Sport wird am Woeste-Gymnasium in allen Jahrgangsstufen unterrichtet – in den Klassen 5 und 6 vierstündig. Der Unterricht orientiert sich an den Bewegungsfeldern und Inhaltsfeldern der Kernlehrpläne: von kleinen Spielen, Turnen, Leichtathletik und Schwimmen bis zu Tanz, Fitness und Zweikampfsport. In der Qualifikationsphase wählen die Schülerinnen und Schüler ein Kursprofil mit zwei Schwerpunkt-Bewegungsfeldern; außerdem gibt es einen Sport-Leistungskurs.
„Das Wesentliche ist nicht, gesiegt, sondern sich wacker geschlagen zu haben.“
Pierre de Coubertin (1863–1937), französischer Sportpädagoge, Gründer des IOC
Kernlehrpläne
- Kernlehrplan Sport für die Sekundarstufe I (Lehrplannavigator NRW)
- Kernlehrplan Sport für die gymnasiale Oberstufe (Lehrplannavigator NRW)
Schulinterner Lehrplan
Sekundarstufe I
Kompetenzerwartungen in der Sekundarstufe I
Der für den Sportunterricht gültige Kernlehrplan des Landes NRW beschreibt die Kompetenzen, die die Schüler durch den Sportunterricht der Sekundarstufe I erwerben sollen. Die Beschreibung dieser „Kompetenzerwartungen“ ist zweidimensional strukturiert:
Prozesse
- Die prozess-bezogene Dimension unterscheidet drei „Kompetenzbereiche“:
- Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- Methodenkompetenz
- Urteilskompetenz
- Jeder dieser drei Bereiche wird im Kernlehrplan in eine Reihe von „übergreifenden Kompetenzerwartungen“ ausdifferenziert.
Inhalte
- Die inhalt-bezogene Dimension unterscheidet zunächst neun konkrete „Bewegungsfelder und Sportbereiche“, für die jeweils „inhaltliche Kerne“ (hier nicht wiedergegeben) ausgewiesen werden.
- Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
- Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
- Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- Bewegen im Wasser – Schwimmen
- Bewegen an Geräten – Turnen
- Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
- Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport
- Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
- Daneben unterscheidet die inhalt-bezogene Dimension sechs abstrakte, in „inhaltlichen Schwerpunkte“ aufgefächerte „Inhaltsfelder“, mit denen ein vergleichbarer strukturierender Zugriff auf die vorangehend genannten neun Bewegungsfelder und Sportbereiche erfolgt.
- Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
- Bewegungsgestaltung
- Wagnis und Verantwortung
- Leistung
- Kooperation und Konkurrenz
- Gesundheit
Der Link oben unter „Kernlehrpläne“ führt direkt zur Online-Fassung des Kernlehrplans Sport im Lehrplannavigator von QUA-LiS, der „Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule“. Dort können alle Details zur Konstruktion der Kompetenzerwartungen eingesehen werden. Um Aktualitätsprobleme zu vermeiden, werden diese nicht im schulinternen Lehrplan (in Abschrift) wiedergegeben.
In jeder der 47 Unterrichtsvorhaben, die in ihrer Gesamtheit das Unterrichtsgeschehen in der Sekundarstufe I im Fach Sport beschreiben, werden die angesprochenen Kompetenzerwartungen geordnet und mit einer Bezeichnung wiedergegeben, die eine Identifizierung im Kernlehrplan auf einfache Weise ermöglicht. Das erläutert das folgende …
Beispiel für die Stufe 5:
Ausgewiesene Kompetenzerwartung: (Die Schülerinnen und Schüler können …)
- 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern.
Identifikation:
- 2. : Bewegungsfeld und Sportbereich 2 „Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen“
- .4 : Kompentenzerwartung 4 im vorgenannten Bewegungsfeld und Sportbereich
- Der Kernlehrplan weist aus, dass es sich um eine Kompetenzerwartung der Kategorie „Methodenkompetenz“ handelt.
Zu beachten ist, dass im Kernlehrplan zwei voneinander verschiedene Listen von Kompetenzerwartungen vorhanden sind, nämlich eine für die Erprobungsstufe (Stufen 5 und 6) und eine für die Mittelstufe (Stufen 7 bis 9)!
Klasse 5 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 140 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 80 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
| Nr. | Bewegungsfeld | Unterrichtsvorhaben | IF | USt |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen | Erproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Federball/Badminton, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregeln | e | 5 |
| 2 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Wahrnehmen von Mit- und Gegenspieler durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handball | a, e | 10 |
| 3 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Schulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechniken | a, f | 5 |
| 4 | Bewegen an Geräten – Turnen | Erlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichern | d, c | 10 |
| 5 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen | a, e | 10 |
| 6 | Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport | Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbrettern | a | 10 |
| 7 | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, Bewegungskünste | Erlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppen | b | 10 |
| 8 | Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport | Spielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfen | e, c | 5 |
| 9 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramiden | a, c | 5 |
| 10 | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | Erlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampf | d | 10 |
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 1: Erproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregeln
Thema
Erproben von Variationsmöglichkeiten der kleinen Spiele (Völkerball, Brennball, Ball über die Schnur, etc.) durch Veränderung von Spielraum / Spielgerät / Spielregeln
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld – Sportbereich: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schüler können …
- 2.1: grundlegende spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten situationsgerecht in kleinen Spielen anwenden
- 2.2: kleine Spiele, Spiele im Gelände, sowie einfache Pausenspiele – auch eigenverantwortlich – fair, teamorientiert und sicherheitsbewusst miteinander spielen sowie entsprechende Kriterien benennen und erläutern
- 2.3: kleine Spiele gemäß vorgegebener Spielideen und Regeln – orientiert an Raum, Zeit, Spielerinnen und Spielern sowie am Spielmaterial – selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schüler können …
- 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schüler können …
- 2.5: Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer Eignung für die Organisation und Durchführung kleiner Spiele für sich und andere sicher bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Wiederholen der kleinen Spiele (z.B. Völkerball, Brennball)
- Sensibilisierung für die Einhaltung von Regeln
- Erarbeitung von Variationen eines ausgewählten kleinen Spieles (z.B. Völkerballvarianten)
- Präsentation und Erproben der Spielvariationen (z.B. Völkerball mit Durchlaufen, Bienenvölkerball)
- Vergleich der Variationen
- Veränderung der Rahmenbedingungen (Spielraum, Spielgerät)
Fachbegriffe
- Regeln
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung und Vertiefung kleiner Spiele
- Nennen der Regeln
- Entwickeln einer Variation eines ausgewählten kleinen Spieles in Kleingruppen
- Erstellung eines Regelkatalogs durch Abänderung vorgegebener Regeln
- Präsentation der erfundenen Variation durch Vorstellung der Regeln)
- Erproben der verschiedenen erarbeiteten Variationen
Fachbegriffe
- Entwickeln und Erproben
- Präsentieren
- Miteinander-Gegeneinander
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Kleines Spiel (z.B. Völkerball, Brennball)
Fachbegriffe
- Regeln
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Teamfähigkeit
- Einlassen auf die Gruppe
- Einlassen auf „Unbekanntes“
- Engagement
punktuell
- Konzeption der Variation anhand der Niederschrift
- Durchführung einer Spielvariation
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 2: Wahrnehmung von Mit- und Gegenspielern durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handball
Thema
Wahrnehmung von Mit- und Gegenspielern durch verschiedene Spielformen im Handball: 10er Fang, Mattenball, Schlossball, Kleinfeld-Handball
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld – Sportbereich: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
- 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
- 7.3:grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
- 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
- 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Unterschiedliche Anforderungen im Spielprozess
- Merkmale des technisch sauberen Fangens
- Taktisches Grundverständnis des Freilaufens und Anbietens
- Spielformen mit dem Handball (Zehnerball, Wandball, Überzahlspiele usw.)
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Erproben verschiedener Wurf- und Fangtechniken
- Entwickeln geeigneter Bewegungsmuster zum Freilaufen und Anbieten
- Verschiedene Spielziele durch Regeländerungen provozieren
- Möglichkeiten und Einschränkungen durch den Einbezug von Mit- bzw. Gegenspielern
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Fachbegriffe
- Freilaufen und Anbieten
- Druckpass
- Regelveränderung zur Schwerpunktlenkung
- Foulspiel/ sportliche Fairness
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft, team- und zielorientiertes Spielen
- Situations- und adressatenangemessenes Spielverhalten (anbieten, freilaufen)
- Reflexion verschiedener Spielideen und ihrer Regeln
punktuell
- Jeweilige Spielidee auf Spielziel überprüfen und in Gruppen reflektieren
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 3: Schulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechniken
Thema
Schulung der Wahrnehmung von Muskelanspannung und -entspannung durch das Erlernen funktionaler Übungen zur Erwärmung und funktionsgerechter Alltagsbewegungen sowie durch die Anwendung von Entspannungstechniken
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld – Sportbereich: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.1: sich sachgerecht allgemein aufwärmen und grundlegende funktionsgymnastische Übungen ausführen sowie die Intensität des Aufwärmprozesses an der eigenen Körperreaktion wahrnehmen und steuern
- 1.3: eine grundlegende Entspannungstechnik (z. B. Phantasiereise) angeleitet ausführen sowie den Aufbau und die Funktion beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.4: allgemeine Aufwärmprinzipien allein und in der Gruppe anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Verschiedene Belastungsarten
- Anspannung in sportlichen Situationen/Entspannung nach sportlicher Belastung
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Dynamisches Dehnen zur Vorbereitung auf eine sportliche Belastung
- Allgemeines Aufwärmen
- Sportartspezifische Muskelgruppen aufwärmen (einzelne funktionsgymnastische Übungen, Dehnen)
- Statisches Dehnen nach einer sportlichen Belastung
- Phantasiereise als Möglichkeit der allgemeinen Entspannung
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
- Statisches Dehnen
- Dynamisches Dehnen
- Funktionsgymnastik
- Phantasiereise
- Verschiedene Muskeln (grob) und ihre Funktionen
- Vorbereitung (Aufwärmen) auf sportliche Belastung
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Konzentrationsfähigkeit
- Transfer der Dehn-/Gymnastikübungen auf bestimmte sportliche Anforderungsbereiche
- „Sich einlassen“
punktuell
- Erstellung eines kurzen Aufwärmprofils für bestimmte Sportarten in GA nach den zuvor durchgenommenen Kriterien
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 4: Erlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichern
Thema
Erlernen von turnerischen Grundelementen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd sowie gegenseitiges Helfen und Sichern
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.1: eine für das Turnen grundlegende Körperspannung aufbauen und aufrecht erhalten
- 5.2: technisch-koordinative und ästhetisch-gestalterische Grundanforderungen (z. B. Rollen, Stützen, Balancieren, Springen, Hängen, Schwingen) bewältigen und ihre zentralen Merkmale beschreiben
- 5.3: am Boden, Sprunggerät, Reck oder Barren, Bank oder Balken in der Grobform spielerisch oder leistungsbezogen rollen, stützen, balancieren, springen, hängen und schwingen sowie Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten oder Gerätekombinationen verbinden
- 5.4: in turnerischen Wagnissituationen für sich und andere umsichtig und verantwortungsbewusst handeln sowie Kriterien für sicherheits- und gesundheitsförderliches Verhalten benennen und anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.5: Turngeräte sicher auf- und abbauen, den Unterrichts- und Übungsprozess beim Turnen durch sicherheitsbewusstes Verhalten aufrecht erhalten sowie kooperativ beim Bewegen an Geräten Hilfen geben
- 5.6: sich in turnerischen Lern- und Übungsprozessen auf fachsprachlich grundlegendem Niveau verständigen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.7: turnerische Präsentationen einschätzen und nach ausgewählten Kriterien (z. B. Schwierigkeit, Ausführungsqualität) bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Erlernen grundlegender Elemente am Boden
- Erlernen grundlegender Elemente am Sprung mit Hilfe des Sprungbretts
- Gestaltung einer Gruppenübung am Boden
- Erlernen von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Boden und Sprung
- Reflexion von Verantwortung und Vertrauen
- Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Sicherheitskriterien
Methodische Entscheidungen
Boden
- Methodische Übungsreihe zur Rolle vorwärts / rückwärts, z. B. über schiefe Ebene
- Methodische Übungsreihe zum Rad z. B. mit Hilfe von Bänken
- Aufschwingen in den Handstand und Abrollen mit 2 Hilfestellungen
- Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen
Sprung
- Methodische Übungsreihe zum Aufhocken, z. B. über Mattenberg
- Methodische Übungsreihe zur Hockwende / Hocke / Grätsche mit Hilfestellungen
- Stationsbetrieb zur Individualisierung: Üben der verschiedenen Elemente nach individuellem Könnensstand
Fachbegriffe
- Gestalten
- Präsentieren
- Stationsbetrieb
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
Boden
- Rolle vorwärts
- Rolle rückwärts
- Kerze
- Strecksprung
- Handstand
- Handstandabrollen
- Rad
- Gruppenübung
Sprung
- Kasten
- Aufhocken
- Hockwende
- T-Bock / Pferd / Kasten
- Grätsche
- Hocke
Fachbegriffe
- siehe Gegenstände
- Sicherheits- /Hilfestellung
- Hilfestellung: Klammergriff
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Individuelle Fortschritte beim Erlernen der Einzelelemente am Sprung und Boden
- Anwendung von Sicherheits-/Hilfestellung
- Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung am Boden
punktuell
- Präsentation eines selbstgewählten Einzelelementes am Boden/ Sprung
- Leistung bei den Winterbundesjugendspielen
- Gruppengestaltung am Boden
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 5: Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen
Thema
Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Fußball mit und ohne Mitspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
- 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
- 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
- 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
- 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Kennenlernen des Spielgeräts „Fußball“
- Kooperation mit anderen Mitschülern
Fachbegriffe
- Dribbling
- Pass
- Torschuss
Methodische Entscheidungen
- Kooperatives Lernen
- Erarbeitung eines Slalom-Parcours in Gruppenarbeit
- Erprobung von unterschiedlichen Möglichkeiten, den Ball zu dribbeln
Fachbegriffe
- Slalom-Parcours
- Innenseite
- Außenseite
- Spann
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Fußbälle
- Hütchen, Fahnen
- Kästen
- Tore
Fachbegriffe
- Slalomdribbling
- Passspiel
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Kooperation (Schüler mit Vorerfahrung fungieren als Helfer)
- Aktive Mitarbeit in Übungsphasen und bei der Erarbeitung eines Slalom-Parcours
- Persönliche Leistungssteigerung
punktuell
- Bewältigung des erarbeiteten Slalom-Parcours mit den Kriterien Souveränität und Zeit
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 6: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbrettern
Thema
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Erproben verschiedener Gleitbewegungen auf Teppichfliesen und Rollbrettern
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/Bootssport/Wintersport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.1: sich mit einem Gleit- oder Fahr- oder Rollgerät fortbewegen, Hindernisse geschickt umfahren sowie situations- und sicherheitsbewusst beschleunigen und bremsen
- 8.2: Bewegungsabläufe beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter ökonomischen oder gestalterischen Aspekten ausführen sowie dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen berücksichtigen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.3: grundlegende Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen beschreiben und verlässlich einhalten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.4: Gefahrenmomente beim Gleiten oder Fahren oder Rollen für sich und andere situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Zunächst Gewöhnung an ein eher abbremsendes Gerät (Teppichfliesen)
- Anwendung in Wettkampfsituationen (Vorbereitung auf schulinterne Winterolympiade)
- Erweiterung auf komplexeres Gleitgerät (Waveboard)
- Sicherheitsaspekte
- Allgemeine Fahrtüchtigkeit
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Gleitbewegungen mit Teppichfliesen (Erprobung der Mobilität und Gleiteigenschaften)
- Zielorientierter Umgang mit den Teppichfliesen als Wettkampfgerät
- Transfer auf Wintersportdisziplinen (Eisschnelllauf, Biathlon, Skispringen)
- Gewöhnung an das Waveboard als dominierendes Gleitgerät (Sicherheitsaspekte, Losfahren, Absteigen, Kurven fahren)
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Helmpflicht beim Waveboard
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Verantwortungsvoller Umgang mit Gleitgeräten (u. a. realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeit; keine Beeinträchtigung der Mitschüler)
- Anstrengungsbereitschaft in Erarbeitungs- und Wettkampfsituationen
- Bewegungssicherheit im Umgang auf dem Waveboard
punktuell
- Erzielte Leistung in Wettkampfsituation (z. B. Disziplinen der Winterolympiade)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 7: Erlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppen
Thema
Erlernen einfacher Bewegungsabfolgen zur Rhythmusschulung sowie selbstständige Erarbeitung einer kurzen Bewegungskombination zur Musik in Kleingruppen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.1: technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit und ohne Handgerät anwenden und beschreiben
- 6.2: grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen (u. a. Gymnastik und Tanz oder Pantomime) allein oder in der Gruppe anwenden
- 6.3: grundlegende Aufstellungsformen und Formationen anwenden und beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.4: durch zielgerichtetes Erproben und Experimentieren einfache Bewegungs- oder Gestaltungsaufgaben lösen
- 6.5: einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.6: einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Erlernen von Grundschritten und Variationen im Aerobic
- Erproben einer vorgegebenen Choreographie
- Nennen wesentlicher Merkmale des Gestaltungskriteriums Raum (evtl. auch Zeit, Dynamik)
- Gestaltung einer Choreographie mit Hilfe der erlernten Grundschritte, selbsterfundenen Armbewegungen sowie der Umsetzung des Gestaltungskriteriums Raum
- Erarbeitung von Bewertungskriterien (z.B. Körperspannung, Synchronität, Formation, Vielfalt der Schritte)
Fachbegriffe
- Grundschritte
- Armbewegunge
- Gestaltungskriterium Raum
Methodische Entscheidungen
- Erarbeitung ausgewählter Grundschritte und Variationen im Stationsbetrieb
- Erproben einer vorgegebenen Choreographie (32 ZZ) in GA
- Selbstständige Entwicklung und Gestaltung einer Choreographie (z.B. 32 ZZ) unter Anwendung der Kriterien in GA
- Präsentation der selbstgestalteten Choreographie
Fachbegriffe
- Erarbeiten
- Erproben/ Entwickeln und Gestalten
- Präsentieren
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Ausgewählte Grundschritte
- Armbewegungen
- Merkmale des Gestaltungskriteriums Raum
- Choreographie (32 ZZ) nach Bewertungskriterien zur Musik
Fachbegriffe
- z.B. March, Step Touch, Side to Side, V-Step, Knee Lift, Leg Curl, Double Step Touch, Grapvine
- Gruppierungsformen
- Bewegungsrichtung
- Beat = 1 ZZ
- Musikbogen = 32 ZZ
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Motivation
- Einbringen in der Gruppe
- selbstständiges Üben
punktuell
- Präsentation der Chroreographie in der Gruppe
- Umetzung der Bewertungskriterien (z.B. Körperspannung, Kreativität, Synchronität usw.)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 8: Gegeneinander kämpfen heißt miteinander kooperieren – Spielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfen
Thema
Gegeneinander kämpfen heißt miteinander kooperieren – Spielerisches Erproben von Zieh- und Schiebekämpfen
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.1: normungebunden mit- und gegeneinander kämpfen und sich auf die individuellen Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner einstellen
- 9.2: sich regelgerecht und fair in Kampfsituationen verhalten und grundlegende Regeln dafür erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.3: grundlegende Regeln, Strategien und Verfahren in Kampfsituationen zielgerichtet anwenden
- 9.4: durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von Techniken zum Erfolg verhelfen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.5: einfache Kampfsituationen hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Vertrauensaufbau
- Übungen mit Körperkontakt
- Regelaufbau und Regelverbindlichkeit
- Kleinere Rauf- und Kampfspiele
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Übungen zum Vertrauensaufbau ohne und mit Körperkontakt (hinführend zu vermehrtem, aber noch gemeinsamem Wettkampfcharakter)
- Regelentwicklung (Verantwortlichkeit für Partner/Gegner) (u. a. gemeinsames Stopp-Zeichen)
- Kleinere Kampfspiele (unter Einbezug verschiedener Materialien, z. B. Matte, Reifen, Kegel, Ball)
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft
- Verantwortungsbewusstsein gegenüber Partner/Gegner
punktuell
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 9: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramiden
Thema
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch die Einführung in den Pyramidenbau sowie
Erlernen von Rücksichtnahme auf Partner und Gruppenmitglieder durch die selbstständige Erarbeitung von Pyramiden
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.2: in sportbezogenen Anforderungssituationen psycho-physische Leistungsfähigkeit (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen in Spiel-, Leistungs- und Kooperationsformen nachweisen und grundlegend beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.5: ihre individuelle psycho-physische Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen einschätzen und anhand ausgewählter vorgegebener Kriterien ansatzweise – auch mit Blick auf Eigenverantwortung – beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Erproben verschiedener Körperspannungsübungen
- Erproben verschiedener Vertrauens- und Balanceübungen
- Erlernen der Grundhaltung für den Pyramidenbau „die Bank“
- Sicherheitsregeln für den Pyramidenauf- und abbau
- Erarbeitung der Kriterien für eine gelungene Akrobatik-Präsentation
- Erproben verschiedener Pyramiden (2er, 3er, 4er Pyramiden ect.)
