In der Sekundarstufe I wird am Woeste-Gymnasium das Fach Wirtschaft-Politik (früher Politik/Wirtschaft) unterrichtet, in der Oberstufe das Fach Sozialwissenschaften. Ziel ist politische, ökonomische und gesellschaftliche Bildung im Sinne ökonomischer und politischer Mündigkeit. Gemäß den fachdidaktischen Prinzipien der Aktualität und Kontroversität wird der Unterricht an aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen angepasst.
Im Unterricht kommen sozialwissenschaftliche Methoden wie Simulationen, Fall- und Datenanalysen, Erhebungen und die Entwicklung von Handlungsszenarien zum Einsatz. Wünsche der Schülerinnen und Schüler nach Inhalten oder besonderer Schwerpunktbildung werden in angemessenem Ausmaß berücksichtigt. In Stufe 9 wird das Fach auch bilingual als „Political Economy“ unterrichtet.
Die Jugend hat in der Regel unrecht in dem, was sie behauptet; aber recht darin, dass sie es behauptet.
Georg Simmel (1858–1918), deutscher Soziologe
Kernlehrpläne
- Kernlehrplan Politik/Wirtschaft für die Sekundarstufe I
- Kernlehrplan Sozialwissenschaften für die Sekundarstufe II
Schulinterner Lehrplan
Grundsätze der fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit
Der Unterricht im Fach Wirtschaft-Politik / Sozialwissenschaften folgt den im Schulprogramm des FLWG beschlossenen Grundsätzen.
Zur Umsetzung der Ziele politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Bildung im Sinne ökonomischer und politischer Mündigkeit basiert der Unterricht sowohl auf induktiven als auch deduktiven Konzepten, welche die Schülerinnen und Schüler in handlungs- und produktionsorientierten Unterrichtsarrangements dazu befähigen, Problemstellungen aktiv zu bearbeiten.
Gemäß den fachdidaktischen Prinzipien der Aktualität und Kontroversität sind die Unterrichtsvorhaben als inhaltlicher und kompetenzorientierter Rahmen des Unterrichts zu vertehen, der an aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen exemplarisch angepasst wird und der Veränderung unterliegt.
Die Unterrichtsgestaltung ist grundsätzlich kompetenzorientiert angelegt und basiert in der Regel auf der Vernetzung von Inhaltsfeldern. Dabei sind die Lernprozesse sowohl an den Prinzipien Wissenschafts- als auch Adressatenorientierung ausgerichtet.
Im Unterricht kommen sozialwissenschaftliche Methoden zum Einsatz, z.B. Simulationen, Fall- und Datenanalysen, Erhebungen sowie Entwicklung von Handlungsszenarien.
Die Medienausstattung des FLWG nutzen wir, um auf der Grundlage unseres Medienkonzeptes die Schülerinnen und Schüler in der Nutzung digitaler und analoger Medien gemäß des Medienkompetenzrahmens NRW (MKR) zu fördern. Eine weitere, im Kernlehrplan verankerte Querschnittsaufgabe ist die Umsetzung der Rahmenvorgabe Verbraucherbildung, welche integraler Bestandteil der vorgestellten Unterrichtsvorhaben ist.
Klassen 5 bis 10
Stufe 5 (Wirtschaft-Politik, G9): Unterrichtsvorhaben 1 bis 8
UV 1 („Wirtschaft-Politik“: Kann das neue Fach unseren Alltag beeinflussen?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1)
- erläutern in elementarer Form ökonomische, politische und gesellschaftliche Strukturen (SK2)
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3)
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK2)
- arbeiten in elementarer Form Standpunkte aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten heraus (MK4)
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswert (MK5)
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6)
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien (UK1)
- ermitteln unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit (UK2)
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich (HK1)
- praktizieren in konkreten bzw. simulierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK3)
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If1: Wirtschaftliches Handeln in der marktwirtschaftlichen Ordnung
If2: Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
Inhaltliche Schwerpunkte
- Wirtschaftliches Handeln als Grundlage menschlicher Existenz: Bedürfnisse, Bedarf und Güter
- Leben in der Demokratie: Verknüpfung von Politik und Lebenswelt im Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen
Konkretisierung
- Kapitel 1.1 (Politik & Co.): Politik im Alltag und in der Schule
- Kapitel 1.2 (Politik & Co.): Wirtschaft im Alltag und in der Schule
Zeitbedarf
2-3 Unterrichtsstunden
UV 2 („Wirtschaft-Politik“: Wie werden wir eine gute Klassengemeinschaft?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1)
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3),
- anaöysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswelt (MK5).
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6),
- präsentieren adressatengerecht mithilfe selbsterstellter Medienprodukte fachbezogene Sachverhalte (MK7).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Persoenen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personenen oder Konfliktparteien (UK1)
- ermitteln unterschiedliche Positionenen sowie deren etwagige Interessensgebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachloch (HK1)
- praktizieren in konkreten bzw. simulierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK3)
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If1: Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie…
If4: Identität und Lebensgestaltung…
Inhaltliche Schwerpunkte
- Leben in der Demokratie: Verknüpfung von Politik und Lebenswelt im Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen
- Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen in Familie und Schule: Schulordnung, Schulgesetz, Jugendschutz
- Herausforderungen im Zusammenleben von Menschen auch mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Geschlechterrollen
- Identität und Rollen: Familie, Schule und Peergroup
Konkretisierung
- Kapitel 2.1 (Politik & Co): Regeln und Streit in der Klasse
- Kapitel 2.2 (Politik & Co): Vor- und Nachteile von Gruppen
Zeitbedarf
4-6 Unterrichtsstunden
UV 3 (Demokratie in der Schule: Können wir sie mitgestalten? )
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1)
- erläutern in elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK2)
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalten (MK2).
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6),
- präsentieren adressatengerecht mithilfe selbsterstellter Medienprodukte fachbezogene Sachverhalte (MK7).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- ermitteln unterschiedliche Positionenen sowie deren etwagige Interessensgebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3).
