Latein hat am Woeste-Gymnasium einen festen Platz im Sprachenangebot. Es kann als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 gewählt und als Grundkurs in der gymnasialen Oberstufe fortgesetzt werden; daneben gab es den Einstieg ab Klasse 8 im Wahlpflichtbereich und als neu einsetzende Fremdsprache in der Oberstufe. In allen Kursformen kann das Latinum erworben werden, und Latein hat sich als Abiturfach etabliert.
Neben Tagesexkursionen zu Orten, an denen die römische Antike erfahrbar wird, ist die Romfahrt ein Höhepunkt der außerunterrichtlichen Aktivitäten des Faches.
Solem e mundo tollere videntur, qui amicitiam e vita tollunt.
Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt aus der Welt die Sonne.
Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.), römischer Staatsmann
Kernlehrpläne
Rahmenbedingungen
Rahmenbedingungen des Faches Latein am Woeste-Gymnasium
Rahmenbedingungen des Faches Latein am Woeste-Gymnasium
Lateinisch hat an unserer Schule einen festen Platz im Sprachenangebot neben Englisch, Französisch, Spanisch (Sn) und Altgriechisch (Gn).
Lateinisch kann zum einen als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich ab Stufe 8 (L8) angewählt werden. Der Unterricht erfolgt dann in den Stufen 8 und 9 mit jeweils 3 Wochenstunden. Anschließend kann dann das Fach bis zum Abitur als fortgesetzte Fremdsprache im Grundkurs der Oberstufe belegt werden.
Zum anderen kann Latein auch als neu einsetzende Fremdsprache (Ln) in der Oberstufe ab Stufe EF (10) im Grundkurs belegt werden. Dann wird es mit vier Wochenstunden drei Jahre lang bis zum Abitur unterrichtet.
In beiden Kursformen kann das Latinum erworben werden: Im Kurs L8 erreicht man die Bedingungen des (großen) Latinums durch ausreichende Leistungen am Ende der Stufe Q2.2; im Kurs Ln erreicht man die Bedingungen für das kleine Latinum ebenfalls durch ausreichende Leistungen am Ende der Q2.2; das (große) Latinum kann dann durch eine Zusatzprüfung (schriftlich und mündlich) im Rahmen der Abiturprüfungen erworben werden.
Latein hat sich mittlerweile auf der Grundlage dieser Kursformen am Woeste-Gymnasium als (viertes) Abiturfach etabliert, wobei im Kurs Ln die Abiturprüfung die entsprechende (mündliche) Latinumsprüfung ersetzen kann.
In beiden Kursen wird derzeit mit dem Lehrwerk „Lumina nova“ (Verlag V&R) unterrichtet, um in 2½ (L8) bzw. 1½ – 2 Jahren (Ln) die sprachlichen Grundlagen für eine Originallektüre zu schaffen.
Derzeit unterrichten vier Lehrkräfte das Fach Lateinisch, davon zwei Kollegen auch Griechisch. Die Lerngruppen in den Kursen bestehen meist aus ca. 15 bis 25 Schülern.
Der überwiegende Anteil des Fachunterrichtes kann in Fachräumen unterrichtet werden, die entsprechend den Bedürfnissen des Faches und der Größe der Gruppen eingerichtet sind. Unter anderem sind auf diese Weise die für den Lektüreunterricht der Sekundarstufe II notwendigen Wörterbücher in ausreichender Zahl verfügbar.
Neben Tagesexkursionen in der Sekundarstufe I stellt die (im Jahr 2013 erstmals durchgeführte) Romfahrt sicherlich einen Höhepunkt der außerunterrichtlichen Aktivitäten des Faches dar. Sie wird als fester Bestandteil des Schulprogramms in einem dreijährlichen Rhythmus durchgeführt.
Schulinterner Lehrplan
Latein als zweite Fremdsprache: Klassen 7 bis 10
Übersichtsraster Sekundarstufe I: Unterrichtsvorhaben der Stufen 7 bis 10
Übersichtsraster Sekundarstufe I: Unterrichtsvorhaben Latein als zweite Fremdsprache
Der Unterrichtsgang für Latein als zweite Fremdsprache umfasst zunächst die Jahrgänge 7-10 in der Sekundarstufe I und kann dann als Grundkurs in der gymnasialen Oberstufe fortgesetzt werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lateinkurses in der Stufe EF (mindestens ausreichende Leistungen) werden die Voraussetzungen für das Latinum erworben. Am Ende der Stufe 10 werden bei mindestens ausreichenden Leistungen die Voraussetzungen für die „Lateinkenntnisse im Umfang des kleinen Latinums“ errreicht.
In den Stufen 7-9 wird mit dem Lehrbuch „prima“ (C.C.Buchner Verlag) gearbeitet. Anschließend folgt der Übergang zur Originallektüre.
In den Stufen 7-9 wird der Lateinkurs vierstündig unterrichtet, in der Stufe 10 dreistündig.
Stufe 7 – UV I
Stufe 7 – UV II
Stufe 7 – UV III
Thema
- Ein berühmtes Pferd
(Lektion 1 – 4)
Thema
- Götter, Helden…
(Lektion 5 – 8)
Thema
- Auf dem Weg zur Weltmacht
(Lektion 9 – 12)
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- privates und öffentliches Leben: Weltstadt Rom, Alltag und Freizeit
- Gesellschaft: Römische Familie, Sklaverei
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Frühgeschichte
- Mythos und Religion: griechisch-römische Mythen, Männer- und Frauengestalten, Göttervorstellungen, Götterverehrung
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Frühgeschichte, Republik
- Mythos und Religion: Männer- und Frauengestalten
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Stufe 8 – UV I
Stufe 8 – UV II
Stufe 8 – UV III
Thema
- Von der Republik zur Kaiserzeit: Cäsar und Augustus
(Lektion 13 – 18)
Thema
- Römische Provinzen
(Lektion 19 – 20)
Thema
- Von Göttern und Menschen: Religion im Spiegel von Mythos, Tragödie und Philosophie (L21-24)
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Republik und Prinzipat
- Mythos und Religion: Frauen- und Männergestalten, Göttervorstellungen
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- privates und öffentliches Leben: Provinzen, Alltag und Freizeit
- Staat und Politik: Herrschaftsanspruch und Expansion
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Mythos und Religion: griechisch-römische Mythen, Männer- und Frauengestalten, Göttervorstellungen, Götterverehrung
- Philosophie: Grundzüge der Stoa und des Epikureismus
Zeitumfang
- ca. 65 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 25 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Stufe 9 – UV I
Stufe 9 – UV II
Thema
- Glaube und Aberglaube (L25-28)
Thema (Einstieg in die leichte Originallektüre, Beispiel:)
- z.B. Zeit- und Sozialkritik eines Freigelassenen (Phaedrus, Fabeln)
(ausgehend von Prima, „Latein original II“: In einer Fabel bzw. ratio Lesebuch Latein, Ausgabe A)
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Mythos und Religion: Göttervorstellungen, Götterverehrung
- Gesellschaft: Stände, soziale Spannungen
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke
- Geselschaft: Stände, soziale Spannungen
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Stufe 10 – UV I
Stufe 10 – UV II
Stufe 10 – UV III
Thema (Beispiel für ein UV, evtl. schon in Stufe 9)
- Abenteuer und Helden:
Hyginus, Fabulae
Thema (Beispiel für ein UV)
- Privatmann und Menschenfreund:
Plinius, Epistulae
Thema (Beispiel für ein UV)
- Einführung in die Philosophie:
Seneca und Cicero
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke
- Mythos und Religion: Frauen- und Männergestalten, Göttervorstellungen
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke
- Gesellschaft: Stände, soziale Spannungen
Inhaltsfeld
- Antike Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke
- Philosophie: Grundzüge der Stoa und des Epikureismus
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Stufe 7, Vorhaben I: Ein berühmtes Pferd – eine römische Kriminalgeschichte
Thema: Ein berühmtes Pferd – eine römische Kriminalgeschichte
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 1-4
- Sieg im Circus Maximus
- Möhren weisen den Weg
- Die Pläne der Verbrecher
- Incitatus ist der Größte
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- privates und öffentliches Leben: Weltstadt Rom, Alltag und Freizeit
- Gesellschaft: Römische Familie, Sklaverei
- Textstruktur: Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- Textsorten: Erzähltext, Dialog
- Wortarten: Substantiv, Verb, Adverb, Konjunktion, Präpositionen, Personal- und Interrogativpronomina
- Nominativ als Subjekt; Akkusativ als Objekt; Ablativ als Adverbiale in der a, o- und 3. Deklination
- Personalendungen
- Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt, adverbiale Bestimmung
- Satzgefüge: Aussage-, Frage-, Befehlssatz; indikative Nebensätze: Kausalsatz
Konkretisierte Kompetenzen
- Grundzüge des privaten und öffentlichen Lebens erläutern und im Vergleich mit heutigen Lebensweisen und Lebensbedingungen bewerten
- grundlegende Strukturen der römischen Gesellschaft und Politik darstellen und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte weitgehend zielsprachengerecht übersetzen
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des dem Lernstand entsprechenden Grundwortschatzes angemessen monosemieren
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax weitgehend selbstständig auswählen
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler
Werkzeuge weitgehend selbstständig visualisieren - im Rahmen des Sprachenlernens digitale Lernangebote und Werkzeuge zielgerichtet einsetzen.
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- didaktisierte Texte zielsprachengerecht übersetzen
- didaktisierte Texte in Ansätzen interpretieren
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen grundlegenden Wortschatz funktional einsetzen
- ein grundlegendes Repertoire der Morpholgie und Syntax funktional einsetzen
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- mithilfe erster Einsichten in Semantik und Syntax der lateinischen Sprache Wörter anderer Sprachen erschließen
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein begrenztes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, strukturieren und präsentieren
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Lebensräume, Lebensgestaltung, Geschlechterrollen, menschliche Beziehungen, soziale und politische Strukturen, Welterklärung) erläutern und bewerten.
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen
Anregungen
Stufe 7, Vorhaben II: Götter und Helden
Thema: Götter und Helden
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 5-8
- Orpheus und Eurydike
- Ikarus und der Traum vom Fliegen
- Äneas flieht aus Troja
- Ein Anfang mit Schrecken
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Frühgeschichte
- Mythos und Religion: griechisch-römische Mythen, Männer und Frauengestalten, Göttervorstellungen, Götterverehrung
- Textstruktur: Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- Textsorten: Erzähltext
- Grundfunktionen und Morpheme der Kasus: Genitiv als Attribut, Dativ als Objekt (und Prädikatsnomen)
- Verbformen: 3. Konjugation: konsonantische Konjugation mit i-Erweiterung; posse; Perfektbildung (u-/v-Perfekt) und Verwendung der Perfekts
- Satzglieder: Attribut und Prädikatsnomen
Konkretisierte Kompetenzen
- die Entwicklung des Imperium Romanum bis zum Ende der Republik in Grundzügen erläutern
- zum Handeln zentraler Persönlichkeiten der römischen Geschichte und Mythologie wertend Stellung nehmen
- die Funktion von Mythos und Religion für die röm. Gesellschaft erläutern und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten aspektbezogen interpretieren
- Texte unter Berücksichtigung der Textstruktur erschließen
- Texte unter Berücksichtigung formaler Gestaltungsmittel übersetzen
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte weitgehend zielsprachengerecht übersetzen
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des dem Lernstand entsprechenden Grundwortschatzes angemessen monosemieren
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax weitgehend selbstständig auswählen
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler
Werkzeuge weitgehend selbstständig visualisieren - im Rahmen des Sprachenlernens digitale Lernangebote und Werkzeuge zielgerichtet einsetzen.
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- didaktisierte Texte zielsprachengerecht übersetzen
- didaktisierte Texte in Ansätzen interpretieren
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen grundlegenden Wortschatz funktional einsetzen
- ein grundlegendes Repertoire der Morpholgie und Syntax funktional einsetzen
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- mithilfe erster Einsichten in Semantik und Syntax der lateinischen Sprache Wörter anderer Sprachen erschließen
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein begrenztes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, strukturieren und präsentieren
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Lebensgestaltung, Geschlechterrollen, menschliche Beziehungen, soziale und politische Strukturen, Welterklärung) erläutern und bewerten.
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Mythos und Religion der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen
Anregungen
Stufe 7, Vorhaben III: Auf dem Weg zur Weltmacht
Thema: Auf dem Weg zur Weltmacht
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 9-12
- Einer für alle
- Das Maß ist voll
- Hannibal ante portas
- Die Römer bleiben Sieger
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Frühgeschichte, Republik
- Mythos und Religion: Männer und Frauengestalten
- Textstruktur: Tempusrelief, Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Wortwahl, Satzbau; Stilmittel
- Textsorten: Erzähltext, Dialog, Rede
- Wortarten: Adjektiv, Adverb, Demonstrativ-, Relativ-, Reflexiv- und Interrogativpronomina
- Indikativ: Präsens, Imperfekt, Perfekt, Plusquamperfekt
- Satzglieder: (Adjektiv-)Attribut
- Satzgefüge: Relativsatz
- AcI
Konkretisierte Kompetenzen
- die Entwicklung des Imperium Romanum bis zum Ende der Republik in Grundzügen erläutern
- zum Handeln zentraler Persönlichkeiten der römischen Geschichte und Mythologie wertend Stellung nehmen
- die Funktion von Mythos und Religion für die röm. Gesellschaft erläutern und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt erläutern
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten aspektbezogen interpretieren
- Texte unter Berücksichtigung der Textstruktur erschließen
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel und der Textsorte weitgehend zielsprachewngerecht übersetzen
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung vergleichen
- Funktionen sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel bezogen auf die Textaussage erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des dem Lernstand entsprechenden Grundwortschatzes angemessen monosemieren
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax weitgehend selbstständig auswählen
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler
Werkzeuge weitgehend selbstständig visualisieren - im Rahmen des Sprachenlernens digitale Lernangebote und Werkzeuge zielgerichtet einsetzen.
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- didaktisierte Texte zielsprachengerecht übersetzen
- didaktisierte Texte in Ansätzen interpretieren
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen grundlegenden Wortschatz funktional einsetzen
- ein grundlegendes Repertoire der Morpholgie und Syntax funktional einsetzen
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- mithilfe erster Einsichten in Semantik und Syntax der lateinischen Sprache Wörter anderer Sprachen erschließen
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein begrenztes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, strukturieren und präsentieren
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Lebensräume, Lebensgestaltung, Geschlechterrollen, menschliche Beziehungen, soziale und politische Strukturen, Welterklärung) erläutern und bewerten.