- Erarbeitung verschiedener Übergänge für die Aneinanderreihung der Pyramiden (turnerische Elemente z.B. Sprünge am Boden, Rolle vw/rw)
Fachbegriffe
- Wagnis und Verantwortung
- Sicherheitskriterien
- Bewegungsmerkmale der „Bank“
- Auf- und Abbau
Methodische Entscheidungen
- Übungen zur Körperspannung als Voraussetzung für gelungene akrobatische Figuren
- Im Umgang mit Partner(n) sich einlassen, Vertrauen entwickeln, etwas wagen und verantworten, kooperieren
- Richtiges Einschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit sowie der Mitschüler
- Helfen- und Sichern beim Auf- und Abbau von Pyramiden
- Verinnerlichen der sicherheitsrelevanten Aspekte (ohne Schuhe, nicht auf Wirbelsäule treten, nicht abspringen gerader Rücken ect.) durch Einnehmen der Bankstellung sowie Korrektur druch einen Partner
- Erproben und Beherrschen einzelner akrobatischer Figuren und Pyramiden
- Organisieren der Mattenauf- und abbaus innerhalb der Gruppe
Fachbegriffe
- Erproben
- Beobachten, Partnerkorrektur
- Helfen, Sichern
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Pyramidenbau (2er, 3er, 4er etc.)
- Partnerübungen (z.B. Flieger, Vase ect.)
- Bankstellung
- Sicherheitsgriffe (Unterarmgriff, Handgelenk- Handgelenkgriff)
- Ab- und Aufstieg
- (evtl.) Selbst erfundene Pyramiden
Fachbegriffe
- Auf- und Abbau
- Bank
- Pyramiden
- Sicherheitsgriffe
- Regeln für Pyramidenbau
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Einbringen in der Gruppe (z.B. Ideen)
- Gegenseitiges Helfen und Unterstützen
- Auf- und Abbau der Matten
- Anstrengungsbereitschaft
- Eigenständiges Üben
punktuell
- Präsentation der Gruppenarbeit
- Einhaltung der Kriterien für eine akrobatische Präsentation (mindestens 3 der vorgegebenen Pyramiden müssen in der Präsentation enthalten sein; kontrollierter Auf- und Abbau; maximal 3 bis 4 Sekunden Halten der Pyramiden; Schwierigkeitsgrad der Figuren; Einhaltung der Körperspannung; Einhaltung von Absprachen; flüssige Übergänge zwischen den Figuren)
Klasse 5 – Unterrichtsvorhaben 10: Erlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampf
Thema
Erlernen der elementaren Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf und Anwendung in einem leichtathletischen Dreikampf
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf-, Sprung- und Wurf-ABC) der leichtathletischen Disziplinen ausführen sowie für das Aufwärmen nutzen
- 3.2: leichtathletische Disziplinen (u.a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert sowie spiel- und leistungsbezogen ausführen
- 3.4: einen leichtathletischen Dreikampf unter Berücksichtigung grundlegenden Wettkampfverhaltens durchführen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.5: leichtathletische Übungs- und Wettkampfanlagen sicherheitsgerecht nutzen
- 3.6: grundlegende leichathletische Messverfahren sachgerecht anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.8: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit grundlegend beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Erlernen des Bewegungsablaufes des Tiefstartes
- Erlernen des Bewegungsablaufes des Weitsprunges
- Erlernen des Bewegungsablaufes des Schlagballweitwufs
Fachbegriffe
- Tiefstart (Bewegungsphasen und -merkmale)
- Weitsprung (Bewegungsphasen und -merkmale)
- Schlagball (Bewegungsphasen und -merkmale)
- Startkommando
Methodische Entscheidungen
- Erarbeitung der Bewegungsmerkmale und Bewegungsphasen verschiedener leichtathletischer Disziplinen (Tiefstart, Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf) anhand von Bewegungsbildern und durch Schülerdemonstration
- Erproben der unterschiedlichen Disziplinen
- Selbstständiges Üben auch mit Partnerkorrektur als Merkmal von Leistungsverbesserung
Fachbegriffe
- Erarbeiten
- Erproben
- Üben
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Tiefstart
- Reaktionsschulung
- Steigerungsläufe
- Vielfältige Laufspiele (z.B. aus dem Sitzen, Liegen, Stehen…heraus (Fang- und Staffelspiele)
- verschiedene Sprungspiele (z.B. hoch und weit, über Kästen)
- Springen mit variierenden Anläufen
- Verschiedene Wurfspiele (z.B. hoch und weit; in Zielbereiche; über Hindernisse; mit verschiedenen Bälle usw.)
Fachbegriffe
- Sprint ABC
- Wurf ABC
- Sprung ABC
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft
- Durchhaltevermögen
- Angemessenes Übungsverhalten
punktuell
- Weitsprung (Messung der Weite)
- 80 g Schlagballweitwurf (Technik und Weite)
- Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 6 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 140 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 83 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Die übrigen ca. 57 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
| Nr. | Bewegungsfeld | Unterrichtsvorhaben | IF | USt |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen | Erfinden und Variieren von Lauf- und Fangspielen | e | 6 |
| 12 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen | a, e | 12 |
| 13 | Bewegen an Geräten – Turnen | Erlernen von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck und Stufenbarren sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemente | d, c | 12 |
| 14 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Den Federball „von unten“ spielen: erlernen der Angabe im Badminton | a | 5 |
| 15 | Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/ Bootssport/ Wintersport | Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboard | a | 8 |
| 16 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Den Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielidee | a, e | 12 |
| 17 | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste | Erarbeitung vielfältiger Sprünge mit dem Rope und Gestaltung einer Sprungkombination mit und ohne Partner | b | 10 |
| 18 | Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport | Erproben von Zweikämpfen in verschiedenen Positionen am Boden | e, c | 5 |
| 19 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen) | a, c | 8 |
| 20 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Dribbeln, passen, schießen: Vertiefung der Fußballbasics in einem Parcours | a,e | 5 |
| 21 | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufen | d | 10 |
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 11: Lauf- und Fangspiele
Thema
Lauf- und Fangspiele
Dauer: 6 Stunden
Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.1: grundlegende spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktisch-kognitive Fähigkeiten situationsgerecht in kleinen Spielen anwenden
- 2.2: kleine Spiele, Spiele im Gelände, sowie einfache Pausenspiele – auch eigenverantwortlich – fair, teamorientiert und sicherheitsbewusst miteinander spielen sowie entsprechende Kriterien benennen und erläutern
- 2.3: kleine Spiele gemäß vorgegebener Spielideen und Regeln – orientiert an Raum, Zeit, Spielerinnen und Spielern sowie am Spielmaterial – selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.4: einfache Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (z. B. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.5: Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer Eignung für die Organisation und Durchführung kleiner Spiele für sich und andere sicher bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Bekannte, einfache Spielideen aufgreifend und durch Regelveränderungen eine überschaubare Komplexität entwickeln
- Rasche Anpassungsfähigkeit in Spielsituationen
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Einfache Fangspiele
- Komplexeres Spiel (z. B. „Zombie“) unter Einbezug verschiedener koordinativer Fähigkeiten (u. a. Orientierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit)
- Jeder Einzelne ist wichtig für den Erfolg des Teams
- Spielentwicklung bzw. -überarbeitung in Kleingruppen unter Einbezug verschiedener Regeländerungen zur Anpassung an die jeweilige Lerngruppe
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Lauf- und Fangspiel mit komplexeren Regeln oder Regelveränderungen
- Reaktionsfähigkeit
- Orientierungsfähigkeit
- Differenzierungsfähigkeit
- Regelanpassung
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft und situativ angemessenes Handeln in Spielsituationen
- angemessene Handhabung von zielgerichteten Regelveränderungen (Zusammenhang: Ziel – Regel)
- Einbringen individueller Qualitäten zum Erfolg der Gruppe (u. a. unterstützendes „Coaching“)
punktuell
- Entwurf eines komplexeren Spiels unter Einbezug zielgerichteter Regeln
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 12: Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen
Thema
Sammeln von Ballerfahrungen durch den Umgang mit dem Basketball mit und ohne Gegenspieler anhand ausgewählter Übungs- und Spielformen
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
- 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
- 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
- 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
- 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Didaktische Reduzierung der Basketballregeln auf
2 Schritte mit Ball in der Hand, sonst Dribbling - Doppeldribbelverbot
- Körperloses Spiel
Fachbegriffe
- Passen
- Fangen
- Dribbling
- Positionswurf
- körperloses Spiel
- Sternschritt
Methodische Entscheidungen
- Von einfachen Ballspielen (10er Passen, Turmball) zum komplexen Basketballspiel
- Demonstration des Positionswurfes
- Stationenlernen zum Positionswurf
Fachbegriffe
- siehe didaktische Entscheidungen
- Fußstellung
- Armhaltung
- Abwurfwinkel
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Basketbälle
- Hütchen
- Basketballkörbe
Fachbegriffe
- Körbe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Fair Play (körperloses Spiel)
- Einhaltung der festgehaltenen (reduzierten) Regeln
- Individuelle Verbesserung in der Wurftechnik
- Aktive Teinahme in Unterrichtsgesprächen
punktuell
- Spielfähigkeit im Zielspiel (3:3 oder 5:5)
- Positionswurf: richtige Technik, Anzahl der Treffer
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 13: Erlernen von turnerischen Grundelementen am Reck sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemente
Thema
Erlernen von turnerischen Grundelementen am Reck sowie Vertiefung der Bewegungserfahrungen am Boden und am Kasten/Bock/Pferd durch die Wiederholung elementarer turnerischer Elemente und das Hinzulernen neuer Elemente
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.1: eine für das Turnen grundlegende Körperspannung aufbauen und aufrecht erhalten
- 5.2: technisch-koordinative und ästhetisch-gestalterische Grundanforderungen
(z. B. Rollen, Stützen, Balancieren, Springen, Hängen, Schwingen) bewältigen und ihre zentralen Merkmale beschreiben - 5.3: am Boden, Sprunggerät, Reck oder Barren, Bank oder Balken in der Grobform spielerisch oder leistungsbezogen rollen, stützen, balancieren, springen, hängen und schwingen sowie Bewegungsfertigkeiten an Turngeräten oder Gerätekombinationen verbinden
- 5.4: in turnerischen Wagnissituationen für sich und andere umsichtig und
verantwortungsbewusst handeln sowie Kriterien für sicherheits- und gesundheitsförderliches Verhalten benennen und anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.5: Turngeräte sicher auf- und abbauen, den Unterrichts- und Übungsprozess beim Turnen durch sicherheitsbewusstes Verhalten aufrecht erhalten sowie kooperativ beim Bewegen an Geräten Hilfen geben
- 5.6: sich in turnerischen Lern- und Übungsprozessen auf fachsprachlich grundlegendem Niveau verständigen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.7: turnerische Präsentationen einschätzen und nach ausgewählten Kriterien (z. B. Schwierigkeit, Ausführungsqualität) bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente am Boden
- Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente am Sprung mit Hilfe des Sprungbretts
- Erlernen grundlegender Elemente am Reck
- Gestaltung einer Gruppenübung am Boden
- Erlernen von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Reck
- Festigung und Vertiefung von Hilfe- und Sicherheitsstellung bei Elementen am Boden und Sprung
- Reflexion von Verantwortung und Vertrauen
- Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Sicherheitskriterien
Methodische Entscheidungen
Reck
- Erlernen des Felgabzugs
- methodische Übungsreihe zum Felgaufschwung
- methodische Übungsreihe zum Felgunterschwung
je nach individuellem Könnensstand
- methodische Übungsreihe zum Felgumschwung rückwärts bzw. zum Mühlumschwung vorwärts mit Hilfestellungen
Boden
- Vertiefung und Festigung der grundlegenden Elemente (vgl. Klasse 5) durch individuelles Üben in Kleingruppen sowie durch Wiederholung von methodischen Übungsreihen zu einzelnen Elementen je nach Könnensstand der Lerngruppe
- Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen am Boden
Fachbegriffe
- Gestalten
- Präsentieren
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
Reck
- Felgabzug
- Felgaufschwung
- Felgunterschwung
- Felgumschwung rückwärts
- Mühlumschwung vorwärts
Fachbegriffe
- siehe Gegenstände
- Reck: Ristgriff, Kammgriff
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Individuelle Fortschritte beim Erlernen der Einzelelemente am Reck, Boden und Sprung
- Anwendung von Sicherheits-/Hilfestellung
- Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung am Boden
punktuell
- Präsentation eines selbstgewählten Einzelelementes am Boden/Sprung/Reck
- Leistung bei den Winterbundesjugendspielen
- Gruppengestaltung am Boden
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 14: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboard
Thema
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Sammeln von Bewegungserfahrungen auf dem Waveboard
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/ Bootssport/ Wintersport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.1: sich mit einem Gleit- oder Fahr- oder Rollgerät fortbewegen, Hindernisse geschickt umfahren sowie situations- und sicherheitsbewusst beschleunigen und bremsen
- 8.2: Bewegungsabläufe beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter ökonomischen oder gestalterischen Aspekten ausführen sowie dabei eigene Fähigkeiten und Grenzen berücksichtigen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.3: grundlegende Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen beschreiben und verlässlich einhalten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.4: Gefahrenmomente beim Gleiten oder Fahren oder Rollen für sich und andere situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Aufgreifen der Sicherheitsaspekte aus Nr. 6
- Erweiterung der Fahrfähigkeit
- Einschätzung der eigenen Fähigkeit
- Anwendung an verschiedenen Stationen innerhalb eines Geschicklichkeitsparcours
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung: Losfahren, Absteigen, Kurve fahren
- Beschleunigung der Geschwindigkeit auf dem Waveboard
- Kurvenfahren (breite, enge Kurven, Slalom)
- Kombination mit anderen sportlichen Bewegungen (z. B. dribbeln, fangen, werfen, ducken)
- Synchronfahren
- Geschicklichkeitsparcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen („Waveboard-Führerschein“)
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Helmpflicht
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sicherer Umgang auf/mit dem Waveboard
- Verantwortungsvoller Umgang mit Waveboard (u.a. realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeit; keine Beeinträchtigung der Mitschüler)
- Anstrengungsbereitschaft in Erarbeitungsphasen
punktuell
- Sichere Bewältigung des Geschicklichkeitsparcours
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 15: Den Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielidee
Thema
Den Ball ‚volley‘ spielen: Hinführung zur Spielidee ‚Volleyball‘ durch das Erlernen der elementaren Techniken und das selbstständige Variieren der Spielidee
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten und taktischkognitive Fähigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden, benennen und erläutern
- 7.2: sich in einfachen Handlungssituationen über die Wahrnehmung von Raum und Spielgerät sowie Mitspielerinnen bzw. Mitspielern und Gegnerinnen bzw. Gegnern taktisch angemessen verhalten
- 7.3: grundlegende Spielregeln anwenden und ihre Funktion erklären
- 7.4: ein großes Mannschaftsspiel und ein Partnerspiel in vereinfachten Formen mit und gegeneinander sowie fair und mannschaftsdienlich spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.5: einfache grafische Darstellungen von Spielsituationen erklären und in der Praxis anwenden
- 7.6: grundlegende spieltypische verbale und nonverbale Kommunikationsformen anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: Spielsituationen anhand ausgewählter Kriterien (z. B. Spielidee, Regeln, Vereinbarungen) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Die Grundfertigkeiten Pritschen und Baggern in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten erkennen
- Schulung der Phasenstruktur 1. Spielposition einnehmen
2. Grundhaltung einnehmen
3. Bewegungsausführung (Impulsübertragung) - Erfolge bei der situationsgerechten Anwendung erfahren
Fachbegriffe
- Fußstellung
- Beugung aller beteiligten Gelenke
- Oberes und unteres Zuspiel
- Impulsübertragung
- „Körbchen“ mit den Händen bilden beim Pritschen
- Winkelstellung der Arme besonders beim Baggern
Methodische Entscheidungen
- Die unterschiedlichen Grundfertigkeiten Pritschen und Baggern in Partner- und Gruppenübungen anwenden
- Erproben der einzelnen Fertigkeiten in vereinfachten Spielsituationen
(Ball über die Schnur / Kleinfeld) - Erkennen von Fehlern und reflektierende Verbesserung der eigenen Technik
Fachbegriffe
- Arbeitsmethode: Erproben (Schüler und Lehrerinfo)
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Gewöhnung an das Gerät mit verschiedenartigen Bällen (Gymnastikball / Softball / Beach-volleyball / Volleyball)
- Wurf- und Fangübungen zum Erlernen der richtigen Spielposition
- Erlernen und situationsgerechte Anwendung der Grundhaltung
- Erlernen des Ballkontaktes / Ballabspiels mittels zugeworfenem und zugespieltem Ball
- Übungen zum Erlernen der Impulsübertragung
- Ausführung der Bewegung unter körperlicher Belastung
- Ausführung der Techniken mit und ohne Netz / Leine
- Anwendung der Techniken in unterschiedlichen Spiel- und Übungsformen
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- richtige Ausführung der Bewegungsabläufe
- Umsetzen der technischen Fertigkeiten in der jeweiligen Spielsituation
Beobachtungskriterien
- Ausführungsqualität
- Entscheidungsrichtigkeit
punktuell
- Zuspiel in Partner- und Gruppenarbeit
- Anwendung in vereinfachter Spielform
Beobachtungskriterien
- technisch richtige Ausführung
