Katholische Religionslehre

Katholische Religionslehre am Woeste-Gymnasium: Kernlehrpläne, schulinterner Lehrplan der Stufen 7 bis 10 und der Oberstufe, Standardsicherung, Medienbildung und Berufswahlorientierung.

Katholische Religionslehre wird am Woeste-Gymnasium in allen Jahrgangsstufen unterrichtet. In den Stufen 5 und 6 lernen katholische und evangelische Schülerinnen und Schüler seit dem Schuljahr 2019/20 gemeinsam im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Die Fachkonferenzen Katholische und Evangelische Religionslehre arbeiten eng zusammen, etwa bei der Standardsicherung und beim Projekttag der Stufe Q1.

Crede ut intelligas!

Augustinus von Hippo (354–430), lateinischer Kirchenlehrer und Philosoph

Kernlehrpläne

Schulinterner Lehrplan

Klassen 5 und 6

Die Unterrichtsvorhaben der Stufen 5 und 6 finden Sie auf der Seite Religionslehre (konfessionell-kooperativ).

Klassen 7 bis 10

Unterrichtsvorhaben der Stufen 7 bis 10

Stufe 7 – Vorhaben 1: Be my hero!? – Helden, Vorbilder, Lebensentwürfe: An wem orientiere ich mich?

7.1

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung – Leben aus dem Glauben: Leitbilder in Geschichte und Gegenwart

(IF 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Formen gelebten Glaubens)

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • beschreiben vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes Aspekte, die eine Frau oder einen Mann zu einem Leitbild für das Leben von Menschen machen können, K1
  • beschreiben an einem Beispiel eine Form alternatver Lebensgestaltung aus dem Glauben, K35
  • entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab, SK1

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • führen im Internet angeleitet Informatonsrecherchen zu religiös relevanten Themen durch, bewerten die Informatonen, Daten und ihre Quellen und bereiten sie adressatengerecht auf, MK5
  • gestalten religiös relevante Inhalte kreatv und begründen kriteriengeleitet ihre Umsetzungen, MK6

Urteilskompetenz

  • erörtern die Relevanz von Leitbildern für die Entwicklung der eigenen Identtät, K8

Stufe 7 – Vorhaben 2: Propheten – Wegweiser Gottes

7.2

IF 2: Sprechen von und mit Gott – prophetisches Zeugnis

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • erläutern den Anspruch von Prophetinnen bzw. Propheten, in ihrer Kritik für Gottes Gerechtigkeit einzustehen, K16

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • erörtern die mögliche Wirksamkeit prophetschen Handelns, K18

Stufe 7 – Vorhaben 3: Entstehung und Botschaft der Evangelien

7.3

IF 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Entstehung und Gattungen biblischer Texte
(IF 3: Jesus, der Christus – Jesu Botschaft vom Reich Gottes)

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • erklären die Bezeichnungen „Messias“ und „Christus“ als Glaubensaussagen, K24
  • beschreiben mögliche Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten in heutger Zeit (u. a. wörtliches Verständnis, historisierende Auslegung), K41
  • erläutern an Beispielen die Bedeutung des Entstehungskontextes und der literarischen Form für eine sachgerechte Auslegung biblischer Texte, K42
  • beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien, K43

Methodenkompetenz

  • unterscheiden die Frage nach der Historizität biblischer Texte von der Frage nach ihrer Wahrheit, K45
  • beurteilen die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K46
  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein, MK2
  • führen angeleitet einen synoptschen Vergleich durch, MK3

Urteilskompetenz

  • erörtern unterschiedliche Verständnisweisen der Bibel als Wort Gotes, K47

Stufe 7 – Vorhaben 4: „Reich Gottes“ – Jesu Botschaft von der Nähe Gottes

7.4

IF 3: Jesus, der Christus – Jesu Botschaft vom Reich Gottes
IF 2: Sprechen von und mit Gott – biblische Gottesbilder

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • zeigen auf, dass der Glaube an die Gegenwart Gotes das Spezifikum des jüdisch-christlichen Gotesverständnisses ist, K13
  • erläutern an ausgewählten Gleichnissen und Auszügen aus der Bergpredigt Jesu Rede vom Reich Gotes, K19
  • zeigen – auch vor dem religiösen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund – das Konfliktpotenzial der Botschaft Jesu auf und erklären den Tod Jesu als Konsequenz seines Lebens, K21
  • erläutern biblisches Sprechen von Got als Ausdruck des Glaubens an den sich ofenbarenden Got, SK3
  • erläutern an Beispielen die grundlegende Bedeutung bildhaften Sprechens als eine Ausdrucksform des Glaubens, SK8

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein, MK2
  • analysieren kriteriengeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen und deuten sie, MK4

Urteilskompetenz

  • erörtern mögliche Konsequenzen des Glaubens an Jesus für das Leben von Menschen, K26

Stufe 8 – Vorhaben 1: Martin Luther und die Folgen: Reformation und Ökumene

8.1

IF 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Reformation – Ökumene

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • beschreiben den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche, K29
  • legen an Beispielen aus der Kirchengeschichte Herausforderungen für eine Kirche in der Nachfolge Jesu dar, K30
  • erläutern historische und religiöse Ursachen der Kirchentrennung im 16. Jahrhundert, K31
  • erläutern den ökumenischen Aufrag der Kirche und verdeutlichen exemplarisch seine Umsetzung, K32
  • erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, SK4

Methodenkompetenz

  • erklären die Symbolik eines Kirchenraums als Ausdruck gelebten Glaubens, K36
  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • beurteilen an verschiedenen geschichtlichen Ereignissen das Verhalten der Kirche angesichts ihres Anspruchs, Jesus nachzufolgen, K37
  • erörtern an einem Beispiel aktuelle Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, K38
  • beurteilen die Bedeutung einzelner Menschen in der Geschichte der Kirche, K39
  • beurteilen Perspektven für die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen, K40

Stufe 8 – Vorhaben 2: „Was glaubst du?“ – Leben aus dem Glauben in Christentum, Judentum und Islam

8.2

IF 2: Sprechen von und mit Gott – die Gottesfrage zwischen Bekenntnis, Indifferenz und Infragestellung

IF 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Formen gelebten Glaubens

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • entwickeln Fragen nach Got und formulieren eigene Antworten, K11
  • erklären, dass die Trinität grundlegend für das christliche Gotesverständnis ist, K15
  • beschreiben an einem Beispiel eine Form alternatver Lebensgestaltung aus dem Glauben, K35
  • beschreiben Wege des Suchens nach Sinn und Heil in Religionen, SK5
  • beschreiben im Vergleich mit anderen Religionen spezifsche Merkmale des christlichen Glaubens, SK6
  • unterscheiden und deuten Ausdrucksformen des Glaubens in Religionen, SK9
  • unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext, SK10

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • erörtern unterschiedliche Positonen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, UK1
  • erörtern die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext, UK3

Handlungskompetenz

  • nehmen begründet Stellung zu religiösen und ethischen Fragen und vertreten eine eigene Positon, HK1
  • nehmen Perspektiven anderer ein und reflektieren diese, HK2
  • begegnen religiösen und ethischen Überzeugungen anderer sowie Ausdrucksformen des Glaubens in verschiedenen Religionen respektvoll und reflektiert, HK3

Stufe 8 – Vorhaben 3: Gott: „Vater und Schöpfer“!?

