Kunst wird am Woeste-Gymnasium in allen Stufen angeboten – in der Erprobungs- und Mittelstufe, im Wahlpflichtbereich und in der Oberstufe, wo Kunst auch als Klausurfach gewählt werden kann. Ziel des Kunstunterrichts ist die eigenständige Gestaltungsfähigkeit und eine Urteilskraft für den visuell-ästhetischen Bereich: Gestalten (Produktion) und Wahrnehmen, Analysieren und Deuten von Bildern (Rezeption) gehören zusammen.
Das Fach arbeitet mit vielen anderen Fächern zusammen, beteiligt sich seit vielen Jahren am Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ und unternimmt – vor allem in der Oberstufe – Exkursionen zu Museen und Galerien in der Region.
„Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man sie überall schön.“
Vincent van Gogh (1853–1890), niederländischer Maler und Grafiker
Kernlehrpläne
- Kernlehrplan Kunst für das Gymnasium, Sekundarstufe I (G9) (PDF)
- Kernlehrplan Kunst für die gymnasiale Oberstufe (Lehrplannavigator NRW)
- Vorgaben zum Zentralabitur Kunst (Bildungsportal NRW)
Ziele des Faches
Aufgaben, Ziele und Kompetenzbereiche des Faches Kunst
„Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, schöne Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode, um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen und den eigenen Platz zu finden.“
Paul Auster, amerikanischer Schriftsteller
1. Aufgaben und Ziele des Faches Kunst
„Die Welt der Bilder, die visuelle Kultur ist das Erfahrungs- und Lernfeld des Faches Kunst. Im Kunstunterricht meint Lernen in diesem Feld nicht nur Kenntnisse erwerben sowie differenziert und bewusst wahrnehmen, sondern auch, und zwar wesentlich, handeln, d.h. gestalten. Dabei haben subjektive Erfahrungen der Lernenden und die Eigenart individueller Gestaltungsprozesse zentrale Bedeutung. Wahrnehmen, Verstehen und Gestalten in engem Wechselbezug bilden das Fundament fachlichen Lernens. Neben der im allgemeinen vorherrschenden wissenschaftlichen Erfahrung der Welt geht es im Fach Kunst wesentlich um jene andere Art der Welterfahrung, die ästhetische, wie sie sich besonders prägnant in der Begegnung mit künstlerischen Bildwelten und in der eigenen künstlerischen Gestaltung gewinnen und vermitteln lässt.“ (Richtlinien und Lehrpläne für das Gymnasium – Sek. I – NRW, S. 31).
Ziel des Kunstunterrichts ist die Ausbildung der eigenständigen Gestaltungsfähigkeit sowie die Entwicklung einer Urteilskraft für den visuell-ästhetischen Bereich. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich in ihrer eigenen Lebenswelt zu orientieren und diese verantwortlich mitzugestalten. Neben diesen Kompetenzen ist ein weiterer Lernaspekt für didaktische Entscheidungen im Kunstunterricht unserer Schule die Entfaltung kultureller Kompetenz. Die aktive Teilnahme am kulturellen Leben – nicht nur gewährleistet durch das Fach Kunst – öffnet den Horizont und hat einen positiven Einfluss auf die personale Bildung der Schülerinnen und Schüler.
2. Kompetenzbereiche für das Fach Kunstunterricht
Die in den allgemeinen Aufgaben und Zielen des Faches Kunst beschriebene übergreifende fachliche Kompetenz wird ausdifferenziert, indem fachspezifische Kompetenzbereiche und Inhaltsfelder identifiziert und ausgewiesen werden. In den Kompetenzerwartungen werden beide Seiten miteinander verknüpft. Somit spielt der gleichzeitige Einsatz von Können und Wissen bei der Bewältigung von Anforderungssituationen eine zentrale Rolle.
Kompetenzbereiche repräsentieren die Grundlagen des fachlichen Handelns und dienen dazu, die einzelnen Teiloperationen entlang der fachlichen Inhalte zu strukturieren und den Zugriff für die am Lehr-Lernprozess Beteiligten zu verdeutlichen.
Inhaltsfelder systematisieren mit ihren jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten die im Unterricht der Sekundarstufe I des Gymnasiums verbindlichen und unverzichtbaren Gegenstände und liefern somit Hinweise für die inhaltliche Ausrichtung des Lehrens und Lernens.
Kompetenzerwartungen führen Prozesse und Gegenstände zusammen und beschreiben die fachlichen Anforderungen und intendierten Lernergebnisse, die bis zum Ende der Erprobungsstufe bzw. zum Ende der Sekundarstufe I verbindlich erreicht werden sollen (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 12).
Die Kompetenzerwartungen und inhaltlichen Schwerpunkte der Jahrgangsstufen 5/6 sowie 7/8/9 werden im schulinternen Lehrplan der jeweiligen Stufen (siehe unten) aufgeführt.
2.1 Bildkompetenz
Die Globalkompetenz des Faches Kunst ist die Bildkompetenz, die sich auf Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen der Schülerinnen und Schüler bezieht, die im Fach Kunst für einen emanzipierten Umgang mit Bildern erworben werden. Somit kann im Fach Kunst alles zum Lerngegenstand werden, was auf visuelles und haptisches Wahrnehmen hin erdacht und gemacht ist: Malerei, Zeichnung, Gebrauchsgegenstände, Architektur, Fotografien, Filme, Skulpturen, Graffiti, Installationen usw. All diese Erscheinungsformen umfasst der Begriff „Bild/Bildwelt“.
Bildkompetenz wir durch zwei untereinander vernetze Kompetenzbereiche entwickelt, die als Produktions- und Rezeptionskompetenz unterschieden werden. Die Vernetzung dieser Kompetenzbereiche setzt die Integration von Rezeption und Produktion voraus und ihre wechselseitige Durchdringung sowie der damit verbundene Reflexionsanspruch prägen die fachtypischen Handlungsformen (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 13f).
2.1.1 Kompetenzbereich Produktion
Kompetenzen im Bereich Produktion beziehen sich auf gestaltungspraktische Fertigkeiten, Kenntnisse über Materialien und Verfahren, Fähigkeiten in der zielgerichteten Anwendung bildnerischer Verfahren und Einstellungen in Bezug auf Prozesse und Ergebnisse bildnerisch-praktischen Handelns. Eigenes Handeln führt erst in Verbindung mit Wahrnehmen, Deuten und Reflektieren zum Verstehen und Gestalten von Bildern (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 14).
2.1.2 Kompetenzbereich Rezeption
Die Kompetenzen in diesem Bereich beziehen sich auf das Wahrnehmen, Analysieren und Deuten von Bildern. Im Reflexionsanspruch wird sich auf die Auswahl und Bewertung der Bildaspekte und Methoden, die in den jeweiligen Wahrnehmungs- und Deutungsprozessen bedeutsam sind, bezogen. Ausgangspunkt ist die sinnliche und subjektiv geprägte Wahrnehmung. Eine besondere Bedeutung haben praktisch-rezeptive Verfahren sowie assoziative Methoden. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler eine differenzierte Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit ausbilden, die auch den Kompetenzbereich Produktion unterstützt (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 14f).
2.2 Inhaltsfelder
Kompetenzen sind immer an fachliche Inhalte gebunden und die Bildkompetenz soll deshalb mit Blick auf die nachfolgenden fachlich relevanten Inhaltsfelder entwickelt werden: Bildgestaltung und Bildkonzepte. Die Inhaltsfelder bilden den Orientierungsrahmen für die Auswahl und Zuordnung von Unterrichtsgegenständen, Untersuchungsmethoden, Arbeitsverfahren und Medien (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 15).
2.2.1 Inhaltfeld Bildgestaltung
In der Bildgestaltung wird sich auf die Struktur von Gestaltungen bezogen (stoffliche und formale Grundlagen sowie die Bezüge von Gestaltungsvorgängen, Wirkungen und Intentionen). Die inhaltlichen Schwerpunkte hierbei sind: Form (alle auf sinnlich visuelle und haptische Erfassung hin gestalte Einzelformen bestimmter Beschaffenheit und Struktur, Ordnungsformen im Sinne von Komposition), Farbe (als autonomes Element, unabhängig von Form und Material), Material (konkret wahrnehmbare Präsenz und Beschaffenheit des Gestaltungsmaterials, auch bei virtueller Gestaltung und Konzeptkunst). Die damit verbundenen Handlungsformen sind: Zeichnen, Malen, Collagieren, Plastizieren und Bauen (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 15f).
2.2.2 Inhaltsfeld Bildkonzepte
Im Inhaltsfeld Bildkonzepte wird das Bild als Konstruktion und Deutung von Wirklichkeit behandelt. Dabei wird sich auf die kontextuellen Bedingungen und Bedingtheiten von Gestaltungen, ihren Funktionen und Intentionen. In diesem Inhaltsfeld werden entsprechende Zusammenhänge in den Blick genommen, deren Fragestellungen über die einzelne Gestaltung bzw. den einzelnen Gestaltungsvorgang hinaus weisen. Die Bezugsaspekte sind die inhaltlichen Schwerpunkte Bildstrategie (Formen der Bildfindung und damit verbundene Funktionen) und personale und soziokulturelle Bedingungen (personenbezogene Formen und Motivationen der Bildgestaltung sowie die historischen und soziokulturellen Bedungen der Bildproduktion und Bildrezeption) von Gestaltungen und Wahrnehmungsvorgängen (Kernlehrplan für das Gymnasium in NRW – Sek. I –, S. 16).
3. Weiteres
Es gibt und gab an unserer Schule für das Fach Kunst viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Fächern: Deutsch, Literatur, Musik, Geschichte, Politik, Religion, …
Kunst wird an unserer Schule in allen Stufen angeboten. In den Stufen 7 bis 9 wechseln sich die Fächer Kunst und Musik halbjährlich ab.
Das Fach Kunst arbeitet mit an übergeordneten Initiativen. Ein Beispiel ist der Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“, der schon viele Jahre durch unsere Einsendungen unterstützt wird.
Exkursionen führt das Fach Kunst je nach unterrichtlicher Einbindungsmöglichkeit insbesondere in der SII durch. Ziele waren in den letzten Jahren u.a. das Felsenmeer-Museum und das JuK in Hemer, die Villa Wessel und die Städtische Galerie in Iserlohn, das Schumacher-Museum in Hagen sowie das Ostwallmuseum und das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund.
Schulinterner Lehrplan
Klassen 5 und 6
Das Fach Kunst in der Erprobungsstufe – Übersicht
Die Schülerinnen und Schüler sollen im Fach Kunst in der Erprobungsstufe erste elementare Kenntnisse und Fähigkeiten in Produktion, Rezeption und Reflexion erhalten. Somit ist gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler zum Ende der Erprobungsstufe über einen ersten breit angelegten, grundlegenden Erfahrungsschatz bei der Nutzung unterschiedlicher Materialien, Medien und Verfahren verfügen. Sie erwerben diese Grundlagen sowohl bei der Herstellung eigener Bilder als auch bei der Auseinandersetzung mit fremden Bildwelten. Folgende Handlungsformen und entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten sind in der Erprobungsstufe im Fach Kunst in Produktion, Rezeption und Reflexion obligatorisch:
- Zeichnen (mit verschiedenen Werkzeugen): Umgang mit der Linie als Grundlage des Zeichnens mit ihren verschiedenen Funktionen (z.B. Umriss, Binnenstruktur, Ornament usw.)