- Erfolgsquote beim Zuspiel
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 16: Gestaltung einer Rope Skipping Einzelchoreografie – Erarbeitung einzelner Sprünge und Anwendung gestalterischer Kriterien
Thema
Gestaltung einer Rope Skipping Einzelchoreografie – Erarbeitung einzelner Sprünge und Anwendung gestalterischer Kriterien
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.1: technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit und ohne Handgerät anwenden und beschreiben
- 6.2: grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen allein anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.5: einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.6: einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Merkmale einer guten Sprungtechnik
- unterschiedliche Komplexität von Sprüngen
- Erarbeitung einer Einzelchoregrafie, Musik als Richtgeschwindigkeit
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Technikaneignung des Grundsprunges, sukzessive Aneignung komplexerer Sprünge,
- Sprungkombinationen
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Kleiner/großer Musikbogen (Musikphrasierung)
- Raumwege
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Aneignung einer grundlegenden Sprungtechnik sowie sukzessiv komplexerer Sprünge und deren Einbindung in die Gestaltungskriterien einer Choreografie
Beobachtungskriterien
- Ausführungsqualität
- Anwendung der theoretischen Grundlagen
punktuell
- Präsentation einer Choreografie
Beobachtungskriterien
- Sprungtechnik/Bewegungsqualität
- Komplexität der Sprünge
- Anwendung der Gestaltungskriterien
- Rhythmisierung
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 17: Kampfformen entwickeln, ausprobieren und verantworten
Thema
Kampfformen entwickeln, ausprobieren und verantworten
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.1: normungebunden mit- und gegeneinander kämpfen und sich auf die individuellen Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner einstellen
- 9.2: sich regelgerecht und fair in Kampfsituationen verhalten und grundlegende Regeln dafür erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.3: grundlegende Regeln, Strategien und Verfahren in Kampfsituationen zielgerichtet anwenden
- 9.4: durch kooperatives Verhalten der Partnerin bzw. dem Partner beim Erlernen von Techniken zum Erfolg verhelfen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.5: einfache Kampfsituationen hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Erlernen und Anwenden grundsätzlicher Fertigkeiten in Kampfsituationen
- Regelerstellung zur Chancengleichheit
- Beurteilung der eigenen Leistungsfähigkeit in Zweikampfsituationen und Reflektion des fairen Verhaltens
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Gleichgewichts- und Körperspannungsübungen
- Bewegen mit dem Partner
- Kooperatives Kämpfen
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Hajime“/“Maté“
- Stopp-Zeichen (besonders auch non-verbal)
- Fallschule
- Wettkämpfe (u.a. Sumo, Nummern-Turnier)
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft
- Verantwortungsbewusstsein gegenüber Partner/Gegner
punktuell
- Wettkampfverhalten
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 18: Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen)
Thema
Schulung der koordinativen Fähigkeiten durch das Spiel mit dem Gleichgewicht (z. B. Balancieren, Trampolinspringen)
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.2: in sportbezogenen Anforderungssituationen psycho-physische Leistungsfähigkeit (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen in Spiel-, Leistungs- und Kooperationsformen nachweisen und grundlegend beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.5: ihre individuelle psycho-physische Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Belastungssituationen einschätzen und anhand ausgewählter vorgegebener Kriterien ansatzweise – auch mit Blick auf Eigenverantwortung – beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Übungen zur Körperan- und -entspannung
- Übungen zur Kopplungsfähigkeit
- Übungen zur Raumorientierung
- Übungen zur Kopplungsfähigkeit
- Übungen zur Balancierfähigkeit
- Übungen zur Gleichgewichtsfähigkeit
- Balancier- und Gleichgewichtsparcours
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- siehe Didaktik
- Risiko der Übungen wird dem Niveau der Schüler angepasst
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Kästen
- Seilchen
- Reifen
- Bänke
- Matten
- Bälle
- Minitrampolin
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft
- Verantwortungsvoller und unterstützender Umgang mit übenden Mitschülern
punktuell
- Erstellen einer Balancierübung
- Körperkontrolle bei Gleichgewichtsübungen
Klasse 6 – Unterrichtsvorhaben 19: Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufen
Thema
Wiederholung der grundlegenden Techniken in Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch ausdauerndes Laufen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (Lauf-, Sprung- und Wurf-ABC) der leichtathletischen Disziplinen ausführen sowie für das Aufwärmen nutzen
- 3.2: leichtathletische Disziplinen (u.a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau individuell oder teamorientiert sowie spiel- und leistungsbezogen ausführen
- 3.3: beim Laufen eine Mittelzeitausdauerleistung (MZA I bis zu 10 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen sowie grundlegend körperliche Reaktionen bei ausdauerndem Laufen beschreiben
- 3.4: einen leichtathletischen Dreikampf unter Berücksichtigung grundlegenden Wettkampfverhaltens durchführen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.5: leichtathletische Übungs- und Wettkampfanlagen sicherheitsgerecht nutzen
- 3.6: grundlegende leichathletische Messverfahren sachgerecht anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.7: die individuelle Gestaltung des Lauftempos bei einer Mittelzeitausdauerleistung an Hand wahrgenommener Körperreaktionen beurteilen
- 3.8: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit grundlegend beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Festigung der in der Stufe 5 erlernten leichtathletischen Disziplinen (Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf)
- ausdauernd Laufen über eine vorgegebene Zeit
- Nennen körperlicher Reaktionen bei ausdauerndem Laufen
- Anpassung der Laufgeschwindigkeit an die individuelle Leistungsfähigkeit
Fachbegriffe
- Puls/Herzfrequenz
- Schweiß
- Bewegungsphasen und -merkmale der einzelnen leichtathletsichen Disziplinen
Methodische Entscheidungen
- Spielformen als Übungsformen zur Leistungssteigerung
- Wahrnehmung und Einschätzung der individuellen Leistungsfähigkeit
- Erproben verschiedener Laufgeschwindigkeiten
- Üben der Bewegungsabfolge im Sprint, Schlagballweitwurf, Weitsprung
Fachbegriffe
- relative und normierte Leistungsmessung
- Erproben
- Üben
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Zeitschätzläufe
- Pyramidenlauf
- 6 Tage Rennen
- weitere Ausdauerlaufspiele
- Sprint-, wurf- und Sprungspiele
Fachbegriffe
- Ausdauer
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft
- Durchhaltevermögen
- Sich auf Unbekanntes einlassen
- Eigenständiges Üben der Disziplinen
- Hilfsbereitschaft
punktuell
- Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 7 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen drei Wochenstunden und deswegen ca. 105 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Der Schwerpunkt in der Stufe 7 liegt im Sportbereich „Bewegen im Wasser – Schwimmen (2 Wochenstunden); eine Wochenstunde wird in der Sporthalle erteilt.
- Aus diesem Grund werden nicht zu allen Sportbereichen Unterrichtsvorhaben durchgeführt.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 93 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Die übrigen ca. 12 Stunden werden zur Vertiefung der Basisfähigkeiten in den Profilsportarten Fußball und Badminton genutzt.
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
| Nr. | Bewegungsfeld | Unterrichtsvorhaben | IF | USt |
|---|---|---|---|---|
| 22 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Sammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wasser | a | 5 |
| 23 | Bewegen im Wasser – Schwimmen | Vertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmens | d | 10 |
| 24 | Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen | Erfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschläger | e | 8 |
| 25 | Bewegen im Wasser – Schwimmen | Erproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angst | c | 6 |
| 26 | Bewegen im Wasser – Schwimmen | Erlernen der grundlegenden Schwimmtechniken Rückenkraulen und Brustkraulen | d | 14 |
| 27 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Erarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinander | d, e | 8 |
| 28 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Schulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmart | a, d | 5 |
| 29 | Bewegen im Wasser – Schwimmen | Erlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchens | d | 10 |
| 30 | Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/Bootssport/Wintersport | Vertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielform | a | 5 |
| 31 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspiels | a, e | 6 |
| 32 | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | Erproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistung | a, d | 8 |
| 33 | Bewegen im Wasser – Schwimmen | Erlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe) | d | 8 |
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 20: Sammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wasser
Thema
Sammeln von Bewegungserfahrungen und Schulung der Orientierungsfähigkeit durch spielerisches Gleiten, Tauchen und Rollen im Wasser
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.1: technisch-koordinative Elemente des Schwimmens in der Bauch- und Rückenlage sicher anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Verhalten des Körpers bei Lageänderung im Wasser
- technische Fertigkeiten des Gleitens (Körperspannung)
- technische Fertigkeiten des Tauchens (richtiges Abtauchen (fußwärts, kopfwärts), richtiges Auftauchen, Druckausgleich)
- technische Fertigkeiten des Rollens
- Sicherheitsaspekte und Verhaltensregeln
Fachbegriffe
- Druckausgleich
- Tieftauchen
- Streckentauchen
- Taucharmzug
Methodische Entscheidungen
- vertrauensbildende Übungen zum Aufbau einer sicherheitsbewussten Unterrichtsatmosphäre
- Fortgeschrittene als „Experten“
- „Buddy-System“ (ein Übender im Wasser, ein Beobachter am Beckenrand)
- Partnerkontrolle
Fachbegriffe
- „Buddy-System“
- Partnerkontrolle
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
Übungen und spielerische Elemente
- Streckengleiten, „Schraubendreher“, durch und nach Ringen gleiten/tauchen, „Fließenklettern“, Positionsänderung der Arme beim Gleiten, „Zeichensprache„ unter Wasser, „Badewanne“
Fachbegriffe
- Tauchzeichen
- Körperschwerpunkt
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
- Leistungsfortschritte
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch (Quantität, Qualität)
- Mithilfe bei Organisation
- Übernahme von Aufgaben
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
punktuell
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 21: Vertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmens
Thema
Vertiefung und Verbesserung der Technik des Brustschwimmens
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.2: eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik unter Berücksichtigung der Atemtechnik einschließlich Start und Wende sicher ausführen sowie Bewegungsmerkmale der ausgewählten Schwimmtechniken beschreiben, einzelnen Phasen zuordnen und in ihrer Funktion erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Armbewegung
- Beinbewegung
- Wasserlage
- Atmung
- Koordination
Fachbegriffe
- Brustarmzug
- Schwunggrätsche
- (Undulationstechnik)
- Gleichzugtechnik
Methodische Entscheidungen
- Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
- Einteilung in Gruppen (nach Schwerpunkten eingeteilt, z.B. vorwiegend Arme, Beine, Atmung, Koordination)
- Partnerübungen (ein Übender, ein Beobachter)
Fachbegriffe
- Schüler als Experten
- Partnerkontrolle
- Differenzierung
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Einzelübungen mit Schwimmhilfsmitteln (Schwimmbrett, Pullbuoy) zur Schwunggrätsche, Brustarmzug, Koordination, Atmung)
- Kombinationsübungen zu Teilbewegungen aus dem Gleiten
- Gesamtbewegung
- Ausatmung unter Wasser
Fachbegriffe
- Gleitphase
- Rückholphase
- Zugphase
- Druckphase
- Wasserfassen
- Flex (Füsse ausdrehen)
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
- Leistungsfortschritt
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch
- Hilfestellung in Partnerübungen
- Mithilfe bei Organisation
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
punktuell
- Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 22: Erfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschläger
Thema
Erfinden und Erproben von Spielformen mit dem Hockeyschläger
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktisch-kognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
- 2.2: in unterschiedlichen Spielen mit- und gegeneinander technisch wie taktisch spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Gewöhnung an eher unbekanntes Spielgerät (Möglichkeiten und Grenzen)
- Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Schläger
- Technische Grundlagen
- Spielformen mit dem Schläger kennenlernen, modifizieren, entwickeln
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Gewöhnung an das Spielgerät Schläger
- Sicherheitsaspekte im Umgang mit dem Schläger
- Passen und Dribbeln
- Verschiedene Spielformen (z. B. Torschussspiele, Zonenhockey, Hockeybrennball)
- Entwicklung eigener (Wettkampf-) Spielformen mit dem Schläger
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Technische Umsetzung im Umgang mit dem Schläger
- Einhaltung/Verbindlichkeit der Sicherheitsaspekte
- Situativ angemessenes und erfolgreiches Handeln in verschiedenen Spielsituationen
punktuell
- Entwicklung/Modifizierung und Durchführung eines Wettkampfspieles mit dem Schläger in Gruppen
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 23: Erproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angst
Thema
Erproben verschiedener Sprünge von Startblock und Sprungbrett und Auseinandersetzung mit der eigenen Angst
Dauer: 6 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Verschiedene Sprungtechniken
- Sprungtechniken bei Rettungsübungen
- Nutzung von Startblock und Sprungbrett
- Reflexion über Sicherheitsaspekte
- Auseinandersetzung mit Angst
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Sicherheitskriterien
- Flugkurve
Methodische Entscheidungen
- Progression in Sprunghöhe und -technik
- Erprobung verschiedener Sprünge an Stationen
- Individualisierung: Angst als begrenzender Faktor für Sprunghöhe und -technik
→ EInteilung in Gruppen
Fachbegriffe
- Stationsbetrieb
- Individualisierung
- Differenzierung
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Sprünge von niedrigen, festen zu höheren, festen Grundlagen
- Sprünge von niedrigen, federnden zu höheren, federnden Grundlagen
- von einfachen zu komplexen Sprüngen
- Reaktion des Körpers in Angstsituationen
Fachbegriffe
- Kopfsprung
- Fußsprung
- Paketsprung
- Salto
- Angst
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
- Leistungsfortschritte
Beobachtungskriterien
- Beteiligung an Unterrichtsgesprächen
- Motivation von Mitschülern
- Demonstration von Sprüngen
- Steigerung der individuellen Leistung bzw. der Angstbewältigung
punktuell
- Leistungsüberprüfung anhand von Sprungdemonstrationen
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 24: Erlernen der grundlegenden Schwimmtechniken „Rückenkraulen“ und „Brustkraulen“
Thema
Erlernen der grundlegenden Schwimmtechniken „Rückenkraulen“ und „Brustkraulen“
Dauer: 14 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.2: eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik unter Berücksichtigung der Atemtechnik einschließlich Start und Wende sicher ausführen sowie Bewegungsmerkmale der ausgewählten Schwimmtechniken beschreiben, einzelnen Phasen zuordnen und in ihrer Funktion erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Wasserlage
- Wechsel der Wasserlage
- Armbewegung
- Beinbewegung
- Atmung
- Koordination
Fachbegriffe
- Kraulen
- Wechselschlag
Methodische Entscheidungen
- Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
- Partnerübung (ein Übender, ein Beobachter)
Fachbegriffe
- Schüler als Experten
- „Buddy-System“ (ein Übender, ein Beobachter)
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Einzelübungen mit Schwimmhilfsmitteln (Schwimmbrett, Pull Buoy) zur Schwunggrätsche, Brustarmzug, Koordination, Atmung
- Kombinationsübungen zu Teilbewegungen aus dem Gleiten
- Gesamtbewegung
- Ausatmung unter Wasser
Fachbegriffe
- Wasserfassen
- Zugphase
- Druckphase
- Amplitude
- Frequenz
- Rollbewegung in der Längsachse
- Phasenverschiebung (Rückenkraul: 180°; Brustkraul: 90°)
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
- Leistungsfortschritt
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch
- Hilfestellung in Partnerübungen
- Mithilfe bei Organisation
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
punktuell
- Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 25: Erarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinander
Thema
Erarbeitung grundlegender technischer Elemente im Tischtennis zur Verbesserung des Spiels mit- und gegeneinander
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
- 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Erste Rückschlagsportart mit Schläger
- Besprechung und Beibehaltung allgemeiner Sicherheitsaspekte
- Allgemeine Spielfähigkeit entwickeln
- Individueller Ausbau der Spielfähigkeit
- Anpassung der Regeln an unterschiedliche Spielniveaus
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Auf- und Abbau der Tischtennisplatten (Sicherheitsaspekte)
- Gewöhnung an Spielgerät Schläger und Ball
- Vorhand/Rückhand
- Vom Miteinander zum Gegeneinander
- Schupfschlag/Topspin (Anwendung und Korrektur durch Technik- und Korrekturbögen)
- Bewegung an der Platte
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Schlägerhaltung (Shake Hand)
- Supination/Pronation (Schupfschlag/Topspin)
- Einteilung in Bewegungsphasen (Ausholen, Spielen des Balles, Ausschwungphase)
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sicherheit in Herstellung der Unterrichtssituation (Umgang mit Platte usw.)