8.3

IF 2: Sprechen von und mit Gott – biblische Gottesbilder
IF 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Entstehung und Gattungen biblischer Texte

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • zeigen auf, dass der Glaube an die Gegenwart Gottes das Spezifikum des jüdisch-christlichen Gottesverständnisses ist, K13
  • erläutern die Bedeutung des Vaterunsers als gemeinsames Gebet von Menschen christlichen Glaubens, K14
  • beschreiben mögliche Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten in heutger Zeit (u. a. wörtliches Verständnis, historisierende Auslegung), K41
  • erläutern an Beispielen die Bedeutung des Entstehungskontextes und der literarischen Form für eine sachgerechte Auslegung biblischer Texte, K42
  • erläutern, dass biblische Texte von ihrem Selbstverständnis her Ausdruck des Glaubens an das Wirken Gottes in der Welt sind, K44
  • entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab, SK1
  • ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaflichen und historischen Kontexte ein, SK2
  • erläutern biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck des Glaubens an den sich offenbarenden Gott, SK3
  • erläutern an Beispielen die grundlegende Bedeutung bildhaften Sprechens als eine Ausdrucksform des Glaubens, SK8

Methodenkompetenz

  • unterscheiden die Frage nach der Historizität biblischer Texte von der Frage nach ihrer Wahrheit, K45
  • bewerten an Beispielen die Rezeption biblischer Texte in der analogen und digitalen Medienkultur, K48
  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein, MK2
  • analysieren kriteriengeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen und deuten sie, MK4
  • gestalten religiös relevante Inhalte kreatv und begründen kriteriengeleitet ihre Umsetzungen, MK6

Urteilskompetenz

  • beurteilen die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K46

Stufe 8 – Vorhaben 4: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) – Christliche Nächstenliebe in sozialer Verantwortung (Diakonie und Caritas)

8.4

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung – Grundgedanken biblisch-christlicher Ethik im Prozess ethischer Urteilsfindung

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • entalten und begründen die Verantwortung für sich und andere als Ausdruck einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung, SK7

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • erörtern persönliche und gesellschaftliche Konsequenzen einer an biblisch-christlicher Ethik orientierten Lebens- und Weltgestaltung, auch im Hinblick auf Herausforderungen durch den digitalen Wandel der Gesellschaft, K10
  • erörtern an Beispielen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben, UK4

Stufe 9 – Vorhaben 1: “ Wer bin ich?“ – Als Mann, Frau, … leben und lieben. Identität finden und Beziehungen gestalten angeschts von Geschlechterrollen und Klischees (im digitalen Zeitalter)

9.1

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung – Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und Neuanfang

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • beschreiben Aspekte, die zum Gelingen einer Beziehung und zu einer verantworteten Sexualität beitragen können, K5
  • setzen sich mit aktuellen Geschlechterrollen–vorstellungen vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes auseinander, K6
  • beschreiben mögliche Auswirkungen der Nutzung von (digitalen) Medien auf die Gestaltung des eigenen Lebens und die Beziehung zu anderen – auch in Bezug auf Geschlechterrollen, K7
  • entalten und begründen die Verantwortung für sich und andere als Ausdruck einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung, SK7

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • führen im Internet angeleitet Informationsrecherchen zu religiös relevanten Themen durch, bewerten die Informationen, Daten und ihre Quellen und bereiten sie adressatengerecht auf, MK5

Urteilskompetenz

  • erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, UK1

Stufe 9 – Vorhaben 2: Biblische „Wunder“-Erzählungen als Hoffnungsbotschaften

9.2

IF 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens –
Entstehung und Gattungen biblischer Texte / Erzählungen der Bibel als Ausdruck von Glaubenserfahrungen

IF 3: Jesus, der Christus – Jesu Botschaft vom Reich Gottes

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • erläutern an ausgewählten Wundererzählungen Jesu Rede vom Reich Gottes, K19
  • grenzen das Verständnis von Wundererzählungen als Glaubenszeugnisse von historisierenden Auslegungen ab, K20
  • beschreiben mögliche Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten in heutger Zeit (u. a. wörtliches Verständnis, historisierende Auslegung), K41
  • erläutern an Beispielen die Bedeutung des Entstehungskontextes und der literarischen Form für eine sachgerechte Auslegung biblischer Texte, K42

Methodenkompetenz

  • unterscheiden die Frage nach der Historizität biblischer Texte von der Frage nach ihrer Wahrheit, K45
  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein, MK2

Urteilskompetenz

  • beurteilen die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K46
  • bewerten an Beispielen die Rezepton biblischer Texte in der analogen und digitalen Medienkultur, K48

Stufe 9 – Vorhaben 3: Vom Tod zum Leben – Kreuz und Auferstehung Jesu: Hoffnung für uns!?

9.3

IF 3: Jesus, der Christus – Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi
IF 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Erzählungen der Bibel als Ausdruck von Glaubenserfahrungen
(IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung – Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und Neuanfang)

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • identifzieren und erläutern Erfahrungen von Abhängigkeit bzw. Unfreiheit, Schuld und Scheitern sowie Möglichkeiten der Versöhnung und des Neuanfangs, K3
  • zeigen – auch vor dem religiösen, gesellschaftlichen und politschen Hintergrund – das Konfliktpotenzial der Botschaft Jesu auf und erklären den Tod Jesu als Konsequenz seines Lebens, K21
  • zeigen den Zusammenhang zwischen der Auferweckung Jesu und der Auferweckung der Toten auf, K22
  • unterscheiden den christlichen Auferstehungsglauben von anderen Vorstellungen (u.a. Rückkehr ins irdische Leben, ausschließliches Weiterleben in den Gedanken von Menschen), K23
  • erklären die Bezeichnungen „Messias“ und „Christus“ als Glaubensaussagen, K24
  • beschreiben mögliche Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten in heutger Zeit (u. a. wörtliches Verständnis, historisierende Auslegung), K41
  • erläutern an Beispielen die Bedeutung des Entstehungskontextes und der literarischen Form für eine sachgerechte Auslegung biblischer Texte, K42
  • erläutern, dass biblische Texte von ihrem Selbstverständnis her Ausdruck des Glaubens an das Wirken Gottes in der Welt sind, K44
  • entwickeln Fragen nach Herkunf, Sinn und Zukunf des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab, SK1

Methodenkompetenz

  • deuten die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz oder Auferstehung, K25
  • unterscheiden die Frage nach der Historizität biblischer Texte von der Frage nach ihrer Wahrheit, K45
  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • beziehen bei der Deutung biblischer Texte den Entstehungskontext und die Besonderheiten der literarischen Form ein, MK2
  • analysieren kriteriengeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen und deuten sie, MK4

Urteilskompetenz

  • erörtern mögliche Konsequenzen des Glaubens an Jesus für das Leben von Menschen, K26
  • beurteilen zentrale Aussagen der Osterbotschaft hinsichtlich ihrer Gegenwartsrelevanz, K27
  • bewerten an Beispielen die Rezepton des Lebens und Wirkens Jesu in der analogen und digitalen Medienkultur, K28
  • beurteilen die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K46

Stufe 9 – Vorhaben 4: Heilswege in den fernöstlichen Religionen: Hinduismus und/oder Buddhismus

9.4

(IF 3: Jesus, der Christus – Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi)

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • unterscheiden den christlichen Auferstehungsglauben von anderen Vorstellungen (u.a. Rückkehr ins irdische Leben, ausschließliches Weiterleben in den Gedanken von Menschen), K23
  • beschreiben Wege des Suchens nach Sinn und Heil in Religionen, SK5
  • beschreiben im Vergleich mit anderen Religionen spezifsche Merkmale des christlichen Glaubens, SK6
  • unterscheiden und deuten Ausdrucksformen des Glaubens in Religionen, SK9