- Malen: Farben mischen und trüben, deckender und lasierender Farbauftrag, Farbkreis nach Itten, farbige Flächen und ihre Ausdrucksqualitäten, Farbdimensionen, Farbkontraste, Bildgestaltung als Ausdruck persönlichen Erlebens einsetzen bzw. verstehen
- Collage: Umgang mit vorgefundenem Bildmaterial, Collage als Gestaltungsprinzip
- Plastisches Gestalten: Herstellung von Objekten mit Ton (additive und subtraktive Verfahren), Bauen durch Montieren, Unterscheidung vom Dreidimensionalen/Körperlichen im Unterschied zur Fläche, haptisches/sinnliches Erfahren
Auch erste elementare Kenntnisse über die Erfahrung mit der Komposition der Bildgestaltungen (z.B. Reihung, Ballung, Streuung) sollen bei all diesen Auseinandersetzungen mit Materialien, Medien und Verfahren erworben werden.
| Unterrichtsvorhaben in der Stufe 5 | Unterrichtsvorhaben in der Stufe 6 | ||
|---|---|---|---|
| 1 | Selbstporträt | 1 | Zufallsverfahren |
| 2 | Farbenlehre | 2 | Plastik |
| 3 | Plastik | 3 | Bildergeschichten |
| 4 | Zeichnung und Collage | ||
| 5 | Natur und Raum | ||
Klasse 5 – Vorhaben 1: „Das bin ich, das sind wir.“
Unterrichtsvorhaben 1:
„Das bin ich, das sind wir.“ – Sich selbst vorstellen und sich durch Bilder mitteilen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende gestalterische Fragestellung,
- erproben experimentell die Möglichkeiten digitaler Techniken und Ausdrucksformen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Personale/soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Fotografie: Narration
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten aufgabenbezogen Figur-Grund-Beziehungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern die grundlegenden Mittel der Flächenorganisation in Bildern (Figur-Grund-Beziehungen, Streuung, Reihung, Ballung).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder im Rahmen einer konkreten, eingegrenzten Problemstellung zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen, auch im Abgleich mit historischen Motiven und Darstellungsformen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Ersteindrücke zu Gestaltungsphänomenen (Perzepte, produktive Rezeptionsverfahren) und setzen diese in Beziehung zu Gestaltungsmerkmalen.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
realisieren und beurteilen Bilder zur Veranschaulichung und Vermittlung des Zusammenhangs von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
beurteilen Gestaltungen im Hinblick auf den Zusammenhang von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Einfache digitale Fotografie (Automatikprogramm; Motivgestaltung, Bildausschnitt)
Vergleichende und perzeptive Bildbetrachtung von historischen Bildern und aktuellen fotografischen Kinderbildern (z.B. Bildorganisation, Attribute)
Visuelle Präsentation der eigenen Person; bildnerische Entscheidungen, wie man sich für andere ins Bild setzt; gegenseitiges Kennenlernen und sich Vorstellen in der neuen Lerngruppe (und der neuen Umgebung)
Zeitbedarf: ca. 8-10 Ustd.
Klasse 5 – Vorhaben 2: „Beziehung zeigen.“
Unterrichtsvorhaben 2:
„Beziehung zeigen.“ – Farbenlehre: Ausdruckskraft von Farbe.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Farbe, >Form
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >personale/soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei: Narration,
>(außerhalb der Obligatorik des Kernlehrplans zusätzlich) Expression
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten aufgabenbezogen Figur-Grund-Beziehungen,
- unterscheiden und variieren grundlegende Formbezüge hinsichtlich ihrer Ausdrucksqualität (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaft, Formkontraste),
- unterscheiden Farben grundlegend in Bezug auf ihre Qualität (Farbton, Farbhelligkeit, Farbsättigung),
- erproben und beurteilen die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung (deckend, lasierend, pastos),
- beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und untersuchen Bilder in Bezug auf Formeigenschaften und -beziehungen (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaften, Formkontraste),
- bestimmen Farben hinsichtlich ihrer Qualität (Farbton, Farbhelligkeit, Farbsättigung),
- beschreiben Farbbeziehungen in Gestaltungen im Hinblick auf Farbkontrast und Farbverwandtschaft,
- erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung,
- erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder im Rahmen einer konkreten Problemstellung zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen, auch im Abgleich mit historischen Motiven und Darstellungsformen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten analytisch gewonnene Erkenntnisse zu Bildern (Bildstrategien und personalen/soziokulturellen Bedingungen) im Hinblick auf eigene Bildfindungsprozesse.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder zur Veranschaulichung und Vermittlung des Zusammenhangs von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- beurteilen Gestaltungen im Hinblick auf den Zusammenhang von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Farbqualität wahrnehmen und steuern (Farbton, Farbhelligkeit), Wechselwirkungen von Farben, Funktionen von bildnerischen Farbbezügen zur Verdeutlichung von erlebten oder erzählten Zusammenhängen
Malereien mit Darstellungen von Lebewesen/Dingen im Zueinander/in ihrem Umfeld
(evtl. Fotografien aus der Lebenswirklichkeit als Anreger für eigene malerischen Gestaltungen)
Zeitbedarf: ca. 10-12 Ustd.
Klasse 5 – Vorhaben 3: „Fantastisches (be)greifen.“
Unterrichtsvorhaben 3:
„Fantastisches (be)greifen.“ – Fantasien/Visionen plastische Gestalt geben.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende gestalterische Fragestellung.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Raum, >Material, >Form
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Plastik: Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Plastiken im additiven Verfahren mit grundlegenden Mitteln plastischer Organisation (Ausdrucksqualität von Oberfläche, Masse und Gliederung),
- unterscheiden und variieren grundlegende Formbezüge hinsichtlich ihrer Ausdrucksqualität (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaft, Formkontraste),
- entwickeln neue Form-Inhalt-Gefüge durch die Beurteilung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes bzw. Materials.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Plastiken in Bezug auf grundlegende gestalterische Mittel (Ausdrucksqualität von Oberfläche, Masse und Gliederung),
- beschreiben und untersuchen Bilder in Bezug auf Formeigenschaften und -beziehungen (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaften, Formkontraste).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- experimentieren zum Zweck der Bildfindung und -gestaltung imaginierend, sammelnd und verfremdend.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Ersteindrücke zu Gestaltungsphänomenen (Perzepte, produktive Rezeptionsverfahren) und setzen diese in Beziehung zu Gestaltungsmerkmalen.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit plastischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern plastische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Material- und Verfahrensspezifika im Zusammenhang mit Formgestaltungen
Plastiken (Kunst bzw. Alltags-Kultur) aus der Vergangenheit oder Gegenwart als Anreger für die Entwicklung eigener bildnerischer Vorstellungen
Zeitbedarf: ca. 6-8 Ustd.
Klasse 5 – Vorhaben 4: „Bekanntes zeigt sich im Unbekannten.“
Unterrichtsvorhaben 4:
„Bekanntes zeigt sich im Unbekannten.“ – Figuren/Objekte in Zeichnung und/oder Collage wahrnehmen, verfremden, erfinden.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Form, >Material
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln aufgabenbezogen Formgestaltungen durch das Grundelement der Linie (Kontur, Binnenstruktur und Bewegungsspur),
- entwerfen aufgabenbezogen bildnerische Gestaltungen mit verschiedenen Materialien und zeichnerischen Verfahren (korrigierbar und nicht korrigierbar).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern die Wirkungsweise von Formgestaltungen durch die Untersuchung von linearen Kontur- und Binnenstrukturanlagen sowie Bewegungsspuren,
- beschreiben und untersuchen Bilder in Bezug auf Formeigenschaften und -beziehungen (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaften Formkontraste),
- beschreiben den Einsatz unterschiedlicher Materialien in zeichnerischen Verfahren (korrigierbar und nicht korrigierbar).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und gestalten aufgabenbezogen planvoll-strukturierend und experimentierend-erkundend Bilder,
- experimentieren zum Zweck der Bildfindung und -gestaltung imaginierend, sammelnd und verfremdend.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten analytisch gewonnene Erkenntnisse zu Bildern (Bildstrategien und personalen/soziokulturellen Bedingungen) im Hinblick auf eigene Bildfindungsprozesse.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion originärer Fantasie- und Wunschvorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten in Gestaltungen das Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Körper und Oberflächen (Kontur, Binnenstruktur)
Zeichnerische Mittel und Verfahren zur Formgestaltung auf der Fläche; Sammelphase für Ideenfindung, kreative Methoden zur Weiterentwicklung von Ideen (Ordnungen, Analogien, Assoziationen Kombinationen)
Grafiken (Kunst bzw. (Alltags-)Kultur) aus der Vergangenheit oder Gegenwart als Anreger für die Entwicklung eigener bildnerischer Vorstellungen
Zeitbedarf: ca. 12-14 Ustd.
Klasse 5 – Vorhaben 5: „Landschaft erleben.“
Unterrichtsvorhaben 5:
„Landschaft erleben.“ – Natur im gestalteten Bild Raum geben.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende Fragestellung,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalt-Gefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte,
- begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern bezogen auf angeleitete und selbstentwickelte Fragestellungen.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei: Narration
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen Räumlichkeit illusionierende Bildlösungen durch die Verwendung elementarer Mittel der Raumdarstellung (Höhenlage, Überdeckung, Größenabnahme),
- unterscheiden Farben grundlegend in Bezug auf ihre Qualität (Farbton, Farbhelligkeit, Farbsättigung),
- beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen,
- erproben und beurteilen die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung (deckend, lasierend, pastos).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erklären die elementaren Mittel von Raumdarstellungen (Höhenlage, Überdeckung und Größenabnahme) hinsichtlich ihrer Räumlichkeit illusionierenden Wirkung auf der Fläche,
- bestimmen Farben hinsichtlich ihrer Qualität (Farbton, Farbhelligkeit, Farbsättigung),
- beschreiben Farbbeziehungen in Gestaltungen im Hinblick auf Farbkontrast und Farbverwandtschaft,
- erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung,
- erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und gestalten aufgabenbezogen planvoll-strukturierend und experimentierend-erkundend Bilder.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Ersteindrücke zu Gestaltungsphänomenen (Perzepte, produktive Rezeptionsverfahren) und setzen diese in Beziehung zu Gestaltungsmerkmalen.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder zur Veranschaulichung und Vermittlung des Zusammenhangs von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- beurteilen Gestaltungen im Hinblick auf den Zusammenhang von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Erlebtes visuell erzählen
Systematisierung von grundlegenden Mitteln der Raumillusionierung; alle drei Dimensionen von Farbe (Farbton, Farbhelligkeit, Farbsättigung), Systematisierung von Farbbeziehungen
Zeitbedarf: ca. 14-16 Ustd.
