In den Stufen 5 und 6 wird Religionslehre am Woeste-Gymnasium seit dem Schuljahr 2019/20 im Rahmen des Konzeptes eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts (kokoRU) in ökumenischer Kooperation unterrichtet; dabei werden die Inhalte und Kompetenzen beider Konfessionen berücksichtigt. Mindestens ein Lehrkraftwechsel während des Unterrichtsvorhabens „Evangelisch/Katholisch“ in der Stufe 6 ist obligatorisch.
Auf dieser Seite stehen außerdem die gemeinsamen Vereinbarungen der Fachkonferenzen Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre zu Leistungsbewertung, Hausaufgaben und Medienkunde sowie zum Projekttag der Stufe Q1. Informationen zur Teilnahme am Religionsunterricht finden Sie unter Religionsunterricht.
Kernlehrpläne
- Kernlehrplan Evangelische Religionslehre für die Sekundarstufe I
- Kernlehrplan Katholische Religionslehre für die Sekundarstufe I
Schulinterner Lehrplan
Klassen 5 und 6
Überblick: Struktur der Kernlehrpläne und Unterrichtsvorhaben der Stufen 5 und 6
In der Beschreibung der einzelnen Unterrichtsvorhaben werden die Kompetenzerwartungen der Konfessionen synoptisch nebeneinander gestellt. In der vertikalen Gliederung werden die unterschiedlichen Strukturen der beiden Kernlehrpläne beachtet:
Struktur des Kernlehrplans „Evangelische Religionslehre“
- Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- Deutungskompetenz
- Urteilskompetenz
- Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- Gestaltungskompetenz
- Methodenkompetenz
Struktur des Kernlehrplans „Katholische Religionslehre“
- Sachkompetenz
- Methodenkompetenz
- Urteilskompetenz
- Handlungskompetenz
Übersicht über die Unterrichtsvorhaben
5.1
Ich bin einzigartig
Inhaltsfeld ER
- 1: Gottesvorstellungen und Lebenslauf
Inhaltsfeld KR
- 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung –
- der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt
- die Verantwortung des Menschen für sich und andere aus christlicher Perspektive
- 2: Sprechen von und mit Gott – die Frag-Würdigkeit des Glaubens an Gott
- 7: Religion in einer pluralen Gesellschaft – Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
5.2
Mose – Aufbruch in die Freiheit
Inhaltsfeld ER
- 3: Verantwortung für die Welt als Gottes Schöpfung
Inhaltsfeld KR
- 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens –
- die Bibel als Buch
- Grundmotive und Gestalten der Bibel
- 2: Sprechen von und mit Gott – bildliches Sprechen von Gott
5.3
Abraham – Stammvater des Glaubens für Juden, Christen und Muslime
Inhaltsfeld ER
- 5: Der Glaube an Gott in den abrahamitischen Religionen und seine Konsequenzen für den Alltag
Inhaltsfeld KR
- 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Grundmotive und Gestalten der Bibel
- 6: Weltreligionen im Dialog – Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
- 2: Sprechen von und mit Gott – die Frag-Würdigkeit des Glaubens an Gott
5.4
Den Glauben feiern im Jahreskreis – jüdische, christliche und muslimische Feste im Vergleich
Inhaltsfeld ER
- 4: Kirche in konfessioneller Vielfalt
Inhaltsfeld KR
- 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft – Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis
- 7: Religion in einer pluralen Gesellschaft – Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
- 2: Sprechen von und mit Gott – Gebet als Ausdruck der Beziehung zu Gott
- 6: Weltreligionen im Dialog – Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
6.1
Die Gottes-Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt
Inhaltsfeld ER
- 2: Lebensangebote von Jesus
Inhaltsfeld KR
- 3: Jesus, der Christus – Jesu Zuwendung zu den Menschen vor dem Hintergrund seiner Zeit
- 2: Sprechen von und mit Gott – bildliches Sprechen von Gott
- 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Grundmotive und Gestalten der Bibel
- 6: Weltreligionen im Dialog – Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
- 7: Religion in einer pluralen Gesellschaft – Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
6.2
Der Weg der ersten Christen – Paulus Gemeinden im Urchristentum und heute
Inhaltsfeld ER
Inhaltsfeld KR
- 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft –
- Anfänge der Kirche
- Leben in der Gemeinde
- 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Grundmotive und Gestalten der Bibel
6.3
Evangelisch / Katholisch
Inhaltsfeld ER
Inhaltsfeld KR
- 4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft –
- Feste des Glaubens
- Leben in der Gemeinde
- 7: Religion in einer pluralen Gesellschaft – Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
6.4
Die Schöpfung – der biblische Glaube an den Schöpfer und heutiger Umgang mit der Schöpfung
Inhaltsfeld ER
- 3: Zukunftsgewissheit und Gegenwartskritik: Propheten damals und heute
Inhaltsfeld KR
- 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung –
- der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt
- die Verantwortung des Menschen für sich und andere aus christlicher Perspektive
- 5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Grundmotive und Gestalten der Bibel
- 2: Sprechen von und mit Gott – bildliches Sprechen von Gott
5.1: Ich bin einzigartig
Inhaltsfeld (ER)
1: Menschliches Handeln in Freiheit und Verantwortung – Leben in Gemeinschaft
Inhaltfeld (KR)
1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung
– Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt
– Die Verantwortung des Menschen für sich und andere aus christlicher Perspektive
2: Sprechen von und mit Gott
– Die Fragwürdigkeit des Glaubens an Gott
7: Religion in einer pluralen Gesellschaft
– Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- beschreiben für konkrete Situationen aus ihrer Lebenswelt gemeinschaftsförderliches und gemeinschaftshinderliches Verhalten, auch im Hinblick auf die Nutzung sozialer Medien.