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beutrielen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevaten Handelns (UK5),
- begründen in Ansätzen den Stellenwert verschiedener Medien für ökonomische, politische und gesellschaftliche Entscheidungen und Prozesse (UK6).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachloch (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2),
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If2: Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
If5: Medien und Informationen in der digitalen Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Leben in der Demokratie: Verknüpfung von Politik und Lebenswelt im Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen
- Formen demokratischer Beteiligung in Schule und Stadt/ Gemeinde unter Berücksichtigung von Institutionen, Akteuren und Prozessen
- Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen in Familie und Schule: Schulordnung, Schulgesetz, Jugendschutzgesetz
- Einfluss von Medien auf verschiedene Bereiche der Lebenswelt: Kommunikation, Meinungsbildung, Identitätsbildung
- Nutzung digitaler und analoger Medien als Informations- und Kommunikationsmittel
- Rechtliche Grundlagen für die Mediennutzung in Schule und privatem Umfeld
Konkretisierung
- Kapitel 3.1 (Politik & Co): Das Schulleben regeln
- Kapitel 3.2 (Politik & Co): (In den Gremien der Schule mitwirken
Zeitbedarf
12-14 Unterrichtsstunden
UV 4 (Jugendliche als Verbraucher in der Marktwirtschaft: selbstbestimmt oder fremdgesteuert?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1),
- erläutern in elementarer Form ökonomische, politische und gesellschaftliche Strukturen (SK2),
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- benennen grundlegende Aspekte des Handelns als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK4),
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK2),
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3),
- arbeiten in elementarer Form Standpunkte aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten heraus (MK4),
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswert (MK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- ermitteln unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3),
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beurteilen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevanten Verhaltens (UK5),
- begründen in Ansätzen den Stellenwert verschiedener Medien für ökonomische, politische und gesellschaftliche Entscheidungen und Prozesse (UK6),
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogenen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2)
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If1: Wirtschaftliches Handeln in der marktwirtschaftlichen Ordnung
Inhaltliche Schwerpunkte
- Wirtschaftliches Handeln als Grundlage menschlicher Existenz: Bedürfnisse, Bedarf und Güter
- Funktionen des Geldes und Taschengeldverwendung
- Rechte und Pflichten minderjähriger Verbraucherinnen und Verbraucher
- Verkaufsstrategien in der Konsumgesellschaft
Konkretisierung
- Kapitel 4.1 (Politik & Co.): Warum wir wirtschaften
- Kapitel 4.2 (Politik & Co.): Mit Geld umgehen
- Kapitel 4.3 (Politik & Co.): Rechte und Pflichten von minderjährigen Verbraucherinnen und Verbrauchern
- Kapitel 4.4 (Politik & Co.): Selbstbestimmte und fremdgesteuerte Kaufentscheidungen
Zeitbedarf
18-20 Unterrichtsstunden
UV 5 (Wandel der Lebensformen in Deutschland. Ist die Familie noch wichtig?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1),
- erläutern in elementarer Form ökonomische, politische und gesellschaftliche Strukturen (SK2),
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK2),
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3),
- arbeiten in elementarer Form Standpunkte aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten heraus (MK4),
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswert (MK5),
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6),
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien (UK1),
- ermitteln unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3),
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beurteilen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevanten Verhaltens (UK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogenen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2)
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If4: Identität und Lebensgestaltung
Inhaltliche Schwerpunkte
- Identität und Rollen: Familie, Schule und Peergroup
- Wandel von Lebensformen und -situationen: familiäre und nicht-familiäre Strukturen
- Herausforderungen im Zusammenleben von Menschen auch mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Geschlechterrollen
Konkretisierung
- Kapitel 5.1 (Politik & Co): Familien gestern, heute und morgen
- Kapitel 5.2 (Politik & Co): Rollen und Aufgaben in der Familie
Zeitbedarf
8-12 Unterrichtsstunden
UV 6 (Politik in der Gemeinde: Können Kinder und Jugendliche mitentscheiden?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1)
- erläutern in elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK2)
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- benennen grundlegende Aspekte des Handelns als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK4)
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3)
- arbeiten in elementarer Form Standpunkte aus kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten heraus (MK4)
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswelt (MK5)
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6),
- präsentieren adressatengerecht mithilfe selbsterstellter Medienprodukte fachbezogene Sachverhalte (MK7).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Persoenen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen und konfliktparteien (UK1),
- ermitteln unterschiedliche Positionenen sowie deren etwagige Interessensgebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3).
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beutrielen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevaten Handelns (UK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachloch (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2),
- praktizieren in konkreten bzw. simulatierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK3),
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If2: Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
Inhaltliche Schwerpunkte
- Leben in der Demokratie: Verknüpfung von Politik und Lebenswelt im Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen
- Formen demokratischer Beteiligung in Schule und Stadt/ Gemeinde unter Berücksichtigung von Institutionen, Akteuren und Prozessen
- Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen in Familie und Schule: Schulordnung, Schulgesetz, Jugendschutzgesetz
Konkretisierung
- Kapitel 6.1 (Politik & Co): Aufgaben und Entscheidungen in der Gemeinde
- Kapitel 6.2 (Politik & Co): Mitwirkungsmöglichkeiten in der Gemeinde
Zeitbedarf
14-16 Unterrichtsstunden
UV 7 (Medien und Information: Bestimmt das Smartphone unseren (Medien-)Alltag?)
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1),
- erläutern in elementarer Form ökonomische, politische und gesellschaftliche Strukturen (SK2),
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- benennen grundlegende Aspekte des Handelns als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK4),
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK2),
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3),
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswert (MK5),
- stellen Sachverhalte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe dar (MK6)
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien (UK1)
- ermitteln unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3),
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beurteilen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevanten Verhaltens (UK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogenen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2)
- praktizieren in konkreten bzw. simulierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK3)
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If1: Medien und Information in der digitalisierten Welt
Inhaltliche Schwerpunkte
- Einfluss von Medien auf verschiedene Bereiche der Lebenswelt: Komunikation, Meinungsbildung, Identitätsbildung
- Nutzung digitaler und analoger Medien als Informations- und Kommunikationsmittel
- Rechtliche Grundlagen für die Mediennutzung in Schule und privatem Umfeld
Konkretisierung
- Kapitel 7.1 (Politik & Co.): Medien und Informationen im digitalen Zeitalter
- Kapitel 7.2 (Politik & Co): Die Entwicklung des Kommunikationsverhaltens
Zeitbedarf
10-12 Unterrichtsstunden
UV 8 : Nachhaltigkeit: Wir haben nur eien Erde – (wie) können wir sie schützen?
Sachkompetenz Lehrplan S. 17
Methodenkompetenz Lehrplan S. 17f.
Urteilskompetenz Lehrplan S. 18
Handlungskompetenz Lehrplan S. 18f.
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben grundlegende fachbezogene ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe eines elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK1)
- erläutern in elementaren Ordnungs- und Deutungswissens (SK2)
- beschreiben grundlegende ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse, Probleme und Konflikte (SK3),
- benennen grundlegende Aspekte des Handelns als Verbraucherinnen und Verbraucher (SK4)
- beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (SK5).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwendung digitaler Medien, durch (MK1),
- erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken ökonomische, politische und gesellschaftliche Sachverhalte (MK2).
- identifizieren unterschiedliche Standpunkte im eigenen Erfahrungsbereich (MK3)
- analysieren unter ökonomischen, politischen und sozialen Aspekten Fallbeispiele aus ihrer Lebenswelt (MK5)
- präsentieren adressatengerecht mithilfe selbsterstellter Medienprodukte fachbezogene Sachverhalte (MK7).
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- beschreiben unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Persoenen und Gruppen sowie erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen und konfliktparteien (UK1),
- ermitteln unterschiedliche Positionenen sowie deren etwagige Interessensgebundenheit (UK2),
- begründen ein Spontanurteil (UK3).
- erschließen an Fällen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils (UK4),
- beutrielen verschiedene Optionen ökonomischen, politischen und konsumrelevaten Handelns (UK5),
- …
Die Schülerinnen und Schüler…
- treffen eigene ökonomische, politische und soziale Entscheidungen und vertreten diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachloch (HK1)
- setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (HK2),
- praktizieren in konkreten bzw. simulatierten Konfliktsituationen Formen der Konfliktmediation und entscheiden sich im Fachzusammenhang begründet für oder gegen Handlungsalternativen (HK3),
- vertreten eigene Positionen unter Anerkennung fremder Interessen im Rahmen demokratischer Regelungen (HK4)
- …
Inhaltsfelder (If)
If3: Nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
Inhaltliche Schwerpunkte
If3: Ökologosche Herausforderungen und Chancen nachhaltigen Handelns: Ressourcenschonung, Energieeinsparung und alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen
Substainable Development Goals (SDGs): Keine Armut, hochwertige Bildung
Zeitbedarf
8-10 Unterrichtsstunden
Konkretisierung
Kapitel 8.1 (Nachhaltigkeit im Alltag und in der Schule)
8.2 (Nachhaltigkeit in Unternehmen und im Staat)
8.3 (Nachhaltigkeit für Kinder in aller Welt)
In: Politik &Co.