Klasse 6 – Vorhaben 1: „Sich überraschen lassen und wundern.“
Unterrichtsvorhaben 1:
„Sich überraschen lassen und wundern.“ – Durch zufallsgesteuerte experimentelle Verfahren zur bildnerisch gestalteten Imagination gelangen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende gestalterische Fragestellung,
- gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwi sch en-)Pro dukte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalt-Gefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte,
- bewerten Ergebnisse der Rezeption im Hinblick auf die eigene gestalterische Arbeit.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Material, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei, >Grafik: Fiktion /Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten aufgabenbezogen Figur-Grund-Beziehungen,
- unterscheiden grundlegende Möglichkeiten der Flächenorganisation (Streuung, Reihung, Ballung) im Hinblick auf ihre jeweilige Wirkung,
- entwickeln neue Form-Inhalt-Gefüge durch die Beurteilung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes bzw. Materials,
- erproben und beurteilen die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung (deckend, lasierend, pastos).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern die grundlegenden Mittel der Flächenorganisation in Bildern (Figur-Grund-Beziehungen, Streuung, Reihung, Ballung),
- beurteilen die Ausdrucksqualitäten von unterschiedlichen Materialeigenschaften in Collagen/Assemblagen/Montagen,
- erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung,
- erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und gestalten aufgabenbezogen planvoll-strukturierend und experimentierend-erkundend Bilder,
- experimentieren zum Zweck der Bildfindung und -gestaltung imaginierend, sammelnd und verfremdend.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Ersteindrücke zu Gestaltungsphänomenen (Perzepte, produktive Rezeptionsverfahren) und setzen diese in Beziehung zu Gestaltungsmerkmalen,
- bewerten analytisch gewonnene Erkenntnisse zu Bildern (Bildstrategien und personalen/soziokulturellen Bedingungen) im Hinblick auf eigene Bildfindungsprozesse.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion originärer Fantasie- und Wunschvorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten in Gestaltungen das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Zufallsverfahren und zweidimensionale Collagen
Sammeln von Bildfragmenten aus unterschiedlichen Zusammenhängen (Kopien) und Kombinatorik; Zufallsstrukturen und Umdeutungen; Aktivierung des Bildgedächtnisses und Imagination; kreative Methoden zur Weiterentwicklung von Ideen (Ausschnitt, Blickwinkel, Kontext verändern)
Zeitbedarf: ca. 8-10 Ustd
Klasse 6 – Vorhaben 2: „Etwas kann auch etwas Anderes sein oder werden.“
Unterrichtsvorhaben 2:
„Etwas kann auch etwas Anderes sein oder werden.“ – Alltagsgegenstände in ihrer spezifischen Gestalt wahrnehmen, ungewohnt kontextualisieren und Neuerfindungen gestalten.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende gestalterische Fragestellung,
- gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwi sch en-)Pro dukte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalt-Gefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte,
- bewerten die Ergebnisse der Rezeption im Hinblick auf die eigene gestalterische Arbeit.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Raum, >Material, >Form
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Plastik, >(außerhalb der Obligatorik des Kernlehrplans zusätzlich) Architektur: Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln neue Form-Inhalt-Gefüge durch die Beurteilung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes bzw. Materials,
unterscheiden und variieren grundlegende Formbezüge hinsichtlich ihrer Ausdrucksqualität (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaft, Formkontraste).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beurteilen die Ausdrucksqualitäten von unterschiedlichen Materialeigenschaften in Collagen/Assemblagen/Montagen,
- beschreiben Plastiken in Bezug auf grundlegende gestalterische Mittel (Ausdrucksqualität von Oberfläche, Masse und Gliederung),
- beschreiben und untersuchen Bilder in Bezug auf Formeigenschaften und -beziehungen (tektonische und organische Formen, Formverwandtschaften, Formkontraste).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und gestalten aufgabenbezogen planvoll-strukturierend und experimentierend-erkundend Bilder,
- experimentieren zum Zweck der Bildfindung und -gestaltung imaginierend, sammelnd und verfremdend.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten analytisch gewonnene Erkenntnisse zu Bildern (Bildstrategien und personalen/soziokulturellen Bedingungen) im Hinblick auf eigene Bildfindungsprozesse.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit plastischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion originärer Fantasie- und Wunschvorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern plastische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten in Gestaltungen das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Dreidimensionale Collage/Montage
Wahrnehmung ästhetischer Qualitäten von Alltagsgegenständen, Aktivierung des Bildgedächtnisses und Imagination; kreative Methoden zur Weiterentwicklung von Ideen (Ausschnitt, Blickwinkel, Kontext verändern); Umdeutung von Alltagsgegenständen durch Kombination und Neukontextualisierung
Zeitbedarf:ca. 8-10 Ustd.
Klasse 6 – Vorhaben 3: „Erlebnisse aufzeichnen und Bilder sprechen lassen.“
Unterrichtsvorhaben 3:
„Erlebnisse aufzeichnen und Bilder sprechen lassen.“ – Mit raumschaffenden Mitteln und durch Flächenorganisation narrative Zusammenhänge und fiktionale Vorstellungen veranschaulichen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder funktionsbezogen auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln bildnerische Ideen auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination bezogen auf eine leitgebende gestalterische Fragestellung,
- gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalt-Gefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- analysieren eigene und fremde Bilder angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen,
- bewerten die Ergebnisse der Rezeption im Hinblick auf die eigene gestalterische Arbeit.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Material, >Form
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt > Bildstrategien, >Personale/soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Narration, >Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- unterscheiden grundlegende Möglichkeiten der Flächenorganisation (Streuung, Reihung, Ballung) im Hinblick auf ihre jeweilige Wirkung,
- entwickeln aufgabenbezogen Formgestaltungen durch das Grundelement der Linie (Kontur, Binnenstruktur und Bewegungsspur),
entwerfen aufgabenbezogen bildnerische Gestaltungen mit verschiedenen Materialien und zeichnerischen Verfahren (korrigierbar und nicht korrigierbar).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern die grundlegenden Mittel der Flächenorganisation in Bildern (Figur-Grund-Beziehungen, Streuung, Reihung, Ballung),
- erläutern die Wirkungsweise von Formgestaltungen durch die Untersuchung von linearen Kontur- und Binnenstrukturanlagen sowie Bewegungsspuren,
- beschreiben den Einsatz unterschiedlicher Materialien in zeichnerischen Verfahren (korrigierbar und nicht korrigierbar).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und gestalten aufgabenbezogen planvoll-strukturierend und experimentierend-erkundend Bilder,
- gestalten Bilder im Rahmen einer konkreten, eingegrenzten Problemstellung zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen, auch im Abgleich mit historischen Motiven und Darstellungsformen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten analytisch gewonnene Erkenntnisse zu Bildern (Bildstrategien und personalen/soziokulturellen Bedingungen) im Hinblick auf eigene Bildfindungsprozesse.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen und/oder fotografischen Ausdrucksmitteln narrative bzw. fiktionale Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder zur Veranschaulichung und Vermittlung des Zusammenhangs von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion originärer Fantasie- und Wunschvorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische und/oder fotografische Gestaltungen im Hinblick auf narrative bzw. fiktionale Wirkweisen und Funktionen,
- beurteilen Gestaltungen im Hinblick auf den Zusammenhang von Thema, Handlungsstruktur, Figur und Ort,
- bewerten in Gestaltungen das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Narrative Verdichtung und Bewegungsdarstellung in Bild(er)geschichten/Erzählbildern
Vertiefungen zur Grafik und Raumillusionierung
differenzierter Einsatz von Linien (Kontur, Binnenstruktur, Bewegungslinie)
Zeitbedarf: ca. 8-10 Ustd.
Katalog der im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen
Katalog der im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen
| ÜP1 | gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren in elementaren Verwendungs- und Bedeutungszusammenhängen. |
| ÜP2 | gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge. |
| ÜP3 | bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen. |
| ÜR1 | beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen. |
| ÜR2 | analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte. |
| ÜR3 | begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen. |
| FoP1 | entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss, Binnenstruktur und Bewegungsspur. |
| FoP2 | entwerfen durch die Verwendung elementarer Mittel der Raumdarstellung (Überschneidung, Staffelung, Verkleinerung, Verblassung, Höhenlage/Flächenorganisation) Räumlichkeit suggerierende Bildlösungen. |
| FoP3 | bewerten unterschiedliche Bildwirkungen durch spielerisch-experimentelles Erproben verschiedener Flächengliederungen. |
| FoP4 | bewerten Formgebungen, die durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien bei der Herstellung von Objekten entstehen. |
| FoR1 | erklären die Wirkungsweise von grafischen Formgestaltungen durch die Untersuchung von linearen Kontur- und Binnenstrukturanlagen mit unterschiedlichen Tonwerten. |
| FoR2 | benennen die elementaren Mittel der Raumdarstellung von Überschneidung, Staffelung, Verkleinerung, Sättigung und Höhenlage und überprüfen ihre Räumlichkeit suggerierende Wirkung. |
| FoR3 | beschreiben Eigenschaften und erklären Zuordnungen von Montageelementen in dreidimensionalen Gestaltungen. |
| FoR4 | beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung. |
| MaP1 | realisieren gezielt bildnerische Gestaltungen durch verschiedene Materialien und Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge und anders Mittel). |
| MaP2 | bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerischen Gestaltung. |
| MaP3 | entwickeln neue Form-Inhalts-Gefüge durch die Bewertung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes. |
| MaP4 | beurteilen die Einsatz- und Wirkungsmöglichkeiten unterschiedlicher Materialien und Gegenstände als Druckstock im Verfahren des Hochdrucks. |
| MaR1 | beschreiben den Einsatz unterschiedlicher Materialien in Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge) und beurteilen ihre Wirkungen entsprechend den jeweiligen Materialeigenschaften. |
| MaR2 | beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch kunstunüblicher Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen. |
| MaR3 | beschreiben und beurteilen die Funktion verschiedener Materialien und Materialkombinationen in Verwendung als Druckstock und vergleichen die Ausdruckswirkungen der grafischen Gestaltungen. |
| FaP1 | unterscheiden und variieren Farben in Bezug auf Farbton, Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen. |
| FaP2 | entwickeln und beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen. |
| FaP3 | entwickeln und beurteilen Lösungen zu bildnerischen Problemstellungen in Beziehung auf Farbwerte und Farbbeziehungen. |
| FaR1 | benennen unterschiedliche Farben und unterscheiden zwischen Farbton, Buntheit und Helligkeit. |
| FaR2 | analysieren Farbbeziehungen in Gestaltungen nach Farbgegensatz, Farbverwandtschaft, räumlicher Wirkung. |
| FaR3 | erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung. |
| FaR4 | erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen. |
| StP1 | entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen. |
| StP2 | verwenden und bewerten die Strategie des gestalterischen Experiments als ziel- und materialgeleitete Handlungsform mit ergebnisoffenem Ausgang. |
| StP3 | bewerten das Anregungspotenzial von Zufallsverfahren als Mittel der Bildfindung und setzen diese Verfahren bei Bildgestaltungen gezielt ein. |
| StR1 | transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen. |
| StR2 | beurteilen experimentell gewonnene Gestaltungsergebnisse im Hinblick auf weiterführende Einsatzmöglichkeiten für bildnerische Gestaltungen. |
| P/SP1 | gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher/individueller Auffassungen und Standpunkte vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Kontextes. |
| P/SP2 | gestalten Bilder, die zu historischen Motiven und Darstellungsformen, welche zur eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung gesetzt werden können, eine eigene Position sichtbar machen. |
| P/SR1 | benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen. |
| P/SR2 | begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur. |
| P/SR3 | analysieren historische Bilder in Bezug auf Motive und Darstellungsformen, die sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen lassen. |
| #dddddd | #ffffcc | #ccffff | #ccffcc | #ffccff | #ffcc99 |
Klassen 7 bis 9
Das Fach Kunst in der Mittelstufe – Übersicht
In der Mittelstufe wird auf den in der Erprobungsstufe erworbenen Grundlagen im Fach Kunst aufgebaut. Der Kunstunterricht wird in den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 ganzjährig zweistündig unterrichtet.
