – fakultativ: Ateliers B, C + D
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein erstes soziokulturelles Orientierungswissen einsetzen
Einstellungen und Bewusstheit
- zu ihren eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen begründet Stellung beziehen
FKK
Leseverstehen
- einfachen, klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Details entnehmen
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben und Interessen darstellen
- digitale Werkzeuge auch für einfache Formen des kollaborativen Schreibens einsetzen
TMK
- im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten und Medien kurze Texte oder Medienprodukte umwandeln sowie Texte und Medienprodukte in einfacher Form kreativ bearbeiten
- im Rahmen des reflektierenden Umgangs mit Texten und Medien unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen das Internet aufgabenbezogen für Informationsrecherchen zu spezifischen frankophonen Themen nutzen
IKK
Einblicke in die Nutzung digitaler Medien im Alltag von Jugendlichen
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Bildmedien
- Hörtexte/Podcasts
Zieltexte:
- Sprachnachricht
- Podcast/Video
VSM
Wortschatz:
- einen grundlegenden allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen thematischen Wortschatz einsetzen
Grammatik:
- bejahte und verneinte Fragesätze
- einfache Satzgefüge
Aussprache und Intonation:
- Wort- und Satzmelodie
- liaison
Orthografie:
- accents
- Anführungszeichen
SLK
Einführung von Strategien
- zum globalen, selektiven und detaillierten Leseverstehen
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
- zur Nutzung zweisprachiger Wörterbücher
- zur Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
- zum selbstständigen Umgang mit Feedback
Unterrichtliche Umsetzung:
- Medien und ihre Nutzung
- Medienverhalten von Jugendlichen im Alltag
- Nutzung von Apps
- meine Lieblings-App
- Stellungnahmen/Berichte von Jugendlichen verstehen und seine Meinung äußern
- einen Podcast/einen Chat über Kommunikationsmittel verstehen
Lernaufgabe:
seine Lieblings-App beschreiben
optional: in einem Eine-Minute-Monolog über die eigene Informationsrecherche berichten, in einer Sprachnachricht/einem Video über den eigenen Austausch mit anderen berichten oder in einem Text/Podcast/Video über das eigene Erstellen von Medienprodukten berichten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Medien, digitale Geräte und digitale Aktivitäten
Grammatik:
- Inversionsfrage
- Objektpronomen lui und leur
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik/Wortschatz
Klasse 9: Übersicht über die Unterrichtsvorhaben
benutzte Abkürzungen: FKK: funktionale kommunikative Kompetenz IKK: interkulturelle kommunikative Kompetenz SLK: Sprachlernkompetenz TMK: Text- und Medienkompetenz VSM: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel
UV 9.1: Vive les échanges! (Unité 1)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Hörverstehen
- klar artikulierten Texten sowie Gesprächen zu alltäglichen und vertrauten Sachverhalten und Themen die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
Schreiben
- persönliche Texte adressatengerecht verfassen
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
- digitale Werkzeuge für das Schreiben einsetzen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- sich argumentierend an Gesprächen beteiligen
- sich in unterschiedlichen Rollen an formalisierten, thematisch vertrauten Gesprächen beteiligen
- Präsentationen, auch digital gestützt, darbieten
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- die eigene Lebenswelt beschreiben und Auskünfte über sich und andere geben
IKK
- sich soziokulturelles Orientierungswissen zum Leben im frankophonen Ausland aneignen
- kulturelle Unterschiede kennenlernen und verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen
- interkulturelle Differenzerfahrungen erleben und (kommunikativ) bewältigen
TMK
Ausgangstexte:
- adaptierte Hör- und Lesetexte
- Kurzvideos
Zieltexte:
- Monologe / Dialoge
- Personenbeschreibung
- Selbstpräsentation
VSM
Wortschatz:
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik:
- Pronomina und Begleiter
- Tempusformen
- Komparativ und Superlativ von Adjektiven
SLK
Einführung von Strategien
- zur Nutzung zweisprachiger Wörterbücher
- zur kritischen Nutzung digitaler Übersetzungsprogramme
- zur erfolgreichen Nutzung digitaler Korrekturhilfen (fakultativ)
Unterrichtliche Umsetzung:
- Durchsagen und Interviews verstehen
- Gefühle ausdrücken und reagieren
- in Frankreich zurechtkommen
- eine Selbstpräsentation für den Austausch schreiben
- eine Spezialität präsentieren
- von einem erlebnisreichen Tag erzählen
Lernaufgabe:
einen Austausch vorbereiten, über einen Austausch berichten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Austausch
Grammatik:
- die direkten und indirekten Objektpronomen (Wdh.)
- das Passé composé (Wdh.)
- Steigerung der Adjektive
- der Indefinitbegleiter tout
- die Demonstrativbegleiter (Wdh.)
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hörverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 9.2: Une histoire d’amitié (Unité 2)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
FKK
Leseverstehen
- der schriftlichen Kommunikation im Unterricht folgen
- einfachen
- einfacheren literarischen Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
- explizite und leicht zugängliche implizite Informationen im Wesentlichen erfassen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
Schreiben
- wesentliche Inhalte von einfacheren fiktionalen Texten in zusammenhängender Form wiedergeben und Stellung beziehen
- einfache Formen des produktionsorientierten und kreativen Schreibens realisieren
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben einsetzen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
sich argumentierend an Gesprächen beteiligen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- von Ereignissen, Erlebnissen, Erfahrung und Vorhaben berichten
IKK
- erste Einblicke in das Leben in einem frankophonen Land (Québec)
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Freizeitgestaltung, Emotionen
TMK
Ausgangstexte:
- Romanauszüge
- bande dessinée
- Klappentexte
Zieltexte:
- Resümee
- Stellungnahmen
- Geschichte
VSM
Wortschatz:
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
- Erwerb eines grundlegenden Wortschatzes zur Textbesprechung
Grammatik:
- Tempusformen: Passé Composé und Imparfait
- frequente unregelmäßige Verben
- Adverbien
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur
- kritischen Nutzung zweisprachiger Wörterbücher
- zur Wort- und Texterschließung
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zur Fehleranalyse mithilfe einer Checkliste
Unterrichtliche Umsetzung:
- einen neuen Text (der Jugendliteratur) lesen
- einen Tagebucheintrag verfassen
- über Gewohnheiten in der Vergangenheit erzählen
- einen Text kreativ auswerten
- von Ereignissen berichten
- einen Perspektivwechsel vollziehen
- ein Resümee schreiben
- Stellung nehmen
Lernaufgabe:
eine Geschichte schreiben oder von einem Vorfall berichten
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- les autres et moi (Beziehungen)
- Präfix re-
- Sachfelder Gefühle und Bücher
Grammatik:
- die Verben vivre und croire
- die Bildung des Imparfait
- Gebrauch von Imparfait und Passé Composé
- das Adverb und seine Bildung
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 9.3: S’engager, pourquoi pas? (Unité 3)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
FKK
Sprachmittlung
- Lesetexten wesentliche Informationen entnehmen, diese in der Zielsprache adressatengerecht wiedergeben und bei Bedarf erläutern
Schreiben
- unterschiedliche Typen von formalisierten Texten in einfacher Form verfassen
- ihre Lebenswelt beschreiben, von (vergangenen) Ereignissen berichten und Interessen darstellen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- sich auch in unterschiedlichen Rollen an Gesprächen beteiligen
- auch einfache non- und paraverbale Signale setzen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- mündliche Äußerungen und Inhalte von Texten in einfacher Form wiedergeben
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten frankophoner Jugendlichen: Tagesablauf und ehrenamtliches Engagement
- Einblicke in die Arbeitswelt: Nebenjobs
TMK
Ausgangstexte:
- Lesetexte
- Hör(seh)dokumente
- Flyer
Zieltexte:
- Monologe / Dialoge
- Text- / Sprachnachrichten
- Brief / E-Mail
- Diskussionsbeitrag
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik
- Tempusformen
- Infinitivkonstruktionen
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur
- mündlichen und schriftlichen Sprachmittlung
- Erschließung einfacher Regeln des Sprachgebrauchs
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbständigen Verwendung grammatischer Strukturen
Unterrichtliche Umsetzung:
- über den Wochen- bzw. Tagesablauf, Aufgaben im Haushalt und Nebenjobs berichten
- einem Interview Informationen entnehmen
- über Engagement sprechen und sein Interesse begründen
- den Inhalt eines Flyers adressatengerecht wiedergeben
Lernaufgabe:
sich über Nebenjobs und ehrenamtliches Engagement austauschen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Tagesablauf
- Nebenjobs
- Engagement
Grammatik:
- die reflexiven Verben im Präsens und in der Vergangenheit
- être en train de faire qc / venir de faire qc
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Sprachmittlung, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 9.4: Voyage en Martinique (Unité 4)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- sich ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen aneignen
Einstellungen und Bewusstheit
- repräsentative Verhaltensweisen und Konventionen anderer Kulturen in Ansätzen mit eigenen Anschauungen vergleichen und dabei Toleranz entwickeln, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden
Verstehen und Handeln
- sich durch Perspektivwechsel mit elementaren, kulturell bedingten Denk- und Verhaltensweisen kritisch auseinandersetzen
FKK
Sprachmittlung
- Kernaussagen kürzerer mündlicher und schriftlicher Informationsmaterialien adressatengerecht wiedergeben
Schreiben
- ihre Lebenswelt beschreiben, von Ereignissen berichten und Interessen darstellen
- unterschiedliche Typen von formalisierten Sach- und Gebrauchstexten in einfacher Form verfassen
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben einsetzen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in alltäglichen Gesprächssituationen ihre Redeabsichten verwirklichen und in einfacher Form interagieren
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- sich zu Inhalten von im Unterricht behandelten Themen und Texten in einfacher Form äußern
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Familie, Konsumverhalten
- erste Einblicke in das Leben in einer frankophonen Region (la Martinique): geografische, politische und kulturelle Aspekte, Traditionen
TMK
Ausgangstexte
- adaptierte Lese- und Hörtexte
- Infografik
- Text- und Sprachnachrichten
- Chanson
Zieltexte
- Bildbeschreibung
- Monologe / Dialoge
- Kurzpräsentation
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik
- Tempusformen: futur simple
- Adjektive
- frequente unregelmäßige Verben
- Pronomina
- Satzgefüge
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien
- zur Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechenszur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen und des eigenen Wortschatzes
- zur Organisation von Schreibprozessen
Unterrichtliche Umsetzung:
- la Martinique
- ein Bild beschreiben
- Aussagen zu geographischen Gegebenheiten machen
- Sprachnachrichten global verstehen
- über Zukünftiges sprechen
- einen Lesetext/Radiobeitrag selektiv verstehen
- wichtige Informationen in Stichworten festhalten
- über ein Lied sprechen
- eine Infographik verstehen
- eine Präsentation entwerfen
Lernaufgabe:
einen Kalender, eine Collage oder eine Präsentation entwerfen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Bild-, Land- und Regionsbeschreibung
- Traditionen
- Liedbeschreibung
Grammatik:
- das futur simple
- das Adjektiv vieux
- die Pronomen y und en
- die Verben rire und courir
- die Verneinung mit personne ne …, rien ne…
- der Teilungsartikel (Wdh.)
