Sport

Sport am Woeste-Gymnasium: Unterrichtsvorhaben von Klasse 5 bis 9 und in der Einführungsphase, Kursprofile der Qualifikationsphase, Leistungskurs sowie Vereinbarungen der Fachkonferenz.

Sport wird am Woeste-Gymnasium in allen Jahrgangsstufen unterrichtet – in den Klassen 5 und 6 vierstündig. Der Unterricht orientiert sich an den Bewegungsfeldern und Inhaltsfeldern der Kernlehrpläne: von kleinen Spielen, Turnen, Leichtathletik und Schwimmen bis zu Tanz, Fitness und Zweikampfsport. In der Qualifikationsphase wählen die Schülerinnen und Schüler ein Kursprofil mit zwei Schwerpunkt-Bewegungsfeldern; außerdem gibt es einen Sport-Leistungskurs.

„Das Wesentliche ist nicht, gesiegt, sondern sich wacker geschlagen zu haben.“

Pierre de Coubertin (1863–1937), französischer Sportpädagoge, Gründer des IOC

Kernlehrpläne

Schulinterner Lehrplan

Sekundarstufe I

Kompetenzerwartungen in der Sekundarstufe I

Der für den Sportunterricht gültige Kernlehrplan des Landes NRW beschreibt die Kompetenzen, die die Schüler durch den Sportunterricht der Sekundarstufe I erwerben sollen. Die Beschreibung dieser „Kompetenzerwartungen“ ist zweidimensional strukturiert:

Prozesse

  • Die prozess-bezogene Dimension unterscheidet drei „Kompetenzbereiche“:
    • Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
    • Methodenkompetenz
    • Urteilskompetenz
  • Jeder dieser drei Bereiche wird im Kernlehrplan in eine Reihe von „übergreifenden Kompetenzerwartungen“ ausdifferenziert.

Inhalte

  • Die inhalt-bezogene Dimension unterscheidet zunächst neun konkrete „Bewegungsfelder und Sportbereiche“, für die jeweils „inhaltliche Kerne“ (hier nicht wiedergegeben) ausgewiesen werden.
    1. Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
    2. Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
    3. Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
    4. Bewegen im Wasser – Schwimmen
    5. Bewegen an Geräten – Turnen
    6. Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
    7. Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
    8. Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport
    9. Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
  • Daneben unterscheidet die inhalt-bezogene Dimension sechs abstrakte, in „inhaltlichen Schwerpunkte“ aufgefächerte „Inhaltsfelder“, mit denen ein vergleichbarer strukturierender Zugriff auf die vorangehend genannten neun Bewegungsfelder und Sportbereiche erfolgt.
    1. Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
    2. Bewegungsgestaltung
    3. Wagnis und Verantwortung
    4. Leistung
    5. Kooperation und Konkurrenz
    6. Gesundheit

Der Link oben unter „Kernlehrpläne“ führt direkt zur Online-Fassung des Kernlehrplans Sport im Lehrplan­navigator von QUA-LiS, der „Qualitäts- und Unterstützungs­agentur – Landesinstitut für Schule“. Dort können alle Details zur Konstruktion der Kompetenzerwartungen eingesehen werden. Um Aktualitätsprobleme zu vermeiden, werden diese nicht im schulinternen Lehrplan (in Abschrift) wiedergegeben.

In jeder der 47 Unterrichtsvorhaben, die in ihrer Gesamtheit das Unterrichtsgeschehen in der Sekundarstufe I im Fach Sport beschreiben, werden die angesprochenen Kompetenzerwartungen geordnet und mit einer Bezeichnung wiedergegeben, die eine Identifizierung im Kernlehrplan auf einfache Weise ermöglicht. Das erläutert das folgende …

Beispiel für die Stufe 5:

Ausgewiesene Kompetenzerwartung: (Die Schülerinnen und Schüler können …)

  • 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern.

Identifikation:

  • 2. : Bewegungsfeld und Sportbereich 2 „Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen“
  • .4 : Kompentenzerwartung 4 im vorgenannten Bewegungsfeld und Sportbereich
  • Der Kernlehrplan weist aus, dass es sich um eine Kompetenzerwartung der Kategorie „Methodenkompetenz“ handelt.

Zu beachten ist, dass im Kernlehrplan zwei voneinander verschiedene Listen von Kompetenzerwartungen vorhanden sind, nämlich eine für die Erprobungsstufe (Stufen 5 und 6) und eine für die Mittelstufe (Stufen 7 bis 9)!

Klasse 5 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 140 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 80 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
Nr.BewegungsfeldUnterrichtsvorhabenIFUSt
1Das Spielen entdecken und Spielräume nutzenErproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Federball/Badminton, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregelne5
2Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleWahrnehmen von Mit- und Gegenspieler durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handballa, e10
3Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSchulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechnikena, f5
4Bewegen an Geräten – TurnenErlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichernd, c10
5Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleSammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformena, e10
6Gleiten, Fahren, Rollen –
Rollsport / Bootssport / Wintersport
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbretterna10
7Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, BewegungskünsteErlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppenb10
8Ringen und Kämpfen – ZweikampfsportSpielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfene, c5
9Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSchulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramidena, c5
10Laufen, Springen, Werfen – LeichtathletikErlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampfd10
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 1: Erproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregeln

Thema

Erproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregeln

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld – Sportbereich: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schüler können …

  • 2.1: grundlegende spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten situationsgerecht in kleinen Spielen anwenden
  • 2.2: kleine Spiele, Spiele im Gelände, sowie einfache Pausenspiele – auch eigenverantwortlich – fair, teamorientiert und sicherheitsbewusst miteinander spielen sowie entsprechende Kriterien benennen und erläutern
  • 2.3: kleine Spiele gemäß vorgegebener Spielideen und Regeln – orientiert an Raum, Zeit, Spielerinnen und Spielern sowie am Spielmaterial – selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schüler können …

  • 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schüler können …

  • 2.5: Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer Eignung für die Organisation und Durchführung kleiner Spiele für sich und andere sicher bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Wiederholen der kleinen Spiele (z.B. Völkerball, Brennball)
  • Sensibilisierung für die Einhaltung von Regeln
  • Erarbeitung von Variationen eines ausgewählten kleinen Spieles (z.B. Völkerballvarianten)
  • Präsentation und Erproben der Spielvariationen (z.B. Völkerball mit Durchlaufen, Bienenvölkerball)
  • Vergleich der Variationen
  • Veränderung der Rahmenbedingungen (Spielraum, Spielgerät)

Fachbegriffe

  • Regeln

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung und Vertiefung kleiner Spiele
  • Nennen der Regeln
  • Entwickeln einer Variation eines ausgewählten kleinen Spieles in Kleingruppen
  • Erstellung eines Regelkatalogs durch Abänderung vorgegebener Regeln
  • Präsentation der erfundenen Variation durch Vorstellung der Regeln)
  • Erproben der verschiedenen erarbeiteten Variationen

Fachbegriffe

  • Entwickeln und Erproben
  • Präsentieren
  • Miteinander-Gegeneinander

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Kleines Spiel (z.B. Völkerball, Brennball)

Fachbegriffe

  • Regeln

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Teamfähigkeit
  • Einlassen auf die Gruppe
  • Einlassen auf „Unbekanntes“
  • Engagement

punktuell

  • Konzeption der Variation anhand der Niederschrift
  • Durchführung einer Spielvariation
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 2: Wahrnehmung von Mit- und Gegenspielern durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handball

Thema

Wahrnehmung von Mit- und Gegenspielern durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handball

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld – Sportbereich: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
  • 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
  • 7.3:grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
  • 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
  • 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Unterschiedliche Anforderungen im Spielprozess
  • Merkmale des technisch sauberen Fangens
  • Taktisches Grundverständnis des Freilaufens und Anbietens
  • Spielformen mit dem Handball (Zehnerball, Wandball, Überzahlspiele usw.)

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Erproben verschiedener Wurf- und Fangtechniken
  • Entwickeln geeigneter Bewegungsmuster zum Freilaufen und Anbieten
  • Verschiedene Spielziele durch Regeländerungen provozieren
  • Möglichkeiten und Einschränkungen durch den Einbezug von Mit- bzw. Gegenspielern

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Fachbegriffe

  • Freilaufen und Anbieten
  • Druckpass
  • Regelveränderung zur Schwerpunktlenkung
  • Foulspiel/ sportliche Fairness

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft, team- und zielorientiertes Spielen
  • Situations- und adressatenangemessenes Spielverhalten (anbieten, freilaufen)
  • Reflexion verschiedener Spielideen und ihrer Regeln

punktuell

  • Jeweilige Spielidee auf Spielziel überprüfen und in Gruppen reflektieren
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 3: Schulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechniken

Thema

Schulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechniken

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld – Sportbereich: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.1: sich sachgerecht allgemein aufwärmen und grundlegende funktionsgymnastische Übungen ausführen sowie die Intensität des Aufwärmprozesses an der eigenen Körperreaktion wahrnehmen und steuern
  • 1.3: eine grundlegende Entspannungstechnik (z. B. Phantasiereise) angeleitet ausführen sowie den Aufbau und die Funktion beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.4: allgemeine Aufwärmprinzipien allein und in der Gruppe anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Verschiedene Belastungsarten
  • Anspannung in sportlichen Situationen/Entspannung nach sportlicher Belastung

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Dynamisches Dehnen zur Vorbereitung auf eine sportliche Belastung
  • Allgemeines Aufwärmen
  • Sportartspezifische Muskelgruppen aufwärmen (einzelne funktionsgymnastische Übungen, Dehnen)
  • Statisches Dehnen nach einer sportlichen Belastung
  • Phantasiereise als Möglichkeit der allgemeinen Entspannung

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

  • Statisches Dehnen
  • Dynamisches Dehnen
  • Funktionsgymnastik
  • Phantasiereise
  • Verschiedene Muskeln (grob) und ihre Funktionen
  • Vorbereitung (Aufwärmen) auf sportliche Belastung

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Transfer der Dehn-/Gymnastikübungen auf bestimmte sportliche Anforderungsbereiche
  • „Sich einlassen“

punktuell

  • Erstellung eines kurzen Aufwärmprofils für bestimmte Sportarten in GA nach den zuvor durchgenommenen Kriterien
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 4: Erlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichern

Thema

Erlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichern

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.1: eine für das Turnen grundlegende Körperspannung aufbauen und aufrecht erhalten
  • 5.2: technisch-koordinative und ästhetisch-gestalterische Grundanforderungen (z. B. Rollen, Stützen, Balancieren, Springen, Hängen, Schwingen) bewältigen und ihre zentralen Merkmale beschreiben
  • 5.3: am Boden, Sprunggerät, Reck oder Barren, Bank oder Balken in der Grobform spielerisch oder leistungsbezogen rollen, stützen, balancieren, springen, hängen und schwingen sowie Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten oder Gerätekombinationen verbinden
  • 5.4: in turnerischen Wagnissituationen für sich und andere umsichtig und verantwortungsbewusst handeln sowie Kriterien für sicherheits- und gesundheitsförderliches Verhalten benennen und anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.5: Turngeräte sicher auf- und abbauen, den Unterrichts- und Übungsprozess beim Turnen durch sicherheitsbewusstes Verhalten aufrecht erhalten sowie kooperativ beim Bewegen an Geräten Hilfen geben
  • 5.6: sich in turnerischen Lern- und Übungsprozessen auf fachsprachlich grundlegendem Niveau verständigen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.7: turnerische Präsentationen einschätzen und nach ausgewählten Kriterien (z. B. Schwierigkeit, Ausführungsqualität) bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Erlernen grundlegender Elemente am Boden
  • Erlernen grundlegender Elemente am Sprung mit Hilfe des Sprungbretts
  • Gestaltung einer Gruppenübung am Boden
  • Erlernen von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Boden und Sprung
  • Reflexion von Verantwortung und Vertrauen
  • Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Sicherheitskriterien

Methodische Entscheidungen

Boden

  • Methodische Übungsreihe zur Rolle vorwärts / rückwärts, z. B. über schiefe Ebene
  • Methodische Übungsreihe zum Rad z. B. mit Hilfe von Bänken
  • Aufschwingen in den Handstand und Abrollen mit 2 Hilfestellungen
  • Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen

Sprung

  • Methodische Übungsreihe zum Aufhocken, z. B. über Mattenberg
  • Methodische Übungsreihe zur Hockwende / Hocke / Grätsche mit Hilfestellungen
  • Stationsbetrieb zur Individualisierung: Üben der verschiedenen Elemente nach individu­ellem Könnensstand

Fachbegriffe

  • Gestalten
  • Präsentieren
  • Stationsbetrieb

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

Boden

  • Rolle vorwärts
  • Rolle rückwärts
  • Kerze
  • Strecksprung
  • Handstand
  • Handstandabrollen
  • Rad
  • Gruppenübung

Sprung

  • Kasten
    • Aufhocken
    • Hockwende
  • T-Bock / Pferd / Kasten
    • Grätsche
    • Hocke

Fachbegriffe

  • siehe Gegenstände
  • Sicherheits- /Hilfestellung
  • Hilfestellung: Klammergriff

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Individuelle Fortschritte beim Erlernen der Einzelelemente am Sprung und Boden
  • Anwendung von Sicherheits-/Hilfestellung
  • Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung am Boden

punktuell

  • Präsentation eines selbstgewählten Einzelelementes am Boden/ Sprung
  • Leistung bei den Winterbundesjugendspielen
  • Gruppengestaltung am Boden
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 5: Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen

Thema

Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
  • 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
  • 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
  • 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
  • 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Kennenlernen des Spielgeräts „Fußball“
  • Kooperation mit anderen Mitschülern

Fachbegriffe

  • Dribbling
  • Pass
  • Torschuss

Methodische Entscheidungen

  • Kooperatives Lernen
  • Erarbeitung eines Slalom-Parcours in Gruppenarbeit
  • Erprobung von unterschiedlichen Möglichkeiten, den Ball zu dribbeln

Fachbegriffe

  • Slalom-Parcours
  • Innenseite
  • Außenseite
  • Spann

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Fußbälle
  • Hütchen, Fahnen
  • Kästen
  • Tore

Fachbegriffe

  • Slalomdribbling
  • Passspiel

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Kooperation (Schüler mit Vorerfahrung fungieren als Helfer)
  • Aktive Mitarbeit in Übungsphasen und bei der Erarbeitung eines Slalom-Parcours
  • Persönliche Leistungssteigerung

punktuell

  • Bewältigung des erarbeiteten Slalom-Parcours mit den Kriterien Souveränität und Zeit
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 6: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbrettern

Thema

Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbrettern

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/Bootssport/Wintersport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.1: sich mit einem Gleit- oder Fahr- oder Rollgerät fortbewegen, Hindernisse geschickt umfahren sowie situations- und sicherheitsbewusst beschleunigen und bremsen
  • 8.2: Bewegungsabläufe beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter ökonomischen oder gestalterischen Aspekten ausführen sowie dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen berücksichtigen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.3: grundlegende Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen beschreiben und verlässlich einhalten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.4: Gefahrenmomente beim Gleiten oder Fahren oder Rollen für sich und andere situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Zunächst Gewöhnung an ein eher abbremsendes Gerät (Teppichfliesen)
  • Anwendung in Wettkampfsituationen (Vorbereitung auf schulinterne Winterolympiade)
  • Erweiterung auf komplexeres Gleitgerät (Waveboard)
  • Sicherheitsaspekte
  • Allgemeine Fahrtüchtigkeit

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Gleitbewegungen mit Teppichfliesen (Erprobung der Mobilität und Gleiteigenschaften)
  • Zielorientierter Umgang mit den Teppichfliesen als Wettkampfgerät
  • Transfer auf Wintersportdisziplinen (Eisschnelllauf, Biathlon, Skispringen)
  • Gewöhnung an das Waveboard als dominierendes Gleitgerät (Sicherheitsaspekte, Losfahren, Absteigen, Kurven fahren)