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Handlungskompetenz

  • nehmen Perspektiven anderer ein und reflektieren diese, HK2
  • begegnen religiösen und ethischen Überzeugungen anderer sowie Ausdrucksformen des Glaubens in verschiedenen Religionen respektvoll und refektert, HK3

Stufe 10 – Vorhaben 1: „Was soll ich tun?“ Aus menschlicher Verantwortung und christlichen Prinzipien leben und handeln

10.1

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung – Grundgedanken biblisch-christlicher Ethik im Prozess ethischer Urteilsfindung

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • erläutern Grundgedanken biblisch-christlicher Ethik, die auf ein Leben in Freiheit und Verantwortung zielt, K2
  • erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens, K4
  • entalten und begründen die Verantwortung für sich und andere als Ausdruck einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung, SK7

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1
  • führen im Internet angeleitet Informatonsrecherchen zu religiös relevanten Themen durch, bewerten die Informatonen, Daten und ihre Quellen und bereiten sie adressatengerecht auf, MK5

Urteilskompetenz

  • beurteilen an einem konkreten Beispiel die Bedeutsamkeit einer Gewissensentscheidung für das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen, K9
  • refekteren die Bedeutung grundlegender christlicher Positonen und Werte im Prozess eigener ethischer Urteilsfndung, UK2
  • erörtern an Beispielen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben, UK4

Handlungskompetenz

  • nehmen begründet Stellung zu religiösen und ethischen Fragen und vertreten eine eigene Positon, HK1
  • nehmen Perspektiven anderer ein und reflektieren diese, HK2
  • begegnen religiösen und ethischen Überzeugungen anderer sowie Ausdrucksformen des Glaubens in verschiedenen Religionen respektvoll und refektert, HK3

Stufe 10 – Vorhaben 2: Gott!? – Gottesglaube und Gotteszweifel

10.2

IF 2: Sprechen von und mit Gott – die Gottesfrage zwischen Bekenntnis, Indifferenz und Infragestellung

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • entwickeln Fragen nach Gott und formulieren eigene Antworten, K11
  • erläutern Anfragen an den Gottesglauben, K12
  • erklären, dass die Trinität grundlegend für das christliche Gottesverständnis ist, K15
  • ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein, SK2
  • unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext, SK10

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • beurteilen an einem Beispiel die Plausibilität einer Infragestellung Gottes, K17
  • erörtern unterschiedliche Positonen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, UK1
  • erörtern die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im soziokulturellen Kontext, UK3

Stufe 10 – Vorhaben 3: Von „Brüdern“ zu „Feinden“: das belastete Verhältnis zwischen Christentum und Judentum

10.3

IF 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Kirche im Wandel angesichts zeitgeschichtlicher Entwicklungen

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • identfzieren und erläutern Erfahrungen von Abhängigkeit bzw. Unfreiheit, Schuld und Scheitern sowie Möglichkeiten der Versöhnung und des Neuanfangs, K3
  • legen an Beispielen aus der Kirchengeschichte Herausforderungen für eine Kirche in der Nachfolge Jesu dar, K30
  • erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, SK4

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • beurteilen an verschiedenen geschichtlichen Ereignissen das Verhalten der Kirche angesichts ihres Anspruchs, Jesus nachzufolgen, K37
  • erörtern an einem Beispiel aktuelle Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, K38

Stufe 10 – Vorhaben 4: Zwischen Widerstqnd und Ergebung: Kirche im Nationalsozialismus (und heute?)

10.4

IF 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Kirche im Wandel angesichts zeitgeschichtlicher Entwicklungen

Konkretisiert: Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnet: Die Schülerinnen und Schüler …

Sachkompetenz

  • legen an Beispielen aus der Kirchengeschichte Herausforderungen für eine Kirche in der Nachfolge Jesu dar, K30
  • beschreiben das Verhalten der Kirche in der Zeit des Natonalsozialismus in der Spannung von Widerstand und Schuld, K33
  • beschreiben an einer ausgewählten Biografe die Konsequenzen christlichen Glaubens für das Leben und Handeln von Menschen, K34
  • erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, SK4

Methodenkompetenz

  • analysieren in Grundzügen religiös relevante Texte, MK1

Urteilskompetenz

  • beurteilen an verschiedenen geschichtlichen Ereignissen das Verhalten der Kirche angesichts ihres Anspruchs, Jesus nachzufolgen, K37
  • erörtern an einem Beispiel aktuelle Herausforderungen der Kirche in der Nachfolge Jesu, K38
  • beurteilen die Bedeutung einzelner Menschen in der Geschichte der Kirche, K39

Einführungsphase (EF)

Überblick: Unterrichtsvorhaben der Einführungsphase

Die folgende Übersicht der Unterrichtsvorhaben stellt die Beschlüsse der Fachkonferenz zur Umsetzung des Kernlehrplans dar, wobei den einzelnen Unterrichtsvorhaben die (obligatorischen) Kompetenzerwartungen zugeordnet sind.

Die Übersicht stellt die Kompetenzerwartungen auszugsweise dar, während die einzelnen Darstellungen der UV alle anzustrebenden Kompetenzen (sowohl die übergeordneten als auch die konkretisierten) sowie (optionale) Themenaspekte und Vereinbarungen der Fachkonferenz zu den einzelnen Unterrichtsvorhaben wiedergeben.

Übersicht über die Unterrichtsvorhaben in der Stufe EF

I

Wie viel Religion braucht unsere Gesellschaft?
Inhaltsfeld 1: Der Mensch in christlicher Perspektive
Inhaltlicher Schwerpunkt: Religiosität in der pluralen Gesellschaft
Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • identifizieren Religion und Glaube als eine wirklichkeitsgestaltende Dimension der Gegenwart (SK 3).
  • beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen und unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1).
  • beurteilen lebensweltlich relevante Phänomene aus dem Kontext von Religion und Glauben im Hinblick auf das zugrundeliegende Verständnis von Religion (UK 1).
  • erörtern die Relevanz einzelner Glaubensaussagen für das eigene Leben und die gesellschaftliche Wirklichkeit (UK 2).
  • sprechen angemessen über Fragen nach Sinn und Transzendenz (HK 1).
  • identifizieren religiöse Spuren und Ausdrucksformen (Symbole, Riten, Mythen, Räume, Zeiten) in der Lebenswelt und deuten sie.

II

Ist es eigentlich vernünftig zu glauben?
Inhaltsfeld 2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage
Inhaltlicher Schwerpunkt: Das Verhältnis von Vernunft und Glaube
Zeitbedarf: mindestens 20 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • bestimmen exemplarisch das Verhältnis von Wissen, Vernunft und Glaube (SK 5).
  • erarbeiten methodisch angeleitet Ansätze und Positionen anderer Weltanschauungen und Wissenschaften (MK 4).
  • greifen im Gespräch über religiös relevante Themen Beiträge anderer sachgerecht und konstruktiv auf (HK 3).
  • erörtern die Relevanz einzelner Glaubensaussagen für das eigene Leben und die gesellschaftliche Wirklichkeit (UK 2).
  • erörtern die Verantwortbarkeit des Glaubens vor der Vernunft.