Urteilskompetenz
- beurteilen biblische und außerbiblische Regeln für ein gutes Miteinander und Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- erläutern die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit des Menschen sowie seine Bezogenheit auf andere als Grundelemente des christlichen Menschenbildes, K1
- konkretisieren an einem Beispiel die Glaubensaussage über die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, K3
- stellen die Frage nach Gott und beschreiben eigene bzw. fremde Antwortversuche, K6
- erörtern die mögliche Bedeutung des Glaubens an Gott für das Leben eines Menschen, K13
- reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen, K46
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- beschreiben Grunderfahrungen des Menschen, die Ausgangspunkte religiösen Fragens sein können.
- Deutungskompetenz
- entfalten ihre Fragen nach Grund, Sinn und Ziel der Welt sowie der eigenen Existenz und formulieren mögliche Antworten.
Urteilskompetenz
- vergleichen eigene mit fremden Erfahrungen in Bezug auf religiöse und ethische Fragen und bewerten Antworten auf diese,
- beschreiben bei eigenen Urteilen die zu Grunde gelegten Maßstäbe.
Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- beschreiben eigene religiöse bzw. nichtreligiöse Erfahrungen, Vorstellungen und Überzeugungen und stellen diese dar.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, SK
- entwickeln Fragen nach der Erfahrbarkeit Gottes in der Welt, SK2
- beschreiben die Verantwortung für sich und andere als Konsequenz einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung, SK6
Methodenkompetenz
- erschließen und deuten angeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen, MK4
Urteilskompetenz
- begründen ansatzweise eigene Standpunkte zu religiösen und ethischen Fragen, UK1
- bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, UK2
- erörtern in Ansätzen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben, UK4
- reflektieren Erfahrungen von Stille und innerer Sammlung, UK5
Handlungskompetenz
- vertreten eigene Positionen zu religiösen und ethischen Fragen, HK1
- nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, HK2
5.2: Mose – Aufbruch in die Freiheit
Inhaltsfeld (ER)
2: Die Frage nach Gott – Gottesvorstellungen und der Glaube an Gott
5: Zugänge zur Bibel – Die Bibel: Geschichte, Aufbau und Bedeutung
Inhaltfeld (KR)
5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens
– Die Bibel als Buch
– Grundmotive und Gestalten der Bibel
2: Sprechen von und mit Gott
– Bildliches Sprechen von Gott
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- identifizieren in biblischen Erzählungen Erfahrungen mit Gott,
- erläutern die Grundhaltung des Glaubens an Gott in biblischen Erzählungen als Vertrauen,
- erläutern in Grundzügen Entstehung und Aufbau der Bibel,
- beschreiben die Bibel als Bibliothek mit Büchern unterschiedlicher Herkunft und Texten unterschiedlicher Gattung,
- zeigen auf, dass biblische Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben.
Urteilskompetenz
- erörtern die besondere Bedeutung der Bibel für Menschen christlichen Glaubens
- beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- erörtern bezogen auf ihren Alltag Möglichkeiten eines Engagements für eine gerechtere und menschlichere Welt vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes, K4
- deuten Namen und Bildworte von Gott, K7
- begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen, K8
- prüfen verschiedene Bilder und Symbole für Gott im Hinblick auf ihre mögliche Bedeutung für den Glauben von Menschen, K12
- erläutern in Grundzügen Entstehung und Aufbau der Bibel, K35
- konkretisieren die Grunderfahrung der Nähe Gottes zu den Menschen an wiederkehrenden Motiven, u. a. der Berufung und des Bundes, K36
- beschreiben an ausgewählten Erzählungen von Frauen und Männern, was es bedeuten kann, auf Gott zu vertrauen, K37
- beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K39
- erörtern die Bedeutung von Ritualen und Symbolen für religiöse Feste und Feiern, K50
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- identifizieren und beschreiben religiöse Phänomene und Handlungen anhand von grundlegenden Merkmalen,
- beschreiben Grunderfahrungen des Menschen, die Ausgangspunkte religiösen Fragens sein können.
- Deutungskompetenz
- beschreiben auf einem grundlegenden Niveau religiöse Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen und setzen diese in Beziehung zu ihrer eigenen Biografie sowie zu Lebensgeschichten anderer Menschen.
Methodenkompetenz
- finden zielgerichtet Texte in der Bibel,
- erschließen biblische Texte mit grundlegenden Hilfsmitteln (u. a. Sachverzeichnisse, historische Tabellen, Karten) und ordnen sie ein,
- identifizieren und erschließen unterschiedliche grundlegende Formen religiöser Sprache (u. a. biblische Erzählung, Psalm, Gebet, Lied).