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 9.5: Aioli Marseille! (Unité 5)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- sich ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen aneignen
FKK
Leseverstehen
- klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexte die Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
Schreiben
- Arbeitsergebnisse dokumentieren
- unter Beachtung grundlegender textsortenspezifischer Merkmale einfache Formen des kreativen Schreibens realisieren
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben einsetzen
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- in Arbeitsprozessen Inhalte besprechen und Abläufe vereinbaren
- Ergebnisse von Arbeitsprozessen diskutieren
- sich argumentieren an Gesprächen beteiligen
IKK
- Einblicke in das Leben in Frankreich: Umgang mit Traditionen, regionale Besonderheiten
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Familie, Freizeitgestaltung
TMK
Ausgangstexte
- didaktisierte Hör- und Lesetexte (u. a. Spielregel, Artikel, Interviews, Podcast, Leserbrief, Test)
- Texte aus dem Internet im Rahmen einer Internetrecherche
Zieltexte
- Quiz
- Jugendmagazin
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik
- Pronomina
- Adverbien
- Satzgefüge
- Fragesätze
- frequente unregelmäßige Verben
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien
- zur Organisation von Schreibprozessen
- zur Wort- und Texterschließung
- zur kritischen Nutzung von Wörterbüchern und digitaler Übersetzungsprogramme
- zur systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen und des eigenen Wortschatzes
Unterrichtliche Umsetzung:
- Marseille
- ein Escape Game lösen
- ein Jugendmagazin und einen Fahrplan lesen und verstehen
- Typisches über Marseille wiedergeben
- über Sport sprechen
- in einer E-Mail über Marseille informieren
Lernaufgabe:
ein Quiz oder ein Magazin zu Marseille entwerfen
Wortschatz:
- Stadt
- Sport
- Kultur
Grammatik:
- die Relativpronomen (Wdh.)
- die Adverbien (Wdh.)
- die unverbundenenPersonalpronomen (Wdh.)
- die Inversionsfrage (Wdh.)
- die Mise en relief
- die Steigerung des Adverbs
- dieVerben recevoir, suivre und mourir
Klasse 10: Übersicht über die Unterrichtsvorhaben
benutzte Abkürzungen: FKK: funktionale kommunikative Kompetenz IKK: interkulturelle kommunikative Kompetenz SLK: Sprachlernkompetenz TMK: Text- und Medienkompetenz VSM: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel
UV 10.1: En route pour le Québec! (Unité 1)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
Verstehen und Handeln
- in elementaren formellen wie informellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln
FKK
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- ihre Redeabsichten verwirklichen und angemessen interagieren
- auch non- und paraverbale Signale setzen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- eine Persönlichkeit vorstellen
- Präsentationen, auch digital gestützt darbieten
Hör-/ Hörsehverstehen
- klar artikulierten auditiv vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
- Unterrichtsgesprächen folgen
Leseverstehen
- Texte vor dem Hintergrund grundlegender Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen (Comic/ Slam)
Schreiben
- einfache Formen des produktionsorientierten und kreativen Schreibens realisieren
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben einsetzen
IKK
- Einblicke in das Leben in einer frankophonen Region: geografische, politische, kulturelle Aspekte (Québec)
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Freizeitgestaltung, Engagement, Identität
TMK
Ausgangstexte:
- Magazinartikel
- Interview
- bande dessinée
- Tutorial
Zieltexte:
- Dialog
- Personenpräsentation
VSM
Wortschatz:
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik:
- Pronomina
- Tempusformen
Aussprache und Intonation
- grundlegende Aussprache- und Intonationsmuster gebrauchen und dabei eine klare Aussprache und Intonation verwirklichen
SLK
Einführung von Strategien
- zur Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- zum globalen, selektiven und detaillierten Hör-/ Hörseh- und Leseverstehen
- zum selbstständigen Umgang mit Feedback
Unterrichtliche Umsetzung:
- Informationen über Québec ordnen
- ein Reiseprogramm besprechen
- eine Persönlichkeit aus Québec vorstellen
- einen Audioguide verstehen
- einen Comic oder einen Slam über Québec lesen
- ein Tutorial verstehen
Lernaufgabe:
einen Slam schreiben und vortragen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Québec, Touristische Aktivitäten
Grammatik:
- das Fragepronomen lequel (rezeptiv)
- der Accord des Participe passé (rezeptiv)
- Relativpronomen (rezeptiv)
- das Plus-que-parfait
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hörverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 10.2: La France, l’Allemagne et l’Union européenne (Unité 2)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
FKK
Leseverstehen
- der schriftlichen Kommunikation im Unterricht folgen
- einfacheren literarischen Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
- explizite und leicht zugängliche implizite Informationen im Wesentlichen erfassen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
Hör-/Hörsehverstehen
- klar artikulierten auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
- der mündlichen Kommunikation im Unterricht folgen
Schreiben
- in persönlichen Texten ihre Meinungen und Einstellungen äußern und ggf. Handlungsvorschläge machen
- einfache Formen des produktionsorientierten und kreativen Schreibens realisieren
Sprachmittlung
- in einfachen Kommunikationssituationen relevante Aussagen in der jeweiligen Zielsprache, auch unter Nutzung von geeigneten Kompensationsstrategien, situations- und adressatengerecht wiedergeben
- auf eventuelle einfache Nachfragen eingehen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- Interessen und Standpunkte darstellen und erläutern
- sich zu Unterrichtsinhalten zusammenhängend äußern und ihre Einstellungen dazu in einfacher Form begründen
- Arbeitsergebniss, auch digital gestützt, darbieten
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- ihre Redeabsichten verwirklichen und angemessen interagieren
IKK
- erste Einblicke in die deutsch-französischen Beziehungen früher und heute
- Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen: Identität, Umgang mit Vielfalt, Umweltschutz
- erste Einblicke in die Möglichkeiten der Europäischen Union für Jugendliche
TMK
Ausgangstexte:
- adaptierte Hör- und Lesetexte
- Flyer
- autobiografischer Romanauszug
Zieltexte:
- E-Mail oder Brief
- Kommentar
- Video
VSM
Wortschatz:
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
- Verwendung eines grundlegenden Wortschatzes zur Textproduktion
Grammatik:
- Frequente Formen des Conditionnel
- Satzgefüge, Konjunktion
Aussprache und Intonation
- Kenntnisse der Aussprache und Intonation für ihre Hör- und Sprechabsichten verwenden
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur/ zum
- Wort- und Texterschließung
- systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen
- Organisation von Schreibprozessen
- Fehleranalyse mithilfe einer Checkliste
- Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- globalen, selektiven und detaillierten Hör-/Hörseh- und Leseverstehen
- mündlichen Sprachmittlung
Unterrichtliche Umsetzung:
- über eine Statistik sprechen
- Ratschläge verstehen
- Tipps geben und Vorschläge machen
- den Inhalt eines Flyers erläutern
- eine Reisereportage verstehen
- über Projekte und Möglichkeiten in Europa sprechen
- einen literarischen Erfahrungsbericht oder einen Rap-Text lesen
- eine E-Mail oder einen Brief schreiben
- einen Kommentar verfassen
- eine Umfrage unter europäischen Jugendlichen verstehen
Lernaufgabe:
ein Video für ein Austauschprojekt drehen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Bruch- und Prozentzahlen
- Mengenangaben
- Deutsch-französische Beziehungen
Grammatik:
- das Conditionnel présent
- der Bedingungssatz I + II
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Leseverstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 10.3: Le Pays basque – traditionnel et moderne (Unité 3)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen in interkulturell geprägten Kommunikationssituationen anwenden
Einstellungen und Bewusstheit
- Phänomene kultureller Vielfalt benennen und neuen Erfahrungen mit anderen Kulturen grundsätzlich offen begegnen
FKK
Sprachmittlung
- Lesetexten wesentliche Informationen entnehmen, diese in der Zielsprache adressatengerecht wiedergeben und bei Bedarf erläutern
Schreiben
- in Texten ihre Meinungen und Einstellungen äußern
- unterschiedliche Typen von formalisierten Texten in einfacher Form verfassen
Leseverstehen
- Sach- und Gebrauchstexten sowie einfacheren literarischen Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wesentliche Einzelinformationen entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
Hör-/Hörsehverstehen
- klar artikulierten auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und wesentliche Einzelinformationen entnehmen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- Kurzpräsentationen von Arbeitsergebnissen, auch digital gestützt, darbieten
IKK
- Erste Einblicke in das Leben in einer frankophonen Region (le Pays basque): geografische, politische, kulturelle Aspekte
- Einblicke in die Lebenswirklichkeit von jungen Basken: Identität, Wohnen, Mobilität
TMK
Ausgangstexte:
- Hör- und Lesetexte
- Romanauszug
- Hör(seh)dokument
- Blog
Zieltexte:
- Zusammenfassung
- Präsentation
- Stellungnahme
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
- produktiver Einsatz eines grundlegenden Wortschatzes und rezeptive Verwendung eines erweiterten Wortschatzes
Grammatik
- Tempusformen
- Zeitenfolge der indirekten Rede
- Pronomina
Orthografie
- Korrekter Gebrauch von charakteristischen orthografischen Mustern
- Kenntnisse grammatischer Strukturen und Regeln für die Rechtschreibung verwenden
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur
- schriftlichen Sprachmittlung
- Wort- und Texterschließung
- systematischen Aneignung, Erweiterung und selbständigen Verwendung des eigenen Wortschatzes
- Nutzung ein- und zweisprachiger Wörterbücher
Unterrichtliche Umsetzung:
- über geografische und kulturelle Aspekte des Baskenlandes sprechen
- Aussagen junger Basken über ihre Region verstehen
- über Gründe sprechen, im Baskenland zu bleiben oder es zu verlassen
- einen Romanauszug lesen
- den Inhalt eines Reiseblogs wiedergeben
- eine Reportage über das Baskenland verstehen
Lernaufgabe:
einen Aufenthalt im Baskenland planen und präsentieren oder das Baskenland vorstellen
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Le Pays basque: géographie, culture, traditions, spécialités, langue
- Eindrücke und Emotionen
Grammatik:
- die indirekte Rede mit Zeitverschiebung
- das Passé simple (rezeptiv)
- der Imperativ mit einem Pronomen
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Sprachmittlung, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 10.4: Engagement pour notre planète et pour le climat (Unité 4)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- sich ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen aneignen
Verstehen und Handeln
- in (interkulturellen) Handlungssituationen Informationen und Meinungen zu Themen des soziokulturellen Orientierungswissens austauschen und daraus Handlungsoptionen ableiten
FKK
Hörsehverstehen
- audiovisuellen Informationsmaterialien die Kernaussagen und wesentliche Einzelinformationen entnehmen
- Unterrichtsgesprächen folgen
Leseverstehen
- der schriftlichen Kommunikatiton im Unterricht folgen
- explizite und leicht zugängliche implizite Kernaussagen erfassen und in die Gesamtaussage einordnen
Schreiben
- in persönlichen Texten ihre Meinungen und Hoffnungen äußern und Handlungsvorschläge machen