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen
Anregungen
Stufe 8, Vorhaben I: Von der Republik zur Kaiserzeit: Cäsar und Augustus
Thema: Von der Republik zur Kaiserzeit: Cäsar und Augustus
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 13-18
- Kleopatra – bezaubernd oder berechnend?
- In der Hand der Piraten
- Dem Willen der Götter folgen?
- Den Willen der Götter erkennen
- Eine folgenreiche Botschaft
- Augustus – ein Friedensherrscher?
Zeitbedarf: ca. 65 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Republik
- Mythos und Religion: Männer und Frauengestalten, Göttervorstellungen
- Textstruktur: Tempusrelief, Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Wortwahl, Satzbau; Stilmittel
- Textsorten: Erzähltext, Dialog, Rede
- Wortarten: Adverb, Demonstrativ- und Interrogativpronomina
- Indikativ: Plusquamperfekt, Futur I
- Satzgefüge: Relativsatz, Nebensätze als Adverbiale
- Participium coniunctum
Konkretisierte Kompetenzen
- grundlegende Strukturen der röm. Gesellschaft und Politik darstellen und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- die Entwicklung des Imperium Romanum bis zum Ende der Republik in Grundzügen erläutern
- zum Handeln zentraler Persönlichkeiten der römischen Geschichte und Mythologie wertend Stellung nehmen
- die Funktion von Mythos und Religion für die röm. Gesellschaft erläutern und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt erläutern
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten aspektbezogen interpretieren
- Texte unter Berücksichtigung der Textstruktur erschließen
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel und der Textsorte weitgehend zielsprachengerecht übersetzen
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung vergleichen
- Funktionen sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel bezogen auf die Textaussage erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des dem Lernstand entsprechenden Grundwortschatzes angemessen monosemieren
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax weitgehend selbstständig auswählen
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler
Werkzeuge weitgehend selbstständig visualisieren - im Rahmen des Sprachenlernens digitale Lernangebote und Werkzeuge zielgerichtet einsetzen.
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- didaktisierte Texte zielsprachengerecht übersetzen
- didaktisierte Texte in Ansätzen interpretieren
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen grundlegenden Wortschatz funktional einsetzen
- ein grundlegendes Repertoire der Morpholgie und Syntax funktional einsetzen
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- mithilfe erster Einsichten in Semantik und Syntax der lateinischen Sprache Wörter anderer Sprachen erschließen
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein begrenztes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, strukturieren und präsentieren
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Lebensräume, Lebensgestaltung, Geschlechterrollen, menschliche Beziehungen, soziale und politische Strukturen, Welterklärung) erläutern und bewerten.
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen
Anregungen
Stufe 8, Vorhaben II: Römische Provinzen
Thema: Römische Provinzen
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 19-20
- Traumziel Ägypten
- Die Römer – eine Plage der Völker
Zeitbedarf: ca. 25 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Staat und Politik: Herrschaftsanspruch und Expansion (Stufe 2)
- privates und öffentliches Leben: Provinzen, Alltag und Freizeit
- Textstruktur: Tempusrelief, Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- Textstruktur: Argumentationsstrategien (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Wortwahl, Satzbau; Stilmittel
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Hypotaxe und Parataxe; Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Erzähltext, Bericht, Dialog, (politische) Rede (Stufen 1+2)
- Konjunktiv: Imperfekt und Plusquamperfekt (Stufe 1); Präsens und Perfekt (Stufe 2)
- Satzgefüge: Nebensätze als Adverbiale; konditionales Satzgefüge
- konjunktivische Nebensätze: Finalsatz, Konsekutivsatz, Kausalsatz, Temporalsatz
Konkretisierte Kompetenzen
- Grundzüge des privaten und öffentlichen Lebens erläutern und im Vergleich mit heutigen Lebensweisen und Lebensbedingungen bewerten
- grundlegende Strukturen der röm. Gesellschaft und Politik darstellen und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten aspektbezogen interpretieren
- die Hauptphasen römischer Geschichte historisch einordnen und am Beispiel zentraler Ereignisse und Akteure erläutern (Stufe 2)
- antike Staats- und Gesellschaftsordnungen im Sinne der historischen Kommunikation erläutern und beurteilen (Stufe 2)
- den römischen Herrschaftsanspruch im Sinne der historischen Kommunikation erläutern und beurteilen (Stufe 2)
- Nachwirkungen und Einflüsse römischer Geschichte und Kultur in Europa und in der eigenen Lebenswelt exemplarisch darstellen (Stufe 2)
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptiondokumenten aus Literatur, Film, Bildender Kunst oder Musik interpretieren (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textstruktur erschließen
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel und der Textsorte weitgehend zielsprachengerecht übersetzen
- Funktionen sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel bezogen auf die Textaussage erläutern
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte weitgehend zielsprachengerecht übersetzen
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des dem Lernstand entsprechenden Grundwortschatzes angemessen monosemieren
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax weitgehend selbstständig auswählen.
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- didaktisierte Texte zielsprachengerecht übersetzen
- didaktisierte Texte in Ansätzen interpretieren
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen grundlegenden Wortschatz funktional einsetzen
- ein grundlegendes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- mithilfe erster Einsichten in Semantik und Syntax der lateinischen Sprache Wörter anderer Sprachen erschließen
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, strukturieren und präsentieren
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen antiker Kultur und Gegenwart in übergreifenden Zusammenhängen differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen
Anregungen
Stufe 8, Vorhaben III: Von Göttern und Menschen: Religion im Spiegel von Mythos, Trgödie und Philosophie
Thema: Von Göttern und Menschen: Religion im Spiegel von Mythos, Trgödie und Philosophie
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 21-24
- Narziss & Echo
- Machen Götter Angst?
- Die Wahrheit kommt ans Licht
- Das richtige Handeln
- (Latein original I: Martial)
- (Latein original II: Phaedrus)
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Mythos und Religion: griechisch-römische Mythen, Männer- und Frauengestalten, Göttervorstellungen und Götterverehrung
- Philosophie: Grundzüge der Stoa und des Epikureismus (Stufe 2)
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Textstruktur: Sachfelder, Personenkonstellation, gedankliche Struktur
- Textstruktur: Argumentationsstrategien, Erzählpersprektive (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Wortwahl, Satzbau; Stilmittel
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Hypotaxe und Parataxe; Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Erzähltext, Gedicht, Dialog, Rede (Stufen 1+2)
- Wortarten: Demonstrativpronomina (hic, ille); PPA
- ausgewählte Substantive der e- und u-Deklination (Stufe 2)
- Participium coniunctum und Ablativus absolutus (Stufe 2)
- Komparation (Stufe 2)
- ablativus comparationis; dativus finalis; dopp. Akkusativ
Konkretisierte Kompetenzen
- die Funktion von Mythos und Religion für die röm. Gesellschaft erläutern und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- Spannungen und Konflikte innerhalb der röm. Gesellschaft im Vergleich mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen erläutern (Stufe 2)
- antike Staats- und Gesellschaftsordnungen im Sinne der historischen Kommunikation erläutern und beurteilen (Stufe 2)
- Nachwirkungen und Einflüsse römischer Geschichte und Kultur in Europa und in der eigenen Lebenswelt exemplarisch darstellen (Stufe 2)
- Grundgedanken der antiken Philosophie im Hinblick auf ihre Relevanz für die eigene Lebenswelt erläutern und beurteilen (Stufe 2)
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptiondokumenten aus Literatur, Film, Bildender Kunst oder Musik interpretieren (Stufe 2)
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung vergleichen
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung beurteilen (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- durch kontrastive Sprachbetrachtung ihren Wortschatz im Dt. erweitern
- unter Bezugnahme auf die lat. Ausgangsform die Bedeutung von Lehn- und Fremdwörtern im Deutschen sowie in anderen Sprachen erläutern
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax auswählen (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- didaktisierte Texte und adaptierte Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- mithilfe ausgewählter Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lateinischer Wörter erschließen
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe vertiefter Einsichten in Semantik und Syntax der lat. Sprache Wörter und Texte anderer Sprachen erschließen (Stufe 2)
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein erweitertes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen (z.B. Komposita und Sachfelder; Sutfe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz
- zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der antiken Kultur und der eigenen Lebenswirklichkeit wertend Stellung nehmen
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, adressatengerecht strukturieren und entsprechend den Standards der Quellenangaben präsentieren (Stufe 2)
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen antiker Kultur und Gegenwart in übergreifenden Zusammenhängen differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Bei Bedarf kann die Erarbeitung und Übersetzung der Lektionstexte 23 + 24 gekürzt oder weggelassen und (zusätzlich oder ersatzweise) der Zusatzlektionen „Latein original“ I und II eingefügt werden.
Stufe 9, Vorhaben I: Glaube und Aberglaube
Thema: Glaube und Aberglaube
Textgrundlage
Lehrbuch: Prima, Lektion 25-28
- Groß ist die Artemis von Ephesos!
- Marius und die Zauberin
- Der Glaube vor Gericht
- 3 Religionen – 1 Glaube
- (Latein original III: Plinius)
- (Latein original IV: Caesar)
- (Latein original V: Cicero)
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Mythos und Religion: Göttervorstellungen und Götterverehrung
- Gesellschaft: Stände und soziale Spannungen (Stufe 2)
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Textstruktur: Argumentationsstrategien, Erzählpersprektive (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Hypotaxe und Parataxe; Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Erzähltext, Bericht, Dialog, Brief, Rede (Stufen 1+2)
- Ausgewählte Deponentien (Stufe 2)
- Gerundium und Gerundivum (Stufe 2)
- Konjunktivische Hauptsätze (Hortativ, Jussiv, Optativ, Prohibitiv, Potentialis, Deliberativ; Sutfe 2)
- ablativus und genitivus qualitatis; genitivus possessivus als PN;
- (Partizip Futur Aktiv; ferre)
Konkretisierte Kompetenzen
- die Funktion von Mythos und Religion für die röm. Gesellschaft erläutern und vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt bewerten
- Spannungen und Konflikte innerhalb der röm. Gesellschaft im Vergleich mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen erläutern (Stufe 2)
- die Hauptphasen röm. Geschichte historisch einordnen und am Beispiel zentraler Ereignisse und Akteure erläutern (Stufe 2)
- Nachwirkungen und Einflüsse römischer Geschichte und Kultur in Europa und in der eigenen Lebenswelt exemplarisch darstellen (Stufe 2)
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptiondokumenten aus Literatur, Film, Bildender Kunst oder Musik interpretieren (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung beurteilen (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- Wörter unter Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuches kontextbezogen monosemieren (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax auswählen (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- (leichtere Originaltexte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen)
- (leichtere Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen)
- (leichtaspektbezogenere Originaltexte interpretieren)
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- grammatische Phänomene fachsprachengerecht beschreiben
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen (Stufe 2)
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe vertiefter Einsichten in Semantik und Syntax der lat. Sprache Wörter und Texte anderer Sprachen erschließen (Stufe 2)
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein erweitertes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen (Methode: Lexikon; Stufe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orientierungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, adressatengerecht strukturieren und entsprechend den Standards der Quellenangaben präsentieren (Stufe 2)
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen antiker Kultur und Gegenwart in übergreifenden Zusammenhängen differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Bei Bedarf kann die Erarbeitung und Übersetzung der Lektionstexte gekürzt oder weggelassen und (zusätzlich oder ersatzweise) der Zusatzlektionen „Latein original“ III-V eingefügt werden.
Stufe 9, Vorhaben II: Zeit- und Sozialkritik eines Freigelassenen (als Beispiel für eine leichtere Originallektüre)
Thema: Zeit- und Sozialkritik eines Freigelassenen
(als Beispiel für eine leichtere Originallektüre)
Textgrundlage
z.B. nach Lehrbuch Prima, „Latein original II“: In einer Fabel
bzw. „ratio Lesebuch Latein, Ausgabe A“
- Fuchs und Traube
- Fuchs und Rabe
- Frosch und Ochse
- Frösche und Ochsen
- Fuchs und Ziegenbock
- Löwenanteil
- Wolf und Lamm
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Gesellschaft: Stände und soziale Spannungen (Stufe 2)
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Textstruktur: Erzählpersprektive und Leserlenkung (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Hypotaxe und Parataxe; Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Fabel (Stufe 2)
- Ausgewählte Deponentien (Stufe 2)
- Komparation (Stufe 2)
Konkretisierte Kompetenzen
- Grundzüge des privaten und öffentlichen Lebens erläutern und im Vergleich mit heutigen Lebensweisen und Lebensbedingungen bewerten
- Spannungen und Konflikte innerhalb der röm. Gesellschaft im Vergleich mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen erläutern (Stufe 2)
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptiondokumenten aus Literatur, Film, Bildender Kunst oder Musik interpretieren (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- Wörter unter Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuches kontextbezogen monosemieren (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- leichtere Originaltexte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- leichtere Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen
- leichtere Originaltexte aspektbezogen interpretieren
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
- lateinische Verse nach metrischer Analyse im Lesevortrag darbieten (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen (Stufe 2)
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein erweitertes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen (Methode: Lexikon; Stufe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz: Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik (z.B. autorenspezifischer LW und Sachfelder)
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Spätestens ab diesem UV sollte der Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch („Stowasser“) eingeübt werden. Eine Verwendung des Wörterbuchs in Kursarbeiten ist aber erst ab Stufe 10 vorgesehen.
Stufe 10, Vorhaben I: Abenteuer und Helden: Hyginus, Fabulae (als Beispiel für eine leichtere Originallektüre)
Thema: Abenteuer und Helden: Hyginus, Fabulae
(als Beispiel für eine leichtere Originallektüre)
Textgrundlage
z.B. nach „ratio Lesebuch Latein, Ausgabe A“
- Das Parisurteil (Ilias)
- Odysseus und Achill (Ilias)
- Polyphem und die Kyklopen (Odyssee)
- Kirke (Odyssee)
- Kalypso (Odyssee)
- Heimkehr (Odyssee)
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Mythos und Religion: Griech.-röm. Mythen, Frauen und Männergestalten, Göttervorstellungen
- Textstruktur: Erzählpersprektive und Leserlenkung (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Hypotaxe und Parataxe; Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Erzähltext
- textbezogene Phänomene aus den Bereichen Wortschatz, Morphologie und Syntax (Stufe 2)
- Satzstrukturen analysieren
Konkretisierte Kompetenzen
- zum Handeln zentraler Persönlichkeiten der (griechisch-)römischen Mythologie wertend Stellung nehmen
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Textinhalte im Vergleich mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten aus Literatur, Film, Bildender Kunst oder Musik interpretieren (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- Wörter unter Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuches kontextbezogen monosemieren (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax auswählen (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- leichtere (und mittelschwere) Originaltexte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- leichtere (und mittelschwere) Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen
- leichtere (und mittelschwere) Originaltexte aspektbezogen interpretieren
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen (Stufe 2)
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
- zur Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen ein erweitertes Repertoire von Strategien und Techniken für das Sprachenlernen einsetzen (Methode: Lexikon; Stufe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orienteriungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, adressatengerecht strukturieren und entsprechend den Standards der Quellenangaben präsentieren (Stufe 2)
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zur Lexik (z.B. autorenspezifischer LW und Sachfelder)
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Ab diesem UV sollte der Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch („Stowasser“) vertieft eingeübt werden. Eine Verwendung des Wörterbuchs in Kursarbeiten ist ab Stufe 10 vorgesehen, sofern diese vorher ausreichend eingeübt wurde.