Handlungskompetenz
- beschreiben eigene religiöse bzw. nichtreligiöse Erfahrungen, Vorstellungen und Überzeugungen und stellen diese dar.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- entwickeln Fragen nach der Erfahrbarkeit Gottes in der Welt, SK2
- beschreiben exemplarische Geschichten des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck des Glaubens an den den Menschen zugewandten Gott, SK3
- deuten religiöse Sprache und Zeichen an Beispielen, SK7
Methodenkompetenz
- finden selbstständig Bibelstellen auf, MK2
- deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds, MK3
- erschließen und deuten angeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen, MK4
- gestalten religiös relevante Inhalte kreativ und erläutern ihre Umsetzungen, MK6
Urteilskompetenz
- erörtern in Ansätzen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben, UK4
Handlungskompetenz
- achten religiöse und ethische Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, HK3
5.3: Abraham – Stammvater des Glaubens für Juden, Christen und Muslime
Inhaltsfeld (ER)
6: Religionen und Weltanschauungen im Dialog
5: Zugänge zur Bibel
2: Die Frage nach Gott
Inhaltfeld (KR)
5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens – Grundmotive und Gestalten der Bibel
6: Weltreligionen im Dialog – Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
2: Sprechen von und mit Gott – die Frag-Würdigkeit des Glaubens an Gott
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Sachkompetenz
- erklären anhand von biblischen Erzählungen die gemeinsame Berufung auf Abraham in Judentum, Christentum und Islam,
- beschreiben in Auseinandersetzung mit biblischen Texten in elementarer Form lebensgeschichtliche Veränderungen von Gottesvorstellungen und Gottesglauben sowie deren Anlässe,
- deuten biblische Texte, in denen es um das Gelingen oder Nichtgelingen von Gemeinschaft geht, vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen,
- zeigen auf, dass biblische Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben.
Urteilskompetenz
- nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung,
- bewerten Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen im Alltag in Bezug auf Wertschätzung und Respekt,
- erörtern die Entwicklung bzw. Veränderung von Gottesvorstellungen und Gottesglauben im Lebenslauf bei sich und anderen und formulieren erste Einschätzungen dazu,
- beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- stellen die Frage nach Gott und beschreiben eigene bzw. fremde Antwortversuche, K6
- deuten Namen und Bildworte von Gott, K7
- konkretisieren die Grunderfahrung der Nähe Gottes zu den Menschen an wiederkehrenden Motiven, u. a. der Berufung und des Bundes, K36
- beschreiben an ausgewählten Erzählungen von Frauen und Männern (u. a. Sara und Abraham), was es bedeuten kann, auf Gott zu vertrauen, K37
- erklären anhand von biblischen Erzählungen die gemeinsame Berufung auf Abraham in Judentum, Christentum und Islam, K43
- nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung, K44
- erörtern Chancen und Herausforderungen eines respektvollen Miteinanders von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag, K45
- reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen, K46
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- identifizieren und beschreiben religiöse Phänomene und Handlungen anhand von grundlegenden Merkmalen,
- identifizieren in eigenen Erfahrungen und Überzeugungen religiöse Bezüge und Fragen.
- Deutungskompetenz
- erklären an Beispielen die sozialisierende und kulturprägende Bedeutung religiös begründeter Lebensweisen.
Methodenkompetenz
- erschließen biblische Texte mit grundlegenden Hilfsmitteln (u. a. Sachverzeichnisse, historische Tabellen, Karten) und ordnen sie ein,
- erschließen angeleitet künstlerische Darstellungen mit religiösen Inhalten.
Urteilskompetenz
- vergleichen eigene mit fremden Erfahrungen in Bezug auf religiöse und ethische Fragen und bewerten Antworten auf diese.
Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- nehmen ansatzweise die Perspektive von Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen religiösen Kontexten ein,
- kommunizieren mit Vertreterinnen und Vertretern eigener sowie anderer religiöser und nichtreligiöser Überzeugungen respektvoll und entwickeln Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein respektvolles und tolerantes Miteinander.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- beschreiben exemplarische Geschichten des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck des Glaubens an den den Menschen zugewandten Gott, SK3
- unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf Formen gelebten Glaubens, SK5
Methodenkompetenz
- finden selbstständig Bibelstellen auf, MK2
- deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds, MK3
Handlungskompetenz
- achten religiöse und ethische Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, HK3
5.4: Die Bedeutung heiliger Orte und Zeiten in Judentum, Christentum und Islam
Inhaltsfeld (ER)
7.1: Ausdrucksformen von Religionen im Lebens- und Jahreslauf
6.1: Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
Inhaltsfeld (KR)
5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft
– Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis
7: Religion in einer pluralen Gesellschaft
– Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
2: Sprechen von und mit Gott
– Gebet als Ausdruck der Beziehung zu Gott
6: Weltreligionen im Dialog
– Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- identifizieren innerhalb des Jahreskreises christliche, jüdische und muslimische Feiertage,
- erklären Herkunft und Bedeutung christlicher Feiertage im Jahreskreis und vergleichen sie mit der Herkunft und Bedeutung jüdischer und muslimischer Feiertage,
- unterscheiden am Beispiel eines christlichen Festes religiöse und säkulare Ausdrucksformen,
- beschreiben zentrale Rituale und religiöse Handlungen in Judentum, Christentum und Islam als Gestaltungen des Glaubens und Lebens,
- vergleichen Ausstattung und Funktionen einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee.