Die folgenden Pläne stammen aus dem bisherigen Lehrplan für Politik/Wirtschaft:
Stufe 5 (bisheriger Lehrplan)
Bezug: Kernlehrplan für das Gymnasium, Sek. I (G8) in NRW Politik/Wirtschaft
In Anlehnung an die Inhalts- und Problemfelder der Rahmenvereinbarung „Politische Bildung“, der Rahmenvereinbarung „Ökonomische Bildung“ und den in den Richtlinien angegebenen obligatorischen Inhaltsfeldern sowie den Themen und Inhalten des für NRW genehmigten und am Woeste-Gymnasium eingeführten Lehrwerks „Politik / Wirtschaft“ (Verlag Schöningh) hat die Fachkonferenz Sozialwissenschaften folgende inhaltlichen Schwerpunkte beschlossen.
Wünsche der Schüler nach Inhalten oder besonderer Schwerpunktbildung sollen im Sinne der Schülerorientierung und aus Motivationsgründen in angemessenem Ausmaße berücksichtigt werden.
Inhaltsfeld
lt. Kernlehrplan
Konkretisierte Inhaltsfelder / Themenbereiche
1
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
- Die „neue“ Schule: Umgang mit Konflikten; Mitbestimmung in der Schule; Klasse als Gruppe (in Absprache mit dem Klassenlehrer)
- Politik in der Gemeinde – Kinder beteiligen sich: Kommunalpolitische Entscheidungen und Institutionen; Aufgaben und Finanzierungsprobleme der Gemeinden; Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern
- Familie: Rechte und Pflichten von Kindern; Bedeutung, Veränderung der Familie (s. auch Inhaltsfeld 5)
2
Grundlagen des Wirtschaftens
- Was ist Wirtschaft ? Grundbegriffe des Wirtschaftens (Bedürfnisse, Werbung, Kaufverhalten)
- Die Bedeutung des Geldes: Der rationale Umgang mit Geld am Beispiel des „Haushaltens“ (Taschengeldeinteilung, Familienbudget); die Funktionen des Geldes
3
Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
- Umweltschutz geht alle an: Umweltgefährdungen; Abfall, das Prinzip der Nachhaltigkeit
- Wasser und Wasserschutz
4
Chancen und Probleme der Industrialisierung und Globalisierung
- Das Leben in verschiedenen „Welten“: Die Lebenssituation von Kindern in der „Dritten Welt“ im Vergleich zur Lebenswelt der Schüler; Armut in der „Dritten Welt“
- Möglichkeiten der wirtschaftlichen und politischen Hilfe (vgl. hier auch mögliche Fächerverbindung zu Religion)
5
Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
- Angst, Mobbing und Gewalt in der Schule
- Lebensformen/Familienformen heute (vgl. Inhaltsfeld 1)
6
Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
- Kinder und Fernsehen: Fernsehnutzung, bewusste Programmwahl, ökonomische Aspekte (Quote, Werbung…)
- Die neuen Medien in Kinderhand: Computerspiele, Internet, Netzwerke, Handy
Kompetenzerwartungen in den Jahrgangsstufen 5 und 6
Sachkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben Möglichkeiten der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders und der Demokratie (Institutionen, Akteure und Prozesse),
- erläutern die Rolle des Geldes als Tauschmittel,
- beschreiben die menschlichen Grundbedürfnisse und Güterarten,
- benennen ihre Rechte und mögliche Risiken als Verbraucherinnen und Verbraucher,
- stellen Beispiele für die Bedeutung von Umweltschutz im Alltag dar,
- beschreiben kriterienorientiert die Lebensformen und Lebenssituationen bzw. Problemlagen von unterschiedlichen Sozialgruppen (z.B. Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Migranten, alten Menschen, behinderten Menschen oder Familien),
- erläutern die Bedeutung und den Stellenwert von Menschen/Minderheiten-rechten anhand konkreter Beispiele.
Methodenkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- beschreiben eingeführte Fachbegriffe aller Kompetenzbereiche und wenden diese kontextbezogen an,
- arbeiten produktiv in Gruppen, nehmen Gruppenprozesse wahr und gestalten diese aktiv mit,
- planen ein kleines, deutlich umgrenztes Interview/eine Befragung auch mithilfe der neuen Medien -führen dieses durch und werten es aus,
- erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen mithilfe verschiedener alter und neuer Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte,
- tellen ausgewählte Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe verschiedener Präsentationsformen dar.
Urteilskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- nehmen unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit wahr, erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diesbezügliche Strukturmerkmale in elementaren Formen,
- vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,
- formulieren ein Spontanurteil und finden dafür eine angemessene und stimmige Begründung,
- verdeutlichen an Fällen bzw. Beispielen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils.
Handlungskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- treffen exemplarisch eigene (politische, ökonomische) Entscheidungen und begründen diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich,
- erstellen exemplarisch in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (z.B. Leserbrief, Plakat, Fleyer, Computergestützte Präsentation) zu konkreten, anschaulich aufbereiteten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese argumentativ ein,
- gehen mit kulturellen Differenzen im schulischen Umfeld angemessen um, d.h. sie suchen in konkreten Konfliktsituationen nach Verständigung und praktizieren Formen der Konfliktmediation,
- nehmen eigene und fremde Interessen wahr, respektieren diese, setzen beide in Bezug zueinander und wenden Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen und Positionen im Rahmen demokratischer Regelungen innerhalb der Schule und des persönlichen Umfeldes bei konkreten Anlässen an.
Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW. Politik/ Wirtschaft, Frechen: Ritterbach, 2007, S. 23 – 33.
Stufe 7 (bisheriger Lehrplan)
Bezug: Kernlehrplan für das Gymnasium, Sek. I (G8) in NRW Politik/Wirtschaft
In Anlehnung an die Inhalts- und Problemfelder der Rahmenvereinbarung „Politische Bildung“, der Rahmenvereinbarung „Ökonomische Bildung“ und den in den Richtlinien angegebenen obligatorischen Inhaltsfeldern sowie den Themen und Inhalten des für NRW genehmigten und am Woeste-Gymnasium eingeführten Lehrwerks „Politik / Wirtschaft“ (Verlag Schöningh) hat die Fachkonferenz Sozialwissenschaften folgende inhaltlichen Schwerpunkte beschlossen.
Unterrichtsreihen werden nach Inhaltsfeldern gestaltet, weiterhin unter Berücksichtigung der Schülerorientiertheit bei der inhaltlichen Schwerpunktsetzung.