Stufe 10, Vorhaben II: Privatmann und Menschenfreund: Plinius, Epistulae (als Beispiel für eine leichtere bis mittelschwere Originallektüre)
Thema: Privatmann und Menschenfreund: Plinius, Epistulae
(als Beispiel für eine leichtere bis mittelschwere Originallektüre)
Textgrundlage
z.B. nach „ratio Lesebuch Latein, Ausgabe A“
- Traum von freier Zeit auf dem Land
- Plinius als Zeitzeuge des Vesuvausbruchs
- der Onkel als Ruhepol in der Not
- Sehnsucht nach der Gattin
- Calpurnia: eine ideale Ehefrau?
- Umgang mit den Sklaven
- Christen als Staatsfeinde?
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Gesellschaft: römische Familie, Sklaverei, Stände (Stufe 1+2)
- privates und öffentliches Leben: Landleben, Provinzen, Alltag und Freizeit
- Textstruktur: Erzählpersprektive und Leserlenkung (Stufe 2)
- sprachlich-stilistische Gestaltung: Stilmittel (Stufe 2)
- Textsorten: Brief
- textbezogene Phänomene aus den Bereichen Wortschatz, Morphologie und Syntax (Stufe 2)
- Deponentien / medio-passive Verwendung des Passivs
Konkretisierte Kompetenzen
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Grundzüge des privaten und öffentlichen Lebens erläutern und im Vergleich mit heutigen Lebensweisen und Lebensbedingungen bewerten
- Spannungen und Konflikte innerhalb der röm. Gesellschaft im Vergleich mit heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen erläutern (Stufe 2)
- antike Staats- und Gesellschaftsordnungen im Sinne der historischen Kommunikation erläutern und beurteilen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung beurteilen (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- Wörter unter Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuches kontextbezogen monosemieren (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax auswählen (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- leichtere und mittelschwere Originaltexte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- leichtere und mittelschwere Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen
- leichtere und mittelschwere Originaltexte aspektbezogen interpretieren
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen (Stufe 2)
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orienteriungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, adressatengerecht strukturieren und entsprechend den Standards der Quellenangaben präsentieren (Stufe 2)
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen antiker Kultur und Gegenwart in übergreifenden Zusammenhängen differenziert erläutern und beurteilen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zur Lexik (z.B. autorenspezifischer LW und Sachfelder)
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Weiterhin sollte der Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch („Stowasser“) vertieft eingeübt werden. Eine Verwendung des Wörterbuchs in Kursarbeiten ist ab Stufe 10 vorgesehen, sofern diese vorher ausreichend eingeübt wurde.
Stufe 10, Vorhaben III: Einführung in die Philosophie: Seneca und Cicero (als Beispiel für eine leichtere bis mittelschwere Originallektüre)
Thema: Einführung in die Philosophie: Seneca und Cicero
(als Beispiel für eine leichtere bis mittelschwere Originallektüre)
Textgrundlage
- Philosophie: Was ist das? und Philosophie: wozu?
- Was ist der Mensch?
- Der Weise nach den Vorstellungen der Stoa und Epikurs
- Was ist Freundschaft und warum sucht man sich Freunde?
- Wie viel braucht der Mensch?
- Was soll die Schule?
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- IF 1: Antike Welt
- IF 2: Textgestaltung
- IF 3: Sprachsystem
Inhaltliche Schwerpunkte
- Philosophie: Grundzüge der Stoa und des Epikureismus (Stufe 2)
- Literatur: zentrale Autoren und Werke (Stufe 2)
- Textstruktur: Argumentationsstrategien und Leserlenkung (Stufe 2)
- Textsorten: Brief, Dialog
- textbezogene Phänomene aus den Bereichen Wortschatz, Morphologie und Syntax (Stufe 2)
- Deponentien
- Konjunktive im Hauptsatz
Konkretisierte Kompetenzen
- Grundgedanken der antiken Philosophie im Hinblick auf ihre Relevanz für die eigene Lebenswelt erläutern und beurteilen
- zentrale Autoren und Werke lateinischsprachiger Literatur im historischen Kontext darstellen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte und Textstruktur erschließen (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel übersetzen und interpretieren (Stufe 2)
- verschiedene Übersetzungen eines Textes im Hinblick auf das Zusammenwirken von Textaussagen und Textgestaltung beurteilen (Stufe 2)
- Funktionen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Inhalt und die Aussageabsicht erläutern (Stufe 2)
- Wirkungen formaler und sprachlich-stilistischer Gestaltungsmittel im Hinblick auf den Rezipienten erläutern (Stufe 2)
- Texte unter Berücksichtigung der Textsorte zielsprachengerecht übersetzen (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung eines Textes lat. Wörter des autoren- und themenspezifisch erweiterten Grundwortschatzes angemessen monosemieren (Stufe 2)
- Wörter unter Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuches kontextbezogen monosemieren (Stufe 2)
- bei der Erschließung und Übersetzung angemessene Übersetzungsmöglichkeiten grundlegender Elemente von Morphologie und Syntax auswählen (Stufe 2)
- syntaktische Strukturen auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge visualisieren. (Stufe 2)
Übergeordnete Textkompetenz
- leichtere und mittelschwere Originaltexte auf inhaltlicher und formaler Ebene erschließen
- leichtere und mittelschwere Originaltexte zielsprachengerecht übersetzen
- leichtere und mittelschwere Originaltexte aspektbezogen interpretieren
- bei der Erschließung eines Textes unterschiedliche Texterschließungsverfahren anwenden (Stufe 2)
- lateinische Texte sinngemäß lesen (Stufe 2)
Übergeordnete Sprachkompetenz
- einen erweiterten Wortschatz funktional einsetzen (Stufe 2)
- mithilfe grundlegender Prinzipien der Wortbildungslehre die Bedeutung unbekannter lat. Wörter erschließen (Stufe 2)
- ein erweitertes Repertoire der Morphologie und Syntax funktional einsetzen (Stufe 2)
Übergeordnete Kulturkompetenz
- historisch-kulturelles Orienteriungswissen auch unter Verwendung digitaler Medien ausgehend vom Text themenbezogen recherchieren, adressatengerecht strukturieren und entsprechend den Standards der Quellenangaben präsentieren (Stufe 2)
- Textaussagen im Hinblick auf Perspektiven der historischen Kommunikation (Werte und Normen, Macht und Recht, politische Betätigung, Umgang mit Fremden, existenzielle Grundfragen) differenziert erläutern und beurteilen. (Stufe 2)
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen antiker Kultur und Gegenwart in übergreifenden Zusammenhängen differenziert erläutern und beurteilen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zur Lexik (z.B. autorenspezifischer LW und Sachfelder)
- Klassenarbeiten und weitere Überprüfungsformen
Absprachen Anregungen: Weiterhin sollte der Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch („Stowasser“) vertieft eingeübt werden. Eine Verwendung des Wörterbuchs in Kursarbeiten ist ab Stufe 10 vorgesehen, sofern diese vorher ausreichend eingeübt wurde.
Latein ab Klasse 8 (Wahlpflichtbereich, Stufen 8 und 9)
Unterrichtsgang ab Stufe 8: Inhalte, Sprache und Methodik der Stufen 8 und 9
Der Unterrichtsgang besteht aus zwei Abschnitten:
- Zweijähriger Lateinkurs im Wahlpflichtbereich der Stufen 8 und 9 (siehe unten)
Unterricht nach Lehrbuch „Lumina nova“ (Vandenhoeck & Ruprecht) - Dreijähriger Lateinkurs (Grundkurs) in der Gymnasialen Oberstufe (siehe unten)
Unterricht nach Lehrbuch „Lumina nova“ (Vandenhoeck & Ruprecht) und Lektüre nach Vorgaben für das Zentralabitur
Der Unterricht ist durchgängig mit drei Stunden pro Woche ausgestattet.
Das Latinum wird bei mindestens ausreichenden Leistungen im Abschlusskurs Q 2/2 erworben.
Stufe 8 – 1. Halbjahr
Stufe 8 – 2. Halbjahr
Inhalt
Römisches Alltagsleben (Lektionen 1 – 6)
- In der Schule
- Gäste kommen
- In der Großstadt Rom
- Auf einem Landgut
- In den Thermen
- Kämpfe im Amphitheater
Inhalt
Griechisch-römische Mythologie (Lektionen 7 – 12)
- Orpheus und Eurydike
- Tantalus
- Helena und Paris
- Das Trojanische Pferd
- Dido und Aeneas
- Die Gründung der Stadt Rom
Sprache
- a-, o-, kons., e-Deklination
- Ablativfunktionen
- a-, e-, i-, kons. Konjugation (Präsens)
- Unregelmäßige Verben: esse, posse, ire
- Imperative
- Personal- und Possessivpronomina
- Satzgliedbestimmung
Sprache
- u-Deklination
- Perfekt, Imperfekt, Plusquamperfekt (Aktiv)
- Funktionen der Tempora
- Zeitverhältnisse im AcI
- Reflexiv-, Relativ-, Demonstrativpronomina
- Prädikativum
Methodik
- Techniken des Vokabellernens
- Die Konstruktionsmethode
- Die Drei-Schritt-Methode
- Wortfamilie, Wortfeld, Sachfeld
- Übersetzungsmöglichkeiten des AcI
- Übersetzungsmöglichkeiten des Ablativs
Methodik
- Wortbildungslehre: Das Kompositum
- Texterschließung: „W-Fragen“
- Texterschließung: Bestimmung der Textgattung
- Wortbildungslehre: Wortbausteine
- Texterschließung: Personen- und Sachfelder
- Bildliche Textvorerschließung
Stufe 9 – 1. Halbjahr
Stufe 9 – 2. Halbjahr
Inhalt
Politik und Gesellschaft (Lektionen 13 – 18)
- Schuldknechtschaft in Rom
- Der Gallische Krieg
- Cicero klagt Verres an
- Patrizier und Plebejer
- Mächtige Frauen im alten Rom
- Der Tod des Philosophen Seneca
Inhalt
Gesellschaft und Umwelt (Lektionen 19 – 24)
- Die römische Republik
- Römisches Rechtswesen
- Klimatische Bedingungen
- Hygiene und Gesundheit
- Plinius und die Christen
- Christenprozesse im alten Rom
Sprache
- gemischte Deklination
- Indefinitpronomina
- Adjektive der i-Deklination
- Passiv der unvollendeten und vollendeten Tempora
- Unregelmäßige Verben: ferre
- Participium coniunctum (PPP)
- Ablativus absolutus
- Futur I
- Konjunktiv Präsens (Form und Funktion)
Sprache
- Konjunktiv Imperfekt (Form und Funktion)
- Konjunktiv Plusquamperfekt (Form und Funktion)
- Deponentien, Semideponentien
- Partizip Präsens Aktiv im P.c. und Abl. abs.
- Unregelmäßige Verben (prodesse, velle, nolle, malle, fieri)
- Verneinter Imperativ
- Gerundium
- Bildung von Adverbien
- Steigerung von Adjektiven
Methodik
- Sprachvergleich dt.-lat.: Passiv
- Wiedergabe von Partizipialkonstruktionen
- Erkennen und Deuten von Stilmitteln
- Wortbildungslehre: Das Verbum
Methodik
- Textvorschließung: Konnektoren
- Wiedergabe des lat. Konjunktivs im Dt.
- Darstellung des Satzbaus: Einrückmethode
- Wortschatzarbeit: Sachfeld
- Überarbeitung wörtlicher Übersetzungen
- Arbeit mit dem Lexikon
Kompetenzerwerb in Stufe 8, 1. Halbjahr
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler besitzen Grundkenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den angesprochenen Themen eine eigene begründete Haltung zu formulieren. Sie können …
- auffällige Merkmale der römischen Gesellschaft und deren Phänomene im Alltag und einige Aspekte des Fortlebens der römischen Kultur in Deutschland benennen und erläutern,
- diese Bereiche der griechisch-römischen Welt mit der eigenen Lebenswelt vergleichen, die Andersartigkeit wie auch die Nähe erläutern und dadurch Offenheit für andere Kulturen entwickeln.
Sprache
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen den Lernwortschatz der Lektionen 1 – 6. Sie können …
- Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden,
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen,
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen,
- zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen,
- zusammengesetzte lateinische Wörter analysieren,
- einen lateinischen Text in sprachlich angemessenes Deutsch übertragen,
- häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf den lateinischen Ursprung zurückführen,
- die lateinischen Deklinationen auswendig reproduzieren und ihre Kenntnisse bei der Übersetzung anwenden,
- die typischen Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z.B. Personalendungen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen,
- Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen,
- Numerus, Tempus bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen,
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen,
- Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale),
- Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden,
- signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
Methodik
Wortschatz: Die Schülerinnen und Schüler können …
- die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen,
- ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen,
- Vokabellernmethoden unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden und dabei eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen,
- zentrale Wort- und Sachfelder zur Festigung des Wortschatzes einsetzen,
- Beispiele für das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen heranziehen.
Grammatik: Die Schülerinnen und Schüler können …
- Regeln zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen,
- einzelne neue sprachliche Erscheinungen aus erlernten Regeln ableiten und in das sprachliche System einordnen.
Umgang mit Texten und Medien: Die Schülerinnen und Schüler beherrschen folgende Methoden:
- Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente,
- Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind,
- Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen,
- Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode),
- Lineares Dekodieren (Wort-für-Wort-Methode),
- Bestimmung von Handlungsträgern und Ermittlung von Personenkonstellationen
- Vortragen und Erläutern von Übersetzungen
- Paraphrasieren von Texten
Kompetenzerwerb in Stufe 8, 2. Halbjahr
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler besitzen Grundkenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den angesprochenen Themen eine eigene begründete Haltung zu formulieren. Sie können …
- Beispiele für die Bedeutung von Mythos und Religion im Alltag und einige Aspekte des Fortlebens der römischen Kultur in Deutschland benennen und erläutern,
- diese Bereiche der griechisch-römischen Welt mit der eigenen Lebenswelt vergleichen, die Andersartigkeit wie auch die Nähe erläutern und dadurch Offenheit für andere Kulturen entwickeln.