III

Das Menschenbild der Werbung in biblisch-christlicher Perspektive
Inhaltsfeld 1: Der Mensch in christlicher Perspektive
Inhaltlicher Schwerpunkt: Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes
Zeitbedarf: mindestens 20 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • identifizieren Merkmale religiöser Sprache und erläutern ihre Bedeutung (SK 4).
  • analysieren methodisch angeleitet biblische Texte unter Berücksichtigung ausgewählter Schritte der historisch-kritischen Methode (MK 3).
  • erklären an einem biblischen Beispiel den Charakter der Bibel als Glaubenszeugnis.
  • erörtern Konsequenzen, die sich aus der Vorstellung von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen ergeben (u.a. die Gleichwertigkeit von Frau und Mann).
  • erläutern Charakteristika des biblisch-christlichen Menschenbildes und grenzen es von kontrastierenden Bildern vom Menschen ab

IV

Wer entscheidet, was richtig ist?
Inhaltsfeld 5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation
Inhaltlicher Schwerpunkt: Charakteristika christlicher Ethik
Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen und unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1).
  • erläutern die Verantwortung für sich, für andere und vor Gott als wesentliches Element christlicher Ethik.
  • entwickeln Fragen nach Grund und Sinn des Lebens sowie der eigenen Verantwortung (SK 1).
  • erörtern im Kontext der Pluralität unter besonderer Würdigung spezifisch christlicher Positionen ethische Fragen (UK 3).
  • treffen eigene Entscheidungen in ethisch relevanten Zusammenhängen unter Berücksichtigung des christlichen Menschenbildes (HK 4).
  • erläutern Schritte ethischer Urteilsfindung.
  • erörtern den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung.
EF, Vorhaben I: Wie viel Religion braucht unsere Gesellschaft?

Thema

Wie viel Religion braucht unsere Gesellschaft?

Inhaltsfelder

1: Der Mensch in christlicher Perspektive

Inhaltliche Schwerpunkte

Religiosität in der pluralen Gesellschaft

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Spuren des Religiösen heute
  • Religion/Religiöses in der Werbung
  • Religion – was ist das eigentlich?
  • Sprache der Religion
  • Wie viel Religion verträgt braucht unsere Gesellschaft: aktuelle Konflikte

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 25 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • identifizieren religiöse Spuren und Ausdrucksformen (Symbole, Riten, Mythen, Räume, Zeiten) in der Lebenswelt und deuten sie (EF-1)
  • unterscheiden mögliche Bedeutungen von Religion im Leben von Menschen (EF-3)
  • identifizieren Religion und Glaube als eine wirklichkeitsgestaltende Dimension der Gegenwart (SK 3)

Urteilskompetenz

  • bewerten die Thematisierung religiöser Fragen und Aspekte in ihrer Lebenswelt im Hinblick auf Inhalt und Form (EF-5)
  • beurteilen lebensweltlich relevante Phänomene aus dem Kontext von Religion und Glauben im Hinbllick auf das zugrundeliegende Verständnisvon Religion (UK 1)
  • erörtern die Relevanz einzelner Glaubensaussagen für das eigene Leben und die gesellschaftliche Wirklichkeit (UK 2)

Methodenkompetenz

  • beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen und unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1)
  • „Methodische Schritte zum Umgang mit religiösen Motiven in der Werbung“ (sensus Religion, S.32)
  • Metapher; Zeichen und Symbol (sensus Religion, S.22f.)

Handlungskompetenz

  • sprechen angemessen über Fragen nach Sinn und Transzendenz (HK 1)
EF, Vorhaben II: Ist es eigentlich vernünftig zu glauben?

Thema

Ist es eigentlich vernünftig zu glauben?

Inhaltsfelder

2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

Inhaltliche Schwerpunkte

Das Verhältnis von Vernunft und Glaube

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Was Glauben ist – Definitionen
  • Glaube und Vernunft/Wissen
  • Glauben als Wagnis
  • Credo – das (apostolische) Glaubensbekenntnis
  • Vom Zweifel zur Kritik: Religionskritik
  • Streitfall „Evolution“: Auseinandersetzung mit fundamentalistischen Positionen

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • deuten eigene religiöse Vorstellungen in der Auseinandersetzung mit Film, Musik, Literatur oder Kunst (EF-2)
  • bestimmen exemplarisch das Verhältnis von Wissen, Vernunft und Glaube (SK 5)
  • optional: Auseinandersetzung mit (Kurz)Filmen zum Thema

Urteilskompetenz

  • bestimmen Glauben und Wissen als unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit in ihren Möglichkeiten und Grenzen (EF-7)
  • erörtern ausgehend von einem historischen oder aktuellen Beispiel das Verhältnis von Glauben und Wissen (EF-10)
  • erörtern die Verantwortbarkeit des Glaubens vor der Vernunft (EF-11)
  • beurteilen kritisch Positionen fundamentalistischer Strömungen (EF-12)
  • erörtern die Relevanz einzelner Glaubensaussagen für das eigene Leben und die gesellschaftliche Wirklichkeit (UK 2)
  • optional: „Kreationismus“ und „Wissenschaftsgläubigkeit“

Methodenkompetenz

  • erarbeiten methodisch angeleitet Ansätze und Positionen anderer Weltanschauungen und Wissenschaften (MK 4)
  • Methoden der Wissenschaft

Handlungskompetenz

  • greifen im Gespräch über religiös relevante Themen Beiträge anderer sachgerecht und konstruktiv auf (HK 3)
EF, Vorhaben III: Das Menschenbild der Werbung in biblisch-christlicher Perspektive

Thema

Das Menschenbild der Werbung in biblisch-christlicher Perspektive

Inhaltsfelder

1: Der Mensch in christlicher Perspektive

Inhaltliche Schwerpunkte

Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Analyse des Menschenbildes in der Werbung
  • Menschenbild in der Bibel
  • Historisch-kritische Exegese
  • Schöpfungs-Bilder

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • erläutern Charakteristika des biblisch-christlichen Menschenbildes und grenzen es von kontrastierenden Bildern von Menschen ab (EF-4)
  • erörtern Konsequenzen, die sich aus der Vorstellung von der Gottesebenbildllichkeit des Menschen ergeben (u.a. die Gleichwertigkeit von Mann und Frau) (EF-6)
  • erläutern an der Erschließung eines biblischen Beispiels die Arbeitsweise der Theologie (EF-8)
  • erklären an einem biblischen Beispiel den Charakter der Bibel als Glaubenszeugnis (EF-9)
  • identifizieren Merkmale religiöser Sprache und erläutern ihre Bedeutung (SK 5)

Methodenkompetenz

  • analysieren methodisch angeleitet biblische Texte unter Berücksichtigung ausgewählter Schritte der historisch-kritischen Methode (MK 3)
  • analysieren methodisch angeleitet Bilder in ihren zentralen Aussagen (MK 5)
  • bereiten Arbeitsergebnisse, den eigenen Standpunkt und anderen Positionen medial und adressaten-bezogen auf (MK 7)
  • Historisch-kritische Methode
  • Bildanalyse
  • Kreativer Umgang mit Werbung

Handlungskompetenz

  • greifen im Gespräch über religiös relevante Themen Beiträge anderer sachgerecht und konstruktiv auf (HK 3)
EF, Vorhaben IV: Wer entscheidet, was richtig ist?

Thema

Wer entscheidet, was richtig ist?