- Sukzessive Sicherheit im Umgang mit dem Schläger/in den Schlägen
- Fähigkeit auf Mitspieler einzugehen, um Ball im Spiel zu halten (Miteinander)
- Fähigkeit der zielgerichteten Partnerkorrektur
- Umsetzung der Bewegungskorrektur durch den Partner in eigenes Spielverhalten
- Situationsbedingtes Bewegungsverhalten an der Platte
punktuell
- Spielfähigkeit (situative Anwendung der durchgenommenen Unterrichtsinhalte)
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 26: Schulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmart
Thema
Schulung und Steigerung der konditionellen Fähigkeiten durch das ausdauernde Schwimmen in einer selbst gewählten Schwimmart
Dauer: Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.3: eine Langzeitausdauerbelastung (LZA I bis 30 Minuten) in einer beliebigen Schwimmtechnik gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Wahl einer geeigneten Schwimmechnik
- Schwimmen/Ausdauer und Gesundheit
- LZA I bis 30 Minuten in beliebiger Schwimmtechnik
Fachbegriffe
- Ausdauer/Langzeitausdauer
- Gesundheit
- individuelle Leistungsfähigkeit
Methodische Entscheidungen
- Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
- Organisation auf Schwimmbahnen unterschiedlichen Leistungsniveaus und/oder Schwimmtechnik
- Reflexion (Leistung, Gesundheit, Schwimmen)
Fachbegriffe
- Schüler als Experten
- Differenzierung
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Einzelübungen mit zunehmender Bewegungsdauer
- Spielerische Elemente der Schulung der Schwimmausdauer
Fachbegriffe
- Bewegungsdauer
- Bewegungsintensität
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
- Leistungsfortschritt
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch
- Mithilfe bei Organisation
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
punktuell
- Leistungsüberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 27: Erlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchens
Thema
Erlernen der Techniken des Tief- und Streckentauchens
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.5: grundlegende Merkmale ausdauernden Schwimmens erläutern und sich auf eine zu erbringende leistungs- oder gesundheitsbezogene Ausdauerfähigkeit beim Schwimmen selbstständig vorbereiten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.6: die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit beim Schwimmen nach ausgewählten Kriterien (z. B. Gesundheitsaspekt, Leistungsaspekt) beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Tieftauchen
- Streckentauchen
- Gefahren
- Sicherheit
- Tauchzeichen
Fachbegriffe
- Tieftauchen
- Streckentauchen
Methodische Entscheidungen
- Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
- „Buddy-System“ (Partnersicherung)
- Stationenlernen
- Reflexionsgespräche
Fachbegriffe
- Schüler als Experten
- Stationenlernen
- „Buddy-System“
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Unterrichtsgespräch über Gefahren, Sicherheit (Schwimmbrille vs. Tauchmaske, Auftauchen), Gesundheit (Erkältung), grundlegende Techniken (Druckausgleich)
- Partnerübungen zum Druckausgleich
- Partnerübungen zu ersten Taucherfahrungen
- Stationenlernen (Übungen)
Fachbegriff
- Druckausgleich
- Eustach’sche Röhre
- Hyperventilation
- Schwimmbad-Blackout
- Körperschwerpunkt/ Masseverteilung
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch
- Mithilfe bei der Organisation
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
- Beachtung der Sicherheitsaspekte
punktuell
- Leistungsüberprüfung
- Techniküberprüfung
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 28: Vertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielform
Thema
Vertiefung und Erweiterung der koordinativen Fähigkeiten auf dem Waveboard durch die Hinzunahme von Materialien sowie durch die Gestaltung einer Choreographie oder Spielform
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.1: sich in komplexen Bewegungssituationen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter Wahrnehmung der Auswirkungen und Anforderungen von Material, Geschwindigkeit, Raum oder Gelände im dynamischen Gleichgewicht fortbewegen und zentrale Bewegungsmerkmale erläutern
- 8.2: technisch-koordinative Fertigkeiten beim Gleiten oder Fahren oder Rollen sicherheits- und geländeangepasst ausführen, Sicherheitsaspekte beschreiben und Möglichkeiten der Bewegungshilfe und Bewegungssicherung erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.3: beim Gleiten oder Fahren oder Rollen allein und in der Gruppe sportspezifische Vereinbarungen (z. B. Pistenregeln, Aufstellungsformen beim Skilaufen, Ruderkommandos, Straßenverkehrsregeln) erläutern und anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 8.4: die situativen Anforderungen (z. B. durch Sportgerät, Raum, Gelände, Witterung) an das eigene Leistungsvermögen und das emotionale Empfinden beurteilen
- 8.5: Sinnzusammenhänge beim Gleiten oder Fahren oder Rollen in (z. B. als Freizeit- und Naturerlebnis, als Gruppenerlebnis, als Bewegungsgestaltung sowie unter Leistungs- bzw. Wagnisaspekten) unterscheiden und beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Sicherheitsaspekte
- Rückgriff auf technische Fertigkeiten und Fähigkeiten aus den Unterrichtsvorhaben 6 und 14
- Erweiterung auf Wettkampfform/-spiel
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung Sicherheitsregeln aus Unterrichtsvorhaben 6 und 14
- Entwicklung einer Spielform auf dem Waveboard unter Berücksichtigung verschiedener Leistungsstufen (Differenzierungsfähigkeit verschiedener Leistungsniveaus) und der Sicherheitsaspekte in Gruppen
- Reflexion der jeweiligen Spielformen
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Helmpflicht
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Einhaltung der Sicherheitsregeln; verantwortungsvoller Umgang mit dem Gleitgerät Waveboard
- Geschicklichkeit und Leistungsbereitschaft in den Spiel- und Übungsphasen
- Konstruktiv-kritische Reflexion der jeweiligen Spielformen/-ideen
punktuell
- Entwicklung einer eigenen Spielidee nach den erarbeiteten Kriterien in Gruppen
- Konstruktiv-kritische Reflexion der eigenen Spielform
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 29: Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspiel
Thema
Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler und Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Spiel anhand des Korfballspiel
Dauer: 6 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Erweiterung der Fang- und Wurftechniken
- Erste direkte 1:1-Situationen (Individualtaktik defensiv/offensiv)
- SuS auf gleichem Spielniveau gegeneinander/SuS unterschiedlicher Spielniveaus können miteinander spielen
- Laufverhalten (offensiv: Lösen vom Gegenspieler/defensiv: Laufwege zustellen)
- Fairnessgedanke durch Doppelfunktion Spieler/Schiedsrichter
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- 3:3 oder 4:4 im Kleinfeld auf 2 Körbe
- Durch Dribblingsverbot viele Pässe und schnelles Spiel ohne Ball (stetiges Spiel miteinander)
- Durch sukzessive Regelveränderung Eingrenzung der individuellen Spielfreiheit
- Aufteilung in Offensiv- und Defensivzone
- Verinnerlichung des Fairnessgedanken (Spieler gleich Schiedsrichter)
- Aneignung individualtaktischer Verhaltensweisen
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Vom 4:4 zum 2:2 auf 2:2 in Fächern (Angriffszone, Verteidigungszone)
- Druckpass, Distanzwurf, Korfwurf
- Manndeckung (überlappendes Decken), Freilaufen (Auftaktbewegung, Doppelpass, Kreuzen)
- Selbstständige Einhaltung der Fairnessregeln (Spieler fungieren als Schiedsrichter: Fairness geht vor Erfolg)
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- (schnelle situative) Anwendung der technisch-taktischen Verhaltensweisen
- Gemeinschaftliche Aufgabenübernahme für mannschaftlichen Erfolg (keine Dominanz einzelner SuS)
- Verbindlichkeit der Regelkonformität (Fairnessanwendung)
punktuell
- Anwendung der Spielfähigkeit und Regelkonformität in einer abschließenden Wettkampfsituation
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 30: Erproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistung
Thema
Erproben verschiedener Weit- und Hochsprungtechniken unter Berücksichtigung der Erfahrung relativer Leistung
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.1: leichtathletische Disziplinen (Lauf, Sprung, Wurf oder Stoß) auf erweitertem technisch-koordinativen Fertigkeitsniveau ausführen und grundlegende Merkmale leichtathletischer Fertigkeiten in ihrer Funktion erläutern
- 3.2: eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z. B. Hochsprung, Kugelstoßen) in der Grobform ausführen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Finden von Problemlösungsstrategien
- Erlernen des Schersprunges
- Erlernen des Flops
- Überwindung individueller Grenzen
Fachbegriffe
- Bewegungsphasen und -merkmale
Methodische Entscheidungen
- Erproben verschiedener Möglichkeiten des Überspringens eines Seils
- Erlernen/Festigen/Verbessern der Sprungtechniken
- Von der Schnur zur Latte – Überwindung der individuellen Grenzen und Einschätzung der relativen Leistung
Fachbegriffe
- Erproben
- Erlernen
- Festigen
- Verbessern
- Einschätzen
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Übungen zur Verbesserung der Sprungkraft
- Variation der Anlauflängen, -winkel, Anlauftempi
- Schersprung über Langbänke
- Schersprung über Seil
- Schersprung über Latte
- Standflop über Seil, Latte
- Gesamtbewegung Flop über Seil/Latte
Fachbegriffe
- Anlauf
- Absprungbein
- Schwungbein
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sozialverhalte
- Anstrengungsbereitschaft
- Durchhaltevermögen
punktuell
- Hochsprungtechnik
- Messung der Höhe (relative Messung in Abhängigkeit der Körpergröße)
Klasse 7 – Unterrichtsvorhaben 31: Erlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe)
Thema
Erlernen grundlegender Maßnahmen, Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung (Ziehen & Schieben, Kopf- und Achselschleppgriff, Befreiungsgriffe)
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 4.4: Maßnahmen zur Selbstrettung und einfache Formen der Fremdrettung benennen, erläutern und anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Maßnahmen zu Selbst- und Fremdrettung
- Griffe und Techniken zur Selbst- und Fremdrettung
- Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahrensituationen als Retter
Fachbegriffe
- Selbstrettung
- Fremdrettung
Methodische Entscheidungen
- Unterrichtsgespräch zur Einbindung von Vorerfahrungen zur Technik (Schüler als Experten)
- Partner-/Gruppenarbeit
- „Partnerpuzzle“
Fachbegriffe
- Schüler als Experten
- Partnerpuzzle
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Vermeidung von Gefahrensituationen als Schwimmer und Retter
- Transportieren (Opfer bei Bewusstsein)
- Schleppen (Opfer nicht bei Bewusstein)
- Befreiungsgriffe
- Anlandbringen
- Kombinationsübung (inkl. stabiler Seitenlage)
Fachbegriffe
- Transportieren
- Schleppen
- Diverse Grifftechniken
- Diverse Befreiungsgriffe
- Stabile Seitenlage
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Sonstige Leistungen
Beobachtungskriterien
- Beiträge im Unterrichtsgespräch
- Mithilfe bei der Organisation
- Geschwindigkeit und Qualität der durchgeführten Übungen
- Beachtung der Sicherheitsaspekte
punktuell
- Leistungsüberprüfung
- Techniküberprüfung
Klasse 8 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen zwei Wochenstunden und deswegen ca. 70 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 70 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
| Nr. | Bewegungsfeld | Unterrichtsvorhaben | IF | USt |
|---|---|---|---|---|
| 34 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Selbstständige Erarbeitung und Durchführung von funktionellen Erwärmungsprogrammensowie sowie Ausführung und Beschreibung von komplexeren Entspannungstechniken | f, a | 5 |
| 35 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Vertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußball | e | 10 |
| 36 | Bewegen an Geräten – Turnen | Erarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z. B. Boden mit kleinen Kästen etc.) | d, c | 10 |
| 37 | Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen | Erfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Ball | e | 10 |
| 38 | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste | Erarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppen | b | 10 |
| 39 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyball | a, e | 10 |
| 40 | Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport | Selbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenüber | e, c | 8 |
| 41 | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | Schulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampf | d | 8 |
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 33: Vertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußball
Thema
Vertiefung der technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente (z. B. Finten) und deren Anwendung in einfachen Spielsituationen im Fußball
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
- 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
- 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
- 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Reduzierung auf die Finten: Übersteiger und Körpertäuschung für SuS ohne Vorerfahrung
- SuS mit Vorerfahrung als Helfer/Experten einsetzen und schwerere Finten erarbeiten lassen (z.B. doppelter Übersteiger)
Fachbegriffe
- Finte
- Übersteiger
- Körpertäuschung
Methodische Entscheidungen
- Demonstration der Fintern durch Lehrkraft oder Schülerexperten
- Üben der Finten an verschiedenen Stationen in PA
- Anwendung der Finten in Spielsituationen
- Sinn der Finten erläutern
Fachbegriffe
- Demonstration
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Hütchen
- Kästen
- Bälle
- Tore
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Aktive Teilnahme in den Übungsphasen
- Aktive Teilnahme an Unterrichtsgesprächen
- Persönliche Leistungssteigerung innerhalb der Übungsphase
- Hilfe, Kooperation, Demonstration bei Experten
- Beurteilung von Sinn bzw. Unsinn von Finten in verschiedenen Handlungssituationen
punktuell
- Demonstration des Übersteigers und der Körpertäuschung
- Anwendung der Finten im Zielspiel
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 34: Erarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden mit kleinen Kästen)
Thema
Erarbeitung einer turnerischen Gestaltung in der Gruppe an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden mit kleinen Kästen)
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 2: Bewegen an Geräten – Turnen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.1: an Turngeräten (u.a. Boden, Sprunggerät, Reck oder Stufenbarren,
Balken oder Parallelbarren) oder Gerätekombinationen turnerische
Bewegungen auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau normungebunden
oder normgebunden ausführen und verbinden - 5.2: an ihre individuellen Leistungsvoraussetzungen angepasste Wagnis- und
Leistungssituationen bewältigen sowie grundlegende Sicherheits- und
Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerecht
ausführen - 5.3: eine turnerische oder akrobatische Gruppengestaltung kooperations- und
teamorientiert entwickeln, einüben und präsentieren sowie dazu
Ausführungs- und Gestaltungskriterien benennen - 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht
anwenden und deren Funktionen erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.5: in Gruppen selbstständig, aufgabenorientiert und sozial verträglich üben sowie für sich und andere verantwortlich Aufgaben im Übungs- und Lernprozess übernehmen
- 5.6: Bewegungsgestaltungen und -kombinationen zusammenstellen und präsentieren
- 5.7: sich in turnerischen Übungs- und Lernprozessen fachsprachlich situationsangemessen verständigen sowie grundlegende methodische Prinzipien des Lernens und Übens turnerischer Bewegungen erläutern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.8: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen
- 5.9: eine Präsentation – allein oder in der Gruppe – nach ausgewählten Kriterien bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Wiederholung und Vertiefung grundlegender Elemente an einem ausgewählten Turngerät (z.B. Boden)
- Erlernen weiterer Elemente am ausgewählten Turngerät (z.B. Radwende, Handstandüberschlag am Boden)
- Kombination von Geräten (z.B. Boden und kleine Kästen)
- Gestaltung einer Gruppenübung
- Festigung und Vertiefung von Hilfe- und Sicherheitsstellungen
- Reflexion von Kooperationsfähigkeit vor dem Hintergrund der eigenen Leistungsfähigkeit und -grenzen
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Sicherheitskriterien
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung von methodischen Übungsreihen zu ausgewählten Elementen je nach Könnensstand der Lerngruppe
- methodische Übungsreihen zum Erlernen neuer Elemente (z.B. Radwende, Handstandüberschlag über Kastentreppe)
- Erarbeitung von Bewegungs- und Geräteverbindungen in Kleingruppen
- Erarbeitung einer Gestaltung in Kleingruppen
Fachbegriffe
- Gestalten
- Präsentieren
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Boden
- Radwende
- Handstandüberschlag
- Kleiner Kasten
- Strecksprung
- Grätschsprung
- Hocksprung
Fachbegriffe
- Siehe Gegenstände
- Bewegungsverbindungen
- Gerätekombinationen
- Synchronität
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Mitarbeit bei der Gestaltung der Gruppenübung
- Individuelle Fortschritte beim Erlernen einzelner Elemente
- Mündliche Beiträge in Gesprächsphasen
punktuell
- Präsentation der Gruppengestaltung
- Individuelle Darstellungsleistung innerhalb der Gruppengestaltung
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 35: Erfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Ball
Thema
Erfinden einfacher Spielformen Mit- und Gegeneinander mit Badmintonschläger und Ball
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktischkognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
- 2.2: in unterschiedlichen Spielen mit- und gegeneinander technisch wie taktisch situationsgerecht handeln
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Schläger- und Ballgewöhnung
- Erlernen ausgewählter Schläge: Aufschlag von unten; Überkopfclear, Unterhandclear zur Herstellung einer ersten Spielfähigkeit
- Erfinden und Erproben einfacher Spielformen mit Regelkatalog
- Reflexion über das Mit- und Gegeneinander in Spielformen
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Spielformen
Methodische Entscheidungen
- Übungen zum Experimentieren und Ausprobieren der Schlägerhaltung und zur Ballgewöhnung
- Erlernen der Schlagtechniken durch Bewegungsdemonstration
- Üben der Schlagtechniken in Partnerarbeit
- Fortgeschrittene als „Experten“ bei Partnerkorrektur
- Erfinden und Erproben einfacher Spielformen in GA (evtl. Einbezug anderer Materialien z.B. Seil, Matten etc.)
- Präsentation der Spielformen in neuer Gruppenzusammen-setzung
Fachbegriffe
- Experimentieren
- Erlernen
- Üben
- Partnerkorrektur
- Erfinden/Erproben
- Präsentieren
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Verschiedene Schlagtechniken
- Verschiedene Spielformen mit Regelkatalog
Fachbegriffe
- Unterer Aufschlag; Überkopf-Clear; UH-Clear
- Spielformen (Mit- und Gegeneinander)
- Regelkatalog
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Bewegungsqualität der Schlagtechniken
- Anstrengungsbereitsschaft
- Einbringen in der Gruppe
punktuell
- Präsentation der Spielform
- Erstellung des Regelkataloges
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 36: Erarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppen
Thema
Erarbeitung tänzerischer Elemente aus einem ausgewählten Tanzstil (z. B. HipHop), Variation dieser Elemente und selbstständige Gestaltung einer kurzen Bewegungsabfolge in Kleingruppen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.1: ausgewählte Grundtechniken ästhetisch-gestalterischen Bewegens – auch in der Gruppe – strukturgerecht ausführen und durch Erhöhung des Schwierigkeitsgrades oder durch Erhöhung der Komplexität verändern
- 6.2: in eigenen Bewegungsgestaltungen erweiterte Merkmale von Bewegungsqualität (z. B. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Bewegungsdynamik, Bewegungsweite, Bewegungstempo, Raumorientierung) – auch in der Gruppe – anwenden und zielgerichtet variieren
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.5: ausgehend von vorgegebenen Gestaltungsanlässen oder -themen Kompositionen kriteriengeleitet – allein oder in der Gruppe – entwickeln und präsentieren sowie zentrale Ausführungskriterien (z. B. Synchronität, Bewegungsfluss) beschreiben und erläutern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 6.6: die Bewegungs- und Gestaltungsqualität bei sich und anderen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen
- 6.7: bewegungsbezogene Klischees (u. a. Geschlechterrollen) in diesem Bewegungsfeld beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Bewegung der Musik anpassen
- Sich in vorgegebenen Formen bewegen
- Das Bewegungsrepertoire erweitern
- Tanzschritte (mit Sprüngen) und „Tanzfiguren“ verbinden
- Zu einer Kleingruppengestaltung gelangen
Fachbegriffe
- Eigenschaften von Musik (Takt/Beat/Zählzeiten)
- Gestaltungskriterien (Zeit, Raum, Dynamik)
- Synchronizität
Methodische Entscheidungen
- Sich im Rhythmus der Musik frei bewegen und deren spezifische Eigenschaften kennenlernen
- Selbstständiges Erarbeiten der vorgegebenen Grundformen
- In Partnerarbeit die Tanzelemente verbinden
- In der Gruppe eine geeignete Tanzgestaltung finden, einüben und präsentieren
- Erstellen einer Übersicht spezifischer Gestaltungs-aspekte
Fachbegriffe
- Selbstständiges Arbeiten
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- 4/4-, 2/4-, 3/4- oder 6/8-Takte erkennen
- Grundschritte: z.B. HipHop „Bounce, Steps, Touch and Step/Kick, Step and Jumps“
- Synchronizität
- Raum, Zeit, Dynamik (Gestaltungskriterien) nutzen
Fachbegriffe
- Mimik und Körperhaltung
- Takt / Bpm (beats per minute)
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Kreativität bei der eigenständigen Bewegung zur Musik
- Umsetzen der einzelnen Schrittkombinationen
Beobachtungskriterien
- Ausführungsqualität
- Kreativität
punktuell
- Präsentation einer Kleingruppengestaltung
Beobachtungskriterien
- Sychronizität
- Verbindung einzelner Tanzelemente
unter Aspekten der
Gestaltungskriterien - Ausführungsqualität
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 37: Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyball
Thema
Schulung der Wahrnehmung von Mit- und Gegenspieler an ausgewählten Übungs- und Spielsituationen im Volleyball
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
- 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
- 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
- 7.8: den Umgang mit Fairness und Kooperationsbereitschaft in Sportspielen beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Die technischen Elemente des oberen und unteren Zuspiels verbessern
- Den Aufschlag von unten als sichere Spieleröffnung erkennen
- Annäherung an das Zielspiel durch Reduzierung der Spielerzahl und der Feldgröße
- Taktische Elemente als qualitative Indikatoren für die Qualität des Spiels erkennen und anwenden
- Spielregeln als hilfreiche Beschränkungen des Spiels sehen
Fachbegriffe
- Grundposition
- Körperbeugung
- Gewichtsverlagerung
- Spielqualität durch Technik
- Technik durch Üben
- Taktik als Schlüssel zum Sieg
- Regeln als notwendige Eingrenzung
Methodische Entscheidungen
- Die Grundfertigkeiten oberes und unteres Zuspiel in Partner- und Gruppenarbeit unter körperlicher Belastung üben und festigen
- Aufschlag von unten mit verschiedenen Abständen zum Netz einüben und als Element der Spieleröffnung anwenden
- Anwenden der Grundfertigkeiten in Spielsituationen unter taktischen Aspekten
- Einsetzen der Regelkenntnisse zur Verbesserung des Spielergebnisses
Fachbegriffe
- Benennung der Spieler-positionen (I – VI) im Feld
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Aufwärmübungen zur Verbesserung des Timings bei der Einnahme der Spielposition
- Verbesserung der Grundfertigkeiten oberes und unteres Zuspiel unter Einbeziehung von Positionswechseln, Änderung des Spielwinkels und körperlicher Belastung durch zusätzliche Laufwege
- Übungen zum Erlernen des Aufschlags von unten unter speziellem Hinweis auf die physikalischen und biomechanischen Gesetzmäßigkeiten
- spielnahe Übungen zum Erkennen taktischer Strukturen im Spiel
- Spiel 2:2, 3:3, 4:4
- Spiel mit unterschiedlichen Regelstrukturen zur Erleichterung des Zielspiels
- Großfeldspiel 6:6 und seine taktischen Besonderheiten
Fachbegriffe
- Vorderspieler / Hinterspieler
- Angriffsspieler / Abwehrspieler
- Steller
- Angriffslinie
- Regelkenntnisse
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Umsetzen der technischen Fertigkeiten in der jeweiligen Spielsituation
- Richtiges Ausführen der
Bewegungsabläufe - Richtiges taktisches
Spielverhalten - Nachweis der Regelkenntnisse
Beobachtungskriterien
- Ausführungsqualität
- Entscheidungsrichtigkeit
- Effektivität für das Spiel-geschehen
punktuell
- Anwendung der technischen Grundfertigkeiten im Klein-feldspiel
- Anwendung taktischer Überlegungen in spielnahen Gruppenübungen und im Spiel
Beobachtungskriterien
- Technisch richtige Ausführung
- Richtige Auswahl der taktischen Maßnahmen
- Erfolgsquote
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 38: Ringen – Selbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenüber
Thema
Ringen – Selbstständige Erarbeitung von Ritualen und Regeln in ausgewählten Zweikampfsituationen unter besonderer Berücksichtigung von Fairness und Verantwortung dem Partner gegenüber
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.1: grundlegende technisch-koordinative Fertigkeiten (z. B. Techniken zum Fallen, Halten und Befreien) und taktisch-kognitive Fähigkeiten (z. B. Ausweichen, Blocken, Fintieren) beim Ringen und Kämpfen anwenden und in ihrer Funktion erläutern
- 9.2 mit Risiko und Wagnis beim Kämpfen situationsangepasst umgehen sowie regelgerecht und fair miteinander kämpfen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.3: Regeln für chancengleiches und faires Miteinander im Zweikampf erstellen und einen Zweikampf nach festgelegten Regeln leiten
- 9.4: kriteriengeleitetes Partnerfeedback im Übungs- und Zweikampfprozess geben
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 9.5: die eigene und die Leistungsfähigkeit anderer in Zweikampfsituationen beurteilen
- 9.6: Eigeninitiative und faires Verhalten beim Zweikämpfen beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Grundsätze zum Halten und Fixieren am Boden
- Anwendung der Techniken in kleinen Bodenkämpfen
- Beurteilungskriterien erstellen lassen für die Bewertung von kleinen Bodenkämpfen (Feedbackbogen)
- Aufgabe eines Schiedsrichters übernehmen
- Erste Angriffstechniken im Bodenkampf erlernen
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung Sicherheitsaspekte
- Ringspiele
- Techniken des Bodenkampfes („Wälzkampf und Schiebekampf“ in der Unterlage) kennerlernen, ausprobieren und anwenden
- Kriterien erstellen (Regelkatalog)
- „Wälzkampfturnier“ unter Einbezug der Regeln und eines Feedbackbogens
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Aufreißer, Durchdreher, Armdurchzug, Beindurchzug
- Regelkatalog (Feedbackbogen)
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Effektivität des eigenständigen Handelns
- Kooperatives Verhalten in der Gruppe
punktuell
- Überprüfung einzelner Techniken
Klasse 8 – Unterrichtsvorhaben 39: Schulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampf
Thema
Schulung der grundlegenden Techniken im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur und deren Anwendung in einem leichtathletischen Mehrkampf
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.2: eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z. B. Hochsprung, Kugelstoßen) in der Grobform ausführen
- 3.4: einen weiteren leichtathletischen Mehrkampf (z. B. Biathlon, Triathlon) einzeln oder in der Mannschaft unter Berücksichtigung angemessenen Wettkampfverhaltens durchführen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.5: leichtathletische Wettkampfregeln erläutern und gemeinsam einen leichtathletischen Mehrkampf für die eigene Lerngruppe organisieren sowie dessen Umsetzung auswerten
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.7: die eigene disziplinspezifische Leistungsfähigkeit für die Durchführung eines leichtathletischen Wettkampfes beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Vergleich zwischen Stoßen und Werfen
- Erlernen der Kugelstoßtechnik aus dem Stand sowie der Bewegung
- Wiederholung leichtathletischer Disziplinen (Sprint, Weitsprung)
Fachbegriffe
- Bewegungsphasen- und merkmale
- Kraft
Methodische Entscheidungen
- Erproben und Experimentieren mit unterschiedlichen Sportgeräten (z.B. Medizinball, Kugel unterschiedlichen Gewichts) zum Stoßen
- Erlernen/Üben der Kugelstoßtechniken in GA
- partnerweises Beobachten wesentlicher Technikmerkmale und Korrektur
- Vertiefung leichtatheltischer Disziplinen wie z.B. Sprint, Weitsprung
Fachbegriffe
- Erproben
- Erlernen
- Üben
- Beobachten
- Partnerkorrektur
- Vertiefen
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Unterscheidung des Stoßens vom Werfen
- Standstöße mit Medizinball und Kugel
- Stoßen aus der Bewegung mit Medizinball und Standstoß
- Verschiedene Übungen zum Sprint und Weitsprung
Fachbegriffe
- Standstoß (Bewegungsphasen: Stoßauslage; Dreh-Streck-Bewegung; Abstoßstreckung und die jeweiligen Bewegungsmerkmale)
- Kugelstoß (Ausgangsposition; Nachschtellschritt; Abstoß und Bewegungsmerkmale)
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft
- Durchhaltevermögen
- Hilfsbereitschaft
punktuell
- Stoßtechnik mit der Kugel
- Evtl. Weitenmessung
- Normierter Dreikampf nach Punktewertung (BJS)
Klasse 9 – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen vier Wochenstunden und deswegen ca. 70 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 73 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe I“ (siehe oben).