In der Jahrgangsstufe 7 liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Aufbau der Kenntnisse aus der Erprobungsstufe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterführung der Darstellungsmöglichkeiten auf der Fläche (z.B. zeichnerische Darstellung, raumschaffende Mittel, Materialdruck) und den Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.
In der Jahrgangsstufe 8 liegt der Schwerpunkt auf der gestalterischen und rezeptiven Auseinandersetzung mit Raumdarstellungen und Raumvorstellungen (Parallelperspektive). Außerdem werden in dieser Jahrgangsstufe als weiterer inhaltlicher Schwerpunkt die Gestaltungsmöglichkeiten von Schrift und Bild (z.B. im Comic) thematisiert. Des Weiteren erhalten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in die Technik der digitalen Fotografie.
In der Jahrgangsstufe 9 beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit der Weiterentwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich von Zeichnung, Malerei und Druckverfahren. Zudem werden die Themen „Film“ und „Performance“ thematisiert und in kleinen Projekten praktisch erprobt.
| Unterrichtsvorhaben in der Stufe 7 | Unterrichtsvorhaben in der Stufe 8 | Unterrichtsvorhaben in der Stufe 9 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Zeichnen | 1 | Schrift und Bild | 1 | Film |
| 2 | Materialdruck | 2 | Fotografie | 2 | Hochdruck |
| 3 | Farben und Emotionen | 3 | Parallelperspektive | 3 | Performance |
| 4 | Comic | 4 | Bildzitat | ||
| 5 | Zeichnung und Architektur | ||||
Klasse 7 – Vorhaben 1: „Etwas festhalten und weiterspinnen.“
Unterrichtsvorhaben 1:
„Etwas festhalten und weiterspinnen.“ – Dinge in ihrer Gestalt mittels verdichteter grafischer Strukturen dokumentieren und fiktional erweitern.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-) Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Dokumentation, >Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- entwerfen Räumlichkeit und Plastizität illusionierende Bildlösungen durch die zielgerichtete Verwendung von Mitteln der Raumdarstellung (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- analysieren Bilder im Hinblick auf Körper- und Raumillusion (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktpers pektive, Farb- und Luft pers pektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihre Ausdrucksqualitäten.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf sachlich-dokumentierende Gestaltungsabsichten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Sachzeichnung als Ausgangspunkt für eine weitergehende, fiktionale grafische Gestaltung
Gegenstandserfassung (z.B. Rückführung komplexer Gegenstände in geometrische Grundkörper; „suchende Linie“ zur Formfindung)
Grafische Formstrukturen/Liniengefüge: Konturen und Strukturen/Schraffuren zur Erzeugung von Helligkeitswerten und Oberflächendarstellungen
Fiktionale Weiterentwicklung des zeichnerisch dokumentierten Gegenstands unter Berücksichtigung oben genannter grafischer Formstrukturen/Liniengefüge sowie der Flächenorganisation
Zeitbedarf: ca. 12-14 Ustd.
Klasse 7 – Vorhaben 2: „Vom Abdruck zur Gestaltung vordringen.“
Unterrichtsvorhaben 2:
„Vom Abdruck zur Gestaltung vordringen.“ – Texturen druckgrafisch erfassen und gestalterisch fiktional nutzen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Material, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Fiktion/Vision, >Expression
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefüge,
- beurteilen im Gestaltungsprozess das Anregungspotenzial von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhaltsbezüge und neue Bedeutungszusammenhänge,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Variationen und Ausdrucksmöglichkeiten des Hochdrucks – auch unter Verwendung unterschiedlicher Materialien und Gegenstände als Druckstock,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- untersuchen und beurteilen die Bearbeitung und Kombination heterogener Materialien in Collagen/Assemblagen/Montagen,
- analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihre Ausdrucksqualitäten,
- erläutern die Ausdrucksqualitäten von druckgrafischen Gestaltungen, auch im Hinblick auf die gewählten Materialien und Materialkombinationen,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen und beurteilen Bilder durch planvolles Aufgreifen ästhetischer Zufallsergebnisse,
- gestalten Bilder durch das Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen,
- realisieren und beurteilen expressive Bilder inneren Erlebens und Vorstellens.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Strategien zur Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen,
- diskutieren bildnerische Möglichkeiten zur Visualisierung inneren Erlebens und Vorstellens.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Experimenteller Materialdruck
Anlegen einer Sammlung unterschiedlicher Druckergebnisse als Grundlage und Ausgangspunkt zur Aktivierung des Bildgedächtnisses und Imagination,
Entwicklung figürlicher Neugestaltung durch Kombinatorik der Druckerzeugnisse im collagierenden Verfahren
Zeitbedarf: ca. 12-14 Ustd.
Klasse 7 – Vorhaben 3: „Gefühlswelten kreieren.“
Unterrichtsvorhaben 3:
„Gefühlswelten kreieren.“ – Farbe und Form als Ausdrucksmittel inneren Erlebens und innerer Vorstellungen gestalterisch expressiv einsetzen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen (Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern bzw. Bewegtbildern, Plattformen zur Präsentation, Kommunikation und Interaktion).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten digitale Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen im Hinblick auf gestalterische Fragestellungen und Absichten,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Material, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei: Expression
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- erproben und gestalten plastisch-räumliche Bildlösungen durch den gezielten Einsatz von Formeigenschaften (Deformation, Formausrichtungen) und Formbeziehungen (Formverwandtschaften und -kontraste),
- erproben und bewerten unterschiedliche Möglichkeiten des Farbauftrags im Hinblick auf dessen Ausdrucksqualität,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- erläutern Farbaufträge und deren Ausdrucksqualitäten in bildnerischen Gestaltungen,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug,
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen expressive Bilder inneren Erlebens und Vorstellens.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- diskutieren bildnerische Möglichkeiten zur Visualisierung inneren Erlebens und Vorstellens.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Farbeigenschaften und Farbbezüge, Schwerpunkt Farbfunktion: Ausdrucksfarbe, Farbauftrag/Malspuren ggf. zur Formgestaltung; Formeigenschaften und Formbezüge; inhaltliche und formale Mittel der Ausdruckssteigerung (Emotionalisierung) und Darstellung inneren Erlebens und Vorstellens
Zeitbedarf:ca. 10-12 Ustd.
Klasse 8 – Vorhaben 1: „Visuell gelenkt werden und lenken.“
Unterrichtsvorhaben 1:
„Visuell gelenkt werden und lenken.“ – Beeinflussung durch Schrift und Bild in plakativen Botschaften des Alltags wahrnehmen und selbst gezielt einsetzen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei, >Grafik: Persua-sion
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefügen,
- erproben und gestalten plastisch-räumliche Bildlösungen durch den gezielten Einsatz von Formeigenschaften (Deformation, Formausrichtungen) und Formbeziehungen (Formverwandtschaften und -kontraste),
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihre Ausdrucksqualitäten,
analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder der offensichtlichen bzw. verdeckten Beeinflussung des Betrachters.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten das Potenzial von bildnerischen Gestaltungen bzw. Konzepten zur bewussten Beeinflussung der Rezipientinnen und Rezipienten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Gestaltungsmerkmale und ihre persuasiven Wirkungen in Piktogrammen, Schriften, Bild-Text-Kombinationen, insbesondere in Plakaten/Werbung
Zeitbedarf: ca. 18-20 Stunden
Klasse 8 – Vorhaben 2: „In den Fokus rücken.“
Unterrichtsvorhaben 2:
„In den Fokus rücken.“ – Wahrnehmung durch fotografische Gestaltungsmittel gezielt steuern und bestimmen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen (Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern bzw. Bewegtbildern, Plattformen zur Präsentation, Kommunikation und Interaktion).
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- bewerten digitale Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen im Hinblick auf gestalterische Fragestellungen und Absichten.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Fotografie: Persuasion
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- beurteilen im Gestaltungsprozess das Anregungspotenzial von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhalt-Bezüge und neue Bedeutungszusammenhänge,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- überprüfen und bewerten rechtliche Grundlagen des Persönlichkeits- (u.a. Bildrechtsrechts), Urheber- und Nutzungsrechts (u.a. Lizenzen),
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder der offensichtlichen bzw. verdeckten Beeinflussung des Betrachters.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten das Potenzial von bildnerischen Gestaltungen bzw. Konzepten zur bewussten Beeinflussung der Rezipientinnen und Rezipienten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Lenkung von Wahrnehmung in und durch Fotografien (z.B. im Alltäglichen das Besondere sehen und gezielt betonen);
Gestaltungsgrundlagen der (Smartphone-)Fotografie (Kameraperspektive/Einstellungsgröße, Bildformat/-ausschnitt/-anschnitt und Bildaufteilung; einfache digitale Bearbeitungswerkzeuge: Schärfentiefe, Beleuchtung, Farbton); Mittel zur Steuerung von Wahrnehmung/„Inszenierung“/Beeinflussung
Zeitbedarf: ca. 12-14 Ustd.
Klasse 8 – Vorhaben 3: „Auf der Fläche in den Raum blicken.“
Unterrichtsvorhaben 3:
„Auf der Fläche in den Raum blicken.“ – Durch Linear-Zeichnungen visionäre Wirklichkeiten konstruieren.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Fiktion/Vision
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen Räumlichkeit und Plastizität illusionierende Bildlösungen durch die zielgerichtete Verwendung von Mitteln der Raumdarstellung (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- erproben und bewerten unterschiedliche Möglichkeiten des Farbauftrags im Hinblick auf dessen Ausdrucksqualität,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen,
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Bilder im Hinblick auf Körper- und Raumillusion (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- erläutern Farbaufträge und deren Ausdrucksqualitäten in bildnerischen Gestaltungen,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Strategien zur Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Parallelperspektive und weitere raumschaffende Mittel; Einführung in Gestaltungs- bzw. Konstruktionsmerkmale von Ein-Fluchtpunktperspektive; Farbe im Kontext von Farbgrafik/raumschaffenden Mitteln
Zeitbedarf: ca. 12-14 Ustd
Klasse 8 – Vorhaben 4: „Mit Bildern Geschichten erfinden.“
Unterrichtsvorhaben 4:
„Mit Bildern Geschichten erfinden.“ – Durch bildnerische Strategien in Bilderfolgen (Comic) vom narrativen Moment zur fiktionalen Bewegungsillusion gelangen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Zeit, >Form, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei, >Grafik: Fiktion/Vision, >Expression, >(außerhalb der Obligatorik des Kernlehrplans zusätzlich) Narration
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- entwerfen Räumlichkeit und Plastizität illusionierende Bildlösungen durch die zielgerichtete Verwendung von Mitteln der Raumdarstellung (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- erproben Möglichkeiten der Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung von Bewegung und zeitlichen Abläufen als Mittel der gezielten Wirkungssteigerung,
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefügen,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- analysieren Bilder im Hinblick auf Körper- und Raumillusion (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- bewerten Gestaltungen und ihre Wirkungen im Hinblick auf die Darstellung von Bewegungen und zeitlichen Abläufen (Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung),
- analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihre Ausdrucksqualitäten,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug,
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen,
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- überprüfen und bewerten rechtliche Grundlagen des Persönlichkeits- (u.a. Bildrechtsrechts), Urheber- und Nutzungsrechts (u.a. Lizenzen),
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Strategien zur Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Bilderzählung/Comic; Einsatz grafischer und malerischer Mittel zur Entwicklung und Gestaltung von narrativ-fiktionalen Bildern in einer chronologischen Abfolge
Dramatisierung der Handlung: Figurendarstellungen (Typisierung), Bewegungsdarstellung, Textelemente/Lettering (Form und Inhalt von Sprechblasen/Lautdarstellung), Bildaufbau (Panelbildung, Seitenlayout), Einstellungsgröße und -perspektive, Farbe, Raumillusion
Zeitbedarf: ca. 16-18 Ustd.