Urteilskompetenz
- setzen sich mit der Bedeutung von Festen, Feiern und Ritualen für die jüdische, christliche und muslimische Religion auseinander und formulieren erste Einschätzungen zu Ähnlichkeiten und Unterschieden,
- erörtern an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens,
- nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- erklären die Botschaft von der Geburt Jesu als Ausdruck des Glaubens an die Beziehung Gottes zu den Menschen, K9
- zeigen Situationen auf, in denen sich Menschen im Gebet an Gott wenden, K10
- zeigen exemplarisch auf, dass sich in Psalmen menschliche Erfahrungen im Glauben an Gott widerspiegeln, K11
- erklären Feste des Kirchenjahres als Vergegenwärtigung des Lebens, des Todes und der Auferstehung Jesu, K23
- zeigen die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf einer Christin bzw. eines Christen auf, K24
- erläutern die Bedeutung des Sonntags und der Eucharistie für Menschen christlichen Glaubens, K25
- unterscheiden sakrale und profane Räume und identifizieren Symbole des christlichen Glaubens sowie religiöse Formensprache, K28
- zeigen an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen auf, K30
- reflektieren (eigene) Erfahrungen mit christlichen Festen, K33
- reflektieren (eigene) Erfahrungen mit der Kirche, K34
- beschreiben an Beispielen, wie Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens in unserer Gesellschaft leben, K40
- vergleichen Ausstattung und Funktionen einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee, K41
- beschreiben zentrale Rituale und religiöse Handlungen in Judentum, Christentum und Islam als Gestaltungen des Glaubens und Lebens, K42
- nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung, K44
- erörtern Chancen und Herausforderungen eines respektvollen Miteinanders von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag, K45
- reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen, K46
- beschreiben die Verwendung und Bedeutung von Ritualen im Alltag, K47
- erläutern verschiedene Rituale und Symbole eines zentralen christlichen Festes, K48
- unterscheiden am Beispiel eines christlichen Festes religiöse und säkulare Ausdrucksformen, K49
- erörtern die Bedeutung von Ritualen und Symbolen für religiöse Feste und Feiern, K50
- beurteilen die Relevanz eines christlichen Festes und seiner Symbolsprache für das eigene Leben und das Leben anderer, K51
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- identifizieren und beschreiben religiöse Phänomene und Handlungen anhand von grundlegenden Merkmalen.
- Deutungskompetenz
- beschreiben auf einem grundlegenden Niveau religiöse Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen und setzen diese in Beziehung zu ihrer eigenen Biografie sowie zu Lebensgeschichten anderer Menschen.
Methodenkompetenz
- geben Inhalte religiös relevanter Medien mündlich und schriftlich wieder,
- recherchieren angeleitet, auch in webbasierten Medien, Informationen und Daten zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter.
Urteilskompetenz
- vergleichen eigene mit fremden Erfahrungen in Bezug auf religiöse und ethische Fragen und bewerten Antworten auf diese.
Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- nehmen ansatzweise die Perspektive von Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen religiösen Kontexten ein,
- kommunizieren mit Vertreterinnen und Vertretern eigener sowie anderer religiöser und nichtreligiöser Überzeugungen respektvoll und entwickeln Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein respektvolles und tolerantes Miteinander.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- entwickeln Fragen nach der Erfahrbarkeit Gottes in der Welt, SK2
- unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf Formen gelebten Glaubens, SK5
- deuten religiöse Sprache und Zeichen an Beispielen, SK7
- beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis, SK8
- erklären die Bedeutung religiöser, insbesondere kirchlicher Räume und Zeiten, SK9
- unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im Alltag, SK10
Methodenkompetenz
- recherchieren in digitalen Medienangeboten zur Erschließung religiös relevanter Themen, MK5
Urteilskompetenz
- erörtern in Ansätzen die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im Alltag, UK3
- reflektieren Erfahrungen von Stille und innerer Sammlung, UK5
Handlungskompetenz
- nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, HK2
- achten religiöse und ethische Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, HK3
- begegnen Grundformen liturgischer Praxis respektvoll und reflektieren diese, HK4
6.1: Die Gottes-Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt
Inhaltsfeld (ER)
3.1: Jesus von Nazareth in seiner Zeit und Umwelt
6.1: Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
5.1: Die Bibel – Geschichte, Aufbau und Bedeutung
2.1: Gottesvorstellungen und der Glaube an Gott
Inhaltsfeld (KR)
3: Jesus, der Christus
– Jesu Zuwendung zu den Menschen vor dem Hintergrund seiner Zeit
2: Sprechen von und mit Gott
– bildliches Sprechen von Gott
5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens
– Grundmotive und Gestalten der Bibel
6: Weltreligionen im Dialog
– Glaube und Lebensgestaltung von Menschen jüdischen, christlichen sowie islamischen Glaubens
7: Religion in einer pluralen Gesellschaft
– Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- benennen wesentliche Stationen im Leben Jesu,
- erläutern an neutestamentlichen Beispielen den Zusammenhang von Jesu Reden und Handeln,
- erklären, dass für Menschen christlichen Glaubens Jesus von Nazareth der im Alten Testament verheißene Messias ist,
- erklären an Beispielen Jesu Auftreten und Handeln als Auseinandersetzung mit der jüdischen Tradition,
- ordnen Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt ein,
- erläutern in Grundzügen Entstehung und Aufbau der Bibel,
- beschreiben die Bibel als Bibliothek mit Büchern unterschiedlicher Herkunft und Texten unterschiedlicher Gattung,
- beschreiben in elementarer Form mögliche Bedeutungen biblischer Aussagen und Einsichten für das heutige Leben,
- beschreiben subjektive Gottesvorstellungen.