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Helmpflicht beim Waveboard

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Verantwortungsvoller Umgang mit Gleitgeräten (u. a. realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeit; keine Beeinträchtigung der Mitschüler)
  • Anstrengungsbereitschaft in Erarbeitungs- und Wettkampfsituationen
  • Bewegungssicherheit im Umgang auf dem Waveboard

punktuell

  • Erzielte Leistung in Wettkampfsituation (z. B. Disziplinen der Winterolympiade)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 7: Erlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppen

Thema

Erlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.1: technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit und ohne Handgerät anwenden und beschreiben
  • 6.2: grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen (u. a. Gymnastik und Tanz oder Pantomime) allein oder in der Gruppe anwenden
  • 6.3: grundlegende Aufstellungsformen und Formationen anwenden und beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.4: durch zielgerichtetes Erproben und Experimentieren einfache Bewegungs- oder Gestaltungsaufgaben lösen
  • 6.5: einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.6: einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Erlernen von Grundschritten und Variationen im Aerobic
  • Erproben einer vorgegebenen Choreographie
  • Nennen wesentlicher Merkmale des Gestaltungskriteriums Raum (evtl. auch Zeit, Dynamik)
  • Gestaltung einer Choreographie mit Hilfe der erlernten Grundschritte, selbsterfundenen Armbewegungen sowie der Umsetzung des Gestaltungskriteriums Raum
  • Erarbeitung von Bewertungskriterien (z.B. Körperspannung, Synchronität, Formation, Vielfalt der Schritte)

Fachbegriffe

  • Grundschritte
  • Armbewegunge
  • Gestaltungskriterium Raum

Methodische Entscheidungen

  • Erarbeitung ausgewählter Grundschritte und Variationen im Stationsbetrieb
  • Erproben einer vorgegebenen Choreographie (32 ZZ) in GA
  • Selbstständige Entwicklung und Gestaltung einer Choreographie (z.B. 32 ZZ) unter Anwendung der Kriterien in GA
  • Präsentation der selbstgestalteten Choreographie

Fachbegriffe

  • Erarbeiten
  • Erproben/ Entwickeln und Gestalten
  • Präsentieren

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Ausgewählte Grundschritte
  • Armbewegungen
  • Merkmale des Gestaltungskriteriums Raum
  • Choreographie (32 ZZ) nach Bewertungskriterien zur Musik

Fachbegriffe

  • z.B. March, Step Touch, Side to Side, V-Step, Knee Lift, Leg Curl, Double Step Touch, Grapvine
  • Gruppierungsformen
  • Bewegungsrichtung
  • Beat = 1 ZZ
  • Musikbogen = 32 ZZ

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Motivation
  • Einbringen in der Gruppe
  • selbstständiges Üben

punktuell

  • Präsentation der Chroreographie in der Gruppe
  • Umetzung der Bewertungskriterien (z.B. Körperspannung, Kreativität, Synchronität usw.)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 8: Gegeneinander kämpfen heißt miteinander kooperieren – Spielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfen

Thema

Gegeneinander kämpfen heißt miteinander kooperieren – Spielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfen

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.1: normungebunden mit- und gegeneinander kämpfen und sich auf die individuellen Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner einstellen
  • 9.2: sich regelgerecht und fair in Kampfsituationen verhalten und grundlegende Regeln dafür erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.3: grundlegende Regeln, Strategien und Verfahren in Kampfsituationen zielgerichtet anwenden
  • 9.4: durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von Techniken zum Erfolg verhelfen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.5: einfache Kampfsituationen hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Vertrauensaufbau
  • Übungen mit Körperkontakt
  • Regelaufbau und Regelverbindlichkeit
  • Kleinere Rauf- und Kampfspiele

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Übungen zum Vertrauensaufbau ohne und mit Körperkontakt (hinführend zu vermehrtem, aber noch gemeinsamem Wettkampfcharakter)
  • Regelentwicklung (Verantwortlichkeit für Partner/Gegner) (u. a. gemeinsames Stopp-Zeichen)
  • Kleinere Kampfspiele (unter Einbezug verschiedener Materialien, z. B. Matte, Reifen, Kegel, Ball)

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber Partner/Gegner

punktuell

Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 9: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramiden

Thema

Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie
Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramiden

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.2: in sportbezogenen Anforderungssituationen psycho-physische Leistungsfähigkeit (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen in Spiel-, Leistungs- und Kooperationsformen nachweisen und grundlegend beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.5: ihre individuelle psycho-physische Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen einschätzen und anhand ausgewählter vorgegebener Kriterien ansatzweise – auch mit Blick auf Eigenverantwortung – beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Erproben verschiedener Körperspannungsübungen
  • Erproben verschiedener Vertrauens- und Balanceübungen
  • Erlernen der Grundhaltung für den Pyramidenbau „die Bank“
  • Sicherheitsregeln für den Pyramidenauf- und abbau
  • Erarbeitung der Kriterien für eine gelungene Akrobatik-Präsentation
  • Erproben verschiedener Pyramiden (2er, 3er, 4er Pyramiden ect.)
  • Erarbeitung verschiedener Übergänge für die Aneinanderreihung der Pyramiden (turnerische Elemente z.B. Sprünge am Boden, Rolle vw/rw)

Fachbegriffe

  • Wagnis und Verantwortung
  • Sicherheitskriterien
  • Bewegungsmerkmale der „Bank“
  • Auf- und Abbau

Methodische Entscheidungen

  • Übungen zur Körperspannung als Voraussetzung für gelungene akrobatische Figuren
  • Im Umgang mit Partner(n) sich einlassen, Vertrauen entwickeln, etwas wagen und verantworten, kooperieren
  • Richtiges Einschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit sowie der Mitschüler
  • Helfen- und Sichern beim Auf- und Abbau von Pyramiden
  • Verinnerlichen der sicherheitsrelevanten Aspekte (ohne Schuhe, nicht auf Wirbelsäule treten, nicht abspringen gerader Rücken ect.) durch Einnehmen der Bankstellung sowie Korrektur druch einen Partner
  • Erproben und Beherrschen einzelner akrobatischer Figuren und Pyramiden
  • Organisieren der Mattenauf- und abbaus innerhalb der Gruppe

Fachbegriffe

  • Erproben
  • Beobachten, Partnerkorrektur
  • Helfen, Sichern

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Pyramidenbau (2er, 3er, 4er etc.)
  • Partnerübungen (z.B. Flieger, Vase ect.)
  • Bankstellung
  • Sicherheitsgriffe (Unterarmgriff, Handgelenk- Handgelenkgriff)
  • Ab- und Aufstieg
  • (evtl.) Selbst erfundene Pyramiden

Fachbegriffe

  • Auf- und Abbau
  • Bank
  • Pyramiden
  • Sicherheitsgriffe
  • Regeln für Pyramidenbau

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Einbringen in der Gruppe (z.B. Ideen)
  • Gegenseitiges Helfen und Unterstützen
  • Auf- und Abbau der Matten
  • Anstrengungsbereitschaft
  • Eigenständiges Üben

punktuell

  • Präsentation der Gruppenarbeit
  • Einhaltung der Kriterien für eine akrobatische Präsentation (mindestens 3 der vorgegebenen Pyramiden müssen in der Präsentation enthalten sein; kontrollierter Auf- und Abbau; maximal 3 bis 4 Sekunden Halten der Pyramiden; Schwierigkeitsgrad der Figuren; Einhaltung der Körperspannung; Einhaltung von Absprachen; flüssige Übergänge zwischen den Figuren)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 10: Erlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampf

Thema

Erlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampf

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf-, Sprung- und Wurf-ABC) der leichtathletischen Disziplinen ausführen sowie für das Aufwärmen nutzen
  • 3.2: leichtathletische Disziplinen (u.a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert sowie spiel- und leistungsbezogen ausführen
  • 3.4: einen leichtathletischen Dreikampf unter Berücksichtigung grundlegenden Wettkampfverhaltens durchführen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.5: leichtathletische Übungs- und Wettkampfanlagen sicherheitsgerecht nutzen
  • 3.6: grundlegende leichathletische Messverfahren sachgerecht anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.8: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit grundlegend beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Erlernen des Bewegungsablaufes des Tiefstartes
  • Erlernen des Bewegungsablaufes des Weitsprunges
  • Erlernen des Bewegungsablaufes des Schlagballweitwufs

Fachbegriffe

  • Tiefstart (Bewegungsphasen und -merkmale)
  • Weitsprung (Bewegungsphasen und -merkmale)
  • Schlagball (Bewegungsphasen und -merkmale)
  • Startkommando

Methodische Entscheidungen

  • Erarbeitung der Bewegungsmerkmale und Bewegungsphasen verschiedener leichtathletischer Disziplinen (Tiefstart, Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf) anhand von Bewegungsbildern und durch Schülerdemonstration
  • Erproben der unterschiedlichen Disziplinen
  • Selbstständiges Üben auch mit Partnerkorrektur als Merkmal von Leistungsverbesserung

Fachbegriffe

  • Erarbeiten
  • Erproben
  • Üben

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Tiefstart
  • Reaktionsschulung
  • Steigerungsläufe
  • Vielfältige Laufspiele (z.B. aus dem Sitzen, Liegen, Stehen…heraus (Fang- und Staffelspiele)
  • verschiedene Sprungspiele (z.B. hoch und weit, über Kästen)
  • Springen mit variierenden Anläufen
  • Verschiedene Wurfspiele (z.B. hoch und weit; in Zielbereiche; über Hindernisse; mit verschiedenen Bälle usw.)

Fachbegriffe

  • Sprint ABC
  • Wurf ABC
  • Sprung ABC

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft
  • Durchhaltevermögen
  • Angemessenes Übungsverhalten

punktuell

  • Weitsprung (Messung der Weite)
  • 80 g Schlagballweitwurf (Technik und Weite)
  • Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 6 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 140 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 83 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Die übrigen ca. 57 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
Nr.BewegungsfeldUnterrichtsvorhabenIFUSt
11Das Spielen entdecken und Spielräume nutzenErfinden und Variieren von Lauf- und Fangspielene6
12Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleSammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformena, e12
13Bewegen an Geräten – TurnenErlernen von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck und Stufenbarren sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemented, c12
14Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleDen Federball „von unten“ spielen: erlernen der Angabe im Badmintona5
15Gleiten, Fahren, Rollen –
Rollsport/ Bootssport/ Wintersport
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboarda8
16Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleDen Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielideea, e12
17Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, BewegungskünsteErarbeitung vielfältiger Sprünge mit dem Rope und Gestaltung einer Sprungkombination mit und ohne Partnerb10
18Ringen und Kämpfen – ZweikampfsportErproben von Zweikämpfen in verschiedenen Positionen am Bodene, c5
19Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSchulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen)a, c8
20Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleDribbeln, passen, schießen: Vertiefung der Fußballbasics in einem Parcoursa,e5
21Laufen, Springen, Werfen –
Leichtathletik
Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufend10
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 11: Lauf- und Fangspiele

Thema

Lauf- und Fangspiele

Dauer: 6 Stunden

Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.1: grundlegende spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten situationsgerecht in kleinen Spielen anwenden
  • 2.2: kleine Spiele, Spiele im Gelände, sowie einfache Pausenspiele – auch eigenverantwortlich – fair, teamorientiert und sicherheitsbewusst miteinander spielen sowie entsprechende Kriterien benennen und erläutern
  • 2.3: kleine Spiele gemäß vorgegebener Spielideen und Regeln – orientiert an Raum, Zeit, Spielerinnen und Spielern sowie am Spielmaterial – selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.5: Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer Eignung für die Organisation und Durchführung kleiner Spiele für sich und andere sicher bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Bekannte, einfache Spielideen aufgreifend und durch Regelveränderungen eine überschaubare Komplexität entwickeln
  • Rasche Anpassungs­fähigkeit in Spielsituationen

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Einfache Fangspiele
  • Komplexeres Spiel (z. B. „Zombie“) unter Einbezug verschiedener koordinativer Fähigkeiten (u. a. Orientierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit)
  • Jeder Einzelne ist wichtig für den Erfolg des Teams
  • Spielentwicklung bzw. -überarbeitung in Kleingruppen unter Einbezug verschiedener Regeländerungen zur Anpassung an die jeweilige Lerngruppe

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Lauf- und Fangspiel mit komplexeren Regeln oder Regelveränderungen
  • Reaktionsfähigkeit
  • Orientierungsfähigkeit
  • Differenzierungsfähigkeit
  • Regelanpassung

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft und situativ angemessenes Handeln in Spielsituationen
  • angemessene Handhabung von zielgerichteten Regelveränderungen (Zusammenhang: Ziel – Regel)
  • Einbringen individueller Qualitäten zum Erfolg der Gruppe (u. a. unterstützendes „Coaching“)

punktuell

  • Entwurf eines komplexeren Spiels unter Einbezug zielgerichteter Regeln
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 12: Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen

Thema

Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
  • 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
  • 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
  • 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
  • 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Didaktische Reduzierung der Basketballregeln auf
    2 Schritte mit Ball in der Hand, sonst Dribbling
  • Doppeldribbelverbot
  • Körperloses Spiel

Fachbegriffe

  • Passen
  • Fangen
  • Dribbling
  • Positionswurf
  • körperloses Spiel
  • Sternschritt

Methodische Entscheidungen

  • Von einfachen Ballspielen (10er Passen, Turmball) zum komplexen Basketballspiel
  • Demonstration des Positionswurfes
  • Stationenlernen zum Positionswurf

Fachbegriffe

  • siehe didaktische Entscheidungen
  • Fußstellung
  • Armhaltung
  • Abwurfwinkel

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Basketbälle
  • Hütchen
  • Basketballkörbe

Fachbegriffe

  • Körbe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Fair Play (körperloses Spiel)
  • Einhaltung der festgehaltenen (reduzierten) Regeln
  • Individuelle Verbesserung in der Wurftechnik
  • Aktive Teinahme in Unterrichtsgesprächen

punktuell

  • Spielfähigkeit im Zielspiel (3:3 oder 5:5)
  • Positionswurf: richtige Technik, Anzahl der Treffer
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 13: Erlernen von turnerischen Grundelementen am Reck sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemente

Thema

Erlernen von turnerischen Grundelementen am Reck sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemente

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.1: eine für das Turnen grundlegende Körperspannung aufbauen und aufrecht erhalten
  • 5.2: technisch-koordinative und ästhetisch-gestalterische Grundanforderungen
    (z. B. Rollen, Stützen, Balancieren, Springen, Hängen, Schwingen) bewältigen und ihre zentralen Merkmale beschreiben
  • 5.3: am Boden, Sprunggerät, Reck oder Barren, Bank oder Balken in der Grobform spielerisch oder leistungsbezogen rollen, stützen, balancieren, springen, hängen und schwingen sowie Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten oder Gerätekombinationen verbinden
  • 5.4: in turnerischen Wagnissituationen für sich und andere umsichtig und
    verantwortungsbewusst handeln sowie Kriterien für sicherheits- und gesundheitsförderliches Verhalten benennen und anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.5: Turngeräte sicher auf- und abbauen, den Unterrichts- und Übungsprozess beim Turnen durch sicherheitsbewusstes Verhalten aufrecht erhalten sowie kooperativ beim Bewegen an Geräten Hilfen geben
  • 5.6: sich in turnerischen Lern- und Übungsprozessen auf fachsprachlich grundlegendem Niveau verständigen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.7: turnerische Präsentationen einschätzen und nach ausgewählten Kriterien (z. B. Schwierigkeit, Ausführungsqualität) bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente am Boden
  • Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente am Sprung mit Hilfe des Sprungbretts
  • Erlernen grundlegender Elemente am Reck
  • Gestaltung einer Gruppenübung am Boden
  • Erlernen von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Reck
  • Festigung und Vertiefung von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Boden und Sprung
  • Reflexion von Verantwortung und Vertrauen
  • Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Sicherheitskriterien