Sprache
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen den Lernwortschatz der Lektionen 1-12. Sie können …
- Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden,
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen,
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen,
- zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen,
- zusammengesetzte lateinische Wörter analysieren,
- einen lateinischen Text in sprachlich angemessenes Deutsch übertragen,
- häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf den lateinischen Ursprung zurückführen,
- die lateinischen Deklinationen auswendig reproduzieren und ihre Kenntnisse bei der Übersetzung anwenden,
- die typischen Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z.B. Personalendungen, Tempuszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen,
- Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen,
- Numerus, Modus, Tempus bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen,
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen,
- Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale),
- Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden,
- Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden,
- den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen, seine Bestandteile nennen und im Deutschen wiedergeben,
- signifikante sprachstrukturelle Unterschiede im Lateinischen und im Deutschen beschreiben, erläutern und bei der Übersetzung berücksichtigen,
- signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
Methodik
Wortschatz: Die Schülerinnen und Schüler können …
- die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen,
- ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen,
- Vokabellernmethoden unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden und dabei eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen,
- einfache Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen,
- zentrale Wort- und Sachfelder zur Festigung des Wortschatzes einsetzen,
- Beispiele für das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen heranziehen.
Grammatik: Die Schülerinnen und Schüler können …
- Regeln zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen,
- einzelne neue sprachliche Erscheinungen aus erlernten Regeln ableiten und in das sprachliche System einordnen,
Umgang mit Texten und Medien: Die Schülerinnen und Schüler beherrschen folgende Methoden:
- Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente,
- Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind,
- Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen,
- Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?),
- Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode),
- Lineares Dekodieren (Wort-für-Wort-Methode),
- Bestimmung von Handlungsträgern und Ermittlung von Personenkonstellationen
- Heraussuchen gattungsspezifischer Elemente und Bestimmung der Textsorte
- Vortragen und Erläutern von Übersetzungen
- Paraphrasieren von Texten
Kompetenzerwerb in Stufe 9, 1. Halbjahr
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler besitzen Kenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den in den Texten angesprochenen Problemen begründet Stellung zu nehmen. Sie können …
- typische Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems, zentrale Ideen und Wertvorstellungen sowie den Einfluss der Antike auf die europäische Kultur an markanten Beispielen erläutern,
- die sich in den Texten äußernde Andersartigkeit verschiedener antiker Lebensformen beschreiben sowie, auch mit Hilfe ihrer Kenntnisse modernen Lebens in unterschiedlichen Ländern, dazu Stellung nehmen.
Sprache
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen den Lernwortschatz der Lektionen 1-18. Sie können …
- Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden,
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen,
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen,
- zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen,
- zusammengesetzte lateinische Wörter analysieren,
- einen lateinischen Text in sprachlich angemessenes Deutsch übertragen,
- häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf den lateinischen Ursprung zurückführen,
- die lateinischen Deklinationen auswendig reproduzieren und ihre Kenntnisse bei der übersetzung anwenden,
- die typischen Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z.B. Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen,
- Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen,
- Numerus, Modus, Tempus und Aktiv/Passiv bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen,
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen,
- Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale),
- Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden,
- Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden,
- Gliedsätze in ihrer Sinnrichtung und Funktion benennen und unterscheiden, den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen, seine Bestandteile nennen und im Deutschen wiedergeben,
- signifikante sprachstrukturelle Unterschiede im Lateinischen und im Deutschen beschreiben, erläutern und bei der übersetzung berücksichtigen,
- signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
Methodik
Wortschatz: Die Schülerinnen und Schüler können …
- die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen,
- ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen,
- Vokabellernmethoden unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden und dabei eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen,
- einfache Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen,
- zentrale Wort- und Sachfelder zur Festigung des Wortschatzes einsetzen,
- Beispiele für das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen heranziehen.
Grammatik: Die Schülerinnen und Schüler können …
- Regeln zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen,
- einzelne neue sprachliche Erscheinungen aus erlernten Regeln ableiten und in das sprachliche System einordnen,
- ihre Kenntnisse von Sprache als System in Teilbereichen auf andere Sprachen übertragen.
Umgang mit Texten und Medien: Die Schülerinnen und Schüler beherrschen folgende Methoden:
- Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente,
- Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind,
- Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen,
- Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?),
- Bildung von Verstehensinseln,
- Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode),
- Lineares Dekodieren (Wort-für-Wort-Methode),
- Kästchenmethode
- Einrückmethode
- Bestimmung von Handlungsträgern und Ermittlung von Personenkonstellationen
- Heraussuchen von Konnektoren und Ableitung zeitlicher und logischer Zusammenhänge
- Bestimmung von Tempora und Erstellung eines Tempusprofils
- Heraussuchen gattungsspezifischer Elemente und Bestimmung der Textsorte
- Vortragen und Erläutern von übersetzungen
- Paraphrasieren von Texten
- Recherche und Informationsbeschaffung
Kompetenzerwerb in Stufe 9, 2. Halbjahr
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler besitzen Kenntnisse auf kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike und sind in der Lage, zu den in den Texten angesprochenen Problemen begründet Stellung zu nehmen. Sie können …
- typische Aspekte der römischen Umwelt und Gesellschaft, zentrale Ideen und Wertvorstellungen sowie den Einfluss der Antike auf die europäische Kultur an markanten Beispielen erläutern,
- die sich in den Texten äußernde Andersartigkeit verschiedener antiker Lebensformen beschreiben sowie, auch mit Hilfe ihrer Kenntnisse modernen Lebens in unterschiedlichen Ländern, dazu Stellung nehmen.
Sprache
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen den Lernwortschatz der Lektionen 1-24. Sie können …
- Wortarten und Flexionsklassen unterscheiden,
- die im Vokabelverzeichnis angegebenen grammatischen Eigenschaften der Wörter benennen,
- flektierte Formen auf ihre lexikalische Grundform zurückführen,
- zusammengehörige Wörter nach Wortfamilien und Sachfeldern ordnen,
- zusammengesetzte lateinische Wörter analysieren,
- einen lateinischen Text in sprachlich angemessenes Deutsch übertragen,
- häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf den lateinischen Ursprung zurückführen,
- die lateinischen Deklinationen auswendig reproduzieren und ihre Kenntnisse bei der Übersetzung anwenden,
- die typischen Elemente des lateinischen Formenaufbaus (z.B. Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) und deren Funktion benennen,
- Verben, Nomina und Pronomina ihren entsprechenden Flexionsklassen zuordnen,
- Numerus, Modus, Tempus und Aktiv/Passiv bzw. Kasus, Numerus und Genus bestimmen,
- Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale und Attribut benennen,
- Füllungsarten erläutern und dabei auch einige besondere Füllungsarten unterscheiden (z. B. AcI für die Satzteile Subjekt und Objekt, Gliedsätze für die Satzteile Attribut und Adverbiale),
- Satzarten und ihre Funktionen unterscheiden,
- Aussagen, Fragen und Aufforderungen unterscheiden,
- Gliedsätze in ihrer Sinnrichtung und Funktion benennen und unterscheiden, den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erkennen, seine Bestandteile nennen und im Deutschen wiedergeben,
- signifikante sprachstrukturelle Unterschiede im Lateinischen und im Deutschen beschreiben, erläutern und bei der Übersetzung berücksichtigen,
- signifikante vom Deutschen abweichende Kasusfunktionen (z. B. Ablativ/Akkusativ) beschreiben und in einer zielsprachengerechten Übersetzung wiedergeben.
Methodik
Wortschatz: Die Schülerinnen und Schüler können …
- die Vokabelangaben des Lernwortschatzes nutzen,
- ihren Wortschatz nach Wortarten ordnen,
- Vokabellernmethoden unter Nutzung unterschiedlicher Medien (z. B. Vokabelheft, Vokabelkartei, Lernprogramme) anwenden und dabei eigene Lernbedürfnisse berücksichtigen,
- einfache Elemente der Wortbildungslehre zur Lernökonomie bei der Wiederholung und für die Erschließung neuer Wörter nutzen,
- zentrale Wort- und Sachfelder zur Festigung des Wortschatzes einsetzen,
- Beispiele für das Weiterleben lateinischer Wörter im Deutschen oder auch in anderen Sprachen heranziehen.
Grammatik: Die Schülerinnen und Schüler können …
- Regeln zur Bestimmung von Formen und Satzteilen nutzen,
- einzelne neue sprachliche Erscheinungen aus erlernten Regeln ableiten und in das sprachliche System einordnen,
- ihre Kenntnisse von Sprache als System in Teilbereichen auf andere Sprachen übertragen.
Umgang mit Texten und Medien: Die Schülerinnen und Schüler beherrschen folgende Methoden:
- Segmentieren: Zerlegung der sprachlichen Einzelerscheinungen in ihre konstitutiven Elemente,
- Klassifizieren: Gliederung des Satzes in Einheiten, die durch gemeinsame (morphologische, syntaktische, semantische) Merkmale verbunden sind,
- Konstruieren: Wörter und Wortgruppen bestimmen und den Satzpositionen vom Prädikat her inhalts- und formallogisch zuordnen,
- Analysieren: den Inhalt eines Satzes durch W-Fragen ermitteln (z. B.: quis? quid? ubi? quibus auxiliis? cur? quomodo? quando?),
- Bildung von Verstehensinseln,
- Pendelmethode (Drei-Schritt-Methode),
- Lineares Dekodieren (Wort-für-Wort-Methode),
- Kästchenmethode
- Einrückmethode
- Bestimmung von Handlungsträgern und Ermittlung von Personenkonstellationen
- Heraussuchen von Konnektoren und Ableitung zeitlicher und logischer Zusammenhänge
- Bestimmung von Tempora und Erstellung eines Tempusprofils
- Heraussuchen gattungsspezifischer Elemente und Bestimmung der Textsorte
- Vortragen und Erläutern von Übersetzungen
- Paraphrasieren von Texten
- Recherche und Informationsbeschaffung
Oberstufe: Latein als fortgeführte Fremdsprache (Grundkurs)
Übersichtsraster Sekundarstufe II: Unterrichtsvorhaben EF bis Q2
Übersichtsraster Sekundarstufe II: Latein als fortgeführte Fremdsprache (Grundkurs)
Der Unterrichtsgang besteht aus zwei Abschnitten:
- Zweijähriger Lateinkurs im Wahlpflichtbereich der Stufen 8 und 9 (siehe unten)
Unterricht nach Lehrbuch „Lumina nova“ (Vandenhoeck & Ruprecht) - Dreijähriger Lateinkurs (Grundkurs) in der Gymnasialen Oberstufe (siehe unten)
Unterricht nach Lehrbuch „Lumina nova“ (Vandenhoeck & Ruprecht) und Lektüre nach Vorgaben für das Zentralabitur
In der Einführungsphase (EF) wird zunächst die Arbeit mit dem Lehrbuch fortgesetzt und abgeschlossen (1. Halbjahr), bevor dann im 2. Halbjahr mit zwei Unterrichtsvorhaben (UV) von gleichem Umfang die Kompetenzerwartungen der EF erreicht werden sollen. Dabei bezieht sich UV I auf die Lektüre eines Prosa-Autors (Cicero) und UV II auf poetische Lektüre (Ovid).
Die Festlegung der Autoren und Lektüren in der Qualifikationsphase richten sich nach den (jeweiligen) Vorgaben für das zentrale Abitur in NRW.
Stufe EF – UV I [Cicero]
Stufe EF – UV II [Ovid]
Thema
- Cicero als „Retter des Vaterlandes“ (pater patriae)?