Inhaltsfelder

5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation

Inhaltliche Schwerpunkte

Charakteristika christlicher Ethik

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Urteilsfindung im Bereich der Medizinethik (z.B. PID)
  • Normen und Werte als Grundlage der ethischen Urteilsfindung
  • Modelle der Normenbegründung
  • Schritte der ethischen Urteilsfindung
  • Freiheit und Verantwortung
  • Autonomie in philosophischer und theologischer Sicht

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 25 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • analysieren ethische Entscheidungen im Hinblick auf die zugrunde liegenden Werte und Normen (EF-15
  • erläutern die Verantwortung für sich, für andere und vor Gott als wesentliches Element christlicher Ethik (EF-16)
  • erörtern den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung (EF-17)
  • entwickeln Fragen nach Grund und Sinn des Lebens sowie der eigenen Verantwortung (SK 1)
  • optional: Analyse des Films „Beim Leben meiner Schwester“

Urteilskompetenz

  • erläutern an ausgewählten Beispielen ethische Herausforderungen für Individuumund Gesellschaft und deuten sie als religiös relevante Entscheidungs-situationen (EF-13)
  • erläutern Schritte ethischer Urteilsfindung (EF-14)
  • erörtern, in welcher Weise biblische Grundlegungen der Ethik zur Orientierung für ethische Urteilsbildung herangezogen werden können (EF-18)
  • erörtern im Kontext der Pluralität unter besonderer Würdigung spezifisch christlicher Positionen ethische Fragen (UK 3)
  • „Sechs Schritte ethischer Urteilsfindung“ (sensus Religion, S.73)

Methodenkompetenz

  • beschreiben Sachverhalte sprachlich angemessen und unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1)
  • analysieren methodisch angeleitet lehramtliche,theologische und andere religiös relevante Dokumente in Grundzügen (MK 2)
  • z.B. „Der Mensch – sein eigener Schöpfer?“ – Wort der Bischöfe

Handlungskompetenz

  • treffen eigene Entscheidungen in ethisch relevanten Zusammen-hängen unter Berücksich-tigung des christlichen Menschenbildes (HK 4)
  • z.B. Erstellung eines Werturteils anhand der „sechs Schritte ethischer Urteilsfindung“ (sensus Religion, S.73)

Qualifikationsphase

Überblick: Unterrichtsvorhaben in Q1 und Q2

Die folgende Übersicht der Unterrichtsvorhaben stellt die Beschlüsse der Fachkonferenz zur Umsetzung des Kernlehrplans dar, wobei den einzelnen Unterrichtsvorhaben die (obligatorischen) Kompetenzerwartungen zugeordnet sind.

Die Übersicht stellt die Kompetenzerwartungen auszugsweise dar, während die einzelnen Darstellungen der UV alle anzustrebenden Kompetenzen (sowohl die übergeordneten als auch die konkretisierten) sowie (optionale) Themenaspekte und Vereinbarungen der Fachkonferenz zu den einzelnen Unterrichtsvorhaben wiedergeben.

Übersicht über die Unterrichtsvorhaben in der Stufe Q1

I

Gott!? – Der Glaube an Gott und seine Herausforderungen
Inhaltsfeld 2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

Inhaltlicher Schwerpunkt

  • Die Frage nach der Existenz Gottes

Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben die Wahrnehmung und Bedeutung des Fragens nach Gott und des Redens von Gott in ihrer Lebenswirklichkeit.
  • setzen eigene Antwortversuche und Deutungen in Beziehung zu anderen Entwürfen und Glaubensaussagen (SK 2).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK 3).
  • beschreiben theologische Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1).
  • analysieren kriterienorientiert theologische, philosophische und andere religiös relevante Texte (MK 5).
  • bewerten Möglichkeiten und Grenzen des Sprechens vom Transzendenten (UK 1).
  • erörtern die Relevanz von Glaubensaussagen heute (UK 2).
  • entwickeln, auch im Dialog mit anderen, Konsequenzen für verantwortliches Sprechen in weltanschaulichen Fragen (HK 1).

II

„Du sollst dir kein Bild machen!“
Inhaltsfeld 2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

Inhaltlicher Schwerpunkt

  • Biblisches Reden von Gott

Zeitbedarf: mindestens 20 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • entfalten zentrale Aussagen des jüdisch-christlichen Gottes-verständnisses.
  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in der Geschichte Israels offenbarenden Gott (SK 4).
  • deuten Glaubensaussagen unter Berücksichtigung des historischen Kontextes ihrer Entstehung und ihrer Wirkungsgeschichte (SK 6).
  • erarbeiten kriterienorientiert Zeugnisse anderer Religionen (MK6).
  • analysieren Bilder in ihren zentralen Aussagen (MK 7).
  • verleihen ausgewählten thematischen Aspekten in unterschiedlichen Gestaltungsformen kriterienorientiert und reflektiert Ausdruck (HK 6)

III

Jesus von Nazareth: Leben und Botschaft
Inhaltsfeld 3: Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Reich-Gottes-Verkündigung Jesu in Tat und Wort
  • Jesus von Nazareth, der Christus: Tod und Auferweckung

Zeitbedarf: mindestens Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • erläutern Zuspruch und Anspruch der Reich-Gottes-Botschaft Jesu vor dem Hintergrund des sozialen, politischen und religiösen Kontextes.
  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in Jesus Christus offenbarenden Gott (SK 4).
  • deuten Glaubensaussagen unter Berücksichtigung des historischen Kontextes ihrer Entstehung und ihrer Wirkungs-geschichte (SK 6).
  • analysieren biblische Texte unter Berücksichtigung ausgewählter Schritte der historisch-kritischen Methode (MK 3)
  • werten einen synoptischen Vergleich kriterienorientiert aus (MK 4).

IV

Die österliche Botschaft als Ursprung der Kirche
Inhaltsfeld 3: Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi
Inhaltsfeld 4: Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Jesus von Nazareth, der Christus: Tod und Auferweckung
  • Kirche in ihrem Selbstverständnis

Zeitbedarf: mindestens 20 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in Jesus Christus offenbarenden Gott und der auf Jesus Christus gegründeten Kirche (SK 4).
  • deuten Ostererfahrungen als den Auferstehungsglauben begründende Widerfahrnisse.
  • erläutern den Ursprung der Kirche im Wirken Jesu und als Werk des Heiligen Geistes.

Übersicht über die Unterrichtsvorhaben in der Stufe Q2

I

Kirchen Wege
Inhaltsfeld 4 : Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag

Inhaltlicher Schwerpunkt

  • Kirche in ihrem Selbstverständnis vor den Herausforderungen der Zeit

Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • stellen an ausgewählten Inhalten Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede dar (SK 7).
  • analysieren kriterienorientiert lehramtliche und andere Dokumente christlichen Glaubens unter Berücksichtigung ihres Entstehungs-zusammenhangs und ihrer Wirkungsgeschichte (MK 2).
  • erläutern Kirchenbilder des II. Vatikanischen Konzils (u. a. Volk Gottes) als Perspektiven für eine Erneuerung der Kirche.

II

In Würde sterben
Inhaltsfeld 5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation

Inhaltlicher Schwerpunkt

  • Christliches Handeln in der Nachfolge Jesu

Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • identifizieren und deuten Situationen des eigenen Lebens und der Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des Lebens und der eigenen Verantwortung stellen (SK1).
  • setzen eigene Antwortversuche und Deutungen in Beziehung zu anderen Entwürfen und Glaubensaussagen (SK 2).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK 3).
  • erarbeiten kriterienorientiert Zeugnisse anderer Religionen sowie Ansätze und Positionen anderer Weltanschauungen und Wissenschaften (MK 6)
  • recherchieren (u.a.in Bibliotheken und im Internet), exzerpieren Informationen und zitieren sachgerecht und funktionsbezogen (MK 8).
  • erörtern unter Berücksichtigung von Perspektiven der katholischen Lehre Positionen anderer Konfessionen und Religionen (UK 3).
  • bewerten Ansätze und Formen theologischer und ethischer Argumentation (UK 4).
  • erörtern im Kontext der Pluralität unter besonderer Würdigung spezifisch christlicher Positionen komplexere religiöse und ethische Fragen (UK 5).
  • nehmen unterschiedliche konfessionelle, weltanschauliche und wissenschaftliche Perspektiven ein und erweitern dadurch die eigene Perspektive (HK 3).
  • argumentieren konstruktiv und sachgerecht in der Darlegung eigener und fremder Gedanken in religiös relevanten Kontexten (HK 4)
  • treffen eigene Entscheidungen im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung und gesellschaftliches Engagement unter Berücksichtigung von Handlungskonsequenzen des christlichen Glaubens (HK 5).