Methodische Entscheidungen

Reck

  • Erlernen des Felgabzugs
  • methodische Übungsreihe zum Felgaufschwung
  • methodische Übungsreihe zum Felgunterschwung

je nach individuellem Könnensstand

  • methodische Übungsreihe zum Felgumschwung rückwärts bzw. zum Mühlumschwung vorwärts mit Hilfestellungen

Boden

  • Vertiefung und Festigung der grundlegenden Elemente (vgl. Klasse 5) durch individuelles Üben in Kleingruppen sowie durch Wiederholung von methodischen Übungsreihen zu einzelnen Elementen je nach Könnensstand der Lerngruppe
  • Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen am Boden

Fachbegriffe

  • Gestalten
  • Präsentieren

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

Reck

  • Felgabzug
  • Felgaufschwung
  • Felgunterschwung
  • Felgumschwung rückwärts
  • Mühlumschwung vorwärts

Fachbegriffe

  • siehe Gegenstände
  • Reck: Ristgriff, Kammgriff

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Individuelle Fortschritte beim Erlernen der Einzelelemente am Reck, Boden und Sprung
  • Anwendung von Sicherheits-/Hilfestellung
  • Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung am Boden

punktuell

  • Präsentation eines selbstgewählten Einzelelementes am Boden/Sprung/Reck
  • Leistung bei den Winterbundesjugendspielen
  • Gruppengestaltung am Boden
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 14: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboard

Thema

Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboard

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/ Bootssport/ Wintersport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.1: sich mit einem Gleit- oder Fahr- oder Rollgerät fortbewegen, Hindernisse geschickt umfahren sowie situations- und sicherheitsbewusst beschleunigen und bremsen
  • 8.2: Bewegungsabläufe beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter ökonomischen oder gestalterischen Aspekten ausführen sowie dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen berücksichtigen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.3: grundlegende Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen beschreiben und verlässlich einhalten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.4: Gefahrenmomente beim Gleiten oder Fahren oder Rollen für sich und andere situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Aufgreifen der Sicherheits­aspekte aus Nr. 6
  • Erweiterung der Fahrfähigkeit
  • Einschätzung der eigenen Fähigkeit
  • Anwendung an verschiedenen Stationen innerhalb eines Geschicklichkeitsparcours

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung: Losfahren, Absteigen, Kurve fahren
  • Beschleunigung der Geschwindigkeit auf dem Waveboard
  • Kurvenfahren (breite, enge Kurven, Slalom)
  • Kombination mit anderen sportlichen Bewegungen (z. B. dribbeln, fangen, werfen, ducken)
  • Synchronfahren
  • Geschicklichkeitsparcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen („Waveboard-Führerschein“)

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Helmpflicht

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sicherer Umgang auf/mit dem Waveboard
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Waveboard (u.a. realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeit; keine Beeinträchtigung der Mitschüler)
  • Anstrengungsbereitschaft in Erarbeitungsphasen

punktuell

  • Sichere Bewältigung des Geschicklichkeitsparcours
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 15: Den Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielidee

Thema

Den Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielidee

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
  • 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
  • 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
  • 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
  • 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Die Grundfertigkeiten Pritschen und Baggern in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten erkennen
  • Schulung der Phasenstruktur 1. Spielposition einnehmen
    2. Grundhaltung einnehmen
    3. Bewegungsausführung (Impulsübertragung)
  • Erfolge bei der situationsgerechten Anwendung erfahren

Fachbegriffe

  • Fußstellung
  • Beugung aller beteiligten Gelenke
  • Oberes und unteres Zuspiel
  • Impulsübertragung
  • „Körbchen“ mit den Händen bilden beim Pritschen
  • Winkelstellung der Arme besonders beim Baggern

Methodische Entscheidungen

  • Die unterschiedlichen Grundfertigkeiten Pritschen und Baggern in Partner- und Gruppenübungen anwenden
  • Erproben der einzelnen Fertigkeiten in vereinfachten Spielsituationen
    (Ball über die Schnur / Kleinfeld)
  • Erkennen von Fehlern und reflektierende Verbesserung der eigenen Technik

Fachbegriffe

  • Arbeitsmethode: Erproben (Schüler und Lehrerinfo)

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Gewöhnung an das Gerät mit verschiedenartigen Bällen (Gymnastikball / Softball / Beach-volleyball / Volleyball)
  • Wurf- und Fangübungen zum Erlernen der richtigen Spielposition
  • Erlernen und situationsgerechte Anwendung der Grundhaltung
  • Erlernen des Ballkontaktes / Ballabspiels mittels zugeworfenem und zugespieltem Ball
  • Übungen zum Erlernen der Impulsübertragung
  • Ausführung der Bewegung unter körperlicher Belastung
  • Ausführung der Techniken mit und ohne Netz / Leine
  • Anwendung der Techniken in unterschiedlichen Spiel- und Übungsformen

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • richtige Ausführung der Bewegungsabläufe
  • Umsetzen der technischen Fertigkeiten in der jeweiligen Spielsituation

Beobachtungskriterien

  • Ausführungsqualität
  • Entscheidungsrichtigkeit

punktuell

  • Zuspiel in Partner- und Gruppenarbeit
  • Anwendung in vereinfachter Spielform

Beobachtungskriterien

  • technisch richtige Ausführung
  • Erfolgsquote beim Zuspiel
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 16: Gestaltung einer Rope Skipping Einzelchoreografie – Erarbeitung einzelner Sprünge und Anwendung gestalterischer Kriterien

Thema

Gestaltung einer Rope Skipping Einzelchoreografie – Erarbeitung einzelner Sprünge und Anwendung gestalterischer Kriterien

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.1: technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit und ohne Handgerät anwenden und beschreiben
  • 6.2: grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen allein anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.5: einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.6: einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Merkmale einer guten Sprungtechnik
  • unterschiedliche Komplexität von Sprüngen
  • Erarbeitung einer Einzelchoregrafie, Musik als Richtgeschwindigkeit

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Technikaneignung des Grundsprunges, sukzessive Aneignung komplexerer Sprünge,
  • Sprungkombinationen

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Kleiner/großer Musikbogen (Musikphrasierung)
  • Raumwege

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Aneignung einer grundlegenden Sprungtechnik sowie sukzessiv komplexerer Sprünge und deren Einbindung in die Gestaltungskriterien einer Choreografie

Beobachtungskriterien

  • Ausführungsqualität
  • Anwendung der theoretischen Grundlagen

punktuell

  • Präsentation einer Choreografie

Beobachtungskriterien

  • Sprungtechnik/Bewegungsqualität
  • Komplexität der Sprünge
  • Anwendung der Gestaltungskriterien
  • Rhythmisierung
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 17: Kampfformen entwickeln, ausprobieren und verantworten

Thema

Kampfformen entwickeln, ausprobieren und verantworten

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.1: normungebunden mit- und gegeneinander kämpfen und sich auf die individuellen Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner einstellen
  • 9.2: sich regelgerecht und fair in Kampfsituationen verhalten und grundlegende Regeln dafür erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.3: grundlegende Regeln, Strategien und Verfahren in Kampfsituationen zielgerichtet anwenden
  • 9.4: durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von Techniken zum Erfolg verhelfen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.5: einfache Kampfsituationen hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Erlernen und Anwenden grundsätzlicher Fertigkeiten in Kampfsituationen
  • Regelerstellung zur Chancengleichheit
  • Beurteilung der eigenen Leistungsfähigkeit in Zweikampfsituationen und Reflektion des fairen Verhaltens

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Gleichgewichts- und Körperspannungsübungen
  • Bewegen mit dem Partner
  • Kooperatives Kämpfen

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Hajime“/“Maté“
  • Stopp-Zeichen (besonders auch non-verbal)
  • Fallschule
  • Wettkämpfe (u.a. Sumo, Nummern-Turnier)

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber Partner/Gegner

punktuell

  • Wettkampfverhalten
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 18: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen)

Thema

Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen)

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.2: in sportbezogenen Anforderungssituationen psycho-physische Leistungsfähigkeit (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen in Spiel-, Leistungs- und Kooperationsformen nachweisen und grundlegend beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.5: ihre individuelle psycho-physische Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen einschätzen und anhand ausgewählter vorgegebener Kriterien ansatzweise – auch mit Blick auf Eigenverantwortung – beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Übungen zur Körperan- und -entspannung
  • Übungen zur Kopplungsfähigkeit
  • Übungen zur Raumorientierung
  • Übungen zur Kopplungsfähigkeit
  • Übungen zur Balancierfähigkeit
  • Übungen zur Gleichgewichtsfähigkeit
  • Balancier- und Gleichgewichtsparcours

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • siehe Didaktik
  • Risiko der Übungen wird dem Niveau der Schüler angepasst

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Kästen
  • Seilchen
  • Reifen
  • Bänke
  • Matten
  • Bälle
  • Minitrampolin

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft
  • Verantwortungsvoller und unterstützender Umgang mit übenden Mitschülern

punktuell

  • Erstellen einer Balancierübung
  • Körperkontrolle bei Gleichgewichtsübungen
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 19: Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufen

Thema

Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf-, Sprung- und Wurf-ABC) der leichtathletischen Disziplinen ausführen sowie für das Aufwärmen nutzen
  • 3.2: leichtathletische Disziplinen (u.a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert sowie spiel- und leistungsbezogen ausführen
  • 3.3: beim Laufen eine Mittelzeitausdauerleistung (MZA I bis zu 10 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen sowie grundlegend körperliche Reaktionen bei ausdauerndem Laufen beschreiben
  • 3.4: einen leichtathletischen Dreikampf unter Berücksichtigung grundlegenden Wettkampfverhaltens durchführen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.5: leichtathletische Übungs- und Wettkampfanlagen sicherheitsgerecht nutzen
  • 3.6: grundlegende leichathletische Messverfahren sachgerecht anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.7: die individuelle Gestaltung des Lauftempos bei einer Mittelzeitausdauerleistung an Hand wahrgenommener Körperreaktionen beurteilen
  • 3.8: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit grundlegend beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Festigung der in der Stufe 5 erlernten leichtathletischen Disziplinen (Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf)
  • ausdauernd Laufen über eine vorgegebene Zeit
  • Nennen körperlicher Reaktionen bei ausdauerndem Laufen
  • Anpassung der Laufgeschwindigkeit an die individuelle Leistungsfähigkeit

Fachbegriffe

  • Puls/Herzfrequenz
  • Schweiß
  • Bewegungsphasen und -merkmale der einzelnen leichtathletsichen Disziplinen

Methodische Entscheidungen

  • Spielformen als Übungsformen zur Leistungssteigerung
  • Wahrnehmung und Einschätzung der individuellen Leistungsfähigkeit
  • Erproben verschiedener Laufgeschwindigkeiten
  • Üben der Bewegungsabfolge im Sprint, Schlagballweitwurf, Weitsprung

Fachbegriffe

  • relative und normierte Leistungsmessung
  • Erproben
  • Üben

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Zeitschätzläufe
  • Pyramidenlauf
  • 6 Tage Rennen
  • weitere Ausdauerlaufspiele
  • Sprint-, wurf- und Sprungspiele

Fachbegriffe

  • Ausdauer

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft
  • Durchhaltevermögen
  • Sich auf Unbekanntes einlassen
  • Eigenständiges Üben der Disziplinen
  • Hilfsbereitschaft

punktuell

  • Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 7 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen drei Wochenstunden und deswegen ca. 105 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
    • Der Schwerpunkt in der Stufe 7 liegt im Sportbereich „Bewegen im Wasser – Schwimmen (2 Wochenstunden); eine Wochenstunde wird in der Sporthalle erteilt.
    • Aus diesem Grund werden nicht zu allen Sportbereichen Unterrichtsvorhaben durchgeführt.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 93 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Die übrigen ca. 12 Stunden werden zur Vertiefung der Basisfähigkeiten in den Profilsportarten Fußball und Badminton genutzt.
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
Nr.BewegungsfeldUnterrichtsvorhabenIFUSt
22Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wassera5
23Bewegen im Wasser – SchwimmenVertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmensd10
24Das Spielen entdecken und Spielräume nutzenErfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschlägere8
25Bewegen im Wasser – SchwimmenErproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angstc6
26Bewegen im Wasser – SchwimmenErlernen der grundlegenden Schwimmtechniken Rückenkraulen und Brustkraulend14
27Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleErarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinanderd, e8
28Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSchulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmarta, d5
29Bewegen im Wasser – SchwimmenErlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchensd10
30Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/Bootssport/WintersportVertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielforma5
31Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleSchulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspielsa, e6
32Laufen, Springen, Werfen – LeichtathletikErproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistunga, d8
33Bewegen im Wasser – SchwimmenErlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe)d8
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 20: Sammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wasser

Thema

Sammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wasser

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.1: technisch-koordinative Elemente des Schwimmens in der Bauch- und Rückenlage sicher anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Verhalten des Körpers bei Lageänderung im Wasser
  • technische Fertigkeiten des Gleitens (Körperspannung)
  • technische Fertigkeiten des Tauchens (richtiges Abtauchen (fußwärts, kopfwärts), richtiges Auftauchen, Druckausgleich)
  • technische Fertigkeiten des Rollens
  • Sicherheitsaspekte und Verhaltensregeln

Fachbegriffe

  • Druckausgleich
  • Tieftauchen
  • Streckentauchen
  • Taucharmzug

Methodische Entscheidungen

  • vertrauensbildende Übungen zum Aufbau einer sicherheitsbewussten Unterrichtsatmosphäre
  • Fortgeschrittene als „Experten“
  • „Buddy-System“ (ein Übender im Wasser, ein Beobachter am Beckenrand)
  • Partnerkontrolle

Fachbegriffe

  • „Buddy-System“
  • Partnerkontrolle

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

Übungen und spielerische Elemente

  • Streckengleiten, „Schraubendreher“, durch und nach Ringen gleiten/tauchen, „Fließenklettern“, Positionsänderung der Arme beim Gleiten, „Zeichensprache„ unter Wasser, „Badewanne“

Fachbegriffe

  • Tauchzeichen
  • Körperschwerpunkt

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen
  • Leistungsfortschritte

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch (Quantität, Qualität)
  • Mithilfe bei Organisation
  • Übernahme von Aufgaben
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen

punktuell

Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 21: Vertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmens

Thema

Vertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmens

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.2: eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik unter Berücksichtigung der Atemtechnik einschließlich Start und Wende sicher ausführen sowie Bewegungsmerkmale der ausgewählten Schwimmtechniken beschreiben, einzelnen Phasen zuordnen und in ihrer Funktion erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Armbewegung
  • Beinbewegung
  • Wasserlage
  • Atmung
  • Koordination

Fachbegriffe

  • Brustarmzug
  • Schwunggrätsche
  • (Undulationstechnik)
  • Gleichzugtechnik

Methodische Entscheidungen

  • Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
  • Einteilung in Gruppen (nach Schwerpunkten eingeteilt, z.B. vorwiegend Arme, Beine, Atmung, Koordination)
  • Partnerübungen (ein Übender, ein Beobachter)

Fachbegriffe

  • Schüler als Experten
  • Partnerkontrolle
  • Differenzierung

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Einzelübungen mit Schwimmhilfsmitteln (Schwimmbrett, Pullbuoy) zur Schwunggrätsche, Brustarmzug, Koordination, Atmung)
  • Kombinationsübungen zu Teilbewegungen aus dem Gleiten
  • Gesamtbewegung
  • Ausatmung unter Wasser