Nr.:42
Bewegungsfeld
Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Unterrichtsvorhaben
Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten
IF
a, b, f
USt
5
Nr.:43
Bewegungsfeld
Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Unterrichtsvorhaben
Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen
IF
e
USt
10
Nr.:44
Bewegungsfeld
Bewegen an Geräten – Turnen
Unterrichtsvorhaben
Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin
IF
d, c
USt
10
Nr.:45
Bewegungsfeld
Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Unterrichtsvorhaben
Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe
IF
e
USt
5
Nr.:46
Bewegungsfeld
Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Unterrichtsvorhaben
Erarbeitung der wichtigsten Schlagechniken im Badminton (UH-Clear, Drop, Smash…) und die Anwendung im Zielpiel
IF
a,e
USt
10
Nr.:47
Bewegungsfeld
Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Unterrichtsvorhaben
Wahlalternativen (wegen nicht-koedukativen Unterrichts):
- Vertiefung der Bewegungserfahrungen mit dem Rope sowie Gestaltung einer Gruppenübung zur Musik
- Erarbeitung grundlegender gymnastischer Bewegungsabfolgen mit dem Handgerät Ball mit dem Ziel der Gestaltung einer Partner-/Gruppenübung
IF
b
USt
10
Nr.:48
Bewegungsfeld
Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Unterrichtsvorhaben
Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Fußball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen
IF
e
USt
10
Nr.:49
Bewegungsfeld
Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Unterrichtsvorhaben
Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung
IF
a, c
USt
5
Nr.:50
Bewegungsfeld
Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Unterrichtsvorhaben
Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden
IF
d
USt
8
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 40: Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten
Thema
Selbstständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und -parcours sowie deren Beurteilung unter gesundheitsorientierten, konditionellen und koordinativen Aspekten
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.2: ausgewählte Faktoren psycho-physischer Leistungsfähigkeit (u. a. Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer) gemäß den individuellen Leistungsvoraussetzungen weiterentwickeln und dies in sportbezogenen Anforderungssituationen – auch unter Druckbedingungen – zeigen
- 6.4: eine Fitnessgymnastik in der Gruppe nach vorgegebenen Kriterien präsentieren und grundlegende Merkmale und Formen erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.5: grundlegende Methoden zur Verbesserung psycho-physischer Leistungsfaktoren benennen, deren Bedeutung für den menschlichen Organismus unter gesundheitlichen Gesichtspunkten beschreiben sowie einen Handlungsplan für die Verbesserung dieser Leistungsfaktoren (u. a. der Ausdauer) entwerfen und umsetzen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 1.7: gesundheitlich vertretbare und gesundheitlich fragwürdige Körperideale und Verhaltensweisen beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Bewegungsübungen, die die Körpererfahrung erweitern
- Geschicklichkeit und Gewandtheit verbessern
- Beweglichkeit erhalten
- Körperspannung erfahren
- Funktionsgymnastische Übungen
- Selbsteinschätzung der individuellen Leistungsfähigkeit
- Konstruktionsprinzipien bei Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung von Leistungsfaktoren
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Einzelarbeit und Partnerarbeit
- Regelmäßiges Üben anregen
- Konzentration auf den eigenen Körper: gesundheitliche und konditionelle Fähigkeiten
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Funktionelle Dehn- und Kräftigungsübungen für jede Körperpartie
- Dynamische und statische Übungen
- Aufbau eines Erwärmungsprogramms
- Intensität der Erwärmung variieren
- Diagnoseinstrumente z.B. Coopertest
Fachbegriffe
- Anatomie des Körpers
- Allgemeine und spezielle Erwärmung
- Dehnung
- Kräftigung
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Anstrengungsbereitschaft, konditionelle Leistungs-fähigkeit
- Umsetzung funktioneller Aspekte bei der Ausführung
Gegenseitiges Helfen und Unterstützen - Reflexionsfähigkeit im Gestaltungsprozess
- Unterrichtsdienliches Verhalten
punktuell
- Beurteilung eines funktio-nellen Aufwärmprogramms
- Steigerung der konditionellen Leistungsfähigkeit
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 41: Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen
Thema
Wiederholung der grundlegenden technischen Elemente sowie Erarbeitung einfacher taktischer Elemente im Handball und deren Anwendung in ausgewählten Spielsituationen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
- 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
- 7.6: Sportspiele und Spielwettkämpfe selbstständig organisieren, Spielregeln situationsangemessen verändern sowie Schiedsrichtertätigkeiten übernehmen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.7: die Bewältigung von Handlungssituationen im Spiel kriteriengeleitet bewerten sowie die individuelle Spielfähigkeit beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Vom Kleinfeldspiel zum Zielspiel
- Erlernen zielgerichteter Technik
- Erlernen gruppentaktischer Offensivmöglichkeiten (von der Individualtaktik zur Gruppentaktik)
- Erlernen gruppentaktischer Defensivmöglichkeiten
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Kleinfeldspiele (z. B.: Mattenball, Wandball, Kombinationsball)
- Technik (Sprungwurf)
- Welche Räume ergeben sich auf welcher Position? (Hinführung zum Positionsspiel)
- Offensive Lösungsmöglichkeiten gegen eine Manndeckung entwickeln (z. B.: Körpertäuschung, Kreuzen der Laufwege)
- Wie sieht eine effektive Verteidigungsformation aus? (Hinführung zur Raumdeckung)
- Wie reagiere ich bei Balleroberung? (Hinführung zum Gegenstoß)
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Sprungwurf
- Körpertäuschung
- Doppelpass
- Kreuzen
- Positionsspiel
- von der Manndeckung zur 1:5 Raumdeckung
- Gegenstoß
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- (schnelle situative) Anwendung der technisch-taktischen Verhaltensweisen
- Aktive Beteiligung in Theoriephasen zur Lösung taktischer Aufgaben
- Entwicklung und Anwendung eines aktiven Taktikverständnisses in verschiedenen Spielsituationen
punktuell
- Wettkampfverhalten
- Ausarbeitung und Reflektion gruppentaktischer Offensiv-aktionen in einzelnen Mannschaften
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 42: Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin
Thema
Sammeln von Bewegungserfahrungen durch das Erlernen grundlegender Sprünge auf dem Mini-Trampolin
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.1: an Turngeräten (u.a. Boden, Sprunggerät, Reck oder Stufenbarren, Balken oder Parallelbarren) oder Gerätekombinationen turnerische Bewegungen auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau normungebunden oder normgebunden ausführen und verbinden
- 5.2: an ihre individuellen Leistungsvoraussetzungen angepasste Wagnis- und Leistungssituationen bewältigen sowie grundlegende Sicherheits- und Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerechtausführen
- 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht anwenden und deren Funktionen erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.7: sich in turnerischen Übungs- und Lernprozessen fachsprachlich situationsangemessen verständigen sowie grundlegende methodische Prinzipien des Lernens und Übens turnerischer Bewegungen erläutern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.8: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Erlernen von Übungen zur Körperspannung (insbesondere Mittelkörperspannung)
- Erlernen des Springens im Mini-Trampolin
- Erlernen grundlegender Sprünge am Mini-Trampolin
- Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und Ängste
- Reflexion der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen
- Entwicklung von Sicherheitsbewusstsein
Fachbegriffe
- Bewegungsmerkmale
- Sicherheitsvorkehrungen
- Sicherheitskriterien
Methodische Entscheidungen
- Erarbeitung grundlegender Sprünge vom Leichten zum Schweren anhand von Bewegungsbildern und Lehrer-/Schülerdemonstrationen
- Individuelles Üben der einzelnen Sprünge je nach Könnensstand
- Je nach Könnensstand: Methodische Übungsreihe zum Salto vorwärts durch Aufrollen auf den Mattenberg
Fachbegriffe
- Bewegungsbilder
- Schüler- / Lehrerdemonstration
- Mattenberg
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Strecksprung
- Hocksprung
- Grätschsprung
- Grätschwinkelsprung
- Flugrolle
- Aufrollen
- Salto vorwärts
Fachbegriffe
- Siehe Gegenstände
- Mittelkörperspannung
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Individuelle Fortschritte beim Erlernen der einzelnen Sprünge
- Mündliche Mitarbeit in Gesprächsphasen
punktuell
- Präsentation von zwei selbstgewählten Sprüngen
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 43: Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe
Thema
Erfinden von Übungs- und Spielformen mit der Frisbeescheibe
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.1: spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktischkognitive Fähigkeiten weiter entwickeln und situationsgerecht in Bewegungs- und Sportspielen anwenden
- 2.3: Spiele aus anderen Kulturen vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund einordnen und spielen
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.4: Bewegungsspiele bezogen auf unterschiedliche Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und zielgerichtet verändern
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 2.5: Bewegungsspiele – auch aus anderen Kulturen – hinsichtlich ihrer Werte, Normen, inhaltlichen Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Wurftechniken
- Fangtechniken
- Regeln und deren unterschiedliche Funktionen
- ein Spiel unter Einbezug aller Beteiligten gemeinsam gestalten und umsetzen
Fachbegriffe
- Rückhand
- Vorhand
- Upside Down
Methodische Entscheidungen
- Spiele richtig organisieren und durchführen
Fachbegriffe
- Taktik besprechen
- Spielbeobachtung / Regelbeobachtungen für den spielgestalterischen Prozess nutzbar machen
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Regeln und deren unterschiedliche Funktionen
- Wurftechniken
- Fangtechniken
- ein Spiel unter Einbezug aller Beteiligten gemeinsam gestalten und umsetzen
Fachbegriffe
- Rückhand
- Vorhand
- Upside Down
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Regelideen und –abänderungen in angemessener Form in die Spiel-besprechungen einbringen und im Spiel umsetzen bzw. einhalten
- Spiel- und Regelbeobach-tungen durchführen, Ergebnisse mitteilen und Rückmeldungen in das eigene Spiel integrieren
Beobachtungskriterien
- Gelingen von taktischem Verhalten im Spiel, Arbeits- und Sozialverhalten, Fairness, Teamfähigkeit
punktuell
- Gelingen der verschiedenen Wurftechniken (Rückhand, Vorhand, Upside Down)
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 44: Gestaltung einer Rope Skipping Gruppenchoreografie – Erarbeitung einer Gruppenchoreografie und Anwendung gestalterischer Kriterien
Thema
Gestaltung einer Rope Skipping Gruppenchoreografie – Erarbeitung einer Gruppenchoreografie und Anwendung gestalterischer Kriterien
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- technisch-koordinative Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens mit Handgerät anwenden und beschreiben
- grundlegende Merkmale von Bewegungsqualität (u. a. Körperspannung, Bewegungsrhythmus, Raumorientierung) wahrnehmen und in Bewegungsgestaltungen in der Gruppe anwenden
- grundlegende Aufstellungsformen und Formationen anwenden und beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- durch zielgerichtetes Erproben und Experimentieren einfache Bewegungs- und Gestaltungsaufgaben lösen
- einfache ästhetisch-gestalterische Bewegungsgestaltungen präsentieren
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- Einfache ästhetisch-gestalterische Präsentationen nach ausgewählten Kriterien bewerten
Didaktische Entscheidungen
- Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technisch-koordinativen Fertigkeiten und wenden diese in einer gestalterischen Gruppenkomposition an.
- Sie erstellen nach den gestalterischen Kriterien eine ihrer Gruppe angepasste Rope-Skipping-Choreografie.
- Sie passen die Choreografieinhalte so an, dass durchaus unterschied- liche Leistungsniveaus zeitgleich innerhalb eines Musikbogens/einer Passage präsentiert werden können.
Fachbegriffe
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung der Sprünge aus der Stufe 6
- Erweiterung des Leistungs-niveaus je nach individueller Leistungsqualität (Innendifferenzierung durch 3 verschiedene Leistungsstufen)
- Kennenlernen weiterer Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer Gruppe
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Verschiedene Sprünge
- Kleiner/großer Musikbogen
- Raumwege
- Gruppenteilung
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Entwicklung der dauerhaften GA (u. a. Lerntagebuch zur Dokumentation des sukzessiven Aufbaus einer Gruppenchoreografie; Dokumentation des Endproduktes )
punktuell
- Präsentation einer Gruppenchoreografie
Beobachtungskriterien
- Sprungtechnik/Bewegungsqualität
- Komplexität der Sprünge
- Anwendung und Komplexität der Gestaltungskriterien
- Rhythmisierung
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 45: Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Basketball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen
Thema
Erweiterung der taktischen Handlungsfähigkeit im Basketball durch die Erarbeitung von einzel- und gruppentaktischen Elementen (z. B. Finten) in einfacheren und komplexeren Übungs- und Spielformen
Dauer: 10 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.1: sportspielspezifische Handlungssituationen differenziert wahrnehmen sowie im Spiel technisch-koordinativ und taktisch-kognitiv angemessen agieren
- 7.2: das jeweils ausgewählte große Mannschafts- und Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau regelgerecht und situativ angemessen sowie fair und mannschaftsdienlich spielen sowie dabei jeweils spielspezifisch wichtige Bedingungen für erfolgreiches Spielen erläutern
- 7.3: konstitutive, strategische und moralische Regeln grundlegend unterscheiden, Funktionen von Regeln benennen und Regelveränderungen gezielt anwenden
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 7.4: Abbildungen von Spielsituationen (z. B. Foto, Film) erläutern
- 7.5: spieltypische verbale und non-verbale Kommunikationsformen anwenden
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Positionen und Anforderungsprofile im Fußball
- Einführung einfacher Spielzüge (Spieleröffnung sowie der Raumdeckung
Fachbegriffe
- Raumdeckung
- Manndeckung
- Angriff, Verteidigung
- Torwart, Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer
Methodische Entscheidungen
- Spielzugskizzen der Spieleröffnung anfertigen
- Übungsformen zu Spieleröffnung
- Anwendung der Spieleröffnung im Zielspiel
Fachbegriffe
- Siehe didaktische Entscheidungen
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Skizze des Fußballfelds
- Stifte
- Fußbälle
- Tore
- Stangen
Fachbegriffe
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Aktive Mitarbeit in Theorie- und Praxisphasen
- Anwendung der Spielzüge in spielnahen Situationen
punktuell
- Anfertigung einer Skizze zur Spieleröffnung
- Positionsbezogenes Spiel
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 46: Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung
Thema
Schulung der Wahrnehmung und der koordinativen Fähigkeiten durch die Erprobung einfacher akrobatischer Übungen mit dem Partner sowie Erlernen von Rücksichtnahme und Verantwortung
Dauer: 5 Stunden
Bewegungsfeld: 5: Bewegen an Geräten – Turnen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.3: eine turnerische oder akrobatische Gruppengestaltung kooperations- und teamorientiert entwickeln, einüben und präsentieren sowie dazu Ausführungs- und Gestaltungskriterien benennen
- 5.4: zwischen Sicherheitsstellung und Hilfeleistung unterscheiden, diese situationsgerecht anwenden und deren Funktionen erläutern
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.5: in Gruppen selbstständig, aufgabenorientiert und sozial verträglich üben sowie für sich und andere verantwortlich Aufgaben im Übungs- und Lernprozess übernehmen
- 5.6: Bewegungsgestaltungen und -kombinationen zusammenstellen und präsentieren
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 5.7: Zusammenhänge zwischen Wagnissituationen und individueller technisch-koordinativer Leistungsfähigkeit beurteilen
Didaktische Entscheidungen
- Schwerpunkt ist das Einüben und Präsentieren von Partner-bzw. Gruppenpyramiden
- Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern und Körperspannung erfahren
Fachbegriffe
- „Tabuzonen“ des Körpers
Methodische Entscheidungen
- Partner- und Gruppenarbeit: Im Umgang mit Partner(n) kooperieren, etwas wagen und Vertrauen entwickeln
- Gestaltungskriterien bei der Erarbeitung der Kür beachten
- Sicherheitsrelevante Aspekte verinnerlichen
Fachbegriffe
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Sicherheitsgriffe
- Stütz-, Haltekraft und Gleichgewicht entwickeln und verbessern
- Aufstiegstechniken am Partner erlernen
- Abstiege erlernen
- Figuren bauen und auflösen
- Sicherheitsstellung und Hilfestellung geben
Fachbegriffe
- Griffarten
- Hand in Hand
- Handgelenksgriff
- Ellbogengriff
- Stützgriff
- Akrobatische Elemente
- Flieger
- Stuhl
- Übereinander Stehen
- unterschiedliche Pyramidenarten
- Stuhl
- Gallionsfigur
- Übereinander Stehen
- unterschiedliche Pyramidenarten
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Eigenständiges Üben
- Eigeneinschätzung bei der Auswahl von Übungen
- Gegenseitiges Helfen und Unterstützen
- Unterrichtsdienliches Verhalten
- Schwierigkeitsgrad und Kreativität
punktuell
- Kür aus Partnerbalance-Übungen und Pyramiden vorführen
Klasse 9 – Unterrichtsvorhaben 47: Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden
Thema
Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Trainingsmethoden
Dauer: 8 Stunden
Bewegungsfeld: 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.3: beim Laufen eine Langzeitausdauerleitung (LZA I bis 30 Minuten) gesundheitsorientiert – ohne Unterbrechung, in gleichförmigem Tempo, unter Berücksichtigung individueller Leistungsfähigkeit – erbringen und einzelne Belastungsgrößen beim Ausdauertraining benennen sowie Auswirkungen auf die Gesundheit beschreiben
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können …
- 3.6: selbstständig für die Verbesserung der leichtathletischen Leistungsfähigkeit üben und trainieren sowie den Leistungszuwachs
(z. B. tabellarisch, grafisch) erfassen
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
Didaktische Entscheidungen
- Wahrnehmung der individuellen Belastung und Einschätzung der der eigenen Leistungsfähigkeit
- Anpassung der Laufgeschwindigkeit an die individuelle Leistungsfähigkeit
- Nennen der Merkmale körperlicher Reaktionen bei ausdauerndem Laufen sowie Nennen der gesundheitlichen Bedeutung
- Erlernen von Regeln zur Ausdauerschulung zur Übertragung/Anwendung auf den Freizeitbereich
Fachbegriffe
- Ausdauer
Methodische Entscheidungen
- Erproben unterschiedlicher Tempi
- Beobachtungsbogen zu körperlichen Merkmalen beim ausdauernden Laufen
- Thematisierung von Auswirkungen des Ausdauerlaufens auf die Gesundheit (z.B. Referat)
- Erstellen von Regeln zur Ausdauerschulung in GA
Fachbegriffe
- Erproben
- Beobachten
- Vortragen
Gegenstände/Fachbegriffe
Gegenstände
- Läufe in Gruppen oder als Paar mit ausgewählten Aufgaben (z.B. Personenraten usw.) bzw. Laufen und Reden
- Läufe mit unterschiedlichen Atme-Schritt-Rhythmen
- Zeitschätzläufe
- Umkehrläufe
- Verschiedene Ausdauerspiele
- Intervalle aus Laufen und Gehen (z.B. Ausdauerberg)
- Regelkatalog
- Pulsmessung
Fachbegriffe
- Dauermethode
- Intervallmethode
- Atem-Schritt-Rhythmus
- Ruhe- und Belastungspuls
Leistungsbewertung
unterrichtsbegleitend
- Grad der Anstrengung
- Durchhaltevermögen
- Erfassen der individuellen Laufleistung (Pulswerte; Rundezeiten; Strecke)
punktuell
- Evtl. Cooper Test
Sekundarstufe II
Kompetenzerwartungen in der Sekundarstufe II
Der für den Sportunterricht gültige Kernlehrplan des Landes NRW beschreibt die Kompetenzen, die die Schüler durch den Sportunterricht der Sekundarstufe II erwerben sollen. Die Beschreibung dieser „Kompetenzerwartungen“ ist zweidimensional strukturiert:
Prozesse
- Die prozess-bezogene Dimension unterscheidet vier „Kompetenzbereiche“:
- Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
- Sachkompetenz
- Methodenkompetenz
- Urteilskompetenz
- Jeder dieser drei Bereiche wird im Kernlehrplan in eine Reihe von „übergreifenden Kompetenzerwartungen“ ausdifferenziert.