Urteilskompetenz
- bewerten Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen im Alltag in Bezug auf Wertschätzung und Respekt,
- erörtern die Bedeutung von Orientierungen an Leben und Botschaft von Jesus, dem Christus, im Alltag,
- beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute,
- begründen in Ansätzen einen eigenen Standpunkt zur Frage nach Gott.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- stellen die Frage nach Gott und beschreiben eigene bzw. fremde Antwortversuche, K6
- deuten Namen und Bildworte von Gott, K7
- begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen, K8
- erklären die Botschaft von der Geburt Jesu als Ausdruck des Glaubens an die Beziehung Gottes zu den Menschen, K9
- erörtern die mögliche Bedeutung des Glaubens an Gott für das Leben eines Menschen, K13
- zeigen die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum auf, K14
- erklären, dass für Menschen christlichen Glaubens Jesus von Nazareth der im Alten Testament verheißene Messias ist, K15
- erläutern, dass die Zuwendung Jesu zu den Benachteiligten und Ausgegrenzten nicht an Bedingungen geknüpft ist, K16
- erklären vor dem gesellschaftlichen, religiösen und politischen Hintergrund seiner Zeit Jesu Zuwendung besonders zu den Armen und Ausgegrenzten als Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen, K17
- erläutern in Ansätzen unterschiedliche Wirkungen der Worte und Taten Jesu auf die Menschen seiner Zeit, K18
- erörtern in Ansätzen die Bedeutung der Hoffnungsbotschaft Jesu für Menschen heute, K19
- beschreiben die Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten als einen wesentlichen Auftrag der Nachfolge Jesu, K27
- konkretisieren die Grunderfahrung der Nähe Gottes zu den Menschen an wiederkehrenden Motiven, u. a. der Berufung und des Bundes, K36
- beschreiben an ausgewählten Erzählungen von Frauen und Männern, was es bedeuten kann, auf Gott zu vertrauen, K37
- erläutern am Leben und Wirken Jesu das biblische Grundmotiv der Zuwendung und Liebe Gottes zu den Menschen, K38
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Deutungskompetenz
- identifizieren in eigenen Erfahrungen und Überzeugungen religiöse Bezüge und Fragen,
- untersuchen die Bedeutung zentraler biblischer Aussagen und Einsichten für das heutige Leben und stellen ihre Ergebnisse dar,
- beschreiben auf einem grundlegenden Niveau religiöse Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen und setzen diese in Beziehung zu ihrer eigenen Biografie sowie zu Lebensgeschichten anderer Menschen.
Methodenkompetenz
- finden zielgerichtet Texte in der Bibel,
- erschließen biblische Texte mit grundlegenden Hilfsmitteln (u.a. Sachverzeichnisse, historische Tabellen, Karten) und ordnen sie ein,
- recherchieren angeleitet, auch in webbasierten Medien, Informationen und Daten zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter (Medienkompetenz).
Urteilskompetenz
- beschreiben bei eigenen Urteilen die zu Grunde gelegten Maßstäbe,
- vergleichen eigene mit fremden Erfahrungen in Bezug auf religiöse und ethische Fragen und bewerten Antworten auf diese.
Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- nehmen ansatzweise die Perspektive von Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen religiösen Kontexten ein,
- beschreiben eigene religiöse bzw. nichtreligiöse Erfahrungen, Vorstellungen und Überzeugungen und stellen diese dar.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Methodenkompetenz
- finden selbstständig Bibelstellen auf, MK2
- deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds, MK3
6.2: Der Weg der ersten Christen – Paulus Gemeinden im Urchristentum und heute
Inhaltsfeld (ER)
4.1: Kirche und andere Formen religiöser Gemeinschaft
5.1: Die Bibel – Geschichte, Aufbau und Bedeutung
3.1: Jesus der Christus
Inhaltsfeld (KR)
4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft
– Anfänge der Kirche
– Leben in der Gemeinde
5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens
– Grundmotive und Gestalten der Bibel
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und identifizieren sie als Nachfolgegemeinschaft,
- zeigen auf, dass biblische Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben,
- erläutern in Grundzügen Entstehung und Aufbau der Bibel,
- identifizieren in biblischen Erzählungen Erfahrungen mit Gott,
- beschreiben in Auseinandersetzung mit biblischen Texten in elementarer Form lebensgeschichtliche Veränderungen von Gottesvorstellungen und Gottesglauben sowie deren Anlässe,
- erklären, dass für Menschen christlichen Glaubens Jesus von Nazareth der im Alten Testament verheißene Messias ist.
Urteilskompetenz
- erörtern die Entwicklung bzw. Veränderung von Gottesvorstellungen und Gottesglauben im Lebenslauf bei sich und anderen und formulieren erste Einschätzungen dazu,
- erörtern die Bedeutung von Orientierungen an Leben und Botschaft von Jesus, dem Christus, im Alltag.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und dem Wirken des Heiligen Geistes, K20
- erläutern die Bedeutung des Apostels Paulus für die frühe Kirche, K21
- beschreiben die Ausbreitung des Christentums in den ersten Jahrhunderten, K22
- nennen beispielhaft Aufgaben einer christlichen Gemeinde, K26
- beschreiben die Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten als einen wesentlichen Auftrag der Nachfolge Jesu, K27
- unterscheiden sakrale und profane Räume und identifizieren Symbole des christlichen Glaubens sowie religiöse Formensprache, K28
- reflektieren (eigene) Erfahrungen mit der Kirche, K34
- konkretisieren die Grunderfahrung der Nähe Gottes zu den Menschen an wiederkehrenden Motiven, u. a. der Berufung und des Bundes, K36
- beschreiben an ausgewählten Erzählungen von Frauen und Männern, was es bedeuten kann, auf Gott zu vertrauen, K37
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- beschreiben Grunderfahrungen des Menschen, die Ausgangspunkte religiösen Fragens sein können.