Klasse 9 – Vorhaben 1: „Rasante Fahrten erlebbar machen.“
Unterrichtsvorhaben 1:
„Rasante Fahrten erlebbar machen.“ – Mit filmischen Mitteln das Phänomen der Geschwindigkeit expressiv gestalten.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen (Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern bzw. Bewegtbildern, Plattformen zur Präsentation, Kommunikation und Interaktion),
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- bewerten digitale Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen im Hinblick auf gestalterische Fragestellungen und Absichten,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Zeit
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Film: Expression
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- erproben Möglichkeiten der Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung von Bewegungen und zeitlichen Abläufen als Mittel der gezielten Wirkungssteigerung.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- bewerten Gestaltungen und ihre Wirkungen im Hinblick auf die Darstellung von Bewegungen und zeitlichen Abläufen (Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung).
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- überprüfen und bewerten rechtliche Grundlagen des Persönlichkeits- (u.a. Bildrechtsrechts), Urheber- und Nutzungsrechts (u.a. Lizenzen),
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit filmischen bzw. performativen Ausdrucksmitteln, fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen expressive Bilder inneren Erlebens und Vorstellens.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern filmische bzw. performative Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- diskutieren bildnerische Möglichkeiten zur Visualisierung inneren Erlebens und Vorstellens.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Geschwindigkeit mit filmischen Mitteln darstellen
Einführung in filmische Mittel (Einstellungsgröße und- perspektive; Kamerabewegung; Schnitttechnik und Montage des Bild- und Tonmaterials)
Sammeln von Ideen, Erstellen eines Storyboards, Realisation und Präsentation
Zeitbedarf: ca. 10-12 Stunden
Klasse 9 – Vorhaben 2: „Mit (Aus-)Druck gestalten.“
Unterrichtsvorhaben 2:
„Mit (Aus-)Druck gestalten.“ – Möglichkeiten des Hochdrucks und/oder Durchdrucks erkunden und zur gezielt expressiven Gestaltgebung von Texten einsetzen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Material
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Grafik: Expression
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben und erläutern Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge) – auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen – als Mittel der gezielten Bildaussage,
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefügen,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Variationen und Ausdrucksmöglichkeiten des Hochdrucks – auch unter Verwendung unterschiedlicher Materialien und Gegenstände als Druckstock.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen,
- analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihre Ausdrucksqualitäten,
- erläutern die Ausdrucksqualitäten von druckgrafischen Gestaltungen, auch im Hinblick auf die gewählten Materialien und Materialkombinationen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug,
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen,
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen expressive Bilder inneren Erlebens und Vorstellens.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- diskutieren bildnerische Möglichkeiten zur Visualisierung inneren Erlebens und Vorstellens.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Einführung in Hochdruckverfahren (Merkmale, Schnitttechniken) und verfahrensgeeignete Ausdruckssteigerung/Emotionalisierung (inhaltliche und formale bildnerische Mittel), ggf. auch künstlerische Haltung in Bezug auf Motiv (kritisch-hinterfragend, bewundernd-idealisierend); experimentelles Drucken im Kontext von Expression (z.B. unterschiedliche Druckträger wie farbiges Papier, Alltagsmedien, Collagen; Serien)
Zeitbedarf: ca. 14-16 Ustd.
Klasse 9 – Vorhaben 3: „Agieren und Reagieren.“
Unterrichtsvorhaben 3:
„Agieren und Reagieren.“ – Aktion und Dokumentation.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- erproben und beurteilen unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen (Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern bzw. Bewegtbildern, Plattformen zur Präsentation, Kommunikation und Interaktion),
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten digitale Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen im Hinblick auf gestalterische Fragestellungen und Absichten,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Raum, >Zeit,
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Film, >Aktion: Dokumentation, >Persuasion
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- erproben Möglichkeiten der Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung von Bewegungen und zeitlichen Abläufen als Mittel der gezielten Wirkungssteigerung,
- gestalten gezielt plastisch-räumliche Phänomene mit Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) durch zusammenfügende Verfahren.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- bewerten Gestaltungen und ihre Wirkungen im Hinblick auf die Darstellung von Bewegungen und zeitlichen Abläufen (Beschleunigung, Verlangsamung und Rhythmisierung),
- erläutern den Einsatz von Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) bei dreidimensionalen Verfahren.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen,
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- überprüfen und bewerten rechtliche Grundlagen des Persönlichkeits- (u.a. Bildrechtsrechts), Urheber- und Nutzungsrechts (u.a. Lizenzen),
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit filmischen bzw. performativen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
realisieren und beurteilen Bilder der offensichtlichen bzw. verdeckten Beeinflussung des Betrachters.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern filmische bzw. performative Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf sachlich-dokumentierende Gestaltungsabsichten,
- bewerten das Potenzial von bildnerischen Gestaltungen bzw. Konzepten zur bewussten Beeinflussung der Rezipientinnen und Rezipienten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Reflexion von (menschlichen) Verhaltensmustern durch Irritation/Persuasion (in den Bilddimensionen Zeit und Raum); Einführung in grundlegende bildnerische Mittel und Funktionen von Aktionen, performativen Konzepten, Film; Planung und Dokumentation flüchtiger/vergänglicher Bildgestaltung; begründete Urteilsbildung über ausgewählte Schwerpunkte medialer Wirksamkeit (Film/Aktion – Dokumentation/Persuasion)
Zeitbedarf: ca. 14-16 Ustd.
Klasse 9 – Vorhaben 4: „Mit Bildern auf Bilder reagieren.“
Unterrichtsvorhaben 4:
„Mit Bildern auf Bilder reagieren.“ – Vorhandene Bildwelten verstehen, zitieren und neukontextualisieren zur Beeinflussung von Sichtweisen und Haltungen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben und vergleichen differenziert subjektive Eindrücke bezogen auf eine leitende Fragestellung,
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Form, >Raum, >Farbe
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Malerei, >Grafik, >Fotografie, >Plastik: Persuasion
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten gezielt plastisch-räumliche Phänomene mit Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) durch zusammenfügende Verfahren,
- erproben und gestalten plastisch-räumliche Bildlösungen durch den gezielten Einsatz von Formeigenschaften (Deformation, Formausrichtungen) und Formbeziehungen (Formverwandtschaften und -kontraste),
- realisieren bildnerische Phänomene durch den gezielten Einsatz grafischer Formstrukturen bzw. Liniengefügen,
- beurteilen im Gestaltungsprozess das Anregungspotential von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhaltsbezüge und neue Bedeutungszusammenhänge,
- realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern den Einsatz von Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) bei dreidimensionalen Gestaltungen,
- untersuchen und beurteilen die Bearbeitung und Kombination heterogener Materialien in Collagen/Assemblagen/Montagen,
- analysieren grafische Gestaltungen im Hinblick auf Formstrukturen bzw. Arten von Liniengefügen und ihrer Ausdrucksqualitäten,
- analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder durch das Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- entwickeln auf der Grundlage von Bildzitaten Bildlösungen in einem konkreten, eingegrenzten Gestaltungsbezug,
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen,
- planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle bzw. biografische Bedingtheit von Bildern, auch unter Berücksichtigung der Genderdimension,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen,
- bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- entwickeln mit plastischen bzw. architektonischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen Bilder der offensichtlichen bzw. verdeckten Beeinflussung des Betrachters.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- erläutern plastische bzw. architektonische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- bewerten das Potenzial von bildnerischen Gestaltungen bzw. Konzepten zur bewussten Beeinflussung der Rezipientinnen und Rezipienten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Bildzitat als Strategie der Bildfindung: Auswahl eines (historischen) Werkes als Grundlage zur eigenständigen Auseinandersetzung/Kommentierung/etc.; Aktivierung vorhandener Kompetenzen in den Bereichen Grafik, Malerei, Plastik und/oder Fotografie; eigenständige, begründete Auswahl eines Gestaltungsmediums; medialer Transfer/Wechsel und Bildzitat als Strategie der Bildrezeption/Bildauslegung (besonders Wahrnehmungs- und Darstellungskonventionen als Gestaltungs- und Verständnisbedingungen)
Erläuterung von Motiv/Darstellungsform (historisch) und Umdeutung/Umgestaltung als Veranschaulichung einer gegenwarts-/zukunftsbezogenen individuellen Auffassung und persuasiven Gestaltungsabsicht
Zeitbedarf: ca. 14-16 Ustd.
Klasse 9 – Vorhaben 5: „Erfinden, konstruieren, bauen.“
Unterrichtsvorhaben 5:
„Erfinden, konstruieren, bauen.“ – Von der dokumentierend-konzeptuellen Linear-Zeichnung zum visionären Raum-Modell vordringen.
Übergeordnete Kompetenzerwartungen:
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder gezielt und funktionsbezogen auf der Grundlage fundierter Kenntnisse über bildnerische Mittel und deren Wirkungszusammenhänge,
- entwickeln auf der Grundlage von Anschauung, Erfahrung und Imagination Form-Inhalts-Gefüge in komplexeren Problemzusammenhängen,
- gestalten Bilder mittels gezielt eingesetzter Verfahren und Strategien in Funktions- und Bedeutungszusammenhängen,
- bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und (Zwischen-)Produkte im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in funktionalen Kontexten.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eigene und fremde Bilder sachangemessen, strukturiert und fachsprachlich in ihren bedeutsamen Merkmalen,
- analysieren eigene und fremde Bilder mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren aspektbezogen,
- bewerten die Übertragbarkeit der Ergebnisse aspektgeleiteter Rezeption im Hinblick auf eigene funktionsbezogene Gestaltungsprozesse und -produkte.
Inhaltsfelder/Inhaltliche Schwerpunkte:
IF 1 (Bildgestaltung): Schwerpunkt >Fläche, >Raum, >Form, >Material
IF 2 (Bildkonzepte): Schwerpunkt >Bildstrategien, >Personale und soziokulturelle Bedingungen
IF 3 (Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen): Schwerpunkt >Plastik, >Architektur: Fiktion/Vision, >Dokumentation
Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung:
IF 1 Bildgestaltung
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwerfen Räumlichkeit und Plastizität illusionierende Bildlösungen durch die zielgerichtete Verwendung von Mitteln der Raumdarstellung (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- gestalten gezielt plastisch-räumliche Phänomene mit Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) durch zusammenfügende Verfahren,
- erproben und gestalten plastisch-räumliche Bildlösungen durch den gezielten Einsatz von Formeigenschaften (Deformation, Formausrichtungen) und Formbeziehungen (Formverwandtschaften und -kontraste),
- beurteilen im Gestaltungsprozess das Anregungspotenzial von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhaltsbezüge und neue Bedeutungszusammenhänge.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- analysieren Bilder im Hinblick auf Körper- und Raumillusion (Höhenlage, Überdeckung, Maßstabperspektive, Parallelperspektive sowie Ein- und Zwei-Fluchtpunktperspektive, Farb- und Luftperspektive, Licht-Schatten-Modellierung),
- erläutern den Einsatz von Mitteln plastischer Organisation (Masse, Volumen, Körper-Raum-Bezug, Proportion) bei dreidimensionalen Gestaltungen,
untersuchen und beurteilen die Bearbeitung und Kombination heterogener Materialien in Collagen/Assemblagen/Montagen.