Fachbegriffe

  • Gleitphase
  • Rückholphase
  • Zugphase
  • Druckphase
  • Wasserfassen
  • Flex (Füsse ausdrehen)

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen
  • Leistungsfortschritt

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch
  • Hilfestellung in Partnerübungen
  • Mithilfe bei Organisation
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen

punktuell

  • Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 22: Erfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschläger

Thema

Erfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschläger

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktisch-kognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
  • 2.2: in unterschiedlichen Spielen mit- und gegeneinander technisch wie taktisch spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Gewöhnung an eher unbekanntes Spielgerät (Möglichkeiten und Grenzen)
  • Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Schläger
  • Technische Grundlagen
  • Spielformen mit dem Schläger kennenlernen, modifizieren, entwickeln

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Gewöhnung an das Spielgerät Schläger
  • Sicherheitsaspekte im Umgang mit dem Schläger
  • Passen und Dribbeln
  • Verschiedene Spielformen (z. B. Torschussspiele, Zonenhockey, Hockeybrennball)
  • Entwicklung eigener (Wettkampf-) Spielformen mit dem Schläger

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Technische Umsetzung im Umgang mit dem Schläger
  • Einhaltung/Verbindlichkeit der Sicherheitsaspekte
  • Situativ angemessenes und erfolgreiches Handeln in verschiedenen Spielsituationen

punktuell

  • Entwicklung/Modifizierung und Durchführung eines Wettkampfspieles mit dem Schläger in Gruppen
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 23: Erproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angst

Thema

Erproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angst

Dauer: 6 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Verschiedene Sprungtechniken
  • Sprungtechniken bei Rettungsübungen
  • Nutzung von Startblock und Sprungbrett
  • Reflexion über Sicherheitsaspekte
  • Auseinandersetzung mit Angst

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Sicherheitskriterien
  • Flugkurve

Methodische Entscheidungen

  • Progression in Sprunghöhe und -technik
  • Erprobung verschiedener Sprünge an Stationen
  • Individualisierung: Angst als begrenzender Faktor für Sprunghöhe und -technik
    → EInteilung in Gruppen

Fachbegriffe

  • Stationsbetrieb
  • Individualisierung
  • Differenzierung

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Sprünge von niedrigen, festen zu höheren, festen Grundlagen
  • Sprünge von niedrigen, federnden zu höheren, federnden Grundlagen
  • von einfachen zu komplexen Sprüngen
  • Reaktion des Körpers in Angstsituationen

Fachbegriffe

  • Kopfsprung
  • Fußsprung
  • Paketsprung
  • Salto
  • Angst

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen
  • Leistungsfortschritte

Beobachtungskriterien

  • Beteiligung an Unterrichtsgesprächen
  • Motivation von Mitschülern
  • Demonstration von Sprüngen
  • Steigerung der individuellen Leistung bzw. der Angstbewältigung

punktuell

  • Leistungsüberprüfung anhand von Sprungdemonstrationen
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 24: Erlernen der grundlegenden Schwimmtechniken „Rückenkraulen“ und „Brustkraulen“

Thema

Erlernen der grundlegenden Schwimmtechniken „Rückenkraulen“ und „Brustkraulen“

Dauer: 14 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.2: eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik unter Berücksichtigung der Atemtechnik einschließlich Start und Wende sicher ausführen sowie Bewegungsmerkmale der ausgewählten Schwimmtechniken beschreiben, einzelnen Phasen zuordnen und in ihrer Funktion erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Wasserlage
  • Wechsel der Wasserlage
  • Armbewegung
  • Beinbewegung
  • Atmung
  • Koordination

Fachbegriffe

  • Kraulen
  • Wechselschlag

Methodische Entscheidungen

  • Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
  • Partnerübung (ein Übender, ein Beobachter)

Fachbegriffe

  • Schüler als Experten
  • „Buddy-System“ (ein Übender, ein Beobachter)

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Einzelübungen mit Schwimmhilfsmitteln (Schwimmbrett, Pull Buoy) zur Schwunggrätsche, Brustarmzug, Koordination, Atmung
  • Kombinationsübungen zu Teilbewegungen aus dem Gleiten
  • Gesamtbewegung
  • Ausatmung unter Wasser

Fachbegriffe

  • Wasserfassen
  • Zugphase
  • Druckphase
  • Amplitude
  • Frequenz
  • Rollbewegung in der Längsachse
  • Phasenverschiebung (Rückenkraul: 180°; Brustkraul: 90°)

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen
  • Leistungsfortschritt

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch
  • Hilfestellung in Partnerübungen
  • Mithilfe bei Organisation
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen

punktuell

  • Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 25: Erarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinander

Thema

Erarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinander

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
  • 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Erste Rückschlagsportart mit Schläger
  • Besprechung und Beibehaltung allgemeiner Sicherheitsaspekte
  • Allgemeine Spielfähigkeit entwickeln
  • Individueller Ausbau der Spielfähigkeit
  • Anpassung der Regeln an unterschiedliche Spielniveaus

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Auf- und Abbau der Tischtennisplatten (Sicherheitsaspekte)
  • Gewöhnung an Spielgerät Schläger und Ball
  • Vorhand/Rückhand
  • Vom Miteinander zum Gegeneinander
  • Schupfschlag/Topspin (Anwendung und Korrektur durch Technik- und Korrekturbögen)
  • Bewegung an der Platte

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Schlägerhaltung (Shake Hand)
  • Supination/Pronation (Schupfschlag/Topspin)
  • Einteilung in Bewegungsphasen (Ausholen, Spielen des Balles, Ausschwungphase)

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sicherheit in Herstellung der Unterrichtssituation (Umgang mit Platte usw.)
  • Sukzessive Sicherheit im Umgang mit dem Schläger/in den Schlägen
  • Fähigkeit auf Mitspieler einzugehen, um Ball im Spiel zu halten (Miteinander)
  • Fähigkeit der zielgerichteten Partnerkorrektur
  • Umsetzung der Bewegungskorrektur durch den Partner in eigenes Spielverhalten
  • Situationsbedingtes Bewegungsverhalten an der Platte

punktuell

  • Spielfähigkeit (situative Anwendung der durchgenommenen Unterrichtsinhalte)
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 26: Schulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmart

Thema

Schulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmart

Dauer: Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.3: eine Langzeitausdauerbelastung (LZA I bis 30 Minuten) in einer beliebigen Schwimmtechnik gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Wahl einer geeigneten Schwimmechnik
  • Schwimmen/Ausdauer und Gesundheit
  • LZA I bis 30 Minuten in beliebiger Schwimmtechnik

Fachbegriffe

  • Ausdauer/Langzeitausdauer
  • Gesundheit
  • individuelle Leistungsfähigkeit

Methodische Entscheidungen

  • Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
  • Organisation auf Schwimmbahnen unterschiedlichen Leistungsniveaus und/oder Schwimmtechnik
  • Reflexion (Leistung, Gesundheit, Schwimmen)

Fachbegriffe

  • Schüler als Experten
  • Differenzierung

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Einzelübungen mit zunehmender Bewegungsdauer
  • Spielerische Elemente der Schulung der Schwimmausdauer

Fachbegriffe

  • Bewegungsdauer
  • Bewegungsintensität

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen
  • Leistungsfortschritt

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch
  • Mithilfe bei Organisation
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen

punktuell

  • Leistungsüberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 27: Erlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchens

Thema

Erlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchens

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Tieftauchen
  • Streckentauchen
  • Gefahren
  • Sicherheit
  • Tauchzeichen

Fachbegriffe

  • Tieftauchen
  • Streckentauchen

Methodische Entscheidungen

  • Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
  • „Buddy-System“ (Partnersicherung)
  • Stationenlernen
  • Reflexionsgespräche

Fachbegriffe

  • Schüler als Experten
  • Stationenlernen
  • „Buddy-System“

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Unterrichtsgespräch über Gefahren, Sicherheit (Schwimmbrille vs. Tauchmaske, Auftauchen), Gesundheit (Erkältung), grundlegende Techniken (Druckausgleich)
  • Partnerübungen zum Druckausgleich
  • Partnerübungen zu ersten Taucherfahrungen
  • Stationenlernen (Übungen)

Fachbegriff

  • Druckausgleich
  • Eustach’sche Röhre
  • Hyperventilation
  • Schwimmbad-Blackout
  • Körperschwerpunkt/ Masseverteilung

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch
  • Mithilfe bei der Organisation
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
  • Beachtung der Sicherheitsaspekte

punktuell

  • Leistungsüberprüfung
  • Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 28: Vertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielform

Thema

Vertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielform

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.1: sich in komplexen Bewegungssituationen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter Wahrnehmung der Auswirkungen und Anforderungen von Material, Geschwindigkeit, Raum oder Gelände im dynamischen Gleichgewicht fortbewegen und zentrale Bewegungsmerkmale erläutern
  • 8.2: technisch-koordinative Fertigkeiten beim Gleiten oder Fahren oder Rollen sicherheits- und geländeangepasst ausführen, Sicherheitsaspekte beschreiben und Möglichkeiten der Bewegungshilfe und Bewegungssicherung erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.3: beim Gleiten oder Fahren oder Rollen allein und in der Gruppe sportspezifische Vereinbarungen (z. B. Pistenregeln, Aufstellungsformen beim Skilaufen, Ruderkommandos, Straßenverkehrsregeln) erläutern und anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 8.4: die situativen Anforderungen (z. B. durch Sportgerät, Raum, Gelände, Witterung) an das eigene Leistungsvermögen und das emotionale Empfinden beurteilen
  • 8.5: Sinnzusammenhänge beim Gleiten oder Fahren oder Rollen in (z. B. als Freizeit- und Naturerlebnis, als Gruppenerlebnis, als Bewegungsgestaltung sowie unter Leistungs- bzw. Wagnisaspekten) unterscheiden und beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Sicherheitsaspekte
  • Rückgriff auf technische Fertigkeiten und Fähigkeiten aus den Unterrichtsvorhaben 6 und 14
  • Erweiterung auf Wettkampfform/-spiel

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung Sicherheitsregeln aus Unterrichtsvorhaben 6 und 14
  • Entwicklung einer Spielform auf dem Waveboard unter Berücksichtigung verschiedener Leistungsstufen (Differenzierungsfähigkeit verschiedener Leistungsniveaus) und der Sicherheitsaspekte in Gruppen
  • Reflexion der jeweiligen Spielformen

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Helmpflicht

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Einhaltung der Sicherheitsregeln; verantwortungsvoller Umgang mit dem Gleitgerät Waveboard
  • Geschicklichkeit und Leistungsbereitschaft in den Spiel- und Übungsphasen
  • Konstruktiv-kritische Reflexion der jeweiligen Spielformen/-ideen

punktuell

  • Entwicklung einer eigenen Spielidee nach den erarbeiteten Kriterien in Gruppen
  • Konstruktiv-kritische Reflexion der eigenen Spielform
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 29: Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungs­möglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspiel

Thema

Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungs­möglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspiel

Dauer: 6 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Erweiterung der Fang- und Wurftechniken
  • Erste direkte 1:1-Situationen (Individualtaktik defensiv/offensiv)
  • SuS auf gleichem Spielniveau gegeneinander/SuS unterschiedlicher Spielniveaus können miteinander spielen
  • Laufverhalten (offensiv: Lösen vom Gegenspieler/defensiv: Laufwege zustellen)
  • Fairnessgedanke durch Doppelfunktion Spieler/Schiedsrichter

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • 3:3 oder 4:4 im Kleinfeld auf 2 Körbe
  • Durch Dribblingsverbot viele Pässe und schnelles Spiel ohne Ball (stetiges Spiel miteinander)
  • Durch sukzessive Regelveränderung Eingrenzung der individuellen Spielfreiheit
  • Aufteilung in Offensiv- und Defensivzone
  • Verinnerlichung des Fairnessgedanken (Spieler gleich Schiedsrichter)
  • Aneignung individualtaktischer Verhaltensweisen

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Vom 4:4 zum 2:2 auf 2:2 in Fächern (Angriffszone, Verteidigungszone)
  • Druckpass, Distanzwurf, Korfwurf
  • Manndeckung (überlappendes Decken), Freilaufen (Auftaktbewegung, Doppelpass, Kreuzen)
  • Selbstständige Einhaltung der Fairnessregeln (Spieler fungieren als Schiedsrichter: Fairness geht vor Erfolg)

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • (schnelle situative) Anwendung der technisch-taktischen Verhaltensweisen
  • Gemeinschaftliche Aufgabenübernahme für mannschaftlichen Erfolg (keine Dominanz einzelner SuS)
  • Verbindlichkeit der Regelkonformität (Fairnessanwendung)

punktuell

  • Anwendung der Spielfähigkeit und Regelkonformität in einer abschließenden Wettkampfsituation
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 30: Erproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistung

Thema

Erproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistung

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.1: leichtathletische Disziplinen (Lauf, Sprung, Wurf oder Stoß) auf erweitertem technisch-koordinativen Fertigkeitsniveau ausführen und grundlegende Merkmale leichtathletischer Fertigkeiten in ihrer Funktion erläutern
  • 3.2: eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z. B. Hochsprung, Kugelstoßen) in der Grobform ausführen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Finden von Problemlösungsstrategien
  • Erlernen des Schersprunges
  • Erlernen des Flops
  • Überwindung individueller Grenzen

Fachbegriffe

  • Bewegungsphasen und -merkmale

Methodische Entscheidungen

  • Erproben verschiedener Möglichkeiten des Überspringens eines Seils
  • Erlernen/Festigen/Verbessern der Sprungtechniken
  • Von der Schnur zur Latte – Überwindung der individuellen Grenzen und Einschätzung der relativen Leistung

Fachbegriffe

  • Erproben
  • Erlernen
  • Festigen
  • Verbessern
  • Einschätzen

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Übungen zur Verbesserung der Sprungkraft
  • Variation der Anlauflängen, -winkel, Anlauftempi
  • Schersprung über Langbänke
  • Schersprung über Seil
  • Schersprung über Latte
  • Standflop über Seil, Latte
  • Gesamtbewegung Flop über Seil/Latte

Fachbegriffe

  • Anlauf
  • Absprungbein
  • Schwungbein

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sozialverhalte
  • Anstrengungsbereitschaft
  • Durchhaltevermögen

punktuell

  • Hochsprungtechnik
  • Messung der Höhe (relative Messung in Abhängigkeit der Körpergröße)
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 31: Erlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe)

Thema

Erlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe)

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Maßnahmen zu Selbst- und Fremdrettung
  • Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahrensituationen als Retter

Fachbegriffe

  • Selbstrettung
  • Fremdrettung

Methodische Entscheidungen

  • Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
  • Partner-/Gruppenarbeit
  • „Partnerpuzzle“

Fachbegriffe

  • Schüler als Experten
  • Partnerpuzzle

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Vermeidung von Gefahrensituationen als Schwimmer und Retter
  • Transportieren (Opfer bei Bewusstsein)
  • Schleppen (Opfer nicht bei Bewusstein)
  • Befreiungsgriffe
  • Anlandbringen
  • Kombinationsübung (inkl. stabiler Seitenlage)

Fachbegriffe

  • Transportieren
  • Schleppen
  • Diverse Grifftechniken
  • Diverse Befreiungsgriffe
  • Stabile Seitenlage