Deutungskompetenz
- erklären an Beispielen die sozialisierende und kulturprägende Bedeutung religiös begründeter Lebensweisen.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- erläutern an exemplarischen Ereignissen die Entstehung und Entwicklung der frühen Kirche, SK4
Methodenkompetenz
- erschließen angeleitet religiös relevante Texte, MK1
- finden selbstständig Bibelstellen auf, MK2
- deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds, MK3
6.3: Den Glauben in Einheit und Vielfalt leben: Evangelisch ⇆ Katholisch
Inhaltsfeld (ER)
4.1: Kirche in konfessioneller Vielfalt
7.1: Ausdrucksformen von Religionen im Lebens- und Jahreslauf
Inhaltsfeld (KR)
4: Kirche als Nachfolgegemeinschaft
– Feste des Glaubens
– Leben in der Gemeinde
7: Religion in einer pluralen Gesellschaft
– Spuren des Religiösen im Lebens- und Jahreslauf
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und identifizieren sie als Nachfolgegemeinschaft,
- beschreiben unterschiedliche christliche Konfessionen und Denominationen anhand von Gebäuden, Personen und religiöser Praxis,
- differenzieren zwischen Kirche als Gebäude und als Glaubensgemeinschaft und erläutern Zusammenhänge zwischen beiden Formen,
- identifizieren eine evangelische Ortsgemeinde als eine Konkretion von Kirche,
- vergleichen die evangelische und die katholische Kirche in Bezug auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede,
- identifizieren Gotteshäuser als Orte gelebten Glaubens und unterscheiden diese von profanen Räumen,
- identifizieren Symbole des christlichen Glaubens sowie religiöse Formensprache,
- benennen Beispiele von ökumenischer Zusammenarbeit,
- identifizieren und erklären Übergangsrituale im Lebenslauf von Menschen christlichen Glaubens als religiös gestalteten Umgang mit bedeutsamen Lebenssituationen.
Urteilskompetenz
- vergleichen und bewerten unterschiedliche Erfahrungen mit Kirche,
- erörtern in Ansätzen die Bedeutung unterschiedlicher Glaubens-praktiken für die verschiedenen Konfessionen,
- beurteilen christliche Feste und Rituale bezüglich der Relevanz für ihr eigenes Leben und das von anderen.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- erklären Feste des Kirchenjahres als Vergegenwärtigung des Lebens, des Todes und der Auferstehung Jesu, K23
- zeigen die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf einer Christin bzw. eines Christen auf, K24
- nennen beispielhaft Aufgaben einer christlichen Gemeinde, K26
- unterscheiden sakrale und profane Räume und identifizieren Symbole des christlichen Glaubens sowie religiöse Formensprache, K28
- beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede eines katholischen und evangelischen Kirchenraums, K29
- zeigen an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen auf, K30
- benennen Beispiele von ökumenischer Zusammenarbeit, K31
- reflektieren (eigene) Erfahrungen mit christlichen Festen, K33
- reflektieren (eigene) Erfahrungen mit der Kirche, K34
- reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen, K46
- beschreiben die Verwendung und Bedeutung von Ritualen im Alltag, K47
- erläutern verschiedene Rituale und Symbole eines zentralen christlichen Festes, K48
- unterscheiden am Beispiel eines christlichen Festes religiöse und säkulare Ausdrucksformen, K49
- erörtern die Bedeutung von Ritualen und Symbolen für religiöse Feste und Feiern, K50
- beurteilen die Relevanz eines christlichen Festes und seiner Symbolsprache für das eigene Leben und das Leben anderer, K51
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Deutungskompetenz
- beschreiben auf einem grundlegenden Niveau religiöse Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen und setzen diese in Beziehung zu ihrer eigenen Biografie sowie zu Lebensgeschichten anderer Menschen,
- erklären an Beispielen die sozialisierende und kulturprägende Bedeutung religiös begründeter Lebensweisen.
Methodenkompetenz
- geben Inhalte religiös relevanter Medien mündlich und schriftlich wieder,
- recherchieren angeleitet, auch in webbasierten Medien, Informationen und Daten zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter (Medienkompetenz).
Urteilskompetenz
- vergleichen eigene mit fremden Erfahrungen in Bezug auf religiöse und ethische Fragen und bewerten Antworten auf diese,
- bewerten ansatzweise individuelle und gesellschaftliche Handlungsweisen vor dem Hintergrund biblischer Maßstäbe.
Handlungskompetenz
- Dialogkompetenz
- kommunizieren mit Vertreterinnen und Vertretern eigener sowie anderer religiöser und nichtreligiöser Überzeugungen respektvoll und entwickeln Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein respektvolles und tolerantes Miteinander.
- Gestaltungskompetenz
- gestalten einfache religiöse Handlungen der christlichen Tradition (u. a. Gebet und Lied) mit oder lehnen eine Teilnahme begründet ab,
- planen, gestalten und präsentieren fachbezogene Medienprodukte adressatengerecht und nutzen Möglichkeiten des digitalen Veröffentlichens und Teilens.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf Formen gelebten Glaubens, SK5
- deuten religiöse Sprache und Zeichen an Beispielen, SK7
- beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis, SK8
- erklären die Bedeutung religiöser, insbesondere kirchlicher Räume und Zeiten, SK9
- unterscheiden religiöse und säkulare Ausdrucksformen im Alltag, SK10
Methodenkompetenz
- recherchieren in digitalen Medienangeboten zur Erschließung religiös relevanter Themen, MK5
- gestalten religiös relevante Inhalte kreativ und erläutern ihre Umsetzungen, MK6
Urteilskompetenz
- erörtern in Ansätzen die Verwendung und die Bedeutung von religiösen und säkularen Ausdrucksformen im Alltag, UK3
Handlungskompetenz
- nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, HK2
- achten religiöse und ethische Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, HK3
- begegnen Grundformen liturgischer Praxis respektvoll und reflektieren diese, HK4
6.4: Die Schöpfung – der biblische Glaube an den Schöpfer und heutiger Umgang mit der Schöpfung
Inhaltsfeld (ER)
1.1: Verantwortung für die Welt als Gottes Schöpfung
2.1: Gottesvorstellungen und der Glaube an Gott
5.1: Die Bibel – Geschichte, Aufbau und Bedeutung
Inhaltsfeld (KR)
1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung
– Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt
– die Verantwortung des Menschen für sich und andere aus christlicher Perspektive
5: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens
– Grundmotive und Gestalten der Bibel
2: Sprechen von und mit Gott
– bildliches Sprechen von Gott
Konkretisierte Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- beschreiben in Ansätzen das Verhältnis von gegenwärtigen Erklärungsansätzen zur Weltentstehung und dem biblischen Schöpfungsgedanken,
- identifizieren die biblischen Schöpfungstexte als Glaubensaussagen,
- erläutern Beispiele der Übernahme von Verantwortung für das Leben und in der (Um)Welt als Konsequenz aus dem Verständnis der Welt als Schöpfung Gottes,
- identifizieren in biblischen Erzählungen Erfahrungen mit Gott,
- erläutern die Grundhaltung des Glaubens an Gott in biblischen Erzählungen als Vertrauen,
- beschreiben in elementarer Form mögliche Bedeutungen biblischer Aussagen und Einsichten für das heutige Leben.