Inhaltsfeld
lt. Kernlehrplan
Konkretisierte Inhaltsfelder / Themenbereiche • Sachkompetenzbezug
7
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
siehe auch Stufe 8
Themenbereiche
- Der Demokratiebegriff
- Das Funktionieren unserer Demokratie: Wahlen, Parteien, Verfassungsorgane
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- ###
8
Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
siehe auch Stufe 9
Themenbereiche
- Märkte und Preise im Wirtschaftsprozess: Konsumenten und Produzenten in Modell und Realität einer Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage); die Auswirkungen der Werbung auf das Konsumverhalten
- Kaufentscheidungen: die Rolle und Rechte des Verbrauchers
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- ###
9
Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
siehe Stufe 9
10
Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
siehe auch Stufe 8
Themenbereiche
- Umweltgerechtes Handeln: Klimaveränderung, Prinzip der Nachhaltigkeit, umweltgerechter Konsum, Energiepolitik
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- ###
11
Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
siehe Stufe 9
12
Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
siehe auch Stufe 8
Themenbereiche
- Möglichkeiten politischen Engagements Jugendlicher (im Anschluss an mehrere Unterrichtsvorhaben)
- Gefahren des Drogenkonsums: Alltagsdroge Alkohol, Rauchen, Suchtverhalten und Suchtprophylaxe, individuelle und gruppendynamische Ursachen für Drogenkonsum
- Integrationsproblematik in Deutschland: Fremdenfeindlichkeit, Deutschland als Einwanderungsland, Problemfelder der Integration und Möglichkeiten ihrer Überwindung
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- ###
13
Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
Themenbereiche
- Medien als Quellen der Informiertheit: Arten, Entstehung von Nachrichten, Möglichkeiten der Meinungsbeeinflussung
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- ###
14
Internationale Politik
im Zeitalter der Globalisierung
Politische Schwerpunktsetzung: siehe Stufe 8
Ökonomische Schwerpunktsetzung: siehe Stufe 9
Kompetenzerwartungen in den Jahrgangsstufen 7 bis 9
Sachkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie – insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,
- erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,
- erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit,
- erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,
- analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,
- erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,
- unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung,
- analysieren die Bedeutung und di eHerausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch,
- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,
- legen Wege sowie Chancen undRisiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar,
- beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik,Wirtschaft und Gesellschaft,
- erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,
- erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Methodenkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,
- nutzen verschiedene – auch neue – Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,
- präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert – ggf. auch im öffentlichen Rahmen,
- nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken auch unter Zuhilfenahme neuer Medien sinnvoll,
- wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,
- handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Contra-Debatte,
- führen grundlegende Operationen der Modellbildung – z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs – durch,
- planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden.
Urteilskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,
- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,
- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,
- entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,
- reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,
- reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinterliegende Interessen,
- prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,
- unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).
Handlungskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-)öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,
- erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese ggf. probeweise ab (Perspektivwechsel),
- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,
- gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,
- stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,
- sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,
- besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,
- setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- undLebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein,
- werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.
Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW. Politik/ Wirtschaft, Frechen: Ritterbach, 2007, S. 23 – 33.
Stufe 8 (bisheriger Lehrplan)
Bezug: Kernlehrplan für das Gymnasium, Sek. I (G8) in NRW Politik/Wirtschaft
In Anlehnung an die Inhalts- und Problemfelder der Rahmenvereinbarung „Politische Bildung“, der Rahmenvereinbarung „Ökonomische Bildung“ und den in den Richtlinien angegebenen obligatorischen Inhaltsfeldern sowie den Themen und Inhalten des für NRW genehmigten und am Woeste-Gymnasium eingeführten Lehrwerks „Politik / Wirtschaft“ (Verlag Schöningh) hat die Fachkonferenz Sozialwissenschaften folgende inhaltlichen Schwerpunkte beschlossen.
Unterrichtsreihen werden nach Inhaltsfeldern gestaltet, weiterhin unter Berücksichtigung der Schülerorientiertheit bei der inhaltlichen Schwerpunktsetzung.
Im Rahmen der Berufsorientierung werden zudem die für Stufe 8 obligatorischen kAoA-Bausteine („kein Abschluss ohne Anschluss“) betreut.
Inhaltsfeld
lt. Kernlehrplan
Konkretisierte Inhaltsfelder / Themenbereiche • Sachkompetenzbezug
7
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
siehe auch Stufe 7
Themenbereiche
- Politische Beteiligung: Politische Wahlen und weitere Möglichkeiten politischer Beteiligung in der Bundesrepublik: Wahlrecht und Wahlsystem; Willensbildung und Funktionen der Parteien gem. Art 21 GG; politische Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger während der Legislaturperiode; Arbeit der Staatsorgane Bundestag, Bundesregierung („spiralcurriculares“ Wiederaufgreifen der Kenntnisse zum politischen System aus der Klasse 7)
- Politischer Extremismus: Ursachen, Erscheinungsformen, Abwehrmöglichkeiten
- Entwicklung und Schutz der Menschenrechte
Sachkompetenzbezug
Die Schülerinnen und Schüler …
- legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie – insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,
- erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,
- erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit.
8
Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
siehe Stufe 7
siehe Stufe 9
9
Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
siehe Stufe 9
10
Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
siehe auch Stufe 7
Themenbereiche
- Ökologischer Fußabdruck
- Nachhaltiges Handeln
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- analysieren die Bedeutung und die Herausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch.
11
Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
siehe Stufe 9
12
Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
siehe auch Stufe 7
Themenbereiche
- Jugendliche und Ihre Zukunft in Familie und Beruf: Berufsorientierung, Interessenerkundung, Stärken herausfinden, Entscheidungswege vorbereiten
- Betreuung der für die Klasse 8 obligatorischen kAoA-Bausteine („kein Abschluss ohne Anschluss“); v.a. Potentialanalyse, Berufsfelderkundung und Portfolio-Arbeit
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt.
13
Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
siehe Stufe 7
14
Internationale Politik
im Zeitalter der Globalisierung
–
hier: Politische
Schwerpunktsetzung
siehe auch Stufe 9
Themenbereiche
- Stand der Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses: Funktionieren der EU
- Friedenssicherung in der Welt: Rolle von UNO und Bundeswehr
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,
- erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Kompetenzerwartungen in den Jahrgangsstufen 7 bis 9
Sachkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie – insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,
- erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,
- erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit,
- erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,
- analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,
- erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,
- unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung,
- analysieren die Bedeutung und di eHerausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch,
- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,
- legen Wege sowie Chancen undRisiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar,
- beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik,Wirtschaft und Gesellschaft,
- erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,
- erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Methodenkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,
- nutzen verschiedene – auch neue – Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,
- präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert – ggf. auch im öffentlichen Rahmen,
- nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken auch unter Zuhilfenahme neuer Medien sinnvoll,
- wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,
- handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Contra-Debatte,
- führen grundlegende Operationen der Modellbildung – z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs – durch,
- planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden.
Urteilskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,
- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,
- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,
- entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,
- reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,
- reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinterliegende Interessen,
- prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,
- unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).
Handlungskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-)öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,
- erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese ggf. probeweise ab (Perspektivwechsel),
- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,
- gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,
- stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,
- sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,
- besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,
- setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- undLebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein,
- werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.
Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW. Politik/ Wirtschaft, Frechen: Ritterbach, 2007, S. 23 – 33.