- Die Rede als Instrument der Meinungsbildung (Cicero, In Catilinam I)
Thema
- Was braucht der Mensch? Beziehungen zu Fremden, Besitz und Partner/in in der Perspektive des Dichters Ovid
(Ovid, Metamorphosen: Prooem, Lykische Bauern, Midas, Narziss und Echo)
Inhaltsfeld
- Rede und Rhetorik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Funktion und Bedeutung der Rede im öffentlichen Raum
- Überreden und Überzeugen in Antike und Gegenwart
Inhaltsfeld
- Welterfahrung und menschliche Existenz
Inhaltliche Schwerpunkte
- Erfahrung der Lebenswirklichkeit und Lebensgefühl
- Deutung von Mensch und Welt
- Ausgewählte Beispiele der Rezeption
Zeitumfang
- ca. 22 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 22 Unterrichtsstunden
Stufe Q1 – UV I [Ovid]
Stufe Q1 – UV 2 [Seneca]
Thema
- Mythologische Gestalten, Weltschöpfung und Wandlung ausgehend von Ovid, Metamorphosen (Die vier Weltalter; und z.B. Pyramus und Thisbe, Orpheus und Euridica, Daedalus und Icarus, Nioba)
Thema
- Die philosophische Durchdringung des Alltags ausgehend von Seneca, Epistulae morales ad Lucilium (Philosophie als Grundlage für ein glückliches Leben, Philosophie und Weisheit, Umgang mit dem Tod)
Inhaltsfeld
- Antike Mythologie und römische Religion
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Römische Göttervorstellungen und ihre Bedeutung für den römischen Staat, seine Herrscher und das Imperium Romanum
Inhaltsfeld
- Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Stoische und epikureische Philosophie
- Ethische Normen und Lebenspraxis
- Sinnfragen der menschlichen Existenz
Zeitumfang
- ca. 40 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 40 Unterrichtsstunden
Stufe Q2 – UV I [Cicero]
Stufe Q2 – UV 2 [Livius]
Thema
- Sprache, Macht und Politik ausgehend von Cicero, Pro P. Sestio oratio (Auswahl)
Thema
- Geschichte und Geschehen in realen und fiktionalen Deutungen ausgehend von Livius, Ab urbe condita, 1. Dekade (Auswahl; z.B. Raub der Sabinerinnen, Mucius Scaevola, Magen-Glieder-Parabel)
Inhaltsfeld
- Staat und Gesellschaft
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Politische und soziale Strukturen des römischen Staates
- Staat und Staatsform in der Reflexion
- Römische Werte
- Politische Betätigung und individuelle Existenz
Inhaltsfeld
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Aufgabe der römischen Geschichtsschreibung
- Romidee und Romkritik
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Zeitumfang
- ca. 40 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 40 Unterrichtsstunden
Stufe EF, Vorhaben I: Cicero als „Retter des Vaterlands“ (pater patriae)? Die Rede als Instrument der Meinungsbildung
Thema: Cicero als „Retter des Vaterlands“ (pater patriae)? Die Rede als Instrument der Meinungsbildung
Textgrundlage
Cicero, In Catilinam
- I, 1 – 3
- 5 – 6a
- 27b – 28
- 32 – 33
Zeitbedarf: ca. 22 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Römische Rede und Rhetorik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Funktion und Bedeutung der Rede im öffentlichen Raum
- Überreden und Überzeugen in Antike und Gegenwart
Unterrichtssequenzen
Erste Sequenz: O tempora, o mores! Catilina als Bedrohung des Staates
- Einführung in die antike Rhetorik
- Historische Hintergründe zur catilinarischen Verschwörung
- Stilistische Gestaltung der Einleitung
Zweite Sequenz: Der Feind sitzt mitten unter uns
- Ciceros persuasive Strategie
Dritte Sequenz: Cicero als Anwalt des Vaterlandes
- Selbstdarstellung Ciceros als „homo novus“
Vierte Sequenz: Mit Jupiters Hilfe gegen den Feind
- Das Ende der Rede als peroratio
- Wertung der Rede durch
- Vergleich(e)
- Vergleich mit zeitgenössischem Beispiel
Konkretisierte Kompetenzen
- Arten der antiken Rede, Elemente des Aufbaus und Gestaltungsmittel erläutern
- Auf der Grundlage eines Kommunikationsmodells eine Rede in ihrem situativen bzw. historischen Kontext analysieren
- Die Einflussnahme (persuadere) in der Politik oder vor Gericht als zentrale Funktion der Rede kontextbezogen erläutern und ihre Bedeutung für das politische Leben in Rom erklären
- Das Fortwirken antiker rhetorischer Schemata bis in die Gegenwart anhand einer zeitgenössischen Rede nachweisen
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Texte anhand signifikanter immanenter Kriterien im Hinblick auf Inhalt, Aufbau, gedankliche Struktur und sprachlich-stilistische Gestaltung analysieren und exemplarisch den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Texte in ihren historisch- kulturellen Zusammenhang einordnen und die Bedeutung von Autor und Werk in ihrer Zeit erläutern
- Zu den Aussagen der Texte begründet Stellung nehmen
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Sinnstiftend und unter Beachtung der Quantitäten lesen
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf Grund ihrer sprach- kontrastiven Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschen Sprache auf den Ebenen der Idiomatik, der Struktur und des Stils erweitern
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mit Hilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexe Satzstrukturen analysieren
- Ihren Wortschatz themen- und autorenspezifisch unter Nutzung ihnen bekannter Methoden erweitern und sichern
- Kontextbezogen unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur sachgerecht und strukturiert darstellen
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung zu Ciceros vita und opus
- Referate zu den historischen Hintergründen der Catilinarischen Reden
- Nachweis von Form und Funktion rhetorischer Tropen und Figuren (Schriftliche Übung zu Terminologien bzw. Stilmittel), ggf. in offenem Aufgabenformat
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Stufe EF, Vorhaben II: Was braucht der Mensch? Beziehungen zu Fremden, Besitz und Partner/in in der Perspektive der Lyrik Ovids
Thema: Was braucht der Mensch?
Beziehungen zu Fremden, Besitz und Partner/in in der Perspektive der Lyrik Ovids
Textgrundlage
Ovid, Metamorphosen:
- I, 1 – 14 (Proömium)
- VI, 313 – 381 (Die „Lykischen Bauern“)
- XI, 85 – 145 („Midas“)
- III, 351 – 510 („Narziss und Echo“)
Zeitbedarf: ca. 22 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Welterfahrung und menschliche Existenz
Inhaltliche Schwerpunkte
- Erfahrung der Lebenswirklichkeit und Lebensgefühl
- Deutung von Mensch und Welt
- Ausgewählte Beispiele der Rezeption
Unterrichtssequenzen
Erste Sequenz: Von der Muse geküsst? Die programmatische Funktion des Proömiums für Ovids Meta- morphosen
- Ovids Biographie und Werk
- Programmatische Angaben des Proömiums zur Intention der Metamorphosen
- Prosodie und Metrik: Der daktylische Hexameter
Zweite Sequenz: Die lykischen Bauern: Begegnung mit Fremden
- Latonas Flucht und Überlebenskampf
- Latonas Bittrede
- Inhumane Reaktion der Bauern
- Verfluchung als göttliche Strafe
- „Sei kein Frosch“: Die Funktion der Metamorphose
Dritte Sequenz: Du bist, was du hast? Bedeutung des Besitzes für den Menschen am Beispiel des Königs Midas
- Das Wunschmotiv
- Belohnung des Midas
- Gold allein macht nicht glücklich!?
Vierte Sequenz: Verhinderte Beziehung: Narziss und Echo
- Echos Bestrafung
- Der abweisende Narziss
- Unglückliche Begegnung
- Echos Fluch und Narziss‘ tragische Liebe
- Was bleibt? Die (doppelte) Metamorphose
- Beispiele der Rezeption der Metamorphose in der Kunst
Konkretisierte Kompetenzen
- Die sprachlich-stilistische Durchformung und metrische Gestaltung als durchgängige Prinzipien dichterischer Sprache nachweisen
- Die Subjektivität der Wahrnehmung römischer Lebenswirklichkeit und das daraus resultierende Lebensgefühl herausarbeiten
- Die zustimmende, ablehnende bzw. kritische Haltung des Textes/Autors zu seiner Zeit und das Selbstverständnis des Autors erläutern
- Arten der Rede, Elemente des Aufbaus und Gestaltungsmittel erläutern
- Grundkonstanten und Bedingtheiten der menschlichen Existenz identifizieren
- Die Subjektivität der Wahrnehmung römischer Lebenswirklichkeit und das daraus resultierende Lebensgefühl herausarbeiten
- Die in den Texten zum Ausdruck kommende Welt- und Lebensauffassung mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit vergleichen und dazu wertend Stellung nehmen
- Das Fortwirken eines Themas oder Motivs anhand ausgewählter Beispiele aus Kunst, Musik oder Poesie erläutern
Übergeordnete Textkompetenz
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Texte unter Beachtung der Quantitäten, der sinntragenden Wörter und Wortblöcke sowie des Versmaßes vortragen
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mit Hilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexe Satzstrukturen analysieren
- Kontextbezogen unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur sachgerecht und strukturiert darstellen
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung (Multiple-choice-Format) zu Ovids vita und opus
- Metrische Analyse hexametrischer Verse
- Schriftliche Übung zur Terminologie („rhetorische Tropen und Figuren“) bzw. Stilmitteln, ggf. Anwendungsübung im offenen Aufgabenformat (produktionsorientierte Verfahren)
- Verschriftlichung einer Bildinterpretation
- Deklamationsübung: mündlicher Lesevortrag der Rede des Orpheus vor den Göttern der Unterwelt
- Abfassen eines inneren Monologs zu einer der mythischen Figuren
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3, u.a. synoptischer Textvergleich]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Stufe Q1, Vorhaben I: Mythologische Gestalten, Weltschöpfung und Wandlung ausgehend von Ovids Metamorphosen (Die vier Weltalter; und z.B. Pyramus und Thisbe, Orpheus und Euridica, Daedalus und Icarus, Nioba)
Thema: Mythologische Gestalten, Weltschöpfung und Wandlung ausgehend von Ovids Metamorphosen
(Die vier Weltalter; und z.B. Pyramus und Thisbe, Orpheus und Euridica, Daedalus und Icarus, Nioba)
Textgrundlage
Ovid, Metamorphosen
- 1,89 – 150
- 4,55 – 166
- 10,1 – 105
- 8,183 – 235
- 6,146 – 312
Zeitbedarf: ca. 40 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Antike Mythologie und römische Religion
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Römische Göttervorstellungen und ihre Bedeutung für den römischen Staat, seine Herrscher und das Imperium Romanum
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Originaltexte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Unter Beachtung der Quantitäten, der sinntragenden Wörter und Wortblöcke sowie des Versmaßes vortragen
- Anhand signifikanter immanenter Kriterien im Hinblick auf Inhalt, Aufbau, gedankliche Struktur und sprachlich-stilistische Gestaltung analysieren und exemplarisch den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Texte in ihren historisch-kulturellen Zusammenhang einordnen und die Bedeutung von Autor und Werk in ihrer Zeit erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Zu den Aussagen der Texte begründet Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Originaltexte sinnstiftend und unter Beachtung der Quantitäten lesen, Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf Grund sprach-kontrastiver Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschen Sprache auf den Ebenen der Idiomatik, der Struktur und des Stils erweitern
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mithilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexere Satzstrukturen analysieren
- Den Wortschatz themen- und autorenspezifisch unter Nutzung bekannter Methoden erweitern und sichern
- Kontextbezogen unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mithilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
- Grammatisches Strukturwissen zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die gesicherten und strukturierten Kenntnisse für die Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung zu Ovids vita und opus
- Referate zum Inhalt und zur Rezeption weiterer Metamorphosen
- Nachweis von Form und Funktion rhetorischer Tropen und Figuren (Schriftliche Übung zu Terminologien bzw. Stilmittel), ggf. in offenem Aufgabenformat
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Stufe Q1, Vorhaben II: Die philosophische Durchdringung des Alltags ausgehend von Seneca, Epistulae morales ad Lucilium
Thema: Die philosophische Durchdringung des Alltags ausgehend von Seneca, Epistulae morales ad Lucilium
Textgrundlage: ###
Zeitbedarf: ca. 40 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Stoische und epikureische Philosophie
- Ethische Normen und Lebenspraxis
- Sinnfragen der menschlichen Existenz
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Originaltexte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und das Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Unter Beachtung der Quantitäten, der sinntragenden Wörter und Wortblöcke sowie des Versmaßes vortragen
- Anhand signifikanter immanenter Kriterien im Hinblick auf Inhalt, Aufbau, gedanklicher Struktur und sprachlich-stilistischer Gestaltung analysieren und exemplarisch den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Texte in ihren historisch-kulturellen Zusammenhang einordnen und die Bedeutung von Autor und Werk in ihrer Zeit erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Zu den Aussagen der Texte begründet Stellung nehmen
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Originaltexte sinnstiftend und unter Beachtung der Quantitäten lesen, Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf Grund sprach-kontrastiver Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschen Sprache auf den Ebenen der Idiomatik, der Struktur und des Stils erweitern
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mithilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexere Satzstrukturen analysieren
- Den Wortschatz themen- und autorenspezifisch unter Nutzung bekannter Methoden erweitern und sichern
- Kontextbezogen unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mithilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
- Grammatisches Strukturwissen zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die gesicherten und strukturierten Kenntnisse für die Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- m Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung zu Senecas vita und opus
- Referate zu weiteren Themen menschlicher Existenz (Zeit, Freundschaft, Grundbedürfnisse u. a.)
- Nachweis von Form und Funktion rhetorischer Tropen und Figuren (Schriftliche Übung zu Terminologien bzw. Stilmittel), ggf. in offenem Aufgabenformat
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Stufe Q2, Vorhaben I: Sprache, Macht und Politik ausgehend von Cicero, Pro Sestio oratio
Thema: Sprache, Macht und Politik ausgehend von Cicero, Pro Sestio oratio
Textgrundlage: ###
Zeitbedarf: ca. 40 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Staat und Gesellschaft
Inhaltliche Schwerpunkte
- Politische und soziale Strukturen des Staates
- Staat und Staatsform in der Reflexion
- Römische Werte
- Politische Betätigung und individuelle Existenz
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Originaltexte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und das Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Unter Beachtung der Quantitäten, der sinntragenden Wörter und Wortblöcke sowie des Versmaßes vortragen
- Anhand signifikanter immanenter Kriterien im Hinblick auf Inhalt, Aufbau, gedankliche Struktur und sprachlich-stilistische Gestaltung analysieren und exemplarisch den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Texte in ihren historisch-kulturellen Zusammenhang einordnen und die Bedeutung von Autor und Werk in ihrer Zeit erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Zu den Aussagen der Texte begründet Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Originaltexte sinnstiftend und unter Beachtung der Quantitäten lesen, Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf Grund sprach-kontrastiver Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschen Sprache auf den Ebenen der Idiomatik, der Struktur und des Stils erweitern
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mithilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexere Satzstrukturen analysieren
- Den Wortschatz themen- und autorenspezifisch unter Nutzung bekannter Methoden erweitern und sichern
- Kontextbezogen unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mithilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
- Grammatisches Strukturwissen zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die gesicherten und strukturierten Kenntnisse für die Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung zu Ciceros vita und opus
- Referate zu ergänzenden Textausschnitten aus der Rede oder allgemein zur Anlage einer Rede
- Nachweis von Form und Funktion rhetorischer Tropen und Figuren (Schriftliche Übung zu Terminologien bzw. Stilmittel), ggf. in offenem Aufgabenformat
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Stufe Q2, Vorhaben II: Geschichte und Geschehen in realen und fiktionalen Deutungen ausgehend von Livius, Ab urbe condita (z.B. Raub der Sabinerinnen, Mucius Scaevola, Magen-Glieder-Parabel)
Thema: Geschichte und Geschehen in realen und fiktionalen Deutungen ausgehend von Livius, Ab urbe condita
(z.B. Raub der Sabinerinnen, Mucius Scaevola, Magen-Glieder-Parabel)
Textgrundlage: ###
Zeitbedarf: ca. 20 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Aufgabe der römischen Geschichtsschreibung
- Romidee und Romkritik
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Originaltexte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Unter Beachtung der Quantitäten, der sinntragenden Wörter und Wortblöcke sowie des Versmaßes vortragen
- Anhand signifikanter immanenter Kriterien im Hinblick auf Inhalt, Aufbau, gedankliche Struktur und sprachlich-stilistische Gestaltung analysieren und exemplarisch den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Texte in ihren historisch-kulturellen Zusammenhang einordnen und die Bedeutung von Autor und Werk in ihrer Zeit erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Zu den Aussagen der Texte begründet Stellung nehmen
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Originaltexte sinnstiftend und unter Beachtung der Quantitäten lesen, Textverständnis in einer Übersetzung dokumentieren
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf Grund sprach-kontrastiver Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschen Sprache auf den Ebenen der Idiomatik, der Struktur und des Stils erweitern
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Überwiegend selbstständig die Form und Funktion lektürespezifischer Elemente der Morphologie und Syntax (auch mithilfe einer Systemgrammatik) erschließen und auf dieser Grundlage komplexere Satzstrukturen analysieren
- Den Wortschatz themen- und autorenspezifisch unter Nutzung bekannter Methoden erweitern und sichern
- Kontextbezogen unbekannteWörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mithilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
- Grammatisches Strukturwissen zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse der antiken Kultur und Geschichte sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die gesicherten und strukturierten Kenntnisse für die Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übung zu Livius‘ vita und opus
- Referate zu weiteren historischen Beschreibungen aus Livius‘ Werk
- Nachweis von Form und Funktion rhetorischer Tropen und Figuren (Schriftliche Übung zu Terminologien bzw. Stilmittel), ggf. in offenem Aufgabenformat
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Teile der Originaltexte sollten zweisprachig vorgelegt werden
Oberstufe: Latein als neu einsetzende Fremdsprache (Grundkurs)
Übersichtsraster Sekundarstufe II: Unterrichtsvorhaben EF bis Q2
Übersichtsraster Sekundarstufe II: Unterrichtsvorhaben Latein als neu einsetzende Fremdsprache (Grundkurs)
In der Einführungsphase (EF) und der Qualifikationsphase I (Q1, bis zum 3. Quartal) wird mit dem Lehrbuch „Lumina nova“ gearbeitet, bevor dann im 2. Halbjahr/ 4. Quartal die Lektürephase mit zwei Unterrichtsvorhaben (UV) beginnen soll.