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Sonstige Leistungen

Beobachtungskriterien

  • Beiträge im Unterrichtsgespräch
  • Mithilfe bei der Organisation
  • Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
  • Beachtung der Sicherheitsaspekte

punktuell

  • Leistungsüberprüfung
  • Techniküberprüfung
Klasse 8 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen zwei Wochenstunden und deswegen ca. 70 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 70 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
Nr.BewegungsfeldUnterrichtsvorhabenIFUSt
34Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenSelbstständige Erarbeitung und Durchführung von funktionellen Erwärmungsprogrammensowie sowie Ausführung und Beschreibung von komplexeren Entspannungstechnikenf, a5
35Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleVertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußballe10
36Bewegen an Geräten – TurnenErarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z. B. Boden mit kleinen Kästen etc.)d, c10
37Das Spielen entdecken und Spielräume nutzenErfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Balle10
38Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, BewegungskünsteErarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppenb10
39Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleSchulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyballa, e10
40Ringen und Kämpfen – ZweikampfsportSelbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenübere, c8
41Laufen, Springen, Werfen – LeichtathletikSchulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampfd8
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 33: Vertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußball

Thema

Vertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußball

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
  • 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
  • 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
  • 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Reduzierung auf die Finten: Übersteiger und Körpertäuschung für SuS ohne Vorerfahrung
  • SuS mit Vorerfahrung als Helfer/Experten einsetzen und schwerere Finten erarbeiten lassen (z.B. doppelter Übersteiger)

Fachbegriffe

  • Finte
  • Übersteiger
  • Körpertäuschung

Methodische Entscheidungen

  • Demonstration der Fintern durch Lehrkraft oder Schülerexperten
  • Üben der Finten an verschiedenen Stationen in PA
  • Anwendung der Finten in Spielsituationen
  • Sinn der Finten erläutern

Fachbegriffe

  • Demonstration

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Hütchen
  • Kästen
  • Bälle
  • Tore

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Aktive Teilnahme in den Übungsphasen
  • Aktive Teilnahme an Unterrichtsgesprächen
  • Persönliche Leistungssteigerung innerhalb der Übungsphase
  • Hilfe, Kooperation, Demonstration bei Experten
  • Beurteilung von Sinn bzw. Unsinn von Finten in verschiedenen Handlungssituationen

punktuell

  • Demonstration des Übersteigers und der Körpertäuschung
  • Anwendung der Finten im Zielspiel
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 34: Erarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden mit kleinen Kästen)

Thema

Erarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden mit kleinen Kästen)

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 2: Bewegen an Geräten – Turnen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.1: an Turngeräten (u.a. Boden, Sprunggerät, Reck oder Stufenbarren,
    Balken oder Parallelbarren) oder Gerätekombinationen turnerische
    Bewegungen auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau normungebunden
    oder normgebunden ausführen und verbinden
  • 5.2: an ihre individuellen Leistungsvoraussetzungen angepasste Wagnis- und
    Leistungssituationen bewältigen sowie grundlegende Sicherheits- und
    Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerecht
    ausführen
  • 5.3: eine turnerische oder akrobatische Gruppengestaltung kooperations- und
    teamorientiert entwickeln, einüben und präsentieren sowie dazu
    Ausführungs- und Gestaltungskriterien benennen
  • 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht
    anwenden und deren Funktionen erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.5: in Gruppen selbstständig, aufgabenorientiert und sozial verträglich üben sowie für sich und andere verantwortlich Aufgaben im Übungs- und Lernprozess übernehmen
  • 5.6: Bewegungsgestaltungen und -kombinationen zusammenstellen und präsentieren
  • 5.7: sich in turnerischen Übungs- und Lernprozessen fachsprachlich situationsangemessen verständigen sowie grundlegende methodische Prinzipien des Lernens und Übens turnerischer Bewegungen erläutern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.8: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen
  • 5.9: eine Präsentation – allein oder in der Gruppe – nach ausgewählten Kriterien bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden)
  • Erlernen weiterer Elemente am ausgewählten Turngerät (z.B. Radwende, Handstandüberschlag am Boden)
  • Kombination von Geräten (z.B. Boden und kleine Kästen)
  • Gestaltung einer Gruppenübung
  • Festigung und Vertiefung von Hilfe- und Sicherheitsstellungen
  • Reflexion von Kooperationsfähigkeit vor dem Hintergrund der eigenen Leistungsfähigkeit und -grenzen

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Sicherheitskriterien

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung von methodischen Übungsreihen zu ausgewählten Elementen je nach Könnensstand der Lerngruppe
  • methodische Übungsreihen zum Erlernen neuer Elemente (z.B. Radwende, Handstandüberschlag über Kastentreppe)
  • Erarbeitung von Bewegungs- und Geräteverbindungen in Kleingruppen
  • Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen

Fachbegriffe

  • Gestalten
  • Präsentieren

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Boden
    • Radwende
    • Handstandüberschlag
  • Kleiner Kasten
    • Strecksprung
    • Grätschsprung
    • Hocksprung

Fachbegriffe

  • Siehe Gegenstände
  • Bewegungsverbindungen
  • Gerätekombinationen
  • Synchronität

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung
  • Individuelle Fortschritte beim Erlernen einzelner Elemente
  • Mündliche Beiträge in Gesprächsphasen

punktuell

  • Präsentation der Gruppengestaltung
  • Individuelle Darstellungsleistung innerhalb der Gruppengestaltung
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 35: Erfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Ball

Thema

Erfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Ball

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktischkognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
  • 2.2: in unterschiedlichen Spielen mit- und gegeneinander technisch wie taktisch situationsgerecht handeln

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Schläger- und Ballgewöhnung
  • Erlernen ausgewählter Schläge: Aufschlag von unten; Überkopfclear, Unterhandclear zur Herstellung einer ersten Spielfähigkeit
  • Erfinden und Erproben einfacher Spielformen mit Regelkatalog
  • Reflexion über das Mit- und Gegeneinander in Spielformen

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Spielformen

Methodische Entscheidungen

  • Übungen zum Experimentieren und Ausprobieren der Schlägerhaltung und zur Ballgewöhnung
  • Erlernen der Schlagtechniken durch Bewegungsdemonstration
  • Üben der Schlagtechniken in Partnerarbeit
  • Fortgeschrittene als „Experten“ bei Partnerkorrektur
  • Erfinden und Erproben einfacher Spielformen in GA (evtl. Einbezug anderer Materialien z.B. Seil, Matten etc.)
  • Präsentation der Spielformen in neuer Gruppenzusammen-setzung

Fachbegriffe

  • Experimentieren
  • Erlernen
  • Üben
  • Partnerkorrektur
  • Erfinden/Erproben
  • Präsentieren

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Verschiedene Schlagtechniken
  • Verschiedene Spielformen mit Regelkatalog

Fachbegriffe

  • Unterer Aufschlag; Überkopf-Clear; UH-Clear
  • Spielformen (Mit- und Gegeneinander)
  • Regelkatalog

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Bewegungsqualität der Schlagtechniken
  • Anstrengungsbereitsschaft
  • Einbringen in der Gruppe

punktuell

  • Präsentation der Spielform
  • Erstellung des Regelkataloges
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 36: Erarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppen

Thema

Erarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.1: ausgewählte Grundtechniken ästhetisch-gestalterischen Bewegens – auch in der Gruppe – strukturgerecht ausführen und durch Erhöhung des Schwierigkeitsgrades oder durch Erhöhung der Komplexität verändern
  • 6.2: in eigenen Bewegungsgestaltungen erweiterte Merkmale von Bewegungsqualität (z. B. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Bewegungsdynamik, Bewegungsweite, Bewegungstempo, Raumorientierung) – auch in der Gruppe – anwenden und zielgerichtet variieren

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.5: ausgehend von vorgegebenen Gestaltungsanlässen oder -themen Kompositionen kriteriengeleitet – allein oder in der Gruppe – entwickeln und präsentieren sowie zentrale Ausführungskriterien (z. B. Synchronität, Bewegungsfluss) beschreiben und erläutern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 6.6: die Bewegungs- und Gestaltungsqualität bei sich und anderen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen
  • 6.7: bewegungsbezogene Klischees (u. a. Geschlechterrollen) in diesem Bewegungsfeld beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Bewegung der Musik anpassen
  • Sich in vorgegebenen Formen bewegen
  • Das Bewegungsrepertoire erweitern
  • Tanzschritte (mit Sprüngen) und „Tanzfiguren“ verbinden
  • Zu einer Kleingruppengestaltung gelangen

Fachbegriffe

  • Eigenschaften von Musik (Takt/Beat/Zählzeiten)
  • Gestaltungskriterien (Zeit, Raum, Dynamik)
  • Synchronizität

Methodische Entscheidungen

  • Sich im Rhythmus der Musik frei bewegen und deren spezifische Eigenschaften kennenlernen
  • Selbstständiges Erarbeiten der vorgegebenen Grundformen
  • In Partnerarbeit die Tanzelemente verbinden
  • In der Gruppe eine geeignete Tanzgestaltung finden, einüben und präsentieren
  • Erstellen einer Übersicht spezifischer Gestaltungs-aspekte

Fachbegriffe

  • Selbstständiges Arbeiten

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • 4/4-, 2/4-, 3/4- oder 6/8-Takte erkennen
  • Grundschritte: z.B. HipHop „Bounce, Steps, Touch and Step/Kick, Step and Jumps“
  • Synchronizität
  • Raum, Zeit, Dynamik (Gestaltungskriterien) nutzen

Fachbegriffe

  • Mimik und Körperhaltung
  • Takt / Bpm (beats per minute)

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Kreativität bei der eigenständigen Bewegung zur Musik
  • Umsetzen der einzelnen Schrittkombinationen

Beobachtungskriterien

  • Ausführungsqualität
  • Kreativität

punktuell

  • Präsentation einer Kleingruppengestaltung

Beobachtungskriterien

  • Sychronizität
  • Verbindung einzelner Tanzelemente
    unter Aspekten der
    Gestaltungskriterien
  • Ausführungsqualität
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 37: Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyball

Thema

Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyball

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
  • 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
  • 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
  • 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Die technischen Elemente des oberen und unteren Zuspiels verbessern
  • Den Aufschlag von unten als sichere Spieleröffnung erkennen
  • Annäherung an das Zielspiel durch Reduzierung der Spielerzahl und der Feldgröße
  • Taktische Elemente als qualitative Indikatoren für die Qualität des Spiels erkennen und anwenden
  • Spielregeln als hilfreiche Beschränkungen des Spiels sehen

Fachbegriffe

  • Grundposition
  • Körperbeugung
  • Gewichtsverlagerung
  • Spielqualität durch Technik
  • Technik durch Üben
  • Taktik als Schlüssel zum Sieg
  • Regeln als notwendige Eingrenzung

Methodische Entscheidungen

  • Die Grundfertigkeiten oberes und unteres Zuspiel in Partner- und Gruppenarbeit unter körperlicher Belastung üben und festigen
  • Aufschlag von unten mit verschiedenen Abständen zum Netz einüben und als Element der Spieleröffnung anwenden
  • Anwenden der Grundfertigkeiten in Spielsituationen unter taktischen Aspekten
  • Einsetzen der Regelkenntnisse zur Verbesserung des Spielergebnisses

Fachbegriffe

  • Benennung der Spieler-positionen (I – VI) im Feld

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Aufwärmübungen zur Verbesserung des Timings bei der Einnahme der Spielposition
  • Verbesserung der Grundfertigkeiten oberes und unteres Zuspiel unter Einbeziehung von Positionswechseln, Änderung des Spielwinkels und körperlicher Belastung durch zusätzliche Laufwege
  • Übungen zum Erlernen des Aufschlags von unten unter speziellem Hinweis auf die physikalischen und biomechanischen Gesetzmäßigkeiten
  • spielnahe Übungen zum Erkennen taktischer Strukturen im Spiel
  • Spiel 2:2, 3:3, 4:4
  • Spiel mit unterschiedlichen Regelstrukturen zur Erleichterung des Zielspiels
  • Großfeldspiel 6:6 und seine taktischen Besonderheiten

Fachbegriffe

  • Vorderspieler / Hinterspieler
  • Angriffsspieler / Abwehrspieler
  • Steller
  • Angriffslinie
  • Regelkenntnisse

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Umsetzen der technischen Fertigkeiten in der jeweiligen Spielsituation
  • Richtiges Ausführen der
    Bewegungsabläufe
  • Richtiges taktisches
    Spielverhalten
  • Nachweis der Regelkenntnisse

Beobachtungskriterien

  • Ausführungsqualität
  • Entscheidungsrichtigkeit
  • Effektivität für das Spiel-geschehen

punktuell

  • Anwendung der technischen Grundfertigkeiten im Klein-feldspiel
  • Anwendung taktischer Überlegungen in spielnahen Gruppenübungen und im Spiel

Beobachtungskriterien

  • Technisch richtige Ausführung
  • Richtige Auswahl der taktischen Maßnahmen
  • Erfolgsquote
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 38: Ringen – Selbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenüber

Thema

Ringen – Selbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenüber

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (z. B. Techniken zum Fallen, Halten und Befreien) und taktisch-kognitive Fähigkeiten (z. B. Ausweichen, Blocken, Fintieren) beim Ringen und Kämpfen anwenden und in ihrer Funktion erläutern
  • 9.2 mit Risiko und Wagnis beim Kämpfen situationsangepasst umgehen sowie regelgerecht und fair miteinander kämpfen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.3: Regeln für chancengleiches und faires Miteinander im Zweikampf erstellen und einen Zweikampf nach festgelegten Regeln leiten
  • 9.4: kriteriengeleitetes Partnerfeedback im Übungs- und Zweikampfprozess geben

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 9.5: die eigene und die Leistungsfähigkeit anderer in Zweikampfsituationen beurteilen
  • 9.6: Eigeninitiative und faires Verhalten beim Zweikämpfen beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Grundsätze zum Halten und Fixieren am Boden
  • Anwendung der Techniken in kleinen Bodenkämpfen
  • Beurteilungskriterien erstellen lassen für die Bewertung von kleinen Bodenkämpfen (Feedbackbogen)
  • Aufgabe eines Schiedsrichters übernehmen
  • Erste Angriffstechniken im Bodenkampf erlernen

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung Sicherheitsaspekte
  • Ringspiele
  • Techniken des Bodenkampfes („Wälzkampf und Schiebekampf“ in der Unterlage) kennerlernen, ausprobieren und anwenden
  • Kriterien erstellen (Regelkatalog)
  • „Wälzkampfturnier“ unter Einbezug der Regeln und eines Feedbackbogens

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Aufreißer, Durchdreher, Armdurchzug, Beindurchzug
  • Regelkatalog (Feedbackbogen)

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Effektivität des eigenständigen Handelns
  • Kooperatives Verhalten in der Gruppe

punktuell

  • Überprüfung einzelner Techniken
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 39: Schulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampf

Thema

Schulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampf

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.2: eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z. B. Hochsprung, Kugelstoßen) in der Grobform ausführen
  • 3.4: einen weiteren leichtathletischen Mehrkampf (z. B. Biathlon, Triathlon) einzeln oder in der Mannschaft unter Berücksichtigung angemessenen Wettkampfverhaltens durchführen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.5: leichtathletische Wettkampfregeln erläutern und gemeinsam einen leichtathletischen Mehrkampf für die eigene Lerngruppe organisieren sowie dessen Umsetzung auswerten

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.7: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit für die Durchführung eines leichtathletischen Wettkampfes beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Vergleich zwischen Stoßen und Werfen
  • Erlernen der Kugelstoßtechnik aus dem Stand sowie der Bewegung
  • Wiederholung leichtathletischer Disziplinen (Sprint, Weitsprung)

Fachbegriffe

  • Bewegungsphasen- und merkmale
  • Kraft

Methodische Entscheidungen

  • Erproben und Experimentieren mit unterschiedlichen Sportgeräten (z.B. Medizinball, Kugel unterschiedlichen Gewichts) zum Stoßen
  • Erlernen/Üben der Kugelstoßtechniken in GA
  • partnerweises Beobachten wesentlicher Technikmerkmale und Korrektur
  • Vertiefung leichtatheltischer Disziplinen wie z.B. Sprint, Weitsprung

Fachbegriffe

  • Erproben
  • Erlernen
  • Üben
  • Beobachten
  • Partnerkorrektur
  • Vertiefen

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Unterscheidung des Stoßens vom Werfen
  • Standstöße mit Medizinball und Kugel
  • Stoßen aus der Bewegung mit Medizinball und Standstoß
  • Verschiedene Übungen zum Sprint und Weitsprung

Fachbegriffe

  • Standstoß (Bewegungsphasen: Stoßauslage; Dreh-Streck-Bewegung; Abstoßstreckung und die jeweiligen Bewegungsmerkmale)
  • Kugelstoß (Ausgangsposition; Nachschtellschritt; Abstoß und Bewegungsmerkmale)

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft
  • Durchhaltevermögen
  • Hilfsbereitschaft

punktuell

  • Stoßtechnik mit der Kugel
  • Evtl. Weitenmessung
  • Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 9 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 70 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 73 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).