Inhalte
- Die inhalt-bezogene Dimension unterscheidet zunächst neun konkrete „Bewegungsfelder und Sportbereiche“, für die jeweils „inhaltliche Kerne“ (hier nicht wiedergegeben) ausgewiesen werden.
- Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
- Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen (nur Sekundarstufe I)
- Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- Bewegen im Wasser – Schwimmen
- Bewegen an Geräten – Turnen
- Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
- Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport / Bootssport / Wintersport
- Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
- Daneben unterscheidet die inhalt-bezogene Dimension sechs abstrakte, in „inhaltlichen Schwerpunkte“ aufgefächerte „Inhaltsfelder“, mit denen ein vergleichbarer strukturierender Zugriff auf die vorangehend genannten neun Bewegungsfelder und Sportbereiche erfolgt.
- Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
- Bewegungsgestaltung
- Wagnis und Verantwortung
- Leistung
- Kooperation und Konkurrenz
- Gesundheit
Der Link oben unter „Kernlehrpläne“ führt direkt zur Online-Fassung des Kernlehrplans Sport im Lehrplannavigator von QUA-LiS, der „Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule“. Dort können alle Details zur Konstruktion der Kompetenzerwartungen eingesehen werden. Um Aktualitätsprobleme zu vermeiden, werden diese nicht im schulinternen Lehrplan (in Abschrift) wiedergegeben.
In allen Unterrichtsvorhaben, die in ihrer Gesamtheit das Unterrichtsgeschehen in der Sekundarstufe II im Fach Sport beschreiben, werden die angesprochenen Kompetenzerwartungen so wiedergegeben, dass eine Identifizierung im Kernlehrplan auf einfache Weise möglich ist.
Einführungsphase (EF) – Übersicht der Unterrichtsvorhaben
- Dem Unterricht stehen drei Wochenstunden und deswegen ca. 105 Unterrichtsstunden im Schuljahr zur Verfügung.
- Die in der nachfolgende Tabelle beschriebene Obligatorik umfasst ca. 73 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten („USt“).
- Die übrigen ca. 60 Stunden werden zur Erweiterung der obligatorischen Vorhaben oder für weitere Unterrichtsvorhaben genutzt.
- Hinweise zur Bedeutung der Inhaltsfelder („IF“) finden sich bei den „Kompetenzerwartungen Sekundarstufe II“ (siehe oben).
| Nr. | Bewegungsfeld | Inhaltliche Kerne | IF | USt |
|---|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr | ||||
| 1 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Formen der Fitness-Gymnastik | d, f | |
| 2 | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, Bewegungskünste | Tanz | b, e | |
| 3 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Mannschaftsspiele | e, c | |
| 2. Halbjahr | ||||
| 4 | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | Funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden | a, f | |
| 5 | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik / Tanz, Bewegungskünste | Tanz – Improvisation | b, a | |
| 6 | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | Mannschaftsspiele | e | |
EF – Unterrichtsvorhaben 1: Formen der Fitnessgymnastik
Inhaltlicher Kern
Formen der Fitnessgymnastik
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 1 : Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- ein Fitnessprogramm (z.B. Aerobic, Step-Aerobic, Circuit-Training) unter einer gewählten Zielrichtung (Steigerung von Kraft, Ausdauer oder Beweglichkeit) präsentieren.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (d): unterschiedliche Belastungsgrößen (u.a. Intensität, Umfang, Dichte, Dauer) zur Gestaltung eines Ausdauertrainings erläutern.
- (f): Auswirkungen gezielten Sporttreibens auf Gesundheit und Wohlbefinden (körperlich, psychisch und sozial) erläutern.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (d): einen individuellen Trainingsplan erstellen und dokumentieren (z.B. Lerntagebuch).
- (f): sich selbstständig auf ihren Sport vorbereiten (Kleidung, Aufwärmen, Ernährung) und ihr Vorgehen dabei begründen.
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (d): ihren eigenen Trainingsfortschritt kriteriengeleitet beurteilen.
- (f): die Bedeutung des Zusammenhangs von Ernährung und Sport bezogen auf Gesundheit und Wohlbefinden beurteilen.
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- Kennenlernen verschiedener Muskelgruppen
- Muskelbilder
- größtenteils Verzicht auf Zusatzgewicht
Methodische Entscheidungen
- Funktionsweise und Aufgaben eines Muskels
- Sportartübergreifender Charakter des funktionalen Trainings
- Erstellen eines Zirkels in verschiedenen Schwierigkeitsstufen (Kraft- und (statische) Dehnübungen) in Kleingruppen
- Bewertung der Funktionalität der Übungen
- Regelmäßige Durchführung und Bewegungsoptimierung im Zirkel
Gegenstände
- ggf. Lerntagebuch
Fachbegriffe
- Bestimmte Muskelgruppen
- Agonist / Antagonist
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Demonstration
unterrichtsbegleitend
- Aktive Beteiligung am Arbeitsprozess
punktuell
- Präsentation und Bewertung der Gruppenergebnisse
- ggf. Auswertung des Lerntagebuchs
- Bewertung der Bewegungsausführung der Übungen
Kriterien
- Kontrollierte Bewegungsausführung (funktional eingesetzte Körperspannung)
- Korrekte Übungsentwicklung in der GA und Bewertung anderer Ergebnisse
- Ggf. Führung eines Lerntagebuchs
EF – Unterrichtsvorhaben 2: Tanz – Gestalterische Gruppenchoreographie
Inhaltlicher Kern
Tanz – Gestalterische Gruppenchoreographie
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- eine Komposition aus dem Bereich Tanz (z.B. Elementarer Tanz, Jazztanz, Volkstanz, Moderner Tanz, Gesellschafts- und Modetanz) unter Anwendung spezifischer Ausführungskriterien präsentieren.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): Merkmale von ausgewählten Gestaltungskriterien (u.a. Raum) erläutern.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): Aufstellungsformen und Raumwege strukturiert schematisch darstellen.
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): eine Gruppenchoreographie anhand von zuvor entwickelten Kriterien bewerten.
- (e): die Bedeutung und Auswirkung von gruppendynamischen Prozessen, auch aus geschlechter-differenzierter Perspektive, und die damit verbundenen Chancen und Grenzen beurteilen.
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- Basierend auf bekannten Schritten eine gestalterische Gruppenchoreographie
Methodische Entscheidungen
- Schrittbenennungen
- Taktschulung (Musikbogen)
- Raumwege
- Formationsaufbau/ -veränderung
- Entwicklung von Gestaltungskriterien
Gegenstände
- ggf. Lerntagebuch
Fachbegriffe
- –
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Präsentation
unterrichtsbegleitend
- aktive Beteiligung am Unterricht /in der GA
- Bewegungssicherheit und Ausdruck
punktuell
- Präsentation
Kriterien
- Bewegungssicherheit und Ausdruck
- Anwenden der Gestaltungskriterien
EF – Unterrichtsvorhaben 3: Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Volleyball
Inhaltlicher Kern
Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Volleyball
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- Spielregeln aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen, unterschiedlicher Zielsetzungen sowie im Hinblick auf die Vermeidung von Verletzungsrisiken situativ anpassen und in ausgewählten Spielsituationen anwenden.
- in einem Mannschaftsspiel oder Partnerspiel gruppen- und individualtaktische Lösungsmöglichkeiten für Spielsituationen in der Offensive und in der Defensive anwenden.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (a): unterschiedliche Lernwege (u.a. analytisch-synthetische Methode und Ganzheitsmethode) in der Bewegungslehre beschreiben.
- (c): den Einfluss psychischer Faktoren (z.B. Freude, Frustration, Angst) auf das Gelingen sportlicher Handlungssituationen beschreiben.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (e): sich auf das spezifische Arrangement für ihren Sport verständigen (Aufgaben verteilen, Gruppen bilden, Spielsituationen selbstständig organisieren).
- (a): unterschiedliche Hilfen (Geländehilfen, Bildreihen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern von sportlichen Bewegungen zielgerichtet anwenden.
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (c): den Einfluss psychischer Faktoren (z.B. Frustration, Angst, Gruppendruck – auch geschlechtsspezifisch) auf das sportliche Handeln in unterschiedlichen Anforderungssituationen beurteilen.
- (a): den Einsatz unterschiedlicher Lernwege im Hinblick auf die Zielbewegung qualitativ beurteilen.
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- Erweiterung bisher erlernter Techniken in sportlichen Drucksituationen (Zeitdruck, Gegnerdruck, räumlicher Druck)
Methodische Entscheidungen
- Wiederholung des Baggerns, Pritschens, der Angabe, des Schmetterns und des Blockens
- Sprungbagger
- Bewegungsphasen sportartspezifischer Techniken – Bewegungsbögen
Gegenstände
- –
Fachbegriffe
- –
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Demonstration
unterrichtsbegleitend
- Verbesserung der Technikausführung im Unterrichtsverlauf
punktuell
- Spielfähigkeit am Ende der Reihe
Kriterien
- Beherrschen einer (risikoreichen) Spielfähigkeit
- Ausprägung durchgenommener Technikmerkmale (auch in sportlichen Drucksituationen)
EF – Unterrichtsvorhaben 4: Funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden
Inhaltlicher Kern
Funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 1 : Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- unterschiedliche Dehnmethoden im Hinblick auf verschiedene sportliche Anforderungssituationen funktionsgerecht anwenden.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (f): Auswirkungen gezielten Sporttreibens auf Gesundheit und Wohlbefinden (körperlich, psychisch und sozial) erläutern.
- (e): grundlegende Aspekte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von sportlichen Handlungssituationen beschreiben.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (a): unterschiedliche Hilfen (Geländehilfen, Bildreihen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern von sportlichen Bewegungen zielgerichtet anwenden.
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (a): den Einsatz unterschiedlicher Lernwege im Hinblick auf die Zielbewegung qualitativ beurteilen.
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- Pre-Stretch (dynamisch)
- statisches Dehnen (nach einer Ausdauerbelastung, z. B.: Cross Fit)
- progressive Muskelrelaxation
Methodische Entscheidungen
- dynamisch
- statisch
- Entspannungstechniken
- … stets in Verbindung mit einer konditionellen Belastung
Gegenstände
- –
Fachbegriffe
- dynamisches Dehnen, statisches Dehnen
- progressive Muskelrelaxation (CHRS-Methode)
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Analyseaufgabe
unterrichtsbegleitend
- Einsatzbereitschaft innerhalb des Unterrichts
- Anwendung bestimmter Dehnübungen in Kombination mit einer sportlichen Belastung
punktuell
- Erstellen eines funktionalen Dehnprogramms
Kriterien
- Angemessenheit der Dehnübungen/der Dehnmethode an eine jeweilige sportliche Belastung
EF – Unterrichtsvorhaben 5: Tanz – Den Partner als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen
Inhaltlicher Kern
Tanz – Den Partner als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen
Dauer: 10 – 12 Stunden
Bewegungsfeld: 6 : Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- ein (Hand-)Gerät / Objekt als Ausgangspunkt für eine Improvisation nutzen.
- eine Komposition aus dem Bereich Tanz (z.B. Elementarer Tanz, Jazztanz, Volkstanz, Moderner Tanz, Gesellschafts- und Modetanz) unter Anwendung spezifischer Ausführungskriterien präsentieren.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): Merkmale von ausgewählten Gestaltungskriterien (u.a. Raum) erläutern.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): Aufstellungsformen und Raumwege strukturiert schematisch darstellen.
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (b): eine Gruppenchoreographie anhand von zuvor entwickelten Kriterien bewerten.
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- Ausführung verschiedener Bewegungsaufgaben mit wechselndem Partner unter Berücksichtigung verschiedener Gestaltungsparameter
- Improvisation mit festgelegtem Partner als Ausgangspunkt unter Berücksichtigung verschiedener Themen
- Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit, Ängste und Gefühle
Methodische Entscheidungen
- Erweiterung des Bewegungsrepertoires durch Ausprobieren verschiedener Bewegungsaufgaben mit wechselndem sowie festgelegtem Partner
Gegenstände
- ggf. Lerntagebuch
Fachbegriffe
- –
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Präsentation
unterrichtsbegleitend
- Individuelle Fortschritte in der gestalterischen und tänzerischen Bewegungsausführung
punktuell
- Ausführung einer Improvisation mit dem Partner auf der Grundlage eines zufällig vorgegebenen Themas
Kriterien
- Bewegungsqualität
- Variabilität in den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Dynamik)
- Einbezug des Partners
- Umsetzung des Themas
EF – Unterrichtsvorhaben 6: Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Ultimate Frisbee
Inhaltlicher Kern
Mannschaftsspiele (z.B. Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) – Ultimate Frisbee
Dauer: 12 Stunden
Bewegungsfeld: 7 : Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
Kompetenzerwartungen: Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz
(im Bewegungsfeld und Sportbereich) Die Schülerinnen und Schüler können …
- in einem Mannschaftsspiel oder Partnerspiel gruppen- und individualtaktische Lösungsmöglichkeiten für Spielsituationen in der Offensive und in der Defensive anwenden.
Kompetenzerwartungen: Sachkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (e): grundlegende Aspekte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von sportlichen Handlungssituationen beschreiben.
Kompetenzerwartungen: Methodenkompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- (e): sich auf das spezifische Arrangement für ihren Sport verständigen (Aufgaben verteilen, Gruppen bilden, Spielsituationen selbstständig organisieren).