III

Zukunft!? Was dürfen wir hoffen, wenn wir hoffen dürften
Inhaltsfeld 1: Der Mensch in christlicher Perspektive
Inhaltsfeld 6: Die christliche Hoffnung auf Vollendung

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Die Sehnsucht nach einem gelingenden Leben
  • Die christliche Botschaft von Tod und Auferstehung

Zeitbedarf: mindestens 25 Stunden

Kompetenzerwartungen in Auszügen – Die Schülerinnen und Schüler …

  • identifizieren und deuten Situationen des eigenen Lebens und der Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des Lebens und der eigenen Verantwortung stellen (SK 1).
  • erläutern grundlegende Inhalte … der christlichen Hoffnung auf Vollendung (SK 4).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK5).
  • analysieren kriterienorientiert theologische, philosophische und andere religiös relevante Texte (MK 5)
  • sprechen angemessen und reflektiert über Fragen nach Sinn und Transzendenz (HK 1).
  • entwickeln, auch im Dialog mit anderen, Konsequenzen für verantwortliches Sprechen in weltanschaulichen Fragen (HK 2).
  • beschreiben die Suche von Menschen nach Sinn und Heil – mit, ohne oder gegen Gott.
  • beurteilen die Vorstellungen von Reinkarnation und Auferstehung im Hinblick auf ihre Konsequenzen für das Menschsein.
  • erörtern an eschatologischen Bildern das Problem einer Darstellung des Undarstellbaren.
Q1, Vorhaben I: Gott!? – Der Glaube an Gott und seine Herausforderungen

Thema

Gott!? – Der Glaube an Gott und seine Herausforderungen

Inhaltsfelder

2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

Inhaltliche Schwerpunkte

Die Frage nach der Existenz Gottes

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Gott in der Biographie des Menschen
  • Gottes-Rede und ihre Grenzen
  • „Es gibt keinen Gott“: Herausforderungen des Gottesglaubens
  • Die Frage nach Gott angesichts des Leids (Theodizee)
  • Gottes Dasein denken: Gottesbeweise als rationale Zugänge
  • Gerechtigkeit als Zentrum der Gottesrede

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 25 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • beschreiben die Wahrnehmung und Bedeutung des Fragens nach Gott und des Redens von Gott in ihrer Lebenswirklichkeit.
  • erläutern Stufen der Entwicklung und Wandlung von Gottesvorstellungen in der Biographie eines Menschen.
  • erläutern die Schwierigkeiten einer angemessenen Rede von Gott (u.a. das anthropomorphe Sprechen von Gott in geschlechter-spezifischer Perspektive).
  • erläutern eine Position, die die Plausibilität des Gottesglaubens aufzuzeigen versucht.
  • stellen die Position eines theoretisch begründeten Atheismus in seinem zeitgeschichtlichen Kontext dar.
  • ordnen die Theodizee-Frage als eine zentrale Herausforderung des christlichen Glaubens.
  • setzen eigene Antwortversuche und Deutungen in Beziehung zu anderen Entwürfen und Glaubens-aussagen (SK 2).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK 3).

Urteilskompetenz

  • erörtern eine Position der Religionskritik im Hinblick auf ihre Tragweite.
  • erörtern eine theologische Position zur Theodizee-Frage.
  • bewerten Möglichkeiten und Grenzen des Sprechens vom Transzendenten (UK 1).
  • erörtern die Relevanz von Glaubensaussagen heute (UK 2).

Methodenkompetenz

  • beschreiben theologische Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 1).
  • analysieren kriterienorientiert theologische, philosophische und andere religiös relevante Texte (MK 5).

Handlungskompetenz

  • entwickeln, auch im Dialog mit anderen, Konsequenzen für verantwortliches Sprechen in weltanschaulichen Fragen (HK 1).
Q1, Vorhaben II: Du sollst dir kein Bild machen!

Thema

Du sollst dir kein Bild machen!

Inhaltsfelder

2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

Inhaltliche Schwerpunkte

Biblisches Reden von Gott

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Der biblische Befund
  • Die Mehrdeutigkeit des Bilderverbots
  • Biblische Bilder
  • Vom Poly- zum Monotheismus
  • Gottesbilder damals und heute

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • beschreiben die Wahrnehmung und Bedeutung des Fragens nach Gott und des Redens von Gott in ihrer Lebenswirklichkeit.
  • erläutern die Schwierigkeiten einer angemessenen Rede von Gott (u.a. die Mehrdeutigkeit göttlicher Bilder).
  • entfalten zentrale Aussagen des jüdisch-christlichen Gottesverständnisses (Gott als Befreier, als der ganz Andere, als der Unverfügbare, als Bundespartner).
  • stellen die Rede vom trinitarischen Gott als Spezifikum des christlichen Glaubens und als Herausforderung für den interreligiösen Dialog dar.
  • entfalten zentrale Aussagen des jüdisch-christlichen Gottesverständnisses.
  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in der Geschichte Israels offenbarenden Gott (SK 4).
  • deuten Glaubenssagen unter Berücksichtigung des historischen Kontextes ihrer Entstehung und ihrer Wirkungsgeschichte (SK 6).

Methodenkompetenz

  • erarbeiten kriterienorientiert Zeugnisse anderer Religionen (MK 6).
  • analysieren Bilder in ihren zentralen Aussagen (MK 7).

Handlungskompetenz

  • verleihen ausgewählten thematischen Aspekten in unterschiedlichen Gestaltungsformen kriterienorientiert und reflektiert Ausdruck (HK 6).
Q1, Vorhaben III: Jesus von Nazareth: Leben und Botschaft

Thema

Jesus von Nazareth: Leben und Botschaft

Inhaltsfelder

3: Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi

Inhaltliche Schwerpunkte

Reich-Gottes-Verkündigung Jesu in Tat und Wort

Mögliche thematische Aspekte (optional)

– Zugänge zu Jesus
– Probleme der Biographie Jesu
– Lebenswelt Jesu
– Wunder und Gleichnisse
– Bergpredigt
– Nachfolge

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • erläutern Zuspruch und Anspruch der Reich-Gottes-Botschaft Jesu vor dem Hintergrund des sozialen, politischen und religiösen Kontextes.
  • stellen den Zusammenhang zwischen Tat und Wort in der Verkündigung Jesu an ausgewählten biblischen Texten dar.
  • erläutern an einem Beispiel das Bekenntnis zum Mensch gewordenen Gott.
  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in Jesus Christus offenbarenden Gott (SK 4).
  • deuten Glaubensaussagen unter Berücksichtigung des historischen Kontextes ihrer Entstehung und ihrer Wirkungsgeschichte (SK 6).
  • die SuS sollen lernen, das jeweilige Jesusbild im geschichtlichen Kontext zu erkennen (anhand von historischen und zeitgenössischen Quellen)

Urteilskompetenz

  • beurteilen an einem Beispiel aus den Evangelien Möglichkeiten und Grenzen der historisch-kritischen Methode und eines anderen Wegs der Schriftauslegung.
  • beurteilen den Umgang mit der Frage nach der Verantwortung und der Schuld an der Kreuzigung Jesu.