Stufe 9: Political Economy (bilingual, bisheriger Lehrplan)
Bezug
- Kernlehrplan für das Gymnasium, Sek. I (G8) in NRW Politik/Wirtschaft
- Kernlehrplan für das Gymnasium, Sek. I (G8) in NRW Erdkunde
In Anlehnung an die Inhalts- und Problemfelder der Rahmenvereinbarung „Politische Bildung“, der Rahmenvereinbarung „Ökonomische Bildung“ und den in den Richtlinien angegebenen obligatorischen Inhaltsfeldern für Stufe 7 bis 9 hat die Fachkonferenz Sozialwissenschaften für das Fach Political Economy die im folgenden erläuterten inhaltlichen Schwerpunkte beschlossen. Insbesondere sei hierbei auch auf die Vorbemerkungen zu den Richtlinien verwiesen.
Aus den für die Stufen 7 bis 9 im Fach Politik / Wirtschaft vorgesehenen Inhaltsfeldern werden in Stufe 9 im Fach „Political Economy“ die folgenden Inhaltsfelder berücksichtigt:
- Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
- Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
- Internationale Politik im Zeitalter der Globalisierung (ökonomische Schwerpunktsetzung)
- Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
Aus den für die Stufen 7 bis 9 im Fach Erdkunde vorgesehenen Inhaltsfeldern werden in Stufe 9 im Fach „Political Economy“ die folgenden Inhaltsfelder berücksichtigt:
- Globalisierung (Definition, Globalsierung der Produktion, Global Cities, Chancen und Risiken)
- Klimawandel als Globale Herausforderung
Um die Schüler optimal auf Oberstufe, Beruf und Studium vorzubereiten, wird das Fach „Political Economy“ bilingual (deutsch/englisch) unterrichtet. Das bedeutet, dass die vorwiegende Unterrichtssprache Englisch ist. Die Schüler üben so vertiefend den Gebrauch der englischen Sprache im Kontext komplexer Sachtexte. Die Leistungsbewertung erfolgt dabei wie im deutschsprachigen Politikunterricht ohne Bewertung der Englischkenntnisse, so dass die Schüler ihre Kenntnisse der Sprache in einem angstfreien Raum vertiefen können.
Zudem kommt dem Fach eine besondere Bedeutung im Rahmen der Medienkunde zu, da es mit Unterstützung der schuleigenen iPads unterrichtet wird und so auf den Gebrauch digitaler Medien auch in der Oberstufe vorbereitet.
Inhaltsfeld
lt. Kernlehrplan
Konkretisierte Inhaltsfelder / Themenbereiche • Sachkompetenzbezug
Pk 8
Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
siehe auch Stufe 7
Themenbereiche
- Grundzüge unserer Wirtschaftsordnung: die soziale Marktwirtschaft / die Funktionen des Staates in einer marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaft
- Formen und Funktionen von Unternehmen: Bild des Unternehmers/Managers; private vs. öffentliche Unternehmen; Unternehmensgründungen; Rechtsformen und innerbetriebliche Arbeitsbereiche; Fragen der Mitbestimmung
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,
- unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung.
Pk 9
Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
Themenbereiche
- Wirtschaft und Arbeitswelt im Wandel; Konsequenzen für die Berufsorientierung
- Jugendliche und Ihre Zukunft in Familie und Beruf: Berufsorientierung, Interessenerkundung, Stärken herausfinden, Entscheidungswege vorbereiten, Berufserkundung, Berufswahlvorbereitung
- Betreuung der für die Klasse 9 obligatorischen kAoA-Bausteine („kein Abschluss ohne Anschluss); v.a. Portfolio-Arbeit und Berufswahlberatung
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,
- legen Wege sowie Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar.
Pk 11
Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
Themenbereiche
- Soziale Ungleichheit: Armutsrisiken und Streit um die soziale Gerechtigkeit
- Aufbau des Sozialstaats
- Probleme der Sozialpolitik im Zeichen des demografischen Wandels
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,
- analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch.
Pk 14
Internationale Politik
im Zeitalter der Globalisierung
–
hier: Ökonomische
Schwerpunktsetzung
siehe auch Stufe 8
Themenbereiche
- Ursachen, Merkmale und Folgen der Globalisierung
- Spannungsfeld Ökologie / Ökonomie
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- analysieren die Bedeutung und die Herausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch.
Erdkunde
Globalisierung (Definition, Globalsierung der Produktion, Global Cities, Chancen und Risiken)
Themenbereiche
- Globalisierung der Wirtschaft (z.B. die Reise der Jeans)
- Globale Disparitäten
- Ökonomische Supermacht China
- Handel
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- stellen den durch demographische Prozesse, Migration und Globalisierung verursachten Wandel im städtischen und ländlichen Räumen dar
- erklären Strukturen und Funktionen von Städten unterschiedlicher Bedeutung in Industrie- und Entwicklungsländern als Ergebnis unterschiedlicher Einflüsse und (Nutzungs-)Interessen
- nutzen ihre Kenntnisse über den Bedeutungswandel der Standortfaktoren in den drei Wirtschaftssektoren zur Erklärung des Strukturwandels und der zunehmenden Verflechtung von Wirtschaftsregionen und damit verbundener Abhängigkeiten
Erdkunde
Klimawandel als globale Herausforderung
Themenbereiche
- Der ökologische Fußabdruck
- Nachhaltige Produktion
- Essionshandel
Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler …
- stellen einen Zusammenhang zwischen den naturgeographischen Bedingungen, unterschiedlichen Produktionsfaktoren und deren Wirtschaftspolitik her und zeigen damit verbundene Konsequenzen für die (landwirtschaftliche) Produktion auf.
Kompetenzerwartungen in den Jahrgangsstufen 7 bis 9
Sachkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie – insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,
- erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,
- erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit,
- erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,
- analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,
- erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,
- unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung,
- analysieren die Bedeutung und di eHerausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch,
- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,
- legen Wege sowie Chancen undRisiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar,
- beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik,Wirtschaft und Gesellschaft,
- erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,
- erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Methodenkompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,
- nutzen verschiedene – auch neue – Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,
- präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert – ggf. auch im öffentlichen Rahmen,
- nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken auch unter Zuhilfenahme neuer Medien sinnvoll,
- wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,
- handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Contra-Debatte,
- führen grundlegende Operationen der Modellbildung – z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs – durch,
- planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden.
Urteilskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,
- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,
- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,
- entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,
- reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,
- reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinterliegende Interessen,
- prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,
- unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).
Handlungskompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler
- vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-)öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,
- erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese ggf. probeweise ab (Perspektivwechsel),
- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,
- gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,
- stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,
- sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,
- besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,
- setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- undLebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein,
- werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.
Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G8) in NRW. Politik/ Wirtschaft, Frechen: Ritterbach, 2007, S. 23 – 33.
Oberstufe
Der schulinterne Lehrplan für das Fach Sozialwissenschaften am Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium richtet sich nach den landesweit gültigen Richtlinien (neuer Kernlehrplan Sozialwissenschaften; gültig ab Jahrgang Abitur 2017). Die dort genannten obligatorischen Inhalts- und Methodenfelder und zu vermittelnden Kompetenzen sind Grundlage des Unterrichtens auch am Woeste-Gymnasium.