IF 2 Bildkonzepte
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- gestalten Bilder durch das Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher bzw. individueller Auffassungen durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen in konkreten Gestaltungsbezügen.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die Verfahren der Collage und Montage als Denk- und Handlungsprinzip,
- erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen.
IF 3 Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen
Kompetenzbereich Produktion
Die Schülerinnen und Schüler
- entwickeln mit malerischen, grafischen bzw. fotografischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- entwickeln mit plastischen bzw. architektonischen Ausdrucksmitteln fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Gestaltungskonzepte,
- realisieren und beurteilen sich von der äußeren Wirklichkeit lösende Gestaltungen als Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen,
- realisieren und beurteilen abbildhafte Gestaltungskonzepte mit sachbezogen-wertneutralem Bezug zur äußeren Wirklichkeit.
Kompetenzbereich Rezeption
Die Schülerinnen und Schüler
- erläutern malerische, grafische bzw. fotografische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- erläutern plastische bzw. architektonische Gestaltungen im Hinblick auf fiktionale, expressive, dokumentarische bzw. persuasive Wirkweisen und Funktionen,
- bewerten bildnerische Strategien zur Konstruktion utopischer bzw. zukunftsgerichteter Vorstellungen,
- bewerten bildnerische Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf sachlich-dokumentieren-de Gestaltungsabsichten.
Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit:
Vertiefung der Ein-Fluchtpunktperspektive; Gestaltungs- bzw. Konstruktionsmerkmale von Zwei-Fluchtpunktperspektive; Erzeugung von Raumeindruck auf der Fläche durch Licht-Schatten-Modellierung; Nutzung zeichnerischer Fähigkeiten und materialexperimenteller Erfahrungen zum planerischen Gestalten und Realisieren von visionären, fiktionalen architektonischen Konstrukten
Zeitbedarf: ca. 14-16 Ustd.
Wahlpflichtbereich
Oberstufe
Das Fach Kunst in der Einführungsphase – Übersicht
In der Einführungsphase wird an den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler angeknüpft, die diese in der Sekundarstufe I erworben haben, um diese zu sichern und zu erweitern. Der Unterricht im Fach Kunst wird in der Einführungsphase, wie auch in der Qualifikationsphase, dreistündig erteilt. Das Fach Kunst kann als Klausurfach angewählt werden.
Inhaltlich werden in der Einführungsphase Kompetenzen im theoretischen wie auch praktischen Umgang mit Plastiken erworben. Schwerpunktmäßig wird sich hierbei mit den Epochen griechische Antike und Renaissance beschäftigt, aber auch moderne Konzepte (z.B. Pop-Art) werden diskutiert. Der zweite inhaltliche Schwerpunkt der Einführungsphase bildet die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler im zeichnerischen und malerischen Bereich. Hierbei liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf der perspektivischen Raumdarstellung (z.B. der Übereckperspektive) sowie in der Entfaltung von Abstraktionsfähigkeiten.
Unterrichtsvorhaben in der Stufe EF
| 1 | Was ist Kunst? – Bearbeitung der Frage an einem Motiv oder Gegenstand |
| 2 | Von der freien grafischen Gestaltung zum Gegenstand – Zeichnerische Übungen von Objekten und Körpern bzw. Körperteilen anhand abbildhafter und nicht abbildhafter Darstellungsformen |
| 3 | Claes Oldenburg – Die plastische Form im Raum |
| 4 | Perspektivisches Zeichnen |
| 5 | Farbe – Das Bild der Wirklichkeit in der Malerei am Beispiel von Stillleben |
| 6 | Expressive Gestaltungsmöglichkeiten durch Material, Farbe und Form |
EF – Vorhaben 1: Was ist Kunst? – Bearbeitung der Frage an einem Motiv oder Gegenstand
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1
GFR1, GFR6
Bildstrategien: STR2
Bildkontexte: KTR1, KTR2
Inhalte
Materialien/Medien: Alltagsgegenstände, Lyrik, Bleistiftzeichnung
Epochen/Künstler: Ulrich Meister
Fachliche Methoden: Wort-Bild-Vergleich
Leistungskonzept
Diagnose: Bestimmung von Fähigkeiten und motorischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Material
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und Planungen (spielerisch- assoziativer Umgang mit Ideen in Bezug zu den Materialien), Planung und Organisation in Gestaltungsprozessen; Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren, Analyse von Bildern (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen), Interpretation von Bildern (Ableitung von begründeten Vermutungen und Deutungszusammenhängen)
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk)
EF – Vorhaben 2: Von der freien grafischen Gestaltung zum Gegenstand – Zeichnerische Übungen von Objekten und Körpern bzw. Körperteilen anhand abbildhafter und nicht abbildhafter Darstellungsformen
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung: ELP1, ELP5
ELR1, ELR4, ELR5
Bilder als Gesamtgefüge: GFR2, GFR4, GFR5
Bildstrategien: STP3
STR1, STR2
Bildkontexte
Inhalte
Materialien/Medien: Unterschiedliche Papiere (z.B. Pack-, Zeichen-, Butterbrotpapier) und unterschiedliche Zeichenmittel (z.B. Zeichenkohle, Grafitstifte, Tusche)
Epochen/Künstler: Mindestens zwei sehr unterschiedliche KünstlerInnen:
Leonardo da Vinci, Pablo Picasso
Fachliche Methoden
Einführung in die werkimmanente Bildanalyse, hier: Bestandsaufnahme, Beschreibung des ersten Eindrucks (assoziativ-sprachlicher Ansatz durch Perzept), Analyse von Form und Komposition (auch durch zeichnerisch- analytische Methoden, z.B. Skizzen), Ikonizitätsgrad, Deutung durch erste Interpretationsschritte, Naturalismuskriterien
Leistungskonzept
Diagnose
Feststellung von zeichnerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Erfassung von Randlinien, Raumformen, Größenverhältnissen, Licht-Schatten, Gesamtgestalt) durch kombinierte Wahrnehmungs- und Zeichenübungen Diagnose der Fähigkeit, Wahrnehmungen in Wortsprache zu überführen durch Verbindung von Assoziationen mit konkreten Bildelementen/ -gefügen in mündlicher und schriftlicher Form (Auswertung von Perzepten), Bekanntheit von Naturalsimuskriterien
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche (Erprobung und Untersuchung von Zeichenmaterialien und –mitteln), gestaltungspraktische Entwürfe/Planungen (Skizzen und Studien im Gestaltungsprozess) Reflexion über Arbeitsprozesse (Gestaltungsplanung und –entscheidungen) als Portfolio
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)
Leistungsbewertung Klausur: z.B. Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen (Entwürfe zur gestalterischen Problemlösung mit Reflexion des eigenen Arbeitsprozesses)
EF – Vorhaben 3: Claes Oldenburg – Die plastische Form im Raum
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung: ELP3
ELR3
Bilder als Gesamtgefüge: GFP2, GFP3
GFR1, GFR2, GFR5
Bildstrategien: STP1
Bildkontexte: KTP1
Inhalte
Materialien/Medien: Assemblagen aus Pappe, Papier und Fundstücken
Epochen/Künstler: Claes Oldenburg
Fachliche Methoden: Werkimmanente Bildanalyse, hier: Bestandaufnahme, Analyse von Körper-Raum-Beziehung und Ansichtigkeit (zeichnerisch-analytische Methoden)
Methoden zur Erfassung des Körper-Raum-Zusammenhangs durch den Rezipienten
Leistungskonzept
Diagnose: Bestimmung von Fähigkeiten und motorischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Material durch Selbstbeobachtung Ermittlung der Fähigkeit, den Umgebungsraum zu einer dreidimensionaler Gestaltungen in Beziehung zu setzen, durch diagnostische Aufgaben
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und Planungen (spielerisch- assoziativer Umgang mit Ideen in Bezug zu den Materialien, Planung und Organisation in Gestaltungsprozessen; Präsentation (Gestaltungsergebnisse und ihre Präsentation im Raum)
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren, Analyse von Bildern (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen, insbesondere Körper-Raum-Beziehung), Interpretation von Bildern (Ableitung von begründeten Vermutungen und Deutungszusammenhängen)
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk)
EF – Vorhaben 4: Perspektivisches Zeichnen
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung: ELP1
ELR1
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1, GFP2
GFR1, GFR2
Bildstrategien
Bildkontexte
Inhalte
Materialien/Medien: Bleistift, Collage
Epochen/Künstler: Hogarth (Falsche Perspektive), Magritte, Escher, Dalí
Fachliche Methoden: Plenumsdiskussion (Hogarth), Gruppenpuzzle (Anwendung räumlicher Darstellungsformen), Reflexion von Schülerarbeiten
Leistungskonzept
Diagnose
Kompetenzbereich Produktion
Verschiedene praktische ÜPbungen zu unterschiedlichen perspektivischen Darstellungsformen (z.B. Bilddiktat)
Kompetenzbereich Rezeption
„Fehlersuche“ und Verbesserungsmöglichkeiten bei Hogarth
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche (Übungen zur Umsetzung perspektivischer Problemstellungen); Reflexion über Arbeitsprozesse (Gestaltungsplanung und -entscheidungen) als Portfolio
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)
Leistungsbewertung Klausur: Gestaltungspraktische Entwürfe und Problemlösung mit Reflexion zum eigenen Arbeitsprozess
EF – Vorhaben 5: Farbe – Das Bild der Wirklichkeit in der Malerei am Beispiel von Stillleben
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung: ELP2, ELP4, ELP5
ELR2, ELR4, ELR5
Bilder als Gesamtgefüge: GFP2, GFP3
GFR1, GFR2, GFR3, GFR4, GFR5, GFR6
Bildstrategien: STP1, STP3
Bildkontexte: KTP1
KTR1, KTR2
Inhalte
Materialien/Medien: Deckfarbe, Acrylfarbe, Collage, Fotografie
Epochen/Künstler
Verschiedene farbige Bildbeispiele einer Gattung aus mindestens einer Epoche, Bildvergleiche zu Werken dieser Gattung aus dem 20./21. Jhd.
Stillleben des Barock/17. Jhd. / Vergleichsbeispiele aus dem 19. /20./21. Jhd.