Da der Kurs in erster Linie auf das Erreichen des Latinums ausgerichtet ist und Abiturprüfungen im 3. Abiturfach nicht vorgesehen sind, richtet sich die Lektüre nach den Vorgaben für den Erwerb des Latinums. Dabei wird sowohl poetische Lektüre (Ovid) als auch Lektüre eines Prosa-Autors (Cicero) berücksichtigt.
Stufe EF – UV I
Stufe EF – UV II
Stufe EF – UV III
Thema
- Römisches Alltagsleben
(Lektion 1 – 6)
Thema
- Griechisch-Römische Mythologie
(Lektion 7 – 12)
Thema
- Politik und Gesellschaft
(Lektion 13 – 17)
Inhaltsfeld
- Staat und Gesellschaft
Inhaltliche Schwerpunkte
- Römisches Alltagsleben
- Politische, soziale und ökonomische Strukturen des römischen Staates
- Aspekte römischer Zivilisation und Kultur
Inhaltsfeld
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
Inhaltliche Schwerpunkte
- Götter, Halbgötter und Gestalten der griechisch-römischen Mythologie
- Religion und Kult in Familie und Gesellschaft
Inhaltsfeld
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 45 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 35 Unterrichtsstunden
Stufe Q1 – UV I
Stufe Q1 – UV II
Stufe Q1 – UV III
Thema
- Gesellschaft und Umwelt
(Lektion 18 – 22)
Thema
- Rom und die Christen
Lektion 23 – 24)
Thema
- Was braucht der Mensch? Besitz im Spiegel der Dichtung (Ovid, Metamorphosen)
Inhaltsfeld
- Römisches Philosophieren
- Staat und Gesellschaft
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Stoische und epikureische Philosophie
- Sinnfragen menschlicher Existenz
- Ethische Normen und Lebenspraxis
- Römisches Alltagsleben
- Aspekte römischer Zivilisation und Kultur
- Römische Werte
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
Inhaltsfeld
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Römische Göttervorstellungen und ihre Bedeutung für den römischen Staat, seine Herrscher und das Imperium Romanum
- Christentum und römischer Staat
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Inhaltsfeld
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Sinnfragen menschlicher Existenz
Zeitumfang
- ca. 60 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 25 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 30 Unterrichtsstunden
Stufe Q2 – UV I (Fortsetzung UV III Q1)
Stufe Q2 – UV II
Thema
- Was braucht der Mensch? Liebe im Spiegel der Dichtung [Ovid]
Thema
- Lob auf die clementia Caesaris (Cicero, Pro Marcello)
Inhaltsfeld
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Sinnfragen menschlicher Existenz
Inhaltsfeld
- Rede und Rhetorik
- Staat und Gesellschaft
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Funktion und Bedeutung der Rede im öffentlichen Raum
- Politische, soziale und ökonomische Strukturen des römischen Staates
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
Zeitumfang
- ca. 30 Unterrichtsstunden
Zeitumfang
- ca. 60 Unterrichtsstunden
Stufe EF, Vorhaben I: Römisches Alltagsleben
Thema: Römisches Alltagsleben
Textgrundlage
Lehrbuch: Lumina Nova, Lektion 1-6
- In der Schule
- Gäste kommen
- In der Großstadt Rom
- Auf einem Landgut
- In den Thermen
- Kämpfe im Amphitheater
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Staat und Gesellschaft
Inhaltliche Schwerpunkte
- Römisches Alltagsleben
- Politische,soziale und ökonomische Strukturen des römischen Staates
- Aspekte römischer Zivilisation und Kultur
Konkretisierte Kompetenzen
- Zentrale Aspekte des römischen Alltagslebens darstellen und erläutern
- Grundlegende Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems benennen und beschreiben
- Ausgewählte Beispiele römischer Zivilisation und Kultur beschreiben und deren Fortwirken darstellen
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Texte mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke vortragen
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die wesentlichen Bedeutungen und Bedeutungsvarianten des Basiswortschatzes erklären
- Den Basiswortschatz nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
- Typische Elemente des lateinischen Formenaufbaus und deren Funktion (Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) benennen und auf dieser Grundlage die jeweilige Funktion der Formen im Satz erschließen
- Satzteile bestimmen und die häufig verwendeten Füllungsarten beschreiben
- Satzarten bestimmen und ihre semantische und syntaktische Funktion erklären
- Die Struktur von Satzgefügen – auch mit Hilfe graphischer Darstellungsverfahren – erläutern
- Die vorkommenden Elemente und Strukturen fachsprachlich korrekt benennen
- Den AcI modellhaft als satzwertige Konstruktion erklären und ihn im Deutschen zielsprachenadäquat wiedergeben
- Signifikante sprachstrukturelle Unterschiede zwischen dem Lateinischen und dem Deutschen (z.B. Tempusgebrauch, Kasusfunktionen) beschreiben und zielsprachenadäquat wiedergeben
- Elementare Regeln des lateinischen Satzbaus beschreiben und sie mit Regeln des Satzbaus in anderen Sprachen vergleichen
- Im Deutschen häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen
- Beziehungen zwischen lateinischen Wörtern und Wörtern aus den ihnen bekannten Fremdsprachen herstellen
- Einen Basiswortschatz aufbauen, sichern und anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Kenntnisse auf einzelnen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse zur Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch nachweisen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Lektionstexte gegebenenfalls kürzen
Stufe EF, Vorhaben II: Griechisch-römische Mythologie
Thema: Griechisch-römische Mythologie
Textgrundlage
Lehrbuch: Lumina Nova, Lektion 7-12
- Orpheus und Eurydike
- Tantalus
- Helena und Paris
- Das trojanische Pferd
- Dido und Aeneas
- Die Gründung der Stadt Rom
Zeitbedarf: ca. 45 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
Inhaltliche Schwerpunkte
- Götter, Halbgötter und Gestalten der griechisch-römischen Mythologie
- Religion und Kult in Familie und Gesellschaft
Konkretisierte Kompetenzen
- Bedeutende Götter, Halbgötter und Gestalten aus der griechisch-römischen Sagenwelt beschreiben und ihre Handlungen und Motive darstellen
- Wichtige Kernbegriffe der römischen Religion erklären
- An Beispielen die Ausübung von Religion und Kult im privaten und öffentlichen Leben beschreiben.
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Texte mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke vortragen
- Thematik, Inhalt, Aufbauund auffällige sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel beschreiben und exemplarisch Beziehungen von Form und Funktion nachweisen
- Textsorten anhand ihrer typischen Merkmale beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die wesentlichen Bedeutungen und Bedeutungsvarianten des Basiswortschatzes erklären
- Den Basiswortschatz nach Wortarten und Flexionsklassen strukturieren
- Typische Elemente des lateinischen Formenaufbaus und deren Funktion (Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) benennen und auf dieser Grundlage die jeweilige Funktion der Formen im Satz erschließen,
- Satzteile bestimmen und die häufig verwendeten Füllungsarten beschreiben,
- Satzarten bestimmen und ihre semantische und syntaktische Funktion erklären
- Die Struktur von Satzgefügen – auch mit Hilfe graphischer Darstellungsverfahren – erläutern
- Die vorkommenden Elemente und Strukturen fachsprachlich korrekt benennen
- Signifikante sprachstrukturelle Unterschiede zwischen dem Lateinischen und dem Deutschen (z.B. Tempusgebrauch, Kasusfunktionen) beschreiben und zielsprachenadäquat wiedergeben
- Im Deutschen häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen
- Beziehungen zwischen lateinischen Wörtern und Wörtern aus den ihnen bekannten Fremdsprachen herstellen
- Typische Elemente der Ableitung und Zusammensetzung zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden
- Einen Basiswortschatz aufbauen, sichern und anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Kenntnisse auf einzelnen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse zur Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch nachweisen
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Göttern und Gestalten der greichisch-römischen Mythologie
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Lektionstexte gegebenenfalls kürzen
Stufe EF, Vorhaben III: Politik und Gesellschaft
Thema: Politik und Gesellschaft
Textgrundlage
Lehrbuch: Lumina Nova, Lektion 13-17
- Die Schuldknechtschaft in Rom
- Der Gallische Krieg
- Cicero klagt Verres an
- Patrizier und Plebejer
- Mächtige Frauen im alten Rom
Zeitbedarf: ca. 35 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er): Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Konkretisierte Kompetenzen
- Einige herausragende Ereignisse der römischen Geschichte strukturiert darstellen und in den historischen Kontext einordnen
- Ausgewählte berühmte Persönlichkeiten der römsichen Geschichte benennen und deren Handeln darstellen und bewerten
- Exemplarisch die Haltung Roms gegenüber fremden Völkern beschreiben und wertend dazu Stellung nehmen.
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Texte mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke vortragen
- Thematik, Inhalt, Aufbauund auffällige sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel beschreiben und exemplarisch Beziehungen von Form und Funktion nachweisen
- Textsorten anhand ihrer typischen Merkmale beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die wesentlichen Bedeutungen und Bedeutungsvarianten des Basiswortschatzes erklären
- Einige typische semantisch-syntaktische Umfelder von Wörtern erklären
- Typische Elemente des lateinischen Formenaufbaus und deren Funktion (Personalendungen, Tempus- und Moduszeichen, Kasusendungen) benennen und auf dieser Grundlage die jeweilige Funktion der Formen im Satz erschließen
- Satzarten bestimmen und ihre semantische und syntaktische Funktion erklären
- Die Struktur von Satzgefügen – auch mit Hilfe graphischer Darstellungsverfahren – erläutern
- Die vorkommenden Elemente und Strukturen fachsprachlich korrekt benennen
- Signifikante sprachstrukturelle Unterschiede zwischen dem Lateinischen und dem Deutschen (z.B. Tempusgebrauch, Kasusfunktionen) beschreiben und zielsprachenadäquat wiedergeben
- Im Deutschen häufig gebrauchte Fremd- und Lehnwörter auf die lateinische Ausgangsform zurückführen
- Beziehungen zwischen lateinischen Wörtern und Wörtern aus den ihnen bekannten Fremdsprachen herstellen
- Typische Elemente der Ableitung und Zusammensetzung zur Aufschlüsselung neuer Wörter anwenden
- Einen Basiswortschatz aufbauen, sichern und anwenden.
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Kenntnisse auf einzelnen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse zur Erschließung und Interpretation anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch nachweisen
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Persönlichkeiten und Ereignissen der römischen Geschichte
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Lektionstexte gegebenenfalls kürzen
Stufe Q1, Vorhaben I: Gesellschaft und Umwelt
Thema: Gesellschaft und Umwelt
Textgrundlage
Lehrbuch: Lumina Nova, Lektion 18-22
- Umgang mit dem Tod (Seneca)
- Soll man sich politisch betätigen?
- Eine tödliche Rasur
- Klima
- Gesundes Leben
Zeitbedarf: ca. 60 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- Römisches Philosophieren
- Staat und Gesellschaft
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Stoische und epikureische Philosophie
- Sinnfragen menschlicher Existenz
- Ethische Normen und Lebenspraxis
- Römisches Alltagsleben
- Aspekte römischer Zivilisation und Kultur
- Römische Werte
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
Konkretisierte Kompetenzen
- Aspekte des Alltagslebens in der römischen Gesellschaft – insbesondere in literarischer Spiegelung – untersuchen und sich mit ihnen vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen wertend auseinandersetzen
- An Beispielen wesentliche Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems erklären sowie exemplarisch deren Fortwirken in der europäischen Kultur erläutern
- Wichtige zivilisatorische und kulturelle Errungenschaften der Römer einschließlich ihres Nachwirkens darstellen und erläutern
- Zentrale politische und ethische Leitbegriffe der Römer in ihrem historischen Kontext erklären, ihre Bedeutung für römisches Selbstverständnis erläutern und Einflüsse auf die europäische Kultur an Beispielen nachweisenBberühmte Persönlichkeiten der römischen Geschichte charakterisieren und deren Bedeutung für die Entwicklung von res publica / Prinzipat bzw. Imperium Romanum erläutern und bewerten
- Grundbegriffe und zentrale Inhalte der stoischen und epikureischen Philosophie strukturiert darstellen
- Philosophische Antworten auf Sinnfragen der menschlichen Existenz (Glück, Freiheit, Schicksal, Leiden, Tod) und deren Bedeutung für die eigene Lebenswirklichkeit beurteilen
- Empfehlungen zu einer philosophisch geprägten / sittlichen Lebensführung erläutern und deren Anwendbarkeit für Individuum und Gesellschaft beurteilen
- Typische Merkmale philosophischer Texte und ihre Funktion exemplarisch erläutern.
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Die Regeln für die Satzglieder und deren Füllungsarten zur Vorstrukturierung komplexer Sätze sicher anwenden und Sätze und Satzgefüge analysieren
- Bei Mehrdeutigkeiten von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen die für den Kontext zutreffende Bedeutung und Funktion herausarbeiten
- Satzwertige Konstruktionen kontext- und zielsprachenadäquat wiedergeben
- Auf der Grundlage sprachkontrastiver Beobachtungen die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache reflektiert verwenden
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Ihren Wortschatz themenbezogen erweitern, sichern und anwenden
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse auf zentralen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zu Alltagsleben und Kultur der römischen Antike
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Lektionstexte gegebenenfalls kürzen bzw. (teilweise) zweisprachig bearbeiten
Stufe Q1, Vorhaben II: Rom und die Christen
Thema: Rom und die Christen
Textgrundlage
Lehrbuch: Lumina Nova, Lektion 23-24
- Plinius: Umgang mit den Christen (L23)
- Ein Christenprozess in Karthago (L24)
Zeitbedarf: ca. 25 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Römische Göttervorstellungen und ihre Bedeutung für den römischen Staat, seine Herrscher und das Imperium Romanum
- Christentum und römischer Staat
- Rom in der Auseinandersetzung mit fremden Völkern
Konkretisierte Kompetenzen
- Wichtige Kernbegriffe der römischen Religion (Kult, pietas, Sühnemaßnahmen, Opferhandlungen) im historischen Kontext erklären
- Die Funktion von Mythos und Religion im Staat exemplarisch beschreiben und erläutern
- Die Begegnung Roms mit dem Christentum am Beispiel charakterisieren
- Die Haltung Roms gegenüber Fremdem exemplarisch charakterisieren und sich unter Bezugnahme auf die eigene Gegenwart wertend mit den Prinzipien auseinandersetzen.