- grundlegende textsortenspezifische Merkmale beim produktionsorientierten und kreativen Schreiben verwirklichen
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben verwenden
Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
- Ergebnisse von Arbeitsprozessen diskutieren
- sich in unterschiedlichen Rollen an Gesprächen zu bekannten Themen beteiligen und eine Diskussion führen
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten und -entwürfe von Jugendlichen: Umweltschutz, Engagement, Konsumverhalten
- Einblicke in das Berufsleben: Praktika, Jobs
- Einblicke in das aktuelle gesellschaftliche Leben in Frankreich: ökologische, wirtschaftliche und politische Aspekte
TMK
Ausgangstexte
- Lesetexte
- Zeitungsartikel
- Auszug aus einem Dokumentarfilm
- Comic oder Romanauszug
Zieltexte
- Zusammenfassung/ E-Mail
- Kommentar
- innerer Monolog
- Dialog
- Videoclip/ informeller Brief
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
- Verwendung eines grundlegenden Wortschatzes zur Textproduktion
Grammatik
- frequente Formen des Subjonctif présent
- frequente unregelmäßige Verben
- Satzgefüge
Orthografie
- Korrekter Gebrauch von charakteristischen orthografischen Mustern
Aussprache und Intonation
- Verwendung grundlegender Aussprache- und Intonationsmuster und Verwirklichung einer zumeist klaren Aussprache und Intonation beim monologischen und dialogischen Sprechen
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur/ zum
- Unterstützung des monologischen und dialogischen Sprechens
- systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen und des eigenen Wortschatzes
- Organisation von Schreibprozessen
- globalen, selektiven und detaillierten Hör-/ Hörseh- und Leseverstehen
- Nutzung digitaler Medien zum Sprachenlernen
Unterrichtliche Umsetzung:
- Schutz von Umwelt und Klima, Klimaerwärmung
- über Werte sprechen
- über Wintersport und Umwelt diskutieren
- den Inhalt eines Zeitungsartikels wiedergeben
- über das Berufsleben sprechen
- einen Kommentar verfassen
- den Trailer eines Dokumentarfilms verstehen
- einen Comic oder einen Romanauszug lesen
- aus der Sicht einer Figur schreiben
- einen Auszug aus einem Dokumentarfilm verstehen
Lernaufgabe:
ein Video drehen oder einen Brief schreiben
Sprachliche Mittel:
Wortschatz:
- Umweltverschmutzung und -schutz, Klimaerwärmung
- Berufsleben, Engagement für die Umwelt
- Stellung nehmen
Grammatik:
- die Bildung des Subjonctif
- der Gebrauch des Subjonctif
- die Verben auf -uire
Leistungsüberprüfung:
Schreiben, Hör(-seh)verstehen, Verfügen über sprachliche Mittel: Wortschatz/Grammatik
UV 10.5: La musique (Module 1)
Kompetenzerwartungen im Schwerpunkt
Auswahl fachlicher Konkretisierungen
Hinweise, Vereinbarungen und Absprachen
IKK
Soziokulturelles Orientierungswissen
- sich ein grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen aneignen
FKK
Leseverstehen
- klar strukturierten Sach- und Gebrauchstexte die Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
Schreiben
- Arbeitsergebnisse dokumentieren
- digitale Werkzeuge auch für das kollaborative Schreiben einsetzen
Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
- ihre Musikgewohnheiten/-vorlieben mündlich darstellen
- Textzusammenfassungen vortragen
- Arbeitsergebnisse, auch digital gestützt, mündlich darbieten
IKK
- Einblicke in die Lebenswirklichkeiten von Jugendlichen: Freizeitgestaltung, Musik
- Einblicke in das aktuelle gesellschaftliche Leben in Frankreich: kulturelle Aspekte
TMK
Ausgangstexte
- didaktisierte Hör- und Lesetexte (Interviews, Auszüge aus Liedtexten)
- Texte aus dem Internet im Rahmen einer Internetrecherche
Zieltexte
- Präsentation
VSM
Wortschatz
- Erweiterung des allgemeinen und thematischen Wortschatzes
Grammatik
- Passivkonstruktionen
- frequente unregelmäßige Verben
Aussprache und Intonation
- Kenntnisse der Aussprache und Intonation für ihre Hör- und Sprechabsichten verwenden
SLK
Einführung / Anwendung von Strategien zur
- Wort- und Texterschließung
- kritischen Nutzung von Wörterbüchern und digitaler Übersetzungsprogramme
- systematischen Aneignung, Erweiterung und selbstständigen Verwendung grammatischer und syntaktischer Strukturen und des eigenen Wortschatzes
- Unterstützung des monologischen Sprechens
Unterrichtliche Umsetzung:
- Musik
- über Musikkonsum, Liedtexte und Musik-Clips sprechen
- Liedausschnitte interpretieren
Lernaufgabe:
eine Recherche über einen Sänger (eine Sängerin) durchführen, diesen (diese) und sein (ihr) Lied (Clip) präsentieren
Wortschatz:
- Musik
Grammatik:
- das Passiv
Einführungsphase (EF)
Überblick: Unterrichtsvorhaben, Themenfelder und Leistungsüberprüfungen der Einführungsphase
Unterrichtsvorhaben
| Titel | Inhaltliche Schwerpunkte | |
|---|---|---|
| 1 | «Inventer sa vie» | Identität, Bewerbungen, Jobs und Praktika, Austausch- und Arbeitsprogramme der EU |
| 2 | «Entre attentes et espoirs» | Beziehungen zu Freunden, Familie und anderen Bezugspersonen Film «Les Choristes» |
| 3 | «Ma vie, les amis et les autres» | Beziehungen zu Familie und Freunden Rolle moderner Medien und sozialer Netzwerke |
| 4 | «Etre différent et indépendant» | Lebenswirklichkeiten und -träume frankophoner Jugendlicher |
Themenfelder: Les jeunes
- Etre jeune adulte
- Entrer dans le monde du travail
- Vivre dans un pays francophone
Medien und Materialien
- Lehrbuchtexte (Découvertes, Band IV, Basisdossiers Les Jeunes bzw. Les Ados, u. a.)
- Aktuelle informative Texte (z. B. Zeitungsartikel, Internetauszüge), Karikaturen, Cartoons, Ausschnitte aus fiktionalen Texten
- Film (Les Choristes)
- Authentischer literarischer Text (z.B. von Eric-Emmanuel Schmitt)
Grammatik und Wortschatz
- Festigung, Weiterentwicklung erworbener Kenntnisse, Ferigkeiten und Fähigkeiten
- Harmonisierung heterogener Wissensstände und Kompetenzniveaus
Absprachen zu den Schwerpunkten bei den schriftlichen Leistungsüberprüfungen in der Einführungsphase
| Zeitpunkt | Schreiben | Lesen | Hör-/Hörsehverstehen | Sprechen | Sprachmittlung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | X | X | X | evtl. Einbeziehung des Berufspraktikums | ||
| 2. Quartal | X | X | X | |||
| 3. Quartal | X | mündliche Prüfung | ||||
| 4. Quartal | X | X |
EF, Vorhaben 1: «Inventer sa vie»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Identität
- Bewerbungen
- Jobs und Praktika
- Austausch- und Arbeitsprogramme der EU
Kompetenzstufe B1+ des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
- Orientierungswissen: erweitern und festigen in Bezug auf folgende Themenfelder: berufsorientierende Maßnahemen, Praktika, internationale Studien- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen, Erfahrungen aus dem Arbeitsleben, Unterstützungsangebote der EU
- Einstellungen und Bewusstheit: sich fremdkultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen, die von den eigenen Vorstellungen abweichen, weitgehend bewusst werden und Toleranz entwickeln
- Verstehen und Handeln: sich aktiv in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und informellen wie informellen Begegnungssituationen kulturspezifische Konventionen und Besonderheiten in der Regel beachten
Funktionale kommunikative Kompetenz
- Leseverstehen: Texte vor dem Hintergrund grundlegender Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen, explizite und leicht zugängliche implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
- Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: ihre Lebenswelt, Persönlichkeiten, Ereignisse, Interessen und Standpunkte darstellen, ggf. kommentieren und von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben berichten
- Schreiben: unter Beachtung wesentlicher Textsortenmerkmale unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten verfassen (z.B. témoignage) und dabei gängige Mitteilungsabsichten realisieren sowie eigene Texte unter Einsatz eines weitgehend angemessenen Stils und Registers adressatengerecht verfassen (z.B. Vergleiche, Bewerbungsschreiben, Anfragen, sich und seine Zukunftswünsche präsentieren)
- Sprachmittlung: einem Partner relevante Inhalte authentischer Dokumente (z.B. Statistiken, Annoncen, Prospektinformationen, Cartoons) mündlich wiedergeben und bei der Vermittlung von Informationen auf eventuelle einfache Nachfragen eingehen
- Verfügen über sprachliche Mittel:
- Grammatische Strukturen: gefestigtes Repertoire grundlegender grammatischer Strukturen des code parlé und des code écrit zur Realisierung von Kommunikationsabsichten verwenden, insbesondere Futur- und Konditionaltempora, Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen
- Wortschatz: Wortfelder zu stages études, métiers de rêves, compétition und embauche, colocations, grundlegendes Vokabular zur Bildbeschreibung und Erstellung eines Resümees sowie Redemittel zum Austausch über Berufs- und Studieninformationen in Gesprächen und Texten anwenden
Text- und Medienkompetenz
- analytisch-interpretierend: unterschiedliche Texte vor dem Hintergrund ihres spezifischen kulturellen und ökonomischen Kontexts verstehen, analysieren und reflektieren sowie wesentliche Textsortenmerkmale beachten (Annoncen, Erfahrungsberichte, Kommentare/Blogeinträge)
- produktions-/anwendungsorientiert: Internetrecherche zu Berufs- und Tätigkeitsfeldern, eigene Qualifikationen präsentieren, Texte des täglichen Gebrauchs verfassen
Sprachlernkompetenz
- Ein- und zweisprachiges Wörterbuch zur Textererschließung sowie zum Verfassen eigener Texte nutzen
- Kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen
- Das Internet bedarfsgerecht für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen
- Durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren
Sprachbewusstheit
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren
- Den Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem die Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher geplant und Kommunikationsprobleme weitgehend selbständig behoben werden
- Sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: deutsche und franz. Zeitungsartikel, Auszüge aus Jugendzeitschriften und aus Ratgebern; témoignages, offres d‘emploi, Karikaturen, Tagebuch- oder Blogeintrag, Bewerbung, Lebenslauf, Stellenanzeigen
- Medial vermittelte Texte: evtl. Auszüge aus Ton- oder Videodokumentationen (z.B. Berufsportraits) und Spielfilmen (z.B. Auberge espagnole) oder Auszüge aus blogs und Beiträge auf Internetforen
Projektvorhaben
- Mögliche Projekte: Internetrecherche auf:
- Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens: Einbeziehung des zweiwöchigen Berufspraktikums
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext mit Aufgabe zur Sprachmittlung
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben), Präsentation eines Berufes
EF, Vorhaben 2: «Entre attentes et espoirs»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Beziehungen zu Freunden, Familie und anderen Bezugspersonen
- Film „Les Choristes“
Kompetenzstufe B1+ des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
- Orientierungswissen: erweitern, festigen und reflektieren, indem sie ihre Wissensbestände nach und nach vernetzen und die jeweilige kulturelle und weltanschauliche Perspektive berücksichtigen
- Einstellungen und Bewusstheit: sich der kulturellen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen weitgehend bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur grundsätzlich offen und lernbereit begegnen
- Verstehen und Handeln: sich aktiv in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der Differenzerfahrung Verständnis sowie ggf. kritische Distanz bzw. Empathie für den anderen entwickeln
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
- Schreiben: ihre Texte unter Einsatz eines weitgehend angemessenen Stils und Registers adressatengerecht verfassen und unter Beachtung grundlegender textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden.
- Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in informellen Gesprächen und Diskussionen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle einbringen, Meinungen und eigene Positionen vertreten und begründen
- Hör(seh)verstehen: eine der Hörabsicht entsprechende Rezeptionsstrategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden, dabei auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen sowie auffällige, auf Wirkung angelegte Elemente auditiv und audiovisuell vermittelter Texte beim Verstehensprozesss ansatzweise berücksichtigen
- Verfügen über sprachliche Mittel:
- Grammatische Strukturen: gefestigtes Repertoire grundlegender grammatischer Strukturen des code parlé und des code écrit zur Realisierung von Kommunikationsabsichten verwenden (Schwerpunkt: subjonctif, Nebensatz- und Passivkonstruktionen)
- Wortschatz: Wortfelder zu internat, musique, relations; Redemittel zur Personencharakterisierungen in Gesprächen und Texten anwenden
Text- und Medienkompetenz
- analytisch-interpretierend: Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussage sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen
- produktions-/anwendungsorientiert: einfache kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden
Sprachlernkompetenz
- Ein- und zweisprachiges Wörterbuch zur Texterschließung sowie zum Verfassen eigener Texte nutzen
- Kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen
- Durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen
- Eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren.
Sprachbewusstheit
- (reale und fiktive) Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen erkennen
- Sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen
- Über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Zeitungsartikel oder Kommentare zum Film „Les Choristes“
- Medial vermittelte Texte: Spielfilm „Les Choristes“
Projektvorhaben
- Mögliche Projekte:
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Filmausschnitt und einem passenden Begleittext
- Sonstige Leistungen: integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (bei Bedarf), Präsentation langfristiger Aufgaben (Filmkritik, Präsentation der Hauptpersonen)
EF, Vorhaben 3: «Ma vie, les amis et les autres»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Beziehungen zu Familie und Freunden
- Rolle moderner Medien und sozialer Netzwerke
Kompetenzstufe B1+ des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
- Orientierungswissen: erweitern und festigen in Bezug auf folgende Themenfelder: Lebenswirklichkeiten und -träume frankophoner Jugendlicher (Familie, Freundschaften, soziales Umfeld, Versuchungen und Ausbrüche), Beziehungen zwischen den Generationen und Geschlechtern
- Einstellungen und Bewusstheit: sich der kulturellen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen weitgehend bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur grundsätzlich offen und lernbereit begegnen, sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen weitgehend bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektive in Frage stellen und ggf. relativieren.
- Verstehen und Handeln: sich aktiv in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln, sich dabei weitgehend in Denk- und Verhaltensweisen ihres Gegenübers hineinversetzen und angemessen kommunikativ reagieren
Funktionale kommunikative Kompetenz
- Leseverstehen: authentische Texte unterschiedlicher Textsorten zu vertrauten Themen verstehen.
- Sprechen: zusammenhängendes Sprechen: ihre Lebenswelt, Ereignisse, Interessen und Standpunkte, Sachverhalte, Handlungsweisen und Problemstellungen in wichtigen Aspekten darstellen und dazu Stellung nehmen, ggf. kommentieren, und von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben berichten.
- Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Gesprächen angemessen interagieren, Gefühle einbringen, Meinungen und eigene Positionen vertreten und begründen, sich – ggf. nach entsprechender Vorbereitung – in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächssituationen beteiligen sowie bei sprachlichen Schwierigkeiten grundlegende Kompensationsstrategien anwenden.
- Schreiben: unter Beachtung wesentlicher Textsortenmerkmale unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten verfassen und dabei gängige Mitteilungsabsichten realisieren, wesentliche Informationen und zentrale Argumente aus verschiedenen verschiedenen Quellen in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen sowie diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben
- Sprachmittlung: einem Partner relevante Inhalte authentischer Dokumente (z.B. Statistiken, Annoncen, Prospektinformationen, Cartoons) mündlich wiedergeben und bei der Vermittlung von Informationen auf eventuelle einfache Nachfragen eingehen
- Verfügen über sprachliche Mittel: ein grundlegendes Spektrum sprachlicher Mittel weitgehend funktional einsetzen, um Kommunikationssituationen zu bewältigen, dabei ein gefestigtes Repertoire grundlegender grammatischer Strukturen vor allem des code parlé nutzen, typische Aussprache- und Intonationsmuster anwenden und dabei eine zumeist klare Aussprache und angemessene Intonation zeigen. Dabei ggf. auftretende sprachliche Normabweichungen beeinträchtigen die Kommunikation nicht.
Text- und Medienkompetenz
- analytisch-interpretierend: Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, wesentliche Textsortenmerkmale beachten , ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen, ansatzweise einschätzen, welchen Stellenwert der Text insgesamt und in Details für das eigene Sachinteresse bzw. die Bearbeitung einer Aufgabenstellung hat sowie unter Berücksichtigung ihres Welt- und soziokulturellen Orientierungswissens zu den Aussagen des jeweiligen Textes mündlich und schriftlich Stellung beziehen
- produktions-/anwendungsorientiert: nach Vorgabe von Modellen einfache Textsortenwechsel an häufig verwendeten, alltäglichen sowie einfachen literarischen Texten vornehmen sowie einfache kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden.
Sprachlernkompetenz
- Ein- und zweisprachiges Wörterbuch zur zur Textererschließung sowie zum Verfassen eigener Texte nutzen
- Kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen
- Eigenständig und in kooperativen Arbeitsformen auch längerfristige Aufgaben bearbeiten und adressatengerecht dokumentieren/ präsentieren sowie innerhalb der Lerngruppe kriterienorientiert evaluieren
- Unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen
- Sprachliche Mittel und kommunikative Strategien (hier vor allem „Comment participer à une discussion“ und „Comment préparer une présentation orale“ anwenden
Sprachbewusstheit
- Den Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem die Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher geplant und Kommunikationsprobleme weitgehend selbständig behoben werden
- Im Rahmen von Diskussionen und Rollenspielen den Sprachgebrauch bewusst, adressatengerecht und situationsangemessen planen und steuern (hier besonders achten auf code parlé und code écrit
- Über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren
- Sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Zeitungsartikel, Tagebuch- oder Blogeinträge
- Kürzere narrative Texte: Romanausschnitte
- Medial vermittelte Texte: Internetseiten, Internetforen-Beiträge
- Diskontinuierliche Texte: bande dessinée
Projektvorhaben
- Mögliche Projekte:Blog
- Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens: Einbeziehung des zweiwöchigen Berufspraktikums
Lernerfolgsüberprüfung
- Mündliche Prüfung (anstelle einer Klausur)
- Sonstige Leistungen: integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (bei Bedarf), sprachliche Bewältigung von Rollenspielen
EF, Vorhaben 4: «Etre différent et indépendant»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Identität
- Bewerbungen
- Jobs und Praktika
- Austausch- und Arbeitsprogramme der EU
Kompetenzstufe B1+ des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
- Orientierungswissen: erweitern und festigen in Bezug auf folgende Themenfelder: Lebenswirklichkeiten und -träume frankophoner Jugendlicher (Familie, Freundschaften, soziales Umfeld), Beziehungen zwischen den Generationen und Geschlechtern, soziales und politisches Engagement
- Einstellungen und Bewusstheit: sich der kulturellen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen weitgehend bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur grundsätzlich offen und lernbereit begegnen, sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen weitgehend bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektive in Frage stellen und ggf. relativieren.