Urteilskompetenz
- erörtern bezogen auf ihren Alltag die Möglichkeiten eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der Erde vor dem Hintergrund der Verantwortung für die Schöpfung,
- begründen in Ansätzen einen eigenen Standpunkt zur Frage nach Gott.
Konkretisierte Kompetenzen (KR)
- erläutern die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit des Menschen sowie seine Bezogenheit auf andere als Grundelemente des christlichen Menschenbildes, K1
- zeigen das Spannungsverhältnis zwischen dem Bekenntnis zu Gottes guter Schöpfung und der Wahrnehmung ihrer Gefährdung auf, K2
- konkretisieren an einem Beispiel die Glaubensaussage über die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, K3
- erörtern bezogen auf ihren Alltag Möglichkeiten eines Engagements für eine gerechtere und menschlichere Welt vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes, K4
- erörtern bezogen auf ihren Alltag die Möglichkeiten eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der Erde vor dem Hintergrund der Schöpfungsverantwortung, K5
- stellen die Frage nach Gott und beschreiben eigene bzw. fremde Antwortversuche, K6
- deuten Namen und Bildworte von Gott, K7
- zeigen exemplarisch auf, dass sich in Psalmen menschliche Erfahrungen im Glauben an Gott widerspiegeln, K11
- erörtern die mögliche Bedeutung des Glaubens an Gott für das Leben eines Menschen, K13
- beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute, K39
- reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen anderer religiöser Überzeugungen, K46
Übergeordnete Kompetenzen (ER)
Die Schülerinnen und Schüler…
Sachkompetenz
- Wahrnehmungskompetenz
- beschreiben Grunderfahrungen des Menschen, die Ausgangspunkte religiösen Fragens sein können,
- identifizieren in eigenen Erfahrungen und Überzeugungen religiöse Bezüge und Fragen.
- Deutungskompetenz
- entfalten ihre Fragen nach Grund, Sinn und Ziel der Welt sowie der eigenen Existenz und formulieren mögliche Antworten,
- untersuchen die Bedeutung zentraler biblischer Aussagen und Einsichten für das heutige Leben und stellen ihre Ergebnisse dar.
Methodenkompetenz
- identifizieren und erschließen unterschiedliche grundlegende Formen religiöser Sprache (u. a. biblische Erzählung, Psalm, Gebet, Lied),
- recherchieren angeleitet, auch in webbasierten Medien, Informationen und Daten zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter (Medienkompetenz).
Urteilskompetenz
- bewerten ansatzweise individuelle und gesellschaftliche Handlungsweisen vor dem Hintergrund biblischer Maßstäbe.
Handlungskompetenz
- Gestaltungskompetenz
- entwickeln aus dem impulsgebenden Charakter biblischer Texte Entwürfe zur Bewältigung gegenwärtiger Lebenswirklichkeit.
Übergeordnete Kompetenzen (KR)
Sachkompetenz
- entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, SK1
- entwickeln Fragen nach der Erfahrbarkeit Gottes in der Welt, SK2
- beschreiben die Verantwortung für sich und andere als Konsequenz einer durch den Glauben geprägten Lebenshaltung, SK6
Methodenkompetenz
- erschließen angeleitet religiös relevante Texte, MK1
- deuten biblische Texte unter Berücksichtigung des jeweiligen lebensweltlichen Hintergrunds, MK3
- erschließen und deuten angeleitet religiös relevante künstlerische Darstellungen, MK4
Urteilskompetenz
- begründen ansatzweise eigene Standpunkte zu religiösen und ethischen Fragen, UK1
- bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, UK2
- erörtern in Ansätzen Handlungsoptionen, die sich aus dem Christsein ergeben, UK4
Handlungskompetenz
- vertreten eigene Positionen zu religiösen und ethischen Fragen, HK1
Leistungsbewertung
Für die Beurteilung der Sonstigen Leistung kann auf folgende Teilleistungen zurückgegriffen werden:
- Quantität freiwilliger Beiträge
- Qualität freiwilliger und eingeforderter Beiträge
- Arbeitsverhalten in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeitsphasen
- Schriftliche Übungen (Tests); in der Regel ein Test pro Halbjahr oder eine vergleichbare Leistung
- Referate (die Leistung eines Referates ist nicht gleichbedeutend mit der einer Klassenarbeit in den schriftlichen Fächern)
- Ordnungsgemäße Führung eines Hefters oder Heftes
- Sonstige mit dem Kurs vereinbarte Leistungen (z.B.: Dokumentationen, Protokolle usw.); hierbei sollte mit dem Kurs die jeweilige Gewichtung der Leistungen im Bereich der mündlichen Note vereinbart werden
Hausaufgaben
Die Fachgruppe Evangelische Religionslehre verzichtet angesichts der veränderten Bedingungen weitgehend auf Hausaufgaben in der Sekundarstufe I, auch wenn dadurch einige Aufgaben noch stärker in den Unterricht integriert werden müssen; dies macht gewisse Komprimierungen der Unterrichtsinhalte notwendig und begrenzt die Freiräume für nicht obligatorische Unterrichtsvorhaben.