Leistungskurse sind im Fach Sozialwissenschaften bislang nicht eingerichtet.
Entscheidend für ein kontinuierliches Unterrichten ist die verbindliche Festlegung der Abfolge der Inhaltsfelder zu den Jahrgangsstufen. Zudem sind insbesondere die sich z.T. von Jahrgang zu Jahrgang ändernden Bedingungen für das Zentralabitur zu berücksichtigen. Die jeweils aktuell gültigen Bestimmungen zum Zentralabitur in NRW im Fach Sozialwissenschaften werden auf dieser Seite des Bildungsportals des Schulministeriums dargestellt.
Als Lehrbuch für die Einführungsphase ist am Woeste-Gymnasium der Band „Sowi NRW“ (Buchner Verlag) eingeführt.
Als Lehrbuch für die Qualifikationsphase ist am Woeste-Gymnasium der Band 2 der Reihe „Politik, Gesellschaft, Wirtschaft“ (F. J. Floren, Schöningh-Verlag) eingeführt.
I. Vorbemerkungen
In unregelmäßigen Abständen werden Lehrpläne, also das, was die Schüler lernen sollen und was letztlich Prüfungsstoff ist, revidiert, so dass sie dem Stand der didaktischen Diskussion und zum Teil dem hegemonialen gesellschaftlichen Diskurs oder „Zeitgeist“ entsprechen. Die dominanten Leitprinzipien heißen diesmal Output- und Kompetenzorientierung. Dabei benennt die Outputorientierung die Fokussierung auf das Ergebnis der Lernprozesse, wobei nach kybernetischer Systemvorstellung (Schule, Unterricht als „black box“ gesehen) ein output „natürlich“ nicht ohne input (die alte Stofforientierung) gedacht werden kann. Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden nun unter dem nicht ganz unumstrittenen Kompetenzbegriff zusammengefasst.
Für das Fach Sozialwissenschaften sind folgende Kompetenzbereiche vorgesehen:
- Handlungskompetenz
- Methodenkompetenz
- Sachkompetenz
- Urteilskompetenz
Handlungs- und Methodenkompetenzen (s. Kernlehrplan) beziehen sich auf alle Inhaltsfelder, Sach- und Urteilskompetenzen werden im detaillierten schulinternen Lehrplan den Inhaltsfeldern zugeordnet.
Die nachfolgenden Darstellungen des hausinternen Curriculums soll dem geneigten Leser einen Einblick in das unterrichtliche Geschehen am Woeste-Gymnasium erlauben.
Die detaillierten hausinternen Curricula können als PDF-Dateien über folgende Verknüpfungen eingesehen werden:
- Hausinternes Curriculum der Einführungsphase (Stufe EF)
- Hausinternes Curriculum der Qualifikationsphase (Stufen QI und QII)
Stufe
II. Übersicht über die Inhaltsfelder
EF
IF I: Marktwirtschaftliche Ordnung
- Vorhaben I: Wirtschaften – was ist das? Grundbegriffe der Ökonomie
- Vorhaben II: Welche Bedeutung hat unser Wirtschaftssystem? Soziale Marktwirtschaft
IF II: Politische Strukturen, Prozesse und Partitzipationsmöglichkeiten
- Vorhaben III: Wie kann man Politik (mit)gestalten? Demokratie und Grundgesetz
- Vorhaben IV: Wie funktioniert Politik? Funktion der Verfassungsorgane
IF III: Individuum und Gesellschaft
- Vorhaben V: Wer oder was prägt uns? Wie beeinflusst uns die Gesellschaft? Soziologische Grundfragen
Q I/I
IF IV: Wirtschaftspolitik
- Ziele in der Wirtschaftspolitik (Legitimation staatlichen Handelns, Zielgrößen der gesamtwirtschftlichen Entwicklung, magisches Vieleck)
- Konjunktur- und Wachstumsschwankungen (BIP, Ursachen der Schwankungen etc.)
- Konzepte, Bereiche und Instrumente der Wirtschaftspolitik in Deutschland
Q I/II
IF VI: Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung
- Begriff, Erscheinungsform und Auswirkungen sozialer Ungleichheit (z.B. Vermögens- und Einkommensverteilung, Armutsgefährdung)
- Sozialer Wandel (Bereiche, Merkmale und Tendenzen des Wandels der Sozial- und Wirtschaftsstruktur, Modelle und Theorien gesellschaftlicher Ungleichheit (z.B. Gesellschaftsmodelle))
- Sozialstaatliches Handeln (Sozialpolitik in Deutschland – Gestaltung, Finanzierung, Bewertungen)
Q II/I
IF VII: Globale Strukturen und Prozesse
- Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik (z.B. Beitrag der UN)
- Bedeutung der Menschenrechte und Demokratie
- Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Merkmale, Dimensionen und Auswirkungen der Globalisierung, Wirtschaftsstandort Deutschland)
IF V: Europäische Union
- Historische Entwicklung und Europäischer Binnenmarkt, Institutionen der EU und Regulationsmechanismen
- Europäische Integrationsmodelle, Herausforderungen für die Zukunft
Q II/II
Vertiefung unter neuen thematischen Aspekten (Aktualisierung, Neuperspektivierung, Verknüpfung der Thematiken der Inhaltsfelder u.a.)
Leistungsbewertung
Die Vereinbarungen der Fachkonferenz konkretisieren das Leistungskonzept der Schule.
Bewertungskriterien für die Sonstigen Leistungen
Bewertungskriterien für den Bereich „Sonstige Leistungen“ / mündliche Mitarbeit im sozialwissenschaftlichen Unterricht (Politik/Wirtschaft bzw. Sozialwissenschaften)
Die Bewertungsleitlinien für die sogenannten „mündlichen Noten“ orientieren sich grob an den von Wolfgang Mattes zusammengetragenen Kriterien (vgl. W. Mattes: Routiniert planen – effizient unterrichten. Paderborn 2006).
- Aktive, regelmäßige und konzentrierte Mitarbeit
- Aufmerksames Zuhören gegenüber Lehrer und Mitschülern
- Einhaltung der vereinbarten Regeln im Unterricht
- Pflichterfüllung (z.B. bei der Erledigung von Arbeitsaufträgen, Hausaufgaben, Heftführung, Portfolio etc.)
- Bemühen um qualitative Beiträge in angemessener Sprache
Die Zuordnung zu bestimmten Notenstufen erfolgt im Einzelnen wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt (Die Anforderungen sind aufsteigend zu sehen).
Notenstufe
Beurteilungskriterien
sehr gut
- Regelmäßige und rege eigeninitiative Mitarbeit
- Sachlich fundierte und methodisch angemessene Auseinandersetzung mit den Unterrichtsgegenständen
- Hohes Maß an Selbständigkeit: eigenständige Vergleiche, Entdecken von Problemen, kritischen Aspekten, Entwickeln von Problemlösungen u.a.