Übergeordnete Textkompetenz
- Anhand textsemantischer und textsyntaktischer Merkmale eine begründete Erwartung an Inhalt und Struktur der Texte formulieren
- Textadäquat auf der Grundlage der Text-, Satz- und Wortgrammatik dekodieren
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Lateinische Texte in den historisch-kulturellen Kontext einordnen und den Zusammenhang von Autor, Werk und Entstehungszeit erläutern
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Die Regeln für die Satzglieder und deren Füllungsarten zur Vorstrukturierung komplexer Sätze sicher anwenden und Sätze und Satzgefüge analysieren
- Bei Mehrdeutigkeiten von Gliedsätzen und satzwertigen Konstruktionen die für den Kontext zutreffende Bedeutung und Funktion herausarbeiten
- Satzwertige Konstruktionen (auch nd-Konstruktionen!) kontext- und zielsprachenadäquat wiedergeben
- Auf der Grundlage sprachkontrastiver Beobachtungen die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache reflektiert verwenden
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Ihren Wortschatz themenbezogen erweitern, sichern und anwenden
- Ihre Kenntnis von Wortschatz und Wortbildungsregeln beim Erlernen weiterer Fremdsprachen anwenden
- Die an der lateinischen Grammatik gefestigte Strukturierungsfähigkeit zur Erschließung analoger Strukturen in weiteren Fremdsprachen sachgerecht anwenden.
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse auf zentralen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse bei der Erschließung und Interpretation von (Original)texten anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Lexik und Grammatik
- Referate zur römischen Religion und zu den Christenprozessen
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Lektionstexte gegebenenfalls kürzen bzw. (teilweise) zweisprachig bearbeiten
Stufe Q1, Vorhaben III: Was braucht der Mensch? Besitz im Spiegel der Dichtung
Thema: Was braucht der Mensch? Besitz im Spiegel der Dichtung
Textgrundlage
Ovid, Metamorphosen
- König Midas (Ovid, met. XI, 85-145)
Zeitbedarf: ca. 30 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Sinnfragen menschlicher Existenz
Konkretisierte Kompetenzen
- Zentrale Inhalte antiker Mythologie darstellen und den Mythos als eine Form der Welterklärung erläutern
- Wichtige Kernbegriffe der römischen Religion (Kult, pietas, Sühnemaßnahmen, Opferhandlungen) im historischen Kontext erklären
- Die Funktion von Mythos und Religion im Staat exemplarisch beschreiben und erläutern
- (Philosophische) Antworten auf Sinnfragen der menschlichen Existenz (Glück, Freiheit, Schicksal, Leiden, Tod) und deren Bedeutung für die eigene Lebenswirklichkeit beurteilen
- Empfehlungen zu einer (philosophisch geprägten) sittlichen Lebensführung erläutern und deren Anwendbarkeit für Individuum und Gesellschaft beurteilen
Übergeordnete Textkompetenz
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke flüssig vortragen
- Unter Beachtung textimmanenter und zum Teil auch textexterner Gesichtspunkte im Hinblick auf Thematik, Inhalt, gedanklicher Struktur und sprachlich-stilistischer Gestaltung analysieren und den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Lateinische Texte in den historisch-kulturellen Kontext einordnen und den Zusammenhang von Autor, Werk und Entstehungszeit erläutern
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf der Grundlage sprachkontrastiver Beobachtungen die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache reflektiert verwenden
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Ihren Wortschatz themen- und autorenspezifisch erweitern, sichern und anwenden
- Kontextbezogene unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse auf zentralen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse bei der Erschließung und Interpretation von Originaltexten anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zu Autor, Werk und themenbezogenem Wortschatz sowie zur Verwendung des Wörterbuches („Stowasser“)
- Referate zur (griechisch-)römischen Mythologie sowie zu Ovid und seinem Werk
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Originaltexte gegebenenfalls kürzen oder vereinfachen bzw. (teilweise) zweisprachig bearbeiten
Stufe Q2, Vorhaben I: Was braucht der Mensch? Liebe im Spiegel der Dichtung (Fortsetzung des Vorhabens III aus Q1)
Thema: Was braucht der Mensch? Liebe im Spiegel der Dichtung (Fortsetzung des Vorhabens III aus Q1)
Textgrundlage
Ovid, Metamorphosen
- Apollo und Daphne (Ovid, met. I, 452-567)
- Narcissus und Echo (Ovid, met. III, 341-510)
- Orpheus und Eurydike (Ovid, met. X, 1-77)
Zeitbedarf: ca. 30 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- Antike Mythologie, römische Religion und Christentum
- Römisches Philosophieren
Inhaltliche Schwerpunkte
- Der Mythos und seine Funktion
- Sinnfragen menschlicher Existenz
Konkretisierte Kompetenzen
- Zentrale Inhalte antiker Mythologie darstellen und den Mythos als eine Form der Welterklärung erläutern
- Wichtige Kernbegriffe der römischen Religion (Kult, pietas, Sühnemaßnahmen, Opferhandlungen) im historischen Kontext erklären
- Die Funktion von Mythos und Religion im Staat exemplarisch beschreiben und erläutern
- (Philosophische) Antworten auf Sinnfragen der menschlichen Existenz (Glück, Freiheit, Schicksal, Leiden, Tod) und deren Bedeutung für die eigene Lebenswirklichkeit beurteilen
Übergeordnete Textkompetenz
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke flüssig vortragen
- unter Beachtung textimmanenter und zum Teil auch textexterner Gesichtspunkte im Hinblick auf Thematik, Inhalt, gedanklicher Struktur und sprachlich-stilistischer Gestaltung analysieren und den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Lateinische Texte in den historisch-kulturellen Kontext einordnen und den Zusammenhang von Autor, Werk und Entstehungszeit erläutern
- Einen Primärtext mit ausgewählten Rezeptionsdokumenten vergleichen und die Art und Weise der Rezeption erläutern
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf der Grundlage sprachkontrastiver Beobachtungen die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache reflektiert verwenden
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Ihren Wortschatz themen- und autorenspezifisch erweitern, sichern und anwenden
- Kontextbezogene unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse auf zentralen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse bei der Erschließung und Interpretation von Originaltexten anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zum themenbezogenen Wortschatz
- Referate zur (griechisch-)römischen Mythologie sowie zu weiteren Kapiteln der Metamorphosen
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Originaltexte gegebenenfalls kürzen oder vereinfachen bzw. (teilweise) zweisprachig bearbeiten
Stufe Q2, Vorhaben II: Lob auf die clementia Caesaris
Thema: Lob auf die clementia Caesaris
Textgrundlage: Cicero, Pro M. Marcello Oratio
Zeitbedarf: ca. 30 Unterrichtsstunden
Inhaltsfeld(er)
- Rede und Rhetorik
- Staat und Gesellschaft
- Römische Geschichte und Politik
Inhaltliche Schwerpunkte
- Funktion und Bedeutung der Rede im öffentlichen Raum
- Politische, soziale und ökonomische Strukturen des römischen Staates
- Persönlichkeiten der römischen Geschichte
Konkretisierte Kompetenzen
- Aufbau, Gestaltungsmittel und Funktion einer Rede erläutern
- Eine Rede in ihrem situativen bzw. historischen Kontext analysieren
- Die Einflussnahme (persuadere) in der Politik als zentrale Funktion der Rede kontextbezogen erläutern und ihre Bedeutung für das politische Leben in Rom erklären
- Das Fortwirken antiker Rhetorik bis in die Gegenwart anhand einer zeitgenössischen Rede nachweisen
- An Beispielen wesentliche Strukturmerkmale des politischen und gesellschaftlichen Systems erklären sowie exemplarisch deren Fortwirken in der europäischen Kultur erläutern
- Zentrale politische und ethische Leitbegriffe der Römer in ihrem historischen Kontext erklären, ihre Bedeutung für römisches Selbstverständnis erläutern und Einflüsse auf die europäische Kultur an Beispielen nachweisen
- Zentrale Ereignisse und Verläufe der römischen Geschichte geordnet darstellen und in den historischen Kontext einordnen
- Berühmte Persönlichkeiten der römischen Geschichte charakterisieren und deren Bedeutung für die Entwicklung von res publica / Prinzipat bzw. Imperium Romanum erläutern und bewerten.
Übergeordnete Textkompetenz
- Lateinische Texte sprachlich richtig und sinngerecht rekodieren und ihr Textverständnis in einer zielsprachenadäquaten Übersetzung dokumentieren
- Mit richtiger Aussprache und Betonung der sinntragenden Wörter und Wortblöcke flüssig vortragen
- Unter Beachtung textimmanenter und zum Teil auch textexterner Gesichtspunkte im Hinblick auf Thematik, Inhalt, gedanklicher Struktur und sprachlich-stilistischer Gestaltung analysieren und den Zusammenhang von Form und Funktion nachweisen
- Typische Merkmale der jeweiligen Textgattung nennen und an Beispielen deren Funktion erläutern
- Lateinische Texte in den historisch-kulturellen Kontext einordnen und den Zusammenhang von Autor, Werk und Entstehungszeit erläutern
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu den Aussagen der Texte Stellung nehmen.
Übergeordnete Sprachkompetenz
- Die Fachterminologie korrekt anwenden
- Auf der Grundlage sprachkontrastiver Beobachtungen die Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache reflektiert verwenden
- Fremdwörter, Termini der wissenschaftlichen Sprache sowie sprachverwandte Wörter in anderen Sprachen erschließen und sie sachgerecht verwenden
- Ihren Wortschatz themen- und autorenspezifisch erweitern, sichern und anwenden
- Kontextbezogene unbekannte Wörter, spezifische Bedeutungen und grammatische Eigenschaften mit Hilfe eines zweisprachigen Wörterbuchs ermitteln
Übergeordnete Kulturkompetenz
- Themenbezogen Kenntnisse auf zentralen kulturellen und historischen Gebieten der griechisch-römischen Antike sachgerecht und strukturiert darstellen
- Die Kenntnisse bei der Erschließung und Interpretation von Originaltexten anwenden
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Antike und Gegenwart exemplarisch darstellen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund kultureller Entwicklungen in Europa beschreiben
- Im Sinne der historischen Kommunikation zu Fragen und Problemen wertend Stellung nehmen.
Leistungsbewertung
Optionale Überprüfungsformen
- Schriftliche Übungen zum themenbezogenen Wortschatz
- Referate zur (griechisch-)römischen Mythologie sowie zu weiteren Kapiteln der Metamorphosen
- Klausuren und weitere Überprüfungsformen [vgl. KLP Kap. 3]
Absprachen Anregungen: Originaltexte gegebenenfalls kürzen oder vereinfachen bzw. (teilweise) zweisprachig bearbeiten
Leistungsbewertung
Die Vereinbarungen der Fachkonferenz Latein konkretisieren das Leistungskonzept der Schule.
Vereinbarungen zur Leistungsbewertung: schriftliche Arbeiten und Sonstige Leistungen
Grundsätzliches
Zu den Grundsätzen der Leistungsbewertung sowie zur Form und Bewertung der Klassenarbeiten und Klausuren finden sich detaillierte Angaben in den Kernlehrplänen.
- KLP Sek I, Kapitel 5.
- KLP Sek II, Kapitel3.
Gestaltung der schriftlichen Arbeiten
Unter Beachtung der Vorgaben der KLP und der KMK-Vereinbarungen zum Erwerb des Latinums vereinbart die Fachkonferenz folgende Aspekte für die Gestaltung schriflticher Arbeiten und Klausuren in der SI und SII:
- Die schriftlichen Arbeiten bestehen aus einer Übersetzungsaufgabe sowie Aufgaben zur (Texterschließung und) Interpretation des Textes; dabei ist das Verhältnis der Übersetzung zu den Aufgaben i. d. R. 2:1 (sowohl hinsichtlich des zeitlichen Umfangs als auch der Bewertung);
- Das Anspruchsniveau der Übersetzungstexte steigert sich im Fortschritt des Lehrgangs:
Stufen 7-9.1: didaktisierte (und evtl. adaptierte Original-) Texte
Stufe 9.2: (adaptierte) und leichtere Originaltexte
Stufe 10: mittelschwere Originaltexte
Stufe EF: anspruchsvollere Originaltexte
Q-Phase: anspruchsvolle Originaltexte
- Der Umfang der Texte hängt von der Länge der schriftlichen Arbeit und dem (steigenden) Anspruch ab und orientiert sich an folgenden Verhältnissen der Wortzahl zur Zeit:
Stufe Wörter/Minute
7+8 ca. 1,5
9 ca. 1,2-1,5
10 ca. 1-1,2
SII 1-1,1
- Hilfen in der Form von Vokabelangaben sollten i.d.R. 10% der Wortzahl nicht überschreiten; dabei werden Namen und Synonyme sowie Erklärungen bzw. Hilfen zur Konstruktion nicht berücksichtigt; ein lateinisch-deutsches Wörterbuch („Stowasser“) kann ab Stufe 10 eingesetzt werden, sofern der Gebrauch in Stufe 9.2 vorbereitet worden ist;
- Aufgaben zur Texterschließung (TEA) werden nur bis zur Stufe 9 gestellt; ab Stufe 10 (Originallektüre) gibt es nur noch Interpretationsaufgaben (IA); anfangs (Stufe 7.1) kann das Verhältnis TEA – IA noch 50:50 betragen, später weniger TEA;
- Im ersten Lernhalbjahr (7.1) können noch kontextbezogene Aufgaben zur Überprüfung der Sprach- und Kulturkompetenz gestellt werden; danach sollen alle Aufgaben textbezogen sein;
Dauer und Anzahl der schriftlichen Arbeiten in der SI
Für die Dauer und Anzahl der schriftlichen Arbeiten in der SI einigt sich die Fachschaft auf folgende Regelungen:
- Stufe 7: 5 Arbeiten, je 45-60 Minuten (7.1: 2 Arbeiten; 7.2: 3 Arbeiten);
- Stufe 8-9: 4 Arbeiten, je 45-60 Minuten;
- Stufe 10: 4 Arbeiten, je 60-90 Minuten;
Ein gemäß APO SI §6 möglicher Ersatz einer schriftlichen Arbeit durch eine andere Form der Leistungsüberprüfung ist nicht vorgesehen.