- Verstehen und Handeln: sich aktiv in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln, sich dabei weitgehend in Denk- und Verhaltensweisen ihres Gegenübers hineinversetzen und angemessen kommunikativ reagieren
Funktionale kommunikative Kompetenz
- Leseverstehen: eine der Leseabsicht entsprechende Strategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden und dabei einem längeren literarischen Text wesentliche thematische Aspekte und wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
- Schreiben: unter Beachtung wesentlicher Textsortenmerkmale unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten verfassen und dabei gängige Mitteilungsabsichten realisieren, wesentliche Informationen und zentrale Argumente aus verschiedenen Quellen in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und unter Beachtung grundlegender textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden
- Sprechen: an Gesprächen teilnehmen: in Gesprächen angemessen interagieren, Gefühle einbringen, Meinungen und eigene Positionen vertreten und begründen sowie sich – ggf. nach entsprechender Vorbereitung – in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächssituationen beteiligen
- Hör(seh)verstehen: zur Erschließung der Textaussage grundlegendes externes Wissen heranziehen sowie textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren und beim Verstehensprozess auffällige, auf Wirkung angelegte Elemente auditiv und audiovisuell vermittelter Texte ansatzweise berücksichtigen
- Verfügen über sprachliche Mittel: ein grundlegendes Spektrum sprachlicher Mittel aus den Bereichen Wortschatz, Grammatik und Orthographie, insbesondere des code écrit, zur Realisierung ihrer Kommunikationsabsicht verwenden
Text- und Medienkompetenz
- analytisch-interpretierend: Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, wesentliche Textsortenmerkmale beachten , ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen, grundlegende, auf den Inhalt bezogene Verfahren der Textanalyse und -interpretation mündlich und schriftlich anwenden und unter Berücksichtigung ihres Welt- und soziokulturellen Orientierungswissensmündlich und schriftlich Stellung beziehen
- produktions-/anwendungsorientiert: Texte des täglichen Gebrauchs verfassen sowie einfache kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden
Sprachlernkompetenz
- Ein- und zweisprachiges Wörterbuch zur Textererschließung sowie zum Verfassen eigener Texte nutzen
- Kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen
- Eigenständig langfristige Aufgaben bearbeiten (s. Projekt) und adressatengerecht dokumentieren/ präsentieren
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren
- Sprachliche Mittel und kommunikative Strategien anwenden
Sprachbewusstheit
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren
- Den Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem die Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher geplant und Kommunikationsprobleme weitgehend selbständig behoben werden
- Sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen
- Im Rahmen von Diskussionen und Rollenspielen den Sprachgebrauch bewusst, adressatengerecht und situationsangemessen planen und steuern (hier besonders achten auf code parlé und code écrit)
Texte und Medien
- Literarische Texte: Ganzschrift (Roman), z. B. Oscar et la dame rose von Eric-Emmanuel Schmitt
- Medial vermittelte Texte: ggf. Ausschnitte aus der Romanverfilmung
Projektvorhaben
- Mögliche Projekte: Lesetagebuch
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem literarischen Text, ggf. mit Alternativaufgabe im AFB III
- Sonstige Leistungen: integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (bei Bedarf), Lesetagebuch, sprachliche Bewältigung von Rollenspielen
Qualifikationsphase
Überblick: Unterrichtsvorhaben, Themenfelder und Leistungsüberprüfungen in Q1 und Q2
Unterrichtsvorhaben
| Stufe Q1 | Titel | Inhaltliche Schwerpunkte |
|---|---|---|
| 1 | «Vivre dans une métropole» | Glanz und Schattenseiten des Lebens in der Großstadt (Paris, Brüssel) Die Großstadt als kultureller und multinationaler Gemeinschaftsraum (Culture banlieue) |
| 2 | «Vivre, bouger, étudier et travailler en ville et à la campagne» | Stadtleben versus Landleben (Aspekte aus den Bereichen Umwelt, Mobilität, Arbeits- und Berufswelt) Regionale Identität und Diversität an ausgewählten Beispielen (Frankreich und Belgien) |
| 3 | «Le passé colonial et son héritage social» | Koloniale Vergangenheit Frankreichs und nationale Identität Möglichkeiten und Grenzen von Immigration und Integration Culture banlieue |
| 4 | «La France et un pays exemplaire de l’Afrique subsaharienne: » | Landeskundlicher Überblick über ein ausgewähltes Land (z. B. Senegal) Chancen, Probleme und Zukunftsperspektiven auf Grundlage des kolonialen Erbes |
| Stufe Q2 | Titel | Inhaltliche Schwerpunkte |
| 1 | «Conceptions de mode de vie» | Individuelle Lebensentwürfe und Lebensformen in der modernen Gesellschaft |
| 2 | «Problèmes et questions existentiels» | Individuum im Spannungsfeld der Gemeinschaft Persönliche Freiheit und gesellschaftliche Zwänge |
| 3 | «Les rapports franco-allemands au vu de leur responsabilité pour l’Europe» | Deutsch-französische Beziehungen im Verlauf der Geschichte Zusammenarbeit in Europa (in Politik, Ökologie, Ökonomie und Kultur) Studienwahl und Berufswelt im internationalen Kontext |
Anmerkungen
- Die fachspezifischen Schwerpunktsetzungen in der Qualifikationsphase gelten für einzelne Abiturjahrgänge. Sie stellen keine dauerhaften Festlegungen dar.
- Die Vorgaben für Abiturjahrgänge, soweit vorhanden, sind im Bildungsportal des Schulministeriums einsehbar.
Themenfelder gemäß Kernlehrplan
- Entrer dans le monde du travail
- Studienwahl und Berufswelt im internationalen Kontext
- Vivre dans un pays francophone
- Immigration und Integration
- regionale Diversität
- nationale Identität (nur LK)
- (R-)Evolutions historiques et culturelles
- deutsch-französische Beziehungen
- koloniale Vergangenheit
- culture banlieue
- Gesellschaft im Spiegel der Literatur (nur LK)
- Identités et questions existentielles
- Lebensentwürfe und -stile im Spiegel der Literatur, Film- und Theaterkunst
- Familienstrukturen im Wandel und Umbruch (nur LK)
- Défis et visions de l’avenir
- deutsch-französische Zusammenarbeit mit Blick auf Europa
- Umwelt
- Technologie und Wissenschaft (nur LK)
Absprachen zu den Schwerpunkten bei den schriftlichen Leistungsüberprüfungen in der Qualifikationsphase
| Zeitpunkt | Schreiben | Lesen | Hör-/Hörsehverstehen | Sprechen | Sprachmittlung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1 | ||||||
| 1. Quartal | X | X | X | |||
| 2. Quartal | X | X | X | |||
| 3. Quartal | X | X | X | |||
| 4. Quartal | X | X | X | |||
| Q2 | ||||||
| 1. Quartal | X | mündliche Prüfung | ||||
| 2. Quartal | X | X | ||||
| 3. Quartal | Klausur unter Abiturbedingungen* | |||||
* In der Klausur unter Abiturbedingungen orientieren sich die Aufgaben an den vorgegebenen Aufgabenarten für den jeweiligen Abiturjahrgang.
Q1, Vorhaben 1: «Vivre dans une métropole»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Glanz und Schattenseiten des Lebens in der Großstadt (Paris, Brüssel)
- Die Großstadt als kultureller und multinationaler Gemeinschaftsraum
- evtl.: Culture banlieue
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektive in Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren.
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Hörverstehen und Hörsehverstehen
- umfangreichen auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- zur Erschließung der Textaussage externes Wissen heranziehen sowie textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
- Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen.
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- Texte vor dem Hintergrund typischer Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen.
Sprechen
- in informellen Gesprächen und Diskussionen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle flüssig einbringen, Meinungen und eigene Positionen vertreten und begründen sowie divergierende Standpunkte abwägen, bewerten und kommentieren,
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden,
- Sachverhalte, Handlungsweisen und Problemstellungen erörtern, dabei wesentliche Punkte in angemessener Weise hervorheben und dazu begründet Stellung nehmen.
Schreiben
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen,
- unter Beachtung textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- erweiterte sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel, gattungs- und textsortenspezifische Merkmale sowie filmische Gestaltungsmittel erfassen, Wirkungsabsichten erkennen und diese funktional mündlich und schriftlich erläutern,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach- und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
- nach Vorgabe von Modellen Textsortenwechsel an alltäglichen sowie literarischen Texten vornehmen,
- komplexere kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen frankophonen Aspekten nutzen,
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten kommunikation (Artikel der Printmedien, Brief)
- literarische Texte: lyrische Texte (Gedichte einer oder mehrerer Epochen)
- diskontniuierliche Texte: Grafiken (Statistiken)
- medial vermittelte Texte: auditive Formate (Radioformate, Podcasts)
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext oder einem fiktionalen Text mit Aufgabe zum Hör- oder Hörsehverstehen, vorzugsweise Aufgabenart 1.1
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q1, Vorhaben 2: «Paris n’est pas la France»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Stadtleben versus Landleben (Aspekte aus den Bereichen Umwelt, Mobilität, Arbeits- und Berufswelt)
- Regionale Identität und Diversität an ausgewählten Beispielen (Frankreich und Belgien)
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur sowie sprachlich herausfordernden Kommunikationssituationen grundsätzlich offen und lernbereit begegnen,
- sich fremdkultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen, die von den eigenen Vorstellungen abweichen, bewusst werden und ihnen Toleranz entgegenbringen, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden,
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- Texte vor dem Hintergrund typischer Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- selbstständig eine der Leseabsicht entsprechende Strategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden.
Sprechen
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden.
- sprachlich bzw. inhaltlich komplexere Arbeitsergebnisse darstellen, auch längere Präsentationen darbieten, kommentieren und ggf. auf Nachfragen eingehen,
Schreiben
- unter Beachtung eines breiteren Spektrums von Textsortenmerkmalen unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten der öffentlichen und privaten Kommunikation verfassen und dabei erweiterte Mitteilungsabsichten realisieren,
- diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
Sprachmittlung
- als Sprachmittler unter Einsatz kommunikativer Strategien in informellen und strukturierten formalisierten Kommunikationssituationen wesentliche Aussagen und Aussageabsichten in die jeweilige Zielsprache sinngemäß übertragen,
- bei der Vermittlung in die jeweils andere Sprache unter Berücksichtigung des Welt- und Kulturwissens der Kommunikationspartnerinnen und -partner für das Verstehen erforderliche detailliertere Erläuterungen hinzufügen.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- erweiterte sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel, gattungs- und textsortenspezifische Merkmale sowie filmische Gestaltungsmittel erfassen, Wirkungsabsichten erkennen und diese funktional mündlich und schriftlich erläutern,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach- und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen,
- unter Berücksichtigung des jeweiligen textkommunikativen Zusammenhangs einschätzen, welchen Stellenwert der Text insgesamt und in Details für das eigene Sachinteresse bzw. die Bearbeitung einer Aufgabenstellung hat.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
- komplexere kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen frankophonen Aspekten nutzen,
- Verfahren zur Auswertung vornehmlich vorgegebener Quellen aufgabenspezifisch und zielorientiert mündlich und schriftlich anwenden,
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten kommunikation (Artikel der Printmedien, Brief) und Texte berufsorientierter Dimension (Bewerbung, Lebenslauf, Firmenexposé)
- Literarische Texte: lyrische Texte (Gedichte einer oder mehrerer Epochen)
- Diskontniuierliche Texte: Grafiken (Statistiken)
- Medial vermittelte Texte: auditive Formate (Radioformate, Podcasts) und digitale Texte (Internetseiten)
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext oder einem fiktionalen Text mit Aufgabe zur Sprachmittlung, vorzugsweise Aufgabenart 1.1
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q1, Vorhaben 3: «Le passé colonial et son héritage social»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Koloniale Vergangenheit Frankreichs und nationale Identität
- Möglichkeiten und Grenzen von Immigration und Integration
- Culture banlieue
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren
- sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung ein vertieftes Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- selbstständig eine der Leseabsicht entsprechende Strategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden.