- Vorschläge zur Weiterarbeit im Arbeitsprozess machen
- Einen eigenen Standort kriterienorientiert überzeugend begründen und vermitteln
- Schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fähigkeiten und Urteilsfähigkeit, die in besonderem Maße den Anforderungen entsprechen
- In besonders hohem Maße gezeigtes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
gut
- Regelmäßige Mitarbeit
- Fragen, Aufgaben, Problemstellungen schnell und klar erfassen
- Zusammenhänge angemessen und präzise erklären
- Eigene Beiträge umfassend und anschaulich formulieren
- Selbständig Schlussfolgerungen ziehen / Urteile fundiert begründen
- Beiträge von Mitschülern berücksichtigen
- Bereitschaft/Fähigkeit zur Hilfestellung dokumentieren
- schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fähigkeiten und Urteilsfähigkeit, die voll den Anforderungen entsprechen
- In großem Maße gezeigtes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
befriedigend
- Häufigere Mitarbeit
- Fragen, Aufgaben, Problemstellungen erfassen
- Kenntnisse gezielt wiedergeben können und in den Unterricht einbringen
- Fragen stellen
- Eigene Ideen in den Unterricht einbringen
- Schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fährigkeiten und Urteilsfähigkeit, die im Allgemeinen den Anforderungen entsprechen
- Gezeigtes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
ausreichend
- Gelegentliche Mitarbeit
- Zuhören, dem Unterrichtsgeschen folgen
- Auf Ansprachen angemessen reagieren
- Fragen zu Verständnisschwierigkeiten stellen
- Unterrichtsgegenstände im Wesentlichen reproduzieren können
- Schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fähigkeiten und Urteilsfähigkeit, die zwar Mängel aufweisen, aber noch den Anforderungen entsprechen
- In Ansätzen gezeigtes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
mangelhaft
- Keine selbstinitiierte Mitarbeit (Unkonzentriertheit/Abgelenktheit
- Auf Fragen selten angemessen antworten können
- Wesentliche Unterrichtsergebnisse (Gegenstände, Begriffe, methodisches Vorgehen, Diskussionspunkte, Zusammenfassungen) unzureichend oder gar nicht reproduzieren können
- Fachliche Zusammenhänge der Stunde/Reihe nicht darstellen können
- Schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fähigkeiten und Urteilsfähigkeit, die so starke Mängel enthalten, dass sie den Anforderungen nicht mehr entsprechen
- Wenig bis nicht gezeigtes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
ungenügend
- Keinerlei Mitarbeit (Verweigerung)
- Keine/unzureichende Beantwortung von Fragen
- Unterrichtsergebnisse nicht reproduzieren können
- Schriftliche Beiträge und Nachweise von Kenntnissen, Fähigkeiten und Urteilsfähigkeit, die in keiner Weise den Anforderungen entsprechen und sogar elementare Grundkenntnisse vermissen lassen
- Fehlendes Engagement und Leistungsvermögen in kooperativen Unterrichtsformen z.B. Gruppenarbeit
Standardsicherung
Für das Einhalten und Erfüllen der curricularen Vorgaben ist in erster Linie der Fachlehrer eigenverantwortlich. Durch kollegialen Austausch und Kooperation in der Fachgruppe wird die Umsetzung des schulinternen Curriculums kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt. Bei Bedarf werden Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.
Klausuren in der Sekundarstufe II
Alle Mitglieder der Fachkonferenz arbeiten zielorientiert und vertrauensvoll miteinander, um die Qualitätsstandards der in der gymnasialen Oberstufe gestellten Klausuren zu sichern. Sie orientieren sich dabei planend-reflektierend in zunehmender Progression an den Maßstäben der schriftlichen Prüfungen des Zentralabiturs.
Aufgaben des Fachvorsitzes
Der Fachvorsitz ist ein Wahlamt. Aktives und passives Wahlrecht haben die das Fach unterrichtenden Lehrer.
Der/die Fachvorsitzende (oder seine Stellvertretung) …
- lädt zur Fachkonferenz ein und leitet sie,
- leitet Dienstbesprechungen, das Fach betreffend,
- sammelt und bündelt Aspekte und Besprechungspunkte für Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen,
- initiiert den Umlauf von neuen Lehrbüchern innerhalb der Fachschaft,
- führt die Korrespondenz mit übergeordneten Stellen, das Fach betreffend,
- ist Ansprechpartner für die SL in Fachfragen, vertritt die Interessen des Faches/der Fachschaft gegenüber der SL; macht nach kollegialer Absprache Vorschläge für die Unterrichtsverteilung,
- leitet Informationen und Materialien an die Fachkollegen weiter,
- ist Ansprechpartner für die Schulbuchverlage,
- eruiert Fortbildungsbedarfe und sichtet entsprechende Angebote,
- initiiert und koordiniert Änderungen des Schulprogramms, das Fach betreffend,
- initiiert und fördert (in Kooperation mit dem Fachbereichskoordinator und der SL) Maßnahmen zur Herstellung der Vergleichbarkeit von Anforderungen und Korrekturverfahren bei Klassenarbeiten und Kausuren,
- verwaltet den Fachetat.
Hausaufgaben
Vereinbarungen zur Stellung von Hausaufgaben in der Sekundarstufe I
A – Erfahrungsaustausch zur Volumenbegrenzung
- Schulkonzept steht z.T. im Widerspruch zur Erlasslage NRW (keine Hausaufgaben für den Folgetag bei Nachmittagsunterricht); viele Kollegen halten sich an die Erlasslage.
- In der Klasse 5 wird zum Großteil auf Hausaufgben verzichtet.
- Eine Verlagerung von „ehemaligen Hausaufgaben“ in den Unterricht ist nicht ohne Qualitätsverlust machbar, ein Hausaufgabenkonzept unter den Bedingungen des Nachmittagsunterrichts erfordert Reduktionen der Stofffülle bzw. bei den verpflichtenden Lehrplänen.
- Unterricht in problematischen Stundenlagen (Nachmittagsstunden) bedingen oft einen langsameren Lernfortschritt.
B1 – Vereinbarungen zur Aufgabenstellung
Stufe
Vereinbarungen
5
- Ohne Hausaufgaben oder nur Wiederholung des zu lernenden Stoffes (z.B. für Überprüfungen)
7
- Wiederholung des zu lernenden Stoffes (z.B. für Überprüfungen)
- Überarbeitung des eigenen Heftes/Portfolios
9
- Wiederholung des zu lernenden Stoffes (z.B. für Überprüfungen)
- Überarbeitung des eigenen Heftes/Portfolios
- Gelegentlich schriftliche Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Buch, auch hinsichtlich der in der Oberstufe anstehenden Klausuren
Weitere inhaltliche Festlegungen entfallen, liegen in der pädagogischen Verantwortung des Fachlehrers („Pädagogischer Gestaltungsspielraum“ nach §29.3 Schulgesetz NRW)
B2 – Vereinbarungen zur Gestaltung des Unterrichtes (unter den Bedingungen von Nachmittagsunterricht)
- Lesen von Texten verstärkt in den Unterricht verlagern
- Bearbeitung von Aufgaben / schriftliche Beiträge ebenfalls stärker in den Unterricht verlagern (leider oft zu Lasten von Diskussionsformen)
C – Anmerkungen
- Die Fachkonferenz sieht die Notwendigkeit der Reduzierung der Stofffülle angesichts der neuen Gegebenheiten (G8 / Nachmittagsunterricht) und der Rückmeldung an/über entsprechende Gremien
Medienbildung
Beitrag zum Medienkompetenzrahmen NRW (G9)
Tabelle 1: Übergeordnete Kompetenzerwartungen
Stufe
Medienkompetenzen Ziele des Medienkompetenzrahmens, S. 15
Orte im Lehrbuch
Die Schülerinnen und Schüler…
Lehrbuch „Politik & Co 5/6“, Seite…
5
beschreiben in Grundzügen Funktionen und Wirkungen von Medien in der digitalisierten Welt (MKR 5.1)
- S. 176: Politik Aktiv: Ein Medientagebuch erstellen
- S. 181: Wann wird ein Ereignis zur Nachricht?