Nr.:42

Bewegungsfeld

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Unterrichtsvorhaben

Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten

IF

a, b, f

USt

5

Nr.:43

Bewegungsfeld

Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Unterrichtsvorhaben

Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen

IF

e

USt

10

Nr.:44

Bewegungsfeld

Bewegen an Geräten – Turnen

Unterrichtsvorhaben

Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin

IF

d, c

USt

10

Nr.:45

Bewegungsfeld

Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Unterrichtsvorhaben

Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe

IF

e

USt

5

Nr.:46

Bewegungsfeld

Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Unterrichtsvorhaben

Erarbeitung der wichtigsten Schlagechniken im Badminton (UH-Clear, Drop, Smash…) und die Anwendung im Zielpiel

IF

a,e

USt

10

Nr.:47

Bewegungsfeld

Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Unterrichtsvorhaben

Wahlalternativen (wegen nicht-koedukativen Unterrichts):

  • Vertiefung der Bewegungserfahrungen mit dem Rope sowie Gestaltung einer Gruppenübung zur Musik
  • Erarbeitung grundlegender gymnastischer Bewegungsabfolgen mit dem Handgerät Ball mit dem Ziel der Gestaltung einer Partner-/Gruppenübung

IF

b

USt

10

Nr.:48

Bewegungsfeld

Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Unterrichtsvorhaben

Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Fußball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen

IF

e

USt

10

Nr.:49

Bewegungsfeld

Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Unterrichtsvorhaben

Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung

IF

a, c

USt

5

Nr.:50

Bewegungsfeld

Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Unterrichtsvorhaben

Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden

IF

d

USt

8

Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 40: Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten

Thema

Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.2: ausgewählte Faktoren psycho-physischer Leistungsfähigkeit (u. a. Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen weiterentwickeln und dies in sportbezogenen Anforderungssituationen – auch unter Druckbedingungen – zeigen
  • 6.4: eine Fitnessgymnastik in der Gruppe nach vorgegebenen Kriterien präsentieren und grundlegende Merkmale und Formen erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.5: grundlegende Methoden zur Verbesserung psycho-physischer Leistungsfaktoren benennen, deren Bedeutung für den menschlichen Organismus unter gesundheitlichen Gesichtspunkten beschreiben sowie einen Handlungsplan für die Verbesserung dieser Leistungsfaktoren (u. a. der Ausdauer) entwerfen und umsetzen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 1.7: gesundheitlich vertretbare und gesundheitlich fragwürdige Körperideale und Verhaltensweisen beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Bewegungsübungen, die die Körpererfahrung erweitern
  • Geschicklichkeit und Gewandtheit verbessern
  • Beweglichkeit erhalten
  • Körperspannung erfahren
  • Funktionsgymnastische Übungen
  • Selbsteinschätzung der individuellen Leistungsfähigkeit
  • Konstruktionsprinzipien bei Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung von Leistungsfaktoren

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Einzelarbeit und Partnerarbeit
  • Regelmäßiges Üben anregen
  • Konzentration auf den eigenen Körper: gesundheitliche und konditionelle Fähigkeiten

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Funktionelle Dehn- und Kräftigungsübungen für jede Körperpartie
  • Dynamische und statische Übungen
  • Aufbau eines Erwärmungsprogramms
  • Intensität der Erwärmung variieren
  • Diagnoseinstrumente z.B. Coopertest

Fachbegriffe

  • Anatomie des Körpers
  • Allgemeine und spezielle Erwärmung
  • Dehnung
  • Kräftigung

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Anstrengungsbereitschaft, konditionelle Leistungs-fähigkeit
  • Umsetzung funktioneller Aspekte bei der Ausführung
    Gegenseitiges Helfen und Unterstützen
  • Reflexionsfähigkeit im Gestaltungsprozess
  • Unterrichtsdienliches Verhalten

punktuell

  • Beurteilung eines funktio-nellen Aufwärmprogramms
  • Steigerung der konditionellen Leistungsfähigkeit
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 41: Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen

Thema

Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
  • 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
  • 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Vom Kleinfeldspiel zum Zielspiel
  • Erlernen zielgerichteter Technik
  • Erlernen gruppentaktischer Offensivmöglichkeiten (von der Individualtaktik zur Gruppentaktik)
  • Erlernen gruppentaktischer Defensivmöglichkeiten

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Kleinfeldspiele (z. B.: Mattenball, Wandball, Kombinationsball)
  • Technik (Sprungwurf)
  • Welche Räume ergeben sich auf welcher Position? (Hinführung zum Positionsspiel)
  • Offensive Lösungsmöglichkeiten gegen eine Manndeckung entwickeln (z. B.: Körpertäuschung, Kreuzen der Laufwege)
  • Wie sieht eine effektive Verteidigungsformation aus? (Hinführung zur Raumdeckung)
  • Wie reagiere ich bei Balleroberung? (Hinführung zum Gegenstoß)

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Sprungwurf
  • Körpertäuschung
  • Doppelpass
  • Kreuzen
  • Positionsspiel
  • von der Manndeckung zur 1:5 Raumdeckung
  • Gegenstoß

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • (schnelle situative) Anwendung der technisch-taktischen Verhaltensweisen
  • Aktive Beteiligung in Theoriephasen zur Lösung taktischer Aufgaben
  • Entwicklung und Anwendung eines aktiven Taktikverständnisses in verschiedenen Spielsituationen

punktuell

  • Wettkampfverhalten
  • Ausarbeitung und Reflektion gruppentaktischer Offensiv-aktionen in einzelnen Mannschaften
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 42: Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin

Thema

Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.1: an Turngeräten (u.a. Boden, Sprunggerät, Reck oder Stufenbarren, Balken oder Parallelbarren) oder Gerätekombinationen turnerische Bewegungen auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau normungebunden oder normgebunden ausführen und verbinden
  • 5.2: an ihre individuellen Leistungsvoraussetzungen angepasste Wagnis- und Leistungssituationen bewältigen sowie grundlegende Sicherheits- und Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerechtausführen
  • 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht anwenden und deren Funktionen erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.7: sich in turnerischen Übungs- und Lernprozessen fachsprachlich situationsangemessen verständigen sowie grundlegende methodische Prinzipien des Lernens und Übens turnerischer Bewegungen erläutern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.8: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Erlernen von Übungen zur Körperspannung (insbesondere Mittelkörperspannung)
  • Erlernen des Springens im Mini-Trampolin
  • Erlernen grundlegender Sprünge am Mini-Trampolin
  • Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste
  • Reflexion der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen
  • Entwicklung von Sicherheitsbewusstsein

Fachbegriffe

  • Bewegungsmerkmale
  • Sicherheitsvorkehrungen
  • Sicherheitskriterien

Methodische Entscheidungen

  • Erarbeitung grundlegender Sprünge vom Leichten zum Schweren anhand von Bewegungsbildern und Lehrer-/Schülerdemonstrationen
  • Individuelles Üben der einzelnen Sprünge je nach Könnensstand
  • Je nach Könnensstand: Methodische Übungsreihe zum Salto vorwärts durch Aufrollen auf den Mattenberg

Fachbegriffe

  • Bewegungsbilder
  • Schüler- / Lehrerdemonstration
  • Mattenberg

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Strecksprung
  • Hocksprung
  • Grätschsprung
  • Grätschwinkelsprung
  • Flugrolle
  • Aufrollen
  • Salto vorwärts

Fachbegriffe

  • Siehe Gegenstände
  • Mittelkörperspannung

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Individuelle Fortschritte beim Erlernen der einzelnen Sprünge
  • Mündliche Mitarbeit in Gesprächsphasen

punktuell

  • Präsentation von zwei selbstgewählten Sprüngen
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 43: Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe

Thema

Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktischkognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
  • 2.3: Spiele aus anderen Kulturen vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund einordnen und spielen

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 2.5: Bewegungsspiele – auch aus anderen Kulturen – hinsichtlich ihrer Werte, Normen, inhaltlichen Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Wurftechniken
  • Fangtechniken
  • Regeln und deren unterschiedliche Funktionen
  • ein Spiel unter Einbezug aller Beteiligten gemeinsam gestalten und umsetzen

Fachbegriffe

  • Rückhand
  • Vorhand
  • Upside Down

Methodische Entscheidungen

  • Spiele richtig organisieren und durchführen

Fachbegriffe

  • Taktik besprechen
  • Spielbeobachtung / Regelbeobachtungen für den spielgestalterischen Prozess nutzbar machen

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Regeln und deren unterschiedliche Funktionen
  • Wurftechniken
  • Fangtechniken
  • ein Spiel unter Einbezug aller Beteiligten gemeinsam gestalten und umsetzen

Fachbegriffe

  • Rückhand
  • Vorhand
  • Upside Down

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Regelideen und –abänderungen in angemessener Form in die Spiel-besprechungen einbringen und im Spiel umsetzen bzw. einhalten
  • Spiel- und Regelbeobach-tungen durchführen, Ergebnisse mitteilen und Rückmeldungen in das eigene Spiel integrieren

Beobachtungskriterien

  • Gelingen von taktischem Verhalten im Spiel, Arbeits- und Sozialverhalten, Fairness, Teamfähigkeit

punktuell

  • Gelingen der verschiedenen Wurftechniken (Rückhand, Vorhand, Upside Down)
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 44: Gestaltung einer Rope Skipping Gruppenchoreografie – Erarbeitung einer Gruppenchoreografie und Anwendung gestalterischer Kriterien

Thema

Gestaltung einer Rope Skipping Gruppenchoreografie – Erarbeitung einer Gruppenchoreografie und Anwendung gestalterischer Kriterien

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit Handgerät anwenden und beschreiben
  • grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen in der Gruppe anwenden
  • grundlegende Aufstellungsformen und Formationen anwenden und beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • durch zielgerichtetes Erproben und Experimentieren einfache Bewegungs- und Gestaltungsaufgaben lösen
  • einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • Einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten

Didaktische Entscheidungen

  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technisch-koordinativen Fertigkeiten und wenden diese in einer gestalterischen Gruppenkomposition an.
  • Sie erstellen nach den gestalterischen Kriterien eine ihrer Gruppe angepasste Rope-Skipping-Choreografie.
  • Sie passen die Choreografieinhalte so an, dass durchaus unterschied- liche Leistungsniveaus zeitgleich innerhalb eines Musikbogens/einer Passage präsentiert werden können.

Fachbegriffe

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung der Sprünge aus der Stufe 6
  • Erweiterung des Leistungs-niveaus je nach individueller Leistungsqualität (Innendifferenzierung durch 3 verschiedene Leistungsstufen)
  • Kennenlernen weiterer Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer Gruppe

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Verschiedene Sprünge
  • Kleiner/großer Musikbogen
  • Raumwege
  • Gruppenteilung

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Entwicklung der dauerhaften GA (u. a. Lerntagebuch zur Dokumentation des sukzessiven Aufbaus einer Gruppenchoreografie; Dokumentation des Endproduktes )

punktuell

  • Präsentation einer Gruppenchoreografie

Beobachtungskriterien

  • Sprungtechnik/Bewegungsqualität
  • Komplexität der Sprünge
  • Anwendung und Komplexität der Gestaltungskriterien
  • Rhythmisierung
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 45: Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Basketball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen

Thema

Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Basketball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen

Dauer: 10 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
  • 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
  • 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
  • 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Positionen und Anforderungsprofile im Fußball
  • Einführung einfacher Spielzüge (Spieleröffnung sowie der Raumdeckung

Fachbegriffe

  • Raumdeckung
  • Manndeckung
  • Angriff, Verteidigung
  • Torwart, Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer

Methodische Entscheidungen

  • Spielzugskizzen der Spieleröffnung anfertigen
  • Übungsformen zu Spieleröffnung
  • Anwendung der Spieleröffnung im Zielspiel

Fachbegriffe

  • Siehe didaktische Entscheidungen

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Skizze des Fußballfelds
  • Stifte
  • Fußbälle
  • Tore
  • Stangen

Fachbegriffe

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Aktive Mitarbeit in Theorie- und Praxisphasen
  • Anwendung der Spielzüge in spielnahen Situationen

punktuell

  • Anfertigung einer Skizze zur Spieleröffnung
  • Positionsbezogenes Spiel
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 46: Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung

Thema

Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung

Dauer: 5 Stunden

Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.3: eine turnerische oder akrobatische Gruppengestaltung kooperations- und teamorientiert entwickeln, einüben und präsentieren sowie dazu Ausführungs- und Gestaltungskriterien benennen
  • 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht anwenden und deren Funktionen erläutern

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.5: in Gruppen selbstständig, aufgabenorientiert und sozial verträglich üben sowie für sich und andere verantwortlich Aufgaben im Übungs- und Lernprozess übernehmen
  • 5.6: Bewegungsgestaltungen und -kombinationen zusammenstellen und präsentieren

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 5.7: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen

Didaktische Entscheidungen

  • Schwerpunkt ist das Einüben und Präsentieren von Partner-bzw. Gruppenpyramiden
  • Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern und Körperspannung erfahren

Fachbegriffe

  • „Tabuzonen“ des Körpers

Methodische Entscheidungen

  • Partner- und Gruppenarbeit: Im Umgang mit Partner(n) kooperieren, etwas wagen und Vertrauen entwickeln
  • Gestaltungskriterien bei der Erarbeitung der Kür beachten
  • Sicherheitsrelevante Aspekte verinnerlichen

Fachbegriffe

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Sicherheitsgriffe
  • Stütz-, Haltekraft und Gleichgewicht entwickeln und verbessern
  • Aufstiegstechniken am Partner erlernen
  • Abstiege erlernen
  • Figuren bauen und auflösen
  • Sicherheitsstellung und Hilfestellung geben

Fachbegriffe

  • Griffarten
    • Hand in Hand
    • Handgelenksgriff
    • Ellbogengriff
    • Stützgriff
  • Akrobatische Elemente
    • Flieger
    • Stuhl
    • Übereinander Stehen
    • unterschiedliche Pyramidenarten
  • Stuhl
    • Gallionsfigur
    • Übereinander Stehen
    • unterschiedliche Pyramidenarten

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Eigenständiges Üben
  • Eigeneinschätzung bei der Auswahl von Übungen
  • Gegenseitiges Helfen und Unterstützen
  • Unterrichtsdienliches Verhalten
  • Schwierigkeitsgrad und Kreativität

punktuell

  • Kür aus Partnerbalance-Übungen und Pyramiden vorführen
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 47: Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden

Thema

Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden

Dauer: 8 Stunden

Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.3: beim Laufen eine Langzeitausdauerleitung (LZA I bis 30 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen und einzelne Belastungsgrößen beim Ausdauertraining benennen sowie Auswirkungen auf die Gesundheit beschreiben