Sprechen
- sich unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächssituationen aktiv beteiligen und interagieren,
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden.
- sprachlich bzw. inhaltlich komplexere Arbeitsergebnisse darstellen, auch längere Präsentationen darbieten, kommentieren und ggf. auf Nachfragen eingehen.
Schreiben
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen,
- diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
Sprachmittlung
- als Sprachmittler unter Einsatz kommunikativer Strategien in informellen und strukturierten formalisierten Kommunikationssituationen wesentliche Aussagen und Aussageabsichten in die jeweilige Zielsprache sinngemäß übertragen,
- bei der Vermittlung in die jeweils andere Sprache unter Berücksichtigung des Welt- und Kulturwissens der Kommunikationspartnerinnen und -partner für das Verstehen erforderliche detailliertere Erläuterungen hinzufügen.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach- und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen,
- unter Berücksichtigung des jeweiligen textkommunikativen Zusammenhangs einschätzen, welchen Stellenwert der Text insgesamt und in Details für das eigene Sachinteresse bzw. die Bearbeitung einer Aufgabenstellung hat.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
- komplexere kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen frankophonen Aspekten nutzen,
- Verfahren zur Auswertung vornehmlich vorgegebener Quellen aufgabenspezifisch und zielorientiert mündlich und schriftlich anwenden,
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten Kommunikation (Artikel der Printmedien, Rede, Brief) und evtl. Texte berufsorientierter Dimension (Bewerbung, Lebenslauf, Firmenexposé)
- literarische Texte: kurzer zeitgenössischer Roman (z. B. Anne ici – Sélima là-bas) oder kürzere Erzählung
- diskontinuierliche Texte: Karikaturen
- medial vermittelte Texte: evtl. Radioformate, Podcasts, Internetseiten
Projektvorhaben
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext oder einem fiktionalen Text mit Aufgabe zur Sprachmittlung, vorzugsweise Aufgabenart 1.1
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q1, Vorhaben 4: «Le Sénégal en route vers le 21e siècle»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Landeskundlicher Überblick über ein ausgewähltes Land (z. B. Senegal)
- Chancen, Probleme und Zukunftsperspektiven auf Grundlage des kolonialen Erbes
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur sowie sprachlich herausfordernden Kommunikationssituationen grundsätzlich offen und lernbereit begegnen,
- sich fremdkultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen, die von den eigenen Vorstellungen abweichen, bewusst werden und ihnen Toleranz entgegenbringen, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden,
- fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen einordnen,
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren
- sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung ein vertieftes Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln,
- in interkulturellen Handlungssituationen eigene Lebenserfahrungen und Sichtweisen mit denen der französischsprachigen Bezugskulturen differenziert vergleichen, diskutieren und problematisieren und sich dabei reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen ihres Gegenübers hineinversetzen und angemessen kommunikativ reagieren.
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Hörverstehen und Hörsehverstehen
- umfangreichen auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- zur Erschließung der Textaussage externes Wissen heranziehen sowie textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
- Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen,
- selbstständig eine der Hörabsicht entsprechende Rezeptionsstrategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden.
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen.
Sprechen
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden.
Schreiben
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- erweiterte sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel, gattungs- und textsortenspezifische Merkmale sowie elementare filmische Gestaltungsmittel erfassen, Wirkungsabsichten erkennen und diese funktional mündlich und schriftlich erläutern,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach- und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen frankophonen Aspekten nutzen,
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten Kommunikation, z. B. Zeitungsartikel, Briefe und Tagebuch- oder Blogeinträge
- Literarische Texte: Gedichte, kürzere Erzählung eines frankophonen Kulturraums
- Diskontinuierliche Texte: evtl. bande dessinée, Statistiken
- Medial vermittelte Texte: auditive und audiovisuelle Formate, z. B. zeitgenössischer Spielfilm (z. B. Comme un lion), evtl. in Auszügen, und digitale Texte (Internetseiten)
Projektvorhaben
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext oder einem fiktionalen Text mit Aufgabe zum Hör- oder Hörsehverstehen, vorzugsweise Aufgabenart 1.1
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q2, Vorhaben 1: «Conceptions de mode de vie»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Individuelle Lebensentwürfe und Lebensformen in der modernen Gesellschaft
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich fremdkultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen, die von den eigenen Vorstellungen abweichen, bewusst werden und ihnen Toleranz entgegenbringen, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden,
- fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen einordnen,
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren
- sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung ein vertieftes Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln.
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Hörverstehen und Hörsehverstehen
- der Kommunikation im Unterricht, Gesprächen, Präsentationen und Diskussionen mit komplexeren Argumentationen folgen.
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen.
Sprechen
- in informellen Gesprächen und Diskussionen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle flüssig einbringen, Meinungen und eigene Positionen vertreten und begründen sowie divergierende Standpunkte abwägen, bewerten und kommentieren,
- sich unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächssituationen aktiv beteiligen und interagieren,
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden.
- Ihre Lebenswelt, Persönlichkeiten, Ereignisse, Interessen und Standpunkte weitgehend differenziert darstellen, kommentieren sowie von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben weitgehend klar und detailliert berichten,
- Sachverhalte, Handlungsweisen und Problemstellungen erörtern, dabei wesentliche Punkte in angemessener Weise hervorheben und dazu begründet Stellung nehmen,
- Texte kohärent vorstellen, problematisieren und kommentieren.
Schreiben
- unter Beachtung eines breiteren Spektrums von Textsortenmerkmalen unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten der öffentlichen und privaten Kommunikation verfassen und dabei erweiterte Mitteilungsabsichten realisieren,
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen,
- unter Beachtung textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- ein erweitertes, gefestigtes Repertoire grundlegender grammatischer Strukturen des code parlé und des code écrit zur Realisierung ihrer Kommunikationsabsicht funktional verwenden,
- ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster nutzen und dabei eine klare Aussprache und angemessene Intonation zeigen. Auf repräsentative Formen der Aussprache können sie sich einstellen und diese verstehen, wenn überwiegend deutlich artikuliert gesprochen wird,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach- und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
- nach Vorgabe von Modellen einfache Textsortenwechsel an häufig verwendeten, alltäglichen sowie einfachen literarischen Texten vornehmen.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten Kommunikation
- Literarische Texte: zeitgenössischer Roman (z. B. No et moi oder La petite voleuse) oder kürzere Erzählung
- Diskontinuierliche Texte: Statistiken
Projektvorhaben
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: mündliche Prüfung
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q2, Vorhaben 2: «Problèmes et questions existentiels»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Individuum im Spannungsfeld der Gemeinschaft
- Persönliche Freiheit und gesellschaftliche Zwänge
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen einordnen,
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren.
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Hörverstehen und Hörsehverstehen
- der Kommunikation im Unterricht, Gesprächen, Präsentationen und Diskussionen mit komplexeren Argumentationen folgen.
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- Texte vor dem Hintergrund typischer Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen.
Sprechen
- sich unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen in unterschiedlichen Rollen an formalisierten Gesprächssituationen aktiv beteiligen und interagieren,
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden.
- Ihre Lebenswelt, Persönlichkeiten, Ereignisse, Interessen und Standpunkte weitgehend differenziert darstellen, kommentieren sowie von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben weitgehend klar und detailliert berichten,
- Sachverhalte, Handlungsweisen und Problemstellungen erörtern, dabei wesentliche Punkte in angemessener Weise hervorheben und dazu begründet Stellung nehmen.
Schreiben
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen,
- ihre Texte durch den Einsatz eines angemessenen Stils und Registers sowie adäquater Mittel der Leserleitung gestalten,
- unter Beachtung textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- erweiterte sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel, gattungs- und textsortenspezifische Merkmale sowie elementare filmische Gestaltungsmittel erfassen, Wirkungsabsichten bei geläufigen Texten erkennen und diese ansatzweise mündlich und schriftlich erläutern,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen und unter Berücksichtigung ihres Welt- und soziokulturellen Orientierungswissens zu den Aussagen des jeweiligen Textes mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor herstellen.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen,
- nach Vorgabe von Modellen einfache Textsortenwechsel an häufig verwendeten, alltäglichen sowie einfachen literarischen Texten vornehmen.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten Kommunikation
- Literarische Texte: dramatische Texte, z. B. zeitgenössisches Kurzdrama (z. B. Huis-clos), evtl. in Auszügen, bzw. Drehbuchauszüge (z. B. aus Intouchables)
Projektvorhaben
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Aufgaben zu einem Sachtext oder einem fiktionalen Text zur Überprüfung der Schreib- und Lesekompetenz
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Q2, Vorhaben 3: «Les rapports franco-allemands au vu de leur responsabilité pour l’Europe»
Inhaltliche Schwerpunkte
- Deutsch-französische Beziehungen im Verlauf der Geschichte
- Zusammenarbeit in Europa (in Politik, Ökologie, Ökonomie und Kultur)
- Studienwahl und Berufswelt im internationalen Kontext
Kompetenzstufe B2 des GeR
Schwerpunktmäßig zu erwerbende kommunikative Kompetenzen sind nachfolgend kursiv gedruckt
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
- sich der kulturellen und sprachlichen Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur sowie sprachlich herausfordernden Kommunikationssituationen grundsätzlich offen und lernbereit begegnen,
- sich fremdkultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen, die von den eigenen Vorstellungen abweichen, bewusst werden und ihnen Toleranz entgegenbringen, sofern Grundprinzipien friedlichen und respektvollen Zusammenlebens nicht verletzt werden,
- fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen einordnen,
- sich ihrer eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen bewusst werden, sie auch aus Gender-Perspektivein Frage stellen und ggf. relativieren bzw. revidieren
- sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen hineinversetzen (Perspektivwechsel) und aus der spezifischen Differenzerfahrung ein vertieftes Verständnis sowie ggf. kritische Distanz (auch zur eigenen Kultur) bzw. Empathie für den anderen entwickeln,
- in interkulturellen Handlungssituationen eigene Lebenserfahrungen und Sichtweisen mit denen der französischsprachigen Bezugskulturen differenziert vergleichen, diskutieren und problematisieren und sich dabei reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen ihres Gegenübers hineinversetzen und angemessen kommunikativ reagieren,
- in formellen wie informellen interkulturellen Begegnungssituationen kulturspezifische Konventionen und Besonderheiten sensibel beachten und flexibel interagieren,
- mögliche sprachlich-kulturell bedingte Missverständnisse und Konflikte antizipieren und vermeiden bzw. aufklären und überwinden,
- mit französischsprachigen Kommunikationspartnern sensibel einen (ggf. auch kontroversen) interkulturellen Diskurs über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Hintergründe kulturell geprägter Haltungen sowie über Chancen und Herausforderungen kultureller Begegnung führen.