Methodenkompetenz

  • analysieren biblische Texte unter Berücksichtigung ausgewählter Schritte der historisch-kritischen Methode (MK 3).
  • werten einen synoptischen Vergleich kriterienorientiert aus (MK 4).
  • Festigung der Grundlagen der historisch-kritischen-Exegese insbesondere auf Basis des Markusevangeliums
  • optional: Analyse des Films Jesus von Montreal
Q1, Vorhaben IV: Die österliche Botschaft als Ursprung der Kirche

Thema

Die österliche Botschaft als Ursprung der Kirche

Inhaltsfelder

3: Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi
4: Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Jesus von Nazareth, der Christus: Tod und Auferweckung
  • Kirche in ihrem Selbstverständnis

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • die letzten Tage Jesu
  • Deutungen des Todes Jesu
  • die Auferstehung Jesu
  • das Vermächtnis Jesu (die Osterbotschaft)
  • Glaubensbekenntnisse im Wandel der Zeit
  • Kirchengründung

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • deuten die Evangelien als Zeugnisse des Glaubens an den Auferstandenen.
  • stellen unterschiedliche Deutungen des Todes Jesu dar.
  • deuten Ostererfahrungen als den Auferstehungsglauben begründende Widerfahrnisse.
  • erläutern den Ursprung der Kirche im Wirken Jesu und als Werk des Heiligen Geistes.
  • erläutern die fundamentale Bedeutung der Auferweckung Jesu Christi für den christlichen Glauben.
  • erläutern die Sichtweise auf Jesus im Judentum oder im Islam und vergleichen sie mit der christlichen Perspektive.
  • erläutern grundlegende Inhalte des Glaubens an den sich in Jesus Christus offenbarenden Gott und der auf Jesus Christus gegründeten Kirche (SK 4).
  • optional: die Symbolik des Kreuzes aus der Sicht anderer Religionen (z.B. Judentum, Islam, Buddhismus)

Urteilskompetenz

  • beurteilen unterschiedliche Deutungen des Todes Jesu im Hinblick auf das zugrundeliegende Gottes- und Menschenbild.
  • erörtern die Relevanz des christlichen Glaubens an Jesu Auferstehung für Menschen heute.
  • optional: die SuS können den Anspruch der Kirche im Kontext ihrer Geschichte kritisch beurteilen

Methodenkompetenz

  • Tod und Auferstehung im synoptischen Vergleich
Q2, Vorhaben I: Kirchen Wege

Thema

Kirchen Wege

Inhaltsfelder

4 : Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag

Inhaltliche Schwerpunkte

Kirche in ihrem Selbstverständnis vor den Herausforderungen der Zeit

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Facetten des kirchlichen Lebens
  • Kirche im Wandel der Zeit
  • Kirche als Kulturträgerin
  • Neuorientierung nach dem II. Vatikanischen Konzil
  • Kirche im Spannungsfeld der heutigen Gesellschaft
  • Kirche der Zukunft

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 25 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • erläutern Kirchenbilder des II. Vatikanischen Konzils (u. a. Volk Gottes) als Perspektiven für eine Erneuerung der Kirche.
  • beschreiben die Wahrnehmung und Bedeutung von Kirche in ihrer Lebenswirklichkeit.
  • erläutern an einem historischen Beispiel, wie Kirche konkret Gestalt angenommen hat.
  • beschreiben an einem Beispiel Möglichkeiten des interkonfessionellen und interreligiösen Dialogs.
  • stellen an ausgewählten Inhalten Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede dar (SK 7).
  • optional: die SuS entwerfen ein Modell von Kirche, das konkreten Lebensweltbezug hat

Urteilskompetenz

  • erörtern, ob und wie sich die katholische Kirche in ihrer konkreten Praxis am Anspruch der Reich-Gottes-Botschaft Jesu orientiert.
  • erörtern im Hinblick auf den interreligiösen Dialog die Relevanz des II. Vatikanischen Konzils.

Methodenkompetenz

  • analysieren kriterienorientiert lehramtliche und andere Dokumente christlichen Glaubens unter Berücksichtigung ihres Entstehungs-zusammenhangs und ihrer Wirkungsgeschichte (MK 2).
  • optional: Vorlesung zum Thema II. Vatikanisches Konzil unter Anfertigung von Mitschriften
Q2, Vorhaben II: In Würde sterben

Thema

In Würde sterben

Inhaltsfelder

5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation

Inhaltliche Schwerpunkte

Christliches Handeln in der Nachfolge Jesu

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Deutungen des Todes
  • Umgang mit Sterben und Tod
  • Sterbegleitung / Sterbehilfe
  • Bestattungs- und Trauerformen

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 20 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • erläutern auf der Grundlage des biblisch-christlichen Menschenbildes (u.a. Gottesebenbildlichkeit) Spezifika christlicher Ethik
  • analysieren verschiedene Positionen zu einem konkreten ethischen Entscheidungsfeld im Hinblick auf die zugrundeliegenden ethischen Begründungsmodelle.
  • erläutern Aussagen und Anliegen der katholischen Kirche im Hinblick auf den besonderen Wert und die Würde des menschlichen Lebens.
  • stellen an historischen oder aktuellen Beispielen Formen und Wege der Nachfolge Jesu dar.
  • identifizieren und deuten Situationen des eigenen Lebens und der Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des Lebens und der eigenen Verantwortung stellen (SK1).
  • setzen eigene Antwortversuche und Deutungen in Beziehung zu anderen Entwürfen und Glaubensaussagen (SK 2).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK 3).
  • optional: Bedeutung der Hospizarbeit

Urteilskompetenz

  • beurteilen Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Typen ethischer Argumentation.
  • erörtern die Relevanz biblisch-christlicher Ethik für das individuelle Leben und die gesellschaftliche Praxis (Verantwortung und Engagement für die Achtung der Menschenwürde, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung).
  • erörtern unter Berücksichtigung von Perspektiven der katholischen Lehre Positionen anderer Konfessionen und Religionen (UK 3).
  • bewerten Ansätze und Formen theologischer und ethischer Argumentation (UK 4).
  • erörtern im Kontext der Pluralität unter besonderer Würdigung spezifisch christlicher Positionen komplexere religiöse und ethische Fragen (UK 5).
  • optional: die SuS beurteilen nichtchtistliche Jenseitsvorstellungen hinsichtliche ihrer Heilsperspektive

Methodenkompetenz

  • erarbeiten kriterienorientiert Zeugnisse anderer Religionen sowie Ansätze und Positionen anderer Weltanschauungen und Wissenschaften (MK 6).
  • recherchieren (u.a.in Bibliotheken und im Internet), exzerpieren Informationen und zitieren sachgerecht und funktionsbezogen (MK 8).

Handlungskompetenz

  • nehmen unterschiedliche konfessionelle, weltanschauliche und wissenschaftliche Perspektiven ein und erweitern dadurch die eigene Perspektive (HK 3).
  • argumentieren konstruktiv und sachgerecht in der Darlegung eigener und fremder Gedanken in religiös relevanten Kontexten (HK 4).
  • treffen eigene Entscheidungen im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung und gesellschaftliches Engagement unter Berücksichtigung von Handlungskonsequenzen des christlichen Glaubens (HK 5).
Q2, Vorhaben III: Zukunft!? Was dürfen wir hoffen, wenn wir hoffen dürften

Thema

Zukunft!? Was dürfen wir hoffen, wenn wir hoffen dürften

Inhaltsfelder

1: Der Mensch in christlicher Perspektive
6: Die christliche Hoffnung auf Vollendung

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Die Sehnsucht nach einem gelingenden Leben
  • Die christliche Botschaft von Tod und Auferstehung

Mögliche thematische Aspekte (optional)

  • Das Weltgericht
  • Himel, Hölle, Fegefeuer
  • Das Leben nach dem Tod
  • Utopie und Dystopie
  • Apokalyptik
  • Eschatologie