Kompetenzerwartungen: Urteilskompetenz
(Bewegungsfeld übergreifend) Die Schülerinnen und Schüler können …
- –
Hinweise zur Durchführung
Didaktische Entscheidungen
- unterschiedliche Wurfvarianten
- gruppentaktische Elemente
- individuelle Laufwege
- Spielzüge
- Mannschaftsformationen
Methodische Entscheidungen
- Rückhandwurf
- Vorhandwurf
- Überkopfwurf
- Spielzüge
- Mannschaftsformationen
- später feste Mannschaften
Gegenstände
- –
Fachbegriffe
- Doppelpass
- Spiel über den Dritten
- Hinterlaufen
- Kreuzen
Leistungsüberprüfung
Überprüfungsform
- Demonstration
unterrichtsbegleitend
- verlaufsbedingt (individuell und in GA)
punktuell
- Qualität der erreichten individuellen und mannschaftlichen Spielfähigkeit
Kriterien
Qualifikationsphase (Q1 und Q2), Grundkurs – Kursprofile
- In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
- Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
Kursprofile
| Kürzel | Inhaltlicher Kerne | Bewegungsfeld und Sportbereich | KLP |
| FB/LA | Mannschaftsspiel Fußball | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | 7 |
| Leichtathletische Disziplinen unter Berücksichtigung von Lauf, Sprung und Wurf/Stoß | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | 3 | |
| VB/LA | Mannschaftsspiel Volleyball | Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele | 7 |
| Leichtathletische Disziplinen unter Berücksichtigung von Lauf, Sprung und Wurf/Stoß | Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik | 3 | |
| GT/FF | Tanz, Gymnastik | Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz,Bewegungskünste | 6 |
| Formen der Fitnessgymnastik, funktionelle Dehnübungen und unterschiedliche Dehnmethoden | Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen | 1 |
Kursprofil Fußball / Leichtathletik
- In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
- Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
| Kern | Bezug zum KLP | Themen der einzelnen Unterrichtsvorhaben | IF | BF |
|---|---|---|---|---|
| Stufe Q1 – 1. Halbjahr | ||||
| Fussball | BWK 7.1 Sa 1 | Wiederholung grundlegender technischer Elemente (Dribbling, Passspiel, Torschuss) und deren Anwendung in komplexen Spielsituationen im Fußball. | a | 7 |
| Leichtathletik | BWK 3.1 Ma Sa 3 | Erarbeitung der O´Brien Technik im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur. | a | 3 |
| Turnen | BWK 5.1-5 Sc 1 Mc Uc | Anwendung von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck, Kasten/Pferd und Boden in einem turnerischen Dreikampf. | c | 5 |
| Stufe Q1 – 2. Halbjahr | ||||
| BWK 6.1-5 Sb Mb Ub | Vertiefung der Bewegungserfahrung mit dem Rope sowie Gestaltung einer Gruppenchoreographie zur Musik. | b | 6 | |
| BWK 1.2/ 1.3/ 3.3 Sd 2 | Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Durchführung und Auswertung des Cooper-Tests. | d/f | 3 | |
| BWK 7.1/ 7.2 Me 2 | Erarbeitung der Gruppentaktik „Dreierkette“ und die Anwendung in Spielsituationen im Fußball. | e | 7 | |
| Stufe Q2 – 1. Halbjahr | ||||
| BWK 3.1 Sa 1 Sd 1 Ma Ua | Vergleich unterschiedlicher Hochsprungtechniken (Schersprung/Fosbury Flop) im Hinblick auf die Leistungssteigerung. | a/d | 3 | |
| BWK 7.2 Sa 2 | Schulung der taktischen Fähigkeiten im „Eins-gegen-Eins“ im Fußball. | a/e | 7 | |
| BWK 1.1/ 1.3/ 1.4 Sd 2 Md 1 + 2 | Selbständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen und deren Beurteilung, ggf. in einem Fitnessstudio. | f/d | 1 | |
| Stufe Q2 – 2. Halbjahr | ||||
| BWK 3.2 Me 1 Ud | Selbständige Erstellung, Durchführung und Auswertung eines Leichtathletik Dreikampfes. | e/d | 3 | |
| BWK 7.1-3 Me 1+2 Ue | Anwendung der technischen und taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Zielspiel Fußball. | d/e | 7 | |
| BWK 9.2 Se Ue | Erarbeitung von Regeln und Ritualen in Zweikampfsituationen. | e/c | 9 | |
Kursprofil Volleyball / Leichtathletik
- In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
- Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
| Kern | Bezug zum KLP | Inhaltliche Kerne | IF | BF |
|---|---|---|---|---|
| Stufe Q1 – 1. Halbjahr | ||||
| Volleyball | BWK 7.1 Sa 1 | Vertiefung der Grund-, Angriffs- und Abwehrtechniken im Spiel 3 gegen 3 | d/e | 7 |
| Leichtathletik | BWK 1.2/ 1.3/ 3.3 Sd 2 | Schulung der konditionellen Fähigkeiten durch die Durchführung und Auswertung des Cooper-Tests. | d/f | 3 |
| Fitness | BWK 1.1/ 1.3/ 1.4 Sd 2 Md 1 + 2 | Selbständige Erarbeitung von Fitnessprogrammen (überwiegend BWE-Übungen) und deren Beurteilung. | f/d | 1 |
| Stufe Q1 – 2. Halbjahr | ||||
| Volleyball | BWK 7.1/7.2 Mc | Einführung in spezifische Verteidigungstechniken, z.B. Hechtbagger und Japanrolle sowie die Anwendung im Zielspiel | c | 7 |
| Leichtathletik | BWK 3.1 Ma Sa 3 | Erarbeitung der O´Brien Technik im Kugelstoßen unter Berücksichtigung der Bewegungskorrektur. | a | 3 |
| Tanz | BWK 6.1-5 Sb Mb Ub | Vertiefung der Bewegungserfahrung im Step Aerobic sowie Gestaltung einer Gruppenchoreographie zur Musik. | b | 6 |
| Stufe Q2 – 1. Halbjahr | ||||
| Volleyball | BWK 7.1/7.2 Se 1 Me1 Ue | Beachvolleyball – Von der „Alternative“ zur Olympischen Disziplin | e | 7 |
| Leichtathletik | BWK 3.1 Sa 1 Sd 1 Ma Ua | Vergleich unterschiedlicher Weitsprungtechniken (Hangsprungtechnik, Laufsprungtechnik) im Hinblick auf die Leistungssteigerung | a/d | 3 |
| Turnen | BWK 5.1-5 Sc 1 Mc Uc | Anwendung von turnerischen Grundelementen an den Geräten Reck, Kasten/Pferd und Boden in einem turnerischen Dreikampf. | c | 5 |
| Stufe Q2 – 2. Halbjahr | ||||
| Volleyball | BWK 7.1/7.2/7.3 Se 1 Me1 Ue | Durchführung, Analyse und Variation volleyballspezifischer Spielformen (Beachvolleyball, 6 gegen 6) unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen (Positionen und Taktik) | e | 7 |
| Leichtathletik | BWK 3.2 Me 1 Ud | Erarbeitung und Durchführung eines alternativen Leichtathletikwettkampfes | e/d | 3 |
| Ringen und Kämpfen | BWK 9.2 Se Ue | Kyeok Too Ki: Mehr als nur Selbsverteidigung | e/c | 9 |
Kursprofil Gymnastik/Tanz
- In der Qualifikationsphase wählen die Schüler für die Dauer von 2 Jahren ein Kursprofil. Die unterschiedlichen Kursprofile ergeben sich durch die schwerpunktmäßige Auseinandersetzung mit jeweils zwei Bewegungsfeldern und Sportbereichen sowie zwei Inhaltsfeldern.
- Hinzu kommen verpflichtend die beiden Bewegungsfelder „Das Spielen entdecken – Spielräume nutzen“ sowie „Den Körper wahrnehmen“.
| Kern | Bezug zum KLP | Inhaltliche Kerne | IF | BF |
|---|---|---|---|---|
| Stufe Q1 – 1. Halbjahr | ||||
| Funktions-gymnastik | BWK 1.6, 1.3, 1.4 S f2/1 M f1/d1/d2 U f1 | Erprobung und Beurteilung von funktionalen und nicht-funktionalen Alltagsbewegungen sowie Dehn- und Kräftigungsübungen und deren gesundheitliche Auswirkungen sowie Erstellung von funktionalen Erwärmungs- und Trainingsprogrammen zur sportlichen Leistungssteigerung unter Berücksichtigung der Ausbildung muskulärer Balance | d/f | 1 |
| Rhythmische Sportgymnastik | BWK 6.1 S b1 M b1 U b1 | Selbstständige Entwicklung einer gymnastischen Bewegungskomposition in der Kleingruppe bestehend aus den gymnastischen Fortbewegungsarten Gehen, Laufen, Hüpfen, Federn unter Berücksichtigung des Gestaltungskriteriums „Raum“ | b | 6 |
| Bewegungskünste | BWK 6.3, 5.3 S b1 M b1 | Entwicklung einer (akrobatischen) Bewegungskomposition in Verbindung mit dem ästhetisch-künstlerischen Bewegungsbereich (Jonglieren/Pantomime/Bewegungstheater), z.B. in Form von Spiegelbildbewegungen | b | 6/5 |
| Stufe Q1 – 2. Halbjahr | ||||
| Tanz | BWK 6.2 S b1 M b1 U b1 | Erarbeitung grundlegender Bewegungen aus den Tanzbereichen „Jazztanz“ und „Hip Hop“ sowie Variation und Veränderung erlernter Bewegungen unter Berücksichtigung der Gestaltungskriterien „Zeit“ und „Dynamik“ und Zusammenfügen zu einer Gesamtkomposition | b | 6 |
| Turnen | BWK 5.4 S c1/a1 U a1 | Erlernen turnerischer Grundelemente an Schwebebalken und Trampolin durch methodische Übungsreihen sowie Erprobung turnerischer Wagnissituationen an diesen Geräten angepasst an die individuellen Leistungsvoraussetzungen | a/c | 5 |
| Joggen/Walken | BWK 1.2 S f1/f2 U f1 | Erprobung unterschiedlicher Bewegungsformen zur gesundheitsorientierten Förderung der aeroben Ausdauerfähigkeit am Beispiel Joggen und Walken | f | 1 |
| Stufe Q2 – 1. Halbjahr | ||||
| (Step)-Aerobic | BWK 1.1 S f1/f2 M f1 | Wiederholung grundlegender und Erarbeitung weiterführender Schritte aus den Bereichen der Aerobic und Step-Aerobic sowie selbstständige Erstellung von Fitnessprogrammen aus diesen Bereichen mit dem Ziel der Förderung von Ausdauer und Koordination | f | 1 |
| Rhythmische Sportgymnastik | BWK 6.1 S b1 M b1 U b1 | Erlernen grundlegender Techniken mit dem Handgerät Band und selbstständige Gestaltung einer Bewegungskomposition in der Kleingruppe unter Berücksichtigung des formalen Aufbaus und des Gestaltungskriteriums „Raum“ | b | 6 |
| Volleyball | BWK 7.1 S e1 M e1 | Das Sportspiel Volleyball als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Spielideen mit dem Ziel, ein Spielgerät „volley“ zu spielen | e | 7 |
| Stufe Q2 – 2. Halbjahr | ||||
| Ballett | BWK 6.2 M b1 U b1 | Erlernen grundlegender Bewegungen aus dem klassischen Tanz sowie zusammenfügen und variieren einfacher Schritte in Kleingruppen | b | 6 |
| Tanz | BWK 6.5/6.4 S b1/c1 M b1 U b1 | Erprobung von Improvisation mit einem ausgewählten Objekt (Hut/Stab) zu einem vorgegebenen Gestaltungsthema unter Berücksichtigung spezifischer Gestaltungs- und Ausführungskriterien zum Experimentieren und Improvisieren | b/c | 6 |
Leistungsbewertung
Vereinbarungen zur Leistungsbewertung
Die Grundsätze zur Leistungsbeurteilung beziehen sich auf die Vorgaben aus den Richtlinien und Lehrplänen sowie aus den Kernlehrplänen für das Fach Sport.
Da im Sportunterricht am Woeste-Gymnasium sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II keine Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben werden, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“.
Die Leistungsbewertung bezieht sich dabei auf die im Unterricht erworbenen Kompetenzen in den drei Kompetenzbereichen Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz, Methodenkompetenz und Urteilskompetenz, wobei die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz die Basis der Leistungsbewertung bildet. Die jeweiligen Überprüfungsformen sind darauf ausgerichtet, das Erreichen der Kompetenzerwartungen zu überprüfen.
Bei der Leistungsbewertung werden sowohl punktuelle als auch unterrichtsbegleitende Lernerfolgsüberprüfungen durchgeführt. Die Kriterien der Leistungsbeurteilung werden den SuS zuvor mitgeteilt, um die Leistungsbeurteilung transparent zu machen. Ferner werden bei der Leistungsbeurteilung individuelle Leistungsvoraussetzungen und Fortschritte berücksichtigt. Zudem gibt es im Sportunterricht auch beurteilungsfreie Phasen.
Eine Leistungsbeurteilung erfolgt in der Regel zu jedem Unterrichtsvorhaben und berücksichtigt im Bereich der Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz sowohl eine punktuelle als auch eine unterrichtsbegleitende Lernerfolgssüberprüfung.
Zu den Bestandteilen der „Sonstigen Leistungen im Unterricht“ zählen:
- Demonstration von Bewegungshandeln: Präsentationen technisch-koordinativer Fertigkeiten, taktisch-kognitiver, psycho-physischer sowie ästhetisch-gestalterischer Fähigkeiten
- Beiträge zur Unterrichtsgestaltung: selbstständiges Planen und Gestalten von Auf- und Abwärmprozessen; Mitgestaltung von Unterrichtssituationen, Helfen und Sichern, Geräteaufbau und -abbau, Schiedsrichteraufgaben, Selbst- und Fremdbeobachtung in sportlichen Handlungssituationen
- Mündliche Beiträge zum Unterricht: z. B. Lösung von Aufgaben in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Unterricht vor- und nachbereitende Kurzvorträge, Präsentationen
- Schriftliche Beiträge zum Unterricht: z. B. Kurzreferate, Stundenprotokolle, Erstellung von Plakaten, schriftliche Übungen, Lerntagebücher
- Fitness- und Ausdauerleistungstests
- Wettkämpfe, z. B. in Form von leichtathletischen Mehrkämpfe, Bundesjugendspielen und Turnieren
- Im Sportunterricht erbrachte Qualifikationsnachweise: z. B. Schwimmabzeichen; Leistungen des Sportabzeichens
Je nach Ausrichtung des Unterrichtsvorhabens kann die Gewichtung der verschiedenen Bestandteile der Leistungen im Unterricht differieren, auch wenn die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz grundsätzlich die Basis bildet und prozentual den größeren Anteil der Note ausmacht.
Leistungsbeurteilung bei längerfristiger Erkrankung eines Schülers:
- Kann ein Schüler/eine Schülerin längere Zeit (ab 2 Wochen) nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen, so ist ein ärztliches Attest vorzulegen.
- Bei längerer nicht-aktiver Teilnahme am Unterricht sind Ersatzleistungen in Form eines Referats, eines Kurzvortrags, der Übernahme einer bestimmten Unterrichtssequenz o.ä. zu erbringen.
Berücksichtigung außerunterrichtlicher Leistungen:
- Außerunterrichtliche Leistungen im Schulsport wie z. B. leistungssportliches Engagement, die Teilnahme an Schulsportwettkämpfen etc. sind nicht Teil der Sportnote, sondern werden als Bemerkung auf dem Zeugnis vermerkt.
Eine detaillierte Übersicht zur Leistungsbewertung in den verschiedenen Unterrichtsvorhaben ist den Stufenlehrplänen zu entnehmen.
Standardsicherung
In der Erprobungsstufe werden im Bewegungsfeld „Bewegen an Geräten – Turnen“ jeweils in den Stufen 5 und 6 „Winterbundesjugendspiele“ durchgeführt und dabei unter Anwendung standardisierten Kriterien die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler beurteilt. So werden für die Mittelstufe wichtige Grundfertigkeiten wie Körpergefühl und -beherrschung erprobt und geprüft, welche Grundlage für viele weitere sportliche Aktivitäten darstellen.
In der Einführungsphase werden kursübergreifende Leistungsüberprüfungen in den Bereichen Tanz, Volleyball, Fußball und Leichtathletik durchgeführt, um eine fundierte Entscheidung für die Profilwahl der Qualifikationsphase treffen zu können. Zusätzlich finden individuelle Beratungen durch die entsprechenden Kurslehrer statt.
Medienbildung
In welchen Unterrichtsreihen Medienkompetenz vermittelt wird, ist den Stufenlehrplänen zu entnehmen.
Berufsorientierung
Die Universitäten Köln und Bochum bieten regelmäßig Veranstaltungen an, in denen sich Schülerinnen und Schüler über Studiengänge im Bereich Sport informieren können. Die Einladungen zu den Veranstaltungen werden von den jeweiligen Kurslehrern an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben und können dann bei Interesse wahrgenommen werden.
Besonders in der Sekundarstufe II werden zur Vorbereitung auf das Studium theoretische Inhalte im Sportunterricht behandelt.