Cotàn, Flegel, Hoogstraaten, / trompe l oeil Stillleben Impressionismus (Monet, Manet), Werbefotografie, Fotografie (JeongMee Yoon)
Ploberger (Streuung), Morandi (Reihung), Flegel (Ballung), Kanoldt (Gruppierung)
Fachliche Methoden
Einführung in die werkimmanente Bildanalyse, hier: Bestandsaufnahme, Beschreibung des ersten Eindrucks (Perzept), Analyse von Farbe und Komposition (auch durch zeichnerisch-analytische Methoden, z.B. Skizzen), Ikonizitätsgrad, Deutung durch erste Interpretationsschritte, motivgeschichtlicher Vergleich
Leistungskonzept
Diagnose
Kompetenzbereich Produktion
Feststellung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Farbe/ Farbgesetzmäßigkeiten, Farbkonzepte, Farbmischung und Farbwirkung (Farbfamilien / Farbton, Farbkontraste, Sättigung, Helligkeit, Duktus) durch kombinierte Wahrnehmungs- und Farbübungen
Kompetenzbereich Rezeption
Diagnose der Fähigkeit, Wahrnehmungen in Wortsprache zu überführen in mündlicher und schriftlicher Form
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche (Farbübungen, Skizzen und Farbstudien im Gestaltungsprozess); Reflexion über Arbeitsprozesse (Gestaltungsplanung und -entscheidungen) als Portfolio
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)
Leistungsbewertung
Klausur
- Gestaltungspraktische Entwürfe und Problemlösung mit Reflexion zum eigenen Arbeitsprozess
- Analyse/Interpretation von Bildern am Einzelwerk (Schwerpunkt Kompositionsanalyse, Farbanalyse
EF – Vorhaben 6: Expressive Gestaltungsmöglichkeiten durch Material, Farbe und Form
Kompetenzen
Elemente der Bildgestaltung: ELP1, ELP2, ELP3, ELP4, ELP5
ELR1, ELR2, ELR 3
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1, GFP3
GFR3, GFR5
Bildstrategien: STP2
STR1, STR2
Bildkontexte: KTP1
Inhalte
Materialien/Medien: Farbe (Acryl, Dispersion), Material (Sand, Gips, Draht, Knete, Papier, Stoff, Fundobjekte)
Epochen/Künstler: Mindestens ein abbildhaft und nicht abbildhaft arbeitende(r) Künstler: M. Ernst
Fachliche Methoden: Werkimmanente Bildanalyse, Analyse von Farbe, Form und Komposition, praktisch-rezeptive Analyseverfahren, Ikonizitätsgrad
Leistungskonzept
Diagnose: Selbstdiagnose der bisher erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in neuen Anwendungssituationen durch begleitende Reflexion im Arbeitsprozess
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und Entwürfe/Planungen Reflexion über Arbeitsprozesse
Kompetenzbereich Rezeption
Skizze, praktisch-rezeptive Bildverfahren, Analyse von Bildern, Interpretation von Bildern, Vergleichende Interpretation von Bildern
Leistungsbewertung
Klausur
Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen (Entwürfe zur gestalterischen Problemlösung mit Reflexion des eigenen Arbeitsprozesses) Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung verbunden mit einem fachwissenschaftlichen Text) →Klausurbeispiel im Navigatormaterial
Das Fach Kunst in der Qualifikationsphase – Übersicht
Das Fachcurriculum der Qualifikationsphase orientiert sich aufgrund des Zentralabiturs an den verbindlichen Unterrichtsinhalten für das Fach Kunst im jeweiligen Jahrgang. Die Übersicht über die abiturrelevanten Unterrichtsinhalte für die drei kommenden Abiturjahrgänge sind im Bildungsportal des Schulministeriums einsehbar.
Unterrichtsvorhaben in der Stufe Q1
| 1 | Der Mensch im (realen) Raum |
| 2 | Künstlerische Sichtweisen und Haltungen zwischen Distanz und Nähe im grafischen und malerischen Werk (ab Beginn des 20. Jahrhunderts) |
| 3 | Mensch und Raum im fotografischen Werk |
| 4 | Künstlerische Sichtweisen und Haltungen zwischen Distanz und Nähe im grafischen und malerischen Werk (18./19. Jahrhundert) |
| Unterrichtsvorhaben in der Stufe Q2 | |
| 1 | Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten |
| 2 | Konstruktion von Erinnerung in den Installationen und Objekten |
Q1 – Vorhaben 1: Der Mensch im (realen) Raum
Kompetenzen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen: ÜP1
ÜR3
Elemente der Bildgestaltung: ELP2, ELP3
ELR2, ELR4
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1, GFP2, GFP3
GFR1, GFR2, GFR5, GFR6
Bildstrategien: STP3, STP4, STP5, STP6, STP7
STR1, STR4
Bildkontexte: KTP1
KTR2
Inhalte
Materialien/Medien:
Fotografie (Dokumentation praktisch-rezeptiver Zugänge),
plastische Materialien (z.B. Ton, Pfeifenreiniger/Draht/Alufolie, Gips, Wachs)
Epochen/Künstler: z.B. Alberto Giacometti (z.B. Der Platz II, Schreitender Mann, Taumelnder Mann)
Fachliche Methoden
Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung, Untersuchung des Grades der Abbildhaftigkeit, Erweiterung der Deutung durch Einbeziehen der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten; Auswertung bildexternen Quellenmaterials
Leistungskonzept
Diagnose:
Bestimmung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der o.g. Kompetenzerwartung
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und deren Dokumentation,
Planung, Organisation und Reflexion in Gestaltungsprozessen,
Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Analysierende und erläuternde Skizzen
Beschreibung/Analyse und Interpretation von Bildern
Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern (aspektbezogen) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk) oder künstlerische Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung
Q1 – Vorhaben 2: Künstlerische Sichtweisen und Haltungen zwischen Distanz und Nähe im grafischen und malerischen Werk (ab Beginn des 20. Jhdts.)
Kompetenzen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen: ÜR1, ÜR3, ÜR4
Elemente der Bildgestaltung: ELP1
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1
GFR1, GFR3, GFR4
Bildstrategien: STP6
Bildkontexte: KTP1, KTP2, KTP3
KTR4
Inhalte
Materialien/Medien:
grafische (Zeichnung, Kaltnadelradierung, Linolschnitt oder Collage) und malerische Verfahren und Medien
Epochen/Künstler: z.B. Pablo Picasso (z.B. „Guernica“, „Bildnis Dora Maar“), Gerhard Richter („Atlas“)
Fachliche Methoden
Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung, Untersuchung des Grades der Abbildhaftigkeit, Erweiterung der Deutung durch Einbeziehen der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten; Auswertung bildexternen Quellenmaterials
Leistungskonzept
Diagnose:
Bestimmung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der o.g. Kompetenzerwartung
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und deren Dokumentation,
Planung, Organisation und Reflexion in Gestaltungsprozessen,
Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Analysierende und erläuternde Skizzen
Beschreibung/Analyse und Interpretation von Bildern
Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern (aspektbezogen) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk)
oder künstlerische Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung
Q1 – Vorhaben 3: Mensch und Raum im fotografischen Werk
Kompetenzen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen: ÜP3
ÜR2
Elemente der Bildgestaltung: ELP1, ELP3, ELP4
ELR1, ELR3
Bilder als Gesamtgefüge: GFR1, GFR6
Bildstrategien: STP1, STP2, STP7
STR2, STR3, STR4
Bildkontexte: KTP1
Inhalte
Materialien/Medien:
fototechnische Parameter (insb. Blende, Verschlusszeit und deren Auswirkung) und fotografische Verfahren und Medien, ggf. Bildbearbeitung
Epochen/Künstler: z.B. Andreas Gursky (z.B. „99 Cent“, „Rhein II“, „Bahrain I“, „Ruhrtal“, „Mühlheim an der Ruhr, Angler“)
Fachliche Methoden: Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen) und Deutung, Untersuchung des Grades der Abbildhaftigkeit; Auswertung bildexternen Quellenmaterials (z.B. Filmdokumentationen)
Leistungskonzept
Diagnose:
Bestimmung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der o.g. Kompetenzerwartung
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und deren Dokumentation,
Planung, Organisation und Reflexion in Gestaltungsprozessen,
Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Analysierende und erläuternde Skizzen
Beschreibung/Analyse und Interpretation von Bildern
Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern (aspektbezogen) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk)
oder künstlerische Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung
Q1 – Vorhaben 4: Künstlerische Sichtweisen und Haltungen zwischen Distanz und Nähe im grafischen und malerischen Werk (18./19. Jhdt.)
Kompetenzen
Übergeordnete Kompetenzerwartungen: ÜP2
ÜR3, ÜR4
Elemente der Bildgestaltung: ELP1, ELP4
ELR1, ELR3, ELR4
Bilder als Gesamtgefüge: GFR2, GFR3
Bildstrategien: STP5
STR1, STR2, STR3
Bildkontexte: KTP1, KTP2
KTR1, KTR2, KTR3, KTR5
Inhalte
Materialien/Medien: Malerei, digitale Bildbearbeitung
Epochen/Künstler: z.B. Rembrandt (z.B. „Nachtwache“, Selbstportraits), Peter Blake („Sgt. Pepper´s“), Francisco de Goya („Schrecken des Krieges“, „Die Erschießung der Aufständischen“)
Fachliche Methoden: Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten; Auswertung bildexternen Quellenmaterials
Leistungskonzept
Diagnose:
Bestimmung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der o.g. Kompetenzerwartungen
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und deren Dokumentation,
Planung, Organisation und Reflexion in Gestaltungsprozessen,
Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Analysierende und erläuternde Skizzen
Beschreibung, Analyse/Interpretation von Bildern
Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern (aspektbezogen) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk)
oder künstlerische Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung
Q2 – Vorhaben 1: Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten
Kompetenzen
Übergeordnete Kompetenzerwertungen:
ÜP2
ÜR1, ÜR2
Elemente der Bildgestaltung: ELP1, ELP4
ELR1, ELR3, ELR4
Bilder als Gesamtgefüge: GFP1, GFP2
GFR1, GFR2, GFR3, GFR5, GFR6
Bildstrategien: STP1, STP3, STP4, STP5, STP6
STR1, STR3
Bildkontexte: KTP2
KTR1, KTR3, KTR5
Inhalte
Materialien/Medien: grafische, malerische, aleatorische und kombinatorische Verfahren
Epochen/Künstler
z.B. aleatorische und kombinatorische Verfahren des Surrealismus (insbesondere bei Max Ernst), individueller Blick in den Portraits des grafischen und malerischen Werks von z.B. Otto Dix (u.a. „Kartenspielende Krüppel“, „Die Eltern des Künstlers II“, „Bildnis der Journalistin Sylvia von Harden“, „Bildnis des Dr. Koch“; ggf. Vergleich zu Portraits von George Grosz, August Sander)
Fachliche Methoden
Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung (u.a. Untersuchung des Grads der Abbildhaftigkeit, Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheit); Auswertung bildexternen Quellenmaterials; aspektbezogener Bildvergleich (Grad der Abbildhaftigkeit)
Leistungskonzept
Diagnose: Bestimmung der Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der o.g. Kompetenzerwartung
Leistungsbewertung Sonstige Leistungen
Kompetenzbereich Produktion
Gestaltungspraktische Versuche und deren Dokumentation,
Planung, Organisation und Reflexion in Gestaltungsprozessen,
Präsentation (Gestaltungsergebnisse)
Kompetenzbereich Rezeption
Analysierende und erläuternde Skizzen
Beschreibung, Analyse/Interpretation von Bildern
Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern (aspektbezogen) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen
Leistungsbewertung Klausur: Analyse/Interpretation von Bildern (Beschreibung, Analyse und Deutung am Einzelwerk oder Beschreibung und aspektorientierte Untersuchung und Deutung im Bildvergleich) oder künstlerische Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung
Leistungsbewertung
Vereinbarungen zur Leistungsbewertung
Hinsichtlich der Leistungsanforderungen und -bewertungen wird sich an dem in den gültigen Richtlinien und Lehrplänen des Faches Kunst für die Sekundarstufe I und II des Landes NRW definierten Leistungsbegriff orientiert.