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können …

  • 3.6: selbstständig für die Verbesserung der leichtathletischen Leistungsfähigkeit üben und trainieren sowie den Leistungszuwachs
    (z. B. tabellarisch, grafisch) erfassen

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

Didaktische Entscheidungen

  • Wahrnehmung der individuellen Belastung und Einschätzung der der eigenen Leistungsfähigkeit
  • Anpassung der Laufgeschwindigkeit an die individuelle Leistungsfähigkeit
  • Nennen der Merkmale körperlicher Reaktionen bei ausdauerndem Laufen sowie Nennen der gesundheitlichen Bedeutung
  • Erlernen von Regeln zur Ausdauerschulung zur Übertragung/Anwendung auf den Freizeitbereich

Fachbegriffe

  • Ausdauer

Methodische Entscheidungen

  • Erproben unterschiedlicher Tempi
  • Beobachtungsbogen zu körperlichen Merkmalen beim ausdauernden Laufen
  • Thematisierung von Auswirkungen des Ausdauerlaufens auf die Gesundheit (z.B. Referat)
  • Erstellen von Regeln zur Ausdauerschulung in GA

Fachbegriffe

  • Erproben
  • Beobachten
  • Vortragen

Gegenstände/Fachbegriffe

Gegenstände

  • Läufe in Gruppen oder als Paar mit ausgewählten Aufgaben (z.B. Personenraten usw.) bzw. Laufen und Reden
  • Läufe mit unterschiedlichen Atme-Schritt-Rhythmen
  • Zeitschätzläufe
  • Umkehrläufe
  • Verschiedene Ausdauerspiele
  • Intervalle aus Laufen und Gehen (z.B. Ausdauerberg)
  • Regelkatalog
  • Pulsmessung

Fachbegriffe

  • Dauermethode
  • Intervallmethode
  • Atem-Schritt-Rhythmus
  • Ruhe- und Belastungspuls

Leistungsbewertung

unterrichtsbegleitend

  • Grad der Anstrengung
  • Durchhaltevermögen
  • Erfassen der individuellen Laufleistung (Pulswerte; Rundezeiten; Strecke)

punktuell

  • Evtl. Cooper Test

Sekundarstufe II

Kompetenzerwartungen in der Sekundarstufe II

Der für den Sportunterricht gültige Kernlehrplan des Landes NRW beschreibt die Kompetenzen, die die Schüler durch den Sportunterricht der Sekundarstufe II erwerben sollen. Die Beschreibung dieser „Kompetenzerwartungen“ ist zweidimensional strukturiert:

Prozesse

  • Die prozess-bezogene Dimension unterscheidet vier „Kompetenzbereiche“:
    • Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
    • Sachkompetenz
    • Methodenkompetenz
    • Urteilskompetenz
  • Jeder dieser drei Bereiche wird im Kernlehrplan in eine Reihe von „übergreifenden Kompetenzerwartungen“ ausdifferenziert.

Inhalte

  • Die inhalt-bezogene Dimension unterscheidet zunächst neun konkrete „Bewegungsfelder und Sportbereiche“, für die jeweils „inhaltliche Kerne“ (hier nicht wiedergegeben) ausgewiesen werden.
    1. Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
    2. Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen (nur Sekundarstufe I)
    3. Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
    4. Bewegen im Wasser – Schwimmen
    5. Bewegen an Geräten – Turnen
    6. Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
    7. Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
    8. Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport
    9. Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
  • Daneben unterscheidet die inhalt-bezogene Dimension sechs abstrakte, in „inhaltlichen Schwerpunkte“ aufgefächerte „Inhaltsfelder“, mit denen ein vergleichbarer strukturierender Zugriff auf die vorangehend genannten neun Bewegungsfelder und Sportbereiche erfolgt.
    1. Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
    2. Bewegungsgestaltung
    3. Wagnis und Verantwortung
    4. Leistung
    5. Kooperation und Konkurrenz
    6. Gesundheit

Der Link oben unter „Kernlehrpläne“ führt direkt zur Online-Fassung des Kernlehrplans Sport im Lehrplan­navigator von QUA-LiS, der „Qualitäts- und Unterstützungs­agentur – Landesinstitut für Schule“. Dort können alle Details zur Konstruktion der Kompetenzerwartungen eingesehen werden. Um Aktualitätsprobleme zu vermeiden, werden diese nicht im schulinternen Lehrplan (in Abschrift) wiedergegeben.

In allen Unterrichtsvorhaben, die in ihrer Gesamtheit das Unterrichtsgeschehen in der Sekundarstufe II im Fach Sport beschreiben, werden die angesprochenen Kompetenzerwartungen so wiedergegeben, dass eine Identifizierung im Kernlehrplan auf einfache Weise möglich ist.

Einführungsphase (EF) – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
  • Dem Unterricht stehen drei Wochenstunden und deswegen ca. 105 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
  • Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 73 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
  • Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
  • Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe II“ (siehe oben).
Nr.BewegungsfeldInhaltliche KerneIFUSt
1. Halbjahr
1Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenFormen der Fitness-Gymnastikd, f
2Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, BewegungskünsteTanzb, e
3Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleMannschaftsspielee, c
2. Halbjahr
4Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägenFunktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethodena, f
5Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, BewegungskünsteTanz – Improvisationb, a
6Spielen in und mit Regelstrukturen – SportspieleMannschaftsspielee
EF – Unterrichtsvorhaben 1: Formen der Fitnessgymnastik

Inhaltlicher Kern

Formen der Fitnessgymnastik

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 1 : Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • ein Fitnessprogramm (z.B. Aerobic, Step-Aerobic, Circuit-Training) unter einer gewählten Zielrichtung (Steigerung von Kraft, Ausdauer oder Beweglichkeit) präsentieren.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (d): unterschiedliche Belastungsgrößen (u.a. Intensität, Umfang, Dichte, Dauer) zur Gestaltung eines Ausdauertrainings erläutern.
  • (f): Auswirkungen gezielten Sporttreibens auf Gesundheit und Wohlbefinden (körperlich, psychisch und sozial) erläutern.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (d): einen individuellen Trainingsplan erstellen und dokumentieren (z.B. Lerntagebuch).
  • (f): sich selbstständig auf ihren Sport vorbereiten (Kleidung, Aufwärmen, Ernährung) und ihr Vorgehen dabei begründen.

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (d): ihren eigenen Trainingsfortschritt kriteriengeleitet beurteilen.
  • (f): die Bedeutung des Zusammenhangs von Ernährung und Sport bezogen auf Gesundheit und Wohlbefinden beurteilen.

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • Kennenlernen verschiedener Muskelgruppen
  • Muskelbilder
  • größtenteils Verzicht auf Zusatzgewicht

Methodische Entscheidungen

  • Funktionsweise und Aufgaben eines Muskels
  • Sportartübergreifender Charakter des funktionalen Trainings
  • Erstellen eines Zirkels in verschiedenen Schwierigkeitsstufen (Kraft- und (statische) Dehnübungen) in Kleingruppen
  • Bewertung der Funktionalität der Übungen
  • Regelmäßige Durchführung und Bewegungsoptimierung im Zirkel

Gegenstände

  • ggf. Lerntagebuch

Fachbegriffe

  • Bestimmte Muskelgruppen
  • Agonist / Antagonist

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Demonstration

unterrichtsbegleitend

  • Aktive Beteiligung am Arbeitsprozess

punktuell

  • Präsentation und Bewertung der Gruppenergebnisse
  • ggf. Auswertung des Lerntagebuchs
  • Bewertung der Bewegungsausführung der Übungen

Kriterien

  • Kontrollierte Bewegungsausführung (funktional eingesetzte Körperspannung)
  • Korrekte Übungsentwicklung in der GA und Bewertung anderer Ergebnisse
  • Ggf. Führung eines Lerntagebuchs
EF – Unterrichtsvorhaben 2: Tanz – Gestalterische Gruppenchoreographie

Inhaltlicher Kern

Tanz – Gestalterische Gruppenchoreographie

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • eine Komposition aus dem Bereich Tanz (z.B. Elementarer Tanz, Jazztanz, Volkstanz, Moderner Tanz, Gesellschafts- und Modetanz) unter Anwendung spezifischer Ausführungskriterien präsentieren.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): Merkmale von ausgewählten Gestaltungskriterien (u.a. Raum) erläutern.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): Aufstellungsformen und Raumwege strukturiert schematisch darstellen.

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): eine Gruppenchoreographie anhand von zuvor entwickelten Kriterien bewerten.
  • (e): die Bedeutung und Auswirkung von gruppendynamischen Prozessen, auch aus geschlechter-differenzierter Perspektive, und die damit verbundenen Chancen und Grenzen beurteilen.

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • Basierend auf bekannten Schritten eine gestalterische Gruppenchoreographie

Methodische Entscheidungen

  • Schrittbenennungen
  • Taktschulung (Musikbogen)
  • Raumwege
  • Formationsaufbau/ -veränderung
  • Entwicklung von Gestaltungskriterien

Gegenstände

  • ggf. Lerntagebuch

Fachbegriffe

  • –

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Präsentation

unterrichtsbegleitend

  • aktive Beteiligung am Unterricht /in der GA
  • Bewegungssicherheit und Ausdruck

punktuell

  • Präsentation

Kriterien

  • Bewegungssicherheit und Ausdruck
  • Anwenden der Gestaltungskriterien
EF – Unterrichtsvorhaben 3: Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Volleyball

Inhaltlicher Kern

Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Volleyball

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • Spielregeln aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen, unterschiedlicher Zielsetzungen sowie im Hinblick auf die Vermeidung von Verletzungsrisiken situativ anpassen und in ausgewählten Spielsituationen anwenden.
  • in einem Mannschaftsspiel oder Partnerspiel gruppen- und individualtaktische Lösungsmöglichkeiten für Spielsituationen in der Offensive und in der Defensive anwenden.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (a): unterschiedliche Lernwege (u.a. analytisch-synthetische Methode und Ganzheitsmethode) in der Bewegungslehre beschreiben.
  • (c): den Einfluss psychischer Faktoren (z.B. Freude, Frustration, Angst) auf das Gelingen sportlicher Handlungssituationen beschreiben.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (e): sich auf das spezifische Arrangement für ihren Sport verständigen (Aufgaben verteilen, Gruppen bilden, Spielsituationen selbstständig organisieren).
  • (a): unterschiedliche Hilfen (Geländehilfen, Bildreihen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern von sportlichen Bewegungen zielgerichtet anwenden.

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (c): den Einfluss psychischer Faktoren (z.B. Frustration, Angst, Gruppendruck – auch geschlechtsspezifisch) auf das sportliche Handeln in unterschiedlichen Anforderungssituationen beurteilen.
  • (a): den Einsatz unterschiedlicher Lernwege im Hinblick auf die Zielbewegung qualitativ beurteilen.

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • Erweiterung bisher erlernter Techniken in sportlichen Drucksituationen (Zeitdruck, Gegnerdruck, räumlicher Druck)

Methodische Entscheidungen

  • Wiederholung des Baggerns, Pritschens, der Angabe, des Schmetterns und des Blockens
  • Sprungbagger
  • Bewegungsphasen sportartspezifischer Techniken – Bewegungsbögen

Gegenstände

  • –

Fachbegriffe

  • –

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Demonstration

unterrichtsbegleitend

  • Verbesserung der Technikausführung im Unterrichtsverlauf

punktuell

  • Spielfähigkeit am Ende der Reihe

Kriterien

  • Beherrschen einer (risikoreichen) Spielfähigkeit
  • Ausprägung durchgenommener Technikmerkmale (auch in sportlichen Drucksituationen)
EF – Unterrichtsvorhaben 4: Funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden

Inhaltlicher Kern

Funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 1 : Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • unterschiedliche Dehnmethoden im Hinblick auf verschiedene sportliche Anforderungssituationen funktionsgerecht anwenden.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (f): Auswirkungen gezielten Sporttreibens auf Gesundheit und Wohlbefinden (körperlich, psychisch und sozial) erläutern.
  • (e): grundlegende Aspekte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von sportlichen Handlungssituationen beschreiben.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (a): unterschiedliche Hilfen (Geländehilfen, Bildreihen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern von sportlichen Bewegungen zielgerichtet anwenden.

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (a): den Einsatz unterschiedlicher Lernwege im Hinblick auf die Zielbewegung qualitativ beurteilen.

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • Pre-Stretch (dynamisch)
  • statisches Dehnen (nach einer Ausdauerbelastung, z. B.: Cross Fit)
  • progressive Muskelrelaxation

Methodische Entscheidungen

  • dynamisch
  • statisch
  • Entspannungstechniken
  • … stets in Verbindung mit einer konditionellen Belastung

Gegenstände

  • –

Fachbegriffe

  • dynamisches Dehnen, statisches Dehnen
  • progressive Muskelrelaxation (CHRS-Methode)

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Analyseaufgabe

unterrichtsbegleitend

  • Einsatzbereitschaft innerhalb des Unterrichts
  • Anwendung bestimmter Dehnübungen in Kombination mit einer sportlichen Belastung

punktuell

  • Erstellen eines funktionalen Dehnprogramms

Kriterien

  • Angemessenheit der Dehnübungen/der Dehnmethode an eine jeweilige sportliche Belastung
EF – Unterrichtsvorhaben 5: Tanz – Den Partner als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen

Inhaltlicher Kern

Tanz – Den Partner als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen

Dauer: 10 – 12 Stunden

Bewegungsfeld: 6 : Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • ein (Hand-)Gerät / Objekt als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen.
  • eine Komposition aus dem Bereich Tanz (z.B. Elementarer Tanz, Jazztanz, Volkstanz, Moderner Tanz, Gesellschafts- und Modetanz) unter Anwendung spezifischer Ausführungskriterien präsentieren.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): Merkmale von ausgewählten Gestaltungskriterien (u.a. Raum) erläutern.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): Aufstellungsformen und Raumwege strukturiert schematisch darstellen.

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (b): eine Gruppenchoreographie anhand von zuvor entwickelten Kriterien bewerten.

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • Ausführung verschiedener Bewegungsaufgaben mit wechselndem Partner unter Berücksichtigung verschiedener Gestaltungsparameter
  • Improvisation mit festgelegtem Partner als Ausgangspunkt unter Berücksichtigung verschiedener Themen
  • Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit, Ängste und Gefühle

Methodische Entscheidungen

  • Erweiterung des Bewegungsrepertoires durch Ausprobieren verschiedener Bewegungsaufgaben mit wechselndem sowie festgelegtem Partner

Gegenstände

  • ggf. Lerntagebuch

Fachbegriffe

  • –

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Präsentation

unterrichtsbegleitend

  • Individuelle Fortschritte in der gestalterischen und tänzerischen Bewegungsausführung

punktuell

  • Ausführung einer Improvisation mit dem Partner auf der Grundlage eines zufällig vorgegebenen Themas

Kriterien

  • Bewegungsqualität
  • Variabilität in den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Dynamik)
  • Einbezug des Partners
  • Umsetzung des Themas
EF – Unterrichtsvorhaben 6: Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Ultimate Frisbee

Inhaltlicher Kern

Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Ultimate Frisbee

Dauer: 12 Stunden

Bewegungsfeld: 7 : Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • in einem Mannschaftsspiel oder Partnerspiel gruppen- und individualtaktische Lösungsmöglichkeiten für Spielsituationen in der Offensive und in der Defensive anwenden.

Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (e): grundlegende Aspekte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von sportlichen Handlungssituationen beschreiben.

Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • (e): sich auf das spezifische Arrangement für ihren Sport verständigen (Aufgaben verteilen, Gruppen bilden, Spielsituationen selbstständig organisieren).

Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz

(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …

  • –

Hinweise zur Durchführung

Didaktische Entscheidungen

  • unterschiedliche Wurfvarianten
  • gruppentaktische Elemente
  • individuelle Laufwege
  • Spielzüge
  • Mannschaftsformationen

Methodische Entscheidungen

  • Rückhandwurf
  • Vorhandwurf
  • Überkopfwurf
  • Spielzüge
  • Mannschaftsformationen
  • später feste Mannschaften

Gegenstände

  • –

Fachbegriffe

  • Doppelpass
  • Spiel über den Dritten
  • Hinterlaufen
  • Kreuzen

Leistungsüberprüfung

Überprüfungsform

  • Demonstration

unterrichtsbegleitend

  • verlaufsbedingt (individuell und in GA)

punktuell

  • Qualität der erreichten individuellen und mannschaftlichen Spielfähigkeit

Kriterien

Qualifikationsphase (Q1 und Q2), Grundkurs – Kursprofile
  • In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
  • Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.

Kursprofile

KürzelInhaltlicher KerneBewegungsfeld und SportbereichKLP
FB/LAMannschaftsspiel FußballSpielen in und mit Regelstrukturen
– Sportspiele
7
Leichtathletische Disziplinen unter Berücksichtigung von Lauf, Sprung und Wurf/StoßLaufen, Springen, Werfen
– Leichtathletik
3
VB/LAMannschaftsspiel VolleyballSpielen in und mit Regelstrukturen
– Sportspiele
7
Leichtathletische Disziplinen unter Berücksichtigung von Lauf, Sprung und Wurf/StoßLaufen, Springen, Werfen
– Leichtathletik
3
GT/FFTanz, GymnastikGestalten, Tanzen, Darstellen
– Gymnastik/Tanz,Bewegungskünste
6
Formen der Fitnessgymnastik, funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche DehnmethodenDen Körper wahrnehmen und
Bewegungsfähigkeiten ausprägen
1
Kursprofil Fußball / Leichtathletik
  • In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
  • Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
KernBezug zum KLPThemen der einzelnen UnterrichtsvorhabenIFBF
Stufe Q1 – 1. Halbjahr
FussballBWK 7.1
Sa 1
Wiederholung grundlegender technischer Elemente (Dribbling, Passspiel, Torschuss) und deren Anwendung in komplexen Spielsituationen im Fußball.a7
LeichtathletikBWK 3.1
Ma
Sa 3
Erarbeitung der O´Brien Technik im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur.a3
TurnenBWK 5.1-5
Sc 1
Mc
Uc
Anwendung von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck, Kasten/Pferd und Boden in einem turnerischen Dreikampf.c5
Stufe Q1 – 2. Halbjahr
BWK 6.1-5
Sb
Mb
Ub
Vertiefung der Bewegungserfahrung mit dem Rope sowie Gestaltung einer Gruppenchoreographie zur Musik.b6
BWK 1.2/ 1.3/ 3.3
Sd 2
Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Durchführung und Auswertung des Cooper-Tests.d/f3
BWK 7.1/ 7.2
Me 2
Erarbeitung der Gruppentaktik „Dreierkette“ und die Anwendung in Spielsituationen im Fußball.e7
Stufe Q2 – 1. Halbjahr
BWK 3.1
Sa 1
Sd 1
Ma
Ua
Vergleich unterschiedlicher Hochsprungtechniken (Schersprung/Fosbury Flop) im Hinblick auf die Leistungssteigerung.a/d3
BWK 7.2
Sa 2
Schulung der taktischen Fähigkeiten im „Eins-gegen-Eins“ im Fußball.a/e7
BWK 1.1/ 1.3/ 1.4
Sd 2
Md 1 + 2
Selbständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und deren Beurteilung, ggf. in einem Fitnessstudio.f/d1
Stufe Q2 – 2. Halbjahr
BWK 3.2
Me 1
Ud
Selbständige Erstellung, Durchführung und Auswertung eines Leichtathletik Dreikampfes.e/d3
BWK 7.1-3
Me 1+2
Ue
Anwendung der technischen und taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Zielspiel Fußball.d/e7
BWK 9.2
Se
Ue
Erarbeitung von Regeln und Ritualen in Zweikampfsituationen.e/c9
Kursprofil Volleyball / Leichtathletik
  • In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
  • Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
KernBezug zum KLPInhaltliche KerneIFBF
Stufe Q1 – 1. Halbjahr
VolleyballBWK 7.1
Sa 1
Vertiefung der Grund-, Angriffs- und Abwehrtechniken im Spiel 3 gegen 3d/e7
LeichtathletikBWK 1.2/ 1.3/ 3.3
Sd 2
Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Durchführung und Auswertung des Cooper-Tests.d/f3
FitnessBWK 1.1/ 1.3/ 1.4
Sd 2
Md 1 + 2
Selbständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen (überwiegend BWE-Übungen) und deren Beurteilung.f/d1
Stufe Q1 – 2. Halbjahr
VolleyballBWK 7.1/7.2
Mc
Einführung in spezifische Verteidigungstechniken, z.B. Hechtbagger und Japanrolle sowie die Anwendung im Zielspielc7
LeichtathletikBWK 3.1
Ma
Sa 3
Erarbeitung der O´Brien Technik im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur.a3
TanzBWK 6.1-5
Sb
Mb
Ub
Vertiefung der Bewegungserfahrung im Step Aerobic sowie Gestaltung einer Gruppenchoreographie zur Musik.b6
Stufe Q2 – 1. Halbjahr
VolleyballBWK 7.1/7.2
Se 1
Me1
Ue
Beachvolleyball – Von der „Alternative“ zur Olympischen Diszipline7
LeichtathletikBWK 3.1
Sa 1
Sd 1
Ma
Ua
Vergleich unterschiedlicher Weitsprungtechniken (Hangsprungtechnik, Laufsprungtechnik) im Hinblick auf die Leistungssteigerunga/d3
TurnenBWK 5.1-5
Sc 1
Mc
Uc
Anwendung von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck, Kasten/Pferd und Boden in einem turnerischen Dreikampf.c5
Stufe Q2 – 2. Halbjahr
VolleyballBWK 7.1/7.2/7.3
Se 1
Me1
Ue
Durchführung, Analyse und Variation volleyballspezifischer Spielformen (Beachvolleyball, 6 gegen 6) unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen (Positionen und Taktik)e7
LeichtathletikBWK 3.2
Me 1
Ud
Erarbeitung und Durchführung eines alternativen Leichtathletikwettkampfese/d3
Ringen und KämpfenBWK 9.2
Se
Ue
Kyeok Too Ki: Mehr als nur Selbsverteidigunge/c9
Kursprofil Gymnastik/Tanz
  • In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
  • Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
KernBezug zum KLPInhaltliche KerneIFBF
Stufe Q1 – 1. Halbjahr
Funktions-gymnastikBWK 1.6, 1.3, 1.4
S f2/1
M f1/d1/d2
U f1
Erprobung und Beurteilung von funktionalen und nicht-funktionalen Alltagsbewegungen sowie Dehn- und Kräftigungsübungen und deren gesundheitliche Auswirkungen sowie Erstellung von funktionalen Erwärmungs- und Trainingsprogrammen zur sportlichen Leistungssteigerung unter Berücksichtigung der Ausbildung muskulärer Balanced/f1
Rhythmische SportgymnastikBWK 6.1
S b1
M b1
U b1
Selbstständige Entwicklung einer gymnastischen Bewegungskomposition in der Kleingruppe bestehend aus den gymnastischen Fortbewegungsarten Gehen, Laufen, Hüpfen, Federn unter Berücksichtigung des Gestaltungskriteriums „Raum“b6
BewegungskünsteBWK 6.3, 5.3
S b1
M b1
Entwicklung einer (akrobatischen) Bewegungskomposition in Verbindung mit dem ästhetisch-künstlerischen Bewegungsbereich
(Jonglieren/Pantomime/Bewegungstheater), z.B. in Form von Spiegelbildbewegungen
b6/5
Stufe Q1 – 2. Halbjahr
TanzBWK 6.2
S b1
M b1
U b1
Erarbeitung grundlegender Bewegungen aus den Tanzbereichen „Jazztanz“ und „Hip Hop“ sowie Variation und Veränderung erlernter Bewegungen unter Berücksichtigung der Gestaltungskriterien „Zeit“ und „Dynamik“ und Zusammenfügen zu einer Gesamtkompositionb6
TurnenBWK 5.4
S c1/a1
U a1
Erlernen turnerischer Grundelemente an Schwebebalken und Trampolin durch methodische Übungsreihen sowie Erprobung turnerischer Wagnissituationen an diesen Geräten angepasst an die individuellen Leistungsvoraussetzungena/c5
Joggen/WalkenBWK 1.2
S f1/f2
U f1
Erprobung unterschiedlicher Bewegungsformen zur gesundheitsorientierten Förderung der aeroben Ausdauerfähigkeit am Beispiel Joggen und Walkenf1
Stufe Q2 – 1. Halbjahr
(Step)-AerobicBWK 1.1
S f1/f2
M f1
Wiederholung grundlegender und Erarbeitung weiterführender Schritte aus den Bereichen der Aerobic und Step-Aerobic sowie selbstständige Erstellung von Fitnessprogrammen aus diesen Bereichen mit dem Ziel der Förderung von Ausdauer und Koordinationf1
Rhythmische SportgymnastikBWK 6.1
S b1
M b1
U b1
Erlernen grundlegender Techniken mit dem Handgerät Band und selbstständige Gestaltung einer Bewegungskomposition in der Kleingruppe unter Berücksichtigung des formalen Aufbaus und des Gestaltungskriteriums „Raum“b6
VolleyballBWK 7.1
S e1
M e1
Das Sportspiel Volleyball als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Spielideen mit dem Ziel, ein Spielgerät „volley“ zu spielene7
Stufe Q2 – 2. Halbjahr
BallettBWK 6.2
M b1
U b1
Erlernen grundlegender Bewegungen aus dem klassischen Tanz sowie zusammenfügen und variieren einfacher Schritte in Kleingruppenb6
TanzBWK 6.5/6.4
S b1/c1
M b1
U b1
Erprobung von Improvisation mit einem ausgewählten Objekt (Hut/Stab) zu einem vorgegebenen Gestaltungsthema unter Berücksichtigung spezifischer Gestaltungs- und Ausführungskriterien zum Experimentieren und Improvisierenb/c6

Leistungsbewertung

Vereinbarungen zur Leistungsbewertung

Die Grundsätze zur Leistungsbeurteilung beziehen sich auf die Vorgaben aus den Richtlinien und Lehrplänen sowie aus den Kernlehrplänen für das Fach Sport.

Da im Sportunterricht am Woeste-Gymnasium sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II keine Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben werden, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“.

Die Leistungsbewertung bezieht sich dabei auf die im Unterricht erworbenen Kompetenzen in den drei Kompetenzbereichen Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz, Methodenkompetenz und Urteilskompetenz, wobei die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz die Basis der Leistungsbewertung bildet. Die jeweiligen Überprüfungsformen sind darauf ausgerichtet, das Erreichen der Kompetenzerwartungen zu überprüfen.

Bei der Leistungsbewertung werden sowohl punktuelle als auch unterrichtsbegleitende Lernerfolgsüberprüfungen durchgeführt. Die Kriterien der Leistungsbeurteilung werden den SuS zuvor mitgeteilt, um die Leistungsbeurteilung transparent zu machen. Ferner werden bei der Leistungsbeurteilung individuelle Leistungsvoraussetzungen und Fortschritte berücksichtigt. Zudem gibt es im Sportunterricht auch beurteilungsfreie Phasen.

Eine Leistungsbeurteilung erfolgt in der Regel zu jedem Unterrichtsvorhaben und berücksichtigt im Bereich der Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz sowohl eine punktuelle als auch eine unterrichtsbegleitende Lernerfolgssüberprüfung.
Zu den Bestandteilen der „Sonstigen Leistungen im Unterricht“ zählen:

  • Demonstration von Bewegungshandeln: Präsentationen technisch-koordinativer Fertigkeiten, taktisch-kognitiver, psycho-physischer sowie ästhetisch-gestalterischer Fähigkeiten
  • Beiträge zur Unterrichtsgestaltung: selbstständiges Planen und Gestalten von Auf- und Abwärmprozessen; Mitgestaltung von Unterrichtssituationen, Helfen und Sichern, Geräteaufbau und -abbau, Schiedsrichteraufgaben, Selbst- und Fremdbeobachtung in sportlichen Handlungssituationen
  • Mündliche Beiträge zum Unterricht: z. B. Lösung von Aufgaben in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Unterricht vor- und nachbereitende Kurzvorträge, Präsentationen
  • Schriftliche Beiträge zum Unterricht: z. B. Kurzreferate, Stundenprotokolle, Erstellung von Plakaten, schriftliche Übungen, Lerntagebücher
  • Fitness- und Ausdauerleistungstests
  • Wettkämpfe, z. B. in Form von leichtathletischen Mehrkämpfe, Bundesjugendspielen und Turnieren
  • Im Sportunterricht erbrachte Qualifikationsnachweise: z. B. Schwimmabzeichen; Leistungen des Sportabzeichens

Je nach Ausrichtung des Unterrichtsvorhabens kann die Gewichtung der verschiedenen Bestandteile der Leistungen im Unterricht differieren, auch wenn die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz grundsätzlich die Basis bildet und prozentual den größeren Anteil der Note ausmacht.

Leistungsbeurteilung bei längerfristiger Erkrankung eines Schülers:

  • Kann ein Schüler/eine Schülerin längere Zeit (ab 2 Wochen) nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen, so ist ein ärztliches Attest vorzulegen.
  • Bei längerer nicht-aktiver Teilnahme am Unterricht sind Ersatzleistungen in Form eines Referats, eines Kurzvortrags, der Übernahme einer bestimmten Unterrichtssequenz o.ä. zu erbringen.

Berücksichtigung außerunterrichtlicher Leistungen:

  • Außerunterrichtliche Leistungen im Schulsport wie z. B. leistungssportliches Engagement, die Teilnahme an Schulsportwettkämpfen etc. sind nicht Teil der Sportnote, sondern werden als Bemerkung auf dem Zeugnis vermerkt.

Eine detaillierte Übersicht zur Leistungsbewertung in den verschiedenen Unterrichtsvorhaben ist den Stufenlehrplänen zu entnehmen.

Standardsicherung

In der Erprobungsstufe werden im Bewegungsfeld „Bewegen an Geräten – Turnen“ jeweils in den Stufen 5 und 6 „Winterbundesjugend­spiele“ durchgeführt und dabei unter Anwendung standardisierten Kriterien die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler beurteilt. So werden für die Mittelstufe wichtige Grundfertigkeiten wie Körpergefühl und -beherrschung erprobt und geprüft, welche Grundlage für viele weitere sportliche Aktivitäten darstellen.

In der Einführungsphase werden kursübergreifende Leistungsüberprüfungen in den Bereichen Tanz, Volleyball, Fußball und Leichtathletik durchgeführt, um eine fundierte Entscheidung für die Profilwahl der Qualifikationsphase treffen zu können. Zusätzlich finden individuelle Beratungen durch die entsprechenden Kurslehrer statt.

Medienbildung

In welchen Unterrichtsreihen Medienkompetenz vermittelt wird, ist den Stufenlehrplänen zu entnehmen.

Berufsorientierung

Die Universitäten Köln und Bochum bieten regelmäßig Veranstaltungen an, in denen sich Schülerinnen und Schüler über Studiengänge im Bereich Sport informieren können. Die Einladungen zu den Veranstaltungen werden von den jeweiligen Kurslehrern an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben und können dann bei Interesse wahrgenommen werden.

Besonders in der Sekundarstufe II werden zur Vorbereitung auf das Studium theoretische Inhalte im Sportunterricht behandelt.