Funktionale kommunikative Kompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
Hörverstehen und Hörsehverstehen
- umfangreichen auditiv und audiovisuell vermittelten Texten die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- der Kommunikation im Unterricht, Gesprächen, Präsentationen und Diskussionen mit komplexeren Argumentationen folgen,
- zur Erschließung der Textaussage externes Wissen heranziehen sowie textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
- selbstständig eine der Hörabsicht entsprechende Rezeptionsstrategie (global, detailliert und selektiv) funktional anwenden.
Leseverstehen
- bei Sach- und Gebrauchstexten, literarischen sowie mehrfach kodierten Texten die Gesamtaussage erfassen, thematische Aspekte sowie wichtige Details entnehmen und diese Informationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen,
- Texte vor dem Hintergrund typischer Gattungs- und Gestaltungsmerkmale inhaltlich erfassen,
- explizite und implizite Informationen erkennen und in den Kontext der Gesamtaussage einordnen.
Sprechen
- bei sprachlichen Schwierigkeiten Kompensationsstrategien funktional anwenden,
- Ihre Lebenswelt, Persönlichkeiten, Ereignisse, Interessen und Standpunkte weitgehend differenziert darstellen, kommentieren sowie von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben weitgehend klar und detailliert berichten,
- Sachverhalte, Handlungsweisen und Problemstellungen erörtern, dabei wesentliche Punkte in angemessener Weise hervorheben und dazu begründet Stellung nehmen.
Schreiben
- unter Beachtung eines breiteren Spektrums von Textsortenmerkmalen unterschiedliche Typen von Sach- und Gebrauchstexten der öffentlichen und privaten Kommunikation verfassen und dabei erweiterte Mitteilungsabsichten realisieren,
- Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen sachgerecht in die eigene Texterstellung bzw. Argumentation einbeziehen und Standpunkte durch einfache Begründungen/Beispiele stützen bzw. widerlegen,
- diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben,
- ihre Texte durch den Einsatz eines angemessenen Stils und Registers sowie adäquater Mittel der Leserleitung gestalten,
- unter Beachtung textsortenspezifischer Merkmale verschiedene Formen des kreativen Schreibens anwenden.
Sprachmittlung
- bei der Vermittlung von Informationen auf Nachfragen eingehen.
Verfügen über sprachliche Mittel
- einen erweiterten allgemeinen und auf das soziokulturelle Orientierungswissen bezogenen Wortschatz sowie ein breites Textbesprechungs- und Textproduktionsvokabular zielorientiert nutzen und in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten die französische Sprache als Arbeitssprache verwenden,
- erweiterte Kenntnisse der Regeln französischer Orthografie und Zeichensetzung nutzen.
Text- und Medienkompetenz
Die Schüler und Schülerinnen können
– im Rahmen des besprechenden Umgangs mit Texten
- ihr Erstverstehen und ihre Deutung kritisch reflektieren und ggf. revidieren,
- Texte vor dem Hintergrund ihres spezifisch kommunikativen und kulturellen Kontextes verstehen, ihnen die Gesamtaussage, Hauptaussagen sowie wichtige Details zu Personen, Handlungen, Ort und Zeit entnehmen, sie mündlich und schriftlich wiedergeben und zusammenfassen,
- Texte unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und ggf. historischen Bedingtheit deuten und Verfahren des textbezogenen Analysierens / Interpretierens weitgehend selbstständig mündlich und schriftlich anwenden,
- erweiterte sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel, gattungs- und textsortenspezifische Merkmale sowie elementare filmische Gestaltungsmittel erfassen, Wirkungsabsichten erkennen und diese funktional mündlich und schriftlich erläutern,
- unter Verwendung von plausiblen Belegen sowie unter Berücksichtigung ihres Welt-, Sach und Orientierungswissens mündlich und schriftlich Stellung beziehen, Texte mit anderen Texten in relevanten Aspekten mündlich und schriftlich vergleichen und ggf. mündlich und schriftlich Bezüge zur Autorin bzw. zum Autor begründet herstellen.
– im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten
- in Anlehnung an unterschiedliche Ausgangstexte Texte expositorischer, deskriptiver, narrativer, instruktiver sowie argumentativ-appellativer Ausrichtung verfassen.
– im Rahmen der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung mit Medien
- das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen frankophonen Aspekten nutzen,
- Verfahren zur Auswertung vornehmlich vorgegebener Quellen aufgabenspezifisch und zielorientiert mündlich und schriftlich anwenden,
- zur zielorientierten Darstellung von Arbeitsergebnissen und Mitteilungsabsichten unter Anleitung sach- und adressatengerecht mündlich und schriftlich agieren.
Sprachlernkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können
- (auch außerunterrichtliche) Gelegenheiten für fremdsprachliches Lernen nutzen, um den eigenen Spracherwerb zu intensivieren,
- kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte bearbeiten, Anregungen von anderen kritisch aufnehmen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Sprachenlernen ziehen,
- durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene Sprachkompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen,
- eine der kommunikativen Absicht entsprechende Rezeptionsstrategie anwenden,
- unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien für das eigene Sprachenlernen und die Informationsbeschaffung nutzen,
- Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ planen, umsetzen und evaluieren,
- Arbeitsergebnisse in der Fremdsprache sachgerecht dokumentieren, intentions- und adressatenorientiert präsentieren und den erreichten Arbeitsstand weitgehend selbstständig und im Austausch mit anderen evaluieren,
- fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Frage- und Aufgabenstellungen nutzen.
Sprachbewusstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- sprachliche Regelmäßigkeiten, Normabweichungen und Varietäten des Sprachgebrauchs benennen,
- Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen benennen und reflektieren,
- über Sprache gesteuerte markante Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben,
- ihren Sprachgebrauch reflektiert an die Erfordernisse der Kommunikationssituation anpassen, indem sie ihre Kommunikation weitgehend bedarfsgerecht und sicher planen und ihre Kommunikationsprobleme weitgehend selbstständig beheben.
Texte und Medien
- Sach- und Gebrauchstexte: Texte der öffentlichen und privaten Kommunikation (Artikel der Printmedien, Rede, Brief) sowie Texte berufsorientierter Dimension (Bewerbung, Lebenslauf, Firmenexposé)
- Diskontinuierliche Texte: Bild-Text-Kombinationen (bande dessinée, Karikaturen), Grafiken und Statistiken
- Medial vermittelte Texte: audiovisuelle Formate und digitale Texte (Internetseiten)
Projektvorhaben
Lernerfolgsüberprüfung
- Klausur: Klausur unter Abiturbedingungen (Aufgaben orientieren sich an den vorgegebenen Aufgabenarten für den jeweiligen Abiturjahrgang)
- Sonstige Leistungen: bei Bedarf integrierte Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen (Wortfelder s. oben)
Leistungsbewertung
Die Vereinbarungen der Fachkonferenz Französisch konkretisieren das Leistungskonzept der Schule.
Vereinbarungen zur Leistungsbewertung der Sonstigen Mitarbeit
Die Gesamtnote der Sonstigen Mitarbeit im Fach Französisch ergibt sich aus den in der Tabelle aufgeführten Leistungen. Darüber hinaus können Tests, Referate etc., sofern sie vom Fachlehrer eingefordert werden, angemessen bei der Notenbildung berücksichtigt werden. Derartige Teilleistungen sind jedoch nicht verpflichtend.
Zur Einordnung in eine Notenkategorie müssen nicht immer alle Kriterien zu 100% zutreffen. Manchmal spiegelt eine Schülerleistung auch zwei Notenkategorien wider. Es ist dann Sache des Fachlehrers, eine Entscheidung und Gewichtung vorzunehmen, zumal sich die Gewichtung der verschiedenen Bereiche an den jeweiligen Schwerpunkten orientiert, die vom Fachlehrer gesetzt werden. Auch die Art des Kurses spielt eine Rolle: Im Leistungskurs kommt z. B. Teilbereich III (Sprachliche Qualität) eine größere Bedeutung zu als im Grundkurs.
Hausaufgaben werden nicht bewertet, ihre Anfertigung gehört allerdings zu den Pflichten der Schüler, und Unterrichtsbeiträge auf der Basis von Hausaufgaben werden bei der Leistungsbewertung durchaus berücksichtigt.