Korrektur und Bewertung der schriftlichen Arbeiten
Bei der Korrektur und Bewertung der schriftlichen Arbeiten ist zu beachten, dass der Übersetzungsteil und der Aufgabenteil jeweils gesondert bewertet werden und daraus eine Gesamtnote (i.d.R. im Verhältnis 2:1, s.o.) gebildet wird.
Bei der Korrektur der Übersetzung werden Fehlerpunkte vergeben („Negativkorrektur“); die Bewertung sollte nach folgenden Prinzipien erfolgen:
- 0,5F für einen Fehler, bei starker Sinnentstellung 1F; schwache bzw. leichte Fehler sowie Wiederholungsfehler bleiben i.d.R. ohne Wertung; bei „Fehlernestern“ sollten nicht mehr als 2F auf fünf Wörter vergeben werden;
- Die Fehlerzeichen orientieren sich am Standard für das Abitur
- Die Note „ausreichend“ wird erreicht, wenn der Gesamtsinn und die Gesamtstruktur des Textes insgesamt noch erfasst sind; i.d.R. entspricht dies in den Lernjahren folgendem Verhältnis von Fehlern pro Wort:
Stufe 7: ca. 10%
Stufe 8. ca. 11%
Stufe 9+10: ca. 12 %
SII: 10 %
- gelungene Übersetzungslösungen sollen durch positive Kommentare gewürdigt werden; bei besonders gelungenen Übersetzungen kann die Note um 1/3 Notenpunkt heraufgesetzt werden (z.B. von 2+ auf 1-);
Bei der Korrektur der Aufgaben zur (Texterschließung und) Interpretation werden Punkte für die jeweiligen Teilaufgaben vergeben:
Die Note „ausreichend“ wird vergeben, wenn ca. 50% der Punkte erreicht wurden; die Note „gut“ bei ca. 80%, die Note „ungenügend“ bei weniger als 20%;
Die Korrektur der Arbeit sollte i.d.R. (kurze) Kommentare zu den (wesentlichen) Stärken und Schwächen enthalten (evtl. mit Hinweisen auf Wiederholungsbedarf); bei Bedarf können darüberhinaus weitere (mündliche oder schriftliche) Hinweise erfolgen;
Für die Rückgabe und Berichtigung sollte die Arbeit angemessen besprochen werden; für die Übersetzung kann evtl. eine Musterlösung zur Verfügung gestellt werden, für den Aufgabenteil sollte ein Erwartungshorizont erstellt werden;
Beurteilung der Sonstigen Leistungen in der Sekundarstufe I im Fach Latein
Kriterien der Beurteilung
Hauptkriterium ist die als komplex einzustufende Fähigkeit des Schülers, einen lateinischen Satz/Text grammatisch und inhaltlich zu erschließen und angemessen ins Deutsche zu übertragen. Bei der Beurteilung einer Klassenarbeit kommt der Übersetzung doppelt so viel Gewicht zu wie den Zusatzaufgaben.
Vokabel- und Grammatikkenntnisse sind Teilaspekte des Lateinunterrichts; sie haben dienende Funktion und sind unabdingbar für die Satz- und Texterschließung. Der Lehrplan unterscheidet hier zwischen rezeptiv-reproduktiven Fähigkeiten, bei denen es um die Wiedergabe von Erlerntem geht und produktiv-kreativen Fähigkeiten, die eine selbstständige Übertragung des Erlernten auf neue Inhalte zulassen, wie es auf das Übersetzen zutrifft.
Auch die sogenannte Realienkunde fließt in die Leistungsbewertung ein. Hierunter versteht man Kenntnisse über das Leben in der Antike wie Geschichte, Religion, Wissenschaft u.ä., die für ein umfassendes Verständnis von Texten nötig sind.
Weitere wichtige Kriterien der mündlichen Leistungsnote sind (gemäß Lehrplan für das Fach Latein):
- Grad der Bereitschaft und des Interesses, sich mit den Problemstellungen des Lateinunterrichtes auseinanderzusetzen
- Grad der Fähigkeit zu selbsttätigem, planvollem, systematischem Arbeiten
Mit Blick auf die Spannung zwischen Quantität der Beteiligung und Qualität der Unterrichtsbeiträge ist festzuhalten, dass Quantität nur ein Indiz der Leistungsbereitschaft ist.
Formen der Leistungsfeststellung
Um das Hauptziel des Lateinunterrichts, die Übersetzungsfähigkeit eines Schülers, zu beurteilen, können – neben den Klassenarbeiten – schriftliche Übungen zum Einsatz kommen. Lt. Richtlinien sollte die Bearbeitungszeit in der Regel 15 Minuten nicht überschreiten.
Als Alternative zu diesen Tests, die sich auf Schüler belastend wie Klassenarbeiten auswirken, hat sich eine entspanntere Form der Leistungsfeststellung bewährt: Die Schüler übersetzen eigenständig oder in Partnerarbeit einen unbekannten Text (z.B. Lektionstext) im Unterricht, auch unter Zuhilfenahme von grammatischen Aufzeichnungen und lexikalischen Sammlungen in einer vorgegebenen Zeit. Der Lehrer kann hierbei gleichzeitig Probleme diagnostizieren, Hilfestellung leisten und ein authentisches Bild über die Leistung jedes Schülers erhalten.
Die traditionellen Vokabeltests beziehen sich auf die rezeptiv-reproduktiven Fähigkeiten; daher ist die Aussagekraft eines einzelnen Vokabeltests auf den Leistungsstand stark begrenzt. Als Serie können sie individuelles Lernverhalten widerspiegeln.
Referate können – je nach Art – unterschiedlich stark in die Gesamtbewertung einfließen: Während Referate zur Realienkunde eher dem Bereich der Wiedergabe von Kenntnissen zuzuordnen sind, sind Vorträge, in denen Übersetzungen dokumentiert werden und die Vorgehensweise erläutert wird, von besonderer Relevanz.
Beurteilung der Sonstigen Leistungen in der Sekundarstufe II
Es gelten dieselben Kriterien wie in der Sekundarstufe I. Allerdings steht in dieser Stufe hauptsächlich die Übersetzung und Analyse von Originaltexten und der wissenschaftliche Umgang mit dem lateinisch-deutschen Wörterbuch (Stowasser) im Fokus. Solide Vokabel- und Grammatikkenntnisse erweisen sich als notwendige Basis für eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht.
Standardsicherung
Vereinbarungen zur Standardsicherung
Qualitätssicherung im Lateinunterricht findet auf verschiedenen Ebenen statt. Hervorzuheben sind die folgenden Maßnahmen.
- Schulinterne Vergleichsarbeiten: Besonders in der Sekundarstufe I und in der Einführungsphase der Oberstufe besteht aufgrund der schulinternen Kopplungen die Möglichkeit, Parallelarbeiten schreiben zu lassen. Einheitliche Aufgaben und Korrektur sowie Absprachen über Aufgabenformate im zuvor erteilten Unterricht dienen der Standardisierung und Vergleichbarkeit der Anforderungen über Kursgrenzen hinweg.
- Gemeinsame Korrektur: Bisweilen sind in der Vergangenheit Lateinarbeiten gemeinsam korrigiert und in diesem Zusammenhang richtlinienkonforme Absprachen über die Art und Weise der Bewertung (z.B. Verständigung über Fehlerarten, Gewichtung der Fehler, Fehlergrenzen) getroffen worden.
- Latein kann wie jede andere aus der Sekundarstufe I fortgeführte Fremdsprache unter bestimmten Bedingungen in der Qualifikationsphase als mündliches Fach gewählt werden. Für diesen Fall besteht in der Fachgruppe die Vereinbarung, dass von den Schülern anstelle einer Klausur andere schriftliche Leistungen erwartet werden, die geeignet sind, sicheren Aufschluss über die sprachliche Leistungsfähigkeit zu geben.
- Latinum: Das Latinum ist ein bundeseinheitlicher Standard, der an unserer Schule am Ende der Jahrgangsstufe 12 im Zusammenhang des Abiturs erworben werden kann. Besondere Bedeutung kommt dieser Standardsicherung im Lehrgang C2 (Latein ab Stufe 10) zu. Das Latinum wird in diesem Falle aufgrund einer in NRW zentral gestellten Klausur und einer mündlichen Prüfung (Erweiterungsprüfung ggf. mit Dezernentenbeteiligung] oder Abiturprüfung im 4. Fach) vergeben.
Überlegungen aus dem Jahr 2011
- Die curricularen Vorgaben bieten einem Lateinlehrer nur einen begrenzten Spielraum für das Verfassen und Bewerten von Klassenarbeiten. Es gibt Vorgaben zur Wortzahl der Übersetzungstexte, zu Anzahl und Umfang der Zusatzaufgaben, zu den Fehlergrenzen und Gewichtung der einzelnen Teilbereiche und zur Gewichtung einzelner Fehler und Fehlergruppen. Die regelmäßigen Überprüfungen ergaben, dass diese Vorgaben eingehalten wurden.
- Parallelarbeiten werden – soweit möglich – durchgeführt.
- Die Fachgruppe Latein des Woeste-Gymnasiums versteht sich als ein Team, das sich in allen Ermessensfragen gegenseitig berät.
Hausaufgaben
Volumenbegrenzung: Das Volumen der Hausaufgaben in der Sek I (Wahlpflichbereich Stufe 8 und 9) kann in der Regel auf 15 Minuten pro Unterrichtsstunde begrenzt werden.
Vereinbarungen zur Aufgabenstellung: Wesentliche Arbeit zu Hause bleibt regelmäßig die Wiederholung und das Lernen der Vokabeln und der Grammatik.
Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass darüber hinaus auf obligatorische Übersetzungsaufgaben und Übungen weitestgehend verzichtet werden kann; diese Aufgaben können und sollten weitgehend in den Unterricht eingebunden werden, wobei zur unmittelbaren Vorbereitung auf Kursarbeiten ein individuell abgestimmtes Übungsprogramm sinnvoll ist, da es – anders als beim Übersetzen – durch die Kürzung der Hausaufgaben hier ansonsten zu Defiziten bei weniger leistungsstarken Schülern kommen kann.
Ansonsten bieten sich auch fakultative Aufgaben an (z.B. Erstellung einer Tabelle zur Grammatik am Computer)
Vereinbarungen zum Unterricht: Aufgrund der Kürzung von Übersetzungsaufgaben bei den Hausaufgaben sollten solche Anforderungen häufiger im Unterricht als Einzelarbeit geboten werden.
Siehe auch das Lernaufgabenkonzept der Schule.
Medienbildung
Informationstechnische Grundbildung
Eine besondere Herausforderung stellt im Lateinunterricht die visuelle Präsentation von Ergebnissen der Textanalyse dar, die mit Hilfe eines Textverarbeitungs- oder Präsentationsprogramms zu erstellen ist. Die konkreten Präsentationsformen sind ebenso vielfältig wie die Untersuchungsaspekte.
Die Schüler erwerben Kenntnisse in der visuellen Präsentation von Texten, Sätzen oder Satzteilen im Hinblick auf ihre Syntax, Semantik, Stilistik oder Morphemik unter Fokussierung auf Merkmale wie Satzglieder, Wortarten, Wortfelder, Konnektoren, Tempusdistribution, Stilmittel, Satzhierarchie (Para- und Hypotaxe) oder ähnliche sprachliche Erscheinungen, die beispielsweise durch sinnvolle Farbgebung, tabellarische Aufbereitung, Zuordnung von graphischen Elementen, Einrückungen oder Wort- und Passagenformatierungen optisch wiedergegeben werden können.
Medienkompetenz
Der wichtigste (methodische) Beitrag der alten Sprachen zum kritisch-kompetenten Umgang mit neuen Medien liegt in der bewussten Hinführung zu Genauigkeit und „Langsamkeit“: Gegen Oberflächlichkeit, Schnelllebigkeit und „Informationsflut“ setzt der altsprachliche Unterricht aufgrund der Übersetzung und Interpretation alter (und von daher oft schwer verständlicher) Texte gerade auf intensive Auseinandersetzung mit meist kurzen Textstücken. Durch Auseinandersetzung mit Originalquellen sollen exakte Wahrnehmung, gutes Textverständnis und angemessene Wiedergabe in der eigenen Sprache gefördert werden.
Inhaltlich gibt die historische Kommunikation mit den Lebensweisen, Vorstellungen und Werten der Antike (aber auch des Mittelalters und der Neuzeit) immer wieder die Möglichkeit, die entsprechende heutige (eigene) Lebenswelt kritisch zu reflektieren.
Schließlich gibt es aber auch sinnvolle Möglichkeiten, die modernen Medien – insbesondere das Internet – zu nutzen, um an geeigneten Stellen vielfältige Informationen über die Antike zu erhalten; das kann sowohl bei Unterrichtsprojekten als auch zur Vorbereitung von Referaten, Facharbeiten etc. geschehen. Hierbei ist es besonders wichtig, die Schüler/innen bei der Auswahl geeigneter Quellen zu schulen und zu begleiten.
Projekte und Exkursionen
I. Beispiele für Projekte zum Fortleben der lateinischen Sprache und römischen Kultur in der Gegenwart
- Latein in der Werbung
- Unser tägliches Latein – Latein in politischen Zeitungsartikeln
- Klassen-Home-Page zu „Prima“
- Essen & Trinken
- Latein in romanischen Sprachen
II. Exkursionen im Rahmen des Lateinunterrichts
Die Fachgruppe Latein hält es für wichtig, Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Lateinunterrichts Exkursionen an Orte zu ermöglichen, an denen die römische Antike in besonderem Maße erfahrbar ist. Exemplarisch dafür können insbesondere sein:
- Xanten, Archäologischer Park
- Haltern, Westfälisches Römermuseum
- Bergkamen-Oberaden, Römermuseum
- Köln, Römisch-Germanisches Museum
- Römerstadt Trier (Hier bietet sich eine zweitägige Fahrt – freitags und samstags – an)
- Kalkriese (bei OS), Museum und Park
Die Durchführung solcher Exkursionen ist fakultativ und hängt von der jeweiligen organisatorischen und pädagogischen Situation in der Lerngruppe ab.