- S.183f.: Kap. 7.1.3 Nachricht im digitalen Zeitalter: „Fake News“ oder „Real News?“
- S. 186ff. Kap. 7.2.1 Kommunikation: „Früher war alles besser!“, oder schlechter?
führen eine eigene Erhebung, auch unter Verwenung digitaler Medien durch (MKR 1.2)
- S. 65: Methodenkarte: Eine Befragung durchführen
- S. 91: Methodenkarte: Eine Umfrage zum Taschengeld mit Grafstat durchführen
- Politik Aktiv: Ein Medientagebuch erstellen
erschließen mithilfe verschiedener digitaler und analoger Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken politische, ökonomische und gesellschaftliche Sachverhalte (MKR 2.1)
- S.39: Was wir können: Einen Leitfaden für eine gute Klassengemeinschaft erstellen
- S.74: Politik Aktiv: Eine Markenerkundung durchführen
- S.124: Politik Aktiv: Geschlechterrollen im Alltag untersuchen
- S.146: DIGITAL AKTIV: Städte/ Gemeinden mit einem „Biparcours“ erkunden
setzen analoge und digitale Medienprodukte zu konkreten, fachbezogenen Sachverhalten sowie Problemlagen argumentativ ein (MKR 3.1)
- S. 71: Was wir können: Ein Video über das Thema „Demokratie in der Schule drehen“
- S. 86: Einen Taschengeldplaner erstellen
- S. 168: Methdoenkarte: Wahlplakate analysieren
- S. 185: Methodenkarte: Nachrichten auf Seriosität prüfen
- S. 200: Digital Aktiv: Ein Influencer-Video über Nachhaltigkeit drehen
- S. 245: Methodenkarte: Ein Referat halten
Tabelle 2: Konkretisierte Kompetenzerwartungen
Stufe
Medienkompetenzen Ziele des Medienkompetenzrahmens, S. 15
Orte im Lehrbuch
Die Schülerinnen und Schüler…
Lehrbuch „Politik & Co 5/6“, Seite…
5
vergleichen verschiedene, auch digitale Verkaufsstrategien (MKR 2.2)
- S. 106: Werbestrategien und Werbesprache
- S. 107: Geld gespart oder Geld verschwendet
- S. 108: Darauf fallen fast alle herein
- S. 112: Wenn dir die Werbung immer folgt: Personalisierte Werbung im Internet
- S. 113: Spart Primark sich die Werbung?
- S. 113: Video über Werbung durch YouTuber
Nutzung digitaler und analoger Medien als Informations- und Kommunikationsmittel (MKR 2.1, 3.1)
- S. 113: Persönliche Informationen über Freund in sozialen Netzwerken
- S. 176: Methodenkarte: Ein Medientagebuch erstellen
- S. 177: Zeitung oder Frühstücksgespräche?
- S. 187: Vor- und Nachteile der ständigen Erreichbarkeit
- S. 187: Lisas Leben auf WhatsApp
- S. 189: Der Klassenchat als digitales Werkzeug für Information und Kommunikation
Rechtliche Grundlagen für die Mediennutzng in Schule und privatem Umfeld (MKR 1.4, 4.4)
- S. 52: Rechtsgrundlagen – auch für Smartphonenutzung
- S. 53: Video: Datenschutz (Erklärfilm)
- S. 191f.: Bedeutung und rechtliche Folgen von Cybermobbing
beschreiben Möglichkeiten der Informationsgewinnung sowie Wirkungen digitaler und analoger Medien (MKR 5.1)
- S. 176: Methodenkarte: Ein Medientagebuch erstellen
- S. 183: Nachrichten und Posts aus dem Internet: nicht immer vertrauenswürdig?
- S. 186: Kommunizieren 12-jährige Mädchen heute anders als früher?
- S. 187: Vor- und Nachteile der ständigen Erreichbarkeit
- S. 187: Video: Social Media (Erklärfilm)
stellen den Einfluss sozialer Netzwerke im Alltag dar (MKR 5.3)
- S. 186: Kommunizieren 12-jährige Mädchen heute anders als früher?
- S. 187: Vor- und Nachteile der ständigen Erreichbarkeit
- S. 187: Video: Social Media (Erklärfilm)
- S. 187: Lisas Leben auf WhatsApp
setzen sich kritisch mit Medienangeboten und dem eigenen Medienverhalten auseinander (MKR 5.4)
- S. 176: Methodenkarte: Ein Medientagebuch erstellen
- S. 187: Vor- und Nachteile der ständigen Erreichbarkeit
- S. 187: Video: Social Media (Erklärfilm)
- S. 187: Lisas Leben auf WhatsApp
- Kapitel 7.2.3: Cybermobbing – das bisschen „Ärgern im Netz“ hat doch keine Konsequenzen! Oder etwa doch?
- Kapitel 7.2.4: Smartphones als Freizeitgestalter am Beispiel von Online-Spielen: Free to P(l)ay?
ermitteln in Ansätzen den Stellenwert der Interessengebundenheit von medial vermittelten Inhalten (MKR 5.2, 2.3)
- S. 183 Nachrichten und Posts aus dem Internet: nicht immer vertrauenswürdig?
- S. 112: Wenn dir die Werbung immer folgt: Personalisierte Werbung im Internet
- S. 113: Spart Primark sich die Werbung?
- S. 113: Video über Werbung durch YouTuber
Medienkunde
Im Rahmen des Politik-Unterrichtes der Sekundarstufe I wird an mehreren Stellen ein inhaltlicher Beitrag zum Aufbau von Medienkompetenz geleistet:
Klasse 5
- Umgang mit Fernsehen, Werbebotschaften, Karikaturen
- Medienkonsum als Freizeitgestaltung (Bedeutung der Computerspiele)
- Internetnutzung: Chancen und Gefahren; Chatten, Recherche, soziale Netzwerke
Klasse 7
- Aufgaben der Medien in der Demokratie
- Fortsetzung: Risiken des Internet 2.0
Klasse 9: Medien als Informationsquellen bei der Berufsorientierung (Interessen/Fähigkeiten/Berufseignung)
Informationstechnische Grundbildung
Die Konferenz ist sich einig, dass die Anwendung der im ITG-Unterricht gewonnenen Techniken auch im Sachfachunterricht ihren Platz hat. Insbesondere werden vorgeschlagen:
- Übungen zur grafischen Gestaltung von statistischen Daten (Kl.9)
- Praktische Nutzung von Powerpoint, Layout-Formen innerhalb von HA
- Erstellung von Tabellen / Synopsen
- Texte in Tabellen einfügen
Die jeweilige Anbindung an bestimmte Themen soll im Ermessen des Fachlehrers liegen.
(Fachkonferenz vom 17.01.2011)
Mehr zum Medienkonzept der Schule unter Medienbildung; zur ökonomischen Bildung siehe Ökonomie.