| Entwurfsfassung vom 24.02.2013 | I Häufigkeit der Mitarbeit | II Inhaltliche und kommunikative Qualität der Mitarbeit | III Sprachliche Qualität der Mitarbeit | IV Arbeitshaltung / Leistungsbereitschaft |
|---|---|---|---|---|
| sehr gut Die Leistung entspricht in diesem Bereich den Anforderungen in besonderem Maße. | Der Schüler arbeitet in jeder Stunde immer mit (mit Bereitschaft zum Zurückstecken). | Der Schüler nutzt möglichst häufig die Gelegenheit der Gesprächseröffnung am Stundenanfang oder bei neuen Fragestellungen. Er findet oft Lösungswege, steuert neue Ideen bei oder entwickelt Ideen von Mitschülern weiter. | Der Schüler beherrscht Aussprache, Grammatik und eingeführtes Vokabular sehr sicher. Fehler unterlaufen ihm nur selten und werden teilweise selbst korrigiert. Französische Arbeitsanweisungen werden immer verstanden. | Der Schüler hat immer alle Materialien mit. Arbeitsblätter werden immer vollständig bearbeitet. Er ist stets aufmerksam, arbeitet immer konzentriert, zügig und zielgerichtet mit und geht sachlich auf andere ein. Er ist stets bereit, zusätzliche Leistungen in den Unterricht mit einzubringen. |
| gut Die Leistung entspricht in diesem Bereich voll den Anforderungen. | Der Schüler arbeitet in jeder Stunde mehrfach mit. | Der Schüler nutzt manchmal die Gelegenheit der Gesprächseröffnung und hat manchmal gute Ideen und Lösungsansätze. Er geht auf Beiträge von Mitschülern ein. | Der Schüler beherrscht Aussprache, Grammatik und das eingeführte Vokabular weitgehend, formuliert meist klar und macht nur wenig Fehler. Er kann auf französische Anweisungen meistens reagieren | Der Schüler hat fast immer alle Materialien mit. Arbeitsblätter werden meist vollständig bearbeitet. Er hört aufmerksam zu und geht sachlich auf andere ein. Er arbeitet meist konzentriert, zügig und zielgerichtet mit. Er ist häufig bereit, zusätzliche Leistungen in den Unterricht mit einzubringen. |
| befriedigend Die Leistung entspricht in diesem Bereich im Allgemeinen den Anforderungen. | Der Schüler arbeitet (wenn auch nicht in jeder Stunde) häufig mit. | Der Schüler nutzt nur selten die Gelegenheit der Gesprächseröffnung, sucht selten neue Lösungswege, kann aber Gelerntes wiedergeben, sinnvoll Fragen stellen und geht auf Beiträge von Mitschülern ein. | Der Schüler macht Fehler in Aussprache und Grammatik. Seine Beiträge sind nicht immer präzise und zeigen Schwächen im Wortschatz. Frz. Arbeitsanweisungen werden nicht immer verstanden. | Der Schüler hat meist alle Materialien mit, bearbeitet Arbeitsblätter weitgehend und vervollständigt sie bei der Besprechung im Unterricht. Er kann sich aber nicht immer sofort oder nicht immer durchgehend auf die gestellten Aufgaben konzentrieren und geht nicht immer auf andere ein. Zusätzliche Leistungen erbringt er nur nach Aufforderung. |
| ausreichend Die Leistung zeigt in diesem Bereich Mängel, entspricht im Ganzen jedoch den Anforderungen. | Der Schüler arbeitet nur selten freiwillig mit, sondern muss häufiger aufgefordert werden. | Der Schüler kann Gelerntes meist grob wiedergeben, aber nicht immer anwenden. Er verhält sich abwartend, bringt den Unterricht nicht voran, wiederholt z. T. bereits Gesagtes. | Aussprache und Grammatik sind häufig fehlerhaft, Defizite im Wortschatz erkennbar. Der Schüler weicht gelegentlich auf die deutsche Sprache aus und versteht frz. Arbeitsanweisungen häufig nicht. | Dem Schüler fehlen manchmal Materialien, Arbeitsblätter werden nur unvollständig bearbeitet und nicht immer ergänzt. Er geht selten auf andere ein und ist häufig unkonzentriert bei der Bearbeitung von Aufgaben. Er ist selten bereit, andere Leistungen in den Unterricht einzubringen. |
| mangelhaft Die Leistung entspricht in diesem Bereich nicht den Anforderungen. Grundkenntnisse sind vorhanden, Mängel können in absehbarer Zeit behoben werden. | Der Schüler arbeitet ganz selten freiwillig mit, sondern muss fast immer aufgefordert werden. | Der Schüler kann nur ganz einfache, reproduktive Beiträge liefern. Häufig wiederholt er bereits Gesagtes oder seine Beiträge haben wenig mit der eigentlichen Fragestellung zu tun. | Aussprache und Grammatik sind sehr fehlerhaft, der Wortschatz sehr eingeschränkt. Der Schüler muss immer wieder auf die deutsche Sprache ausweichen. Auf französische Anweisungen reagiert er nur selten. | Der Schüler hat oft keine Materialien mit, auch Arbeitsblätter fehlen teilweise oder sind unvollständig. Er geht kaum auf andere ein, seine Beiträge sind nur selten unterrichtsdienlich. Häufig verzögert er den Arbeitsbeginn und ist unkonzentriert. Andere Leistungen werden fast nie in den Unterricht eingebracht. |
| ungenügend Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen. Die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können. | Der Schüler arbeitet auch nach Aufforderung nicht mit. | Selbst einfache Beiträge des Schülers sind in hohem Maße mit Fehlern behaftet und/oder haben nur wenig mit der Fragestellung zu tun. Er kann Gelerntes nicht anwenden und dem Unterricht kaum folgen. | Äußerungen auf Französisch sind kaum möglich, so dass der Schüler fast nur auf Deutsch antwortet. Französische Arbeitsanweisungen werden nicht verstanden. | Der Schüler hat seine Materialien nur selten mit, Arbeitsblätter fehlen oder werden allenfalls ansatzweise bearbeitet und nicht ergänzt. Er ist nicht bereit, auf andere einzugehen oder ihrer Leistung Wertschätzung entgegenzubringen. Auch nach Aufforderung bringt er keine anderen Leistungen ein. |
Standardsicherung
Standardsicherung im Fach Französisch
Im Fach Französisch gibt es, anders als in Deutsch, Englisch und Mathematik, außer den zentralen Abiturprüfungen keine landesweiten Vergleichsarbeiten oder Lernstandserhebungen. Die Sicherung einheitlicher Standards erfolgt daher vor allem durch die Umsetzung der kompetenzorientierten schulinternen Lehrpläne, durch Absprachen der Fachkollegen eines Jahrgangs und den kollegialen Austausch von Material und Klassenarbeiten. Vereinzelt werden auch Parallelarbeiten geschrieben.
Hausaufgaben
Eigenständig und außerhalb des Unterrichts zu bearbeitende Aufgaben sind unverzichtbarer Bestandteil des Französischunterrichts. Sie werden gemeinhin als „Hausaufgaben“ bezeichnet. Da sie jedoch im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung auch in der Schule erledigt werden können, wird im Folgenden der Begriff „Lernaufgaben“ verwendet.
Lernaufgaben dienen vor allem der Sicherung und der Anwendung des im Unterricht vermittelten Stoffes. Darüber hinaus können sie auch vorbereitenden Charakter haben. Durch die zeitliche Begrenzung auf durchschnittlich 10 bis 15 Minuten pro Unterrichtsstunde, die angesichts des gebundenen Ganztages vorgenommen wurde, ist das Verfassen längerer Texte, so sinnvoll es auch ist, kaum noch möglich. Daher beschränken sich die meisten Lernaufgaben auf die schriftliche Bearbeitung von Grammatik- oder Wortschatzübungen und die Produktion kleinerer, überschaubarer Texte. Zum Erreichen der Lernziele ist es dringend erforderlich, dass diese Aufgaben regelmäßig und sorgsam angefertigt und, falls nicht anders vereinbart, in der Folgestunde vorgelegt werden, damit die Aufgaben bei der Besprechung im Unterricht kontrolliert und ggf. korrigiert werden können.
Alternativ dazu ist es möglich, die „Lernzeiten“ mehrerer Unterrichtsstunden zusammenzufassen und umfangreichere Texte über einen längeren Bearbeitungszeitraum erstellen zu lassen.
Das Lernen und regelmäßige Wiederholen von Vokabeln muss jedoch zusätzlich erfolgen. Auch das Üben für schriftliche Leistungsüberprüfungen ist in dem festgelegten zeitlichen Umfang nicht enthalten.
Siehe auch das Lernaufgabenkonzept der Schule.
Medienbildung
Informationstechnische Grundbildung
Im Fach Französich geht es weniger darum, ITG-Inhalte zu vermitteln, als Lerninhalte aus dem ITG-Unterricht der Stufen 5 und 7 anzuwenden und zu festigen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die folgenden Anwendungen, die bei jeder Lektion des aktuellen Lehrwerks (Découvertes. Série jaune), insbesondere bei der Portfolio-Arbeit, in den Unterricht integriert werden können:
- Nutzung eines Textverarbeitungsprogramms (z.B. zur Erstellung eines kleinen Textes, eventuell einschließlich der Einbindung von Bildern oder graphischen Elementen)
- Nutzung eines Internetbrowsers (für Recherchen zu Frankreich und der französischen Sprache)
- Nutzung eines Präsentationsprogramms (bei Kurzreferaten oder der Vorstellung von Gruppenergebnissen).
Einen besonderen Stellenwert hat Unité 6 des zweiten Bandes. Diese Lektion bietet den Schülern die Möglichkeit, in Gruppen eine eigene, vierseitige Zeitung zu erstellen, bei denen die ersten beiden Nutzungsmöglichkeiten umfassend Anwendung finden.
Medienkompetenz
Sekundarstufe I:
Schon von Beginn an erstellen die Schüler, allein oder kollaborativ, im Rahmen des gestaltenden Umgangs mit Texten und Medien kurze Texte oder Medienprodukte des täglichen Gebrauchs, wandeln diese in andere vertraute Texte oder Medienprodukte um oder bearbeiten sie kreativ, zunächst in einfacher Form. Dabei werden auch digitale Werkzeuge für das eigene Sprachenlernen und zur Text- und Medienproduktion reflektiert und zielgerichtet eingesetzt. Auf der zweite Stufe des Spracherwerbs dienen diese auch dazu, einfache, audiovisuelle Medienprodukte zu erstellen.
Darüber hinaus werden die Schüler angehalten, Arbeits- und Unterrichtsergebnisse sowie Mitteilungsabsichten in mündlicher und schriftlicher Form sach- und adressatengerecht zu präsentieren, z. T. ebenfalls mit digitaler Unterstützung. Einfache, digitale Evaluationsinstruente dienen ihnen dazu, den eigenen Lernfortschritt besser einzuschätzen. Außerdem werden die Schüler bei Gelegenheit aufgefordert, unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen und im Rahmen des reflektierenden Umgangs mit Texten und Medien Informationsrecherchen zu spezifischen frankophonen Themen durchzuführen sowie Texte und Medienprodukte aufgabenbezogen mündlich, schriftlich und medial auszuwerten.
Im Laufe des Französischunterrichts erhalten die Schüler Einblicke in die Nutzung und Bedeutung digitaler Medien im Alltag, vor allem (aber nicht nur) von Jugendlichen. Dabei werden auch Chancen und Risiken der Mediennutzung, z. B. von soziale Medien und Netzwerken, thematisiert.
Berufswahlorientierung
Die nachfolgende Tabelle gibt an, in welchen Jahrgangsstufen im Fach Französisch Themen und Inhalte der Berufswahlorientierung aufgegriffen werden.
| Stufe | Themen / Inhalte |
|---|---|
| 9 | S’engager, pourquoi pas? Nebenjobs und ehrenamtliches Engagement |
| 10 | Le monde du travail et moi: Praktikumsbericht, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Einstellungsgespräch, Stellenanzeigen |
| EF | Inventer sa vie: Bewerbungen, Jobs und Praktika, Austausch- und Arbeitsprogramme der EU |
| Q2 | Les rapports franco-allemands au vu de leur responsabilité en Europe: Zusammenarbeit in Europa, deutsch-französische Projekte (u. a. in den Bereichen Studium, Ausbildung und Beruf) |
Mehr dazu im Konzept der Schule zur Berufsorientierung.