Grundlegende Lernmittel

„sensus Religion“. Unterrichtswerk für die Oberstufe

Zeitbedarf

mindestens 25 Stunden

Konkretisierte Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Übergeordnete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …

Vereinbarungen

Sachkompetenz

  • beschreiben Wege des Umgangs mit Tod und Endlichkeit.
  • beschreiben die Suche von Menschen nach Sinn und Heil – mit, ohne oder gegen Gott.
  • analysieren traditionelle und zeitgenössische theologische Deutungen der Bilder von Gericht und Vollendung im Hinblick auf das zugrundeliegende Gottes- und Menschenbild.
  • erläutern christliche Jenseitsvorstellungen im Vergleich zu Jenseitsvorstellungen einer anderen Religion.
  • identifizieren und deuten Situationen des eigenen Lebens und der Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des Lebens und der eigenen Verantwortung stellen (SK 1).
  • erläutern grundlegende Inhalte der christlichen Hoffnung auf Vollendung (SK 4).
  • stellen Formen und Bedeutung religiöser Sprache an Beispielen dar (SK5).
  • optional: Anbindung an Unterrichtsinhalte des Fachs Englisch (Utopia/Dystopia) – fächerübergreifender Unterricht möglich

Urteilskompetenz

  • beurteilen die Vorstellungen von Reinkarnation und Auferstehung im Hinblick auf ihre Konsequenzen für das Menschsein.
  • erörtern an eschatologischen Bildern das Problem einer Darstellung des Undarstellbaren.
  • optional: Bewertung der Theologie Friedrich-Wilhelm Marquardts

Methodenkompetenz

  • analysieren kriterienorientiert theologische, philosophische und andere religiös relevante Texte (MK 5).

Handlungskompetenz

  • sprechen angemessen und reflektiert über Fragen nach Sinn und Transzendenz (HK 1).
  • entwickeln, auch im Dialog mit anderen, Konsequenzen für verantwortliches Sprechen in weltanschaulichen Fragen (HK 2).

Leistungsbewertung und Hausaufgaben

Die gemeinsamen Vereinbarungen der Fachkonferenzen Katholische und Evangelische Religionslehre zur Leistungsbewertung und zu Hausaufgaben stehen auf der Seite Religionslehre (konfessionell-kooperativ).

Standardsicherung

Die Vereinbarungen gelten in Kooperation mit der Fachgruppe Evangelische Religionslehre.

Schulinternes Curriculum

Die Fachkonferenz Katholische Religionslehre arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung eines verbindlichen schulinternen Fachcurriculums. Auf der Basis der gültigen Fachrichtlinien (Sek I: 1993; Sek II: 1999) und des neuen kompetenzorientierten Lernplans (2011) wurde ein inhaltlich aufbauender, die Persönlichkeit des Schülers fördernder und an Lernergebnissen orientierter Hauslehrplan entwickelt. Der Entwicklungsprozesses geschah in enger Abstimmung mit der Fachschaft Evangelische Religionslehre.

Lernzielkontrollen

Sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II werden Lernerfolgsüberprüfungen durchgeführt, die in Bezug auf ein begrenztes Themengebiet der Diagnose des Lernstandes, der Lernzielsicherung und der Schaffung einer validen Beurteilungsgrundlage dienen. Die Konzeption, Terminierung, Durchführung und Bewertung von Schriftlichen Übungen geschehen in Übereinstimmung mit den geltenden Ausbildungsordnungen (APO-SI; APO-GOSt).

Klausuren in der Sekundarstufe II

Sämtliche Oberstufenklausuren (Aufgabenstellung, kriteriengestützter Erwartungshorizont, Ausfall der Klausur) werden zum Zweck der Qualitätssicherung dem Fachvorsitzenden und dem Fachbereichskoordinator zur Kenntnisnahme vorgelegt. In regelmäßigen Abständen angesetzte Beratungsgespräche dienen der Weiterentwicklung und Vergleichbarkeit der Lernzielsicherung.

Zentralabitur

Der gesamte Oberstufenunterricht, insbesondere in der Qualifikationsphase, beachtet die inhaltlichen und methodischen Vorgaben im Hinblick auf das landeseinheitliche Zentralabitur. Die Klausuren, im besonderen Maße die Vorabiturklausur in Q2.2, bereiten diejenigen Schüler, die das Fach Katholische Religionslehre als 3. Abiturfach belegt haben, systematisch und im Sinne des Spiralcurriculums fortschreitend auf die in den Zentralprüfungen geforderten Standards vor.

Kooperation Evangelische Religionslehre

Die Fachschaft Katholische Religionslehre kooperiert in vielfältiger Weise mit ihrer Schwesterfachschaft. Die Zusammenarbeit umfasst insbesondere die Durchführung gemeinsamer Fachkonferenzen und die Entwicklung eines aufeinander abgestimmten, kompetenzorientierten Curriculums in der Sekundarstufe I.

IRUM

Der Religionsunterricht am Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium kann auf das vielfältige und aktuelle wissenschaftliche und didaktische Material Instituts für Religionsunterricht und Medienerzeihung (IRUM) in Dortmund zurückgreifen und unter Inanspruchnahme einer vorzüglichen fachdidaktischen Beratung für die Konzeption von Unterrichtsreihen nutzen.

Fortbildungsmaßnahmen

Religionslehrern steht ein umfangreiches Fortbildungsangebot zur Verfügung. Dieses umfasst nicht nur die üblichen Maßnahmen auf Landes- und Bezirksregierungsebene, sondern auch zahlreiche Angebote kirchlicher Einrichtungen (v.a seitens des IRUMs und der Katholischen Akademie in Schwerte).

Medienbildung

Im Fach Katholische Religionslehre geht es in diesem methodischen Bereich vor allem darum, Lerninhalte aus dem ITG-Unterricht anzuwenden und zu festigen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die folgenden Anwendungen:

  • Nutzung eines Internetbrowsers für Recherchen (Computer oder iPad)
  • Erstellung von Präsentationen (z.B. für Referate, Kurzvorträge o.ä.) mit Hilfe eines Präsentationsprogrammes (z.B. „OpenOffice“ [Computer], „GoodNotes“ oder „explain everything“ [iPads]), einschließlich der Einbindung von Bildern oder graphischen Elementen

Die gemeinsamen Vereinbarungen zur Medienkunde finden Sie auf der Seite Religionslehre (konfessionell-kooperativ).

Berufswahlorientierung

Im Fach Katholische Religionslehre gibt es insgesamt nur wenige Anknüpfungspunkte für die Berufswahlorientierung.
Die nachfolgende Tabelle gibt die Themen an, mit denen im Fach katholische Religionslehre Berufswahlorientierung verknüpft ist.

Stufe

Inhaltsfeld

Thema

Ziele der Berufswahlorientierung

8/9

Diakonie und Caritas – soziales Handeln in der Nachfolge Jesus (Vorbereitung des Sozialpraktikums)

  • lernen Berufsfelder sozialer Dienstleistungen in Kirche und Gesellschaft kennen
  • können im Rahmen der Teilnahme am Sozialpraktikum in der Stufe 9 eigene Erfahrungen im sozialen Bereich machen

Q2

IF 4: Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag

Kirchen Wege

  • lernen Berufsfelder des kirchlichen Dienstes kennen, in denen die Kirche die „Grundvollzüge“ in Kirche und Gesellschaft zu verwirklichen sucht

Exkursionen und Projekte

In der Q1 findet jährlich ein Projekt- und Exkursionstag der Religionslehre- und Philosophiekurse statt; Näheres auf der Seite Religionslehre (konfessionell-kooperativ).