Leistungsanforderungen ergeben sich aus den im schulinternen Lehrplan festgelegten Unterrichtsgegenständen und -inhalten, Handlungsfeldern, Lernaspekten und Kompetenzen.
Bewertet werden alle im Fachunterricht erbrachten Leistungen (praktische Arbeiten, schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen). Bei der Leistungsbewertung in beiden Sekundarstufen werden alle Aspekte bildnerischen Arbeitens, Gestaltens, Reflektierens und Rezipierens angemessen berücksichtigt. Ebenso erfährt die sprachliche Darstellung ihren für das Fach notwendigen Stellenwert.
Ziel der Leistungsbewertung im Fach Kunst ist eine positive Motivation der gemeinsamen Unterrichtsarbeit sowie eine Transparenz schaffende Bewertung durch eine zügige Rückmeldung der jeweils erbrachten Leistungen.
Die Leistungsbewertung bezieht sich insgesamt auf alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen fachlich kognitiven, kreativen, (senso)motorischen, sozialen, methodischen sowie affektiven Kompetenzen und berücksichtigt die individuelle Schülerpersönlichkeit mit ihren Vorerfahrungen, Möglichkeiten und Leistungsdispositionen.
Hausaufgaben
In der Sekundarstufe I werden im Fach Kunst in der Regel keine Hausaufgaben gestellt. Ausnahmen stellen z.B. vorbereitende Recherche-Aufgaben oder Sammlung und Organisation von Materialien dar.
Medienbildung
Integration der Ziele des Medienkompetenzrahmens NRW
Integration der Ziele des Medienkompetenzrahmens NRW (MKR) in den Kernlernplan SI Kunst
| Unterrichtsvorhaben | ||
|---|---|---|
| Erprobungsstufe – übergeordnete Kompetenzerwartung | ||
| Die Schüler erproben experimentell die Möglichkeiten digitaler Techniken und Ausdrucksformen (MKR 1.2) | 5.1 | „Das bin ich, das sind wir.“ – Sich selbst vorstellen und sich durch Bilder mitteilen. |
| Sekundarstufe – Übergeordnete Kompetenzerwartungen | ||
| Die Schüler erproben und beurteilen unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen (Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern bzw. Bewegtbildern, Plattformen zur Präsentation, Kommunikation und Interaktion) (MKR 1.2, 3.1, 3.2, 3.3, Spalte 4) | 8.2 9.1 9.3 | „In den Fokus rücken.“ – Wahrnehmung durch fotografische Gestaltungsmittel gezielt steuern und bestimmen. „Rasante Fahrten erlebbar machen.“ – Mit filmischen Mitteln das Phänomen der Geschwindigkeit expressiv gestalten. „Agieren und Reagieren.“ – Aktion und Dokumentation. |
| Die Schüler bewerten digitale Werkzeuge, Medien und Ausdrucksformen im Hinblick auf gestalterische Fragestellungen und Absichten (MKR 1.2, Spalte 4, insbesondere 4.1, 4.2) | 8.2 9.1 9.3 | „In den Fokus rücken.“ – Wahrnehmung durch fotografische Gestaltungsmittel gezielt steuern und bestimmen. „Rasante Fahrten erlebbar machen.“ – Mit filmischen Mitteln das Phänomen der Geschwindigkeit expressiv gestalten. „Agieren und Reagieren.“ – Aktion und Dokumentation. |
| Sekundarstufe – Konkretisierte Kompetenzerwartungen: | ||
| Die Schüler analysieren Gesamtstrukturen von Bildern im Hinblick auf Mittel der Flächenorganisation (Ordnungsprinzipien wie Reihung, Streuung, Ballung, Symmetrie, Asymmetrie, Richtungsbezüge), auch mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen (MKR 1.2) | 5.5 | „Landschaft erleben.“ – Natur im gestalteten Bild Raum geben. |
| Die Schüler planen und realisieren – auch mit Hilfe digitaler Werkzeuge – kontext- und adressatenbezogene Präsentationen (MKR, 1.2, Spalte 4, insbesondere 4.1, 4.2) | 8.2 9.1 9.3 | „In den Fokus rücken.“ – Wahrnehmung durch fotografische Gestaltungsmittel gezielt steuern und bestimmen. „Rasante Fahrten erlebbar machen.“ – Mit filmischen Mitteln das Phänomen der Geschwindigkeit expressiv gestalten. „Agieren und Reagieren.“ – Aktion und Dokumentation. |
| Die Schüler bewerten digital und analog erstellte Präsentationen hinsichtlich ihrer Kontext- und Adressatenbezogenheit (MKR, 1.2, Spalte 4, insbesondere 4.1, 4.2) | 8.2 9.1 9.3 | „In den Fokus rücken.“ – Wahrnehmung durch fotografische Gestaltungsmittel gezielt steuern und bestimmen. „Rasante Fahrten erlebbar machen.“ – Mit filmischen Mitteln das Phänomen der Geschwindigkeit expressiv gestalten. „Agieren und Reagieren.“ – Aktion und Dokumentation. |
| Die Schüler realisieren gezielt in bildnerischen Gestaltungen die Ausdrucksqualitäten von Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (MKR 1.2, Spalte 4, insbesondere 4.1, 4.2) | 5.2 5.5 | „Beziehung zeigen.“ – Farbenlehre: Ausdruckskraft von Farbe. „Landschaft erleben.“ – Natur im gestalteten Bild Raum geben. |
| Die Schüler analysieren Farbwahl, Farbbeziehungen und Farbfunktionen (Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe) in bildnerischen Gestaltungen (MKR 1.2, Spalte 4, insbesondere 4.1, 4.2) | 5.2 5.5 | „Beziehung zeigen.“ – Farbenlehre: Ausdruckskraft von Farbe. „Landschaft erleben.“ – Natur im gestalteten Bild Raum geben. |
Beitrag zur informationstechnischen Grundbildung
Im Fach Kunst werden zur Stärkung der Nachhaltigkeit des Faches ITG die neuen Medien vielfach vertiefend genutzt; z.B.
- Medienkritische Internetrecherchen (Bild und Text)
- Erstellung von mediengestützten Referaten
- Bildbearbeitung
Verbraucherbildung
Integration der Ziele der Verbraucherbildung
Integration der Ziele der Verbraucherbildung in den Kernlernplan SI Kunst
| Bis zum Ende der Sekundarstufe I | Unterrichtsvorhaben | Unterrichtsthema |
|---|---|---|
| Inhaltsfeld 2: Bildkonzepte | ||
| Die Schülerinnen und Schüler erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und ökologische) in eigenen oder fremden Gestaltungen. (VB C, Z4) | 9.4 | „Mit Bildern auf Bilder reagieren.“ – Vorhandene Bildwelten verstehen, zitieren und neukontextualisieren zur Beeinflussung von Sichtweisen und Haltungen. |
| Inhaltsfeld 3: Gestaltungsfelder in Funktionszusammenhängen | ||
| Die Schülerinnen und Schüler bewerten das Potenzial von bildnerischen Gestaltungen bzw. Konzepten zur bewussten Beeinflussung der Rezipientinnen und Rezipienten. (VB C, Z1) | 8.1 9.4 | „Visuell gelenkt werden und lenken.“ – Beeinflussung durch Schrift und Bild in plakativen Botschaften des Alltags wahrnehmen und selbst gezielt einsetzen. „Mit Bildern auf Bilder reagieren.“ – Vorhandene Bildwelten verstehen, zitieren und neukontextualisieren zur Beeinflussung von Sichtweisen und Haltungen. |
Standardsicherung
Vereinbarungen zur Standardsicherung
I Schulinterne Fachlehrpläne
Die Fachgruppe Kunst arbeitet kontinuierlich am schulinternen Curriculum, indem sie
- die Einhaltung der Standards überprüft,
- die Umsetzung reflektiert und diskutiert, sowie
- das bisherige Curriculum weiterentwickelt.
II Klausuren in der Sekundarstufe II
Alle Mitglieder der Fachgruppe arbeiten zielorientiert und vertrauensvoll miteinander, um die hohen Qualitätsstandards der in der gymnasialen Oberstufe gestellten Klausuren im Fach Kunst zu sichern.
Dies erfordert, dass die in Einführungs- und Qualifikationsphase tätigen Kollegen vor allem in folgenden Bereichen eng kooperieren:
- Themenfolge
- Reihenplanung
- Klausurerstellung
- Erstellung eines punkte-gestützten Erwartungshorizontes
- Korrektur
Die in Parallelkursen unterrichtenden Kollegen begreifen sich als Team.
In Zweifelsfällen erfolgt eine Zweitkorrektur durch den im Parallelkurs unterrichtenden Kollegen, durch einen anderen Fachkollegen oder den Fachvorsitzenden.
Wenn sich die Möglichkeit bietet, sollten Klausuren parallel geschrieben und die Kursergebnisse miteinander verglichen werden, so dass nach Diskussion und Reflexion im Team und in der Fachgruppe wertvolle Ergebnisse in die unterrichtliche Arbeit zurück fließen können.
Der Fachvorsitzende nimmt in allen o. a. Aspekten eine beratende Funktion ein. Er verschafft sich einen Überblick über alle in der Sekundarstufe innerhalb eines Jahres geschriebenen Klausuren und achtet auf die Einhaltung der Vorgaben.
Erkannte Probleme und Lösungsansätze fließen in Dienstbesprechungen der Fachgruppe oder Fachkonferenzen ein, werden im Plenum diskutiert und führen zu einer Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums.
III Aufgaben des Fachvorsitzenden
Der für mindestens ein Schuljahr aus den wahlberechtigten Mitgliedern der Fachkonferenz gewählte Fachvorsitzende hat eine Vielzahl koordinierender, kontrollierender sowie organisierender Aufgaben.
IV Fortbildungen
Das Fachkollegium ist über aktuelle Fortbildungen durch den Fachvorsitzenden informiert. Fortbildungsteilnehmer berichten von ihren Fortbildungen auf den Fachkonferenzen. Fortbildungsberichte größeren Umfangs finden im Rahmen von Dienstbesprechungen statt.
Materialien aus Fortbildungen werden nach Bedarf allen Mitgliedern der Fachgruppe zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse von Fortbildungen werden nach Diskussion und Verabschiedung in der Fachkonferenz in das schulinterne Curriculum eingebunden.
Weitere Informationen: Standardsicherung NRW (Bildungsportal des Schulministeriums)
Berufsorientierung
Beitrag zur Berufswahlorientierung
Die Unterrichtvorhaben im Fach Kunst in der Sekundarstufe I bieten verschiedene Möglichkeiten, eine Unterstützung zur Berufswahlorientierung zu geben. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Klassenmitglieder während der Auseinandersetzung mit bildnerischen Gestaltungen vertieft kennenzulernen und somit auch etwas über deren Berufswünsche zu erfahren (vgl. z.B. UV 5.1). Des Weiteren findet im Rahmen einiger Unterrichtsvorhaben zudem ein kommunikativer Austausch über verschiedene (eigene und fremde) Zukunftsmodelle und -perspektiven statt (vgl. z.B. UV 9.5). Der Kunstunterricht bietet an vielen Stellen die Möglichkeit des bildhaften Ausdrucks von persönlichen Gefühlen, Interessen, Vorstellungen und Beziehungen sowie der Gelegenheit zur Reflexion und Diskussion – auch hinsichtlich der Berufswahlorientierung.