Ausnahmen von der Regelung des Verzichts auf Hausaufgaben ergeben sich vor allem:
- bei Recherchen, Materialbeschaffung etc. zur Vorbereitung des Unterrichts (insbesondere wenn diese im außerschulischen Bereich – z.B. in der Gemeinde – durchgeführt werden sollen;
- bei schriftlichen Bearbeitungen (vor allem in der Stufe 9), die zur Heranführung an die Arbeitsweise der Oberstufe dienen; diese werden aber nicht kurzfristig erteilt.
Wiederholung des im Unterricht Erlernten sowie Vorbereitung von Leistungsüberprüfungen bleibt natürlich selbstverständlicher Teil der häuslichen Arbeit.
Siehe auch das Lernaufgabenkonzept der Schule.
Medienbildung
Vereinbarungen zur Medienkunde
Die Stellung des Religionslehreunterrichts als ordentliches Lehrfach verpflichtet ihn, genau wie alle anderen Fächer, zur didaktischen Auseinandersetzung mit Medien. Durch die neu entstandenen Kommunikationsmöglichkeiten werden einerseits neue Chancen religiöser Erfahrung geöffnet, andererseits aber auch Fragen hinsichtlich eines verantwortungsbewussten Umgangs mit den hierdurch eröffneten Möglichkeiten aufgeworfen, wodurch der Bereich ethischer Bildung unmittelbar berührt wird.
Im Blick auf die Medienkompetenz und Medienbildung hat der Religionslehreunterricht drei Ziele:
- Schüler zu einem befreiten und verantwortlichen Umgang mit Medien anzuhalten, d.h. dass die in den Medien artikulierten Positionen und Selbstdarstellungen zu Gottes Ziel relativ in Beziehung zu setzen sind. Sie sollen das eigene Selbst- und Weltbild nicht allein durch die von Menschen gemachte Medienwelt bestimmt erleben, sondern auch erfahren, dass sie sich in Gottes Liebe als Grund und Ziel allen Daseins aufgehoben wissen können.
- Sie sollen am gemeinschaftsfördernden Charakter von Medien mitwirken, was bedeutet, sich eigenständig medial so auszudrücken, dass Regeln des von Gott gewollten gedeihlichen Miteinanders eingehalten werden. Das bedeutet aber auch, sich kreativ durch mediale Produktion an Gottes schöpferischem Weg zu uns zu beteiligen.
- Sie sollen religiöse und andere sinndeutende Symbole, Botschaften und Informationen aus allen Medien erkennen und dabei beurteilen, ob sie befreiend und lebensfreundlich wirken.
Beim Einsatz der Neuen Medien im RU geht es weder um Methodenmonismus, noch soll der Computer zum Zentralmedium werden. Die Entscheidung über den Einsatz der Neuen Medien im RU bleibt an allgemein didaktische und fachdidaktische Kriterien gebunden, aus denen zwei hervorzuheben sind:
- Welcher Zusatznutzen oder Mehrwert wird durch die Neuen Medien ermöglicht?
- Welche Inhalte des Faches erschließen sich über die Neuen Medien in besonderer Weise?
Im Rahmen des Religionslehreunterrichts kann an mehreren Stellen ein inhaltlicher Bezug zur Medienkompetenz hergestellt werden: z.B.
fachspezifisches Recherchieren im Netz (z.B. Umgang mit Trauer: virtuelle Friedhöfe, Selbstdarstellung der Muslime im Internet o.Ä.):
- Virtueller Besuch von biblischen und kirchengeschichtlich bedeutsamen Stätten
- Präsentation von Referaten
- Dokumentation von Unterrichtsreihen in Form von Webseiten
- Erkunden lokaler Gegebenheiten mit geschichtlichem oder religiösem Bezug, z.B. Kirchen, Gedenkstätten
- Arbeit mit Lernsoftware (stoffliche Inhalte: Bibel/Kirchengeschichte/Grundwissen über Fremdreligionen)
- Performativer Umgang mit biblischen und poetischen Texten
- Spezifische Möglichkeiten von E-Mails zur Realisierung eines interkonfessionellen und/oder interreligiösen Dialogs
- Entschlüsselung und Einordnung religiöser Symbole in massenmedialer populärer Alltagskultur
- Analyse und Vergleich der religiösen Grundierung des WWW und ihm zugrunde liegenden Ideen mit unserer religiösen Orientierung
Exkursionen und Projekte
Projekttag der Religionslehre- und Philosophiekurse
Im Rahmen der Erarbeitung der Themengebiete des Kernlehrplans der Stufe Q1 sollen im Rahmen eines Projekttages (in Absprache mit den Fachgruppen Katholische Religionslehre und Philosophie) außerschulische Lernorte für die Vertiefung der Lerninhalte aufgesucht werden. Dafür können etwa Orte religiösen Lebens oder Ausstellungen zu entsprechenden Themen etc. geeignete Exkursionziele sein.
Die Schulkonferenz hat die Durchführung eines ganztägigen Exkursionstages genehmigt.
Beispiele aus den letzten Jahren:
- RELIGIO-Museum Telgte / Reformationsausstellung Kloster Dalheim
- Credo-Ausstellung Paderborn
- Romanische Kirchen in Köln und Besuch der Synagoge